Roberto Cardinal Tucci, S.J. Roberto Cardinal Tucci, S.J.
Function:
President of the Management Committee of Vatican Radio
Title:
Cardinal Deacon of Sant'Ignazio di Loyola a Campo Marzio
Birthdate:
Apr 19, 1921
Country:
Italy
Elevated:
Feb 21, 2001
More information:
www.catholic-hierarchy.org
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English New trials for Vatican Radio and cardinal, court orders
May 16, 2008
Italy's highest criminal court has ordered a retrial for two former Vatican Radio officials after quashing their earlier acqittal on charges of environmental pollution allegedly caused by a transmission tower.

(cathnews.com, May 15, 2008) The Court of Cassation ordered a new appeals trial for Cardinal Roberto Tucci, formerly head of the radio's management committee, and Fr Pasquale Borgomeo, its former director general, the ANSA and Apcom news agencies said.

The two churchmen were acquitted last year after in an appeal of their 2005 conviction in a lower court, which sided with
consumer groups representing people living near the tower who claimed its electromagnetic emissions were a health hazard
and violated environmental limits, Associated Press said.
The lower court had sentenced the two each to 10 days in jail, but sentences were immediately suspended during their
appeals.

It was not known when the new appeals trial would take place, as the Court of Cassation must first publish its reasoning for the decision.

A Vatican-Italian government commission was set up as part of a 2001 agreement between both sides to monitor tower emissions. The Vatican has said that measurements show it has respected limits since signing the agreement.

Cardinal Gantin dead In another story, the Vatican has announced the death in Paris of Cardinal Bernardin Gantin, once the most powerful African prelate in the Vatican, the Times Online reports.

Cardinal Bernardin Gantin, the son of a railway worker from Benin became at one stage the most powerful African in the Roman Curia, yet campaigned vehmently and consistently against "career hungry
bishops".
German Ein Kardinal im Hintergrund. Roberto Tucci zum 85. Geburtstag
Jun 24, 2006
Er bekam seine Vorliebe für die Ökumene in die Wiege gelegt: Der Jesuit Roberto Tucci, langjähriger Päpstlicher Reisemarschall, wurde am 19 April 1921 in Neapel geboren.

(05/06/2006) Er ist Sohn einer Florentinerin englischer Herkunft und anglikanischer Religionszugehörigkeit. Seine englische Gelassenheit und seine neapolitanische Spontanität sind dem heutigen Kardinal in unerwarteten Situationen während der Papstreisen oft zugute gekommen. Als früherer Direktor von Radio Vatikan und langjähriger Schriftleiter der angesehenen italienischen Jesuitenzeitschrift „Civiltà Cattolica“ hat Roberto Tucci selbst leidenschaftlichezr Journalist viel Verständnis für die Anliegen der Medienleute. Seine Sprachkenntnisse in Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch und Russisch kamen ihm bei der Ausführung seiner hohen Ämter stets zugute.

* Eminenz, Sie wissen, dass das folgende Gespräch ein Geburtstagsgespräch ist. Wir dürfen deshalb an Sie, bitte, auch ein paar persönliche Fragen stellen: Wenn Sie Rückschau halten auf Ihr langes, erfolgreiches Leben, Herr Kardinal: welches Ereignis würden Sie als das absolut wichtigste in Ihrem Leben bezeichnen?

Das absolut wichtigste Ereignis in meinem Leben war meine katholische Taufe. Denn ich war vorher anglikanisch getauft worden. Und erst mit 15 Jahren wurde ich katholisch getauft. Ein weiteres wichtiges Ereignis war meine Priesterweihe im Jahre 1950 in Belgien.

* Welches Welt-Ereignis des vergangenen Jahrhunderts würden Sie als das bedeudentste bezeichnen? Und warum?

Für mich waren zwei Ereignisse die bedeutendsten: Der Fall des Faschismus und des Nazismus, den ich in Mailand miterlebt habe, wo ich an der Katholischen Universität studierte. Und natürlich der Fall der Berliner Mauer, denn das war der Beginn der Freiheit für alle Völker im Osten Europas die unter der sowjetischen Herrschaft praktisch versklavt waren.

*Und welches kirchliche Ereignis würden Sie als das wichtigste nennen? Und warum?

Das wichtigste kirchliche Ereignis war für mich das Zweite Vatikanische Konzil. Natürlich auch deshalb, weil ich an allen vier Sessionen von 1962-1965, also die gesamte Konzilszeit hindurch, teilgenommen hatte. Der französiche Schriftsteller Jean Guitton hatte genau diese Ihre Frage einmal De Gaulle gestellt: er glaubte, der General würde als Antwort seine eigenen Großtaten für Frankreich herausstellen. Doch die Antwort De Gaulles lautete: Das größte Ereignis des Jahrhunderts war das Zweite Vatikanische Konzil!

* Welchen Einfluss haben ihre Eltern auf Ihre Berufswahl ausgeübt? Haben sie überhaupt einen Einfluss ausgeübt? Haben Ihre Eltern und Geschwister Ihren Erfolg miterleben können?

Nein, denn meine Weihe zum Priester wurde vor allem von Seiten meiner Mutter beanstandet. Sie war Anglikanerin. Gegen meine katholische Taufe hatte sie nichts einzuwenden, doch umso mehr stellte sie sich gegen meinen Entschluss, Jesuit zu werden. Ich würde sagen, besonderen Einfluss auf meine Wahl übten Freunde der katholisschen Jugend aus und vor allem ein Pater, der auf uns alle eine bsondere Fasziniation ausübte: Pater Alberto Giampieri. Er stellte mir ganz brutal die Frage, ob ich nie daran gedacht hätte, Jesuit zu werden. Ich befand mich in einer wahren Krise. Wochen lang konnte ich an nichts anderes mehr denken. Doch dann reifte plötzlich der Entschluss in mir: meine Berufung würde das Priestertum im Jesuitenorden sein

*Welche Funktion hat der Jesuitenorden, heute?

