Kardinal Erdö betont "Erbe des Heiligen Königs Stefan"
Sept 05, 2008
"Sackgasse des Egoismus kann überwunden werden".
Budapest, 22.8.08 (KAP) Die Bedeutung von Glaube, Hoffnung und Liebe zur Bewältigung der Herausforderungen von Gegenwart und Zukunft unterstrich Kardinal-Primas Peter Erdö in Budapest beim Festgottesdienst zu Ehren des Heiligen Stefan, des ungarischen Staatsgründers. An dem Festgottesdienst auf dem Platz vor der Stefansbasilika in Budapest nahmen zahlreiche Repräsentanten von Politik und Diplomatie mit Staatspräsident Laszlo Solyom an der Spitze teil. Kardinal Erdö erinnerte daran, dass der heilige König "wirklich der Apostel des Landes" gewesen sei, auch heute könnten die Ungarn aus seinem Erbe schöpfen. Grundlage dieses Erbes sei der "feste Glaube" des Königs an die Wahrheit des Evangeliums. Wenn sich Ungarn dieses Erbe zu eigen mache, könne die "Sackgasse des Egoismus" überwunden werden.
Die Predigt bei dem ungarischen nationalen Festgottesdienst hielt der lateinische Bischof von Mukatschewo in der Ukraine, Antal Majnek, der aus der ungarischen Minorität in der Karpato-Ukraine kommt. Bischof Majnek unterstrich, dass der Heilige Stefan Ungarn nur aufbauen konnte, weil er auf Gott vertraute: "Ohne Gott kann man keinen Staat machen". Es gebe auch heute Zeichen dafür, dass dies so ist; der Bischof aus der Karpato-Ukraine nannte als Beispiel den Rückgang der Bevölkerungszahl und die verbreitete Hoffnungslosigkeit. Zugleich müsse man aber sehen, dass es auch heute Menschen gibt, die "zum Einsatz für andere" bereit sind. (ende)
Kardinal Erdö: Die Beziehung Kirche-Medien in den Blick nehmen
Jun 19, 2008
Jahrestreffen der Pressesprecher und Medienvertreter der europäischen Bischofskonferenzen in Rom.
ROM, 18. Juni 2008 (ZENIT.org).- Kardinal Peter Erdö, Primas von Ungarn und Präsident des Rates der Europäischen Bischofskonferenzen (CCEE), hält es für dringend erforderlich, die Beziehung Kirche-Medien genauer zu untersuchen.
Beim Jahrestreffen der Pressesprecher und Medienvertreter der Bischofskonferenzen der verschiedenen europäischen Länder, das vom 11. bis zum 14. Juni in Rom stattfand, hob Kardinal Erdö hervor, dass diese Aufgabe gerade in der so komplexen heutigen Zeit höchst aktuell sei, „in der es einen so großen Informationsmangel über die Kirche gibt“.
Der Generalsekretär der Italienischen Bischofskonferenz, Msgr. Giuseppe Betori, wies in diesem Zusammenhang darauf hin, dass die Kirche zuallererst in die Ausbildung investieren müsse, damit es kritisch denkende Journalisten gebe, die in den Medien ein wahres Bild der Kirche zeichnen könnten „und nicht eine Maske, wie das in Italien allzu oft der Fall ist“.
Kommunikation „ist ein Thema, das alle Teilkirchen in Europa begeistert und über das sie sich Sorgen machen“, erklärte Paolo Bustaffa, Direktor der italienischen Nachrichtenagentur SIR („Servizio Informazioni Religiose“), im italienischen „Radio Vatikan“. „Es ist von großer Bedeutung, dass man versteht, welche Sprache die Kirche in Europa finden muss..., um dem Menschen heute das Evangelium zu verkünden.“
Grundlegend sei dabei die Zusammenarbeit. Und hier gehe es nicht nur darum, Synergien im Sinne der Technik oder der Arbeitsorganisation zu entwickeln, sondern auch Synergien „im Sinne des kulturellen Willens, der gegenseitigen Wertschätzung“.
Die Jahresversammlung der CCEE-Pressesprecher in Rom, die sich mit dem Thema „Die Herausforderungen im Kommunikationsbereich für die Kirche in Europa“ befassten, fand in den Räumlichkeiten der Italienischen Bischofskonferenz statt.
Die Begegnung wollte vor allem „Dialog, Zusammenarbeit und Informationsaustausch unter den Kommunikationsexperten der Bischofskonferenzen fördern“, heißt es in einer entprechenden Erklärung. Das Pressenetzwerk der Bischofskonferenzen in Europa wachse immer mehr und ziehe immer engere Kreise. Während der Tagung wurden zahlreiche Themen behandelt wie „Kirchliche Kommunikationstätigkeit und die Prozesse, die zur Entstehung der öffentlichen Meinung führen“, „Das Phänomen der Migration und die Medien“ oder „Kommunikationsmittel und Religionen“.
Das nächste Mal werden die Pressesprecher der verschiedenen Bischofskonferenzen Europas vor der Vollversammlung der CCEE-Medienkommission zusammenkommen, die für März 2009 vorgesehen ist.
Die Beziehung Kirche-Medien wird auch bei der diesjährigen CCEE-Jahresvollersammlung auf der Tagesordung stehen. Sie wird unter dem Vorsitz von Kardinal Erdö vom 30. September bis zum 3. Oktober in Budapest stattfinden.
Christianity is the heart of Europe
Oct 06, 2007
"Without the Church, Europe would not have a heart," Cardinal Peter Erdo proclaimed as he spoke on October 4 at a meeting of the Council of European Bishops' Conferences (COMECE).
Fatima, Oct. 5, 2007 (CWNews.com) - Cardinal Erdo, the Archbishop of Budapest and president of COMECE, said that Christians have "much work to do in building up a common European home." Echoing a theme that has frequently been sounded by Popes John Paul II and Benedict XVI, he said that the Christian heritage forms the common culture of Europe, and thus the most reliable foundation on which European unity can be built.
Speaking in Fatima, Portugal, where COMECE is meeting this week, the Hungarian cardinal said that Europe will be strengthened by an "active and visible" Christian witness-- which will also have the effect of strengthening families and community life.
„Europa braucht Christus!“
May 15, 2007
Grußwort an die Teilnehmer des ökumenischen Europatags 2007 der Geistlichen Bewegungen in Stuttgart.
STUTTGART, 14. Mai 2007 (ZENIT.org).- Die Christen müssten sich verstärkt engagieren, „damit Europa ein Kontinent der Wahrheit, der Gerechtigkeit und der Liebe wird“, bekräftigt der Vorsitzende des Rates der Europäischen Bischofskonferenzen (CCEE), der Budapester Erzbischof Peter Kardinal Erdö.
„Europa braucht Christus und braucht auch uns, wenn wir zu Christus gehören!“, bekräftigt er in seinem Grußwort an die 9.500 Teilnehmer des Europatages, der am vergangenen Samstag in Stuttgart stattfand. 2.500 Mitglieder aus über 250 geistlichen Gemeinschaften hatten die Tage zuvor auf dem Kongress „Miteinander für Europa“ darüber beraten, wie die gemeinsame Grundlage für ein ökumenisches Christusbekenntnis in Europa aussehen könnte.
* * *
Liebe Freunde!
Mit großer Freude begrüße ich die Teilnehmer der Veranstaltung „Miteinander für Europa“. Vor 50 Jahren haben die Vertreter einiger westeuropäischer Länder die Römischen Verträge unterzeichnet.
Die Entschlossenheit, mit den anderen Völkern zusammenzuarbeiten, stammte teilweise aus der christlichen Überzeugung der Vorkämpfer des europäischen Einigungsprozesses. Dennoch bezogen sich die gemeinsamen Bemühungen vor allem auf den wirtschaftlichen Bereich. In unseren Tagen wird das Christentum in der Europäischen Union weniger anerkannt und die Erfordernisse der menschlichen Natur weniger objektiv betrachtet als vor einem halben Jahrhundert.
Trotzdem sind grundlegende, objektive, menschliche und christliche Werte aktueller denn je. Ohne Solidarität, das heißt ohne Nächstenliebe, kann innerhalb der Union nicht einmal die Wirtschaft gut funktionieren und die wahre Freiheit sich entfalten.
Die berühmte und – im guten Sinne des Wortes – so notwendige Chancengleichheit sollte auch eine gerechte Behandlung der gesamten Bevölkerung der neuen Mitgliedsländer bedeuten.
Unabhängig von offiziellen Erklärungen müssen wir Christen uns engagieren, damit Europa ein Kontinent der Wahrheit, der Gerechtigkeit und der Liebe wird.
In diesem Sinne wünsche ich diesem Treffen der christlichen Bewegungen und Gemeinschaften Gottes Segen und viel Erfolg. Möge es der Zukunft Europas dienen und Hoffnung schenken. Europa braucht Christus und braucht auch uns, wenn wir zu Christus gehören!
In brüderlicher Verbundenheit
Peter Kardinal Erdö
Erzbischof von Esztergom-Budapest
Präsident der CCEE
Intervista con il cardinale Peter Erdő sulle sfide della Chiesa nei Paesi ex comunisti dell'Europa
May 07, 2007
Cardinali e vescovi di alcuni Paesi dell’Europa ex-comunista si sono incontrati il 2 e il 3 maggio scorsi a Praga per uno scambio di esperienze sul rapporto tra Stato e Chiesa. L’incontro è stato introdotto dal cardinale Miloslav Vlk, arcivescovo della città.
(Radio Vaticana, 06/05/2007) “Diciassette anni dopo il cambiamento del sistema – ha detto il porporato - dobbiamo confrontare i nostri problemi per vedere come risolverli”. Nella Repubblica Ceca nei rapporti fra lo Stato e la Chiesa alcuni nodi devono essere ancora risolti, come la modalità della restituzione dei beni della Chiesa confiscati durante il comunismo. Nello stesso tempo cresce anche in quest’area il fenomeno del secolarismo. Come diffondere in questo contesto il messaggio evangelico? Marta Vertse lo ha chiesto al cardinale Peter Erdő, primate d’Ungheria e presidente del Consiglio delle Conferenze Episcopali d’Europa:
R. – Proprio per questo è così tanto importante l’utilizzo dei mezzi di comunicazione per arrivare alla gente, per offrire una informazione autentica e chiara sulla nostra fede, con la necessaria forza emotiva. Questa è una grande possibilità offerta dai mass media..
