Zielscheibe ist Kardinal Bertone
Mar 05, 2012
Bei der Dokumentenflucht aus dem Vatikan geht es nicht um den Glauben oder die Moral, sondern um Ränkespiele. Von Guido Horst
Rom (DT) Es geht nicht um den Kurs der Kirche, es geht nicht um den Papst. Es geht auch nicht um besondere Initiativen, wie das anstehende „Jahr des Glaubens“, oder um kirchenpolitische Projekte wie die Aussöhnung mit der schismatischen Pius-Bruderschaft. Erst recht haben „katholische Knackfragen“ wie die traditionsgerechte Auslegung des Zweiten Vatikanums, die zum nahenden fünfzigsten Jahrestag der Eröffnung des Konzils immer spürbarer auf die Agenda des kirchlichen Lehramts rückt, nichts mit dem zu tun, was derzeit die italienischen Medien beschäftigt, wenn es um die römische Kurie und die Machtspielchen hinter den Leoninischen Mauern geht. Seit Wochen erleidet der Vatikan die Plage der „Dokumentenflucht“ – kurz „Vaticanleaks“ oder noch kürzer „Vatileaks“ genannt: Vertrauliche Schriftstücke aus den Büros des vatikanischen Staatssekretariats tauchen in italienischen Zeitungen und Magazinsendungen des Fernsehens auf und vermitteln den Eindruck, als bestünde das Leben der römischen Kurie wie zu besten Borgia-Zeiten nur darin, zu tricksen und sich zu tarnen, zu meucheln und zu morden – bildlich gesprochen, nicht die physische, sondern die moralische Integrität ist gemeint. Und das Opfer dieser konzentrierten Giftpfeil-Attacke ist eindeutig Kardinalstaatssekretär Tarcisio Bertone.
Offene Flanken des Staatssekretariats
Bewiesen hat das wieder ein Mal die jüngste Veröffentlichung vertraulicher Briefe: In der Tageszeitung „Il Fatto Quotidiano“ erschienen am vergangenen Dienstag zwei Schreiben. Eines von Kardinal Bertone vom März vergangenen Jahres an den ehemaligen Erzbischof von Mailand und heute 77-jährigen Kardinal Dionigi Tettamanzi, in dem der Kardinalstaatssekretär den emeritierten Erzbischof dazu aufforderte, innerhalb von zwei Wochen auch die Leitung des Instituts „Giuseppe Toniolo“ abzugeben und den Stuhl frei zu machen für Professor Giovnni Maria Flick. Das „Istituto Toniolo“ ist der rechtliche und finanzielle Träger der bedeutenden katholischen Universität „Sacre Cuore“ in Mailand wie auch der bekannten Gemelli-Klinik und zählt zu den wichtigsten – und wirtschaftlich potenten – Einrichtungen der Kirche Italiens auf akademisch-wissenschaftlichem Gebiet. Im Sommer 2002 zum Erzbischof von Mailand ernannt, hatte Tettamanzi im Jahr darauf auf Bitte des verstorbenen Papstes Johannes Paul II. das Amt des Präsidenten des Instituts übernommen, nachdem der Vorgänger Emilio Colombo in einen Drogenskandal verwickelt worden war. Benedikt XVI., so schrieb jetzt Bertone an Tettamanzi, habe beschlossen, die Leitung des Instituts zu erneuern, womit das Mandat des bisherigen Präsidenten erlösche.
Der zweite Brief, nur wenige Tage später geschrieben, war ein Protestbrief Tettamanzis an Papst Benedikt, in dem der „gekündigte Präsident“ unter anderen aber auch wissen wollte, ob Bertone wirklich im Auftrag des Heiligen Vaters geschrieben habe. Die Sache endete für Bertone peinlich. Einen Monat später empfing der Papst Kardinal Tettamanzi in Rom, mit der Folge, dass dieser auch heute noch an der Spitze des „Istituto Toniolo“ steht. Wer auch immer aus dem vatikanischen Staatssekretariat diese beiden Briefe der Zeitung „Il Fatto Quotidiano“ zugespielt hat, wollte damit dafür sorgen, gleich mehrere Schwächen des Staatssekretärs offen zu legen: Bertone mischt sich in Angelegenheiten der Kirche Italiens ein, beruft sich dabei auf den Papst, wird aber von diesem nicht gedeckt, wenn sich jemand energisch genug wehrt.
Ein weiteres „italienisches Abenteuer“ ging vor Monaten durch die Zeitungen und ist deshalb allgemein bekannt: Kardinal Bertone wollte das von einem Priester gegründete und tief verschuldete Krankenhaus „San Raffaele“ in Mailand übernehmen und in ein medizinisches Vorzeige-Projekt des Vatikans verwandeln, ein Ansinnen, das dann Ettore Gotti Tedeschi, der Präsident des vatikanischen Geldinstituts IOR, das die nötigen Millionen hätte hinblättern müssen, im letzten Augenblick verhindern konnte.
Noch immer weiß man nicht im Vatikan, wer es im Einzelnen ist, der vertrauliche Dokumente aus dem Staatssekretariat nach außen schmuggelt und damit Kircheninterna öffentlich macht. Der Auftritt eines unkenntlich gemachten Mannes in einer Fernsehsendung vor zehn Tagen, in der dieser sich als Laien in den Diensten des Staatssekretariats ausgab und behauptete, mit ihm würden zwanzig weitere Bedienstete der Kurie aus „Angst und Wut“ den Maulwurf spielen, wurde allgemein nicht ernst genommen. Stattdessen aber scheint es Prälaten und vielleicht auch Laien vor allem in der ersten Sektion des Staatssekretariats zu geben, die ihren Unmut über ihren obersten Chef nicht mehr im Zaun halten können. Bereits die Veröffentlichung von zwei vertraulichen Briefen des ehemaligen Sekretärs des Governatorats des Vatikanstaates, Erzbischof Carlo Maria Viganos, an den Papst und an Kardinalstaatssekretär Bertone, in dem dieser nach seiner „Wegbeförderung” zum Apostolischen Nuntius in den Vereinigten Staaten schwerwiegende Vorwürfe gegen namentlich genannte Personen wegen der Führung und des Finanzgebarens der Verwaltung des Vatikanstaats formulierte (DT vom 14. Februar), traf Kardinal Bertone. Es ist nicht Aufgabe des Papstes, Personalentscheidung wie die im Falle Vigano vorzubereiten. Dafür gibt es den Staatssekretär. Er ist der „Regierungschef“ im Vatikan, der Papst hat die Weltkirche zu führen.
Und was die Personalentscheidungen in der Kurie betrifft, so hat sich unter Beobachtern längst schon der Spruch festgesetzt, dass der Vatikan fest in Ordenshand ist, und zwar in der Hand der Salesianer Don Boscos. Dass der Salesianer Bertone eine gewisse Vorliebe dafür hat, Posten in der Kurie mit Mitgliedern seines Ordens oder mit Klerikern aus seiner norditalienischen Heimat zu besetzen, wird aufmerksam verfolgt. Andere mögen sich da zurückgesetzt fühlen oder verrichten ihren Dienst mit dem Gefühl, nun schon allzu lange auf die ersehnte Beförderung oder die Weihe zum Bischof warten zu müssen. Verteidiger Bertones halten diesem zugute, mit der Bevorzugung von Männern des Vertrauens jene alten Seilschaften ausschalten zu wollen, die es überall in der Kurie, vor allem auch im Staatssekretariat, noch immer gibt und die eines verbindet: dass sie mit der Wahl des Glaubenspräfekten Joseph Ratzinger zum Papst ganz und gar nicht einverstanden waren. Ist also Bertone doch eher der treue Diener seines Herrn, der mit seinen Personalentscheidungen dafür sorgt, dass die römische Kurie etwas „ratzingerianischer“ wird?
Auf jeden Fall hält Papst Benedikt an seinem Staatssekretär fest. Noch. Kardinal Bertone wird im Dezember 78 Jahre alt. Das ist ein Alter, in dem man den „Regierungschef“ im Vatikan ehrenvoll in den Ruhestand entlassen kann. Auch der Vorgänger, Kardinal Angelo Sodano, hatte bei seinem Abgang genau dieses Alter erreicht. Dass aber Benedikt XVI. der Wühlarbeit von „Maulwürfen“ und dem Druck der Medien nachgeben würde, das ist eine Hypothese, die man sich in Rom nun auch wieder nicht so richtig vorstellen kann. Die Plage „Vaticanleaks“ dürfte noch ein wenig weiterwüten.
Vaticanista: Cardenal Bertone ordena que documentos vaticanos se aprueben en Secretaría de Estado
Nov 26, 2011
El vaticanista italiano Sandro Magister aseguró que el Cardenal Tarcisio Bertone, Secretario de Estado Vaticano, ha ordenado que de ahora en adelante los documentos de los dicasterios de la Santa Sede sean aprobados por la Secretaría de Estado antes de su publicación.
Magister afirma en su columna del suplemento Chiesa del diario Espresso que la decisión la tomó el Cardenal el pasado 4 de noviembre luego de las criticas que generó un texto del Pontificio Consejo Justicia y Paz publicado el 24 de octubre en el que se proponía una autoridad económica mundial, y que fue presentado por algunos medios como en sintonía con el movimiento internacional de los "indignados".
El vaticanista señala que el Purpurado presidió una "cumbre" en la Secretaría de Estado en la que comentó que solo supo del documento hasta ese día en que fue publicado.
Magister indica luego que "ciertamente, que (el Cardenal) Bertone y los suyos han visto ese documento sólo luego de su publicación es algo que también asombra".
En la conferencia de prensa de la presentación del documento, anunciada desde el 19 de octubre, intervinieron las autoridades del Pontificio Consejo Justicia y Paz y el profesor Leonardo Becchetti, profesor de economía en la Universidad de Roma Tor Vergata y experto de microcrédito y de comercio igual y solidario, "considerado el principal divulgador del documento".
Magister resalta luego que "en cuanto al objetivo principal del documento, nada menos que un gobierno único mundial de la política y de la economía, ha salido del G20 de Cannes (Francia) literalmente destrozado".
"No sólo porque de una utopía semejante no ha hablado nadie, ni siquiera vagamente, sino porque lo poco que se ha decidido en concreto ha ido en dirección contraria. El desorden mundial es hoy mayor que antes y tiene su déficit más grave en la acrecentada incapacidad de los gobiernos europeos de asegurar una ‘gobernanza’ del continente".El vaticanista dice luego que lo que más ha "irritado mayormente a muchos estimables lectores del documento del Pontificio Consejo ‘Justicia y Paz’ es que está en contradicción clamorosa con la encíclica ‘Caritas in Veritate’, de Benedicto XVI".
Magister señala que "en la encíclica, de ninguna manera el Papa Joseph Ratzinger invoca una ‘autoridad pública con competencia universal’ en la política y en la economía, una especie de gran Leviatán que no se entiende cómo ha de ser entronizado ni por quién, lo cual es querido por el documento del 24 de octubre".
"En Caritas in Veritate el Papa habla más propiamente de ‘gobernanza’ (es decir, de reglamentación, en latín "moderamen") de la globalización, a través de instituciones subsidiarias y estratificadas. Esto no tiene nada que ver con un gobierno monocrático del mundo".
Crítica de L’Osservatore Romano
Ettore Gotti Tedeschi, experto economista y presidente del Instituto para las Obras de Religión, el llamado "Banco" del Vaticano, escribió un artículo el 4 de noviembre –el mismo día de la cumbre convocada por el Cardenal Bertone en la Secretaría de Estado– en el diario vaticano L'Osservatore Romano, "un editorial de su autoría que suena como un repudio total del documento del Pontificio Consejo Justicia y Paz".
En ese texto Gotti señala que "los errores de interpretación y la subestimación de la actual crisis económica han sido graves y perduran".
El experto afirma además que "es evaluable –pero esperemos que sea sólo una tentación– un impuesto a la riqueza de las familias, pero sacrificando un recurso necesario para el desarrollo y produciendo al mismo tiempo una injusticia".
Gotti señala que ante la crisis mundial "la solución está en manos de los Gobiernos y de los bancos centrales, que deben llevar a cabo una acción estratégica coordinada de re-industrialización, refuerzo de los organismos de créditos y apoyo a la ocupación. Esto requerirá tiempo, un tiempo de ‘austeridad’ en que se reconstituyan los fundamentos del crecimiento económico".
La nota concluye indicando que son los gobiernos quienes "deben restituir la confianza a los ciudadanos y a los mercados a través de una gobernabilidad adaptada a los tiempos, que además de garantizar la conveniencia técnica, sea a su vez un modelo de liderazgo, es decir, un instrumento para alcanzar el objetivo del bien común".
http://www.aciprensa.com/noticia.php?n=35272
I compiti delle vacanze del cardinale Bertone: riscrivere gli statuti bertone
Aug 28, 2011
Lo stesso giorno, mercoledì 10 agosto, nel quale il quotidiano della CEI “Avvenire”, con un reportage di Gianni Cardinale, ha descritto le vacanze operose di Benedetto XVI, dall’altra sponda del Tevere c’è chi s’è messo a descrivere quelle del cardinale segretario di stato Tarcisio Bertone.
Come al solito, l’anonima ma risaputissima “importante fonte di Oltretevere” ha usato come sua docile tribuna il “Corriere della Sera“.
Da essa sappiamo che il cardinale “ha appena insediato una commissione di dieci tra giuristi, canonisti, professori universitari” per riscrivere in un paio di settimane il nuovo statuto dell’Istituto Toniolo, cioè dell’ente fondatore e promotore dell’Università Cattolica del Sacro Cuore e quindi anche del Policlinico Gemelli.
Il nuovo statuto darebbe al Toniolo più poteri, sia nella nomina del rettore della Cattolica, sia nel controllo finanziario dell’università e del Gemelli.
E sul Toniolo, sempre grazie al nuovo statuto, avrebbe l’ultima parola proprio la segreteria di stato vaticana. Il “Corriere” anticipa con sicurezza chi sarà presto il nuovo presidente dell’istituto: Giovanni Maria Flick, lo stesso che Bertone sta cercando da anni di collocare in quel ruolo chiave.
Finora non c’è riuscito. Né c’è motivo di pensare che ci riuscirà, come www.chiesa ha spiegato in un recente servizio.
Ma Bertone non si arrende. Il suo anonimo portavoce ha ridetto al “Corriere” – ed è la seconda volta che lo fa in meno di un mese – che il papa è tutto dalla sua parte e che la contrarietà della CEI ai disegni della segreteria di stato è un’invenzione “falsa e maliziosa”.
Insomma, la conquista del Toniolo è sempre nella valigia dei sogni del cardinale. Ed egli ne pare così infervorato – stando a come ne riferisce il “Corriere” – da confondere l’esercizio di riscrittura di uno statuto con la sua entrata in vigore.
Come poi non bastasse, il “Corriere” ci informa anche di un altro sogno del cardinale, riguardo al nuovo cartello ospedaliero cattolico che egli vorrebbe costituire in Italia, sotto la propria egida.
Oltre che del Bambino Gesù e della Casa Sollievo della Sofferenza di San Giovanni Rotondo, già in quota segreteria di stato, oltre che del San Raffaele nel cui consiglio di amministrazione ha già immesso quattro suoi uomini tra i quali Flick, oltre che del Gemelli su cui i suoi appetiti sono insaziabili, Bertone – ci informa il “Corriere” – vorrebbe conquistare il controllo anche dell’Istituto Dermopatico dell’Immacolata.
E non è finita. Bertone avrebbe sollecitato Giuseppe Profiti, il manager che gli fa da braccio operativo in tutta questa operazione, a far entrare nel cartello altri due ospedali di prima grandezza, entrambi di Genova, il Gaslini e il Galliera, di cui lo stesso Profiti è stato vicepresidente.
Né l’uno né l’altro ospedale sono cattolici, sebbene per tradizione la presidenza del Galliera spetti all’arcivescovo di Genova in carica. Ma perché non scriverli anch’essi sul libro dei sogni del cardinale Bertone? Per conquistarli basta poco. Basta riscriverne gli statuti a proprio piacimento, o no?
Il Cardinale Bertone arriva in Valle d'Aosta
Aug 07, 2011
Trascorrerà alcuni giorni a Les Combes e domenica presiederà alla Santa Messa
INTROD. Il Cardinale Tarcisio Bertone, in vacanza da oggi nella "villetta dei Papi" di Les Combes di Introd, incontrerà domenica prossima, 24 luglio, le autorità regionali, in particolare il presidente della Regione, Augusto Rollandin; il presidente del Consiglio Valle, Alberto Cerise. Sara presenti il sindaco di Villeneuve, Vittorio Anglesio, ed il Console generale polacco Krzysztof Strzalka.
Il Cardinale, Segretario di Stato di Papa Benedetto XVI, rimarrà in Valle d'Aosta per alcuni giorni.
Sempre domenica, dalle ore 10,30, presiederà la Santa Messa che verrà concelebrata dal vescovo di Aosta Giuseppe Anfossi e dal Rettore Maggiore dei Salesiani Don Pascual Chavez Villanueva. Alla cerimonia parteciperanno le cantorie di Introd, Jovençan e Avise.
Cardinal Bertone emphasizes: Caritas must have a strong Christian identity
Jun 25, 2011
Cardinal Tarcisio Bertone, the Vatican Secretary of State, told the general assembly of Caritas Internationalis that the Church’s consortium of relief and development agencies must have a vibrant Christian identity.
“The Church’s charitable activity, like that of Christ, could never be limited to assisting people’s material needs, however urgent and immediate those needs might be,” Cardinal Bertone preached at the homily opening the assembly. “A humanitarian assistance which would habitually prescind from its Christian identity, adapting a ‘neutral’ approach seeking to please everyone, would risk, even in cases where it obtained its immediate goals, failing to offer men and women a fine service consonant with their full dignity.”
“Thus, even without wishing to do so, they would eventually foster in those whom they assist a materialistic mentality which the latter would then bring to other relationships and to their approach to social issues,” he added. “In a word: the Church must not only practice charity, but practice it as Christ did.”
In his opening address, Honduran Cardinal Oscar Rodríguez Maradiaga, president of Caritas, praised the work of the organization’s secretary-general, Lesley-Anne Knight, whom the Holy See has not permitted to stand for reelection:
We all would have loved to continue our journey with the current Secretary General, Mrs. Lesley-Anne Knight whose professionalism, deep faith and commitment to Caritas is known and appreciated within the Church and outside in the humanitarian and development community. In only four years she has put in place and led an international team of highly skilled and committed people who serve our confederation in the fields of humanitarian aid and advocacy. Lesley-Anne has invested her vision, personal energy and faith into our work.
Lesley-Anne will not be with us for the next mandate. The way she was not allowed to stand as a candidate to be appraised by the incoming Executive Committee has caused grievance in our confederation, above all within the many women working for Caritas across the world. They have seen much hope in her election and achievements. We will not lose Lesley-Anne as a vibrant Christian and a strong believer. We will lose her as our next General Secretary. But what she achieved must go on. We need more than ever before a strong Secretariat and a strong leader. The dialogue with the Holy See about our common future and way of being Church must also continue.
Un encuentro con el cardenal Bertone
Jun 25, 2011
Cristina Kirchner tuvo una reunión calificada de "cordial" con el secretario de Estado del Vaticano
ROMA (De una enviada especial).-Después de su ausencia en los festejos centrales de los 150 años de la unificación italiana, Cristina Kirchner no quiso perderse la cena de honor en el Palazzo Quirinale, de donde se llevó un encuentro corto pero ameno, según la descripción de la comitiva argentina, con el secretario de Estado del Vaticano, Tarcisio Bertone.
Según informó anoche el vocero presidencial, Alfredo Scoccimarro, el representante del Papa saludó a la Presidenta y, en la charla, de unos cinco minutos, le contó sobre el estado de salud de Benedicto XVI, de quien dijo que estaba espléndido.
La delegación oficial se preocupó por dar a conocer este dato, después de que las relaciones con la Santa Sede estuvieran en conflicto durante años. Uno de los casos aún sin resolver es el vicariato castrense, vigente pero sin representante después de la polémica por las declaraciones de Antonio Baseotto cuando se debatía, en 2007, la legalización del aborto.
Por el momento, la Casa Rosada mantendrá el actual esquema, dejando correr el tiempo sin nombrar a nadie en ese lugar. En algunos tramos de la visita de la Presidenta, estuvo aquí el embajador ante el Vaticano, Juan Pablo Cafiero, que contó que las relaciones están en un momento de calma.
En los últimos meses, después de la decisión de Cristina Kirchner de asistir mediante la asignación por hijo a las embarazadas, la Iglesia se mostró satisfecha. Interpretó que en esa medida estaba implícita la postura de la jefa del Estado en contra del aborto. En el último tedeum por el 25 de Mayo, en Chaco, la Presidenta recibió fuertes elogios del obispo de Resistencia, Fabriciano Sigampa, por esa decisión.
La comitiva destacó con énfasis el gesto de acercamiento de ayer, que, aunque corto, sirvió al menos para un reencuentro.
La Presidenta, una vez más, tuvo buena sintonía con el primer ministro italiano, Silvio Berlusconi, que se sentó a su lado. Hoy, en Venecia, en el final de su visita a Italia, se reunirá con el presidente de Israel, Shimon Peres.
Edesur reclamó aumentos
ROMA (De una enviada especial).- "Si te digo que no me pidieron aumento de tarifas, te miento", se sinceró el ministro de Planificación Federal, Julio De Vido, ante La Nacion, después de una reunión que mantuvo aquí con Fulvio Conti, consejero delegado de Endesal, y José María Hidalgo, presidente de Edesur Argentina. El ministro sostuvo que le plantearon actualizar el actual marco tarifario, pero ratificó que no habrá aumentos, claro, en pleno año electoral.
Nel libro intervista “Un cuore grande”, il cardinale Bertone ricorda un inedito Papa Wojtyla
May 10, 2011
Ricordi personali ed episodi inediti del Pontificato di Giovanni Paolo II raccontati da un testimone d’eccezione: Tarcisio Bertone, oggi cardinale segretario di Stato, nel libro intervista “Un cuore grande. Omaggio a Giovanni Paolo II” edito dalla Libreria Editrice Vaticana e curato da Michele Zannucchi, direttore di Città Nuova. La prefazione è stata redatta dal cardinale Angelo Amato, prefetto della Congregazione delle Cause dei Santi. Il cardinale Bertone, riporta L’Osservatore Romano, esordisce evidenziando i tratti comuni tra Benedetto XVI e Giovanni Paolo II, come la capacità di instaurare un dialogo con il mondo della cultura contemporanea che oggi Papa Ratzinger prosegue con il “Cortile dei Gentili”. Il cardinale Bertone, poi, si addentra nella narrazione della sua esperienza a diretto contatto con il Pontefice polacco, riportandone alla memoria diversi episodi. Ad esempio la visita a Torino del 1988 in occasione del centenario della morte di Don Bosco: il Papa, nonostante la febbre alta si recò all’incontro con i giovani salesiani per non deluderli, oppure il viaggio a Cuba e l’accoglienza straordinariamente affettuosa di Fidel Castro a un Pontefice già sofferente per la malattia. “Giovanni Paolo II mi confidò che forse nessun capo di Stato si era preparato così accuratamente alla visita di un Papa: aveva letto le encicliche, i discorsi e perfino alcune poesie”, ricorda il porporato. La capacità dimostrata da Papa Wojtyla di parlare con modernità e laicità, unita a una fede granitica dalla quale era sorretto, gli permisero di affrontare molte sfide come quella dei regimi totalitari, l’attentato di cui fu vittima nel 1981, ma anche alcuni momenti particolarmente delicati della vita della Chiesa, che necessitarono decisioni estremamente difficili da prendere. Un esempio su tutti è costituito dall’accoglienza in seno alla Chiesa cattolica di ex pastori anglicani già sposati, consentendo loro di vivere nel matrimonio: un’accoglienza che continua ancora oggi e che la recente Costituzione apostolica estende a gruppi di persone e a parrocchie, pur mantenendo fermo il valore del celibato dei sacerdoti che viene riaffermato con forza, richiedendo che in futuro i preti sposati non diventino la norma in tali Ordinariati. Infine, il cardinale segretario di Stato ricorda il difficile momento in cui venne promulgata la “Dominus Iesus”, la dichiarazione dogmatica circa l’unicità e l’universalità salvifica di Gesù Cristo e della Chiesa che Giovanni Paolo aveva fortemente cercato per invitare tutti i cristiani a rinnovare la propria adesione a Lui nella gioia della fede, testimoniando unanimemente che Egli è, anche oggi e domani, la Via, la Verità e la Vita. Tale dichiarazione, promulgata il 6 ottobre 2000, nel corso dell’Anno Santo, metteva un punto fermo in un periodo di confusione, ribadendo la dottrina fondata sulla Rivelazione che deve guidare il comportamento coerente e fedele al Signore Gesù, unico e universale Salvatore. “Il documento chiarisce gli elementi cristiani essenziali – la presentò allora il Santo Padre – che non ostacolano il dialogo, ma mostrano le sue basi, perché un dialogo senza fondamenti sarebbe destinato a degenerare in vuota verbosità”.
Il cardinale Bertone: il malato va amato nel rispetto della sua dignità di persona
Dec 24, 2010
“L’amore per Cristo porta a riconoscere nel fratello ammalato il volto del Signore”: è quanto sottolineato dal cardinale segretario di Stato, Tarcisio Bertone, che stamani ha celebrato una Messa per il Centenario della Casa di Cura Villa Giuseppina di Roma. Il porporato ha ricordato la figura della fondatrice Santa Maria Crocifissa di Rosa e in particolare il suo invito “ad amare, come primo dovere, il malato, nel rispetto della sua dignità di persona”.
La testimonianza della fondatrice, ha affermato il cardinale Bertone, rivela “a partire dal Mistero di Cristo, la visione che bisogna avere dell’ammalato”. Questi, ha detto, “non può essere considerato solo nel suo stato di malattia; prima della mancanza di salute egli porta in sé, in modo indelebile, la dignità di persona”. Ed ha messo in guardia da “chi pensa di definire il mistero dell’uomo a partire da una sola prospettiva, oggi quella materialistica”. In realtà, infatti, così facendo non si “rende un servizio alla comprensione dell’umano”. Quando questo avviene, ha osservato, “assistiamo al nascere di grandi solitudini interiori”. Il cardinale Bertone ha quindi concluso la sua omelia con l’incoraggiamento a non dimenticare che “il corpo ammalato è, per noi, un’invocazione d’aiuto, perché nessuno può cancellare la domanda dell’anima che si interroga sul mistero del proprio dolore”.
