Joachim Cardinal Meisner Joachim Cardinal Meisner
Function:
Archbishop of Köln, Germany
Title:
Cardinal Priest of S Pudenziana
Birthdate:
Dec 25, 1933
Country:
Germany
Elevated:
Feb 02, 1983
More information:
www.catholic-hierarchy.org
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German Dankfest für den Kölner Weltjugendtag
Nov 24, 2005
Am Christkönigssonntag wird Joachim Kardinal Meisner, Erzbischof von Köln, um 10.30 Uhr im Altenberger Dom mit einem Pontifikalamt ein Dankfest für die engsten Mitarbeiter des Kölner Weltjugendtags eröffnen.

KÖLN, 18. November 2005 (ZENIT.org).- Rund 3000 Jugendliche und 300 geistliche Begleiter hatten sich über zwei Jahre lang vor allem spirituell vorbereitet, um den XX. Weltjugendtag mit Papst Benedikt XVI. im August als freiwillige Helfer zu unterstützen.

Im Anschluss an die Heilige Messe für die so genannten "Kernteamer" des Erzbistums Köln wird Kardinal Meisner ein Stein-Labyrinth segnen, das an den "Tag des Sozialen Engagements" erinnern soll. Die Steine haben Jugendliche aus ganz Deutschland zusammengetragen, um das Andenken an die gemeinsam mit ihren internationalen Weltjugendtagsgästen durchgeführten sozialen Projekte wach zu halten.

Gegen 12.30 Uhr werden die Jugendlichen mit ihrem Erzbischof und Diözesanjugendseelsorger Pfarrer Ulrich Hennes im Festzelt auf den gelungenen Weltjugendtag "anstoßen".

Den Papst stärken

"Papst Johannes Paul II. hatte den Weltjugendtag in Deutschland gewollt, damit von diesem Land – nach den beiden Kriegskatastrophen des vergangenen Jahrhunderts – zu Beginn des neuen Jahrtausends ein positiver Impuls der Neuevangelisierung ausgeht", erklärte Kardinal Meisner gegenüber ZENIT. "Die Erfahrungen des Weltjugendtags, die wir erleben durften, geben ihm Recht: Da versammelte sich eine unüberschaubar große, internationale Familie aus allen Nationen um den einen Tisch des Herrn zum eucharistischen Opfermahl, in ihrer Mitte ein Kardinal aus Deutschland als Papst auf dem Stuhl Petri. Hätte das jemand vor fünfzig Jahren vorhergesagt, man hätte ihn wahrscheinlich für verrückt erklärt."

In Köln habe sich in den Tagen des Weltjugendtages "nicht die letzte Nachhut des Mittelalters" versammelt, "sondern die erste Vorhut einer Zukunft, von der die meisten Zeitgenossen noch gar keine Vorstellung haben. Eine Ahnung davon war aber bis in die Berichterstattung der Medien hinein zu spüren."

Der 71-jährige Kardinal, der als 94. Bischof in der Nachfolge des Heiligen Maternus auf dem Stuhl des Kölner Erzbischofs Platz genommen hat, erkennt, dass speziell in Deutschland die merken, "dass die Welt jetzt ganz besonders auf ihr Land schaut – nicht nur während des Weltjugendtags, sondern auch weil unser Heiliger Vater aus Deutschland stammt. Wir alle wissen noch, wie sehr die Polen das Wirken Johannes Pauls II. durch ihr Gebet mitgetragen haben. In dieser Verantwortung stehen auch wir jetzt gegenüber Papst Benedikt XVI. Der Heilige Vater steht unter dem Wort: Du aber stärke deine Brüder und Schwestern. Aber der Papst ist auch bloß ein Mensch; wer stärkt ihn? Beim Weltjugendtag waren das die jungen Pilger. Jetzt würde ich mir wünschen, dass Papst Benedikt XVI. auch in Deutschland so geliebt und verehrt würde wie in Italien und Polen."
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