D. – Eminenza, i partecipanti all’incontro hanno deciso di proseguire il dialogo e lo scambio delle esperienze?
R. – Certamente, questo impegno è stato anche già manifestato a Budapest due anni fa, quando l’argomento principale riguardava il cambiamento antropologico in questa parte del continente europeo. Ovviamente non abbiamo nessuna intenzione di fondare una istituzione stabile per la collaborazione dei vescovi di questa nostra regione. Ma questi incontri occasionali su argomenti che ci interessano particolarmente sembrano molto utili e ci permettono anche di rafforzare la fratellanza fra di noi. Si può imparare molto dalle esperienze degli altri. Le sofferenze ed i problemi attuali sono tra l’altro molto comuni in queste società. Anche la questione della giustizia sociale, che sta tornando fortemente in primo piano, deve essere affrontata tenendo presente ed anche diffondendo la Dottrina sociale della Chiesa, che malgrado l’eventuale indifferenza della società verso l’insegnamento della Chiesa, costituisce una base oggettivamente solida per affrontare e risolvere le diverse e gravi questioni relative alla giustizia.
Le cardinal hongrois Peter Erdö souligne quelques défis de l’Eglise en Europe
Apr 27, 2007
Conférence de presse à Radio Vatican.
ROME, Jeudi 26 avril 2007 (ZENIT.org) – Le cardinal archevêque de Budapest, en Hongrie, a rappelé ce matin, lors d’une conférence de presse à Radio Vatican, quelques défis importants de l’Eglise en Europe aujourd’hui.
Le cardinal Erdö a souligné l’importance de développer un « nouvel humanisme européen ». A cette occasion il a présenté le rassemblement des Universitaires européens qui se tiendra à Rome du 21 au 24 juin, qui se penchera sur ce « nouvel humanisme européen », sur les « valeurs humaines fondamentales » à défendre et à renforcer, y compris « dans la vie publique du continent ». Il rassemblera quelque 1000 délégués de toute l’Europe, au sens large (jusqu’à Vladivostok, la Turquie incluse).
« Ce congrès, a dit le cardinal Erdö est très important. Il comprendra aussi des conférences scientifiques, des rencontres au niveau social. A la fin, nous espérons avoir aussi une rencontre avec Sa Sainteté le pape Benoît XVI, qui encourage beaucoup cette activité commune. Les valeurs fondamentales ne se défendent pas au niveau politique seulement, mais à un niveau humain plus profond. Avec les personnalités du monde de la science et de la culture, nous avons mis en route un dialogue approfondi et nous voyons d’année en année les signes d’une ouverture toujours plus grande, ce qui constitue pour nous une satisfaction spéciale ».
Le cardinal Erdö a rappelé par ailleurs l’importance du dialogue avec l’orthodoxie. Il ne s’agit pas seulement du dialogue théologique mais de « l’amélioration de l’atmosphère humaine » de ces relations et de la « collaboration pratique » sur le terrain. Ces relations sont cordiales en Hongrie, où la réunion avec le comité permanent de la conférence épiscopale a lieu trois fois pas an également avec les calvinistes et les luthériens. Il a souhaité que la mise en place d’un forum annuel avec les différentes Eglises orthodoxes autocéphales présentes en Europe, portent de bons fruits.
A propos des « valeurs », le cardinal Erdö a souligné que celles de la vie et de la dénatalité est une des préoccupations de l’Eglise. C’est une « plaie » également en Russie, et pas seulement en Europe occidentale. Le cardinal a précisé que ces valeurs de la vie ne se promeuvent pas seulement en rappelant les interdits moraux – « Tu ne tueras pas » -, mais en « relevant le défi de l’aide aux familles en difficultés, des mères en situation de crise », mais aussi l’aide aux jeunes couples dans les paroisses – et pas seulement une bonne préparation au mariage.
Le cardinal Erdö a évoqué le cas des enfants placés dans les orphelinats en Europe de l’Est, et qui connaissent des conditions de vie terribles. Répondre a cette urgence a suscité des initiatives catholiques, jusqu’à la constitution « d’un réseau catholique d’aide aux familles, qui s’étend en Roumanie, en Ukraine, en Hongrie ».
Le cardinal hongrois a également évoqué la pastorale des Gitans, qui sont près de 40 000 à Budapest. Le cardinal Erdö a évoqué leur présence au congrès de la Nouvelle évangélisation qui s’est tenu à Paris à la Toussaint 2004 (auparavant à Vienne, et ensuite à Bruxelles et Lisbonne) : le meilleur orchestre tzigane du pays a en effet donné des concerts à Saint-Germain des Prés et à Notre-Dame, remportant un grand succès. Ils faisaient partie d’une délégation de 40 prêtres et 100 laïcs. Ils participent aussi en Hongrie à des missions paroissiales.
Il a souligné que l’une des difficultés pour rejoindre de façon stable ces communautés vient du fait qu’elles sont très structurées et que si le chef du clan change de confession chrétienne, c’est tout le clan qui change avec lui. Ce qui pousse l’Eglise à rechercher les contacts avec les intellectuels tziganes et avec leurs chefs.
Un autre point important est que le fait de la pastorale des tziganes est actuellement gérée par une association civile privée, qui s’est récemment réunie à Budapest et que cette association devrait être intégrée à l’intérieur de la pastorale d’ensemble européenne du CCEE qui peut offrir les structures nécessaires à la pastorale de cette communauté très mobile depuis l’ouverture des frontières européennes.
Pastorale des tziganes : quelle attitude adopter ?
Apr 18, 2007
Entretien avec le cardinal Péter Erdő, primat de Hongrie.
ROME, Mercredi 18 avril 2007 (ZENIT.org) – Du 23 au 25 mars dernier, s’est tenue à Dobogók en Hongrie la rencontre annuelle du Comité catholique international pour les tziganes sur le thème : « L’évangélisation : un avenir de liberté et de dignité pour les tziganes », organisée par le Conseil pontifical pour la Pastorale des migrants et des personnes en déplacement.
Sont intervenus aux travaux de l’assemblée, le cardinal Stephen Fumio Hamao, président émérite du dicastère, le cardinal Péter Erdő, primat de l’Eglise catholique de Hongrie, et Mgr Szilárd Keresztes, président de la Commission pour la Pastorale des migrants et des itinérants de la conférence épiscopale hongroise.
Des représentants de plus de 20 pays sont également venus échanger leurs expériences et discuter de problèmes ou de questions inhérentes à la pastorale des tziganes aujourd’hui.
« L’évangélisation et la promotion humaine sont deux aspects complémentaires et inséparables pour la diffusion du Royaume de Dieu » a souligné dans son message aux participants le Conseil Pontifical pour la Pastorale des Migrants, qui ajoute « dans l’activité pastorale en faveur des tziganes l’aide humanitaire et la vérité doivent cheminer ensemble, la première soutenue par des éléments de justice, de fraternité et d’égalité ».
A Dobogók, le cardinal Péter Erdő a célébré le 24 mars une messe pour les participants à la conférence, rappelant dans son homélie que « seules l’humilité, une attitude de pénitence et une connaissance profonde des valeurs humaines, peuvent permettre d’affronter le problème pastoral des divers groupes ethniques, y compris celui des romanichels en Europe ».
« Nous devons vraiment comprendre les relations sociales et humaines à l’intérieur de ces communautés et aider tous ceux qui ont reconnu la lumière du Christ dans l’Eglise à s’approcher librement de Dieu et des sacrements sans qu’aucun empêchement d’ordre sociologique, ni de la part de leur propre communauté, ni de la part de certains catholiques qui porteraient des jugements sur des choses extérieures ou secondaires, ne vienne les dévier, mais en agissant d’un cœur sincère à l’exemple du Christ », a souligné le primat de Hongrie.
Selon le cardinal Erdő, « les prêtres doivent être les premiers à faire preuve d’une grande ouverture pour éviter que les personnes de bonne volonté ne soient obligées, pour avoir accès aux sacrements et faire partie de la communauté ecclésiale, de répondre à des critères purement humains, trop rigides, peut-être même arbitraires », a-t-il poursuivi.
A l’occasion de cette rencontre, le cardinal Erdő a accepté de répondre à quelques questions de Zenit.
Zenit – Qu’ont pensé les représentants présents à la conférence des expériences en matière de pastorale tzigane ?
Card. Erdő – Les expériences étaient très variées, et il existe des phénomènes qui, dans la partie proprement occidentale du Continent européen, sont assez nouveaux comme par exemple l’immigration des populations tziganes provenant de pays est-européens. Mais cette immigration est assez contenue par rapport aux autres migrations, par exemple celle de la population musulmane etc... Si bien que la dimension du problème, pourtant très spécifique, reste encore modeste. Il y a quelques années on comptait en Italie environ 100.000 tziganes, aujourd’hui ils sont 200.000. Alors que dans notre petit pays, la Hongrie, ils sont au moins 600.000, voire 700.000 pour ne pas parler des autres pays comme la Roumanie où leur nombre est beaucoup plus élevé.
C’est pourquoi, dans nos pays, la question pastorale n’est pas la même qu’en occident. Cela dit, il est clair qu’un tel travail pastoral, aussi bien en Orient qu’en Occident, requiert de grandes compétences, une grande tolérance, une bonne préparation spécifique et, pour être tout à fait franc, beaucoup de patience aussi. Le problème n’est pas un problème purement social, ce ne sont donc pas les grandes organisations publiques qui pourront le résoudre. C’est vraiment une question qui relève de la charité pastorale.
Zenit – Pouvez-vous nous décrire la situation de la pastorale des tziganes en Hongrie ?
Card. Erdő – La situation est différente dans chaque pays. En Hongrie, tout d’abord, les tziganes ne sont pas des nomades. A la fin de l’époque communiste ils étaient déjà en voie d’intégration, dans la société et dans le monde du travail. Surtout dans l’industrie et dans le bâtiment, dans des secteurs de l’industrie lourde qui recrutaient de nombreuses personnes sans qualification particulière. Aussi beaucoup d’entre eux avaient un emploi sûr. Le plus souvent, ils vivaient loin de leur famille et de leur village qu’ils regagnaient en fin de semaine.
