Joachim Cardinal Meisner Joachim Cardinal Meisner
Function:
Archbishop of Köln, Germany
Title:
Cardinal Priest of S Pudenziana
Birthdate:
Dec 25, 1933
Country:
Germany
Elevated:
Feb 02, 1983
More information:
www.catholic-hierarchy.org
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German "Ehe und Familie – Gottes Geschenk für Kirche und Welt"
Mar 22, 2006
Seinen diesjährigen Fastenhirtenbrief widmet Joachim Kardinal Meisner, Erzbischof von Köln, dem Thema von Ehe und Familie.

KÖLN, 7. März 2006 (Zenit.org).- In seinem Schreiben zeigt er auf, dass die Ehe in eine größere Liebe eingebettet ist – nämlich in die Liebe Christi, des Hauptes, zu seinem Leib, der Kirche –, und dass die aus der Ehe erwachsende Familie ein "geschöpfliches Abbild des dreifaltigen Gottes" ist. Eine in Jahren und Jahrzehnten erprobte Liebe unter Eheleuten biete zudem "ein Sinnbild für beständigen Glauben".

Kardinal Meisner ermutigt dazu, Kinder großzuziehen, und stellt fest, dass sich der Embryo immer "als Mensch" und nicht "zum Menschen" entwickle. Deshalb sei er jederzeit zu schützen und zu respektieren.

Besonders dankt der Kardinal allen Eheleuten, "die nicht nur in den guten Tagen, sondern auch in weniger guten ausgeharrt haben. Ihre gelebte und bewährte Treue ist ein unübersehbares Zeugnis der Liebe und Treue Gottes zu den Menschen und eine Ermutigung für alle, die in Versuchung sind, diesen Weg der Treue zu verlassen."

* * *

Liebe Schwestern und Brüder!

1. "Stark wie der Tod ist die Liebe, die Leidenschaft ist hart wie die Unterwelt. Ihre Gluten sind Feuergluten, gewaltige Flammen. Auch mächtige Wasser können die Liebe nicht löschen; auch Ströme schwemmen sie nicht weg. Böte einer für die Liebe den ganzen Reichtum seines Hauses, nur verachten würde man ihn" (Hld 8,6-7).

Welch eine Wertschätzung der Liebe spricht aus diesem Wort des alttestamentlichen Hohenliedes! Der Tod, dem keine Macht der Welt beikommen kann, findet in der Liebe einen ebenbürtigen Widerpart. Elementarmächte können ihr nichts anhaben, den Wert materieller Existenz übertrifft sie bei weitem. Mit diesen gewaltigen Worten wird eine Liebe gepriesen, deren Dauerhaftigkeit und Verbindlichkeit so deutlich im Vordergrund stehen, dass man auch von der Treue zwischen Mann und Frau sprechen könnte.

Der deutsche Begriff "Treue" leitet sich von einem alten Wort her, das "Eiche" bedeutet. Fest wie ein mächtiger, tief verwurzelter Baum soll die Liebe zwischen Mann und Frau stehen, die in Ehe und Familie ihre tiefste Ausdrucksform findet.

2. Die Ehe ruht in allen Kulturen auf Fundamenten, die dem Wechsel politischer und gesellschaftlicher Anschauungen vorgeordnet sind und daher nicht zu deren "Verfügungsmasse" gehören. Tatsächlich entspricht es der Naturordnung und damit dem Willen des Schöpfers, dass der Mensch, das Abbild Gottes, als Mann oder als Frau existiert. Desgleichen ist es nach Gottes Wort "nicht gut, dass der Mensch allein bleibt" (Gen 2,18). Einen ebenbürtigen Partner, der ihm entspricht, findet Adam, der Mann, allein in Eva, der Frau.

Mann und Frau sind schon von der Sinngebung menschlichen Daseins her aufeinander hingeordnet. "Darum verlässt der Mann Vater und Mutter und bindet sich an seine Frau, und sie werden ein Fleisch“ (Gen 2,23-24): Diese Worte der Schöpfungsgeschichte bezeugen die geradezu revolutionäre Kraft ehelicher Liebe, welche die familiären Bindungen der Kindheit und Jugend sprengt und eine neue, grundlegende Einheit schafft. "Ein Fleisch" – dieses Wort bezeichnet eine Gemeinschaft von Personen, wie sie in dieser Welt inniger nicht sein kann und wie sie in der leiblichen Intimität der Eheleute in aller Verbindlichkeit ihren Ausdruck findet.