Ganz einfach: die Jesuiten sollten heute mehr denn je dem Charisma des Gründers treu bleiben. Wir begehen in diesem Jahr die Gedenkfeiern an den Heiligen Ignatius von Loyola, dem Gründer des Ordens, an den Heiligen Franz Xaver, dem großem Missionsapostel und an den Seligen Faber, dem Mann der Vermittlung vor allem in Deutschland mit den Protestanten. Also: die Verteidigung und Verbreitung des Glaubens, die Missionstätigkeit, die Evangelisierung, vor allem dort, wo das Evangelium noch nicht angekommen ist, aber auch hier im Westen, wo dieses Licht verloren gegangen zu sein scheint, ist der Auftrag des Jesuitenordens.

*Über welchen anderen Beruf haben Sie in Ihrer Jugend nachgedacht?

Ich wollte einst Marine-Offizier werden und dachte schon daran, mich in die Schiffsakademie von Livorno zu inskribieren. Dann allerdings habe ich mich für eine andere Marine entschieden.

* Sie haben den zweifachen Doktortitel erworben: In Neapel pomovierten Sie zum Doktor der Philosophie und in Rom zum Doktor der Theologie. Welches Studium ist Ihnen leichter gefallen und welches war für Ihre spätere Laufbahn wichtiger?

Es stimmt: Auch das Philosophie-Studium hat mir in der Tat sehr geholfen. Ich entschied mich für eine Dissertation über den russsichen Denker und orthodoxen Philosophen Verdiajev. Ein sehr interessanter Denker, der Philosophie und christlichen Glauben zu vereinen versuchte. Er hatte mir den Blick geöffnet für eine Welt, die mir bis dahin völlig fremd erschien: die russiche Gedankenwelt. Später aber erwies sich das Theologiestudium doch als nützlicher. Insofern als mich Papst Johannes XXIII. zum Konzilsberater ernannt hatte. Sicherlich hatte er mich als Theologen herangezogen, aber ich war gleichzeitig auch Direktor der Civiltà Cattolica, einer Monatsschrift, die mit dem Heiligen Stuhl stets in besonderer Weise verbunden war.

* Als Journalist haben Sie es bis zur Leitung der wichtigsten katholischen Zeitschrift Civiltà Cattolica, als Kirchenmann bis zum höchsten Grad in der Hierarchie, nämlich zum Kardinal, gebracht. Kann man sich als Geistlicher Ordensmann noch mehr wünschen?

Ich war ja auch Direktor von Radio Vatikan und bin somit im Bereich der Massenmedien geblieben. Es war für beide meiner Lebensabschnitte sehr wichtig, weil ich dadurch immer im direktem Dienst des Heiligen Stuhls stand. Ich hatte also im gewissen Sinne auch das vierte Gelübde der Jesuiten verwirklicht: nämlich das Gebot des besonderen Gehorchsams gegenüber dem Heiligen Vater.

*Was sind die größten Veränderungen, denen sich die katholische Kirche im neuen Jahrtausend unterziehen wird?

Das ist eine ziemlich schwerwiegende Frage. Ich glaube, das Wichtigste ist die Erneuerung und die Vertiefung des Glaubens. Selbst in Italien, wo es noch eine ziemlich verbreitete katholische Tradition gibt, herrscht meiner Meinung nach große religiöse Ignoranz. Als es um das Kompendium des Katechismus der katholischen Kirche ging, hatte ich mir erlaubt, dem damaligen Kardinal Ratzinger zu bitten, an einen noch kürzeren, noch synthetischeren, noch einfacheren Katechismus zu denken. Denn das religiöse Unwissen ist selbst in unserem Land sehr verbreitet.

* Können Sie sich vorstellen, dass im 21. Jahrhundert die Grenzen der Religionen aufgehoben werden?

Sehen Sie, ich glaube nicht, dass diese großen Unterschiede, diese Grenzen der Religionen verschwinden werden. Ich glaube aber, dass es sehr wichtig sein wird, durch respektvollen Dialog und gegenseitiger Kenntnis zwischen den Vertretern der großen Religionen gemeinsame Standpunkte zu erarbeiten, die alle den Frieden zu ihrem Ziel erklären. Sodass keine Religion mehr den Krieg schürt, wie es heute sicherlich durch die radikale Seite des Islam geschieht. Religionen müssen Förderer des Friedens und nicht des Kriegs sein. Hans Küng zum Beispiel verteidigt immer diese These, wenn er von diesen Dingen spricht: Religionen müssen zum Wohle der Menschheit sowohl auf der Entwicklungsebene als auch auf dem Gebiet der internationalen Gerechtigkeit ihren Beitrag leisten.

*Habt keine Angst, öffnet die Tore zu Christus! Hatte diese religiöse Grundaussage von Papst Johannes Paul II. auch einen politischen Hintergrund?

Ja, daran hatte er sicherlich auch gedacht. Die Tore zu Christus öffnen, bedeutete Freiheit für die Menschen in Osteuropa. Er sah immer den großen Widerspruch in seinem Land zwischen Staat und Nation. Der Staat unterdrückte die Nation, eine Nation, die sich noch mit dem christlichen Glauben identifizierte.Deshalb glaube ich, dass er auch dieses politische Ziel verfolgte. Seinen Blick richtete er aber nicht nur auf sein eigenes Land und den Nachbarländern in der Sowietunion, sondern auf die ganze Welt.