Homilía del cardenal Bertone en la catedral de Astaná (Kazajstán)
Dec 04, 2010
ASTANÁ, martes 30 de noviembre de 2010 (ZENIT.org).- Por su interés, ofrecemos la homilía que el cardenal Tarcisio Bertone, secretario de Estado, pronunció hoy en la catedral ortodoxa de la Asunción de Astaná (Kazajstán), durante una celebración litúrgica, en la que entregó en nombre del Papa Benedicto XVI unas reliquias de san Andrés al Metropolita Alexander.
Queridos hermanos y hermanas
Estoy contento de encontrarme en Astaná, capital de la República de Kazajstán, este noble y extenso país situado en el corazón del territorio eurasiático. Deseo expresar mi profunda alegría de poder visitar esta catedral vuestra de la Asunción, recientemente abierta al culto. Os saludo a todos con afecto, comenzando por Su Eminencia el Metropolita Alexander y, mientras le doy las gracias por su fraternal acogida, le hago llegar a usted y a todos el cordial saludo del Santo Padre Benedicto XVI, con ruego de transmitirlo a Su Santidad Kiril, Patriarca de Moscú y de todas las Rusias. Saludo además a las demás Autoridades religiosas (y civiles), a los sacerdotes, los diáconos y los fieles de la Iglesia Ortodoxa de Kazajstán. Que este encuentro fraternal nuestro pueda suscitar un renovado impulso a unir esfuerzos, para que en un futuro no lejano los discípulos de Cristo proclamen con una sola voz y un solo corazón el Evangelio, mensaje de esperanza para toda la humanidad.
La ocasión de esta grata visita mía a Astaná es la Cumbre de Jefes de Estado y de Gobierno de los países de la Organización para la Seguridad y la Cooperación en Europa (OSCE), que tendrá lugar en los próximos días. Esta circunstancia sugirió a las Autoridades de Kazajstán dirigirme una cortés invitación para visitar vuestra tierra. Al acoger de buen grado este gesto apreciado y deferente, pensé en seguida en la alegría de poder dirigirme a un país en el que hay amplias posibilidades para una serena y provechosa convivencia religiosa. En este contexto, para nosotros cristianos el deber del amor recíproco es de lo más urgente: estamos de hecho llamados a dar testimonio a todos, con las palabras y con las obras, de que Dios es Amor. Al respecto, mi presencia quiere ser también un aliento a proseguir en el camino del gran respeto y afecto, que sé que existe entre la comunidad ortodoxa y la católica de Astaná, como también de otras ciudades. Que no falten, queridos amigos, ocasiones propicias de mutuo apoyo y de profundización de la amistad.
Hoy, en este grato encuentro con vosotros, tengo la especial alegría de cumplir el alto encargo que me confió el Santo Padre Benedicto XVI, de entregaros un fragmento de las insignes Reliquias del Apóstol san Andrés, que se veneran en Italia, en la ciudad de Amalfi. Esta entrega, que me honra efectuar en las manos de Su Eminencia el Metropolita Alexander, tiene lugar en respuesta a la devota petición que su predecesor, el Metropolita Mefodji, y el arzobispo Tomash Peta, Metropolita católico, dirigieron conjuntamente al Papa Benedicto XVI. El Pontífice, queriendo salir al encuentro de buen grado al ardiente deseo, decidió destinar a las respectivas iglesias dos fragmentos de las preciosas Reliquias. Esta elección reviste profundo significado, en cuanto que subraya la común veneración de los Apóstoles.
Quiero subrayar que el acto de entrega hoy de la reliquia de san Andrés, que vosotros tanto veneráis, coincide precisamente con el día en el que, según el calendario de la Iglesia latina, se celebra su fiesta litúrgica. Andrés nació en Betsaida, fue antes discípulo de Juan Bautista y después siguió al Señor Jesús, a quien condujo también a su hermano Pedro. Junto a Felipe presentó al propio Cristo a los gentiles, e indicó al muchacho que llevaba los peces y el pan. Según la tradición, después de Pentecostés, predicó en diversas regiones y fue crucificado en Acaya (Grecia). El Evangelio nos narra que Jesús, “mientras iba por la orilla del mar de Galilea, vio a Simón y a su hermano Andrés, que echaban las redes en el agua, porque eran pescadores. Jesús les dijo: 'Seguidme, y yo os haré pescadores de hombres'” (Mc 1,16-17). Andrés, por tanto, fue el primero de los Apóstoles en ser llamado a seguir a Jesús. Precisamente sobre la base de este hecho, la liturgia bizantina lo honra con el apelativo de Protóklitos, que significa precisamente, el primer llamado.
El relato evangélico prosigue precisando que "inmediatamente dejaron las redes y lo siguieron" (Mc 1,18). Esta adhesión inmediata es la que permitió a los Apóstoles difundir la Palabra, la “buena noticia” de la salvación. La fe viene de la escucha y lo que se escucha es la Palabra de Cristo, que también hoy la Iglesia difunde hasta los confines de la tierra. Esta Palabra es el alimento indispensable para el alma. Se dice en el libro del profeta Amós que Dios pondrá en el mundo un hambre, no hambre de pan, sino de escuchar su palabra (cfr Am 8,11). Esta es un hambre saludable, porque nos hace buscar y acoger continuamente la Palabra de Dios, sabiendo que ella nos debe nutrir para toda la vida. Nada en la vida puede tener consistencia, nada puede verdaderamente satisfacernos, si no es nutrido, penetrado, iluminado, guiado por la Palabra del Señor. Además, un empeño cada vez más profundo de adhesión radical a esta Palabra, junto con el apoyo del Espíritu Santo, constituyen la fuerza para realizar las aspiraciones de cada Comunidad cristiana y de cada uno de los fieles a la unidad (cfr Benedicto XVI, Exhort. ap. Verbum Domini, 46).
Del Evangelio de san Juan recogemos otro detalle importante respecto al apóstol Andrés: "Al primero que encontró fue a su propio hermano Simón, y le dijo 'Hemos encontrado al Mesías', que traducido significa Cristo. Entonces lo llevó a donde estaba Jesús” (Jn 1,41-43), demostrando en seguida un destacado espíritu apostólico. A propósito de esto, san Juan Crisóstomo comenta: la de Andrés es la palabra de uno que esperaba con ansia la venida del Mesías, que esperaba su descenso del cielo, que saltó de alegría cuando le vio llegar, y que se apresuró a comunicar a los demás la gran noticia. ¿Ve de que manera notifica lo que había sabido en poco tiempo? Andrés, tras haber permanecido con Jesús y haber aprendido todo lo que Jesús le había enseñado, no se quedó encerrado para sí el tesoro, sino que se apresuró a correr donde su hermano para comunicarle la riqueza que había recibido... Mira también el alma de Pedro, desde el inicio dócil y dispuesto a la fe: inmediatamente corre sin preocuparse de nada más”. (Hom.19, 1; PG 59, 120).
En el precioso icono entregado por el Patriarca Atenágoras I al Papa Pablo VI el 5 de enero de 1964, los dos santos Apóstoles, Pedro el Corifeo y Andrés el Protóclito, se abrazan, en un elocuente lenguaje de amor, debajo de Cristo glorioso. Andrés fue el primero en ponerse en el seguimiento del Señor, Pedro fue llamado a confirmar a sus hermanos en la fe. Su abrazo bajo la mirada de Cristo es una invitación a proseguir en el camino emprendido, hacia ese objetivo de unidad que juntos pretendemos alcanzar. Que nada nos desanime, sino que sigamos adelante con esperanza, sostenidos por la intercesión de los apóstoles Pedro y Andrés, como también por la protección maternal de María Santísima, Madre de Cristo y Madre nuestra. Con particular intensidad pidamos a Dios el don precioso de la unidad entre todos los cristianos, haciendo nuestra la invocación que Jesús elevó al Padre por sus discípulos: “Que todos sean uno: como tú, Padre, estás en mí y yo en ti, que también ellos sean uno en nosotros, para que el mundo crea que tú me enviaste" (Jn 17,21).
Intervento del cardinale Bertone sul diritto matrimoniale: la dottrina sia al servizio delle comunità ecclesiali
Nov 18, 2010
“Poco vale la dottrina se non viene messa a servizio della vita delle comunità ecclesiali, se non trova validi strumenti di attuazione”: è quanto affermato ieri dal cardinale segretario di Stato, Tarcisio Bertone, alla presentazione dell’opera “Iustitia et iudicium”, studi di diritto matrimoniale e processuale, in onore del canonista e giudice mons. Antoni Stankiewicz. Nel suo intervento al Palazzo della Cancelleria, il porporato ha sottolineato che “inefficaci rimangono quelle leggi che non incidono sulla quotidianità dei rapporti umani o che, per mancanza di adeguati strumenti applicativi, restano lettera morta”. Nella Chiesa, ha proseguito, “non bastano gli organi giurisdizionali; insufficienti sono gli strumenti di produzione giuridica, di interpretazione della legge e di applicazione della norma anche se accompagnate da corrispondenti sanzioni”.
La Chiesa, ha rilevato ancora, “sa che la sua azione legislativa, giudiziaria e coattiva, per essere pienamente efficace, deve produrre convincimenti nel singolo e nella comunità non solo a livello di comportamento esteriore, ma anzitutto di coscienza”. Il cardinale Bertone ha dunque sottolineato che è “proprio partendo da questa esigenza fondamentale che emerge la necessità pratica che la dottrina come la norma canonica siano accompagnate da una valida ed intelligente azione pastorale”. D’altro canto, ha avvertito, “la pastorale nella Chiesa presuppone un’idonea formazione dottrinale; esige e postula delle direttive talora anche sanzionate dalla norma giuridica, le quali permettono un’ordinata convivenza tra gli individui e, quindi, in ultima analisi, sono a servizio del bene comune”. In definitiva, ha concluso il cardinale Bertone: “Come la dottrina senza la pastorale resta lettera morta, così la pastorale senza la dottrina resta evanescente e rischia di produrre modelli da evitare piuttosto che da seguire”.
In particolare, circa il diritto matrimoniale, il segretario di Stato vaticano ha ribadito che “se il discorso giuridico sul matrimonio non avesse basi teologiche, le sue conclusioni ed il complesso delle norme cui dà origine non sarebbero di natura canonistica, cioè ecclesiale”. Quando dunque viene “disatteso il dato teologico, ne deriva una visione giuridica puramente positivista, naturalista, priva pertanto della luce soprannaturale e della forza evangelica che il dato sacramentario” del matrimonio le avrebbe conferito. Il porporato ha ringraziato mons. Stankiewicz per il suo lungo ministero giudiziale presso il Tribunale Apostolico della Rota Romana. Un compito, ha detto, che per mons. Stankiewicz è diventato “un impegno di vita, quasi una vocazione sacerdotale”.
Il cardinale Bertone ai giornalisti cattolici: siate costruttori di verità e di bene
Oct 14, 2010
Siate “costruttori di verità e di bene”: l’esortazione del Papa agli operatori dei media, rivolta per voce del cardinale Tarcisio Bertone, segretario di Stato, durante la Messa, celebrata stamane nella Basilica di San Pietro dal porporato per il Congresso mondiale della Stampa cattolica, organizzato a Roma dal Pontificio Consiglio per le Comunicazioni sociali. Il Congresso, giunto alla terza giornata di lavoro, vede la partecipazione di 230 delegati di oltre 80 Paesi. Tra gli interventi di ieri, padre Federico Lombardi, direttore della Sala Stampa vaticana, ha parlato di come affrontare le controversie mediatiche.
Domani l’atteso incontro tra Benedetto XVI e gli operatori della stampa cattolica di ogni continente. Se la Chiesa, esiste per comunicare agli uomini la bella notizia – ha osservato il cardinale Bertone – il vostro compito è “l’inculturazione del Vangelo dentro il linguaggio giornalistico”, rispondendo “ad un’urgente esigenza della fede di oggi”, perché “sia sempre più una fede pensata”, “chiave interpretativa e criterio valutativo di ciò che accade”. I media, “mezzo e messaggio” - ha ricordato il porporato – non sono mai del tutto “neutri”. Dunque “grande è la responsabilità dei media cattolici nei diversi Paesi”. “Come gli altri, sono chiamati a informare e formare, ma con il compito di contribuire all’annuncio di Cristo” e di rendere plausibile il rapporto tra ragione e fede “in un confronto rispettoso e chiaro con le diverse posizioni” nel dibattito pubblico. Senza cedere - ha ammonito il segretario di Stato - alla tentazione, purtroppo sempre presente, di dare spazio a interessi di parte o settari – politici, economici o persino religiosi – per servire senza tradimenti soltanto quello che Manzoni chiamò ‘il santo vero’, la verità”. “La vostra forza – ha concluso il porporato – è nel Vangelo che comunicate, il vostro sostegno è Dio. FateGli spazio”.
Ma come affrontare le controversie mediatiche che coinvolgono la Chiesa e trasformarle in opportunità? Attraverso la “credibilità” e la “trasparenza” delle istituzioni ecclesiali a tutti i livelli, ha risposto padre Lombardi, sebbene a volte – ha aggiunto - le reazioni violente nei media contro la Chiesa siano motivate dal messaggio cristiano che va “controcorrente nel mondo secolarizzato”. Riguardo la vicenda degli abusi sessuali, che ha causato “una grande perdita di fiducia nella Chiesa”, “questo danno, come dice il Papa - ha sottolineato padre Lombardi - può essere compensato da un bene, se si va nella direzione della purificazione profonda e del rinnovamento in modo che questa piaga venga superata”. E così anche ci vuole “lealtà” nell’affrontare i problemi etici in ambito economico e amministrativo. “Una Chiesa credibile di fonte al mondo – ha osservato il direttore della Sala Stampa - è una Chiesa povera e onesta nell’uso dei beni, capace di rendere conto di tale uso, inserita in modo leale e legale nella rete dei rapporti economici e finanziari, senza nulla da nascondere.” Padre Lombardi si è detto “sicuro delle rette intenzioni dei responsabili delle istituzioni economiche vaticane” ma pure ha constatato: “c’è ancora un cammino da fare prima di essere del tutto capaci di convincere efficacemente l’opinione pubblica” “della correttezza delle finalità e delle operazioni che si compiono”.
Il cardinale Bertone: "dalla Croce una forza per l'umanità
Jul 22, 2010
“Dalla Croce, una forza perenne per l'umanità”. Questo l’invito rivolto ai fedeli dal segretario di Stato cardinale Tarcisio Bertone, durante l’omelia celebrata ieri a Sordevolo in provincia di Biella, in occasione dell’edizione 2010 della sacra rappresentazione della Passione di Cristo. Uno spettacolo unico, che si ripete dal 1816 con cadenza quinquennale, organizzato dall'Associazione Teatro Popolare di Sordevolo. Circa quattrocento dei complessivi mille e trecento abitanti del paesino del biellese, si cimentano in rappresentazioni teatrali e ripropongono la Passione di Cristo nella forma dell'antico teatro popolare. Nella sua omelia, ieri, il porporato ha contestualizzato i due eventi: “la sacra Rappresentazione della Passione trova il suo spirituale compimento nell'Eucaristia che stiamo celebrando, dove Cristo, nel suo mistero di amore, si rende presente”. Il porporato ha inoltre citato l’importanza di due eventi che rendono ancor più significativa l’edizione di quest’anno: l'ostensione della Sacra Sindone a Torino e la visita di Benedetto XVI. E ha riportato le parole del Papa, quando dinanzi alla Sindone esclamò “Passio Christi, passio hominis”, sottolineando che “l'essere umano vive per il fatto che è amato e può amare”. Noi - ha proseguito il cardinale – “esistiamo e possiamo gioire solo perché è un atto di amore assoluto, quello che Cristo ha compiuto per noi, ci ha preceduto e ci accompagna in ogni istante”. “L'invito ad accogliere il Signore — prosegue — che sceglie di venire a noi è proprio il tema della liturgia di questa 16.ma domenica del Tempo per annum. In una tipica scena dell'Antico Testamento, Dio visita Abramo alle Querce di Mamre, nell'ora più calda della giornata. Abramo alza gli occhi, vede tre persone che gli stanno davanti e conversa con loro. Riconosce subito in quei misteriosi personaggi la presenza e la visita di Dio e si rende disponibile, affinché la loro sosta possa essere riposante e dia forza al loro cammino”. L'atteggiamento di Abramo è “un ulteriore richiamo per la nostra vita – ha detto il porporato - non avere paura di accogliere e di servire il Signore quando, anche in modo inaspettato e sorprendente, ci passa accanto”. E seguendo ancora l'itinerario dalle letture della messa il porporato ha sottolineato l'atteggiamento diverso di Marta e di Maria, che accolgono Gesù in cammino verso Gerusalemme. L'una preoccupata di accoglierlo nel modo più degno possibile e l'altra, ai piedi di Gesù per ascoltarlo. Maria, ha sottolineato il cardinale, ha lasciato tutto e si è messa in condizione di ascoltare; Marta si preoccupa solo di accoglierlo. Entrambi atteggiamenti sono positivi ed esprimono, ha detto il porporato, due elementi che si compenetrano: la contemplazione di Maria e l'azione di Marta. “Dal Vangelo — aggiunge — possiamo allora comprendere che la persona umanamente e spiritualmente matura è quella che sa coniugare questi due atteggiamenti, li sa vivere insieme e sa dare il giusto tempo, la giusta misura, il giusto equilibrio a queste due dimensioni, affinché l'una possa arricchire l'altra”. “Se vogliamo vivere fino in fondo, assaporando la vita con quanto ci riserva — ha concluso il cardinale — dobbiamo coniugare questi due atteggiamenti. “Stare ai piedi” di Gesù, il contemplarlo mentre ci spiega il segreto di ogni cosa, da una parte, e dall'altra la degna accoglienza riservata a un ospite di riguardo.
ubilé sacerdotal du cardinal Bertone « sous le signe de l’unité »
Jul 14, 2010
Messe à Saint-Pierre, mardi 6 juillet
ROME, Mercredi 7 juillet 2010 (ZENIT.org) - « Anniversaire de l'ordination sacerdotale du cardinal Bertone, sous le signe de l'unité ecclésiale », a titré Radio Vatican.
Le cardinal secrétaire d'Etat Tarcisio Bertone a en effet présidé une messe pour les 50 ans de son ordination sacerdotale, mardi en début de soirée, en la basilique Saint-Pierre, en présence d'une trentaine de cardinaux, quelque 40 évêques, près de 300 prêtres et de nombreux fidèles.
La célébration a été introduite par une allocution du doyen du collège cardinalice, le cardinal Angelo Sodano, qui a souligné combien les participants étaient « unis autour du successeur de Pierre, Benoît XVI, et donc à son plus proche collaborateur, le cardinal Secrétaire d'État ».
Dans son homélie le cardinal Bertone a ensuite rappelé la triple mission du prêtre « d'annoncer que Dieu est bon », de « soulager les souffrances des hommes et des femmes », de « faire preuve de charité y compris à l'égard de ceux qui manquent de cohérence par rapport à leur foi ».
Surtout, il a invité au pardon évangélique en disant : « Il faut s'aider et se pardonner mutuellement ».
Dans son message, en latin, pour ce jubilé, Benoît XVI a renouvelé au Secrétaire d'État sa confiance et sa reconnaissance en ces temps « difficiles
Cardinal Bertone, the pope's second-in-command
Jul 14, 2010
July 11, 2010. Of all the members of the Catholic Church, none is more visible than the pope. But as a high-office holder and close friend of Benedict XVI, Cardinal Tarcisio Bertone is surely one of the most recognizable clergy.
The Pope received Bertone and other priests on July 5 to recognize their 50th year as priests. Bertone has been Vatican Secretary of State since 2006, and was also named Camerlengo of the Holy Roman Church in 2007.
The Pope's Secretary of State oversees the Church's day-to-day operations. In January the pope gave Bertone a vote of confidence by asking him to remain in his role past the age of 75, the normal age for retirement.
A Salesian of Don Bosco, Bertone was entrusted with the publication of the third secret of Fátima in the year 2000. He served as No. 2 official in the Congregation for the Doctrine of the Faith for then-Cardinal Ratzinger from 1995 until 2002.
Bertone is also a confidant of Benedict XVI. In a letter to him for his 50th year as a priest, Benedict XVI wrote: “Between us there’s a reciprocal and constant familiarity, which comes from finding ourselves together almost every day.”
That closeness with the pope has brought Bertone down a path of authority and responsibility—a path that began more than 50 years ago today.
Cardenal Bertone: «Bélgica trata a la Iglesia peor que la URSS»
Jul 07, 2010
La Santa Sede muestra su indignación tras el «secuestro» de los obispos durante nueve horas por parte la Policía belga.
CIUDAD DEL VATICANO- La irrupción de la Policía belga el jueves en el palacio de la archidiócesis de Malinas-Bruselas, que dejó dos tumbas de cardenales profanadas, ha provocado un gran enfado en la Santa Sede. Tras publicar el viernes una nota de protesta, el secretario de Estado vaticano, el cardenal Tarcisio Bertone, afirmó ayer que no existen precedentes a la actuación de la autoridades belgas «ni siquiera en los antiguos regímenes comunistas».
Bertone, que participaba en un convenio en la universidad Lumsa en Roma, consideró que el episcopado belga había sufrido «un secuestro» por parte de los agentes cuando, en el transcurso de su investigación sobre los casos de abusos sexuales a menores cometidos por religiosos, irrumpieron en el palacio de la archidiócesis de Malinas-Bruselas, donde el episcopado mantenía su reunión mensual. «Más allá de la condena a la pedofilia, se trata de un hecho inaudito y grave secuestrar durante nueve horas a los obispos e impedirles comer y beber» durante ese tiempo, insistió el secretario de Estado vaticano.
Videocámaras en las tumbas
Uno de los miembros de la Conferencia Episcopal Belga (CEB) que de manera más gráfica explicó cómo había sido el registro de la Policía fue el arzobispo de Malinas-Bruselas, Andre-Joseph Léonard: «Todo esto me parece más propio de una novela», declaró, tachando la actuación de las autoridades de «desproporcionada» y «excesiva». Y es que los agentes mantuvieron el jueves a los obispos aislados durante 9 horas, requisándoles además los teléfonos móviles y numerosos documentos.
Durante el registro del palacio de la archidiócesis de Malinas-Bruselas y de la catedral próxima, la Policía llegó incluso a perforar las tumbas de dos cardenales, Jozef-Ernest Van Roey y Léon-Joseph Suenens, para introducir cámaras de vídeo en su interior y comprobar si dentro había documentos relacionados con los casos de abusos sexuales a niños y adolescentes cometidos por eclesiásticos belgas. Las pesquisas, como podía esperarse, no dieron resultado alguno. La Fiscalía reconoció ayer que no halló ningún documento en la catedral y que se había llevado 475 expedientes, ordenadores y numerosos CD y DVD del palacio de Malinas y de otros edificios de la Iglesia belga, como la residencia del ex presidente de la CEB, el cardenal Godfried Danneels, ya retirado.
«Querían atacar a la iglesia en su totalidad»
«Avvenire», el diario de la Conferencia Episcopal Italiana (CEI), dedicó ayer un duro artículo de crítica a la actuación de la Policía con los obispos belgas que irrumpieron en el palacio de la archidiócesis de Malinas: «No está en discusión lo lícito de las investigaciones ni la necesidad de llegar a una verdad, si es que los abusos se produjeron, pero en la violación de las tumbas de dos arzobispos de la diócesis de Malinas-Bruselas se ve algo que va más allá de la legítima exigencia de justicia», escribe el diario «Avvenire», el diario más leído en el Vaticano junto a «L’Osservatore Romano».
La autora del artículo, Marina Corradi, considera que las autoridades registraron la cripta de la catedral «como si fuera el corazón de una organización criminal». Estas maneras por parte de la Policía tienen un «valor simbólico», como si hubiera ganas de «atacar a toda la Iglesia en su totalidad». Incluso el nombre de la investigación, «operación Iglesia», escribe el periódico de la CEI, muestra que no se persigue a los culpables, sino a la Iglesia en general. «De otra manera no se explica la brutalidad y la vistosidad buscada de esta incursión. Es como si se hubiese querido golpear en el corazón», concluye en su artículo Marina Corradi.
Conclusion de l’Année sacerdotale : Homélie du cardinal Bertone
Jun 20, 2010
Le climat spirituel du Cénacle
ROME, Jeudi 10 juin 2010 (ZENIT.org) - « La présence de Marie, même avant l'effusion de l'Esprit Saint à la Pentecôte, montre combien son rôle est essentiel dans l'Église, aussi bien dans l'Église naissante que dans celle de chaque époque » a déclaré le cardinal Bertone.
Le climat spirituel du Cénacle: c'est le thème de l'homélie du cardinal secrétaire d'Etat Tarcisio Bertone, sdb, ce matin, 10 juin 2010, en la basilique Saint-Paul-hors-les-Murs, lors du congrès sacerdotal qui conclut l'Année sacerdotale à Rome (9-11 juin 2010).
Homélie du cardinal Bertone
Messieurs les Cardinaux,
Chers confrères Évêques,
Très chers Prêtres !
Nous voici réunis [...] en ce second jour de la Rencontre Internationale des Prêtres, qui célèbre la clôture de l'Année spéciale voulue par le Pape Benoît XVI, à l'occasion du 150ème anniversaire du dies natalis de saint Jean-Marie Vianney.
Comme la Méditation du Cardinal Ouellet, Archevêque de Québec, a si bien su nous le montrer - et nous l'en remercions beaucoup - cette seconde journée a été pensée pour nous plonger dans le climat spirituel du Cénacle. La première lecture nous a justement présenté l'icône biblique de l'Église naissante : après l'Ascension, les Apôtres se tiennent autour de la Bienheureuse Vierge Marie, dans l'attente du don de l'Esprit Saint qui leur donnera la force nécessaire pour la mission. C'est dans ce climat que nous nous réunirons ce soir, avec le Saint Père, successeur de Pierre, pour la grande Veillée.
Nous savons bien, très chers frères, combien est fondamentale et prioritaire la dimension orante de notre ministère et même de notre être. Nous sommes constitués dans le Sacerdoce ministériel, avant tout pour élever vers Dieu nos supplications en faveur de tout le peuple qui nous est confié ; cette dimension ne constitue pas seulement un devoir, elle est la « colonne vertébrale », l'âme et la respiration de notre existence.
Pour les Apôtres, le Cénacle représentait le lieu des dernières heures partagées avec le Seigneur Jésus, avant sa Passion ; comme ils le comprendront plus tard dans l'Esprit Saint, c'est le lieu dans lequel ont été institués les Sacrements de l'Eucharistie et de l'Ordre ; le Cénacle était, pour eux, le lieu par excellence de l'intimité divine, de l'intimité avec Jésus, Maître et Seigneur, en qui « habite corporellement toute la plénitude de la Divinité » (Col 2,9). En ce lieu, si cher aux Apôtres et à la mémoire chrétienne à travers les siècles, le Christ a prononcé son « testament » spirituel, il a accompli le geste ministériel du Lavement des pieds et il a ordonné aux Apôtres ce que, chaque jour, nous accomplissons dans l'obéissance : « Faites ceci en mémoire de moi » (Lc 22,19).