Les tziganes étaient donc, en quelque sorte, intégrés dans le monde du travail. Mais ce sont eux qui ont probablement été les plus touchés par les changements économiques. Ils ont perdu leur emploi et la nouvelle industrie, beaucoup plus modeste, n’avait plus autant besoin d’ouvriers sans qualification. Beaucoup se sont alors retrouvés au chômage. Et il était difficile de trouver, pour ces communautés, des activités économiques qui puissent répondre à leurs besoins. Cela dit, on ne peut permettre que des situations comme celles-là, où des villages entiers, des régions entières, vivent des maigres allocations de l’Etat, ne se répètent.
Notre action dans le domaine de l’enseignement est très concrète. L’Eglise catholique gère une centaine d’écoles : dans ces écoles nous n’utilisons jamais la méthode de « ségrégation » et les enfants vivent tous ensemble.
La moitié de ces enfants parlent le hongrois, leur langue maternelle ; pour les autres, l’enseignement se fait dans leur langue. Mais le programme est assez complexe car il y a beaucoup de dialectes et les idiomes sont très variés. Connaître donc toute la situation familiale et linguistique de ces groupes est une tâche ardue.
Une autre occasion très attrayante et très prometteuse depuis toujours : la liturgie dans les lieux de pèlerinage, dans les grands sanctuaires, où des personnes de différentes provenances, tziganes, non tziganes, hongrois et fidèles d’autres nationalités se retrouvent ensemble pour prier, pour adorer le Saint-Sacrement, pour se rendre aux pieds de la Vierge Marie et sentir qu’ils forment une seule et même communauté chrétienne. Là se manifeste la force de notre foi qui parvient à unir des personnes de tous horizons.
Il existe bien sûr une tendance plus dangereuse: la société tzigane est une société fortement structurée marquée par des rapports de dépendance personnelle et familiale assez rigides. Quand le chef d’une communauté passe à une autre communauté religieuse, il arrive que les membres de sa communauté, qui dépendent de lui, n’aient plus la liberté d’exercer leur religion précédente – par exemple la religion catholique.
Il faut donc faire attention à cela et tenter d’avoir un dialogue constructif et formatif avec les personnes qui représentent une autorité dans leur milieu, avec les intellectuels surtout, les artistes ou les musiciens qui, souvent, jouissent d’un prestige international.
Standardwerk des Kirchenrechts auf Deutsch erschienen
Mar 13, 2007
Der ungarische Primas Kardinal Peter Erdö hat am Freitag in Wien seine "Geschichte der Wissenschaft vom kanonischen Recht" präsentiert. Ein Standardwerk der Kirchenrechtsgeschichte liegt damit nun auch in deutscher Sprache vor.
(stephanscom.at, 13.03.07) Die "Geschichte der Wissenschaft vom kanonischen Recht" von Kardinal Peter Erdö, Erzbischof von Esztergom-Budapest, ist 1990 in lateinischer Sprache und 1999 in italienischer Übersetzung erschienen. Nun hat der Wiener Kirchenrechtsordinarius Ludger Müller im Berliner LIT-Verlag die deutschsprachige Ausgabe als Band vier der Reihe "Kirchenrechtliche Bibliothek" herausgebracht. Am Freitag, 9. März 2007, wurde das Werk an der Universität Wien präsentiert. Die Abhandlung gilt mittlerweile als ein Standardwerk der Kirchenrechtsgeschichte.
Werk führt zu den "Quellen des kanonischen Rechts"
"Erdös Werk gibt einen guten Überblick über die Entwicklung der kirchlichen Rechtswissenschaft", so Ludger Müller, zumal es bisher an einer aktuellen Gesamtdarstellung der Geschichte der Kanonistik in deutscher Sprache gemangelt habe. Der Blick auf die Geschichte der eigenen Wissenschaft helfe auch dabei, mögliche aktuelle Engführungen und eine Verabsolutierung gegenwärtiger Fragestellungen zu vermeiden.
Libero Gerosa, Ordinarius für Kirchenrecht und Rektor der Katholischen Fakultät Lugano/Schweiz, betonte bei der Buchpräsentation, das Werk von Kardinal Erdö könne manchem Unverständnis gegenüber Recht und Gesetz in der Kirche entgegenwirken. Es führe die Studenten zu den "Quellen des kanonischen Rechts". Gerosa ist zusammen mit Müller Co-Herausgeber der "Kirchenrechtlichen Bibliothek".
Herausgabe von Diözesen gefördert
Die Übersetzung der "Geschichte der Wissenschaft vom kanonischen Recht" ins Deutsche war von der Erzdiözese Wien und den Diözesen St. Pölten und Eisenstadt gefördert worden. Zu der Präsentation waren neben zahlreichen Fachleuten und Professoren auch der St. Pöltner Bischof Klaus Küng sowie die Weihbischöfe Franz Scharl (Wien) und Andreas Laun (Salzburg) gekommen. Der ungarische Primas und Buchautor Kardinal Peter Erdö gab in seinem Vortrag einen Überblick über eines der Kapitel des Werkes, die Entwicklung der Kanonistik im 12. und 13. Jahrhundert.
Vita Peter Erdö
Peter Erdö, 1952 in Budapest geboren, wurde 1975 zum Priester geweiht. Von 1977 bis 1980 setzte er seine Studien an der Gregoriana in Rom fort und spezialisierte sich auf das Fach Kirchenrecht. An der Gregoriana erhielt er 1986 einen Lehrauftrag. Seit 1988 lehrte er an der damaligen Budapester Theologischen Akademie, die 1993 einer der Pfeiler der neuen katholischen Peter-Pazmany-Universität wurde. 1998 übernahm er das Amt des Rektors der Universität. Am 5. November 1999 ernannte ihn Papst Johannes Paul II. zum Weihbischof für die Diözese Szekesfehervar (Stuhlweißenburg). Seine Bischofsweihe empfing er am 6. Jänner 2000 im Petersdom. Im Dezember 2002 wurde er zum neuen Erzbischof von Esztergom-Budapest ernannt. 2003 verlieh im Johannes Paul II. die Kardinalswürde. Im Oktober 2006 wurde er neuer Vorsitzender des "Rates der Europäischen Bischofskonferenzen" (CCEE).
Cardenal Húngaro anuncia 'unidades pastorales" para atender a sacerdotes aislados
Mar 13, 2007
El Cardenal Péter Erdo, Arzobispo de Budapest y Presidente de la Conferencia Episcopal Húngara, anunció la próxima creación de "unidades pastorales" que agrupen a los sacerdotes aislados y con sobrecarga pastoral, especialmente en las zonas rurales.
Budapest, 12 Mar. 07 (ACI).- El Purpurado húngaro señaló durante la conferencia de prensa con la que cerró la reciente Asamblea plenaria de los obispos húngaros, que en el país europeo existen 2,576 sacerdotes para una población de 10 millones, mayormente católica.
Sin embargo, mientras que en las zonas urbanas la proporción es de un sacerdote por cada seis mil creyentes; la proporción es varias veces mayor en las zonas rurales, donde un sacerdote puede estar a cargo de 5 parroquias en cinco pueblos diferentes.
"Para evitar el problema de la soledad y el aislamiento, como Conferencia Episcopal, hemos buscado una solución: la de crear estructuras para parroquias en las zonas rurales, donde podamos generar grupos de dos o tres sacerdotes que vivan en comunidad y administren y atiendan las diversas parroquias juntos", explicó el Purpurado.
La iniciativa de las nuevas "unidades pastorales" comenzará a ser implementada a partir de este año.
Si può vincere la secolarizzazione in Europa con la carità e la giustizia
Feb 22, 2007
Domenica scorsa si è chiusa a Wittenberg, in Germania, la terza tappa dell’Assemblea ecumenica europea che avrà luogo a Sibiu, in Romania, dal 4 all’8 settembre 2007.
(Radio Vaticana, 21/02/2007) L’incontro, che ha visto la partecipazione di 150 delegati delle Chiese, delle Conferenze episcopali, degli organismi e movimenti ecumenici del continente, si è svolto sul tema dell’evangelizzazione in una Europa sempre più secolarizzata. Il cardinale Péter Erdö, Primate d’Ungheria e presidente del Consiglio delle Conferenze Episcopali Europee (CCEE) è stato co-presidente dell’incontro insieme al presidente della Conferenza delle Chiese Europee (KEK), pastore Jean-Arnold de Clermont. Al cardinale Peter Erdö, Márta Vertse, del Programma ungherese della nostra emittente, ha chiesto come i movimenti ecumenici possano rispondere alle grandi sfide che pone l’Europa:
R. – Ci sono molte sfide nel continente europeo, una delle quali è sicuramente la secolarizzazione. Di fronte alla secolarizzazione, noi cerchiamo di trasmettere la tradizione autentica di Gesù Cristo e della fede cristiana. Questa tradizione comporta una forza liberatrice dal peccato.
D. – Quali sono le esperienze e le preoccupazioni di oggi nel continente?
R. – Ci sono preoccupazioni di tipo profondamente religioso, soprattutto riguardo al rispetto della natura umana e della creazione intorno a noi. La distruzione dell’ambiente, i cambiamenti climatici, richiedono da tutti noi un comportamento molto più serio, molto più responsabile: il superamento dell’egoismo. Esiste anche un’altra grande sfida, che è la sfida della giustizia e dell’ingiustizia nel nostro continente, perchè dopo i cambiamenti politici di 18 anni fa la parte ex comunista del continente europeo ha subito dei cambiamenti sociali molto grandi. In questo contesto, bisogna sottolineare uno dei valori europei principali, che è la solidarietà, in altri termini, la carità cristiana, la carità verso il prossimo.
D. – Uno degli argomenti più attuali dell’incontro è stata la riconciliazione in Europa e nello stesso momento è stato lanciato il decennio per sconfiggere la violenza nel nostro continente. Cosa significa questo, in pratica?
R. – La violenza si sconfigge soprattutto con la giustizia, perché la violenza come tale è soltanto una forma del comportamento umano. Ma bisogna guardare anche al contenuto, alla realtà oggettiva della natura delle cose e - se possiamo usare questa parola - la natura umana e i bisogni fondamentali dell’essere uomo. Quindi, in base a questa realtà possiamo cercare una società migliore, una vita migliore per tutti. Se prendiamo sul serio questo impegno allora possiamo sperare che la violenza diminuisca.
"Der Gottesbezug allein reicht nicht"
Feb 02, 2007
Deutschland hat die EU-Ratspräsidentschaft inne – Angela Merkel hat auf Ihre Agenda die europäische Verfassung gesetzt.