*Es gibt wenige Menschen, die Papst Johannes Paul II. so nahe miterlebt haben, wie Sie. Hatte Karol Wojtyla nie davon gesprochen, selbst manchmal Angst gehabt zu haben?

Wenn es etwas gab, was Johannes Paul II. nicht besaß, dann war es die Angst. Er war ein mutiger Mensch. Das kann ich als sein Reisemarschall aus eigener Erfahrung sagen. Bei schwierigen Reisen wie etwa nach Nicaragua oder in Holland hatte ich dem Papst empfohlen, die Visiten vielleicht auf einen späteren Zeitpunkt zu verschieben, da der Erfolg der Reise nicht garantiert werden konnte. Da antwortete mir Johannes Paul II.: Der Papst reist nicht wegen des Erfolgs, sondern er muss dort hingehen, wo die Kirche einen Ansporn braucht. Also muss die Reise jetzt durchgeführt werden und nicht erst dann, wenn alles in bester Ordnung ist.

* Wie sehen Sie das junge Pontifikat von Benedikt XVI.?

Ich glaube die Wahl von Kardinal Joseph Ratzinger zum Papst ist ein großes Geschenk, dass uns der Herr durch die Kardinäle gemacht hat. Wir haben jetzt einen Papst, der nicht nur ein großer Theologe, sondern gleichzeitig auch ein Mensch von großer Spiritualität ist. Als Theologe hat er überdies eine Eigenschaft, die man nicht allen Theologen nachsagen kann: Er ist extrem tiefgründig, klar, einfach und verständlich. Immer ist seine Theolgie auch Nahrung für unsere Spiritualität.

* Das Christentum hat auf Europa einen enormen Einfluss ausgeübt. Dennoch fehlt in der Verfassung jeglicher Bezug auf die christlichen Wurzeln Europas. Wird dieser Kontinent immer gottloser?

Ich bin auf diesem Gebiet nicht so pessimistisch. Noch ist das Christentum in Europa, auch im westenliche Teil, sehr lebendig. Hier muss man vorsichtig sein: sicher, gewisse internationale politische und juridische Instanzen hinterlassen den Eindruck, Europa sei ohne Glauben. Ich glaube aber nicht, dass dem so ist. Es stimmt aber, leider, dass der Glaube nicht sichtbar genug gezeigt wird: hier müssen wir einen wichtigen Gedanken des Papstes aufgreifen, der gesagt hat: wenn wir eine Minderheit sind, so laßt uns eine kreative Minderheit sein. Auch was die Frage der christlichen Wurzeln in Europa angeht: mir ist nicht aufgefallen, dass vom Volk aus zur Verteidigung dieser christlichen Wurzeln viel getan worden sei. Die Menschen, auch die gläubigen Menschen, haben sich da eher zurückhaltend verhalten. Da hat es nie einen kulturellen Aufstand, nie einen Protest gegenüber dieser Politik gegeben. Auch wird in der Preambel nie offiziell von den kirchlichen Institutionen gesprochen.

* Sie gelten als nüchterner Beobachter des Weltgeschehens: Seit es Menschen gibt, gibt es Kriege. Glauben Sie, dass die Menschheit diese Krankheit jemals überwinden wird?

Wissen Sie, Kain und Abel sind in uns leider immer gegenwärtig und es ist daher eher schwierig, dass das eintreffen wird. Es wäre wünschenswert, aber ich glaube, wird sind noch nicht an diesem Ziel angelangt. Es wird immer wieder Kriege geben, fürchte ich. Vielleicht nicht mehr auf internationaler Ebene oder Weltkriege, aber auch das ist nicht auszuschließen. Sehr große Sorgen bereitet mir die Ausbreitung der Atomwaffen. Das bedeutet neue Auseinandersetzungen, neue Gefahren. Je mehr Länder die Atombombe besitzen, umso mehr wächst die Gefahr, dass Terroristen in den Besitze dieser Waffe kommen. Wir leben heute gefährlicher, als vor einigen Jahren.

* Sie waren lange Zeit der verantwortliche Leiter von Radio Vatikan: in was besteht der spezifische Auftrag dieses Senders?

Radio Vatikan war für mich eine große Erfahrung. Ich habe durch diesen Sender ein noch ausgeprägteres Gespür für die Universalität der katholischen Kirche erhalten, ein Gespür, das ich bereits im 2. Vatikanischen Konzil und dann bei der Leitung der Zeitschrift Civiltà Cattolica mir aneignen konnte. Radio Vatikan ist ein besonders wertvolles Werkzeug zur Vermittlung und Weitergabe der päpstlichen Gedanken und gleichzeitig ein Instrument des gegenseitigen, besseren Kennenlernens unter den verschiedenen Völkern. Radio Vatikan ist der Schmelztiegel zwischen dem Papst und den Völkern auf der Erde. Durch die Information, die Radio Vatikan weitergibt, erhält aber auch die Kirche und der Heilige Stuhl selbst ein Bild über die Anliegen und Nöte der verschiedenen Völker und Menschen auf der Welt.

*Auch mit 85 Jahren kann man sich noch vieles wünschen. Dürfen wir nach Ihrem größten Anliegen fragen?