Unser katholischer Glaube weiß, dass nicht nur die Schöpfungsordnung, sondern auch das Erlösungswerk den Sinn der Ehe wesentlich prägt. Schon die alttestamentlichen Propheten sehen in der Liebe zwischen Mann und Frau ein Bild, das den Bund Gottes mit Israel anschaulich macht. Anders als in den großen Religionen des Alten Orients wählt sich der Gott der Bibel keine Göttin zur Gefährtin, sondern tritt in einen Bund mit seinem Volk Israel. Der Apostel Paulus richtet später den Blick auf die Erlösungsordnung und gliedert die Ehe darin ein. Im Brief an die Epheser schreibt er den Männern, sie seien "verpflichtet, ihre Frauen so zu lieben wie ihren eigenen Leib. Wer seine Frau liebt, liebt sich selbst. Keiner hat je seinen eigenen Leib gehasst, sondern er nährt und pflegt ihn, wie auch Christus die Kirche. Denn wir sind Glieder seines Leibes. Darum wird der Mann Vater und Mutter verlassen und sich an seine Frau binden, und die zwei werden ein Fleisch sein." Abschließend fügt Paulus die bedeutungsschweren Worte an: "Dies ist ein tiefes Geheimnis; ich beziehe es auf Christus und die Kirche" (5,28-32).

Die christliche Ehe ist also eingebettet in eine größere Liebe, nämlich in die Liebe Christi, des Hauptes, zu seinem Leib, der Kirche. Verschiedentlich wird im Neuen Testament das Verhältnis Christi zu seiner Kirche als bräutlich charakterisiert. Als Haupt der Kirche ist auch er gewissermaßen "ein Fleisch" mit seinen Gliedern, den Gläubigen. Treffend und schön sagt es im Jahre 2000 die Erklärung "Dominus Iesus": "Wie das Haupt und die Glieder eines lebendigen Leibes zwar nicht identisch sind, aber auch nicht getrennt werden können, dürfen Christus und die Kirche nicht miteinander verwechselt, aber auch nicht voneinander getrennt werden. Sie bilden zusammen den einzigen 'ganzen Christus'. Diese Untrennbarkeit kommt im Neuen Testament auch durch den Vergleich der Kirche als der Braut Christi zum Ausdruck" (16).

Eben weil die Ehegemeinschaft von Mann und Frau hinein genommen wird in diese Gemeinschaft von Christus und Kirche, bekennen wir sie als Sakrament.

3. Die Ehe ist von ihrem Wesen her auf die Familie hin geordnet. Die Kinder, die den Eheleuten geschenkt werden, verleihen deren Liebe Gestalt. So vertraut Gott den Eltern eine wichtige Rolle in seinem Schöpfungswerk an: Wie die Bibel sagt, dass der Schöpfer den Menschen "als sein Abbild, ihm ähnlich" (Gen 1,26) erschafft, so heißt es später fast wortgleich von Adam, dass er einen Sohn zeugte, "der ihm ähnlich war, wie sein Abbild" (Gen 5,3). Wo Ehe zur Familie wird, da gelangen wir sozusagen an die Schnittstelle zwischen der Geschöpflichkeit des Menschen und seiner eigenen Schöpferkraft. Das Zweite Vatikanische Konzil betont daher die Mitwirkung der Eheleute "mit der Liebe des Schöpfers und Erlösers, der durch sie seine eigene Familie immer mehr vergrößert und bereichert. In ihrer Aufgabe, menschliches Leben weiterzugeben und zu erziehen, die als die nur ihnen zukommende Sendung zu betrachten ist, wissen sich die Eheleute als mitwirkend mit der Liebe Gottes, des Schöpfers, und gleichsam als Interpreten dieser Liebe“ (Pastoralkonstitution "Gaudium et spes", 50).

Ein von Herzen kommendes Ja zur Nachkommenschaft ist nach diesen Worten des Konzils mehr als eine Privatangelegenheit zweier Menschen. Es ist Teil ihrer besonderen Sendung als christliche Eheleute. Indem sie mit der Schöpferkraft Gottes zusammenwirken, bauen sie nicht nur die Gesellschaft auf, sondern auch die Kirche Gottes. So gehört die Familie zum unverzichtbaren Bestandteil der bleibenden Sendung der Kirche, das Evangelium zu verbreiten. Machen wir uns vor diesem Hintergrund erneut bewusst: Kinderreichtum ist ein Segen! Die jungen Eheleute ermutige ich daher zu einem hochherzigen Ja zum Kind. Auch die Kirche und die Gesellschaft sind auf dieses Ja angewiesen!

Gott liebt nicht nur; nach den Worten des 1. Johannesbriefes ist er selbst Liebe (4,8.16). Obgleich er der eine und einzige Gott ist, lebt er sein Leben nicht in einsamer, kalter Verschlossenheit, sondern in der lebendigen Gemeinschaft dreier Personen: Vater, Sohn und Heiliger Geist.

Das hat Folgen für das Verständnis der Familie, die ich am Beispiel einer Dreifaltigkeitsikone erläutern möchte: Diese zeigt am oberen Rand des Bildes Gott Vater, direkt unter ihm die Geisttaube und darunter den Mensch gewordenen Sohn Jesus Christus als Knaben. Neben dieser vertikalen Gotteslinie steht "Sanctissima Trinitas increata", dsd heißt die ungeschaffene Heiligste Dreifaltigkeit. Neben Jesus stehen rechts Maria und links der heilige Josef. Unter dieser horizontalen Menschenlinie steht: "Sanctissima Trinitas creata" – die geschaffene Heiligste Dreifaltigkeit.

Diese Ikone setzt ins Bild, was uns der Katechismus der Katholischen Kirche lehrt: "Die christliche Familie ist eine Gemeinschaft von Personen, ein Zeichen und Abbild der Gemeinschaft des Vaters und des Sohnes im Heiligen Geist" (2205).

4. Welche Konsequenzen ergeben sich nun aus der Erkenntnis, dass die aus der Ehe erwachsende Familie ein geschöpfliches Abbild des dreifaltigen Gottes ist?

Wir bekennen den einen Gott als denjenigen, der sich nicht nur in unterschiedlichen Erscheinungs- und Gegenwartsweisen offenbart, sondern tatsächlich in drei Personen existiert. Gott ist Einheit in Vielfalt – und auf ähnliche Weise sollen auch Ehe und Familie sich so darstellen.

Frau und Mann nehmen einander ganz an, aber nicht in Besitz. Sie geben sich einander ganz zu eigen, werden dadurch aber nicht Eigentum des anderen. Wahre Liebe lässt sich also auch am Respekt vor dem Ehepartner und an dem achtungsvollen Umgang mit ihm erkennen!

Vater, Sohn und Heiliger Geist sind drei eigenständige Personen, aber zugleich nur ein Gott. Mann und Frau werden in der Ehe ebenfalls eins, ohne ihre unverwechselbare Eigenart zu verlieren.

Die christliche Ehe zeichnet sich gerade dadurch aus, dass zwei in Leib und Seele grundlegend unterschiedliche Menschen frei ihr Ja zueinander sagen. Der eine Ehepartner geht nicht sozusagen im anderen auf: Mann und Frau sind und bleiben eigenständige Personen mit eigenen Persönlichkeiten.

Dieser Respekt, diese Achtung der Person und Persönlichkeit des anderen, wird für die Liebe zweier Menschen tragfähig und verbindlich, wenn aus dem anfänglichen Verliebtsein eine tiefe Liebe wächst. Wer voraussetzt, dass im alltäglichen Eheleben der Reiz der ersten Wochen und Monate erhalten bleibt, wird unweigerlich Schiffbruch erleiden. Gewohnheit und Alltag werden so zum Prüfstein echter Liebe. In der Geheimen Offenbarung wirft Gott der Gemeinde in Ephesus vor, dass sie ihre erste Liebe verlassen hat (vgl. Offb 2,4). Mit dieser "ersten Liebe" ist gerade nicht eine anfängliche, oberflächliche Faszination gemeint, sondern die reine, starke und ursprüngliche Hinwendung zu Gott, der "uns zuerst geliebt hat" (1 Joh 4,19). Ob eine Gemeinde sich ihre erste Liebe zum unbeirrbar treuen Gott bewahrt, erweist sich weniger in ihren "Flitterwochen" als in Verfolgungen und Prüfungen. In diesem
Sinne bietet uns eine in Jahren und Jahrzehnten erprobte Liebe unter Eheleuten ein Sinnbild für beständigen Glauben.

An dieser Stelle ist es mir ein Anliegen, allen Eheleuten zu danken, die nicht nur in den guten Tagen, sondern auch in weniger guten ausgeharrt haben. Ihre gelebte und bewährte Treue ist ein unübersehbares Zeugnis der Liebe und Treue Gottes zu den Menschen und eine Ermutigung für alle, die in Versuchung sind, diesen Weg der Treue zu verlassen.

5. Anspruch auf Achtung und Respekt vor seiner Persönlichkeit hat aber auch das Kind, durch das die Ehe zur Familie wird. Der Katechismus weist eigens darauf hin, dass alle Familienmitglieder "Personen gleicher Würde" sind (KKK 2203). Auch wenn das Kind zunächst noch ganz von den Eltern abhängt und auf ihre Zuwendung und Fürsorge angewiesen ist, müssen wir in ihm einen eigenständigen Menschen sehen. Das gilt vom Moment der Empfängnis an: Der Embryo entwickelt sich als Mensch, nicht zum Menschen.