(Radio Vatikan, 01.02.07) Sie will, dass in den sechs Monaten ihrer Führung zumindest geklärt wird, wie’s weiter geht, nachdem Frankreich und Holland den Verfassungsvertrag abgelehnt hatten. Viele Christen erhoffen sich, dass mit diesem neuen Anlauf vielleicht auch der explizite Gottesbezug gerettet werden könnte. Er fehlte in dem Entwurf, ganz allgemein ist nur von religiösen Traditionen die Rede. Kardinal Peter Erdö ist Erzbischof Esztergom-Budapest und seit vergangenem Jahr auch Präsident des Rates der Europäischen Bischofskonferenzen. Kardinal Erdö ist vorsichtig und glaubt nicht, dass der Gottesbezug allein entscheidend ist:
„Wichtig ist, dass die Verfassung nicht feindlich gegenüber der christlichen Identität eingestellt ist, und dass sie nicht gegen die Werte ist, die wir für fundamental halten aufgrund unseres Glaubens. Im bisherigen Text gab es ja bereits sehr positive Elemente, aber es kommt letztlich darauf an, diese positiven Prinzipien auch umzusetzen. In den verschiedenen Ländern Europas gibt es verschiedene Auffassungen über den Geltungsanspruch rechtlicher Regelungen.“
Ein Beispiel: Der solidarische Umgang der Mitgliedsstaaten untereinander. Kardinal Erdö sieht da Mängel gerade aus der Perspektive der neuen EU-Mitglieder in Osteuropa.
„Die neuen Mitgliedstaaten sind enttäuscht, weil sie sich nicht gleichberechtigt behandelt fühlen. Das ist natürlich nicht die Schuld der EU an sich, sondern hängt - gerade mit dem Blick auf die internationale Konkurrenz – mit der Schwäche dieser Volkswirtschaften nach dem Fall des Kommunismus zusammen. Vor allem der Privatsektor ist sehr schwach.“
Il Cardinale Erdő sulla Rivoluzione ungherese del 1956 e il modello di Santa Elisabetta d’Ungheria
Dec 25, 2006
Intervista all’Arcivescovo di Budapest per i 50 anni della rivolta del suo Paese contro il regime sovietico.
CITTA’ DEL VATICANO, domenica, 24 dicembre 2006 (ZENIT.org).- Il Cardinale Péter Erdő, Arcivescovo di Esztergom-Budapest e Primate d’Ungheria, è giunto tempo fa a Roma per partecipare alle diverse celebrazioni legate alla storia d’Ungheria, organizzate dal 16 al 18 novembre.
La conferenza dal titolo “Il Vaticano e la Rivoluzione del 1956”, svoltasi presso l’Accademia d’Ungheria in collaborazione con l’Istituto Pontificio Ungherese in Urbe e l’Ambasciata della Repubblica d’Ungheria presso la Santa Sede, ha aperto la serie di atti commemorativi del 50° anniversario della sollevazione di Budapest contro il regime sovietico.
Il 17 novembre si è svolta invece la cerimonia di apertura dell’anno dedicato a Santa Elisabetta d’Ungheria. In quella occasione, il Cardinale Erdő, da poco eletto Presidente del Consiglio delle Conferenze Episcopali d’Europa (CCEE), ha celebrato una Santa Messa nella Chiesa dei Santi Cosma e Damiano.
All’inizio della celebrazione è stata data lettura di una lettera scritta da padre José Rodríguez Carballo, Ministro generale dell’Ordine dei Frati Minori (Francescani), per l’800° anniversario della nascita di Santa Elisabetta. Mentre al termine della funzione liturgica è stata consegnata una reliquia della Santa che sarà portata in pellegrinaggio per l’Italia durante l’anno a lei dedicato.
Il 18 novembre nella Chiesa di Santo Stefano Rotondo, il Cardinale Erdő ha quindi concluso le celebrazioni per l‘Ungheria con una Santa Messa in onore dei caduti e delle vittime della rivolta del 1956.
Nel contesto di questi atti celebrativi ZENIT ha potuto intervistare il porporato.
Lo scorso mese si sono svolte a Roma le celebrazioni riguardanti le tristi vicende che hanno colpito la Nazione magiara nel 1956. Alla conferenza, che ha aperto questi eventi, lei ha parlato dei cambiamenti nel ruolo del Principe Primate all’interno della vita pubblica in Ungheria. Ci può spiegare in che modo interpreta il ruolo del Cardinale Mindszenty nella Rivoluzione del 1956?
Card. Erdő: Prima di tutto, nella mia conferenza ho cercato di analizzare che cosa pensava il Card. Mindszenty stesso della propria funzione come Primate d’Ungheria, che era una funzione da una parte ecclesiastica e dall’altra, almeno nella vecchia Ungheria, di diritto pubblico. È sicuro che al momento della sua nomina il Card. Mindszenty fosse ancora Principe Primate nel senso tradizionale del termine perché esisteva ancora la forma monarchica di governo.
Ma quando nel 1946 venne proclamata la Repubblica, sembra che il Card. Mindszenty, anche se non molto d’accordo con questa opzione, abbia consacrato la sua attenzione non tanto al ruolo politico quanto al suo compito pastorale. Si considerava il pastore degli ungheresi ovunque nel mondo e sopratutto nella stessa Ungheria. Si impegnava molto per i diritti fondamentali delle persone e anche per la libertà religiosa, per valori che sono stati ribaditi fortemente dal Concilio Vaticano II. Certamente la Dichiarazione conciliare sulla libertà religiosa non esisteva ancora e la sua personale convinzione circa la giusta forma dello Stato e del funzionamento della società lo indusse a comportarsi in modo molto coraggioso.
Per quanto riguarda poi il ruolo della Chiesa e suo nella rivolta del ’56 bisogna sapere che lui è stato liberato dal carcere soltanto 6 giorni dopo la rivoluzione. E nella sua primissima dichiarazione quando arrivò a Budapest disse di avere bisogno di tempo per conoscere la situazione. Queste parole non sono di una persona che ha preparato la rivoluzione, cha ha guidato la rivoluzione ma di una persona che era isolata fino all’ultimo momento e che voleva soltanto vedere la realtà del momento.
Conosciamo poi il suo famoso discorso del 3 novembre e sappiamo che il governo di allora l’ha ringraziato per le parole equilibrate in esso pronunciate. Più interessante è che 2 giorni dopo essersi rifugiato nell’ambasciata statunitense è stato intervistato dai giornalisti occidentali e alla domanda: “Quale è il governo che Vostra Eminenza riconosce, il governo di Kàdàr o di Imre Nagy?”, ha risposto che era quello di Imre Nagy [Primo Ministro d’Ungheria per poco tempo durante la Rivoluzione del ’56, che tentò di negoziare il ritiro delle truppe sovietiche dal suo Paese, ndr]. Questo vuol dire che lui non ha rifiutato sin dall’inizio questo governo, che era espressione anch’esso del comunismo, perché vi aveva letto un‘intenzione sincera di difendere gli interessi del popolo. E’ questa la ragione che lo aveva indotto a riconoscere il governo Nagy.
Quanto al ruolo della Chiesa in generale, possiamo dire inoltre che essa non si impegnò nella rivoluzione stessa perché moltissimi sacerdoti erano in carcere, perché le istituzioni della Chiesa erano state distrutte, gli ordini religiosi sottomessi, le organizzazioni dei laici cancellate. Quindi la Chiesa cattolica non era neanche in grado di partecipare a questi avvenimenti politici. Quello che hanno fatto sopratutto i sacerdoti e i seminaristi è consistito in un aiuto umanitario ai feriti e alle vittime, un‘assistenza spirituale ma alle volte anche concreta. Gli stessi hanno nascosto i perseguitati e sopratutto i rivoluzionari ricercati dai russi o dai comunisti, nonché quegli stessi comunisti che chiedevano rifugio in una casa della Chiesa cattolica.
Questo atteggiamento umanitario era prevalente e non mancano episodi di partecipazione, come i casi di riproduzione di ciclostilati con contenuto politico, i quali sono costati ad alcuni seminaristi parecchi anni di carcere. Un’altra cosa che la Chiesa ha cercato di fare è stata la sostituzione dei ‘sacerdoti di pace’ [che collaboravano con lo Stato durante il comunismondr] nelle funzioni più importanti delle diocesi. Era il Card. Mindszenty stesso che, stando già all’ambasciata statunitense, ha cercato di cambiare questi sacerdoti, purtroppo con scarso successo. Non si dimentichi che proprio il Segretario del Card. Mindszenty, Mons. Turcsànyi, è stato arrestato e condannato all’ergastolo.
In seguito la Chiesa ha pagato un prezzo molto alto per questa attività umanitaria: alla fine degli anni ‘50 e negli primi anni ‘60 sono stati arrestati numerosi sacerdoti, sovente senza un reale collegamento con i fatti riguardanti la rivoluzione. Numerosi sacerdoti hanno lasciato il Paese e diversi religiosi, tra cui la giovane generazione dei gesuiti che sono diventati poi professori in diverse università del mondo, sono tornati in patria solo dopo il cambiamento politico del 1989.
Che cosa rappresenta, oggigiorno, il Cardinale Mindszenty per il popolo ungherese?
Card. Erdő: Sicuramente rappresenta il patriottismo, il coraggio di combattere per i diritti umani e specialmente per la libertà religiosa.
L’altro evento è collegato alla figura di Santa Elisabetta d’Ungheria, nata 800 anni fa. Con la Santa Messa celebrata nella Chiesa dei Santi Cosma e Damiano, lei ha aperto l’anno dedicato a Santa Elisabetta. Nei momenti bui della storia alcune figure carismatiche sono sempre apparse come testimoni della fede. Quale ruolo ha svolto Santa Elisabetta nel periodo in cui è vissuta e come descriverebbe il suo carisma?
Card. Erdő: Se mi permette un’analogia molto moderna, ella era un po’ la Madre Teresa del XIII secolo. Era stimata, amata, venerata subito dopo la sua morte. Era conosciuta grandemente in Europa perché ha parlato quella lingua che capiscono tutti: la lingua della carità verso i più poveri, verso i più svantaggiati. Ma questa carità nel suo caso è nata dal suo amore all’interno del matrimonio sacramentale, dall’atmosfera che ella viveva nella vita familiare. Dall’amore verso il marito, verso i figli scaturiva un amore più largo verso i poveri e i bisognosi. E’ dunque una figura veramente grande e una dei massimi rappresentanti laici della spiritualità francescana. Per questo il 17 novembre i più alti esponenti di tutta la famiglia francescana erano presenti alla concelebrazione.