Der größte Wunsch besteht darin, auf christliche Weise zu sterben, um wie der Heilige Ignatius von Loyola sagt sowohl im Leben als auch im Sterben mit gutem Beispiel voranzugehen. Der schönste Tod ist der Tod in dem für uns gekreuzigten und auferstandenen Herrn. Die größte Hoffnung oder besser das größte Vertrauen besteht darin, dass der Herr mir in jenem Augenblick nahe sein wird.Bis dahin hoffe ich noch den einen und andere Beitrag im Apostolat der Kirche leisten zu können. Manchmal nehme ich jetzt an verschiedenen Radiosendungen teil. Das scheint mir schon ein Beitrag zu sein und ich hoffe, dass ich da weitermachen kann. Dann helfe ich einmal im Monat eine Woche lang in der Toscana in einer Pfarrei aus: dessen Pfarrer hat gleich drei Pfarreien zu betreuen und kann sich nicht um alles kümmern. Ich helfe in der kleinsten Pfarrei, mitten in den Bergen aus, die es am meisten nötig hat. Zur großen Freude des Pfarrers, denn wenigstens eine Woche lang, kann auch dieses Dorf ein normales Leben führen.
Italian Molte potenzialità del Vaticano II devono essere ancora sfruttate
Dec 15, 2005
Secondo il Cardinale Roberto Tucci, che ha partecipato come teologo al Concilio Vaticano II, la grande assemblea convocata da Giovanni XXIII non ha ancora visto sfruttate appieno tutte le sue potenzialità.

CITTA’ DEL VATICANO, venerdì, 9 dicembre 2005 (ZENIT.org).- “Siamo ancora lungi dall’aver realizzato pienamente l’applicazione del Concilio – ha riconosciuto il porporato ai microfoni della “Radio Vaticana” –. Forse ancora non ne abbiamo ricavato tutte le potenzialità”.

Nella storia della Chiesa, del resto, “la ricezione, cioè l’accoglimento nella vita concreta della Chiesa, dei risultati di un Concilio è sempre durata decenni e decenni”.

Ricordando il discorso di Giovanni XXIII all’inizio del Concilio, il Cardinal Tucci, che è Presidente del Comitato di gestione della “Radio Vaticana”, ha affermato di essere rimasto particolarmente impressionato dalla forza delle prime parole del discorso papale, “Gaudet Mater Ecclesia, ‘La Madre Chiesa che si rallegra’”.

Nella sua allocuzione, ha infatti spiegato, “il Papa diceva chiaramente che non si aspettava un Concilio di condanne e preferiva il discorso della misericordia piuttosto che quello della condanna”.

Un elemento fondamentale ricordato dal porporato è poi il carattere pastorale proposto dal Pontefice alle decisioni del Concilio con la frase: “Altra cosa è infatti il deposito stesso della fede, vale a dire le verità contenute nella nostra dottrina, e altra cosa è la forma con cui quelle vengono enunciate, conservando ad esse tuttavia lo stesso senso e la stessa portata”.

“Bisogna attribuire molta importanza a questa forma e se sarà necessario bisognerà insistere con pazienza nella sua elaborazione e si dovrà ricorrere ad un modo di presentare le cose che più corrisponde al Magistero il cui carattere è preminentemente pastorale”, aggiungeva Giovanni XXIII.

Secondo Tucci, i Padri conciliari non erano consapevoli del fatto di vivere un momento storico: “Se uno esamina, come feci io con l’aiuto di padre Caprile, i vota, cioè i desideri manifestati dai Vescovi che erano stati interrogati per ordine di Papa Giovanni XXIII, perché dicessero quali erano le loro aspettative per quanto riguardava il Concilio, non si aveva un quadro, diciamo, di rinnovamento così spinto come poi è risultato invece nel Concilio”.

“C’è voluto un po’ di tempo”, ha osservato, sostenendo che “tutta la prima sessione, il primo periodo conciliare è servito, per così dire, al formarsi, piano piano, di una maggioranza favorevole ad un forte rinnovamento nella fedeltà, ma nella continuità, una continuità che fosse sviluppo”.

Oggi, a 40 anni di distanza, per il Cardinale il Concilio è stato un avvenimento “capitale”.

“E’ stato molto importante per la Chiesa Cattolica, per così dire, rivedere il volto della Chiesa alla luce del movimento biblico, quello ecumenico, quello in favore della libertà religiosa, che già esistevano ed erano fortemente affermati nella vita della Chiesa cattolica e portare il frutto di questi movimenti a livello del Magistero della Chiesa per un rinnovamento dell’autocoscienza della Chiesa di fronte ai grandi problemi del mondo moderno, ai grandi problemi della proclamazione del messaggio evangelico al mondo di oggi”.

Il Concilio Vaticano II è stato dunque “un enorme sforzo del Magistero della Chiesa nella sua forma più solenne, quella del Concilio Ecumenico, di operare un aggiornamento, come si soleva dire, un rinnovamento della presentazione della Chiesa in modo pastorale e più corrispondente alla maturazione teologica che c’era stata nei decenni precedenti e più corrispondente alle attese del mondo stesso”.

Tra i tanti documenti fondamentali derivati dal Concilio, il porporato ha ricordato in modo particolare “il documento sulla Parola di Dio, Dei Verbum”, per l’importanza del “primato della Parola, primato della Sacra Scrittura, ma soprattutto primato di Cristo come la vera Parola di Dio”.

Tucci non ha tuttavia dimenticato “i documenti più innovativi”, come la Lumen Gentium, soprattutto per quanto riguarda la “salvezza di coloro che non sono cristiani, la salvezza anche dei non credenti”, o la Nostra Aetate “sul dialogo con le altre religioni, in modo particolare sul dialogo con gli ebrei”.

Il Concilio, ha osservato poi, “ha sviluppato molto, nella continuità, la dottrina della Chiesa per quanto riguarda alcuni problemi, che ancora oggi creano difficoltà ad alcuni cristiani cattolici, che non si riconoscono in questi documenti”.