C'est dans ce même Cénacle, chargé non seulement de souvenirs historiques, mais aussi d'une grande charge spirituelle et d'un héritage ministériel, que les Apôtres se réunissent après l'Ascension, après avoir contemplé le Ressuscité, lui qui les avait progressivement introduits dans la certitude de la victoire définitive sur le péché, sur le mal et sur la mort.
Les paroles que les deux anges ont adressées aux disciples dès que Jésus les a laissés en s'élevant au Ciel (cf. Ac 1,11), sont l'indication explicite de la reconnaissance du nouveau mode de présence du Christ dans le monde : le Ressuscité, retourné en gloire dans le sein du Père, continue de vivre dans l'Esprit Saint au milieu des Apôtres et de la communauté des croyants. C'est le premier noyau de l'Église, rassemblée dans une prière unanime et en syntonie avec son modèle parfait, la Bienheureuse Vierge Marie (cf. Ac 1, 12-14). Cette nouvelle forme de présence dans l'Église, qui manifeste la victoire du Christ et constitue un reflet de sa gloire, reçoit son sceau du Saint Esprit qui en définit l'identité et la mission.
Au jour de notre Ordination, chers frères Prêtres, nous avons fait la même expérience. Après notre temps de formation vécu dans la foi et dans l'amitié personnelle avec Jésus Christ, par l'invocation de l'Esprit Saint et l'imposition des mains de l'Évêque, notre identité a été redéfinie, notre marche en ce monde a été tracée, notre présence dans l'Église et dans la société a été comme repensée ; en un mot, l'Esprit sanctificateur nous a configurés au Seigneur Jésus, en faisant de chacun de nous un alter Christus, comme l'affirme souvent la Tradition ecclésiale.
Approfondir la prise de conscience de ce processus, en méditant et en revivant l'expérience originaire des Apôtres qui rencontrèrent le Ressuscité et invoquèrent avec Marie l'Esprit Saint, cela signifie pour nous : renouveler chaque jour notre « oui » à un Ministère qui ne vient pas de nous mais de Dieu, et qui se comprend à la lumière d'une vocation surnaturelle. Cet appel se manifeste également dans l'exigence du Célibat pour le Royaume des cieux, comme condition de la consécration entière et définitive que comporte l'Ordination sacerdotale. Le célibat sacerdotal « est à la fois signe et stimulant de la charité pastorale et source spéciale de fécondité spirituelle dans le monde » (Conc. Oecum. Vat. II, Decr. Presbyterorum Ordinis, 16). Dans la tradition des Églises Orientales, il est également bien présent et tenu en grand honneur, même si ces Eglises reconnaissent aussi la possibilité d'un ministère pour des hommes mariés. A l'exemple de saint Jean-Marie Vianney qui nous a accompagnés tout au long de cette Année Sacerdotale, la progressive identification avec notre Ministère naît de l'expérience du Cénacle et, mystérieusement mais efficacement, ramène toujours au Cénacle comme au lieu, pour ainsi dire, synthétique, à la fois de l'œuvre historique de Dieu parmi les hommes et de l'existence de chacun de nous, qui est devenu co-acteur de cette œuvre dans l'aujourd'hui de l'Église.
La présence de Marie, même avant l'effusion de l'Esprit Saint à la Pentecôte, montre combien son rôle est essentiel dans l'Église, aussi bien dans l'Église naissante que dans celle de chaque époque. La Mère de Jésus, en effet, renvoie immédiatement à son Divin Fils et aux paroles recueillies par saint Jean au pied de la Croix : « Femme, voici ton fils », « Fils, voici ta mère ! » (cf. Jn 19, 26-27). Dans cette double attribution est contenue une remise spéciale des disciples à la maternité spirituelle de Marie ; une remise qui n'a son équivalent que dans la mission donnée à Pierre de confirmer ses frères (cf. Lc 22,32).
Marie et Pierre ont donc reçu de Jésus lui-même une mission spécifique, celle de garder et de guider la Communauté et, d'une manière spéciale, ses ministres que sont les Apôtres et leurs successeurs, ainsi que les prêtres. On pourrait parler d'une maternité de Marie et d'une paternité de Pierre à l'égard de l'Église et notamment des ministres ordonnés. De fait, ils sont tous les deux, chacun à leur manière, gardiens de la communion ecclésiale. En ce sens, chaque prêtre, appelé à être homme de communion - dans l'acception la plus profonde, la plus théologique et la plus hiérarchique du terme communio -, chaque prêtre trouve dans la Vierge Sainte d'une part, et en l'Apôtre Pierre et ses successeurs d'autre part, les deux principaux points de référence pour son action et même, plus en amont, pour son identité ministérielle.
L'Évangile de la liturgie d'aujourd'hui nous invite à nous arrêter davantage sur le rôle de la Vierge Marie. Jésus répond de façon apparemment dure à celui qui l'avertit de la présence de sa Mère et de ses parents qui le cherchent. En réalité, Il veut, également en cette occasion, annoncer une Bonne Nouvelle, une nouvelle relation avec Dieu, inattendue et inimaginable. Jésus dit : « Celui qui fait la volonté de Dieu, voilà mon frère, ma sœur et ma mère » (Mc 3,35). En cette réponse, nous ne devons certainement pas comprendre une prise de distance à l'égard de sa Mère ou des autres membres de sa famille et de la société, mais l'indication claire d'une nouvelle forme de parenté, l'accomplissement de ce que l'Apôtre des nations, dans son discours à l'Aréopage, définira comme notre appartenance à la « race de Dieu » (Ac 17, 29). Nous avons, chers frères, la grande possibilité de devenir « parents du Seigneur », ses intimes. Selon ce que est clairement indiqué par les paroles du Seigneur, cette communion nouvelle et impensable naît de l'obéissance à sa parole, obéissance qui implique nécessairement une écoute attentive. Par contre, la désobéissance à la volonté divine et le mystère de l'iniquité et du péché génèrent, nous le savons bien, une extériorité d'autant plus douloureuse et irraisonnable, qu'est pressante l'invitation du Seigneur à la communion avec lui.
Être « frères » du Seigneur signifie partager la même vie, rompre chaque jour avec lui le Pain eucharistique, prendre conscience de sa présence constante qui est capable de consolation inépuisable, de soutien assuré, d'encouragement missionnaire toujours nouveau et fidèle. Être « mère » du Seigneur signifie continuer à enfanter le Christ pour le monde, de façon sacramentelle - surtout par la célébration eucharistique -, et par un continuel enfantement existentiel, celui du témoignage lumineux de la sainteté personnelle, qui, plus que tout autre expérience, est capable d'indiquer à tous la présence du Seigneur et d'aider à la reconnaître. Cette nouvelle parenté, cette « consanguinité » avec Jésus demande d'être constamment alimentée dans la prière. Si, de fait, la prière est l'indispensable respiration de toute vie chrétienne, elle l'est d'une manière particulière pour l'existence sacerdotale, comme elle l'a été aussi pour le Christ même, le grand Prêtre. Le Pape Benoît XVI le rappelait il y a une semaine, dans l'homélie de la Solennité du Corpus Domini. « Jésus, a-t-il dit, aborde son « heure » qui le conduit à la mort sur la croix, en plongeant dans une profonde prière qui consiste dans l'union de sa propre volonté à celle du Père. Cette double et unique volonté est une volonté d'amour. Vécue dans cette prière, la tragique épreuve que Jésus affronte est transformée en offrande, en sacrifice vivant ».
Très chers Frères, implorons la Bienheureuse Vierge Marie, Reine des Apôtres et Mère des Prêtres, pour qu'elle nous aide toujours à vivre cette obéissance docile à la volonté de son Fils, dans la joyeuse certitude que la configuration progressive à sa personne est le chemin de notre sanctification : c'est le chemin quotidien qui nous conduit de la sainteté reçue dans l'Ordination à la sainteté vécue dans le Ministère quotidien. Amen.
Que le Ciel soit l’horizon de votre vie, souhaite le cardinal Bertone
May 21, 2010
Homélie de la messe célébrée à la veille de la fête de N.D. de Fatima
ROME, Dimanche 16 mai 2010 (ZENIT.org) - Le cardinal Tarcisio Bertone, secrétaire d'Etat du Saint-Siège, a invité les fidèles à fonder leur vie sur « la solidité de la Parole de Dieu » et de « l'Evangile », souhaitant que « le Ciel soit l'horizon » de leur vie.
L'homélie prononcée par le cardinal Bertone lors de la messe qu'il a célébrée à la veille de la fête de N.D. de Fatima, le 12 mai au soir au Portugal, a été publiée par L'Osservatore Romano des 14 et 15 mai. (Cf. également Zenit du 13 mai pour le texte intégral)
Dans une méditation sur le passage évangélique « Si vous ne retournez pas à l'état des enfants, vous n'entrerez pas dans le royaume des Cieux » (Mt 18, 3), le cardinal Bertone a estimé que le « secret de la vie mystique » était de devenir « toujours plus humbles et petits, le plus petit possible ».
« Pour des personnes comme nous dévorées par l'orgueil, il n'est pas facile d'être comme des enfants », a-t-il estimé. « C'est pourquoi Jésus nous avertit aussi durement : ‘Vous n'entrerez pas...' ! Il ne nous laisse pas d'alternative ».
Le haut prélat a alors exhorté le Portugal à ne pas se résoudre « à des manières de penser et de vivre qui n'ont pas d'avenir parce qu'elles ne reposent pas sur la solidité de la Parole de Dieu, de l'Evangile ».
Alors que « la ‘sagesse' du monde exalte le succès personnel et le cherche à tous prix », il a rappelé qu'il n'y a que celui qui aime son frère qui « possède la vie éternelle ». « Passer d'une vie que l'on possède à une vie que l'on donne est un grand défi qui révèle qui nous sommes et ce que nous voulons être », a-t-il ajouté.
« Parfois, nous nous lamentons à cause de la présence marginale du christianisme dans la société actuelle, de la difficulté à transmettre la foi aux jeunes, de la diminution des vocations sacerdotales et religieuses... et l'on pourrait lister d'autres motifs de préoccupation ». En effet, « nous nous sentons souvent perdants face au monde ». « Mais l'aventure de l'espérance nous mène plus loin », a-t-il observé.
« Faites en sorte que le Ciel soit toujours l'horizon de votre vie ! », a enfin lancé le cardinal Bertone. « On vous a dit que le Ciel pouvait attendre mais on vous a trompé... Fatima nous rappelle que le Ciel ne peut attendre ! ». « C'est pourquoi nous demandons avec une confiance filiale à la Vierge de nous apprendre à donner le Ciel à la terre : O Vierge Marie, enseigne-nous à croire, à adorer, à espérer, à aimer avec toi ! Indique-nous le chemin vers le règne de Dieu, le chemin de l'enfance spirituelle ».
Que le Ciel soit l’horizon de votre vie, souhaite le cardinal Bertone
May 21, 2010
Homélie de la messe célébrée à la veille de la fête de N.D. de Fatima
ROME, Dimanche 16 mai 2010 (ZENIT.org) - Le cardinal Tarcisio Bertone, secrétaire d'Etat du Saint-Siège, a invité les fidèles à fonder leur vie sur « la solidité de la Parole de Dieu » et de « l'Evangile », souhaitant que « le Ciel soit l'horizon » de leur vie.
L'homélie prononcée par le cardinal Bertone lors de la messe qu'il a célébrée à la veille de la fête de N.D. de Fatima, le 12 mai au soir au Portugal, a été publiée par L'Osservatore Romano des 14 et 15 mai. (Cf. également Zenit du 13 mai pour le texte intégral)
Dans une méditation sur le passage évangélique « Si vous ne retournez pas à l'état des enfants, vous n'entrerez pas dans le royaume des Cieux » (Mt 18, 3), le cardinal Bertone a estimé que le « secret de la vie mystique » était de devenir « toujours plus humbles et petits, le plus petit possible ».
« Pour des personnes comme nous dévorées par l'orgueil, il n'est pas facile d'être comme des enfants », a-t-il estimé. « C'est pourquoi Jésus nous avertit aussi durement : ‘Vous n'entrerez pas...' ! Il ne nous laisse pas d'alternative ».
Le haut prélat a alors exhorté le Portugal à ne pas se résoudre « à des manières de penser et de vivre qui n'ont pas d'avenir parce qu'elles ne reposent pas sur la solidité de la Parole de Dieu, de l'Evangile ».
Alors que « la ‘sagesse' du monde exalte le succès personnel et le cherche à tous prix », il a rappelé qu'il n'y a que celui qui aime son frère qui « possède la vie éternelle ». « Passer d'une vie que l'on possède à une vie que l'on donne est un grand défi qui révèle qui nous sommes et ce que nous voulons être », a-t-il ajouté.
« Parfois, nous nous lamentons à cause de la présence marginale du christianisme dans la société actuelle, de la difficulté à transmettre la foi aux jeunes, de la diminution des vocations sacerdotales et religieuses... et l'on pourrait lister d'autres motifs de préoccupation ». En effet, « nous nous sentons souvent perdants face au monde ». « Mais l'aventure de l'espérance nous mène plus loin », a-t-il observé.
« Faites en sorte que le Ciel soit toujours l'horizon de votre vie ! », a enfin lancé le cardinal Bertone. « On vous a dit que le Ciel pouvait attendre mais on vous a trompé... Fatima nous rappelle que le Ciel ne peut attendre ! ». « C'est pourquoi nous demandons avec une confiance filiale à la Vierge de nous apprendre à donner le Ciel à la terre : O Vierge Marie, enseigne-nous à croire, à adorer, à espérer, à aimer avec toi ! Indique-nous le chemin vers le règne de Dieu, le chemin de l'enfance spirituelle ».
Messe à Fatima : Homélie du cardinal Bertone (12 mai)
May 21, 2010
Après la bénédiction des flambeaux et la prière du chapelet
ROME, Jeudi 13 mai 2010 (ZENIT.org) - Nous publions ci-dessous le texte intégral de l'homélie prononcée par le cardinal Tarcisio Bertone, secrétaire d'Etat, au cours de la messe qu'il a présidée sur le parvis du sanctuaire de Fatima, le 12 mai, après la bénédiction des flambeaux et la prière du chapelet.
Vénérés Frères dans l'Épiscopat et dans le sacerdoce,
Chers Frères et Sœurs dans le Seigneur,
Chers pèlerins de Fátima !
Jésus dit : « Si vous ne changez pas pour devenir comme les petits enfants, vous n'entrerez point dans le Royaume des cieux » (Mt 18, 3). Pour entrer dans le Royaume, nous devons devenir humbles, toujours plus humbles et petits, devenir le plus petit possible : c'est là le secret de la vie mystique. La vie spirituelle débute sérieusement quand une personne fait un authentique acte d'humilité, quittant la posture illusoire de qui se considère être toujours le centre de l'univers pour s'abandonner dans les bras du mystère de Dieu, avec une âme d'enfant.
Dans les bras du mystère de Dieu ! En Lui, n'existe pas seulement la puissance, la science et la majesté, mais aussi l'enfance, l'innocence, la tendresse infinie, parce qu'il est Père, infiniment Père. Nous ne le savions pas auparavant, ni ne pouvions le savoir. Il fut nécessaire qu'il nous envoie son Fils pour que nous le découvrions. Celui-ci s'est fait enfant et ainsi, il a pu nous demander de devenir nous-mêmes des enfants pour entrer dans son Royaume. Lui qui est le Dieu d'infinie grandeur, il s'est fait si petit et si humble devant nous que seuls les yeux de la foi et des simples peuvent Le reconnaître (cf. Mt 11, 25). Ainsi a-t-il remis en question l'instinct naturel qui porte au premier rôle qui domine en nous : « Devenir comme Dieu » (cf. Gn 3, 5). Eh oui ! Dieu est venu sur terre comme un enfant. À présent, nous savons qui est Dieu : c'est un enfant. Il fallait voir pour le croire ! Il est venu à la rencontre de notre besoin impérieux d'apparaître, mais il en a inversé la direction en nous proposant de la mettre au service de l'amour. Apparaître, oui, mais comme le plus pacifique, le plus indulgent, le plus généreux et le plus serviable de tous : le serviteur et le dernier de tous.
Frères et sœurs, c'est là « la sagesse qui vient d'en-haut » (cf. Jc 3, 17). À l'inverse, la « sagesse » du monde exalte le succès personnel et le recherche coûte que coûte, éliminant sans scrupules quiconque est considéré comme un obstacle à sa propre suprématie. C'est ce que beaucoup appellent la vie, mais la traînée de mort que celle-ci laisse derrière elle, les contredit aussitôt. « Tout homme qui a de la haine contre son frère - nous l'avons entendu dans la deuxième lecture - est un meurtrier, et vous savez qu'un meurtrier n'a jamais la vie éternelle demeurant en lui. » (1 Jn 3, 15). Seul celui qui aime son frère possède en lui-même la vie éternelle, c'est-à-dire la présence de Dieu, qui, par le moyen de l'Esprit, communique au croyant son amour et le fait participer au mystère de la vie trinitaire. En effet, de même qu'un émigrant dans un pays étranger, même s'il s'adapte à sa nouvelle situation, conserve en lui - au moins dans son cœur - les lois et les habitudes de son peuple, ainsi, Jésus, quand il est venu sur terre a apporté aussi, en tant que pèlerin de la Trinité, la manière de vivre de sa patrie céleste qui « communique à son humanité son propre mode d'exister personnel dans la Trinité » (Catéchisme de l'Église Catholique, n. 470). Au Baptême, chacun de nous a renoncé à la « sagesse » du monde et s'est tourné vers la « sagesse d'en-haut », qui s'est manifestée en Jésus, Maître incomparable dans l'art d'aimer (1 Jn 3, 16). Donner sa vie pour ses frères est le sommet de l'amour a dit Jésus (cf. Jn 15, 13) ; il l'a dit et il l'a fait, en nous commandant d'aimer comme Lui (cf. Jn 15, 12). Passer de la vie comme possession à la vie comme don, est le grand défi, qui révèle - à nous-mêmes et aux autres - qui nous sommes et qui nous voulons être.
L'amour fraternel et gratuit est le commandement et la mission que le divin Maître nous a laissés, capables de convaincre nos frères et sœurs en humanité : « Ce qui montrera à tous les hommes que vous êtes mes disciples, c'est l'amour que vous aurez les uns pour les autres. » (Jn 13, 35). Parfois nous nous plaignons à cause de la marginalisation du christianisme dans la société actuelle, de la difficulté de transmettre la foi aux jeunes, de la diminution des vocations sacerdotales et religieuses..., et nous pourrions énumérer d'autres motifs de préoccupations. Et, de fait, nous nous sentons souvent des perdants face au monde. Mais l'aventure de l'espérance néanmoins nous porte plus loin. Elle nous montre que le monde appartient à celui qui l'aime le plus et le lui démontre le mieux. Dans le cœur de toute personne, il y une soif infinie d'amour, et nous, avec l'amour que Dieu répand dans nos cœurs (cf. Rm 5, 5), nous pouvons la satisfaire. Naturellement, notre amour doit s'exprimer « non pas avec des paroles et des discours, mais par des actes et en vérité », en venant en aide avec joie et avec sollicitude, grâce à nos biens, aux nécessités de ceux qui sont dans le besoin (cf. 1 Jn 3, 16-18).
Chers pèlerins et vous tous qui m'écoutez, « partagez avec joie, comme Jacinthe ! ». Tel est l'appel que ce sanctuaire a voulu mettre en avant à l'occasion du centenaire de la naissance de la voyante privilégiée de Fatima. Il y a dix ans, en ce même lieu, le Vénéré Serviteur de Dieu Jean-Paul II l'a élevée à la gloire des autels ainsi que son frère François. Ils ont parcouru, en peu de temps, la longue marche vers la sainteté, guidés et soutenus par les mains de la Vierge Marie. Ils sont deux fruits mûrs de l'arbre de la Croix du Sauveur. En nous tournant vers eux, nous comprenons que cette saison est celle des fruits..., des fruits de sainteté. Vieux tronc portugais de sève chrétienne, dont les branchages s'étendent jusqu'à d'autres mondes et sont enterrés là-bas comme le germe de nouveaux peuples chrétiens, sur toi la Reine du ciel, a posé son pied - pied victorieux qui écrase la tête du serpent trompeur (cf. Gn 3, 15) - à la recherche des petits du Royaume des cieux. Fortifié par la prière de cette nuit de veille et les yeux fixés sur la gloire des bienheureux François et Jacinthe, accueille le défi de Jésus : « Si vous ne changez pas pour devenir come les petits enfants, vous n'entrerez point dans le Royaume des cieux » (Mt 18, 3). Pour des personnes comme nous, minées par l'orgueil, il n'est pas facile de devenir comme les enfants. C'est pourquoi Jésus nous avertit aussi durement : « Vous n'entrerez point ... » ! Il ne nous laisse pas d'alternative. Cher Portugal, ne te résigne pas à des formes de pensée et de vie qui n'ont pas d'avenir, parce qu'elles ne s'appuient pas sur la certitude ferme de la Parole de Dieu, de l'Évangile. « Ne crains pas ! L'Évangile n'est pas contre toi, il est en ta faveur. [...] Dans l'Évangile, qui est Jésus, tu trouveras l'espérance forte et durable à laquelle tu aspires. C'est une espérance fondée sur la victoire du Christ sur le péché et sur la mort. Cette victoire, il a voulu qu'elle soit tienne, pour ton salut et pour ta joie » (Exhort. Ap. Ecclesia in Europa, 121).
La première lecture nous montre que Samuel a trouvé un guide en la personne du Prêtre Eli. Il fait preuve à l'égard du jeune homme de toute la prudence que requiert la tâche du véritable éducateur, qui est en mesure de percevoir la nature de l'expérience profonde que Samuel est en train de faire. Personne, en effet, ne peut décider quant à la vocation d'un autre. C'est pourquoi, Eli oriente Samuel à l'écoute docile de la parole de Dieu : « Parle, Seigneur, ton serviteur écoute » (1 S 3, 10). En un certain sens, nous pouvons lire sous ce même éclairage cette Visite du Saint-Père, qui a pour thème : « Pape Benoît XVI, nous marchons avec toi dans l'Espérance : ». Ce sont des paroles qui ont la saveur aussi bien d'une confession de foi collective et d'une adhésion à l'Église et à son fondement visible en Pierre, que d'un apprentissage dans la confiance et la loyauté à l'égard de la conduite paternelle et sage de celui que le ciel a choisi pour indiquer à l'humanité de notre temps le chemin sûr qui y conduit.
Saint-Père, « avec toi nous marchons dans l'Espérance » ! Avec toi, nous apprenons à distinguer la grande Espérance des petites espérances toujours limitées comme nous ! Quand, au milieu de la défection générale pour retourner aux petites espérances, retentira le défi de Jésus, la grande Espérance : « Voulez-vous partir vous aussi ? », réveille-nous, Pierre, avec ta réponse définitive : « Seigneur, vers qui pourrions-nous aller ? Tu as les paroles de la vie éternelle. Quant à nous, nous croyons, et nous savons que tu es le Saint, le Saint de Dieu. » (Jn 6, 68). Vraiment - nous rappelle celui qui est Pierre aujourd'hui, le Pape Benoît XVI -, "celui qui ne connaît pas Dieu, tout en pouvant avoir de multiples espérances, est dans le fond sans espérance, sans la grande espérance qui soutient toute l'existence (cf. Ep 2, 12). La vraie, la grande espérance de l'homme, qui résiste malgré toutes les désillusions, ce peut être seulement Dieu - le Dieu qui nous a aimés et qui nous aime toujours "jusqu'au bout", "jusqu'à ce que tout soit accompli" (cf. Jn 13, 1 et 19, 30) » (Enc. Spe salvi, n.27).
Chers pèlerins de Fatima, faites en sorte que le Ciel soit toujours l'horizon de votre vie ! On vous a dit que le Ciel peut attendre, mais on vous a trompés... La voix qui vient du Ciel n'est pas comme les voix comparables à celle de la légendaire sirène trompeuse, qui endormait ses victimes avant de les précipiter dans le gouffre. Depuis deux mille ans, résonne de la Galilée jusqu'aux confins de la terre la voix insurpassable du Fils de Dieu disant : « Les temps sont accomplis : le règne de Dieu est tout proche. Convertissez-vous et croyez à la Bonne Nouvelle » (Mc 1, 15). Fatima nous rappelle que le Ciel ne peut attendre ! Demandons donc avec une confiance filiale à la Vierge de nous enseigner à donner le Ciel à la terre : Ô Vierge Marie, apprends-nous à croire, à adorer, à espérer et à aimer en même temps que toi ! Indique-nous le chemin vers le Royaume de Jésus, le chemin de l'enfance spirituelle. Toi, l'Étoile de l'Espérance, qui nous attend, impatiente, dans la Lumière sans déclin de la Patrie céleste, brille sur nous et guide-nous dans les vicissitudes quotidiennes, maintenant et à l'heure de notre mort. Amen
Cardinal Bertone correct in linking clerical sex abuse and homosexuality, says psychiatrist
Apr 26, 2010
West Conshohocken, Pa., Apr 16, 2010 / 04:38 pm (CNA/EWTN News).- Following Cardinal Tarcisio Bertone’s comments in Chile about a link existing between homosexuality and pedophilia in cases of clerical sexual abuse, both Church officials and secular figures clarified his statement. But Dr. Richard Fitzgibbons, a psychiatrist with experience treating sexually abusive priests, told CNA that the cardinal's statement is accurate.
At a press conference last Monday evening at the Pontifical Seminary of Santiago, Chile, the Vatican Secretary of State Cardinal Tarcisio Bertone said, “Many psychologists and psychiatrists have shown that there is no link between celibacy and pedophilia.” Instead, they have found a “relationship between homosexuality and pedophilia,” he added.
Many gay rights organizations reacted vehemently to Cardinal Bertone’s statement, leading Fr. Federico Lombardi, director of the Vatican Press office, to assert that “it obviously refers to the problem of abuse by priests and not in the population in general."
A statement from the French Foreign Ministry calling the linkage “unacceptable” was followed by a statement by Fr. Marcus Stock, the General Secretary of the Catholic Bishops’ Conference of England and Wales. “To the best of my knowledge, there is no empirical data which concludes that sexual orientation is connected to child sexual abuse,” he said.