E’ possibile a suo avviso riproporre la vita esemplare di Santa Elisabetta come modello nell’Ungheria contemporanea?
Card. Erdő: Lo stiamo facendo, anche in Ungheria abbiamo cominciato un anno dedicato a Santa Elisabetta: il 19 novembre abbiamo aperto l’anno con una grande celebrazione nella Basilica di Budapest e nella serata di quello stesso giorno nel Palazzo delle Arti ha avuto luogo un grande concerto con l’Oratorio di Franz Liszt su Santa Elisabetta. Nel quadro di questa serata musicale abbiamo consegnato un premio intitolato a Santa Elisabetta ad una signora handicappata che, malgrado la malattia, ha servito gratuitamente gli altri malati per 40 anni. È un gesto che merita il massimo riconoscimento e bisogna che la società sappia che esistono tra di noi persone così coraggiose, così decise a seguire l’esempio di Santa Elisabetta.
Quale è invece per lei personalmente il valore dell’insegnamento di Santa Elisabetta?
Card. Erdő: Ha un valore grandissimo. È stata una santa mistica che ha preso tutto il suo entusiasmo dalla preghiera. Siamo nel contesto di San Francesco e Santa Chiara, in un ambiente dove si pregava davanti al crocifisso e da questa preghiera non derivavano soltanto impressioni ma anche visioni ed esperienze mistiche. L’intimità con la persona di Cristo era la fonte più profonda di tutta la santità di Elisabetta d’Ungheria ed è questo che la rende attuale. Ha un messaggio fondamentale per tutti noi.
In conclusione, le vorrei chiedere una previsione: quali saranno, a suo avviso, gli eventi più significanti di quest’anno in Ungheria e in Europa, soprattutto nell’ottica della diffusione e promozione dei valori della Chiesa?
Card. Erdő: Prima di tutto, in diversi Paesi si festeggerà Santa Elisabetta, sopratutto in Germania dove è conosciuta come Santa Elisabetta di Turingia. Sono stato ad Eisenach, a Wartburg nel castello dove ella ha vissuto. Penso che diverse diocesi tedesche abbiano dei programmi spirituali, anche in Slovacchia nella città di Kosice, dove è si trova la cattedrale dedicata a Santa Elisabetta. Infine a Sarospatak, in Ungheria, nella città dove nacque la santa e anche a Budapest abbiamo avviato diversi programmi religiosi, culturali e dedicati alla carità cristiana.
Por primera vez en su historia, premio judío es otorgado a un católico en Hungría
Nov 29, 2006
El Arzobispo de Esztergom-Budapest, Cardenal Peter Erdo, recibió de manos de la comunidad hebrea de Hungría el premio "Por los judíos en Hungría", en reconocimiento a su labor ecuménica y la preservación de la memoria de los asesinados en el Holocausto. Este galardón se entrega por primera vez a un católico en su historia.
BUDAPEST, 29 Nov. 06 (ACI).- "Por fortalecer el diálogo entre la Iglesia Católica y el judaísmo y por preservar la memoria de los judíos asesinados durante el Holocausto y aquellos que fueron salvados de él", es la razón dada por la Federación de comunidades judías de Hungría (Mazsihisz) para entregarle el mencionado galardón al también Presidente de la Conferencia Episcopal Húngara.
Según el Presidente de la Mazsihisz, Péter Feldmájer, el reconocimiento que hace este organismo a un católico es un "hecho sin precedentes. Creo que todo hecho favorable debe tener su inicio en alguna parte".
Para el Purpurado, el premio "ha sido entregado a toda la Iglesia", a través de su persona. "El retorno al pasado y la búsqueda común por la verdad puede tener un efecto beneficioso en la sociedad", dijo.
Cardinal Erdo, a New Helmsman
Nov 01, 2006
Interview With Episcopal Council's President
ROME, OCT. 16, 2006 (Zenit.org).- The recent plenary assembly of the Council of European Bishops' Conferences that took place in Russia bodes well for the Church's impact on Europe, says the council's new president.
Cardinal Peter Erdo, primate of Hungary, was elected president of the CCEE during the plenary assembly Oct. 5-8 in St. Petersburg.
In this interview with ZENIT correspondent Viktoria Somogyi, the 54-year-old archbishop of Esztergom-Budapest spoke of his outlook for the CCEE and the Church in Europe.
Q: At the recent plenary assembly, special attention was given to the topics of the family, vocations and priestly formation. In your opinion, what was the meeting's greatest achievement?
Cardinal Erdo: One of the most important results, first of all, was to be able to hold this plenary assembly in Russia and in the framework of the seminary of St. Petersburg.
Speaking of priestly vocations, we were in an environment in which one could see the true weight and importance of the work and of being a priest. I am convinced that from this point of view, the former Communist world still has much to say to the other part of the Continent.
Also, of course, mutual help, the presence of movements and small communities of religious from all parts of the Continent was a fact which also impressed us as a lived experience, but also as a theoretical and practical possibility.
Made very clear was the importance of the content of theological teaching and, therefore, also of the development of faculties, and the work of seminaries.
In regard to marriage and the family, one of the delicate points was the crisis of the most natural and fundamental concepts of marriage and family life in our European culture. It is important that these human values not only be defended but also presented in an attractive and convincing way by all Christians.
And in this area of work for fundamental values we have many common tasks with the Orthodox Churches. This was a joyful discovery shared by all those present.
Q: In Benedict XVI's message for the St. Petersburg meeting, the Holy Father expressed the hope that "this plenary meeting will encourage witness and the contribution that the Catholic Church, in fraternal collaboration with the other Christian confessions, offers to the identity and common good of Europe." In the light of his hope, what can be the CCEE's contribution to the moral growth and integration of Europe?
Cardinal Erdo: First, collaboration in the area of transmission of our faith. We have also talked about catechesis, the teaching of religion and Christian education in general, collaboration among the different Christian communities in this area, naturally with respect for the identity of others participating in this type of education.
Underlined was the challenge to seek relations with politically important elements and those in charge of our society to assert these fundamental and human values on which the existence of our peoples depends. We know that reality must be respected, otherwise the community destroys itself. That is why we must seek both ecumenical relations as well as relations with different societies of our continent.
Q: Do you think that the values of which the Church is bearer will be able to obtain a just affirmation in the process of political integration which the countries of Europe are slowly resuming?
Cardinal Erdo: The question is of very great importance. I would not be able to say what the relationship will be between integration and these values. Of course there was also worrying information of certain recommendations, especially of the Council of Europe.
But precisely in the Council of Europe -- which must not be confused with the European Union, before which the Catholic Church is represented by an apostolic nuncio, but which also has the COMECE as interlocutor in conversations -- recommendations are written which at times seem to try to introduce so-called new fundamental rights which have nothing to do with the classic list of fundamental rights or human rights.
For example, [there is] the forced sense of the category of equality which perhaps also tries to marginalize the identity of religious communities and the autonomy of Churches, or other tendencies that seem to make the development of legislation of each nation difficult.
Therefore, the autonomy must be underlined of each country in the legislative area, also in regard to fundamental human values.
Moreover, it is important, for example, that Russia and Turkey also be represented on the Council of Europe, as precisely their deputies have recently contributed several times to the defense of these most central human values of our common heritage.
Q: The St. Petersburg's meeting was a moment of rapprochement and sharing with the "little flock" of Russian Catholics. The importance of this event was underlined by Archbishop Tadeusz Kondrusiewicz in his homily at the closing Mass. What is the CCEE's position vis-à-vis the problem of supporting the Catholic Churches of the former Soviet bloc?
Cardinal Erdo: As regards economic support, we already have a long history, above all the generosity of the Churches of the Western part of the Continent.
But there is also the support of a cultural kind, of sharing pastoral experiences and the very fact of physical presence; for example, of so many bishops in one place. It was the first time in the history of Russia that so many presidents of Catholic episcopal conferences were present.
Also, public opinion in that country was aware of this phenomenon, of this meeting. I believe that this visible event already constitutes a certain consolation for the Catholic community in Russia.
Moreover, that flock does not seem so small. For example, in the city of St. Petersburg before the October Revolution, 7% of the population was Catholic. And today a similar percentage of the population again seems to be connected in some way with the Catholic Church.
Today we celebrated a very beautiful Mass in the renovated parish church which was the mother church, the oldest Catholic parish church of St. Petersburg: St. Catherine of Alexandria, built still in the times of the Empress Catherine.
The church was packed, the people were of all generations so that there were also many young people. There was singing; they knew the liturgical texts well.
We have found a very dynamic, lively community. In this sense, we can also receive inspirations from the Catholic Church in Russia.
Pellegrinaggio nazionale ungherese a Fatima
Nov 01, 2006
Parte oggi uno degli eventi più importanti dell’anno di preghiera per il rinnovamento spirituale della nazione, indetto dalla Conferenza episcopale ungherese: Circa mille persone arriveranno nella città portoghese per pregare e per offrire il Paese alla Madonna, alla vigilia del 50° della rivoluzione anticomunista del 1956.
(Magyar Kurír, október 17 2006) In una conferenza stampa, tenuta ieri pomeriggio, Cardinal Péter Erdő, arcivescovo di Budapest-Esztergom e presidente della CEU ribadiva alcuni aspetti del santuario mariano relativi all’Ungheria. Ha menzionato fra l’altro come il “Calvario ungherese” e la cappella di Santo Stefano fossero stati eretti, con le offerte di ungheresi rifugiati all’estero dopo la rivoluzione del 1956, proprio in omaggio alla memoria della rivoluzione. Il cardinale sottolineava inoltre che nella basilica di Fatima si trova anche una statua di Santo Stefano, primo re degli ungheresi. Questa presenza si deve al fatto che è stato proprio lui che, nella tradizione storica, per primo ha offerto il suo intero Paese alla Madonna – un’offerta ricorrente come motivo centrale nei messaggi di Fatima che chiedono di offrire il mondo alla Madre di Dio. Tale offerta è stata fatta da Giovanni Paolo II, insieme ai vescovi di tutto il mondo, nel 1982 a Fatima, e lo stesso gesto verrà ripetuto ora, nell’ambito del pellegrinaggio nazionale, dai vescovi ungheresi che offriranno l’Ungheria a Maria.