Di fronte alle voci che sosterrebbero la possibilità di un nuovo Concilio, il Cardinal Tucci ha concluso ritenendo che “sarebbe prematuro pensare ad un nuovo Concilio quando ancora c’è tanto da fare per l’assimilazione e la concretizzazione della dottrina conciliare del Vaticano II”.
Italian Il cardinale Roberto Tucci in visita
Sept 25, 2005
Una serata alla scoperta dei segreti e delle caratteristiche del Concilio Ecumenico Vaticano II.

(romagnaoggi.it, 05.09.2005) BRISIGHELLA - A quarant’anni di distanza dall’evento il borgo medievale collinare organizza un momento di confronto e di approfondimento sul tema all’interno della programmazione dell’Antica Sagra del Monticino. Testimone illustre della serata sarà il Cardinale Roberto Tucci. Martedì 6 settembre 2005 a partire dalle 21 presso la Chiesa del Suffragio il porporato Tucci sarà a Brisighella per tenere un dibattito pubblico su uno degli avvenimenti più importanti e salienti della storia d’Italia.

Durante il Concilio ha contribuito, in qualità di peritus, alla redazione del Decreto sull’Apostolato dei Laici e alla Costituzione Pastorale sulla Chiesa nel mondo moderno, ed è stato direttore della rivista "La Civiltà Cattolica". Inoltre è un grande protagonista nei rapporti ecumenici con le chiese cristiane non cattoliche. Durante la sua vita ecclesiale il cardinale ha partecipato ad importanti convegni di carattere ecumenico.

Durante il pontificato di Giovanni Paolo II era incaricato di predisporre i viaggi del Pontefice in tutte le parti del mondo acquisendo grande esperienza con uomini di stato e di governo e rappresentanti delle diverse religioni. Prima di ogni viaggio lo stesso Tucci visitava il paese, predisponeva il programma e accompagnava il Papa nella sua visita.

Roberto Tucci è stato creato cardinale nel 2001 ed è tuttora Presidente della Radio Vaticana.

Il Cardinale Roberto Tucci è nato a Napoli il 19 aprile 1921 da Mario e Eugenia Watt Lega, di confessione anglicana. Viene in contatto con la Compagnia di Gesù come membro della Congregazione mariana di San Luigi a Posillipo.
Italian Radio Vaticana, cardinale condannato. la replica: "Sentenza ingiustificata".
May 15, 2005
Dieci giorni per padre Borgomeo e il porporato Roberto Tucci. Sospesa la pena, previsto anche un risarcimento in denaro. L'emittente si dice pronta ad impugnare il verdetto. Continua l'indagine della procura sui tumori a Roma nord.

(La Repubblica, 10/05/2005) E' scontro tra Radio Vaticana e i giudici. Il tribunale di Roma ha condannato a dieci giorni di reclusione due dei responsabili dell'emittente per "Getto pericoloso di cose". Padre Pasquale Borgomeo, direttore generale e il cardinale Roberto Tucci, presidente del comitato di gestione, sono infatti accusati di aver provocato l'inquinamento elettromagnetico nella zona di Cesano, a nord di Roma. Il terzo imputato, il vicedirettore tecnico Costantino Pacifici, è stato invece assolto per non aver commesso il fatto, in quanto la sua opera è stata limitata all'esecuzione degli ordini relativi al funzionamento dell'impianto di Radio Vaticana.

Dura la replica della direzione di Radio Vaticana. Che esprime "rincrescimento per il fatto che le sue posizioni non siano state riconosciute valide e accolte dal Tribunale". Pur "apprezzando l'assoluzione di uno degli imputati", l'emittente della Santa Sede "si riserva di impugnare in appello una sentenza che ritiene chiaramente ingiustificata sia per considerazioni di diritto, sia per motivi di fatto".

La sentenza è stata emessa dal giudice Luisa Martoni dopo una camera di consiglio durata circa mezz'ora. All'uscita dall'aula alcuni cittadini di Cesano hanno accolto con applausi i pm, Gianfranco Amendola e Stefano Pesci. Per condannare padre Borgomeo e il cardinale Tucci, quest'ultimo limitatamente a fatti avvenuti entro il 2000, il giudice Martoni ha disposto il risarcimento dei danni alle parti civile costituite nel procedimento: 5.800 euro a Legambiente, 850 a Cittadinanzattiva; ai Comitati Roma-Nord 5.120 euro e al Codacons 5.800.

Nell'udienza del 18 novembre dello scorso anno i magistrati Amendola e Pesci avevano sollecitato una condanna degli imputati a quindici giorni di arresto con sospensione condizionale della pena subordinata alla eliminazione della situazione di pericolo e al risarcimento dei danni. Per loro il giudice ha oggi stabilito la sospensione della pena.

Secondo l'accusa sarebbero stati sforati, tra il 2001 e il 2003, i limiti precauzionali nelle emissioni di onde elettromagnetiche fissati dall'apposito decreto ministeriale a tutela della persona umana. La responsabilità degli imputati, secondo la pubblica accusa, sarebbe dimostrata da una serie di testimonianze dibattimentali, che hanno ribadito l'esistenza di onde magnetiche in quantità tale da interferire con apparecchiature tecniche, la presenza in alcuni casi di malesseri fisici e stati di ansia nei cittadini.