“The consensus among researchers is that the sexual abuse of children is not a question of sexual ‘orientation,’ whether heterosexual or homosexual, but of a disordered attraction or ‘fixation,’” Fr. Stock added.
However, a U.S. psychiatrist with experience in treating priests with pedophilia disagrees that there is no link between homosexuality and sexual abuse of children. “Cardinal Bertone's comments are supported completely by the John Jay study report and by clinical experience,” Dr. Richard Fitzgibbons told CNA. “In fact, every priest whom I treated who was involved with children sexually had previously been involved in adult homosexual relationships.”
Fitzgibbons, who has been the director of Comprehensive Counseling Center in West Conshohocken, Penn. since 1988, has worked extensively with individuals suffering from same sex attraction (SSA) and priests accused of pedophilia. He also presently serves as a consultant to the Congregation for the Clergy at the Holy See.
In his 2002 “Letter to Catholic Bishops,” Fitzgibbons identified priests prone to sexual abuse as having suffered “profound emotional pain” during childhood due to loneliness, problems in their relationships with their fathers, rejection by their peers, lack of male confidence, and poor self image or body image. Fitzgibbons said that these experiences lead priests especially to direct their sadness and anger towards the Church, her teachings on sexual morality, and the Magisterium.
He also noted that priests who have engaged in sexual misconduct with minors suffer from a “denial of sin in their lives.” “They consistently refused to examine their consciences, to accept the Church's teachings on moral issues as a guide for their personal actions, or regularly avail themselves of the sacrament of reconciliation. These priests either refused to seek spiritual direction or choose (sic) a spiritual director or confessor who openly rebelled against Church teachings on sexuality,” the letter said.
When asked what sort of new information has become available since the publication of the letter, Fitzgibbons put an emphasis on narcissism. “This epidemic personality weakness in the west predisposes individuals to excessive anger, the worship of self, rebelliousness against God and His Church particularly in regard to sexual morality and sexual acting-out,” he said.
The psychiatrist also reviewed the findings of the John Jay researchers, who reported that 81percent of the victims of clerical sexual abuse were male, 51 percent of whom were age 11-14, 27 percent were aged 15-17, 16 percent between 8-10, and 6 percent were under 7 years of age, emphasized Fitzgibbons.
For priests who do suffer from SSA, “I would recommend that they become more knowledgeable about the emotional origins and healing of same-sex attractions, as well as the serious medical and psychiatric illnesses associated with homosexuality,” advised Fitzgibbons. “We have observed many priests grow in holiness and in happiness in their ministry as a result of the healing of their childhood and adolescent male insecurity, loneliness and anger and, subsequently, their same-sex attractions.”
Because of the link between homosexuality and clerical sexual abuse mentioned by Cardinal Bertone, priests and seminarians with same sex attraction have a solemn responsibility to seek help and to protect the Church from further shame and sorrow, said Fitzgibbons.
Kardinal Bertone hatte Recht – Studien belegen Zusammenhang von Homosexualität und Pädophilie
Apr 26, 2010
(Santiago) Die chilenische Tageszeitung El Diaro de Chile, veröffentlichten einen Artikel des spanischen Psychologen Jose Maria Amenos Vidal: „Kardinal Tarcisio Bertone und die wissenschaftlichen Beweise, die den Zusammenhang zwischen Homosexualität und Pädophilie stützen.“ Der Autor bestätigt, daß der Kardinalstaatssekretär Recht hatte, als er während eines Besuches in Chile von einem Zusammenhang zwischen Homosexualität und Pädophilie sprach.
Vidal ist seit 1984 Professor an der Philosophischen Fakultät der Universität Barcelona, wo er Allgemeine und Soziale Psychologie unterrichtet.
In seinem Artikel rief Vidal in Erinnerung, daß der berühmte spanische Arzt und Psychiater, Aquilino Polaino, ein Experte zum Thema, darauf hinwies, daß Homosexualität als eine geistige Krankheit betrachtet werden sollte und mit der psychiatrischen Methode nach dem Modell von Gerard J.M. van den Aardweg behandelt werden kann.
Aardweg, ein holländischer Professor und Psychologe, „entzifferte vor einigen Jahren die Schlüssel zu dieser Krankheit und ihrer Behandlung“. Sein Modell bildet die Antithese zu jener von Sigmund Freud und Alfred Adler, „weil orthodoxe und heterodoxe Psychoanalytiker die unwissenschaftliche Position verteidigen, daß Homosexualität das Ergebnis erblicher Faktoren sei“. Vidal unterstreicht, daß Freuds und Adlers „Hypothese heute wegen ihrer Inkongruenz mit den Ergebnissen der wissenschaftlichen Forschung völlig ausgeschlossen werden muß“.
„Der aktuelle wissenschaftliche Stand sagt uns“, so Vidal, „daß die soziale Umgebung tatsächlich der Hauptgrund der Homosexualität ist“, so Vidal.
„Die Aussagen des Vertreters des Vatikans, Kardinal Tarcisio Bertone“, so Vidal, „gehen auf statistische Korrelation-Studien zwischen Homosexualität und Pädophilie zurück.“
http://www.katholisches.info/?p=8179
El Cardenal Tarcisio Bertone y la evidencia científica que corrobora la relación entre homosexualidad y pedofilia.
Apr 20, 2010
CAMINEO.INFO.- El reconocido médico y psiquiatra español, el Prof. y Dr. Aquilino Polaino, se reafirmó con autoridad en la materia en el tratamiento de la homosexualidad como una patología mental, que debe ser intervenida en el ámbito de la consulta psiquiátrica y según sea el enfoque paradigmático del terapeuta en consonancia con un modelo ya propuesto para la ciencia psicológica por Gerard J. M. van den Aardweg, catedrático y psicólogo holandés, que hace años descifró las claves de esta enfermedad y su intervención.
El modelo análogo para la ciencia psicológica del programa Aardweg, se muestra en clara oposición y confrontación con la primera y segunda escuela vienesa del psicoanálisis de Sigmund Freud y Alfred Adler, porque los psicoanalistas ortodoxos y heterodoxos han defendido sin base científica que la homosexualidad se debe a factores hereditarios, cuando de esta hipótesis que ha sido del todo descartada en la actualidad por su incongruencia con los resultados de las investigaciones científicas, se concluye que efectivamente el medio social es su principal desencadenante.
Desde este punto de vista, las recientes afirmaciones del Secretario de Estado del Vaticano, el Cardenal Tarcisio Bertone, Arz. em. de Vercelli, en su reciente viaje a Chile, corroboran la evidencia científica que deriva de estudios estadísticos y correlacionales entre homosexualidad y pedofilia, cuestión investigada mediante modelos homólogos por el campo de la etología de los primates, en un estudio que fue presentado precisamente y con este propósito en el Ier. Congreso Nacional de Etología y Psicología Comparada organizado por la Universidad de Chile (16-18 octubre 2008) y que exponía entre otras, dichas conclusiones.
No obstante, debemos aclarar, que estos trabajos son contrarios al psicoanálisis desde el enfoque del conductismo, y opuestos al darwinismo social y el evolucionismo, porque se basan en la teoría ambientalista de Jean Baptiste Lamarck (padre de la biología), y del único modo posible, a través del método científico y los postulados de la etología clásica de Konrad Lorenz o moderna de Niko Tinbergen, es decir, mediante el uso de estudios de campo, y no experimentales o de laboratorio, con el fin de combatir tanto los errores del psicoanálisis con respecto a la homosexualidad, porque no es resultado de la herencia genética, y del evolucionismo en relación con la pedofilia, porque no es independiente del entorno sino que aparece de forma correlativa o simultánea como transtorno de conducta en un ambiente hostil.
En 1984, ya se estableció dicha interrelación, cuando de los estudios etológicos y espaciales con significación social, sobre el “grooming” o espulgamiento, realizados por J. M. Amenós & J.J. Tharrats bajo la dirección del eminente primatólogo, el Prof. y Dr. Jorge Sabater, descubridor del gorila albino en la selva ecuatorial, y director de dicha investigación llevada a cabo en una comunidad de babuinos sagrados (hamadryas y anubis) en situación de hacinamiento y cautiverio, se derivaron las hipótesis mencionadas y su contrastación empírica.
Por esta razón, no es una afirmación gratuita decir que homosexualidad y pedofilia son anomalías de conducta que aparecen en estructuras piramidales cerradas de especies cautivas y hacinadas, y por desencadenantes ambientales a causa de altos niveles de conductas agonísticas y anagonísticas que alteran sus patrones epigástricos. Asimismo, tiene fundamento afirmar que el principal desencadenador es la adversidad del entorno, por “overcrowding” o aglomeración junto a la privación de libertad, es decir, la reducción de “home range“ o hábitat, con la modificación de la territorialidad o espacio vital de supervivencia.
En definitiva, las observaciones de conducta destacan el don del oportunismo y la ruptura del orden jerárquico, que en cautividad provocan que no se respete a los sujetos dominantes, depositarios de un harén y con preferencia por las fuentes de alimentación, ocasionando en su pugna un aumento de agresiones, o evitaciones a la lucha en individuos no dominantes junto al incremento en general de conductas de desplazamiento. De este modo, se hacen patentes comportamientos anómalos a causa de conflictos agonísticos y anagonísticos, dando lugar a conductas de tipo epigástrico entre machos jóvenes y sus crías, que no se producirían en estado de libertad o en su entorno natural porque no se verían alterados los factores reguladores de su medio ambiente.
Referencias bibliográficas.
Ética y Terapia.
La terapia de apoyo espiritual.
Ponencia en la Memoria de las Actas del Simposio : "Historia y Género" del Ier. Encuentro Internacional sobre Historia y Ciencias Sociales (6-24 mayo 2007). e integrada en nuestro volumen de recopilación de conferencias magistrales, ponencias y comunicaciones bajo el título de "Ética, Psicología y Cristianismo", libro publicado con el patrocinio de la Fundación Universitaria Andaluza Inca Garcilaso en la Enciclopedia y Biblioteca de Ciencias Jurídicas, Económicas y Sociales del Dpt. Economía Política, Facultad de Derecho, UMA - Universidad de Málaga (2007) en España.
Autor : Francisco José García-Roca López. Psicólogo Clínico, Profesor de Religión y Diácono permanente de la Archidiócesis de Madrid (España).
Índice : Introducción. 1. La visión antropológico-cristiana de la persona humana. 2. La perspectiva del ser humano desde las fuentes de la revelación. 2.1. La "Lectio divina" en la Vulgata Latina. 2.2. El Magisterio de la Iglesia Católica. 2.3. La Declaración sobre la persona humana en la Conferencia Episcopal Española. 3. La terapia de apoyo espiritual. 3.1. El transtorno del cambio. 3.2. Los riesgos de la sociedad. 3.3. El terapeuta espiritual. 3.4. Los problemas de relaciones. 4. Conclusiones. 5. Bibliografía.
Psicología y Medio Ambiente.
Etología y ecología humana.
Un estudio etológico y espacial con variables ambientales.
Conferencia magistral del Ier. Congreso Nacional de Etología - Ier. Encuentro de Psicología Comparada (16-18 octubre 2008). Universidad de Chile, basado en el artículo publicado en la revista "Cuadernos de Psicología", núm. 8 (2), 1984, de la Universidad Autónoma de Bellaterra, con el título “un estudio eto-espacial con variables ambientales” realizado bajo los auspicios del Dpt. de Psicología Social (en colaboración con el Dpt. de Psicología Fisiológica) de la Facultad de Psicología de la Universidad Central de Barcelona, dirigido por el Dr. Jorge Sabater Pí, conservador del Parque Zoológico de esta ciudad y descubridor del gorila albino en la selva ecuatorial, eminencia en el campo de la etología de los primates, que avaló nuestro trabajo de docencia e investigación, y nos obtuvo en la graduación de licenciatura la calificación de matrícula de honor. Se consideró como trabajo científico, un clásico pionero de la psicología ambiental en Europa, y así reza en la tesis doctoral de Enrique Pol Urrutia de la Universidad Central de Barcelona (España).
Autores : José María Amenós Vidal. Psicólogo Clínico y Social (docencia e investigación desde 1984) por la Universidad Central de Barcelona (España). Miembro fundador y Administrador FPC. Juan José Tharrats Pascual. Psicólogo Clínico por la Universidad Central de Barcelona (España).
Índice : Resumen. Introducción. La unidad natural. Objeto de estudio. Metodología observacional. Estadística, resultados y conclusiones. Comentario y discusión. Agradecimientos. Bibliografía.
Les vérités dérangeantes du cardinal Bertone: Pédophilie et homosexualité
Apr 20, 2010
Nos amis de Riposte catholique signalent une déclaration du cardinal Bertone, secrétaire d’Etat, liant pédophilie et homosexualité.
Et ils ajoutent cette indication: selon une étude américain datant des années 1980, 86% des pédophiles (c’est-à-dire des personnes abusant de mineurs impubères) se déclaraient homosexuels ou bisexuels.
Naturellement, il convient de ne pas tout mélanger: l’homosexualité n’est pas la pédophilie; le viol d’enfant n’est pas un acte sexuel entre adultes consentants.
Mais il faut aussi avoir le courage de lier la pédophilie à la forte dégradation des moeurs qui a suivi mai 68 et la propagande en faveur de la promiscuité sexuelle (se souvient-on que, dans les années 1970, on parlait dans la presse « dans le vent », de la pédophilie comme du derniert tabou à casser?…)
Homosexualität und Pädophilie von Priestern: Kardinal Bertones Expertenposition
Apr 20, 2010
Der Heilige Stuhl stellt ungenaue Interpretationen der Aussagen des Kardinals klar
ROM, 15. April 2010 ( ZENIT.org ).- In seinen Aussagen über Pädophilie und Homosexualität habe Kardinal Tarcisio Bertone SDB lediglich auf wissenschaftliche Untersuchungen verwiesen, die mit Priestern durchgeführt wurden, erklärte am Mittwoch das Informationsbüro des Heiligen Stuhls, um ungenaue Auslegung durch die Medien klarzustellen.
Eine große Zahl von Organisationen Homosexueller und einigen politische Vertreter, darunter das Ministerium für Auswärtige Angelegenheiten Frankreichs, griffen die Aussagen, die der Staatssekretär von Papst Benedikt XVI., Kardinal Bertone, auf einer Pressekonferenz am Päpstlichen Priesterseminar von Santiago de Chile am Montag gemacht hatte, an. Laut den Medien hätte er von einem engen Zusammenhang zwischen Homosexualität und Pädophilie gesprochen.
Nach der Rückkehr von Kardinals Bertone nach Rom gab Pater Federico Lombardi, Direktor des Informationsbüros des Heiligen Stuhls, eine Erklärung heraus, um den Kontext dieser Aussagen abzustecken: „Die kirchlichen Behörden sehen es nicht als ihre Kompetenz an, allgemeine Aussagen spezieller psychologischer oder medizinischer Art zu machen, sondern vielmehr verweisen sie auf die Studien von Experten und Untersuchungen zu diesen Fragen".
Auf die Frage eines Journalisten, ob es eine Verbindung zwischen Zölibat und Pädophilie von Priestern gebe, hatte Kardinal Bertone geantwortet: „Viele Psychologen und Psychiater haben nachgewiesen, dass es keinen Zusammenhang zwischen Zölibat und Pädophilie gibt, aber andere haben dargelegt, und sie haben mir dies erst vor Kurzem gesagt, dass es einen Zusammenhang zwischen Homosexualität und Pädophilie gibt".
Der Vatikan-Sprecher erklärte, dass man „im Hinblick auf die Zuständigkeit der kirchlichen Autoritäten auf dem Gebiet der Ursachen von Kindesmissbrauch durch Priester in den letzten Jahren, die durch die Kongregation für die Glaubenslehre vorgenommen worden waren, die veröffentlichten statistischen Angaben von Monsignore Karl J. Scicluna (vgl. ZENIT, 14. März 2010 ) bestätigte: 10 Prozent der Fälle von Pädophilie sind Fälle im eigentlichen Sinne des Wortes, 90 Prozent der Fälle seien eher als Ephebophilie (das heißt Verhältnisse mit Jugendliche) zu bezeichnen, davon beziehen sich 60 Prozent auf sexuelle Handlungen mit Personen des gleichen Geschlechts und 30 Prozent sind heterosexueller Art".
Pater Lombardi stellte klar, dass Kardinal Bertone sich nur auf das Problem des Missbrauchs durch Priester bezogen hätte und nicht auf die Bevölkerung im Allgemeinen.
Diese Aussagen werden durch den Bericht des John Jay College of Criminal Justice der City University of New York aus dem Jahr 2004 unterstützt. Dieser wird weltweit als der umfassendste auf diesem Gebiet angesehen.
Laut diesem Bericht ergibt sich aus den Untersuchungen der Vorwürfe des sexuellen Missbrauchs durch Priester zwischen 1950 und 2002 in den verschiedenen Diözesen der Vereinigten Staaten, dass die überwiegende Mehrheit der Opfer (81 Prozent) Männer waren.
Diese Studie dokumentiert, dass Pädophilie, als das Interesse an Kindern, die noch nicht die Pubertät erreicht haben, und als psychiatrische Erkrankung diagnostiziert, eine untergeordnete Erscheinung in Fällen von sexuellem Missbrauch durch Priester war. Die meisten der Opfer waren Jugendliche, die die Pubertät bereits hinter sich hatten.
Philip Jenkins, Soziologe, Historiker und Professor an der Pennsylvania State University (PSU), der für den Pionier der Kriminologie an der Universität Cambridge, Sir Leon Radzinowicz, geforscht hatte sowie seit fast drei Jahrzehnten sich mit dem Phänomen der Priester, die sexuellen Missbrauch begangen hatten, beschäftigt hatte, gehört aufgrund seiner Artikel und Bücher zu einem der führenden Experten. In seinen Publikationen bestätigt er diese Aussagen.
Zu ähnlichen Schlussfolgerungen gelangen auch die Studien von Massimo Introvigne, Direktor des Zentrums für Studien über Neue Religionen (http://www.cesnur.org).
Pope's No. 2: Pedophilia linked to homosexuality
Apr 16, 2010
SANTIAGO, Chile — The Vatican's second-highest authority says the sex scandals haunting the Roman Catholic Church are linked to homosexuality and not celibacy among priests.
Cardinal Tarcisio Bertone, the Vatican's secretary of state, made the comments during a news conference Monday in Chile, where one of the church's highest-profile pedophile cases involves a priest having sex with young girls.
"Many psychologists and psychiatrists have demonstrated that there is no relation between celibacy and pedophilia. But many others have demonstrated, I have been told recently, that there is a relation between homosexuality and pedophilia. That is true," said Bertone. "That is the problem."
His comments drew angry reactions from Chile's gay rights advocates.
"Neither Bertone nor the Vatican has the moral authority to give lessons on sexuality," said Rolando Jimenez, president of the Movement for Homosexual Integration and Liberation in Chile.
Jimenez also said no reputable study exists to support the cardinal's claims.
"This is a perverse strategy by the Vatican to shirk its own ethical and legal responsibility by making a spurious and disgusting connection," he said.
At least one of the highest-profile pedophiles in the Chilean church victimized young girls, including a teenager who became pregnant.
At the time, the archbishop of the capital, Santiago, received multiple complaints about Father Jose Andres Aguirre from families concerned for their daughters. But the priest — known to his parishioners as Father Tato — continued serving at a number of Catholic girls schools in the city.
Later the church sent Aguirre out of Chile twice amid abuse allegations. He was eventually sentenced to 12 years in prison for abusing 10 teenage girls.
One of the girls, identified as Paula, said that she and the priest started to have sex when she was 16 and that it lasted until she was 20.
She told the Chilean newspaper La Nacion: "I thought it wasn't that bad to have sex with him because when I told priests about it at confession they just told me to pray and that was it. They knew, and some of them guessed that it was Father Tato. But everyone looked the other way. No one corrected or helped me."
She said one of the priests she confessed to about her sex with Aguirre was Bishop Francisco Jose Cox, who himself was facing allegations of pedophilia.
Cox had been bishop in La Serena, in northern Chile, for seven years when he was removed in 1997 amid rumors that he was a pedophile. He was first transferred to Santiago, then Rome, then Colombia, and finally Germany. The Schoenstatt movement, a worldwide lay community within the Catholic Church, paid for the moves and his treatment.
In 2002, Santiago Archbishop Francisco Javier Erraruriz said Cox had agreed to be removed for "inappropriate conduct."
The archbishop acknowledged Cox had shown "affection that was a bit exuberant," especially toward children, but said, "I'm not aware of any formal allegation backed by evidence."
Erraruriz said Cox volunteered to be confined to a Schoenstatt convent in Colombia to continue "praying to God for his pardon for the errors he has made."
Last week, the archbishop admitted the Chilean church was investigating cases of priest pedophilia after playing the issue down for years.
"There is something to these pedophilia abuses — just a few, thank God," Errazuriz said in an interview on state television.
Pedofilia, il cardinal Bertone: «Studi dimostrano legame con l'omosessualità»
Apr 16, 2010
Grillini: affermazioni gravi. Critiche anche da parte
del Movimento cileno per le minoranze sessuali
ROMA (12 aprile) - Ancora polemiche sulla bufera preti pedofili nel giorno in cui la Santa Sede ha pubblicato le linee guida per trattare la materia. Molti studiosi hanno dimostrato «il legame tra pedofilia e omosessualità» dice il segretario di Stato Vaticano, cardinale Tarcisio Bertone. «Affermazioni gravi» ribatte Il presidente di gaynet e neo consigliere regionale dell'Idv, Franco Grillini.
«È stato dimostrato da molti psicologi e psichiatri che non c'è legame tra celibato e pedofilia» ha detto in una conferenza stampa Bertone, ricordando che «molti» altri studiosi hanno invece dimostrato un legame «tra omosessualità e pedofilia». Rispondendo ai giornalisti a Santiago del Cile sulla questione della pedofilia nel clero, il cardinale Bertone ha inoltre ricordato che la Santa Sede «non può rispondere caso per caso» di fronte a nuove denunce, «ma ogni caso deve essere risolto». «Se interpellata, la Santa Sede dà le sue indicazioni, ma ogni caso deve essere risolto dalle autorità locali, sia ecclesiastiche sia civili», ha sottolineato.
«La pedofilia riguarda anche altre religioni» ha affermato il cardinal Bertone. «Abbiamo statistiche dell'Onu e dell'Unicef relative a migliaia di casi riguardanti tutte le categorie e che non parlano solo della Chiesa cattolica, perché - ha aggiunto - è una percentuale minima».
«È ora di finirla con questi attacchi sempre solo alla Chiesa cattolica» ha detto Bertone che contrattacca il New York Times, e annuncia nuove «sorprendenti» iniziative del Papa sull'argomento, precisando però che il celibato non è in discussione. «Il New York Times - ha detto citando il Wall Street Journal - è un giornale che attacca solo la Chiesa e ha smesso di dare informazione sui problemi del mondo».
Grillini: gravi affermazioni. Il presidente di gaynet e neo consigliere regionale dell'Idv, Franco Grillini, definisce «gravissime» le affermazioni del segretario di Stato vaticano Bertone «per l'accostamento che fa tra omosessualità e pedofIlia». Un accostamento, aggiunge, «del tutto destituito di fondamento, perché, come ognuno sa, i casi di pedofilia si concentrano soprattutto nelle strutture educative cattoliche e nella famiglia tradizionale, come dimostra il 90% dei casi giudiziari di violenza sui minori». Per Grillini, «le dichiarazioni di Bertone la dicono lunga sullo stato dell'attuale disperazione vaticana, se sono costretti a buttare la croce sugli omosessuali che sono invece il gruppo umano meno coinvolto in assoluto in casi di pedofilia. La Chiesa cattolica, anzichè buttare la croce addosso ad altri - conclude -, dovrebbe implorare il perdono per aver coperto per decenni, forse per secoli, quello che possiamo definire il più grande scandalo sessuale della storia dell'umanità».
Critiche anche da parte del Movimento cileno per le minoranze sessuali (Movikh). «Bertone mente in modo palese ed inumano quando sostiene che ci sono studi che dimostrato l'esistenza di relazioni tra l'omosessualità e la pedofilia», afferma il Movimento in una nota. Il Movilh ha replicato che il segretario di Stato «mente, in quanto non c'è nessuna ricerca scientifica, seria e indipendente da tutte le correnti religiose, che indichi questo. Le affermazioni del cardinale sono provocatorie - aggiunge la nota - perché tendono ad attribuire responsabilità a persone con un orientamento sessuale diverso per i brutali casi di pedofilia commessi da sacertoti, utilizzando in modo immorale gli omosessuali come capro espiatorio».
Le cardinal Bertone déplore « l’antichristianisme radical » en Europe
Mar 27, 2010
Saint Benoît, un code de vie pour aujourd’hui
ROME, Lundi 22 mars 2010 (ZENIT.org) - Le cardinal Bertone déplore « l'antichristianisme radical » en Europe. Il voit dans la Règle de saint Benoît un code de vie aussi pour aujourd'hui.
Le cardinal-secrétaire d'Etat, Tarcisio Bertone, a prononcé une homélie abordant les thèmes de l'Europe, lors de la messe qu'il a célébrée, hier, dimanche 21 mars à l'abbaye du Mont-Cassin, à l'occasion des célébrations en l'honneur de l'un des grands saints patrons de l'Europe, Benoît de Nursie.
Radio Vatican souligne le passage du discours du cardinal Bertone où il évoque les emblèmes choisis par saint Benoît - une charrue et une croix -, lui qui était « conscient de ne pas savoir et savamment ignorant », et qui constitue aujourd'hui encore « une référence pour l'unité de l'Europe, et un puissant rappel des racines chrétiennes, incontournables, de sa culture, et de sa civilisation ».
Avant la célébration, le secrétaire d'Etat a évoqué la « Règle » de saint Benoît, « gardien de la justice, de la paix, de la fraternité pour l'Europe d'aujourd'hui, et pas seulement » : il est aussi un modèle pour les pays en conflit, au Moyen Orient et en Afrique où les populations sont continuellement martyrisées.
Radio Vatican souligne aussi que, devant la communauté monastique, les autorités politiques et administratives italiennes, le cardinal Bertone « a dénoncé un manque généralisé d'éthique et la diffusion, en Europe, d'attitudes antichrétiennes radicales ».
Saint Benoît et ses moines ont su dès le début, a insisté le cardinal salésien, « se faire bâtisseurs et gardiens de la civilisation » et, « à notre époque, marquée par une évolution culturelle rapide, il est urgent de prendre conscience des nouvelles exigences et de répéter l'adhésion à des valeurs permanentes ».