Cardinal Erdő, tracciando un bilancio provvisorio dell’anno di preghiera in corso, sottolineava l’eco positiva dell’iniziativa, ricapitolandone gli eventi salienti – come la riconciliazione slovacco-ungherese, la lettera di riconciliazione ad Alessio II, l’inaugurazione di due santuari nazionali, oppure il movimento di preghiera che ha raccolto ben 1.400.000 persone, nonché le liturgie solenni per ricordare il 550° anniversario della storica vittoria di Belgrado (Nándorfehérvár) sui Turchi.
L’altro anniversario importante, quello della rivoluzione del 1956, si celebrerà proprio il 22-23 ottobre. Nel primo pomeriggio del 22, avrà luogo una commemorazione presso l’Ambasciata degli Stati Uniti in Ungheria, che dopo l’invasione sovietica del 4 novembre 1956, per 15 anni garantì rifugio all’allora primate József Cardinal Mindszenty, ora in via di beatificazione. All’interno della commemorazione, un ritratto del cardinale, dipinto da László Gyémánt, sarà donato all’ambasciata come segno di ringraziamento.
L’evento centrale delle commemorazioni avrà luogo lo stesso pomeriggio, nella basilica di Santo Stefano di Budapest, in forma di un servizio ecumenico, a cui il presidente della Repubblica László Sólyom aveva invitato anche papa Benedetto XVI. Il papa ha nominato cardinal Angelo Sodano suo legato speciale che alle celebrazioni pronuncerà il messaggio del Santo Padre al popolo ungherese.
Nell’ambito della conferenza stampa sono stati presentati anche dei libri pubblicati in occasione dell’anniversario della rivoluzione, fra i quali una raccolta dei messaggi papali del 1456 e del 1956, legati alla storia ungherese.
Kardinal Erdö über die Aufgaben des Rates der Europäischen Bischofskonferenzen
Oct 24, 2006
Interview mit dem neuem Vorsitzenden des CCEE
SANKT PETERSBURG, 24. Oktober 2006 (ZENIT.org).- Die diesjährige Vollversammlung des Rates der Europäischen Bischofskonferenzen CCEE, die vom 5. bis zum 8. Oktober erstmals in Russland stattgefunden hat, verspricht nach Kardinal Peter Erdö viel Gutes für das Leben der Kirche in Europa.
Der 54 Jahre alte Erzbischof von Esztergom-Budapest und Primas von Ungarn, der beim Treffen der europäischen Bischöfe in Sankt Petersburg zum Nachfolger des bisherigen Vorsitzenden dieser Institution, des Churer Bischofs Amédée Grab, ernannt wurde, geht im vorliegenden Interview näher auf die Arbeit des CCEE und die Zukunft der Kirche in Europa ein. Das Gespräch führte die ZENIT-Korrespondentin Viktoria Somogyi anlässlich der Vollversammlung in Sankt Petersburg.
ZENIT: Bei der jüngsten Vollversammlung wurde besonderes Gewicht auf die Themen Familie, Berufungen und Priesterausbildung gelegt. Was war Ihrer Meinung nach das wichtigste Ergebnis dieser Tagung?
--Kardinal Erdö: Einer der bedeutendsten Erfolge war zunächst die Möglichkeit, diese Vollversammlung in Russland abzuhalten, und zwar im Priesterseminar von Sankt Petersburg.
In Bezug auf Priesterberufungen kann ich sagen, dass wir uns in einer Umgebung aufgehalten haben, wo man das wahre Gewicht und die Bedeutung des Priesters und seiner Arbeit sehen konnte. Ich bin davon überzeugt, dass die ehemals kommunistische Welt dem anderen Teil des europäischen Kontinents diesbezüglich noch viel zu sagen hat.
Dann war da natürlich die Tatsache der gegenseitigen Unterstützung, der Anwesenheit von Bewegungen und kleinen Ordensgemeinschaften aus allen Teilen Europas, die uns sowohl als gelebte Erfahrung als auch als theoretische und praktische Möglichkeit beeindruckt haben.
Deutlich kam zum Ausdruck, wie wichtig der Inhalt bei der theologischen Ausbildung ist, auf den Fakultäten und in der Arbeit in den Priesterseminaren.
In Bezug auf Ehe und Familie stellt die Krise, die die natürlichsten und grundlegendsten Konzepte zu diesem Thema in unserer europäischen Kultur erleben, einen der heikelsten Punkt überhaupt dar. Es ist klar, dass diese menschlichen Werte nicht nur geschützt werden müssen, sondern von allen Christen auch auf attraktive und überzeugende Weise vorgelebt und erklärt werden müssen.
In diesem weiten Feld der Förderung von grundlegenden Werten haben wir vieles mit der orthodoxen Kirche gemeinsam. Das war eine freudige Entdeckung, die von allen, die anwesend waren, geteilt wurde.
ZENIT: In seiner Grußbotschaft zum Treffen in Sankt Petersburg äußerte der Heilige Vater die Hoffnung, dass damit das Zeugnis und der Beitrag gefördert würde, „den die katholische Kirche in brüderlicher Zusammenarbeit mit den anderen christlichen Konfessionen zur Identität und zum Allgemeinwohl Europas leisten kann“. Wie kann in diesem Sinn der Beitrag des CCEE zum moralischem Wachstum in Europa und zum Integrationsprozess aussehen?
--Kardinal Erdö: Als erstes denke ich an eine Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Glaubensverbreitung.
Wir haben über Katechese, Religionsunterricht und die christliche Erziehung im Allgemeinen sowie über die Zusammenarbeit unter den unterschiedlichen christlichen Gemeinschaften in diesem Bereich gesprochen – natürlich unter Wahrung der jeweiligen Identität. Besondere Betonung fand die Herausforderung, Kontakte zu den politischen Führungspersönlichkeiten und den Verantwortlichen unserer Gesellschaft aufzubauen, um die grundlegenden und menschlichen Werte geltend zu machen, von denen die Existenz unserer Völker abhängt.
Wir wissen, dass die Wirklichkeit respektiert werden muss, sonst zerstört sich die Gemeinschaft selbst. Deshalb müssen wir uns um Kontakte kümmern, um tiefere Beziehungen in der Ökumene, aber auch um Beziehungen im gesellschaftlichen Bereich.
ZENIT: Denken Sie, dass die von der Kirche verbreiteten Werte beim europäischen Integrationsprozess entsprechende Berücksichtigung erfahren?
--Kardinal Erdö: Das ist eine Frage von großer Bedeutung. Es ist mir nicht möglich zu sagen, in welcher Beziehung Integration und Werte zueinander stehen werden. Natürlich hat es auch Anlass zur Sorge über bestimmte Empfehlungen gegeben, besonders von Seiten des Europarates. Im Europarat, der nicht mit der Europäischen Union verwechselt werden darf, vor der die katholische Kirche ja durch einen Apostolischen Nuntius vertreten wird und mit der darüber hinaus die Kommission der Bischofskonferenzen der Europäischen Gemeinschaft (COMECE) in regem Kontakt steht, werden Empfehlungen verfasst, die manchmal die so genannten „neuen Grundrechte“ propagieren wollen, die nichts mit der klassischen Erklärung der Grund- oder Menschenrechte zu tun haben.
Es geht dabei beispielsweise um eine aufoktroyierte Interpretationsweise von Gleichheit, die womöglich auch versucht, die Identität von religiösen Gemeinschaften und die Autonomie der Kirchen zu marginalisieren. Des weiteren stellen wir auch andere Tendenzen fest, die die Rechtssprechung jeder Nation beeinflussen.
Aus diesem Grund muss die Autonomie im Bereich der Legislative jedes Landes, gerade auch hinsichtlich der grundlegenden menschlichen Werte, unterstrichen werden.
Schließlich ist es entscheidend, dass auch zum Beispiel Russland und die Türkei im Europarat vertreten sind, da die Abgeordneten dieser Nationen in jüngster Zeit mehrmals dazu beigetragen habe, diese wesentlichsten menschlichen Werte unseres gemeinsamen europäischen Erbes zu schützen.
ZENIT: Erzbischof Tadeusz Kondrusiewicz unterstrich in seiner Predigt während des Abschlussgottesdienstes zur Vollversammlung die Anteilnahme am Schicksal der „kleinen Schafherde“ der russischen Katholiken. Was ist die Haltung des CCEE zur Unterstützung der katholischen Kirche im ehemaligen Ostblock?
--Kardinal Erdö: In Bezug auf die finanzielle Unterstützung können wir bereits auf eine lange „Geschichte der Großherzigkeit“ zurückblicken, vor allem seitens der Gläubigen aus Westeuropa.
Es gibt aber auch Unterstützung im kulturellen Bereich und den Austausch pastoraler Erfahrungen. Darüber hinaus war die physische Gegenwart so vieler Bischöfe an einem Ort ein großes Zeichen. Es war das erste Mal in der russischen Geschichte, dass so viele Vorsitzende von katholischen Bischofskonferenzen zugegen waren.
Die öffentliche Meinung in Russland war sich über dieses Phänomen, diese Begegnung durchaus im Klaren. Ich glaube, dass dieses sichtbare Ereignis an sich schon eine Art Trost für die katholischen Gemeinden in Russland war.
Die Herde scheint auch gar nicht so klein zu sein: In Sankt Petersburg beispielsweise waren vor der Oktoberrevolution 7 Prozent der Bevölkerung katholisch. Heute scheint ein ähnlich hoher Prozentanteil auf die eine oder andere Weise mit der katholischen Kirche verbunden zu sein.
Heute haben wir eine sehr schöne Messe in der renovierten Gemeindekirche gefeiert, in der Mutterkirche, der ältesten katholischen Gemeinde von Sankt Petersburg: Sie ist der heiligen Katharina von Alexandrien gewidmet und wurde noch zur Zeit der Zarin Katharina der Großen erbaut.
Die Kirche war brechend voll mit Menschen aller Generationen, auch mit vielen jungen Menschen. Es wurde gesungen, und sie alle kannten die liturgischen Texte gut.
Wir haben eine sehr dynamische und lebendige Gemeinde vorgefunden. In diesem Sinn können wir uns von der katholischen Kirche in Russland auch inspirieren lassen.
Cardinal Erdö meets Pope in Vatican
Jul 03, 2006
Cardinal Peter Erdo had an audience with Pope Benedict XVI in Vatican City on Saturday, the Vatican press service reported on its official website.