So sehr Eltern das Recht und die Pflicht zur Erziehung haben, so sehr müssen sie sich stets vor Augen halten, dass ihr Kind eine von Gott geliebte Person ist. Die Kinder sind Mensch gewordene Liebe Gottes zu den Eltern. Erneut bietet sich hier ein Blick auf die Dreifaltigkeit an: Man bezeichnet den Heiligen Geist gerne als die "Liebe in Person", die Gott Vater und Sohn miteinander verbindet. In einem analogen, entfernten Vergleich könnten wir die Kinder als Mensch gewordene Liebe Gottes und der Eltern bezeichnen.

So tragen sowohl Eltern als auch Kinder zur gegenseitigen Heiligung innerhalb der Familie bei, indem sie die Liebe und Zuwendung Gottes gegenwärtig setzen. Darüber hinaus bestärken sie sich als "Hauskirche" aber auch aktiv, durch Wort und Tat, im Glauben, in der Hoffnung und in der Liebe. In der Familie nimmt die Kirche damit Gestalt an, erhält konkrete Züge und Konturen.

6. "Stark wie der Tod ist die Liebe", sagte das Hohelied. Gläubige, die Christus als den Auferstandenen bekennen, können noch weiter gehen und bezeugen, dass die Liebe sogar stärker ist als der Tod.

Wo Gottes Liebe einbricht in die Welt, wo sie in Ehe und Familie Gestalt annimmt, da hat der Tod nicht mehr das letzte Wort. Menschen, die unverbrüchlich zueinander stehen, schaffen eine Zivilisation der Liebe und bilden so einen Schutzwall gegen die Todesmächte der Vergänglichkeit und des Zerfalls.

Auf dem hier gezeichneten Hintergrund können wir Katholiken Ehe und Familie nicht als rein weltliche Dinge betrachten; wohl aber wollen und müssen sie inmitten unserer Welt gelebt werden. Dies erfordert die konkrete Unterstützung der Gesellschaft, deren Urzelle die Familie ist. Da Ehe und Familie dem Willen, ja dem Wesen Gottes entspringen, genießen sie eine einzigartige Stellung. Sie sind nicht dem Wandel der jeweiligen kulturellen, politischen oder sozialen Großwetterlage unterworfen und lassen sich durch keine andere Form der Partnerschaft ersetzen.

Dieses Wissen muss sich auch in der staatlichen Familienpolitik und Rechtsprechung niederschlagen. Der Staat kann nicht die Familie ersetzen. Die Familie ist aber auf den umfassenden Schutz des Staates sowie auf vielfältige Unterstützung durch die Gesellschaft und ihre verschiedenen Institutionen angewiesen. Dennoch ist das Verhältnis zwischen Familie und Gesellschaft keineswegs einseitig; die Familie hat ihrerseits auch viel zu geben. Staat und Gesellschaft können nicht daran interessiert sein, den Boden, auf dem sie selbst wachsen, zu vernachlässigen oder gar zu vergiften. In diesem Sinne erinnert die Kirche den Staat an seine Verantwortung, sieht jedoch auch sich selbst in die Pflicht genommen.

Das Jahr 2007 wird in unserem Erzbistum das Thema Ehe und Familie zum pastoralen Schwerpunkt haben. Mit den Gremien auf der Ebene des Erzbistums werden wir in diesem Jahr geeignete pastorale Initiativen vorbereiten, die 2007 greifen und Ehe und Familie konkret stärken und fördern sollen. Ebenso bitte ich alle Gruppen und Verbände, vor allem aber auch die Mitbrüder und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Seelsorgebereichen: Stellen Sie sich in Ihren Gremien und Gemeinschaften der Frage: "Was können wir konkret unternehmen, um Ehe und Familie zu stärken und zu fördern?"

Teilen Sie mir bitte Ihre Ideen mit! Für jede Anregung bin ich dankbar, die hilft, dass Ehe und Familie neu in den Herzen der Gläubigen erwachen – nicht zuletzt in denen der Jugendlichen. Gott selbst hat den jungen Menschen die Sehnsucht nach Zuwendung und Liebe, Treue und Verlässlichkeit ins Herz gepflanzt. Im Rückblick auf viele Gespräche während des Kölner Weltjugendtages hoffe ich zuversichtlich, dass diese Sehnsucht sich zunehmend wieder Bahn brechen wird. Das ist doch ein lohnendes Ziel: sich öffentlich zu dem Menschen zu stellen, den man liebt, und die gegenseitige Liebe und Treue in einer christlichen Ehe zu leben!

Auf die Fürsprache der Gottesmutter Maria und des heiligen Josef segne Sie und Ihre Familien der dreifaltige Gott, der Vater, der Sohn und der Heilige Geist.

Köln, am Mariä Lichtmesstag 2006

Ihr
+Joachim Kard. Meisner
Erzbischof von Köln

[Vom Erzbistum Köln zur Verfügung gestelltes Original]
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