"Authentisches Bild der Kirche in Österreich"
Dec 23, 2007
Geht hinaus in die Welt" - diesen Auftrag werde die Kirche auch im neuen Jahr 2008 umsetzen, versicherte Kardinal Christoph Schönborn bei der traditionellen Weihnachtsfeier für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Erzdiözese Wien im Erzbischöflichen Palais.
(stephanscom.at, 22.12.07) Beim traditionellen Weihnachtsempfang für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Erzdiözese Wien zog Kardinal Christoph Schönborn am Freitag, 21. Dezember 2007, eine gute Bilanz des vergangenen Jahres. "Ich möchte für vieles danken, was im letzten Jahr gelungen ist", so der Wiener Erzbischof.
Besonders hob Kardinal Schönborn den gelungenen Papstbesuch hervor, der ein "sehr authentisches Bild der Kirche in Österreich brachte." Die Intensivsegmente der Kirche seien zwar kleiner, insgesamt sei die Kirche aber missionarischer geworden, so der Erzbischof: "Die österreichischen Christen haben ein Bild einer lebendigen und wetterfesten Kirche gegeben." Besonders erfreut zeigte sich Kardinal Schönborn über die positive internationale Resonanz auf den Besuch Benedikts XVI.
Aktive Pastoral
Das kommende Jahr bringe wieder eine Vielzahl an pastoralen Aktivitäten: Ganz nach dem biblischen Motto "Geht hinaus in die Welt" werde die Kirche bei der Euro 2008 gut vertreten sein, "auch wenn vielleicht der Fußballplatz mehr Beachtung finden wird", so der Erzbischof. Dann der Weinviertler Glaubensweg, der aus dem Pilgerweg entstanden ist, außerdem die österreichweite Lange Nacht der Kirchen oder auch das ebenfalls wichtige Projekt "Apostelgeschichte 2010". Bei all diesen Projekten sei schon der Weg dahin ein wesentlicher Bestandteil der Bemühung, so der Kardinal.
Geld und Schule - Schritte in die Zukunft
Als großen Schritt in die Zukunft wertete der Kardinal die Neugründung der Kirchlichen Pädagogischen Hochschule: "Mit der Hochschule haben wir einen großen Schritt in die Zukunft getan, prägend weiterzuwirken in der Ausbildung der Lehrerinnen und Lehrer."
Zu großem Dank sei die Kirche auch den vielen Mitarbeitern im Kirchenbeitrag verpflichtet. "Diese bemühen sich noch mehr auf die Menschen zuzugehen und die Möglichkeiten der Einhebung des Beitrages noch besser zu gestalten", so der Kardinal. Mit der Bundesregierung sei er im Gespräch, dass der volle Kirchenbeitrag von der Steuer abgesetzt werden könne, versicherte der Kardinal.
"Und eines bitte ich, sagen Sie es weiter, ich habe das Bildungshaus St. Bernhard nicht geschlossen, sondern es wird als Bildungshaus nur in die Propstei verlegt", betonte der Kardinal vor den Mitarbeitern.