Christoph Cardinal Schönborn, O.P. Christoph Cardinal Schönborn, O.P.
Function:
Archbishop of Wien, Austria
Title:
Cardinal Priest of Gesù Divin Lavoratore
Birthdate:
Jan 22, 1945
Country:
Austria
Elevated:
Feb 21, 1998
More information:
www.catholic-hierarchy.org, Stephanscom.at, The Schonborn Site
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German Kardinal Schönborn: Orden sind Zeichen eines alternativen Lebensstils
May 05, 2009
50 Jahre Superiorenkonferenz der männlichen Ordensgemeinschaften Österreichs

WIEN, 30. April 2009 (ZENIT.org).- „Orden sind Zeichen eines alternativen Lebensstils", erklärte Kardinal Christoph Schönborn am Dienstag bei einem Festgottesdienst zur 50-Jahr-Feier der Superiorenkonferenz der männlichen Ordensgemeinschaften Österreichs.

Ordensleute zeigten in einer orientierungslosen Gesellschaft neue Wege und neue Hoffnung auf, die über diese Welt hinausreichten, erklärte der Vorsitzende der Österreichischen Bischofskonferenz während der heiligen Messe im Stift Klosterneuburg. Anschließend würdigte er die unverzichtbaren Leistungen der Orden für Kirche und Gesellschaft.

Auch der Vorsitzende der Superiorenkonferenz, Propst Maximilian Fürnsinn, betonte in seiner Festansprache den vielfältigen Dienst, den die Ordensgemeinschaften für Österreich und die Menschen im Land leisten. Er bezeichnete die Orden als „Biotope des Glaubens", „Orte des Gebets und des Gottesdienstes" sowie als „Orte der Gastfreundschaft und der Sinnsuche".

Der Apostolische Nuntius in Österreich, Erzbischof Peter Stephan Zurbriggen, wies beim Festgottesdienst ebenfalls auf den Beitrag der Orden für die Gesellschaft hin.

Über die Zukunft des Ordenslebens sprachen beim anschließenden Festakt im Stift Klosterneuburg die Präsidentin der Vereinigung der Frauenorden Österreichs, Schwester Kunigunde Fürst, und der Abt von Stift Altenburg, Christian Haidinger.

Schwester Fürst hob in ihren Ausführungen die große soziale Kraft der Frauen hervor. Frauen hätten in besonderer Weise ein Gespür für das, was schützenswert sei. Und gerade Ordensfrauen hätten diese Wahrnehmung immer wieder genützt, um in ihrer jeweiligen Zeit ihre diakonischen Aufgaben wahrzunehmen.

Die Präsidentin der Vereinigung der Frauenorden sprach von zwei Polen des Ordenslebens, die auch in Spannung zueinander stünden: von der spirituellen Beziehung zu Gott und dem Blick auf die Nöte der Menschen und den daraus folgenden diakonischen Dienst.
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