Parcourant la vie du saint fondateur, le cardinal Bertone a souligné que saint Benoît était aujourd'hui un « phare pour notre chemin » : il a voulu « quitter le monde de Rome parce qu'il voulait « plaire à Dieu seul » et il a fait ensuite l'expérience de différentes formes de vie monastique.
Puis il a composé son « joyau », la « Règle », et s'est forgé une devise : « Ora et labora », qui sont devenus un « code de vie » aussi pour des milliers de disciples sur tout le continent, et « un instrument de la Providence pour éduquer les nouvelles générations à la foi, à la prière, à l'amour ».
Selon le cardinal Bertone, c'est la « recomposition des valeurs humaines et chrétiennes qui a sauvé au cours du temps la culture chrétienne de la subversion sociale ».
Pruebas pueden ser motivo de purificación, dice Cardenal Bertone a Obispos de Irlanda
Mar 02, 2010
VATICANO, 15 Feb. 10 / 01:15 pm (ACI)
En la Misa que presidió esta mañana antes del encuentro del Papa Benedicto XVI con los obispos de Irlanda para tratar el tema de las inconductas sexuales de algunos miembros del clero, el Secretario de Estado, Cardenal Tarcisio Bertone, señaló que las actuales pruebas que afronta la Iglesia en este país, "pueden ser motivo de purificación y santificación".
En la Eucaristía el Cardenal dijo que "las tempestades producen miedo. Incluso las que mueven la barca de la Iglesia por culpa del pecado de sus miembros. Pero de ellas puede venir la gracia de la conversión y una fe más grande".
Seguidamente indicó a los obispos que han "venido todos juntos, el Episcopado completo de Irlanda, para escuchar al Sucesor de Pedro y presentarle" sus "iniciativas acerca de la dificilísima crisis actual en la Iglesia en el país".
El Purpurado pidió luego "humildad y confianza" a los católicos de Irlanda y destacó que "la prueba por una parte humilla pero por otra produce la paciencia y una profundización de la fe",
En la Iglesia, dijo luego el Secretario de Estado, "las pruebas pueden venir de afuera o de adentro. Ambas son dolorosas, pero las que provienen de adentro son más duras y humillantes" como "la grave prueba que están atravesando en estos momentos las comunidades irlandesas" que "ven a algunos hombres de Iglesia involucrados en actos particularmente execrables".
Estas pruebas, continuó, pueden "convertirse en motivo de purificación y santificación si se acoge con confianza plena la promesa que el Señor renueva también para nosotros hoy".
El Paráclito, dijo el Cardenal, "ha venido a defendernos del acusador, del maligno que Él ya ha vencido". Así como la "lucha contra el mal no ha terminado" y "seguirá hasta el final de los tiempos", así también "el Padre nos ha mandado, en nombre de Jesús, al Espíritu Santo" porque es "la obra de la caridad de Dios, de su infinita misericordia, que puede colmar el abismo más profundo".
Esto tiene una condición, explicó el Purpurado: "que el pecador reconozca la propia culpa en la plena verdad. Caritas in veritate". Citando luego esta encíclica del Papa, el Cardenal Bertone añadió que "esto es el principio fundamental de la vida cristiana".
La historia enseña que "también el cristiano está expuesto a la acción del maligno y puede caer en el pecado". Especialmente cuando esto insinúa otra tentación: "la que tiende a hacer perder la confianza en Dios, llevando al desaliento y la desesperanza".
Refiriéndose luego a la imagen de la tempestad del Evangelio de Marcos que se retoma en la Carta de Santiago, el Secretario de Estado dijo que el Apóstol habla "de las olas del mar turbulentas y agitadas por el viento" para compararlas con "quien duda de su fe".
Para el Cardenal "esta es la tempestad más peligrosa" porque "toca el corazón de los creyentes, golpeando su fe y amenazando su capacidad de confiarse a Dios".
L’Osservatore Romano informa que en esta Eucaristía y en el encuentro participan también los cardenales Giovanni Battista Re, Prefecto de la Congregación para los Obispos; William Levada, Prefecto de la Congregación para la Doctrina de la Fe; Claudio Hummes, Prefecto de la Congregación para el Clero, Franc Rodé, Prefecto de la Congregación para los Institutos de Vida Consagrada y Sociedades de Vida Apostólica; y Zenon Grocholewski, Prefecto de la Congregación para la Educación Católica.
También están presentes los arzobispos Franceso Coccopalmerio, Presidente del Pontificio Consejo para los Textos Legislativos; Fernando Filoni, Sustituto de la Secretaría de Estado, Dominique Mamberti, Secretario para las Relaciones con los Estado; y Giuseppe Leanza, Nuncio Apostólico en Irlanda.
La delegación irlandesa está compuesta por 24 obispos, entre los que se encuentran el Cardenal Sean Brady, Arzobispo de Armagh, y el Arzobispo de Dublin, Mons. Diarmuid Martin.
Cardinale Bertone: anche io desidero politici cattolici
Mar 02, 2010
"Non si separi l'etica individuale dall'etica sociale"
Città del Vaticano - Riespresso il desiderio di veder nascere una nuova classe di politici cattolici, stavolta però ad enunciarlo è il cardinale Bertone con la speranza che essi possano riaffermare l'unicità dell'etica, la non distinzione tra vita pubblica e privata e soprattutto che siano esempio di di rettitudine, dote richiesta a tutti i politici, e non solo ai credenti.
Preoccupato per la difficile situazione politica in Italia, il cardinale lancia quasi un manifesto, indicando la via per istituire "laboratori di nuovi progetti in campo politico e amministrativo. Una sfida di cui dovranno assumersi la responsabilità le nuove generazioni di politici cristiani. Giovani sempre più lontani dall'impegno concreto nel sociale e nella storia, stretti tra utopia e atarassia e chiamati invece ad essere partecipi delle cose future già a partire da quelle presenti".
Bertone inoltre sottolinea l'importanza di non separare l' "etica individuale dall'etica sociale", rammaricandosi del fatto che il Macchiavellismo dell'astuzia e dell'utilitarismo sembra essere il modello "che ha avuto maggior fortuna", invitando i giovani politici del futuro ad impegnarsi affinchè possa essere iniettata"buona e nuova linfa nella società, orientandola alla virtù con rettitudine e discernimento"in quanto "La missione del cattolico in ogni attività umana è tutta impregnata di ideali superiori perché in tutto ci si riflette il divino. Se questo senso del divino manca tutto si deturpa: la politica diventa mezzo di arricchimento, l'economia arriva al furto e alla truffa".
Il cardinale Bertone: "Nella chiesa cattolica il potere non è divisibile"
Feb 24, 2010
Dopo le ultime polemiche sul "caso Boffo" il segretario di Stato del Vaticano, Tarcisio Bertone, dalla Polonia ribadisce che nella chiesa il potere non può essere "divisibile" né le decisioni possono essere prese a maggioranza
Città del Vaticano - Nella chiesa cattolica il potere non può essere "divisibile" né le decisioni possono essere prese a maggioranza: è quanto ha affermato il segretario di Stato vaticano, cardinal Tarcisio Bertone, volato - dopo le settimane di veleni sul "caso Boffo" - a Wroclaw, in Polonia, dove ha tenuto una lectio alla locale università ed ha ricevuto un dottorato honoris causa. Alcuni stralci del discorso sono stati riportati oggi dal Sir, il servizio informazioni religiose della Cei.
Rapporto gerarchia-popolo "La democrazia, come ogni sistema costituzionale, è una struttura di potere, che si pone perciò, al pari di ogni sistema di governo, essenzialmente in termini di ripartizione di potere", ha spiegato il porporato. Tuttavia, ha ammonito, tale "dinamica di potere" "se trasportata nell’ambito ecclesiale, non può non diventare radicalmente equivoca, perché nella Chiesa il rapporto strutturale, anche al livello decisionale-operativo, tra la gerarchia e il resto del popolo di Dio, non può mai ultimamente essere posto in termini di ripartizione di potere".
Potere non è divisibile "All’interno della Chiesa - ha chiosato il cardinale - il problema di una necessaria e ordinata ripartizione delle competenze non può mai coincidere, come ultimamente avviene all’interno dell’ambito statale, con il problema del possesso di una porzione più o meno grande del potere, perché il potere - se per potere si intende la responsabilità ultima e perciò il servizio specifico dei vescovi di fronte alla vita della Chiesa - non è divisibile". Se in una democrazia politica, inoltre, si procede "con il sistema della rappresentanza", in base al quale "la minoranza deve inchinarsi alla maggioranza", una Chiesa "che riposi solamente sulle decisioni di una maggioranza diventa una Chiesa puramente umana, dove l’opinione sostituisce la fede", ha concluso.
Le congetture Bertone, insieme al direttore dell’Osservatore Romano, Giovanni Maria Vian, era stato chiamato in causa nelle scorse settimane da alcune ricostruzioni giornalistiche che, senza citare alcuna fonte, lo indicavano come l’ispiratore ultimo dell’informativa usata per la campagna di stampa contro Dino Boffo. Alla base dell'attacco contro il giornalista ci sarebbe stata - secondo tali congetture - una rivalità di potere tra la Segreteria di Stato vaticana e la presidenza passata e presente della Conferenza episcopale italiana.
Diritti umani "Sono universali non perché approvati e riconosciuti da maggioranze parlamentari o della pubblica opinione, bensì perché poggiano sulla natura dell’essere umano, che resta inalterata pur nel mutare delle condizioni sociali e storiche".
Pope reconfirms Bertone as Vatican secretary of state
Jan 24, 2010
Pope Benedict XVI has reconfirmed Cardinal Tarcisio Bertone as Vatican secretary of state, praising the Italian prelate's capability, humanity and sense of faith.
Pope reconfirms Bertone as Vatican secretary of state
Jan. 22, 2010
By John Thavis, Catholic News Service
VATICAN CITY -- Pope Benedict XVI has reconfirmed Cardinal Tarcisio Bertone as Vatican secretary of state, praising the Italian prelate's capability, humanity and sense of faith.
As required of all Vatican department heads, Cardinal Bertone had offered his resignation when he turned 75 last December. He was named head of the Secretariat of State in 2006.
The pope's letter asking Cardinal Bertone to stay on in his post was published Jan. 21 at the top of the front page of the Vatican newspaper, L'Osservatore Romano, under the headline, "A precious collaboration."
Cardinal Bertone was the No. 2 official at the Congregation for the Doctrine of the Faith for several years under Cardinal Joseph Ratzinger, now Pope Benedict.
While 75 remains the normal retirement age for top Vatican officials, several department heads have served well past that age.
The current roster of Roman Curia heads includes a number of over-75 cardinals: Cardinal Giovanni Battista Re, head of the Congregation for Bishops; Cardinal Claudio Hummes, head of the Congregation for Clergy; Cardinal Franc Rode, head of the Congregation for Institutes of Consecrated Life and Societies of Apostolic Life; Cardinal Walter Kasper, head of the Pontifical Council for Promoting Christian Unity; and Cardinal Paul Cordes, head of the Pontifical Council Cor Unum.
Bertone: "Der Papst trifft keine einsamen Entscheidungen"
Dec 28, 2009
Vatikanstadt-Paris, 17.12.2009 (KAP) Benedikt XVI. trifft keine "einsamen Entscheidungen", bei denen er sich nur auf sich selbst verlasse. Dies betonte Kardinal-Staatssekretär Tarcisio Bertone in einem Interview mit dem französischen katholischen TV-Sender "KTO". Wörtlich meinte Bertone: "Der Papst ist ein sehr brüderlicher Mensch, der sich häufig beraten lässt und gut zuhört. Er ist ein Mann des Zuhörens und arbeitet in sehr kollegialer Weise. Als er noch Präfekt der Glaubenskongregation war, sammelte er einmal im Monat an einem Freitag regelmäßig alle Mitarbeiter um sich und stellte auch noch dem Jüngsten interessierte Fragen über ein Thema, an dem dieser gearbeitet hatte. So verschafft er sich ein komplettes Bild".
Der Papst habe daher auch die regelmäßigen Audienzen mit den Chefs der verschiedenen Kurienämter wieder eingeführt, sagte der Kardinal-Staatssekretär. Bertone selbst ist jeweils am Montag an der Reihe, am Dienstag kommt der Substitut im Staatssekretariat, Erzbischof Fernando Filoni, und am Mittwoch wird der vatikanische "Außenminister", Erzbischof Dominique Mamberti, gehört. Auch bei den Ad-Limina-Besuchen von Bischöfen aus allen Teilen der Welt verschaffe sich der Papst ein genaues Bild von der Lage in den Ortskirchen, betonte Bertone.
Der Kardinal-Staatssekretär verteidigte in dem Interview das Zugehen Benedikts XVI. auf die "Pius-Brüder": Dem Papst sei aber bewusst, dass die innere Einheit der Kirche eine der wichtigsten Prioritäten seines Pontifikates sein müsse. Wörtlich meinte Bertone: "Der Papst ist sehr beunruhigt über die Probleme, die mit der schismatischen Situation der Anhänger von Erzbischof Lefebvre zusammenhängen. Er hat ja 1988 selbst den Dialog mit Lefebvre geführt auf die Bitte von Johannes Paul II.; ich gehörte zu seinem damaligen Beraterstab. Er sah damals die Ursache dieser Spaltung mit eigenen Augen, und die Notwendigkeit, die Einheit im Inneren der katholischen Kirche wieder herzustellen".
Dem Papst liege gleichzeitig aber auch die Ökumene sehr am Herzen. Natürlich gebe es mehr Affinitäten zur orthodoxen Welt, "weil wir sehr viel gemeinsam haben". Mit der protestantischen Welt gebe es mehr Diversität - und mehr Schwierigkeiten. Aber der Dialog gehe voran, und die Wertschätzung, "die dieser Theologen-Papst bei vielen genießt, ist eine Basis für diesen Dialog und für ein Wachstum der Beziehungen".
Sur KTO, le cardinal Bertone définit les grands axes du pontificat
Dec 19, 2009
Pour les dix ans de la chaîne catholique, le Secrétaire d'État du Saint-Siège revient sur les premières années du pontificat
À l'occasion des dix ans de la chaîne KTO, le cardinal Secrétaire d’État Tarcisio Bertone, numéro deux du Vatican, a accordé à la télévision catholique française un long entretien, mené par Philippine de Saint Pierre, directrice de l’antenne, et diffusé hier soir. Avec sa bonhomie toute salésienne, le cardinal, qui rappelle au passage son amour du football italien, explique ce qui fait le quotidien du pape, et rappelle les grands axes du pontificat.
Benoît XVI est, au dire de son premier conseiller, un « homme très doux », « fraternel », et qui reçoit beaucoup. Le cardinal Bertone dément ainsi certains observateurs qui reprochent au pape son isolement. Au contraire, avance le Secrétaire d’État, Benoît XVI est « l’homme de l’écoute ». « Comme vous le savez, ajoute-t-il, le Saint-Père a réactivé les audiences avec tous les responsables de dicastère, pour prendre le pouls de l’Église. » De même, lors des visites ad limina, « il accorde tout le temps possible aux évêques ».
Sur les orientations du pontificat, le cardinal explique que Benoît XVI veut avant tout être « celui qui aime l’Église, aime tous les fidèles de l’Église universelle ». Le Secrétaire d’État révèle ainsi que, chaque soir, le pape se rend devant la réplique de la grotte de Lourdes qui se trouve dans les jardins du Vatican, « pour y dire le chapelet aux intentions du monde entier ».
L’unité, «préoccupation fondamentale du pape»
Plus précisément, la grande priorité de Benoît XVI est la « nouvelle évangélisation », avance le cardinal italien, qu’il redéfinit ainsi : « refonder les raisons de l’identité chrétienne et l’approfondir par l’étude des textes théologiques et pastoraux ». Le pape, insiste-t-il, « met l’accent sur l’approfondissement ». Dans ses contacts, il « expose les raisons de la foi ». Le cardinal Bertone se souvient ainsi qu’un jour, Benoît XVI a dit vouloir être « l’avocat des simples chrétiens », c’est-à-dire, « leur donner les raisons, le bien-fondé de leur foi, afin qu’ils persévèrent dans leur foi ».
Interrogé sur les rapports entre Benoît XVI et le concile Vatican II, le secrétaire d’État explique que ce pape entretient une relation spéciale avec le Concile : « Il suffit de voir combien de fois il cite les textes du Concile dans ses discours, ses interventions. Il est l’un des plus fins connaisseurs de l’âme du Concile. » Mais il explique aussi que, pour Benoît XVI, qui a perçu certains abus, certains dangers, il est important de marquer la continuité entre le Concile et la tradition.
Enfin, le secrétaire d’État revient sur les principaux dossiers de Benoît XVI, mentionnant le dialogue œcuménique avec le monde orthodoxe, avec le judaïsme et l’islam : « trois domaines représentatifs du positionnement de ce pontificat » selon lui.
Interrogé sur la levée des excommunications pesant sur les évêques de la Fraternité Saint- Pie-X, le cardinal Bertone explique par ailleurs que Benoît XVI est poussé par « la nécessité de reconstruire l’unité au sein même de l’Église catholique », une « préoccupation fondamentale du pape qui, par définition, est le constructeur et le garant de l’unité et de la communion dans l’Église ».
L'intervento del cardinale Bertone alla Giornata per i 20 anni della Pontificia Commissione per i Beni Culturali della Chiesa
Dec 05, 2009
Si è svolta ieri pomeriggio, presso il Palazzo San Pio X a Roma, una giornata di studio per il ventennale di attività della Pontificia Commissione per i Beni Culturali della Chiesa. Tra gli interventi anche quello del cardinale segretario di Stato Tarcisio Bertone che ha parlato dell'alleanza tra Chiesa e arte. Il servizio di Amedeo Lomonaco:
“Da sempre – ha spiegato il cardinale Tarcisio Bertone - gli artisti di ogni latitudine hanno trovato nella Chiesa una ‘casa’ comune dove poter esprimere liberamente il loro genio creativo”. Le grandi basiliche, le splendide chiese disseminate nel mondo intero e le innumerevoli opere d’arte sono il frutto della “costante ospitalità che nella Chiesa hanno trovato gli artisti”. Tra questi, ci sono artisti straordinari come Giotto, Brunelleschi, Michelangelo, Raffaello e Bernini. Anche i Pontefici del XX secolo – ha osservato il porporato – hanno voluto restare fedeli a questa tradizione. In particolare, sono contributi preziosi l’intenso dialogo promosso da Pio XII e il messaggio rivolto agli artisti da Paolo VI alla chiusura del Concilio: “Se voi siete gli amici della vera arte – aveva detto Papa Montini - voi siete nostri amici”. A queste parole ha fatto riferimento sabato scorso Benedetto XVI durante la speciale udienza concessa agli artisti nella Cappella Sistina. Questo incontro – ha sottolineato il cardinale segretario di Stato – “ha inteso confermare e rinnovare l’amicizia della Chiesa con il mondo dell’arte”. Gli oltre venti anni di attività della Pontificia Commissione, istituita con la promulgazione della Costituzione apostolica Pastor Bonus da parte di Giovanni Paolo II, sono anche un invito a ricordare il prezioso impegno profuso da Papa Wojtyla nel promuovere la dimensione artistica: la Pontificia Commissione, che ha il compito “di presiedere alla tutela del patrimonio storico ed artistico di tutta la Chiesa”, e il Pontificio Consiglio della Cultura sono i 'motori' di questo prezioso contributo. “Sono la punta di diamante di una Chiesa - ha concluso il cardinale Tarcisio Bertone - che si prende cura del proprio patrimonio storico e artistico quale elemento primario della missione evangelizzatrice”.
Kardinal-Staatssekretär Bertone wird 75
Dec 05, 2009
Vatikanstadt, 30.11.2009 (KAP) Kardinal-Staatssekretär Tarcisio Bertone wird am Mittwoch 75. Seit September 2006 übt der aus Romano Canavese bei Turin stammende Kardinal das Amt des päpstlichen Staatssekretärs aus. Bereits von 1995 bis 2002 war Bertone als Sekretär der vatikanischen Glaubenskongregation engster Mitarbeiter des damaligen Präfekten, Kardinal Joseph Ratzinger. In Italien hatte sich der Salesianer-Ordensmann auch mit TV-Kommentierungen von Fußballspielen Ansehen erworben.
Am 2. Dezember 1934 als fünftes von acht Kindern geboren, trat Bertone nach der Schule den Salesianern bei. Sein Studium mit Schwerpunkt Kirchenrecht absolvierte er in der Ordenshochschule in Turin, viele Jahre später - 1989 - wurde er deren Rektor. Zwei Jahre später ernannte ihn Papst Johannes Paul II. zum Erzbischof von Vercelli.
1995 folgte die Berufung auf den wichtigen Posten des Sekretärs in der römischen Glaubenskongregation. 2002 wurde Bertone zum Erzbischof von Genua ernannt. Im Jahr darauf erhielt er den Kardinalspurpur.
Gut ein Jahr nach dem Pontifikatswechsel holte Benedikt XVI. seinen früheren Mitarbeiter an die Kurie zurück. Seitdem unterstützt Bertone den Papst bei den täglichen Leitungsaufgaben. Neben der Vertretung des Papstes bei verschiedenen Auslandsmissionen übernimmt Bertone auch eine wachsende Rolle als kirchlicher Ansprechpartner in der italienischen Politik.
Le cardinal Bertone invite à un nouvel humanisme
Nov 29, 2009
Inauguration de l’année universitaire de l’Université Européenne de Rome
ROME, Mercredi 25 Novembre 2009 (ZENIT.org) - « Un nouvel humanisme qui ramène l'homme, sa dignité et sa responsabilité au centre, est-il possible ? », s'est interrogé le cardinal Tarcisio Bertone, secrétaire d'Etat, lors de l'inauguration de l'année universitaire de l'Université Européenne de Rome.
Des extraits de son intervention sur l'histoire économique de l'Europe à la lumière de l'encyclique Caritas in veritate de Benoît XVI ont été publiés, le 24 novembre, sur Radio Vatican.
« Aujourd'hui, nous sommes face à un passage d'époque radical » caractérisé par la « mondialisation, la libéralisation, financiarisation, les nouvelles technologies, les migrations mondiales, les inégalités sociales, les conflits identitaires, les risques environnementaux ».
« La crise financière actuelle rend encore plus urgente la question d'un nouvel humanisme », a estimé le cardinal Bertone. Une crise portée par de graves déséquilibres dans l'économie mondiale.
Dès les années 1970, les pays occidentaux ont constamment recherché « des résultats financiers toujours plus brillants », jusqu'à en faire « un véritable modèle culturel », a-t-il expliqué.
« L'instrument s'est alors transformé en objectif ». On se met à être riches « pour être encore plus riches et la figure de l'accroissement indéfini du profit commence à apparaître », a-t-il dénoncé. « C'est la logique destructrice de l'illimitée, de ce qui n'a pas de limite, de ce qui n'a pas de sens ».
Pour le cardinal Bertone, il faut opposer « l'éthique des limites » à cette dérive. Plus qu'une « voie de sortie », le cardinal a souhaité un « retour de la morale », c'est-à-dire « la responsabilité de la personne, avant celles des gouvernements, envers les autres et leur dignité ».
Ouverte en 2005, l'Université européenne de Rome, université catholique non étatique et reconnue par l'État italien, propose trois enseignements : sciences historiques, psychologie et sciences juridiques. L'université est née à l'instigation de la Congrégation des Légionnaires du Christ.
L’etica dei limiti in economia: intervento del cardinale Bertone all'inaugurazione dell’Anno accademico dell’Università Europea di Roma
Nov 29, 2009
“Verso un nuovo umanesimo”: il tema della Lectio magistralis, tenuta stamani dal cardinale segretario di Stato, Tarcisio Bertone, per inaugurare l’Anno accademico dell’Università Europea a Roma, aperta nel 2005, con quattro corsi di laurea Giurisprudenza, Economia, Scienze storiche e Scienze tecniche. La cerimonia, aperta dal rettore padre Paolo Scarafoni, è stata conclusa dal ministro italiano per l’Economia, Giulio Tremonti, che ha svolto un intervento su “Il mondo dopo la crisi”. Il servizio di Roberta Gisotti:
“E’ possibile oggi un nuovo umanesimo, che riporti l’uomo, la sua dignità e la sua responsabilità al centro?”: se lo è chiesto il cardinale Bertone ripercorrendo la storia economica dell’Europa, alla luce dell’Enciclica di Benedetto XVI Caritas in veritate. “Oggi - ha osservato - siamo di fronte a un passaggio epocale radicale”, non solo per l'Europa ma per l'intera famiglia umana, caratterizzato da “globalizzazione, liberalizzazione, finanziarizzazione, nuove tecnologie, migrazioni globali, disuguaglianze sociali, conflitti identitari, rischi ambientali”. La crisi finanziaria attuale rende solo più urgente la domanda di un nuovo umanesimo. Crisi portata - ha spiegato il porporato - da gravi squilibri strutturali nell'economia mondiale insieme al venire meno delle fondamenta etiche della finanza, non più strumento volto a favorire “l’economia reale, il benessere, lo sviluppo di tutti gli uomini”.
La richiesta persistente nei Paesi occidentali, a partire dalla metà degli anni ’70, “di risultati finanziari sempre più brillanti” si è infatti “ripercossa sull’intero sistema economico, fino diventare un vero e proprio modello culturale”, dove si è radicato a livello popolare “l’ethos dell’efficienza” come criterio ultimo di giudizio e di giustificazione della realtà economica”. “Lo strumento, si è pertanto, trasformato in un fine”. Ecco che tutto si rovescia. “Si comincia a essere ricchi per essere ancora più ricchi e inizia a delinearsi la figura dell’incremento indefinito del profitto. E’ la logica distruttiva dell’illimitato, di ciò che non ha limite, di ciò che non ha senso”. A questa deriva bisogna opporre “l’etica dei limiti”: “alla presunta ‘creatività’ delle scommesse finanziarie”, “ai movimenti di capitale speculativi”, “alla sfrenata corsa delle rendite manageriali”, alle politiche che non legano “lavoro e produttività”. Più che “una via d’uscita”, “un ritorno della morale” che significa - ha concluso il cardinale Bertone - “la responsabilità della persona, prima che dei governi, verso gli altri e la loro dignità”.
Ha fatto eco alle parole del segretario di Stato, il ministro Giulio Tremonti, ricordando che “ogni 8 secondi nel mondo si fa un milione di dollari, o un milione di euro, di nuovo debito bruciando il futuro dei nostri figli”. Riguardo la crisi economica, arginata dalla politica, il ministro ha criticato l’aiuto che la “mano pubblica” ha offerto indistintamente alle banche “anche alla finanza deviata”.