A questo proposito, i pm nel corso della loro requisitoria avevano anche ricordato alcuni dei fenomeni che sono stati segnalati nel corso delle indagini: citofoni dai quali si sentivano i programmi di Radio Vaticana, disturbi a telefoni, fax e computer, fino a vibrazioni di lampadari. Sul presunto inquinamento elettromagnetico a Nord della capitale, la procura di Roma ha da tempo aperto un altro fascicolo nel quale, sulla base di alcune denunce, si ipotizza il reato di omicidio colposo a carico di sei indagati. Nell'ambito di questa inchiesta, lo scorso 18 marzo, lo stesso procuratore Amendola, ha ottenuto dal gup Zaira Secchi di far svolgere, tramite incidente probatorio, una perizia per accertare se sia possibile stabilire un nesso tra l'emissione di onde elettromagnetiche e l'incremento di tumori e leucemie a Cesano e La Storta. In queste aree si trova, oltre agli impianti di radio Vaticana, anche un sito radar della Marina Militare.

E il Codacons parla di sentenza rivoluzionaria "perché per la prima volta la magistratura italiana condanna un Cardinale per la violazione dell'articolo 674 del codice penale dopo che la Cassazione aveva respinto l'eccezione di difetto di giurisdizione sugli alti prelati dirigenti della radio. Grazie a questa sentenza - prosegue l'associazione - adesso anche l'indagine della Procura di Roma per omicidio, legata alle onde elettromagnetiche di Radio Vaticana, subirà un positivo impulso". Il Codacons si appella infine al nuovo papa Benedetto XVI "affinché le antenne di Radio Vaticana siano spostate lontano dalle zone abitate, onde tutelare la salute dei cittadini".
English Cardinal and a priest guilty in radio case
May 15, 2005
A Rome court convicted a Vatican cardinal and a top Vatican Radio official Monday of polluting the environment with electromagnetic waves from a transmission tower, an official from Vatican Radio said.

(AP, MAY 10, 2005) ROME - Cardinal Roberto Tucci, former head of Vatican Radio's management committee, and the Reverend Pasquale Borgomeo, the station's director general, were sentenced to 10 days in jail, said the Reverend Federico Lombardi, the station's program director.

The sentences for the two men, both Jesuits, were automatically suspended.

Lombardi said the defense would appeal.
Spanish Destacan coraje de Juan Pablo II para los viajes
May 15, 2005
Juan Pablo II demostró "mucho coraje" al viajar a Nicaragua durante el régimen sandinista, así como al ir a rezar ante la tumba del arzobispo salvadoreño Oscar Romero o al sugerir al dictador chileno, general Augusto Pinochet, que devolviese el poder a las autoridades civiles, dijo el cardenal Roberto Tucci, organizador de los viajes del difunto Papa.

CIUDAD DEL VATICANO, 07-05-05 (ANSA). En un artículo escrito para "Civilta Cattolica", la revista de los jesuitas italianos, el octogenario purpurado relató algunos episodios ocurridos durante los numerosos viajes que hizo Karol Wojtyla durante su pontificado.

Entre los periplos efectuados, el cardenal Tucci evocó los efectuados a México, Chile, Nicaragua y El Salvador.

"Cuando, al inicio del pontificado, eligió México como meta de su primer viaje internacional, el Papa sabía que se trataba de un país laico, es más, laicista e incluso anticlerical, al menos en la esfera gubernamental", escribió.

El purpurado recordó que "en aquella época en México los sacerdotes no podían lucir el hábito religioso" y hasta a él le aconsejaron no alejarse del séquito papal porque si le sorprendían con el cuello romano podía recibir una multa.

"Aunque las autoridades habían autorizado la visita del Papa, hacía falta valor para afrontar una situación tan difícil en aquel momento, hasta el punto de que no hubo ningún encuentro oficial con el presidente de la República, quien fingió encontrarse de casualidad cerca del aeropuerto y se limitó a estrechar la mano al Papa", afirmó Tucci.

En cuanto a Chile, el cardenal aseguró saber que, durante el encuentro privado que Juan Pablo II mantuvo con Pinochet, el Papa "le sugirió que había llegado el momento de devolver el poder a las autoridades civiles".

"Además, tomó una iniciativa que no gustó nada a la Junta militar -y tampoco a algunos sectores católicos favorables al régimen- al aceptar reunirse en un lugar muy cercano a la Nunciatura con todos los líderes de los diversos partidos, que entonces no tenían ninguna legitimidad", evocó.

A estos Juan Pablo II "dirigió un discurso sobre cómo debía reconstruirse el país, sobre la reconciliación que había que favorecer, y sobre la promoción de los derechos humanos y el respeto de las minorías", añadió.

Tucci organizó todos los viajes apostólicos de Juan Pablo II desde 1982 hasta junio de 2002, cuando fue a Ucrania.

"Hacía falta coraje para ir a Polonia cuando aún había el régimen comunista, y hacía falta coraje para ir a Nicaragua cuando había el régimen sandinista", indicó el cardenal.

"A propósito de Nicaragua, yo mismo, después de haber hecho dos visitas al país, me convencí de que se trataba de un viaje muy arriesgado porque una parte del clero, sobre todo entre los religiosos, estaba de parte de los sandinistas a favor de una Iglesia popular diversa y contrapuesta a la Iglesia jerárquica", recordó.

"El Papa conocía esta situación muy difícil y sabía que el gobierno apoyaba a la Iglesia popular, pero me dijo: "Tenemos que ir, aunque no sea un gran éxito y encuentre muchas dificultades; tenemos que ir porque esta Iglesia necesita ser reforzada ahora que vive un momento muy crítico", indicó.

En cuanto al viaje que comprendía varios países de lengua española de América Central, "algunos obispos latinoamericanos le sugirieron al Papa que no fuese a la tumba de monseñor Romero, por ellos considerado una figura muy comprometida políticamente", recordó Tucci.

El cardenal afirmó que "raramente" vio a Juan Pablo II "reaccionar con tanta fuerza": "No, el Papa debe ir; se trata de un obispo que fue atacado precisamente en el corazón de su ministerio pastoral", dijo Wojtyla.

"El sucesor de Romero, monseñor Rivera y Damas, cuando llegamos al lugar, ante la catedral donde se encuentra la tumba de Romero, dijo que el Gobierno había prohibido la visita -y, de hecho, la puerta estaba cerrada-, pero el Papa fue irremovible", recordó Tucci.

"Pidió que se buscase la llave para poder abrir; esperamos un rato, y cuando al final pudimos entrar, el Papa rezó sobre la tumba de Romero y dijo algunas palabras muy bellas sobre el ministerio de este obispo que fue martirizado mientras celebraba la misa", escribió.
French Jean Paul II a montré beaucoup de courage face aux dictateurs
May 08, 2005
Jean Paul II a montré beaucoup de courage face aux dictateurs, et a notamment demandé au général Augusto Pinochet de rendre le pouvoir aux civils lors de sa visite au Chili en 1987, a affirmé jeudi l'organisateur des voyages du pape défunt.

(AFP, 05-05-05) Le cardinal Roberto Tucci, 84 ans, a organisé tous les voyages apostoliques de Jean Paul II de 1982 à 2001 et a raconté certains des épisodes les plus marquants à la revue des jésuites italiens "Civiltà cattolica".

La visite de Jean Paul II au Chili en 1987 a été un des déplacements controversés du pape défunt.

"Le régime avait organisé une manifestation sur la place sous les fenêtre du palais présidentiel et le général Pinochet a conduit le pape au balcon, alors que cette apparition n'était pas prévue", a-t-il souligné.

Jean Paul II a ainsi donné le sentiment de cautionner le régime militaire, ce qui lui a été reproché.

"Mais au cours de leur entretien privé, le pape a dit au général Pinochet que le temps était venu de rendre le pouvoir aux autorités civiles", a souligné le cardinal Tucci.

"Le pape a pris ensuite une initiative qui a déplu à la junte en acceptant de rencontrer en un lieu proche de la nonciature tous les chefs des partis politiques qui alors n'avaient aucune légitimité et il leur a tenu un discours sur la nécessité d'une réconciliation, sur les droits de l'homme et le respect des minorités", a-t-il ajouté.

Jean Paul II a également forcé la main au gouvernement du Salvador qui lui avait interdit de se rendre à la cathédrale où était enterré l'archevêque salvadorien Oscar Romero, assassiné en 1980.

"Quand nous sommes arrivés devant la cathédrale, le successeur de Mgr Romero, Mgr Rivas y Damas, lui a dit que le gouvernement avait interdit la visite, mais le pape a refusé de céder. Il a demandé que l'on cherche la clé et nous avons attendu sur la place déserte, contrôlée par la police. Le pape a finalement pu entrer et il a longuement prié devant sa tombe", a raconté Mgr Tucci.

Le cardinal Tucci a également évoqué le courage montré par Jean Paul II face à ses problèmes de santé et sa capacité à ironiser sur lui même.

"Vous croyez que je ne vois pas à la télévision à quel point j'en suis réduit!, m'a-t-il ainsi lancé lors d'un voyage", a-t-il raconté.

"Pour quelqu'un qui a eu comme moi le privilège de le suivre de près, le pape Jean Paul II reste l'exemple d'un homme qui, poussé par la foi, ne s'est jamais arrêté devant aucun obstacle, bravant avec courage même la souffrance et la mort", a-t-il souligné.

Elu pape en octobre 1978, Jean Paul II est mort le 2 avril 2005 à l'âge de 84 ans après avoir dirigé l'Eglise catholique pendant 26 ans et 5 mois. Lors de ses obsèques, la foule à réclamé qu'il soit fait saint.
Spanish El cardenal Tucci acusa a Ali Agca de querer volver a despistar a los investigadores sobre el ataque al Papa
Apr 02, 2005
El cardenal Roberto Tucci afirmó hoy en un programa de la Radio Vaticana que Mehmet Ali Agca, que disparó contra el Papa Juan Pablo II en 1981, "sólo despista con sus declaraciones y que nunca ha revelado nada verdadero", señaló tras la entrevista publicada hoy en el diario 'La Repubblica', en la que el turco revela que contó con la ayuda desde el interior del Vaticano de algunos sacerdotes y cardenales para organizar el atentado.

(EUROPA PRESS, Roma, 31 Mar. 2005) - "Ali Agca siempre ha jugado al despiste en vez de revelar cosas verdaderas. Hay que tomar sus declaraciones sólo con sospecha", dijo el cardenal Tucci sobre las acusaciones de Ali Agca en las que comentaba que "sin la ayuda de algunos sacerdotes y cardenales nunca hubiera podido realizar el ataque. "El diablo está también dentro de esas murallas", aseveró.

El purpurado define al turco como "un asesino profesional, y por tanto no fue él quien pensó el atentado", e hizo referencia a las últimas revelaciones, tras el anuncio de que el Gobierno de Bulgaria pondrá a disposición de las autoridades italianas una nueva documentación, hasta ahora desconocida, sobre el papel de los servicios secretos de la URSS (KGB), de Alemania del Este (Stasi) y de la propia Bulgaria (Darzavna Sigurnost) en el atentado contra el Papa.

Según una información publicada hace unos días por el diario 'Corriere dellaSera', la documentación, formada por cartas en las que los servicios búlgaros piden colaboración a los países del bloque soviético para desviar las sospechas que recaían sobre ellos, confirmaría la llamada Opista búlgara", que nunca llegó a demostrarse.

"El Papa sospecha que tras la amenaza de Ali Agca existiese un complot. Ahora veremos lo que sale del estudio de los documentos de la Stasi y la sobre la hipótesis de que la Opista búlgara fuese el verdadero ejecutor de las órdenes que llegaban desde el KGB soviético", agregó.

El cardenal afirmó que ahora se tienen que ocupar los investigadores "ya que el Papa Juan Pablo II siempre ha sido muy sobrio sobre el argumento y nunca ha hablado, excepto en su último libro".

En el último libro del Papa 'Memoria e identidad', por primera vez Juan Pablo II expresaba su convicción de que el ataque no fue una idea del terrorista, al que calificó de un asesino a sueldo, y que alguien fue el verdadero ordenante que guío su mano.
Spanish Pide evitar más muertes de inocentes en Irak e Israel
Oct 18, 2004

(ACI, 16 Sep. 04) VATICANO - El Presidente honorario de Radio Vaticano, Cardenal Roberto Tucci pidió a las fuerzas de la coalición evitar las muertes de civiles inocentes en Irak.

En declaraciones a la radioemisora, el Purpurado precisó que su  “está dirigido a las fuerzas de la coalición y no a los terroristas, que no lo escucharían”.

"También en Israel sería necesario prestar más atención, durante los ataques organizados muchas veces son golpeadas personas inocentes", agregó el Cardenal Tucci.

Finalmente, invitó a los musulmanes de Italia a reflexionar sobre el hecho que en este país gozan de derechos y garantías negadas a los cristianos que viven en naciones de mayoría islámica.
German Lob für EU-Verfassungstext
Oct 13, 2004

(Radio Vatikan, 18.6.2003) Der italienische Kardinal Roberto Tucci meinte gegenüber Radio Vatikan, der Text der Präambel des EU-Verfassungstextes sei eigentlich doch ganz gelungen: „Mir scheint, der Text ist an sich gut. Natürlich ist es eine Enttäuschung, dass die jüdisch-christlichen Wurzeln nicht erwähnt wurden. Aber sie sind ja de facto noch heute in Europa präsent. Im Lauf der Debatte haben das auch in Frankreich laizistische Denker, die der Kirche sehr fern stehen, deutlich anerkannt: der Historiker Jacques Le Goff, der Philosoph André Glucksmann. Der linke Denker Régis Debray beklagt, dass junge Leute in Frankreich gar nicht mehr die Kultur verstehen, weil sie nichts vom Christentum wissen. Er schlug sogar vor, an den öffentlichen Schulen in Frankreich keinen Religionsunterricht einzuführen – nein, das nicht – aber einen Unterricht in religiöser, in christlicher Kultur, um das Frankreich von heute zu verstehen.“
English Vatican Impatience with Israeli Visa Policy
Oct 13, 2004

(CWNews.com, 2-April-2004) Vatican - In a sign of mounting tensions between the Vatican and Israel, a cardinal has denounced the treatment of Catholic missionaries in the Jewish state. Cardinal Roberto Tucci, in an April 2 talk on Vatican Radio, said that Catholic priests and religious are being treated as "clandestine immigrants" because the Israeli government refuses to renew their visas, in an apparent violation of the "fundamental accord" between the Holy See and Israel.

"The Israeli government has a lot of concerns these days, but by blocking the issuance of residency permits for monks and nuns, they are posing serious problems for the Catholic in Israel and the Palestinian territories," the cardinal said. Cardinal Tucci, the honorary president of Vatican Radio, is a seasoned diplomat, having served for years as the "advance man" who arranged the details of papal trips abroad.

For the past two year, Catholic priests and religious living in Israel have found that their applications for visa renewals are being blocked. As more and more priests and religious saw their visas expire before a renewal was granted, the situation became a matter of urgency. By March 2004, at least 130 priests and religious were living in Israel without legal permission.

While the Catholic Patriarchate of Jerusalem has 78 diocesan priests, there are more than 1217 Franciscans working in the Holy Land, along with over 100 other religious congregations accounting for nearly 2,000 monks and nuns. Nearly all of these religious orders include missionaries from other countries, so the pastoral work of the Church in Israel and the Palestinian territories relies heavily on foreign missionaries.

Church authorities point out that under the terms of their 1993 pact with the Holy See, Israeli authorities are pledged to cooperate with the missionary activities of Catholic institutions; they see the new visa policy as a contravention of that agreement.

The cardinal observed that Catholic priests and religious living in Israel, when they are denied visa renewals, are forced to live as illegal immigrants. "This is a grave situation that worsens day by day," he said. He added that Vatican concerns are heightened by the fact that the Israeli policy has not been explained, and there are no "institutional channels for dialogue" on the subject.

"I hope that the Western churches-- European and American-- will exercise pressures to help the Church in Israel and the Palestinian territories," Cardinal Tucci said.
English Stop Blaming Islam
Oct 04, 2004

(AGI, Sept 11 2004) "We must condemn terrorism thoroughly and without exceptions. At the same time, however, we must not condemn Islam as a religion. Otherwise terrorists, who are a minority, will gain more and more followers". Thus Cardinal Roberto Tucci, chairman of Radio Vaticana, expressed his disagreement with rising religious intolerance due to the media giving Islam a bad name.

Interviewed by Radio One-O-Five, the FM channel of the Vatican Radio, the cardinal said: "Action against terrorism must be comprehensive and effective, but based on international law and respect of human rights". All this must be accomplished, he said, "without resorting to military action".

Cardinal Tucci, who in the past arranged several Pope visits to Islamic countries, added that "cooperation between intelligence services of democratic countries must be strengthened". He suggested that "it is necessary to monitor the way terrorists are financed and put economic and political pressure on the leaders of Arab and Muslim countries to encourage them to cut off links with terrorism. They need to be made aware that their support to terrorists will in the end damage their own country".
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