Christoph Cardinal Schönborn, O.P. Christoph Cardinal Schönborn, O.P.
Function:
Archbishop of Wien, Austria
Title:
Cardinal Priest of Gesù Divin Lavoratore
Birthdate:
Jan 22, 1945
Country:
Austria
Elevated:
Feb 21, 1998
More information:
www.catholic-hierarchy.org, Stephanscom.at, The Schonborn Site
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German Papst stützt Position Kardinal Schönborns
Nov 18, 2005
Papst Benedikt XVI. griff bei der Generalaudienz am Mittwoch, 9. November 2005, den Begriff des "intelligenten Plans" auf. "Viele meinen und versuchen zu beweisen, dass es wissenschaftlich sei, zu denken, alles sei ohne Ziel und Ordnung", so der Papst.

(Stephanscom.at, 10.11.05) Papst Benedikt XVI. unterstützt die Position von Kardinal Christoph Schönborn in der Auseinandersetzung um den Evolutionismus. International hat größte Beachtung gefunden, dass der Papst am Mittwoch, 9. November 2005, bei der Generalaudienz,- an der Kardinal Schönborn an der Spitze der Österreichischen Bischofskonferenz teilnahm, in seiner Meditation zum Psalm 135 ausdrücklich vom "intelligenten Plan" des Kosmos sprach. Der Begriff des "intelligenten Plans" ("intelligent design") hatte auch den Aufsehen erregenden Meinungskommentar des Wiener Erzbischofs in der "New York Times" vom 7. Juli 2005 geprägt.

Bie der Generalaudienz betonte der Papst den biblischen Schöpfungsbericht.

Der Papst zitierte in seiner Meditation über den Psalm, der Gottes Liebe und Barmherzigkeit besingt, die jüdische und altchristliche Tradition, die aus dem Staunen über die Größe und Schönheit der Schöpfung auf die Güte und Barmherzigkeit Gottes schloss. Insbesondere verwies Benedikt XVI. auf einen der großen östlichen Kirchenväter, den Heiligen Basilios von Caesarea (Kayseri), der in einer Predigt über den biblischen Schöpfungsbericht schrieb: "Einige, die sich vom Atheismus verführen ließen, den sie in sich trugen, stellten sich ein Universum ohne Führung und Ordnung vor, das dem Zufall ausgeliefert ist".

"Am Anfang ist das schöpferische Wort"

Der Papst fügte - abweichend vom ursprünglichen Redetext - hinzu, dass er die Worte dieses Kirchenvaters aus dem 4. Jahrhundert "überraschend aktuell" finde. Wörtlich sagte Benedikt XVI. weiter: "Wie viele von diesen 'einigen' gibt es heute. Sie meinen und versuchen zu beweisen, dass es wissenschaftlich sei, zu denken, alles sei ohne Ziel und Ordnung, wie dem Zufall ausgeliefert. Der Herr weckt mit der Heiligen Schrift die schlafende Vernunft und sagt uns: Am Anfang ist das schöpferische Wort. Am Anfang ist das schöpferische Wort. Das schöpferische Wort - das alles geschaffen hat, das diesen intelligenten Plan geschaffen hat, der der Kosmos - ist auch Liebe".
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