Crisi, cardinale Bertone: “I politici abbiano più intelligenza creativa”
Nov 29, 2009
Bertone ha ricordato di essere stato vescovo italiano e radicato nella realtà del Paese: "Seguo le ansie del nord e del sud e partecipo alle richieste di aiuto che ci vengono da tanti vescovi, interpreti delle realtà locali"
Di fronte alla crisi economica che sta mettendo in sofferenza l’Italia, il segretario di Stato Vaticano cardinale Tarcisio Bertone ha chiesto ai responsabili della politica “un impeto di solidarietà, di intelligenza creativa per affrontare nel territorio questi gravi problemi e una povertà, Dio non voglia, ancora più radicata”. Di ciò il porporato ha parlato al termine della messa ad Assisi in occasione del decennale dei restauri della Basilica di San Francesco, colpita nel 1977 da un terremoto devastante.
Il cardinale ha voluto rispondere così al “grido di sofferenza” espresso dal vescovo della cittadina umbra, monsignor Sorrentino, a nome dei tanti lavoratori e delle tante famiglie che vivono, in particolare, come “una tragedia annunciata” la possibile chiusura della Merloni. Nella chiesa vi era anche una rappresentanza delle maestranze dell’azienda. “Partecipo intensamente – ha sottolineato Bertone – alle vostre sofferenze e a quelle di tutti i lavoratori prostrati dalla crisi”. Bertone ha ricordato di essere stato vescovo italiano e radicato nella realtà del Paese. “Seguo le ansie del nord e del sud e partecipo alle richieste di aiuto che ci vengono da tanti vescovi, interpreti delle realtà locali”.
Bertone: solo le zucche..
Nov 22, 2009
Il Segretario di Stato commenta la recente decisione della Corte dei Diritti Umani di Strasburgo sul crocifisso nelle aule
Il cardinale Segretario di Stato commenta ironicamente il verdetto della Corte dei Diritti Umani, e la reazione dell'esecutivo italiano. "Certamente c'è apprezzamento" - ha detto - per il ricorso annunciato dal governo italiano contro la sentenza con cui la Corte dei diritti umani di Strasburgo ha detto no al crocifisso nelle aule scolastiche italiane. Lo ha detto il segretario di Stato Vaticano, cardinale Tarcisio Bertone a margine di una conferenza stampa all'ospedale pediatrico Bambin Gesù. "Io dico che questa Europa del terzo millennio ci lascia solo le zucche delle feste recentemente ripetute e ci toglie i simboli più cari. Questa è veramente una perdita. La nostra reazione - ha aggiunto - non può che essere di deplorazione e ora dobbiamo cercare con tutte le forze di conservare i segni della nostra fede per chi crede e per chi non crede".
"Abbiamo ascoltato tante voci - ha affermato il porporato - e anche l'eco del dolore di chi si sente un po' tradito nelle sue proprie radici pensando che questo simbolo religioso è simbolo di amore universale, non di esclusione ma di accoglienza. Questo credo che sia l'esperienza di tutti". "Io dico purtroppo - ha aggiunto Bertone - che questa Europa del terzo millennio ci lascia solo le zucche delle feste recentemente ripetute prima del primo novembre e ci toglie i simboli più cari". Secondo il porporato inoltre "tutte le nostre città, le nostre strade, le nostre case, le scuole" presentano simboli religiosi come il crocifisso e dunque, ha chiesto, "dobbiamo togliere tutti i crocifissi? Penso a tutte le opere d'arte che presentano il crocifisso e la Pietà, mi domando se questo è un segno di ragionevolezza oppure no".
La Santa Sede "certamente apprezza" il ricorso annunciato dal governo italiano nei confronti della decisione della Corte europea di Strasburgo sui crocifissi. Lo assicura il segretario di Stato vaticano, cardinale Tarcisio Bertone, rispondendo ad una domanda dei giornalisti. "Spero che siano anche altri governi a fare questo ricorso - ha detto Bertone a margine di una conferenza stampa all'ospedale Bambino Gesù di Roma - per una vicenda che non riguarda solo l'Italia e spazia anche oltre l'Unione europea". Il porporato ha peraltro sottolineato che la Santa Sede, da parte sua, "fa i passi che le spettano per stimolare, come ha detto bene la Conferenza episcopale italiana, i cristiani a reagire. Noi non possiamo interferire sulle decisioni della Corte europea". Rispondendo ad una specifica domanda dei cronisti, Bertone ha detto di non aver ancora sentito il Papa sul tema.
Le cardinal Bertone écrit aux prêtres de Chine
Nov 22, 2009
Dans une longue lettre adressée aux prêtres de République populaire de Chine à l’occasion de l’Année sacerdotale, et publiée le 16 novembre 2009 au Vatican, le cardinal Tarcisio Bertone, secrétaire d’Etat du Saint-Siège, estime que des «signes d’espérance» parviennent de Chine en matière de «réconciliation à l’intérieur» de l’Eglise et de «dialogue (…) avec les autorités civiles».
À l'occasion de l'Année sacerdotale, le cardinal Tarcisio Bertone, secrétaire d’Etat du Saint-Siège, a adressée une longue lettre aux prêtres de République populaire de Chine. Celle-ci a été publiée lundi 16 novembre au Vatican.
Revenant sur la lettre envoyée par Benoît XVI aux catholiques chinois en mai 2007, le cardinal Bertone évoque dans son message «la réconciliation à l’intérieur de la communauté catholique et le dialogue respectueux et constructif avec les autorités civiles». «A ce sujet, relève alors le Secrétaire d'État du Saint-Siège, les informations parvenues de différentes parties de la Chine montrent des signes d’espérance».
Sans souhaiter faire de «bilans définitifs» deux ans seulement après la publication de la lettre du pape, le cardinal Bertone juge qu’il est encore temps «de semer plus que de récolter». «Je vous assure, confie-t-il aussi aux prêtres de Chine, que le Saint-Siège est au courant de votre situation complexe et difficile».
Conseils aux prêtres et aux évêques
«Pour faire face à la situation ecclésiale et sociopolitique dans laquelle vous vivez actuellement, et pour continuer sur le chemin de la réconciliation et du dialogue, affirme encore le cardinal Bertone, il est urgent que chacun d’entre vous puise lumière et force aux sources de la spiritualité sacerdotale, que sont l’amour de Dieu et la suite du Christ sans conditions».
Le cardinal Bertone reprend, au fil de sa lettre datée du 10 novembre dernier, de nombreux passages du message de Benoît XVI pour le lancement de l’Année sacerdotale et donne également de nombreux conseils aux prêtres et aux évêques de Chine, au même titre que le pape dans ses discours aux évêques en visite ad limina.
Le secrétaire d’Etat du Saint-Siège, par exemple, conseille aux prêtres chinois d’organiser «des réunions spéciales lors desquelles les catholiques peuvent inviter leurs proches et leurs amis non catholiques afin qu’ils connaissent mieux l’Eglise catholique et la foi chrétienne». Il les invite aussi à «distribuer des publications catholiques aux non catholiques».
Cardinale Bertone: «L'Europa toglie simboli importanti e lascia zucche»
Nov 16, 2009
«Questa Europa del terzo millennio ci lascia solo le zucche della festa recentemente celebrata, e ci toglie i simboli cari». È la risposta del cardinale Tarcisio Bertone, segretario di Stato Vaticano che, a margine di un incontro oggi all'ospedale Bambino Gesù di Roma, ha deplorato la sentenza della Corte europea di Strasburgo sul crocifisso nelle scuole. L'intervista video al cardinale Bertone è visibile sul sito Ign, testata online del gruppo Adnkronos.
«Abbiamo ascoltato tante voci, anche l'eco del dolore di chi si sente un po' tradito nelle proprie radici, pensando che questo simbolo religioso è simbolo di amore universale, non di esclusione, ma di accoglienza». Per Bertone la perdita dei simboli è grave: «Deploro questa perdita, dobbiamo cercare con tutte le forze di conservare i segni della nostra fede, per chi crede e chi non crede». Bertone si è domandato se il crocifisso dovrà essere tolto anche dalle strade, che sono pubbliche, o si dovrà intervenire anche sulle opere d'arte. «Mi domando se questo è un segno di ragionevolezza, oppure no», dice il cardinale, sottolineando che non ha ancora sentito il Papa sull'argomento e che lo vedrà domani. «La Santa Sede - ha concluso il cardinale rispondendo ai giornalisti su eventuali iniziative della Chiesa - fa i passi che le spettano. Nel senso, come ha detto bene la Conferenza episcopale italiana, di stimolare i cristiani a reagire.
Noi non possiamo interferire sulle decisioni della Corte europea».
Le cardinal Bertone contre l’Union européenne : hoax ou réalité ?
Oct 08, 2009
E-deo relaye cette déclaration fracassante attribuée au cardinal Bertone, Secrétaire d'Etat du Saint-Siège. Elle n'est visible ailleurs en français que sur le site "l'observatoire de l'Europe" :
"Les pays européens ont chacun leur propre identité. L'Union européenne leur dicte ses lois et ses vues, sans que celles-ci n'aient à respecter leurs traditions et leur histoire. Certains pays sont logiquement en train de résister à cela – par exemple l'Irlande …- L'Eglise ne peut qu'encourager les Etats dans cette voie".
Le telegraph donne une version plus complète de cette citation où apparaît la phrase suivante en lieu et place des pointillés ci-dessus :
"Si l'Europe reconnaissait l'union homosexuelle comme égale au mariage, par exemple, cela irait contre sa propre histoire. Il serait juste de se dresser contre cela".
Une version tchèque ou anglaise est disponible pour qui voudra nous donner plus d'éclaircissements sur ces propos datés du 1er octobre et qui auraient été prononcés en République tchèque, ce qui n'est pas innocent pour une telle déclaration.
En effet, celle-ci n'apparait sur le net qu'après plusieurs jours d'un silence surprenant de la part des agences de presse, des sites officiels, des blogs, etc. : à ce jour, en plus des sites cités ci-dessus, seulement quelques blogs en langue anglaise ont repris cette information…
Kardinal Bertone weist Kritik am Papst zurück
Sept 13, 2009
Kardinal Tarcisio Bertone verteidigt den Papst: In einem Interview mit der Vatikanzeitung „L`Osservatore Romano“ weist der Kardinalstaatssekretär, der „Zweite Mann“ im Vatikan, Kritik am Kirchenoberhaupt zurück. Benedikt XVI. sei nicht nur „ein großer Theologe und Lehrmeister“, sondern auch „nah an den Menschen“; Gerüchte über ein Zurückgehen auf die Zeit vor dem Zweiten Vatikanischen Konzil seien haltlos.
Bertone ist der engste Mitarbeiter des Papstes – und kann mit manchem, was über diesen so gesagt und geschrieben wird, nichts anfangen. Benedikt sei keineswegs entrückt, sondern spreche „für alle verständlich“, auch für die „einfachen Leute“; er sei „ein profunder Kenner der römischen Kurie“, wenn er sich auch immer „von den Manövern und dem Geschwätz“ ferngehalten habe, „die manchmal leider in gewissen Kurienkreisen aufkommen“. Man dürfe nicht einfach „alles, was in der Kirche geschieht oder was manche ihrer Exponenten so erklären“, dem Papst ankreiden, findet der Kardinal. Vor allem aber stehe Benedikt für einen „Weg der Erneuerung“ aus einer „intimen Kenntnis des Konzils“ heraus: Viele „Ergüsse und Gerüchte über angebliche rückwärtsgewandte Dokumente“, die demnächst anstünden, seien „reine Erfindung und ein ständig wiederaufgewärmtes Klischee“.
An besonderen Akzenten dieses Pontifikats nennt Bertone vor allem „den stärkeren Kontakt mit den orthodoxen und den Ostkirchen, das Gespräch mit dem Judentum und das mit dem Islam“; hier sei es „zu Antworten und Vertiefungen“ gekommen, wie es sie früher noch nicht gegeben habe. Der Papst aus Deutschland pflege auch einen „direkten und brüderlichen Kontakt“ zu den Bischöfen in aller Welt und zu den Leitern der einzelnen Vatikanbehörden. Für die nähere Zukunft verspricht der Kardinalstaatssekretär „einige wichtige Neuernennungen, bei denen auch die Überraschungen nicht fehlen werden, vor allem was die Berücksichtigung der neuen Kirchen betrifft“. Besonders Afrika biete da „exzellente Kandidaten“, deutet Bertone an.
L’année sacerdotale concerne aussi les prêtres qui ont quitté le sacerdoce
Sept 13, 2009
Selon le cardinal Tarcisio Bertone
ROME, Vendredi 28 Août 2009 (ZENIT.org) - Durant l'année sacerdotale, Benoît XVI veut aussi entrer en contact avec les prêtres qui ont quitté leur ministère.
C'est ce qu'a affirmé le cardinal Tarcisio Bertone, secrétaire d'Etat, dans une interview publiée par l'édition italienne de L'Osservatore Romano, le 28 août. Le cardinal révèle aussi la manière dont est née l'idée de convoquer cette initiative.
« Je me rappelle qu'après le Synode des évêques sur la Parole de Dieu, il y avait sur la table du pape une proposition précédemment présentée, pour une année de prière qui devait être liée à la réflexion sur la Parole de Dieu », a expliqué le cardinal.
Toutefois, a-t-il ajouté, « le souvenir du 150e anniversaire de la mort du curé d'Ars et l'émergence des problématiques qui ont touché tant de prêtres, ont poussé Benoît XVI à promulguer l'Année sacerdotale ».
Par cette année, a déclaré le cardinal Bertone, le pape veut montrer « une attention spéciale aux prêtres, aux vocations sacerdotales » et encourager « dans tout le peuple de Dieu un mouvement d'affection toujours plus grand et de proximité envers les ministres ordonnés ».
« L'Année sacerdotale suscite un grand enthousiasme dans toutes les Eglises locales et un mouvement extraordinaire de prière, de fraternité envers et parmi les prêtres et de promotion de la pastorale des vocations », a ajouté le cardinal.
« Le dialogue, jusqu'alors engourdi, se fortifie entre évêques et prêtres, et une attention spéciale se développe aussi envers les prêtres réduits à une condition marginale dans l'action pastorale », a-t-il poursuivi.
Le secrétaire d'Etat souligne que cette Année devrait aussi permettre « une reprise de contact, d'aide fraternelle ou la possibilité de rejoindre les prêtres qui, pour différents motifs, ont abandonné l'exercice du ministère ».
« Les saints prêtres qui ont peuplé l'histoire de l'Eglise ne manqueront pas de protéger et de soutenir le chemin de renouvellement proposé par Benoît XVI », a-t-il conclu.
Top Vatican official dismisses talk of rollback on Vatican II
Aug 29, 2009
The Vatican secretary of state, Cardinal Tarcisio Bertone, has dismissed fears that Pope Benedict XVI plans to roll back major ecclesial changes introduced by the Second Vatican Council.
Top Vatican official dismisses talk of rollback on Vatican II
By John Thavis, Catholic News Service
August 28, 2009
VATICAN CITY (CNS) -- The Vatican secretary of state, Cardinal Tarcisio Bertone, has dismissed fears that Pope Benedict XVI plans to roll back major ecclesial changes introduced by the Second Vatican Council.
On the contrary, the German pontiff has demonstrated his commitment to the council during his more than four years as pope, Cardinal Bertone told the Vatican newspaper, L'Osservatore Romano, in an interview published Aug. 27.
In the wake of recent reports about a planned move to reverse liturgical changes made since Vatican II, Cardinal Bertone said reporters and observers should stick to the actual actions undertaken by the pope since his election.
"The other ruminations and whispers about presumed documents of reversal are pure invention, following a standard and stubbornly re-proposed formula," he said.
A week earlier, an Italian newspaper reported that the Vatican's worship congregation had given the pope a document with proposed liturgical modifications, including a curb on the practice of receiving Communion in the hand. A Vatican spokesman later said that, at present, there were "no institutional proposals for a modification of the liturgical books."
Cardinal Bertone pointed to several areas in which he said Pope Benedict had promoted the teaching of Vatican II "with intelligence and depth of thought," including relations with Eastern and Orthodox churches and dialogue with Judaism and Islam.
He said the pope has also favored an increasingly direct and fraternal relationship with the world's bishops, as evidenced during their "ad limina" visits to the Vatican and in the freer discussions during synods of bishops.
Likewise, the cardinal said, the pope has had more direct contact with top Roman Curia officials and has restored the practice of regular meetings with them.
Cardinal Bertone said the pope does have a plan for "reform of the church," but it's one that focuses on personal holiness and fundamental questions of faith. In a similar way, the pope's messages to the wider world have made it clear that his main priority is to restore a sense of awareness of God in the world and in society, he said.
Bertone: Promoting Common Good Includes Regulating Economy
Aug 06, 2009
The fastest way to recover from the current economic crisis and the only way to ensure that a similar financial meltdown does not occur again is for governments to take seriously their role as regulators, the Vatican secretary of state told members of the Italian Senate.
America Magazine, August 3, 2009
The fastest way to recover from the current economic crisis and the only way to ensure that a similar financial meltdown does not occur again is for governments to take seriously their role as regulators, the Vatican secretary of state told members of the Italian Senate.
Cardinal Tarcisio Bertone, outlined the contents of Pope Benedict XVI's encyclical "Caritas in Veritate" ("Charity in Truth") at a special meeting of the Senate July 28. He said the encyclical was not calling for government control of the economy or the market, but for an awareness of the fact that democratic governments have an obligation to protect and promote the common good of their citizens, including their economic well-being.
In addition to asking governments to take their regulatory responsibilities seriously, the cardinal asked governments "to allow, or rather to favor, the birth and growth of a pluralistic financial market, a market in which subjects that have different goals for their activities can operate in conditions of parity." In particular, he said, governments must look at how their regulations may have hindered the activities of credit unions, micro-credit lenders, cooperative banks and ethical investment funds.
Kardinal Bertone stellt neue Enzyklika im italienischen Senat vor
Jul 28, 2009
Italiens Wirtschaftsminister Tremonti schätzt die Bedeutung von "Caritas in veritate" so hoch wie die der ersten Sozialenzyklika "Rerum novarum" ein
Vatikanstadt-Rom (KAP) Kardinal-Staatssekretär Tarcisio Bertone wird am kommenden Dienstag, 28. Juli, im italienischen Senat einen Vortrag über die neue Papstenzyklika "Caritas in veritate" halten. Senatspräsident Renato Schifani hat Kardinal Bertone dazu eingeladen. Der Kardinal-Staatssekretär besuchte den Papst am Mittwoch in Les Combes zum Mittagessen, um Details seiner Präsentation der Enzyklika zu besprechen.
Der italienische Wirtschaftsminister Giulio Tremonti hat inzwischen die Enzyklika als "Führer für die Politik" im noch unbekannten Gelände der globalisierten Welt bezeichnet. Das wirtschaftsethische Lehrschreiben sei "das erste und umfassendste Handbuch" zur Orientierung, erklärte Tremonti laut der italienischen Tageszeitung "La Repubblica".
Tremonti sagte weiter, in den vergangenen 20 Jahren hätten sich "die Struktur und das Tempo der Welt" so weit verändert, dass die alten Kategorien nicht mehr gültig seien. Dem neuen Lehrschreiben des Papstes käme daher eine ähnliche Bedeutung zu wie der Enzyklika "Rerum Novarum" von 1891, dem Grundstein der katholischen Soziallehre.
Der vatikanische Ethik-Experte Erzbischof Rino Fisichella nannte die Enzyklika laut der Zeitung eine Aufforderung, die Menschlichkeit in der Wirtschaft wiederzuentdecken. Das bedeute, "den Migranten nicht als eine Nummer oder bloße Arbeitskraft zu betrachten, den jungen Menschen stabilere Perspektiven zu geben und Arbeitssicherheit zu garantieren", sagte Fisichella.
Benoît XVI rend hommage à son secrétaire d’Etat le cardinal Bertone
Jul 24, 2009
Lors de l’Angélus
ROME, Dimanche 19 Juillet 2009 (ZENIT.org) - Lors de la prière de l'Angélus qu'il a récitée le 19 juillet de Romano Canavese (Piémont), village natal du cardinal Tarcisio Bertone, Benoît XVI a rendu hommage au travail de son secrétaire d'Etat.
Le pape a évoqué cette « petite ville, où est né mon secrétaire d'Etat, le cardinal Tarcisio Bertone, que je salue avec affection, et que je remercie cordialement pour son service généreux au Successeur de Pierre et à l'Eglise ».
« Il est mon plus étroit collaborateur, comme il l'a déjà été auparavant pendant plusieurs années, lorsque j'étais chef de la Congrégation pour la doctrine de la foi, et je suis vraiment heureux de pouvoir lui rendre hommage en venant sur sa terre, où tant de personnes l'entourent d'affection », a ajouté Benoît XVI.
Avant de réciter la prière de l'Angélus avec les nombreux pèlerins présents, le pape a évoqué « cette terre riche de traditions chrétiennes et de valeurs humaines » où « de nombreuses vocations masculines et féminines ont fleuri, en particulier dans la Famille salésienne ; comme celle du cardinal Bertone, qui est né justement dans votre paroisse, qui a été baptisé dans cette église, et a grandi dans une famille où il a acquis une foi sincère ».
« Votre diocèse doit beaucoup aux fils et aux filles de Don Bosco, pour leur présence répandue et féconde dans toute la région, dès les années où le saint fondateur était encore en vie », a ajouté le Saint Père. « Que ce soit un encouragement ultérieur pour votre communauté diocésaine à s'engager toujours plus dans le domaine de l'éducation et de l'accompagnement des vocations ».
Le "confessioni" del Cardinal Bertone
Jul 19, 2009
All'inizio dell'Anno Sacerdotale, il Segretario di Stato racconta la sua vocazione
CITTÀ DEL VATICANO, venerdì, 17 luglio 2009 (ZENIT.org).- Come ha deciso di diventare sacerdote? Quali sono state le più grandi difficoltà e soddisfazioni? A queste domande, il Cardinale Tarcisio Bertone, Segretario di Stato, ha risposto in questa intervista, concessa in occasione dell'inizio dell'Anno Sacerdotale.
Come Sant'Agostino nelle sue "Confessioni", durante la chiacchierata, che ha avuto luogo nel Palazzo Apostolico, il primo collaboratore del Papa ha aperto il suo cuore per svelare momenti ed esperienze mai raccontati prima.
La sua testimonianza è la prima di una serie che riguarderà altri Cardinali, Vescovi e sacerdoti che in quest'anno condivideranno le loro "confessioni" sacerdotali.
Quando ha scoperto la vocazione?
Card. Bertone: L'ho scoperta esattamente quando facevo la Quinta Ginnasio, nell'Istituto Salesiano di Torino, di Valdocco, il primo istituto fondato da don Bosco. Ho frequentato lì le scuole medie e poi il Ginnasio e a dire la verità non sentivo fino a quel momento il desiderio di diventare sacerdote, pur vivendo in mezzo a sacerdoti esemplari, che erano i miei professori, i miei educatori. Desideravo piuttosto studiare le lingue e dedicarmi alla conoscenza del mondo, e quindi, a una attività molto diversa, un attività di relazioni internazionali, in qualche modo.
Poi un sacerdote salesiano, mio professore di greco, mi ha fatto la proposta: "Facciamo una tre giorni di discernimento vocazionale – come si dice oggi –, se vuoi venire con noi, studiare il tuo futuro...". Io ho accettato e dopo questa tre giorni vocazionale ho deciso, per quanto dipendeva da me, di diventare sacerdote, di entrare nella congregazione salesiana. Ho comunicato questa notizia il 24 maggio 1949 ai miei genitori che venivano tradizionalmente in pellegrinaggio nella Basilica di Maria Ausiliatrice a Torino e sono rimasti un po' sbalorditi perché non avevano sentito mai da me questo progetto di diventare sacerdote e hanno detto: "Se il Signore vuole, noi non mettiamo nessuna obiezione, anzi, siamo contenti, però ricordati che dipenderà da te essere fedele e, quindi, sei tu che hai deciso". E così iniziò il cammino della vocazione, con il noviziato e poi con tutto il ciclo di studi, eccetera.
Chi l'ha aiutata a seguire questo cammino?
Card. Bertone: In modo speciale i salesiani educatori, e all'inizio proprio il maestro di noviziato. Ho prolungato il noviziato di quattro mesi, perché ero molto giovane. Di per sé il noviziato doveva essere incominciato all'età di quindici anni e finire allora all'età di sedici anni, con la prima professione religiosa. Io non avevo ancora quindici anni quando sono entrato in noviziato il 16 agosto del 1949 quindi l'ho prolungato fino al compimento dei 16 anni, a dicembre del 1950. Allora ho fatto la professione religiosa. Poi sono stato accompagnato dai salesiani e da ottimi confessori.
Devo dire che all'inizio ho chiesto consiglio proprio per prendere questa decisione a un confessore, un sacerdote ottantaquattrenne, che confessava dietro l'altare maggiore della Basilica di Maria Ausiliatrice, da cui andavo regolarmente a confessarmi. Lui mi ha dato i suoi consigli. Mi ha detto: "Guarda, che è un compito molto grande, dovrai prepararti bene. Però ricordati che io sono sacerdote da 60 anni e non mi sono mai pentito di essere sacerdote”. Allora, anche forte di questa testimonianza, ho continuato il cammino, con qualche nostalgia, con qualche problema di ritorno a casa. Ma i miei genitori mi hanno detto: "Adesso tu fai tutto il ciclo di prova e degli studi, perché sei stato tu a decidere. Alla fine prenderai una decisione più matura". E alla fine ho preso la decisione di continuare fino all'ordinazione sacerdotale, che è avvenuta il 1° luglio 1960.
In questo cammino, qual è stato il ruolo di don Bosco?
Card. Bertone: Certamente don Bosco è stato un modello straordinario di sacerdozio, e i suoi seguaci, i suoi figli, che erano i miei professori, i miei educatori, direi che lo rappresentavano bene. Mi hanno dato delle belle testimonianze che mi accendevano di desiderio e mi invogliavano a seguire quella strada. E poi don Bosco nella mia vita è stato sempre presente. Mi ha guidato nella crescita fino al sacerdozio e oltre il sacerdozio, negli incarichi che ho avuto da salesiano, fino ad essere Rettore magnifico della Pontificia Università Salesiana, qui a Roma, formatore a mia volta di tanti candidati al sacerdozio, di tantissimi vorrei dire. E poi mi ha guidato nella vita di Vescovo: prima Arcivescovo di Vercelli e poi di Genova e ancora oggi come Segretario di Stato, come primo collaboratore del Papa. Don Bosco mi ha insegnato a essere fedele al Papa e a dare la mia vita per il Papa e per la Chiesa cosa che cerco di fare con i miei limiti, ma con tutte le forze.
Quali sono state le difficoltà e le più belle soddisfazioni?
Card. Bertone: Come ho già detto, ho avuto qualche difficoltà nel cammino di formazione perché qualche nostalgia del passato, della vita con i miei coetanei, con i miei amici è ritornata, ma sono stato fermo nel seguire la vocazione. E i miei coetanei, che non pensavano che seguissi questa strada, soprattutto i miei coetanei di liceo, perché ho frequentato il liceo già come salesiano, ma con una trentina di compagni, che adesso sono professionisti nella vita e hanno un bel ruolo nella società italiana, mi hanno sostenuto. E mi dicevano: "Se diventi sacerdote, diventa sacerdote come don Francesco Amerio". Era il nostro grande professore di liceo, di Storia e di Filosofia, ed anche di Religione. È stato un modello per me che mi ha sostenuto e ho conservato le schede degli appunti durante le sue lezioni di Religione. Fino ad adesso. Per dire l'influenza e l'incisività che aveva questo sacerdote, questo professore, che i miei compagni mi indicavano come modello.
Poi ho avuto delle difficoltà, specialmente durante il periodo tra il 1968 e il 1972, perché ero qui a Roma, ero professore all'Università Salesiana, ero anche formatore dei candidati al sacerdozio, allora avevamo un numero grande di studenti di Teologia, all'allora Pontificio Ateneo Salesiano, 140 studenti di Teologia, che subivano la pressione e sentivano l'influsso di tutti i motti del '68, del dibattito, direi anche del turbinio delle opinioni. Eravamo dopo il Concilio. Io avevo vissuto come studente, come giovane sacerdote, questa bella stagione del Concilio. Però abbiamo avuto dei momenti di grande frizione e di contrasto di opinione e di persone, e come Superiore dovevo dare i giudizi per l'ammissione agli Ordini Sacri di questi studenti. Avevamo un dialogo serrato e fittissimo con gli studenti. Allora era il tempo delle grandi assemblee studentesche, con delle discussioni che duravano ore, magari anche fino alla sera tardi, o a tarda notte... Quindi dei momenti di tensione, ma anche di superamento di queste tensioni.
Poi, come Vescovo, e come Arcivescovo delle due diocesi che ho guidato, tutte e due per incarico del Santo Padre Giovanni Paolo II, ho avuto qualche momento anche di confronto, alle volte duro, in qualche caso, con qualche problema che si poneva a livello di Chiesa locale. Anche quando ero Segretario della Congregazione per la Dottrina della Fede c'erano problemi dottrinali che si affacciavano alla nostra analisi, al nostro giudizio, ed erano problemi anche molto gravi, dottrinali, morali, disciplinari. Però ho avuto anche in questo ruolo, in questo compito, delle soddisfazioni bellissime. Il fatto di aver guidato e di aver avuto una comunità fraterna, direi un rapporto di comunione fraterna, di robusta amicizia, che continua anche adesso quando mi incontrano ex allievi o Vescovi di tutto il mondo. Ho avuto momenti di comunione vera, di fraterna amicizia nella gioia della fedeltà al Papa, nella gioia del compimento del nostro ministero sacerdotale ed episcopale, e per il fatto di aver portato molti giovani al sacerdozio. Poi c'è la paternità episcopale nelle ordinazioni sacerdotali e nelle ordinazioni episcopali, che adesso naturalmente si moltiplicano ancora di più, nel mio incarico di Segretario di Stato, con l'ordinazione di molti collaboratori del Papa ed anche di molti Vescovi locali. È una grande soddisfazione: questo grande popolo di Dio che è organicamente composto anche dei pastori della Chiesa, con le loro diverse responsabilità, i diversi ruoli, secondo la loro vocazione e secondo i carismi che lo Spirito Santo distribuisce. Questo popolo che cammina insieme in profonda unità è veramente un segno bello della benevolenza di Dio per la Chiesa e per tutta l'umanità, che io sperimento negli incontri che ho ancora oggi sia con le Chiese locali, sia con i rappresentanti pontifici in tutto il mondo, sia anche con i capi di Stato che vengono in visita al Vaticano e manifestano il loro apprezzamento, la loro riconoscenza, per il lavoro della Chiesa, per la testimonianza della Chiesa, sia in campo formativo, soprattutto in campo educativo, sia in campo di promozione umana, di promozione sociale, di assistenza specialmente alle fasce più deboli della società.
Quindi devo ringraziare il Signore per il dono del sacerdozio anche per il dono dell'episcopato. Auguro a tutti un buon Anno Sacerdotale!
La relación entre Don Bosco y el Cardenal Bertone
Jul 19, 2009
Por SIC el 17 de Julio de 2009
Como para muchos otros sacerdotes también en el camino de formación del cardenal Tarcisio Bertone se ha sentido un clima de amor por los jóvenes que se respira en los institutos y oratorios salesianos. Particularmente en esta entrevista a H2onews el purpurado recuerda con afecto a quien lo ha seguido en el discenimiento de su vocación.
“De manera especial, los educadores salesianos, y al inicio en particular el maestro de noviciado. Prolongué el noviciado cuatro meses, pues era muy joven. De por sí, el noviciado debía comenzarse entonces a la edad de quince años y terminar a la edad de dieciséis años, con la primera profesión religiosa. Yo todavía no tenía quince años cuando entré al noviado, el 16 de agosto de 1949, por tanto, lo prolongué hasta cumplir dieciséis años, en diciembre de 1950. Entonces hice la profesión religiosa. Luego me acompañaron los salesianos y óptimos confesores.
Tengo que reconocer que al inicio le pedí consejo para tomar esta decisión a un confesor, un sacerdote de 84 años, que confesaba detrás del altar mayor de la Basílica de María Auxiliadora, con quien me confesaba regularmente. Me dio sus consejos. Me dijo: “Mira, es una tarea muy grande, tendrás que prepararte bien. Pero recuerda que yo soy sacerdote desde hace 60 años y no me he arrepentido nunca de ser sacerdote”. Entonces, alentado también por este testimonio, seguí el camino, aunque de regreso a casa tuve algún problema, algo de nostalgia. Pero mis padres me dijeron: “Ahora termina todo el ciclo de prueba y los estudios, pues fuiste tú quien decidiste. Al final tomarás una decisión más madura”.Y al final tomé la decisión de seguir hasta la ordenación sacerdotal, que tuvo lugar el 1 de julio de 1960”.
En este camino, ¿cuál ha sido el papel de don Bosco?
“Ciertamente don Bosco fue un modelo extraordinario de sacerdocio y sus seguidores, sus hijos, que eran mis profesores, mis educadores, le representaban bien. Me ofrecieron hermosos testimonios que encendían en mí el deseo y me animaban a seguir ese camino. En mi vida, don Bosco siempre ha estado presente. Me guió en el crecimiento hasta el sacerdocio y después del sacerdocio, en los encargos que he tenido como salesiano, hasta ser rector magnífico de la Universidad Pontificia Salesiana, aquí en Roma , y formador de muchos candidatos al sacerdocio, de muchísimos… Luego me ha guiado en mi vida de obispo: primero como arzobispo de Vercelli y luego de Génova y, ahora, como secretario de Estado, como primer colaborador del Papa. Don Bosco me ha enseñado a ser fiel al Papa, a dar la vida por el Papa y por la Iglesia, algo que trato de hacer con mis límites, pero con todas mis fuerzas”.
Las "confesiones" del cardenal Bertone
Jul 19, 2009
CIUDAD DEL VATICANO, viernes, 17 de julio de (ZENIT.org).- ¿Cómo decidió ser sacerdote? ¿Cuáles han sido su mayores dificultades y satisfacciones? A estas preguntas ha respondido el cardenal Tarcisio Bertone, secretario de Estado de Benedicto XVI, en esta entrevista concedida con motivo del inicio del Año Sacerdotal.
Como san Agustín en sus "Confesiones", durante esta conversación, que ha tenido lugar en el Palacio Apostólico, el primer colaborador del Papa ha abierto su corazón para revelar momentos y experiencias que no había contado en público hasta ahora.
Su testimonio es el primero de una serie de otros cardenales, obispos y sacerdotes que, en este año, compartirán sus "confesiones" sacerdotales.
--¿Cuándo descubrió su vocación?
--Cardenal Bertone: La descubrí exactamente cuando estudiaba el Quinto año de Gimnasio [lo que en España sería hoy el 1º de Bachillerato, 2º de Preparatoria o High School en México o los Estados Unidos, ndr.] en el Instituto Salesiano de Turín, el de Valdocco, el primer instituto fundado por don Bosco. Allí estudié la secundaria y el bachiller (liceo) y sinceramente hasta ese momento no había sentido el deseo de ser sacerdote, a pesar de que vivía en medio de sacerdotes ejemplares, que habían sido mis profesores, mis educadores. Deseaba más bien estudiar idiomas y dedicarme al conocimiento del mundo y, por tanto, a una actividad muy diferente, una actividad de relaciones internacionales, en cierto sentido.
Luego, un sacerdote salesiano que era mi profesor de griego, me hizo esta propuesta: "Organizamos un encuentro de tres días de discernimiento sacerdotal, puedes venir y pensar en tu futuro...". Acepté, y después de estos tres días vocacionales decidí, en la medida en que dependía de mí, llegar a ser sacerdote, entrar en la congregación salesiana. Comuniqué esta noticia el 24 de mayo de 1949 a mis padres, que iban tradicionalmente en peregrinación a la Basílica de María Auxiliadora de Turín, y se quedaron algo sorprendidos, pues nunca me habían escuchado hablar del proyecto de ser sacerdote. Me dijeron: "Si el Señor quiere, no ponemos ninguna objeción, es más, estamos contentos, pero acuérdate de que dependerá de ti ser fiel y, por tanto, eres tú quien lo ha decidido". De este modo comenzó el camino de la vocación, con el noviciado y, después, con todo el ciclo de estudios, etcétera.
--¿Quién le ayudó a seguir este camino?
--Cardenal Bertone: De manera especial, los educadores salesianos, y al inicio en particular el maestro de noviciado. Prolongué el noviciado cuatro meses, pues era muy joven. De por sí, el noviciado debía comenzarse entonces a la edad de quince años y terminar a la edad de dieciséis años, con la primera profesión religiosa. Yo todavía no tenía quince años cuando entré al noviado, el 16 de agosto de 1949, por tanto, lo prolongué hasta cumplir dieciséis años, en diciembre de 1950. Entonces hice la profesión religiosa. Luego me acompañaron los salesianos y óptimos confesores.
Tengo que reconocer que al inicio le pedí consejo para tomar esta decisión a un confesor, un sacerdote de 84 años, que confesaba detrás del altar mayor de la Basílica de María Auxiliadora, con quien me confesaba regularmente. Me dio sus consejos. Me dijo: "Mira, es una tarea muy grande, tendrás que prepararte bien. Pero recuerda que yo soy sacerdote desde hace 60 años y no me he arrepentido nunca de ser sacerdote". Entonces, alentado también por este testimonio, seguí el camino, aunque de regreso a casa tuve algún problema, algo de nostalgia. Pero mis padres me dijeron: "Ahora termina todo el ciclo de prueba y los estudios, pues fuiste tú quien decidiste. Al final tomarás una decisión más madura". Y al final tomé la decisión de seguir hasta la ordenación sacerdotal, que tuvo lugar el 1 de julio de 1960.
--En este camino, ¿cuál ha sido el papel de don Bosco?
--Cardenal Bertone: Ciertamente don Bosco fue un modelo extraordinario de sacerdocio y sus seguidores, sus hijos, que eran mis profesores, mis educadores, le representaban bien. Me ofrecieron hermosos testimonios que encendían en mí el deseo y me animaban a seguir ese camino. En mi vida, don Bosco siempre ha estado presente. Me guió en el crecimiento hasta el sacerdocio y después del sacerdocio, en los encargos que he tenido como salesiano, hasta ser rector magnífico de la Universidad Pontificia Salesiana, aquí en Roma, y formador de muchos candidatos al sacerdocio, de muchísimos... Luego me ha guiado en mi vida de obispo: primero como arzobispo de Vercelli y luego de Génova y, ahora, como secretario de Estado, como primer colaborador del Papa. Don Bosco me ha enseñado a ser fiel al Papa, a dar la vida por el Papa y por la Iglesia, algo que trato de hacer con mis límites, pero con todas mis fuerzas.
--¿Cuáles han sido las dificultades y las satisfacciones más hermosas?
--Bertone: Como decía, tuve ciertas dificultades en el camino de formación, pues experimenté cierta nostalgia del pasado, de la vida con mis compañeros, con mis amigos..., pero me mantuve firme en el seguimiento de la vocación. Los que tenían mi edad, que no pensaban que yo seguiría este camino, sobre todo mis compañeros de liceo, pues estudié liceo como salesiano, pero con unos treinta compañeros que ahora tienen una profesión y un hermoso papel en la sociedad italiana y me han apoyado, me decían: "Si eres sacerdote, debes serlo como don Francesco Amerio". Era nuestro gran profesor de liceo, de Historia y de Filosofía, y también de Religión. Para mí era un modelo, que me ha apoyado y he guardado hasta ahora los apuntes de sus clases de Religión. Es una muestra de la influencia que tenía este sacerdote, este profesor, a quien mis compañeros me presentaban como modelo.
Después tuve dificultades, especialmente durante el período que va desde 1968 a 1972, pues estaba aquí, en Roma, era profesor de la Universidad Salesiana, también era formador de los candidatos al sacerdocio, entonces teníamos un gran número de estudiantes de Teología, en el entonces Ateneo Pontificio Salesiano: 140 estudiantes de Teología, que sentían la presión y la influencia de los cambios del 68, del debate y el torbellino de opiniones. Nos encontrábamos después del Concilio. Pero habíamos tenido momentos de mucha fricción y de choque de opiniones y personas, y como superior tenía que dar juicios para la admisión a las Órdenes Sagradas de estos estudiantes. Manteníamos un diálogo muy intenso con los estudiantes. Eran tiempos de grandes reuniones estudiantiles, con discusiones que duraban horas, incluso hasta muy entrada la noche... Por tanto, momentos de tensión, pero también de superación de estas tensiones.
Después, como obispo, y como arzobispo de las dos diócesis que he guiado, las dos por encargo del San Padre Juan Pablo II, tuve también algún momento de confrontación, a veces duro en algún caso, con algún problema que se planteaba a nivel de Iglesia local. Cuando era secretario de la Congregación para la Doctrina de la Fe también había problema doctrinales que se planteaban a nuestro análisis, a nuestro juicio, y a veces eran problemas muy graves, doctrinales, morales, disciplinares.
Pero en este papel también he tenido satisfacciones muy hermosas: el hecho de haber guiado y de haber tenido una comunidad fraterna, diría una relación de comunión fraterna, de fuerte amistad, que continúa todavía hoy, cuando me encuentro con antiguos alumnos o obispos de todo el mundo. He tenido momentos de auténtica comunión, de amistad fraterna en la alegría de la fidelidad al Papa, en la alegría del cumplimiento de nuestro ministerio sacerdotal y episcopal, o por el hecho de haber llevado muchos jóvenes al sacerdocio. Luego está la paternidad episcopal en las ordenaciones sacerdotales y en las ordenaciones episcopales, que ahora se multiplican todavía más, en mi encargo de secretario de Estado, con la ordenación de muchos colaboradores del Papa y también de muchos obispos locales. Es una gran satisfacción: el gran pueblo de Dios se compone también de los pastores de la Iglesia, con sus diferentes responsabilidades, con sus papeles diversos, según la vocación y carismas que distribuye el Espíritu Santo. Este pueblo que camina en profunda unidad es verdaderamente un signo hermoso de la benevolencia de Dios por la Iglesia y toda la humanidad. Lo experimento en los encuentros que tengo con las Iglesias locales, con los representantes pontificios en todo el mundo, con los jefes de Estado que vienen de visita al Vaticano y manifiestan su aprecio, su reconocimiento por el trabajo de la Iglesia, por el testimonio de la Iglesia, ya sea en el campo de la formación, sobre todo en el campo educativo, ya sea en el campo de la promoción humana, de promoción social, de asistencia en especial a las franjas más débiles de la sociedad.
Por tanto, debo dar gracias al Señor por el don del sacerdocio, también por el don del episcopado. ¡A todos deseo un buen Año Sacerdotal!
Es posible ver la entrevista en www.h2onews.org
Il cardinale Bertone: Pio XII Papa antinazista il cui vero volto è stato oscurato dalla cattiva coscienza del blocco sovietico
Jun 22, 2009
Sulla figura di Pio XII è stata fatta nel secolo scorso una lettura parziale, focalizzata sul modo in cui il Pontefice si è posto di fronte al nazismo, scegliendo, in silenzio, di salvare migliaia di ebrei in conventi, monasteri e chiese. E’ quanto ha affermato il cardinale segretario di Stato, Tarcisio Bertone, intervenuto ieri a Roma alla presentazione del libro “In difesa di Pio XII. Le ragioni della storia”, un volume - edito da Marsilio - nel quale il direttore dell’Osservatore Romano, Giovanni Maria Vian, ha raccolto i contributi su Papa Pacelli di studiosi e teologi. Aggiungendo che la Santa Sede sta lavorando per consentire l’accesso agli archivi della Seconda Guerra mondiale - anche per far conoscere meglio Pio XII - il cardinale Bertone ha lanciato un appello perché vengano aperti pure altri archivi e resi noti documenti e faldoni di quel periodo. Il servizio di Tiziana Campisi:
Un Papa che ha lasciato diverse Encicliche, che ha preparato il terreno per il Concilio Vaticano II e che da cardinale ha lavorato al fianco di Pio XI, considerato antifascista e antinazista. Pacelli, Papa Pio XII, è stato questo, ha detto il cardinale Tarcisio Bertone, e i suoi presunti silenzi sulla Shoah non sono che una leggenda:
“Penso ci sia un rigurgito della cattiva coscienza dei russi dell'epoca e la cattiva coscienza anche delle potenze alleate - perché possiamo ben parlare anche dei silenzi delle potenze alleate. Non vogliamo fare né apologia né agiografia, ma dobbiamo collocare ogni Papa, e anche ogni giudizio, nel suo momento storico”.
Anche per Paolo Mieli, ex direttore del Corriere della Sera, autore di uno dei contributi contenuti nel libro curato dal direttore dell’Osservatore Romano, le convinzioni che si sono diffuse su Pio XII non concordano con i dati storici:
“Questo è stato un Pontefice antitotalitario: quando è finita la guerra, lui ha continuato ad essere antitotalitario fino a che è morto e quindi è stato anticomunista. Ed è quello il conto che gli viene continuamente ripresentato sotto mentite spoglie”.
E per far luce negli anni bui della storia non c’è che da studiarne le pagine nascoste, ha aggiunto il cardinale Bertone:
“Siamo alla ricerca di documenti, vogliamo approfondire i documenti. Tutti chiedono di aprire gli archivi vaticani durante il periodo della guerra, soprattutto dal 1939 al 1945. Io inviterei però tutti coloro che possiedono archivi, materiali, faldoni, che tutti aprano gli archivi e li mettano a disposizione dei ricercatori per una opportuna consultazione. Noi stiamo lavorando per preparare gli archivi e ci vorrà molto tempo. Noi abbiamo aperto gli archivi dal 1930 al 1939, il cardinale Pacelli è stato nominato segretario di Stato il 7 febbraio 1930. Quindi, sono nove anni di vita, di attività accanto a Pio XI che è considerato il grande Papa dell’antinazismo, dell’antifascismo. Con una vicinanza, una sinergia e una empatia abbiamo aperto questi archivi: nessun ricercatore di parte ebraica è venuto a consultare questi archivi. C’è molto materiale da studiare, da approfondire. Poi si continuerà negli archivi del tempo di guerra”.
Solo il rigore dello studio dei documenti, ha concluso il porporato, potrà svelare il vero volto di Pio XII.
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Polen: Kardinal Bertone feiert Marienmesse
May 06, 2009
Der Kardinalstaatssekretär des Vatikans, Tarcisio Bertone, reist derzeit durch Polen. Nach der Verleihung der Ehrendoktorwürde an der Katholischen Universität von Lublin am vergangenen Donnerstag und der Einweihung einer Kirche, die aus Dankbarkeit für das Pontifikat von Johannes Paul II. in Danzig errichtet wurde, ist er in der katholischen Wallfahrtsstätte Jasna Góra angekommen.
In Jasna Góra befindet sich die berühmte Schwarze Madonna, das größte Marienheiligtum Mittel- und Osteuropas. Kardinal Bertone hat an diesem Sonntag vor Ort eine Messe zu Ehren der Gottesmutter zelebriert. Heute wird sie als die „Königin Polens“ gefeiert.
In seiner Predigt hat Bertone auf Papst Johannes Paul II. und dessen starke Marienverehrung verwiesen. Im Jahr 1978, nur wenige Monate vor seiner Wahl zum Papst, habe der verstorbene Pontifex in Jasna Góra eine Messe gefeiert und betont, dass sich das polnische Volk der Gottesmutter Maria in Liebe hingegeben habe. Sein Pontifikat habe die Liebe zur Gottesmutter in die Welt hinaus getragen. Die Marienverehrung der Polen habe das Volk stets beschützt und verteidigt, auch in politisch schweren Zeiten und großer Not.
Jasna Góra sei, so Bertone, das polnische Nazaret. Wie Maria Jesus der Welt in Bethlehem gezeigt habe, so lernten die Pilger am Marienheiligtum, offen ihr „Ja“ zu Gott zu sprechen.
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Il cardinale Bertone: urgente sostenere i cristiani di Terra Santa
Apr 29, 2009
Il cardinale segretario di Stato, Tarcisio Bertone, è stato insignito ieri del titolo di Cavaliere di Collare dell'Ordine Equestre del Santo Sepolcro di Gerusalemme. Nel ringraziare per il riconoscimento il cardinale Bertone – riferisce l’Osservatore Romano - ha avuto parole di apprezzamento per l'opera svolta dall'ordine soprattutto nel nostro tempo, segnato dalle grandi difficoltà che incontrano i cristiani che vivono nei luoghi della Terra Santa, spesso costretti anzi ad abbandonarli. Proprio in considerazione di ciò il cardinale, nel discorso pronunciato durante la cerimonia della consegna, svoltasi nel Palazzo della Rovere, ha voluto ribadire proprio la necessità urgente di "sostenere quanti ancora sono rimasti a testimoniare le gloriose radici della vita cristiana" in Terra Santa. In questo senso è tanto più degno di lode l'impegno dell'Ordine Equestre del Santo Sepolcro nel venire incontro alle necessità emergenti "nella cura della Terra Santa". Concludendo il suo discorso il cardinale Bertone ha voluto trasmettere a tutti "il saluto e la benedizione di Sua Santità Benedetto XVI, al quale va il nostro affettuoso e deferente omaggio". Egli ha poi voluto ricordare che il Papa, come è noto, si appresta a compiere, tra pochi giorni, un viaggio "storico" in Terra Santa. "Lo accompagniamo con la nostra preghiera - ha assicurato - perché sia fruttuoso per la Chiesa e per quelle terre martoriate dalla divisione e dalla violenza”. Alla cerimonia di conferimento oltre al cardinale Gran Maestro John Patrick Foley, hanno partecipato al completo le autorità del Gran Magistero dell'Ordine, numerosi cardinali, arcivescovi e vescovi; diversi ambasciatori accreditati presso la Santa Sede, sacerdoti e religiosi. All'inizio della cerimonia il cardinale Foley nel suo discorso di apertura ha ripercorso la storia dell'ordine, che oggi conta nel mondo circa ventiquattromila tra cavalieri e dame. Provvede al mantenimento dei sacerdoti, dei religiosi e delle religiose di sessantotto parrocchie, alla copertura del deficit del seminario di Beit Jala e delle trentotto scuole direttamente dipendenti dal Patriarcato (ventitré in Giordania, dodici nei territori palestinesi e tre in Israele). Infine ha spiegato che il conferimento del Collare dell'ordine al cardinale Bertone sottolinea ancora di più "il particolarissimo vincolo che lo lega al Sommo Pontefice, sotto la cui diretta protezione ancora oggi opera".
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Hacer lo cotidiano buscando el bien común, exhorta Cardenal Bertone
Apr 29, 2009
En su homilía de la Misa que presidió hoy para los dirigentes, funcionarios y agentes de la Inspectoría de Seguridad Pública del Vaticano, el Secretario de Estado, Cardenal Tarcisio Bertone, alentó a realizar las labores cotidianas "con dedicación y amor, con equidad y equilibro, con sentido de la responsabilidad y atención al bien común".
En la Eucaristía de esta mañana, el Purpurado resaltó que esto también vale para quienes se encargan de mantener el orden público y explicó que en es tiempo signado por una "cultura nihilista, que se yergue como maestra de sistemas de comportamiento humano", con frecuencia "transgresores e ilícitos", es necesario también que los militares y las fuerzas policiales tengan "una fe sólida" para "tomar una posición ante Dios".
Seguidamente, señala L'Osservatore Romano, el Cardenal Bertone denunció las "presiones y condicionamientos en la opinión pública" que buscan debilitar el testimonio de los cristianos, reduciendo la fe a la esfera de lo privado. Ante esta situación, dijo, "no faltan testimonios auténticos, verdaderos mártires, mujeres y hombres listo a testimoniar, a costa de sus vidas, su fidelidad a Cristo".
Finalmente el Cardenal Bertone agradeció a los presentes por su servicio cotidiano realizado en el Vaticano y en la Plaza de San Pedro que favorece "el encuentro del Papa con numerosos peregrinos que llegan de todas partes del mundo".
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Vatikan: Bertone wird Ritter
Apr 19, 2009
Kardinalstaatssekretär Tarcisio Bertone wurde am Mittwoch in den Ritterorden vom Heilige Grab aufgenommen. Bei der Zeremonie versprach er, die Christen im Heiligen Land zu unterstützen. Diese seien Zeugen von den „glorreichen Wurzeln des christlichen Lebens“, so Bertone. Der Orden vom Heiligen Grab ist direkt der Autorität des Papstes unterstellt. Seine Mitglieder sind für die spirituelle und materielle Unterstützung der Christen im lateinischen Patriarchat von Jerusalem zuständig.
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El cardenal Bertone pide “poner el trabajo” en el centro del debate sobre la crisis
Apr 07, 2009
CIUDAD DEL VATICANO, miércoles 1 de abril de 2009 (ZENIT.org).- “Volver a dar una dimensión humana a la economía”, es el modo de salir de la “más grave crisis financiera de la historia”, ha declarado el cardenal Tarcisio Bertone, Secretario de Estado vaticano.
