Christoph Cardinal Schönborn, O.P. Christoph Cardinal Schönborn, O.P.
Function:
Archbishop of Wien, Austria
Title:
Cardinal Priest of Gesù Divin Lavoratore
Birthdate:
Jan 22, 1945
Country:
Austria
Elevated:
Feb 21, 1998
More information:
www.catholic-hierarchy.org, Stephanscom.at, The Schonborn Site
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German "Evangelium der Seligpreisungen ist die Charta der Heiligen"
Nov 02, 2008
"Das Evangelium der Seligpreisungen ist das Programm, wie man heilig wird", sagte Kardinal Christoph Schönborn am Allerheiligenfest. "Es ist von einem großen Glück die Rede. Aber was ist das für ein Glück? Offensichtlich nicht von dieser Welt, sondern das der Nachfolge Jesu."

"Das Evangelium der Seligpreisungen ist die Charta der Heiligen, das Programm, wie man heilig wird. Das ist ja unser aller Berufung", betonte der Wiener Erzbischof, Kardinal Christoph Schönborn, am Hochfest Allerheiligen.

Es sei ein Programm, dessen zentrales Wort "selig" sei, so Kardinal Schönborn in seiner Preidgt. "Selig, glücklich sind" und dann kämen acht Aussagen. "Es ist ein Glück, das uns nicht erst für irgendwann, für das Jenseits, verheißen ist, sondern für jetzt. Diese Seligkeit schaut einigermaßen schwierig aus. Dieses Glück liegt irgendwie quer zu dem, was wir uns gemeinhin als Glück vorstellen", sagte der Kardinal zu den am Samstag, 1. November 2008, im Stephansdom versammelten Gläubigen.

Das Glück der Nachfolge Jesu
Es ist von einem großen Glück die Rede. Aber was ist das für ein Glück? Offensichtlich nicht von dieser Welt, sondern das der Nachfolge Jesu. Wer mit ihm den Weg geht, erfährt immer wieder mitten in den Bedrängnissen dieses Glück", erklärte Kardinal Christoph Schönborn. Auch der Apostel Paulus, der in diesem "Paulusjahr" besonders im Mittelpunkt stehe, hätte, so der Kardinal, die bedrängte und doch glückliche Situation dessen erlebt, der Jesus nachfolgt.

"Selig die Verfolgten"

Der Wiener Erzbischof nahm in seiner Predigt Bezug zu den vermehrten Nachrichten von Christenverfolgungen wie beispielsweise in Indien oder im Irak: "In so vielen Ländern der Welt werden die Christen ihres Glaubens willen verfolgt. Was mich wundert, ist, dass unsere Medien darüber meistens schweigen. Das sind keine Weltnachrichten. Die Politik schaut meistens weg, und auch wir schauen nicht genügend hin." Jesus aber schaue hin und sei bei denen, die verfolgt und bedrängt werden, unterstrich Kardinal Christoph Schönborn.

"'Selig seid ihr, wenn ihr um meinetwillen verfolgt werdet'. Es ist wohl besser, um Christi willen verfolgt zu sein als im Namen des Glaubens andere zu verfolgen. Das letztere hat es auch in der Geschichte der Christenheit genug gegeben", so Kardinal Schönborn. "Natürlich müssen wir alles tun, um unseren verfolgten Brüdern und Schwestern zu helfen, viel mehr müssten wir tun, unsere Politiker wach rufen."
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