Der Kardinal erntet Proteste
Feb 13, 2007
Mit dem Segen des dortigen Erzbischofs sollen am Valentinstag im Wiener Stephansdom erneut Homo-Unzüchtige gesegnet werden. Doch das Treiben bleibt nicht unwidersprochen.
(kreuz.net, 13.2.2007) Die angekündigte Segnung von Homo-Unzüchtigen im Wiener Stephansdom ist ein „Skandalon ersten Ranges“.
Das erklärte Mag. Thomas Lintner gestern in einem Telefax an den Erzbischof von Wien, Christoph Kardinal Schönborn.
Lintner ist der Sprecher des ‘Initiativkreises von Laien und Priestern in Wien, Niederösterreich und Burgenland’.
In seinem Protestschreiben bezieht er sich auf Medienberichte, wonach am morgigen Valentinstag wieder Segnungsfeiern für „Liebende“ im Wiener Stephansdom stattfinden sollen.
Im Wiener Stephansdom werden Homos einzeln aber ausdrücklich zum Segen gebeten
Im Wiener Stephansdom werden Homos einzeln aber ausdrücklich zum Segen gebeten
Dabei wurde angekündigt, daß neben Ehepaaren und Brautleuten auch Homosexuelle – angeblich einzeln – gesegnet werden sollen.
„Ein sogenannter Einzelsegen ist unseres Erachtens eine Augenauswischerei“ – erklärt Lintner.
Es brauche für einen normalen Einzelsegen keinen besonderen Tag: „Einen Einzelsegen können Gläubige ja jederzeit erhalten.“
Wenn die Segnungsfeier schon stattfinden müsse, „dann bitten wir Sie, Herr Kardinal, sicherzustellen, daß in der Verkündigung auf die Möglichkeit der Therapierbarkeit von Homosexualität“ aufmerksam gemacht werde – so Lintner.
Darüber könne der Salzburger Weihbischof, Mons. Andreas Laun, jederzeit Auskunft erteilen: