In memoriam Kardinal Scheffczyk: Fortschritt braucht ein Fundament
Dec 15, 2005
Bischof Walter Mixa würdigte den verstorbenen Kardinal - K-TV überträgt live das Requiem aus Bregenz.
München (www.kath.net, 12. Dezember 2005) Der Augsburger Bischof Walter Mixa würdigte den am 8. Dezember 2005, dem Hochfest der ohne Erbsünde empfangenen Jungfrau und Gottesmutter Maria verstorbenen Münchener Theologen Leo Kardinal Scheffczyk. Er „verstand es, in einer einfachen und zugleich treffsicheren Sprache die ungebrochene Glaubenslehre der Katholischen Kirche darzustellen“, erklärte Mixa.
„Er tat dies aber nicht nur in der Darlegung der gewachsenen Tradition, sondern war gleichzeitig aufgeschlossenen für jeden guten Fortschritt. Freilich musste er auch immer wieder betonen, dass nur auf dem plausiblen Fundament der Kirche ein weiterführender und ohne Traditionsbrüche vollzogener Fortschritt möglich ist.“ Er habe auch im hohen Alter „durch seine qualifizierte Vortragstätigkeit und durch überzeugende Predigten zur Weitergabe des katholischen Glaubens ganz wesentlich beigetragen“.
K-TV überträgt live
Der katholische Fernsehsender K-TV überträgt am 15. Dezember um 11 Uhr live das Requiem am Donnerstag aus der Pfarrkirche St. Gallus in Bregenz. Hauptzelebrant ist Joachim Kardinal Meisner aus Köln.
K-TV ändert sein Programm der laufenden Woche (Nr. 24b) und wird anstelle der Sendung über die kaiserliche Familie in der Schweiz die Predigt von S.E. Kardinal Scheffczyk über den Heiligen Josef bei der Sommerakademie in Diessen am Ammersee 2004 wiederholen.