Vatican, June 24 2006 (MTI) - Catholic Primate Erdo, Archbishop of Esztergom-Budapest and head of the Hungarian Catholic Bishops Conference, told MTI over the phone that he had met the Pope to express thanks for his consent to the beatification of Sara Salkahazi, a nun who was shot to death for sheltering Jews in Budapest during the Second World War.
The beatification ceremony will be held in Saint Stephen's Basilica on September 17 and the Pope qualified its spiritual influence as very important, said Erdo.
A member of the Sisters of Social Service, a charity organisation helping the poor, journalist, writer, and cultural activist Salkahazi helped to shelter hundreds of Jews, including many women and children, in a convent in the final and hardest months of the Second World War.
She was reported to the authorities, and henchmen of the ruling fascist Arrow Cross Party drove her and the people she had sheltered to the banks of the Danube, shooting them on December 27, 1944.
The Sisters of Social Service saved over 1,000 lives during the Second World War.
Letter of Cardinal Erdő to George W. Bush
Jun 14, 2006
Péter Cardinal Erdő, archbishop of Esztergom–Budapest, primate of Hungary, president of the Hungarian Catholic Bishops' Conference addressed a letter to George W. Bush, president of the United States of America (June 13, 2006).
President George W. Bush
President of the United States
White House
Washington, DC
Dear Mr. President,
It was at the kind invitation of His Excellency, Mr. George H. Walker, the ambassador of the United States to Hungary, that I was recently able to visit the residence where my honorable predecessor, József Cardinal Mindszenty, dwelt as a guest of the United States for so many years during such a difficult period in our national history.
As we approach the 50th anniversary of the 1956 Revolution and freedom fight, in my own name and in the name of the whole Hungarian Catholic Community, I would like to express my gratitude through you, Mr. President, to the entire American Nation for the refuge and protection extended to Cardinal Mindszenty at that trying time.
I would also like to take this occasion to express our gratitude for the asylum given to thousands of Hungarian refugees, who because of the events of the 1956 Revolution, were forced to leave their country and who found a new and welcoming home in the United States.
And for those of us who lived through those dark years in Hungary, the innumerable gifts and parcels of food from the United States, which helped the people of our country both during and after the Revolution, always remain a cherished and an unforgettable memory. The kind gestures of those days carried a message of solidarity and freedom – a message which we, today in freedom, can respond to with renewed feelings of gratitude and solidarity.
God bless America
Péter Cardinal Erdő
Primate of Hungary
Archbishop of Esztergom-Budapest
Press Office of the Archdiocese Esztergom–Budapest
Magyar Kurír
Dottorato Honoris Causa al Cardinale Erdő per il lavoro svolto nel campo del diritto canonico
Apr 30, 2006
A consegnarlo è stata l’Università Cattolica Giovanni Paolo II di Lublino.
LUBLINO, mercoledì, 12 aprile 2006 (ZENIT.org).- Il 6 aprile scorso, il Cardinale Péter Erdő, Primate d’Ungheria, ha ricevuto il dottorato Honoris Causa consegnatogli dall’Università Cattolica di Lublino, in Polonia.
Il professor Bronislaw W. Zubert OFM nella sua prolusione ha descritto il Cardinale come “canonista regum, rex canonistarum”, apprezzando il lavoro da lui svolto nel campo del diritto canonico.
Alla cerimonia erano presenti oltre al rettore, al decano e a numerosi professori, alcuni Vescovi polacchi e slovacchi, l’ambasciatore d’Ungheria in Polonia, nonché i rappresentanti di numerose universitá e delle autoritá civili.
Nel suo discorso il Cardinale Erdő si è detto molto grato di ricevere l’alta onorificenza da parte di Un’università che “è stata per lunghi decenni, un simbolo per gli intellettuali credenti di tutto il mondo comunista, un luogo, dove malgrado ogni difficoltà, si poteva continuare in forma istituzionale un dialogo tra fede e scienze, dialogo di importanza vitale per la cultura umana e per la missione della Chiesa”.
Successivamente, il porporato ha sottolineato che “la collaborazione tra intellettuali credenti in tutta la regione dell’Europa centrale-orientale rimane attuale ed importante anche oggi, nel momento in cui il nostro continente deve affrontare – oltre a quelle economiche e giuridiche – nuove sfide culturali e morali”.
“Una delle questioni più delicate della nostra cultura occidentale che devono cercare di risolvere in modo convincente i giuristi di oggi, sia nella Chiesa che nella società civile, è il problema del senso della libertà”, ha aggiunto.
In seguito, ha osservato che “la nostra libertà, aspetto specifico dell’immagine di Dio, deve essere e funzionare in armonia con la libertà degli altri e dell’intera comunità organica”, e che “nel contesto della società la realizzazione della libertà deve avvenire con responsabilità”.
“L’uomo è un essere che risponde alla realtà – in questo si realizza la sua vera libertà”, ha affermato.
Per questo “la libertà è necessaria per realizzare pienamente quello che richiede il vero bene che non può essere incompatibile con il bene comune, ma anzi queste due realtà sono in correlazione”.
Alla domanda “ come individuare il bene comune oggettivo”, il Cardinale Erdő ha rilevato che “per ogni individuo è indispensabile seguire la propria coscienza” che in verità e realtà può servire come regola di vita”.
“Bisogna quindi lavorare ogni giorno per conoscere meglio la verità perché l’esistenza della verità è il vero fondamento di ogni libertà”, ha continuato, sottolineando la necessità che la nostra coscienza sia ben informata.
Al termine del suo discorso il porporato ha pronunciato alcune parole significative che suonano di monito al mondo contemporaneo: “Se la libertà umana ritrova la sua vera vocazione, cioè invece di sfidare Dio risponde liberamente all’amore e alla chiamata del Creatore, allora l’uomo troverà quella protezione e sicurezza nella sua storia che può portare solo l’armonia con Dio e con il mondo da lui creato”.
“Allora anche il futuro dell’umanità non sembrerà un destino senza senso e direzione, ma una storia di salvezza che è l’unica vera liberazione”, ha infine concluso.
Scambio di lettere tra il Cardinale Erdő e il Patriarca Alessio II a 50 anni dalla rivoluzione ungherese
Apr 05, 2006
Pubblichiamo lo scambio di lettere tra il Cardinale Peter Erdő e Alessio II, Patriarca di Mosca e di tutta la Russia, in occasione del 50° anniversario della rivoluzione ungherese, avvenuta nel 1956.
A Sua Santità
Alessio II
Patriarca di Mosca e di tutta la Russia
7 febbraio 2006
Sua Santità,
a nome dell’intera comunità cattolica dell’Ungheria, auguro a Sua Santità, e a tutta la Chiesa ortodossa russa, che la Grazia del nostro Signore Gesù Cristo, l’amore di Dio Padre e la comunione dello Spirito Santo siano con voi.
Quest’anno l’Ungheria celebra il 50° anniversario della rivoluzione del 1956. Oltre a porgere omaggio ai caduti, la Chiesa cattolica ha posto la speranza al centro di questa commemorazione; abbiamo proclamato quest’anno Anno della Preghiera per il rinnovamento spirituale della nostra Nazione. L’insegnamento di Cristo sulla riconciliazione assume un ruolo significativo in questo rinnovamento, così come il superamento della disperazione e il riconoscimento rispettoso del nostro popolo e dei popoli di altre Nazioni. L’uomo è creatura di Dio. Le lingue, le culture, le comunità, l’unico e speciale genio delle Nazioni, manifestati attraverso la storia nel processo di superamento delle difficoltà della vita, hanno grande valore per l’umanità intera e agli occhi del Creatore.
E’ stato un momento indimenticabile ed edificante per tutti noi quando, il 12 novembre 1992, il leader del popolo russo ha espresso il suo rimorso al popolo ungherese per gli eventi che hanno avuto luogo nel 1956. Ricordando questo nobile gesto, siamo mossi ad esprimere il nostro grande amore e rispetto per il popolo russo. Ammiriamo le magnifiche opere della cultura, dell’arte e della letteratura russe, che sono un tesoro eterno per l’umanità. Alcune di queste rappresentano la profondità e la ricchezza dell’animo umano in un modo unico, senza pari a livello mondiale. Siamo fortemente debitori nei confronti della ricchezza spirituale e culturale del cristianesimo russo e della memoria e dell’esempio di quei cristiani russi che hanno testimoniato, sofferto e perfino dato la vita per la loro fede. Allo stesso tempo, esprimiamo il nostro dolore e chiediamo la misericordia divina per tutto il dolore e la sofferenza che alcuni Ungheresi possono aver provocato ai Russi nel corso della storia.
La visita di Sua Santità ad Esztergom il 5 marzo 1994 occupa un posto speciale nella storia della Chiesa ungherese. Nel centro spirituale della Chiesa cattolica ungherese abbiamo implorato la grazia di nostro Signore, Gesù Cristo, per accompagnare Sua Santità e benedire il Suo servizio, perché sotto la Sua guida le cicatrici della storia possano essere guarite e il cristianesimo russo possa essere rinnovato nella sua fede in Cristo e nella Sua sequela. Questo stesso rinnovamento spirituale e questa riconciliazione attraverso la fede e la solidarietà sono al cuore della Chiesa ungherese. Chiedo le preghiere di Sua Santità, affinché il nostro popolo possa crescere ulteriormente in questo rinnovato spirito di riconciliazione, solidarietà e lavoro cooperativo, perché tutti possano contribuire alla realizzazione integrale dei popoli europei attraverso rispetto ed amore reciproci e mediante le virtù e i valori umani e cristiani.
Chiediamo la benedizione del Signore della storia e l’intercessione della Vergine Madre di Dio per l’opera apostolica di Sua Santità, la comunità della Chiesa ortodossa russa e l’intera Nazione russa.
Péter Erdő
Cardinale, Arcivescovo di Esztergom-Budapest
Primate d’Ungheria.
Presidente della Conferenza dei Vescovi Cattolici dell’Ungheria
* * *
Al Reverendissimo Peter Cardinale Erdő
Arcivescovo di Esztergom-Budapest
Primate d’Ungheria
Presidente della Conferenza dei Vescovi Cattolici dell’Ungheria
Sua Eminenza,
Molte grazie per la sua lettera del 7 febbraio 2006, in cui esprime rispetto per il popolo russo e per la Chiesa ortodossa russa.
