Christoph Cardinal Schönborn, O.P. Christoph Cardinal Schönborn, O.P.
Function:
Archbishop of Wien, Austria
Title:
Cardinal Priest of Gesù Divin Lavoratore
Birthdate:
Jan 22, 1945
Country:
Austria
Elevated:
Feb 21, 1998
More information:
www.catholic-hierarchy.org, Stephanscom.at, The Schonborn Site
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German Glückwünsche Kardinal Schönborns zum jüdischen Neujahrsfest
Sept 14, 2007
Kardinal Christoph Schönborn hat den jüdischen Mitbürgerinnen und Mitbürgern zum jüdischen Neujahrsfest "Rosh Hashana" und zum Versöhnungsfest "Yom Kippur" herzliche Glück- und Segenswünsche übermittelt. Mittwochabend beginnt nach jüdischer Zeitrechnung das Jahr 5768.

(stephanscom.at, 13.09.07) Für Juden in aller Welt beginnt am Mittwoch, 12. September 2007, mit dem Sonnenuntergang das Jahr 5768. Nach dem jüdischen Glauben hat Gott zu Beginn dieser Zeitrechnung die Welt erschaffen. Zu den Feierlichkeiten zu Rosh Hashanah, dem jüdischen Neujahrstag, gehört das Blasen des Shofars, eines Widderhorn, in den Synagogen. Außerdem werden zu diesem Anlass in Honig getauchte Apfelstücke gegessen, die ein "süßes" neues Jahr verheißen sollen.

"Möge es ein Tag der Versöhnung und Freude sein"
© Rupprecht@kathbild.at
Kardinal Christoph Schönborn gratuliert zum jüdischen Neujahrsfest.

Kardinal Christoph Schönborn hat den jüdischen Mitbürgern in einem Schreiben Glücks- und Segenswünsche übermittelt. In dem Schreiben des Wiener Erzbischofs an Oberrabbiner Paul Chaim Eisenberg heißt es: "Nach dem bewegenden Gedenken von Papst Benedikt XVI. auf dem Judenplatz ist es mir ein besonderes Anliegen, Ihnen allen gesegnete Festtage zu wünschen. Möge das neue Jahr 5768 den von allen ersehnten und vom Herrn erbetenen Frieden im Heiligen Land bringen. Und möge Yom Kippur für alle ein Tag der Versöhnung und daher der Freude sein". Abschließend stellte Kardinal Schönborn fest: "Die jüdischen Mitbürgerinnen und Mitbürger unserer Stadt und unseres Landes mögen in diesem Jahr Segen, Wohlergehen und Eintracht erfahren und im Schutz des Höchsten und in Seinem Frieden gedeihen".

Zeit der hohen Feiertage

Rosh Hashanah markiert den Auftakt für eine Zeit der hohen Feiertage. Das Fest leitet eine zehntägige Periode der Selbstbesinnung und Reue ein, die mit dem Versöhnungsfest Yom Kippur endet. Am Neujahrstag wird nach der Überlieferung das Buch des Lebens vor dem Richterstuhl Gottes aufgeschlagen. Darin sind die Taten der Menschen verzeichnet. Die Zeit bis zum Versöhnungsfest können die Menschen nutzen, um ihre unrechten Taten zu bereuen.

Das neue Jahr ist diesmal auch ein Shmitta-Jahr, ein Sabbatjahr. Nach den religiösen Vorschriften sind die Juden dazu angehalten, in jedem siebenten Jahr, dem Shmitta-Jahr, ihr Land brachliegen zu lassen. Im heutigen Israel, das seine Früchte weltweit exportiert, wird dies allerdings nur eingeschränkt befolgt. Meist beachten israelische Landwirte die Bestimmung nicht oder umgehen sie kreativ durch den fiktiven Verkauf jüdischen Landes an Nicht-Juden für die Dauer dieses Jahres.
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