L’anniversario dei tragici eventi del 1956 è certamente un’occasione per pensare ancora al passato, presente e futuro del popolo dell’Ungheria e della Russia.
Nel 20° secolo ci sono state molte gravi prove per le nostre Nazioni. Tra le vittime della violenta persecuzione compiuta dal regime ateo ci sono stati molti membri del clero e molti laici della Chiesa ortodossa russa. La loro vita è stata coronata dal trionfo della confessione e del martirio. Milioni di persone sono state uccise in azione durante la Seconda Guerra Mondiale. I resti dei soldati russi giacciono in numerosi cimiteri disseminati sul suolo ungherese, mentre migliaia di soldati ungheresi hanno trovato il loro ultimo rifugio in territorio russo.
Nel periodo post-bellico, la storia delle nostre Nazioni ha visto spesso episodi amari, e tra questi ci sono gli eventi del 1956. Il ricordo di quegli eventi riempie il nostro cuore di dolore e di sincero rincrescimento.
Le ferite inflitte dagli sconvolgimenti storici del passato possono essere guarite solo con la preghiera, il pentimento e la riconciliazione. Elevando una preghiera per tutti coloro che hanno sofferto da innocenti, la Chiesa di Cristo chiede ai contemporanei un “cambiamento mentale” e un rinnovamento interiore. Li chiama a costruire quella “città futura” che, secondo San Paolo, è l’obiettivo di tutti i cristiani (cfr. Eb 13,14). Apprezzo quindi il suo desiderio di fare di quest’anno un anno di rinnovamento spirituale della Nazione ungherese.
Spero che questo rinnovamento coinvolgerà anche gli Ungheresi ortodossi, il clero e i parrocchiani delle chiese sotto la diocesi ungherese del Patriarcato di Mosca. E’ gratificante per me realizzare che lei e la nostra diocesi ungherese avete stabilito rapporti buoni e cordiali. Vorrei approfittare di questa opportunità per invitarla alla Cattedrale della Santa Dormizione in piazza Petőfi, a Budapest, dove viene accuratamente conservata e sviluppata l’originale tradizione spirituale e liturgica dell’ortodossia ungherese.
Sua Eminenza, i rapporti tra la Russia e l’Ungheria si stanno attualmente sviluppando. Ne è prova, tra le altre cose, la restituzione della Biblioteca Sárospatak, portata fuori dall’Ungheria dai Tedeschi durante la Seconda Guerra Mondiale e che si è ritrovata in Russia come trofeo di guerra negli anni post-bellici. Questo evento è un atto di restaurazione della giustizia storica, e ne siamo profondamente soddisfatti.
Concludendo, mi permetta di augurarle l’aiuto di Dio nel suo servizio alla Chiesa di Cristo e di augurare benessere e prosperità al suo gregge salvato da Dio e all’intero popolo ungherese.
Con affetto in Cristo,
+ Alessio
Patriarca di Mosca e di tutta la Russia
Scambio di lettere tra il Cardinale Erdő e il Patriarca Alessio II a 50 anni dalla rivoluzione ungherese
Mar 31, 2006
Pubblichiamo lo scambio di lettere tra il Cardinale Peter Erdő e Alessio II, Patriarca di Mosca e di tutta la Russia, in occasione del 50° anniversario della rivoluzione ungherese, avvenuta nel 1956.
A Sua Santità
Alessio II
Patriarca di Mosca e di tutta la Russia
7 febbraio 2006
Sua Santità,
a nome dell’intera comunità cattolica dell’Ungheria, auguro a Sua Santità, e a tutta la Chiesa ortodossa russa, che la Grazia del nostro Signore Gesù Cristo, l’amore di Dio Padre e la comunione dello Spirito Santo siano con voi.
Quest’anno l’Ungheria celebra il 50° anniversario della rivoluzione del 1956. Oltre a porgere omaggio ai caduti, la Chiesa cattolica ha posto la speranza al centro di questa commemorazione; abbiamo proclamato quest’anno Anno della Preghiera per il rinnovamento spirituale della nostra Nazione. L’insegnamento di Cristo sulla riconciliazione assume un ruolo significativo in questo rinnovamento, così come il superamento della disperazione e il riconoscimento rispettoso del nostro popolo e dei popoli di altre Nazioni. L’uomo è creatura di Dio. Le lingue, le culture, le comunità, l’unico e speciale genio delle Nazioni, manifestati attraverso la storia nel processo di superamento delle difficoltà della vita, hanno grande valore per l’umanità intera e agli occhi del Creatore.
E’ stato un momento indimenticabile ed edificante per tutti noi quando, il 12 novembre 1992, il leader del popolo russo ha espresso il suo rimorso al popolo ungherese per gli eventi che hanno avuto luogo nel 1956. Ricordando questo nobile gesto, siamo mossi ad esprimere il nostro grande amore e rispetto per il popolo russo. Ammiriamo le magnifiche opere della cultura, dell’arte e della letteratura russe, che sono un tesoro eterno per l’umanità. Alcune di queste rappresentano la profondità e la ricchezza dell’animo umano in un modo unico, senza pari a livello mondiale. Siamo fortemente debitori nei confronti della ricchezza spirituale e culturale del cristianesimo russo e della memoria e dell’esempio di quei cristiani russi che hanno testimoniato, sofferto e perfino dato la vita per la loro fede. Allo stesso tempo, esprimiamo il nostro dolore e chiediamo la misericordia divina per tutto il dolore e la sofferenza che alcuni Ungheresi possono aver provocato ai Russi nel corso della storia.
La visita di Sua Santità ad Esztergom il 5 marzo 1994 occupa un posto speciale nella storia della Chiesa ungherese. Nel centro spirituale della Chiesa cattolica ungherese abbiamo implorato la grazia di nostro Signore, Gesù Cristo, per accompagnare Sua Santità e benedire il Suo servizio, perché sotto la Sua guida le cicatrici della storia possano essere guarite e il cristianesimo russo possa essere rinnovato nella sua fede in Cristo e nella Sua sequela. Questo stesso rinnovamento spirituale e questa riconciliazione attraverso la fede e la solidarietà sono al cuore della Chiesa ungherese. Chiedo le preghiere di Sua Santità, affinché il nostro popolo possa crescere ulteriormente in questo rinnovato spirito di riconciliazione, solidarietà e lavoro cooperativo, perché tutti possano contribuire alla realizzazione integrale dei popoli europei attraverso rispetto ed amore reciproci e mediante le virtù e i valori umani e cristiani.
Chiediamo la benedizione del Signore della storia e l’intercessione della Vergine Madre di Dio per l’opera apostolica di Sua Santità, la comunità della Chiesa ortodossa russa e l’intera Nazione russa.
Péter Erdő
Cardinale, Arcivescovo di Esztergom-Budapest
Primate d’Ungheria.
Presidente della Conferenza dei Vescovi Cattolici dell’Ungheria
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Al Reverendissimo Peter Cardinale Erdő
Arcivescovo di Esztergom-Budapest
Primate d’Ungheria
Presidente della Conferenza dei Vescovi Cattolici dell’Ungheria
Sua Eminenza,
Molte grazie per la sua lettera del 7 febbraio 2006, in cui esprime rispetto per il popolo russo e per la Chiesa ortodossa russa.
L’anniversario dei tragici eventi del 1956 è certamente un’occasione per pensare ancora al passato, presente e futuro del popolo dell’Ungheria e della Russia.
Nel 20° secolo ci sono state molte gravi prove per le nostre Nazioni. Tra le vittime della violenta persecuzione compiuta dal regime ateo ci sono stati molti membri del clero e molti laici della Chiesa ortodossa russa. La loro vita è stata coronata dal trionfo della confessione e del martirio. Milioni di persone sono state uccise in azione durante la Seconda Guerra Mondiale. I resti dei soldati russi giacciono in numerosi cimiteri disseminati sul suolo ungherese, mentre migliaia di soldati ungheresi hanno trovato il loro ultimo rifugio in territorio russo.
Nel periodo post-bellico, la storia delle nostre Nazioni ha visto spesso episodi amari, e tra questi ci sono gli eventi del 1956. Il ricordo di quegli eventi riempie il nostro cuore di dolore e di sincero rincrescimento.
Le ferite inflitte dagli sconvolgimenti storici del passato possono essere guarite solo con la preghiera, il pentimento e la riconciliazione. Elevando una preghiera per tutti coloro che hanno sofferto da innocenti, la Chiesa di Cristo chiede ai contemporanei un “cambiamento mentale” e un rinnovamento interiore. Li chiama a costruire quella “città futura” che, secondo San Paolo, è l’obiettivo di tutti i cristiani (cfr. Eb 13,14). Apprezzo quindi il suo desiderio di fare di quest’anno un anno di rinnovamento spirituale della Nazione ungherese.
Spero che questo rinnovamento coinvolgerà anche gli Ungheresi ortodossi, il clero e i parrocchiani delle chiese sotto la diocesi ungherese del Patriarcato di Mosca. E’ gratificante per me realizzare che lei e la nostra diocesi ungherese avete stabilito rapporti buoni e cordiali. Vorrei approfittare di questa opportunità per invitarla alla Cattedrale della Santa Dormizione in piazza Petőfi, a Budapest, dove viene accuratamente conservata e sviluppata l’originale tradizione spirituale e liturgica dell’ortodossia ungherese.
Sua Eminenza, i rapporti tra la Russia e l’Ungheria si stanno attualmente sviluppando. Ne è prova, tra le altre cose, la restituzione della Biblioteca Sárospatak, portata fuori dall’Ungheria dai Tedeschi durante la Seconda Guerra Mondiale e che si è ritrovata in Russia come trofeo di guerra negli anni post-bellici. Questo evento è un atto di restaurazione della giustizia storica, e ne siamo profondamente soddisfatti.
Concludendo, mi permetta di augurarle l’aiuto di Dio nel suo servizio alla Chiesa di Cristo e di augurare benessere e prosperità al suo gregge salvato da Dio e all’intero popolo ungherese.
Con affetto in Cristo,
+ Alessio
Patriarca di Mosca e di tutta la Russia
Erdö schreibt an Alexij II.
Feb 22, 2006
Der ungarische Kardinal-Primas Peter Erdö hat in einem Brief an den Moskauer Patriarchen Alexij II. den Willen zu Versöhnung bekr&a