El purpurado ha escrito un mensaje, publicado hoy por la Santa Sede, a la Cumbre Social del G8, que ha reunido en Roma a los ministros de trabajo de los países miembros (Italia, Francia, Alemania, Gran Bretaña, Estados Unidos, Japón, Canadá y la Federación Rusa), así como a los representantes de otras sis grandes economía mundiales (China, India, Brasil, México, Sudáfrica y Egipto).
En el mensaje, que el cardenal Bertone dirige al ministro italiano Maurizio Sacconi, prsidente de la Cumbre, afirma que la iniciativa de poner el trabajo en el centro del debate “es muy oportuna, porque ya no hay dudas sobre la dimensión ética de la crisis, causada por una gestión globalizada de las finanzas que ha buscado sólo el beneficio y no el bien común y la dignidad de la persona”.
A propósito de esto, el Secretario de Estado recordó que el principio de la dignidad humana, base de la Doctrina Social de la Iglesia, deriva del hecho de que “la persona en cuanto centro y culmen de todo lo que existe sobre la tierra, es el fin de todas las instituciones sociales y de todo el actuar económico”.
El servicio a las necesidades más fundamentales de todos los hombres, especialmente de los más pobres, es por tanto un “pilar fundamental y piedra de comparación de toda medida dirigida a resolver la crisis económica que actualmente afecta a todos los países sin excepción”.
Por esto, “más allá de las medidas coyunturales necesarias para bloquear las turbulencias financieras y para salir de la recesión generalizada, es necesario hacer todos los esfuerzos para devolver la dimensión humana a la economía”, subrayó.
El objetivo del encuentro ha sido, de hecho, la formulación de propuestas para que las soluciones a la crisis tengan en la debida consideración el apoyo a la ocupación y los derechos de los trabajadores.
El paradigma de la sostenibilidad social del encuentro de Roma, observó el cardenal, deberá “ser corroborado por una conciencia social mundial, la conciencia que en el mundo, la humanidad es una sola familia”.
De las numerosas discusiones multilaterales sobre la crisis, “el mundo espera propuestas concretas y eficaces, capaces de garantizar a todos, incluidos quienes han perdido el trabajo o están en riesgo de perderlo, un nivel de renta y de seguridad esencial”.
De la misma forma, concluyó, se pide “que se respeten y potencien siempre los derechos fundamentales de los trabajadores” y que “la coordinación entre los Gobiernos incluya el diálogo con las partes sociales y con la sociedad civil, también para estimular las economías nacionales, sin perjudicar, sin embargo, a la cooperación internacional al desarrollo, sino intentando potenciarla”.
Messaggio del cardinale Tarcisio Bertone al ministro italiano del Lavoro, Sacconi, in occasione del vertice sociale G8
Apr 07, 2009
“Dalle numerose discussioni multilaterali sulla crisi, e in particolare del futuro G8 Italiano, il mondo si attende proposte concrete ed efficaci, capaci di garantire a tutti, compresi quelli che hanno perduto il lavoro o sono a rischio di perderlo, un livello di reddito e di sicurezza essenziale”. E’ quanto scrive il cardinale Tarcisio Bertone, segretario di Stato vaticano, in un messaggio rivolto al ministro del Lavoro italiano Maurizio Sacconi, in occasione del vertice sociale del G8, conclusosi ieri a Roma. “Si attende pure - prosegue il cardinale - che siano sempre rispettati e potenziati i diritti fondamentali dei lavoratori e che il coordinamento tra i governi includa il dialogo con le parti sociali e con la società civile, anche per riuscire a stimolare le economie nazionali, senza però pregiudicare la cooperazione internazionale allo sviluppo, ma piuttosto cercando di potenziarla”.
“L’iniziativa di mettere il lavoro al centro del dibattito internazionale - si legge nel messaggio - è quanto mai opportuna perché non ci sono ormai dubbi sulla dimensione etica della crisi, causata da una gestione globalizzata delle finanze che ha mirato solo al profitto e non al bene comune e alla dignità della persona”. “Perciò al di là delle misure congiunturali necessarie per bloccare le turbolenze finanziarie e per uscire dalla recessione generalizzata, occorre fare ogni sforzo per ridare una dimensione umana all’economia”. Nella Dottrina sociale della Chiesa, ricorda il porporato, “c’è il principio della dignità della persona umana, centro e vertice di tutto ciò che esiste sulla terra è il fine di tutte le istituzioni sociali e di tutto l’agire economico”. Pertanto, “il servizio alle necessità più fondamentali di tutti gli uomini, specialmente dei più poveri, si pone come pilastro fondamentale e pietra di paragone di ogni misura indirizzata a risolvere la crisi economica che ormai affetta tutte le nazioni”. (A cura di Amedeo Lomonaco)
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Angola: i morti allo stadio, cardinale Bertone prega davanti alle salme
Mar 25, 2009
Due ragazze morte e 89 feriti: è il bilancio ufficiale, riferito dalle autorità angolane al Vaticano, degli incidenti avvenuti ieri nella calca dei giovani che cercavano di entrare nello Stadio 'Dos Coqueiros' per assistere all'incontro con il Papa. Oggi pomeriggio una delegazione della Santa Sede, guidata dal Segretario di Stato cardinale Tarcisio Bertone, ha reso omaggio e ha pregato davanti alle due salme, deposte su lenzuoli bianchi in una sala dell'ospedale "Maria Pia", nella capitale angolana.
"Il Papa non è solo" Ma ammette "qualche voce stonata"
Mar 19, 2009
CITTA' DEL VATICANO - "Il Papa non è solo, tutti i suoi più vicini collaboratori sono lealmente fedeli al pontefice e profondamente uniti a lui". Il segretario di Stato vaticano, cardinal Tarcisio Bertone, risponde ai commenti apparsi sui principali giornali italiani che dipingono Benedetto XVI costretto nel suo studio, solo e amareggiato per "l'ostilità pronta all'attacco", o "l'odio senza timore e riserbo", come lui stesso ha scritto nella lettera ai vescovi di tutto il mondo, che gli hanno riservato alcuni ambienti cattolici critici verso la sua decisione di sollevare dalla scomunica quattro vescovi lefebvriani, in specie il vescovo negazionista Williamson.
"Il Papa non è solo", ha ribadito con determinazione il segretario di Stato intervenendo a margine di un convegno a Roma sulle nuove forme di comunicazione sociale. "La priorità che il papa ha posto fin dall'inizio del suo pontificato è di promuovere l'unità all'interno della chiesa e con gli altri cristiani. Nonostante qualche voce stonata - ha ammesso Bertone - Benedetto XVI in questi momenti ha sentito anche la comunione di molti vescovi".
A cominicare proprio dagli episcopati che hanno disapprovato la decisione del Pontefice verso gli scissionisti. Il presidente della Conferenza episcopale tedesca, monsignor Robert Zollitsch questa mattina ha incontrato il pontefice e, intervistato dalla Radio Vaticana, ha detto che la lettera di papa Ratzinger ai vescovi in cui spiega il perché della sua scelta, è "un segno che il Papa desidera entrare in colloquio con i vescovi''.
Anche l'arcivescovo di Parigi, cardinal André Vingt-Trois si è affrettato a sottolineare che le parole usate nella lettera del Pontefice lasciano la possibilità di esprimere un "attaccamento profondo alla chiesa", e viva soddisfazione è stata manifestata dai presuli svizzeri che, per voce di monsignor Pier Giacomo Grampa, vescovo di Lugano alla Radio Vaticana, hanno "accolto la lettera del Santo Padre con profonda commozione".
En âge de laisser sa place de Secrétaire d’Etat du Vatican
Mar 19, 2009
Selon plusieurs sources, les évêques de divers pays, ont demandé au saint Père de bien vouloir accepter la démission pour limite d’âge déposée par le Cardinal Bertone, actuel Secrétaire d’Etat du Vatican. Cette information est d’ailleurs reprise par "La Stampa", quotidien italien
Depuis le mois de décembre le Cardinal Tarcisio Bertone, Secrétaire d’Etat de la Cité du Vatican ( Premier Ministre ) a dépassé la limite d’âge pour un évêque de rester en poste (75 ans). Suite à cela des évêques d’Allemagne, d’Autriche, d’Hongrie et de Suisse ont demandé au Saint-Père, Benoît XVI, d’accepter la démission pour limite d’âge, que l’éminence le cardinal Bertone a d’ailleurs présenté.
Pour de nombreux observateurs du Vatican, comme pour le journaliste Tosatti, spécialiste de la vie dans la Cité du Vatican et écrivant pour "La Stampa", les critiques dont fait l’objet dernièrement le pape, sont surtout liée à la présence du Cardinal Bertone, comme le collaborateur le plus présent, et le plus proche du descendant de Saint Pierre.
La manière de gouverner l’Église Catholique et le Vatican, est totalement différente entre le pape actuel, Benoît XVI, et son prédécesseur Jean-Paul II. En effet, alors que le pape polonais recevait des dizaines de personnes par jour, le pape actuel est beaucoup plus "solitaire".
La personnalité du Secrétaire d’Etat est très importante, tout comme celle du porte parole du Vatican ; ainsi, la décharge par le pape Benoît XVI de Joaquin Navarro-Valls a causé du tort évidemment au Vatican, à sa prise de parole, sa politique et sa communication. Il doit être regretté, lui qi continuellement était en relation avec le pape, et qui avait été à une école formidable avec Jean Paul II.
En effet, le Saint-Père Benoît XVI est en manque de contact avec ses collaborateurs. Dans "La Stampa", le journaliste Tosatti d’ailleurs impute à ce manque de dialogue, entre le pape et les autres membres de l’administration du Vatican, les récents dérapages résidants dans le manque de communication du Saint-Siège et de préciser que là où Jean Paul II rencontrait des évêques et autres personnalités continuellement, et que tous entraient, et sortaient sans cesse de ses appartements, les couloirs de ceux de Benoît XVI tombent dans un silence monastique à 17h00. Seul le secrétaire du pape, l’abbé Georg Gaenswein est là. Monseigneur Bertone, est le seul qui semble parfois rencontrer le pape…
Donc, le Pape consulte peu. Et même les plus prestigieux cardinaux n’arrivent pas à le rencontrer. Les derniers propos du cardinal Re dans l’affaire de la petite fille de 9 ans au Brésil ont été interprété par de nombreuses presses comme ceux "de la position officielle dans ce dossier" du Vatican. Or, Monseigneur Giovanni Battista Re, n’a été reçu par Benoît XVI qu’une fois au mois de février, tout comme en janvier, et en décembre… Les deux hommes se sont-ils parlés en mars ? Monseigneur Re, comme les autres évêques et cardinaux de la Curie, qui du temps de Jean Paul II étaient en continuel contact avec le saint-Père sont désormais délaissés, peut-on dire, dans leurs chancelleries. Le préfet aux affaires des ordres religieux et des Prêtres le Cardinal Claudio Hummes a rencontré Benoît XVI, chez le pape donc, en deux ans : 2 fois ! Les autres cardinaux, depuis l’élection du pape, ont du le rencontrer chez lui, une, au plus deux fois…
Ce manque de "communication" au sein même du coeur de l’Église, contraste véritablement avec ce qui se faisait à l’époque de Karol Wojtyla ( Jean Paul II ), et Marco Tosatti de nous remémorer que lorsque le pape polonais de retour de son pèlerinage en Pologne en 1983, alors que la Pologne sous le joug communiste était présidée par le général Wojciech Jaruzelski, il est tombé sous la "Une" du quotidien du Vatican "L’Osservatore Romano" où dans un article sous le titre "Hommage au Sacrifice" l’auteur, alors remplaçant du rédacteur en chef du quotidien le père Virgilio Levi écrivait que l’Eglise a sacrifié le chef de Solidarnośc pour le bien de la "Real Politik" et des contacts avec les dirigeants de la Pologne alors communiste.
Il a suffit de quelques heures à Jean Paul II pour virer le rédacteur Levi. Et Tosatti de comparer : "Aujourd’hui, en revanche, l’Église vit dans le Royaume d’un pape très doux, si doux, qu’il écrit une lettre aux évêques du monde entier, pour demander pardon pour le mauvais travail accomplit par ses collaborateurs". Des collaborateurs, qui du temps de Jean Paul II seraient désormais dans quelques paroisses éloignées de la Place Saint Pierre.
Papst steht in der Kurie nicht allein
Mar 14, 2009
Rund 100 Medienbischöfe haben Papst Benedikt XVI. in einem gemeinsamen Brief ihre Solidarität und Treue bekundet. Der Chef des päpstlichen Medienrates, Erzbischof Celli, übergab das Manifest mit den Unterschriften der Teilnehmer eines Seminars im Vatikan an Kardinal-Staatssekretär Bertone . Bertone wandte sich gegen Darstellungen italienischer Medien, nach denen Papst Benedikt XVI. in der Kirchenleitung allein dastehe. Der Papst sei nicht allein, alle seine engsten Mitarbeiter ständen treu zum Pontifex . Bertone bezog sich auf Berichterstattung der Tageszeitung „La Repubblica“ .Das Blatt hatte nach der Veröffentlichung des Papst-Briefes über eine angeblich starke Opposition gegen Benedikt innerhalb der Kurie geschrieben.
Pio XI nelle nuove fonti vaticane: un Papa e cinque dittatori
Feb 27, 2009
> Giovedì 26 febbraio si è aperto in Vaticano, presso il Collegio Teutonico di Santa Maria in Camposanto, il convegno internazionale "La sollecitudine ecclesiale di Pio XI alla luce delle nuovi fonti archivistiche" promosso dal Pontificio Comitato di Scienze Storiche. I lavori sono stati aperti dalle relazioni - delle quali pubblichiamo alcuni stralci - del cardinale segretario di Stato e del vescovo prefetto dell'Archivio Segreto Vaticano. Il convegno si articolerà in tre giornate durante le quali i partecipanti presenteranno i vari aspetti del magistero di Papa Ratti attraverso l'analisi dei documenti del suo Pontificato. Le conclusioni saranno affidate a una tavola rotonda che si svolgerà sabato mattina.
>
> Mi è capitato tra le mani in questi giorni il libro del cardinale Giacomo Biffi, arcivescovo emerito di Bologna, pubblicato nel gennaio dello scorso anno e intitolato: Memorie e digressioni di un italiano cardinale. In esso egli dedica alcune pagine a Pio XI. "In questi ultimi anni - scrive - mi è avvenuto non di rado di verificare i miei pensieri con quelli di un uomo ricco di fede, cristianamente sapiente e libero come don Divo Barsotti (che mi era divenuto amico); e una volta gli ho detto che mi pareva di poter ritenere Pio XI il Papa più grande del secolo ventesimo. Non solo del secolo ventesimo, - mi ha risposto - di tutti gli ultimi secoli". È difficile e forse nemmeno sensato - egli nota - stabilire una graduatoria di merito tra i diversi Successori di Pietro, ma il suo giudizio, che a prima vista sembrerebbe censurabile come eccessivo e assoluto, "vuol solo riscattare energicamente questo Papa da una trascuratezza e da un oblio che non gli rendono giustizia". Con quale criterio il cardinale Biffi valuta questa sua grandezza? Non si tratta certo - egli osserva - di un discorso circa la sua santità, tanto meno la grandezza di un Papa si può misurare dall'ampiezza del favore ottenuto o dal "consenso" mondano. I suoi criteri di giudizio sono gli stessi che motivavano la risposta di don Divo Barsotti, e vanno ricercati non solo nella salvaguardia del deposito di verità rivelata (che sta ovviamente al primo posto), ma anche nella difesa del popolo di Dio dagli errori più nefasti: errori circa il giusto comportamento secondo i dettami del Vangelo, sia dei singoli sia della comunità cristiana. A ciò va sommata la preveggenza, concretata nella messa in atto delle migliori condizioni, perché in un prossimo avvenire la Chiesa possa svolgere la sua missione di salvezza entro una storia che, essendo "mondana", le è di solito largamente ostile. C'è poi la capacità di dare un impulso decisivo all'evangelizzazione, alla vita di carità operosa, alla miglior promozione possibile della giustizia (senza arrogarsi funzioni che sono proprie della società civile), e di preparare praticamente le nuove generazioni dei credenti alle difficoltà di un prevedibile futuro.
> Lasciamo da parte la discussione se sia o no il Pontefice più grande del secolo, valutazione sempre complessa e difficile, resta però il fatto che la vicenda umana ed ecclesiale di Pio XI è realmente stupefacente: la si potrebbe persino definire inverosimile, e invece, annota sempre il cardinale Biffi, è soltanto provvidenziale. Ha più di sessant'anni Achille Ratti - l'età in cui comunemente, soprattutto allora, si riteneva conclusa col pensionamento ogni attività organica e permanente - ed era ancora tra i libri: dal 1888 al 1912 alla Biblioteca Ambrosiana di Milano, e quindi sino al 1918 alla Biblioteca vaticana. Poi ecco che tutto cambia. Viene nominato visitatore apostolico in Polonia e Lituania nel 1918, Nunzio e dunque arcivescovo l'anno seguente, arcivescovo di Milano nel 1921, dove fece il suo ingresso l'8 settembre, e Papa il 6 febbraio 1922. Davvero raptim transit ("passa rapidamente"), come ebbe a scrivere nel suo stemma episcopale. Chi avrebbe potuto accreditare doti di governo a uno che era vissuto praticamente tutta la vita tra volumi e manoscritti? Eppure, una volta divenuto Pontefice, rivelò subito una straordinaria attitudine a reggere e a guidare con mano ferma e preveggente attenzione le sorti della Chiesa. Nei suoi interventi di varia natura, ce ne sono alcuni che sembrano rivelare una visione "strategica", colgono cioè i problemi non soltanto del momento, ma per così dire "nodali" e quindi di un'attualità molto estesa nel tempo.
> Quando divenne Papa scelse come motto: Pax Christi in regno Christi e si mantenne fedele a esso lungo i 17 anni del suo pontificato, incoraggiando ogni sforzo compiuto dai popoli per guarire le ferite della prima guerra mondiale, e per impedire che si tornasse alle lotte fratricide. Eppure terminava il suo pellegrinaggio terreno proprio mentre andava acuendosi la tensione con il regime fascista a causa delle leggi razziali volute da Mussolini, e l'Europa si avviava drammaticamente verso un nuovo sanguinoso conflitto mondiale.
> Sono trascorsi settant'anni da allora, e questo significativo anniversario costituisce un'occasione propizia per andare a rileggere pagine di storia ecclesiastica e civile del secolo xx ancora non sufficientemente esplorate, per meglio capire quel che avvenne, e familiarizzare con la figura di questo grande Pastore definito "il Papa della dignità ecclesiale", per il coraggio e la fermezza con cui seppe guidare la Chiesa in un mondo agitato da numerosi e gravi problemi.
> Ben volentieri pertanto ho accolto l'invito che mi è stato rivolto di aprire questo Convegno internazionale promosso dal Pontificio Comitato di Scienze Storiche. Pio XI, "Pontefice di statura imperiale" come ebbe a dire di lui il giovane Oscar Romero, futuro arcivescovo di San Salvador caduto sulla breccia nel 1980, non è in effetti conosciuto quanto meriterebbe; non è stata ancora sufficientemente approfondita la sua poliedrica personalità, che ancor più risalta in quel complesso e travagliato contesto storico.
> In questi giorni avrete modo di approfondire la figura di Papa Achille Ratti. Questa mattina, però, introducendo i lavori, permettete che accenni ad alcuni dati biografici caratteristici di questo personaggio di primo piano nella Chiesa di fine Ottocento e prima metà del Novecento. Nell'arco della sua vita, come già sopra accennavo, dopo incarichi di carattere culturale e scientifico, improvvisamente il Papa Benedetto xv lo inviò nel 1918 come diplomatico in una delle zone più calde dell'Europa: la Polonia e la Lituania. La sua missione si rivelò in verità non facile: dovette destreggiarsi fra i mille problemi di conflitti nazionali e confessionali che travagliarono la rinascita dello stato polacco, fino all'invasione bolscevica dell'estate del 1920.
> Questa sua esperienza diplomatica non fu un tranquillo successo, ma la Santa Sede, che sapeva bene in quale polveriera egli aveva dovuto operare, giudicò molto positivamente la sua azione, e Benedetto xv lo creò cardinale inviandolo arcivescovo a Milano per succedere al futuro beato, il cardinale Ferrari. Ma dopo pochi mesi venne eletto Papa, il 6 febbraio 1922, succedendo a Benedetto xv repentinamente scomparso. La sua elezione, dopo quattro giorni di conclave, avvenne in un contesto politico in evoluzione, quando la crisi postbellica stava per trovare la propria conclusione con il consolidamento della rivoluzione comunista in Russia e l'avvio in Italia del regime fascista, presto seguito da regimi analoghi in altri Paesi d'Europa.
> Effettivamente la missione ecclesiale di questo Papa si è svolta in uno scenario che in verità non poteva essere più fosco. Si trovò a dover affrontare ben cinque dittatori: Mussolini, che ascese al potere otto mesi dopo la sua elezione, Salazar in Portogallo, Hitler in Germania, Franco in Spagna, Stalin in Urss; la crisi finanziaria del 1929; la persecuzione dei cattolici in Messico e la guerra civile in Spagna; la conquista italiana dell'Etiopia; le leggi razziali. In questo difficile contesto il Papa agì con determinazione e coraggio coadiuvato validamente in primo luogo dai suoi segretari di Stato: il cardinale Pietro Gasparri dapprima e, dal 1930, il cardinale Eugenio Pacelli. Lo muoveva in ogni sua decisione e iniziativa il motto stesso del suo pontificato: Pax Christi in Regno Christi - la pace di Cristo, pace fra gli uomini, pace fra tutte le realtà con l'intenzione di salvare il salvabile, di ancorare le derive totalitarie della modernità, il potere senza più limiti dei governi e dei dittatori, a strumenti giuridici vincolanti anche la sovranità statuale, ormai debordante e incontenibile.
> Una caratteristica del pontificato di questo grande Papa fu senz'altro - potremmo chiamarla così - la politica dei concordati fra i quali emergono i Patti Lateranensi sottoscritti con l'Italia nel 1929, che costituirono un suo indiscutibile successo, come riconobbero pure quanti - si pensi a De Gasperi e don Sturzo - lo vissero dal loro punto di vista come uno "schizzo di fango", che andava a imbrattare il miglior cattolicesimo antifascista.
> Quando, appena eletto, Pio XI per la prima volta dopo il 1870 si affacciò dalla loggia centrale della basilica di San Pietro per la benedizione Urbi et orbi, lasciò chiaramente intendere che sarebbe stato il Papa della Conciliazione, e ciò venne ulteriormente chiarito nella sua prima enciclica, la Ubi arcano del 23 dicembre del 1922.
> Proprio nei giorni scorsi è stato solennemente commemorato l'ottantesimo anniversario dei Patti Lateranensi tra la Santa Sede e l'Italia, ed è stato a più riprese sottolineato come con il Trattato, il Concordato e la Convenzione finanziaria si sia rimarginata una ferita aperta dalla Questione romana realizzando la nascita dello Stato vaticano, base territoriale quasi simbolica eppure reale della sovranità e dell'indipendenza della Santa Sede.
> Di tutto ciò il merito primo e principale va indubbiamente a Pio XI, considerato pertanto a giusto titolo il vero ideatore e fondatore dello Stato della Città del Vaticano, frutto della sua tenacia, realismo, cultura e lungimiranza, dimostrate del resto anche in tanti altri momenti, e di fronte a molti gravi problemi che, come ho già detto, segnarono la Chiesa e la società durante quei decenni.
> La creazione dello Stato della Città del Vaticano si può dire che andava ad "aggiungere" alla sovranità della Sede Apostolica quella di carattere territoriale: il Pontefice diventava sovrano di un piccolo stato territoriale perché "una qualche sovranità territoriale è condizione universalmente riconosciuta indispensabile a ogni vera sovranità giurisdizionale ".
> Il Concordato invece non impedì purtroppo crisi e tensioni, già nel 1931 per l'offensiva fascista contro le organizzazioni cattoliche e nel 1938 a causa delle leggi razziali.
> Per non dilungarmi oltre, vorrei semplicemente aggiungere che, oltre a quello con l'Italia, Pio XI ebbe a concludere una decina di altri concordati: con la Lettonia, la Baviera, la Polonia, la Romania, la Lituania, il Baden, l'Austria e la Germania.
> Il più contestato è sicuramente l'accordo con il Reich hitleriano, portato a termine il 20 luglio 1933. Chi lo giudica un cedimento dimentica che esso fornì alla Santa Sede la giustificazione giuridica e morale che rese possibile nel 1937 l'enciclica Mit brennender sorge, la requisitoria più ferma e precisa mai scritta contro il nazismo, accusato quasi di essere l'anticristo e di "pervertire" e "falsificare" l'ordine "creato e voluto da Dio". Ma di quel documento merita di essere ricordata soprattutto la conclusione, stranamente trascurata nei frequenti addebiti rivolti contro il papato di quegli anni. Scrive Pio XI: "Abbiamo pesato ogni parola di questa enciclica sulla bilancia della verità e insieme dell'amore. Non volevamo con silenzio inopportuno essere colpevoli di non aver chiarita la situazione, né con rigore eccessivo di avere indurito il cuore di coloro che, essendo sottoposti alla Nostra responsabilità pastorale, non sono meno oggetto del Nostro amore, perché ora camminano sulle vie dell'errore e si sono allontanati dalla Chiesa".
> Solo cinque giorni dopo il documento contro il nazismo, Pio XI - che del bolscevismo conservava un amaro ricordo per averlo visto all'opera nel 1920 contro i polacchi - promulgò l'Enciclica Divini Redemptoris, sul "comunismo ateo". "Per la prima volta nella storia - leggiamo in uno dei passaggi più forti di questo testo - stiamo assistendo a una lotta, freddamente voluta e accuratamente preparata, dell'uomo contro tutto ciò che è divino".
> Se la situazione religiosa era drammatica in Europa, non era più rosea nelle Americhe, soprattutto in Messico, dove la Chiesa cattolica subì una feroce persecuzione. Papa Pio XI dedicò diverse encicliche alle vicende messicane: la Iniquis afflictisque del 18 novembre 1926 che condannava i sopraffattori, la Acerba animi del 29 settembre 1932, la Dilectissima nobis del 3 giugno 1933 in cui protestava per quanto avveniva in Spagna e accennava alla situazione in Messico e in Russia, la Firmissimam constantiam del 28 marzo 1937. Tutte testimoniano l'angoscia e le difficoltà con cui da Roma si cercava di interpretare e orientare i tragici eventi che insanguinavano quei Paesi.
> Mi sono soffermato fin qui a porre in rilievo l'azione politica di questo Pontefice. Ma non va dimenticato che la sua azione pastorale fu veramente sorprendente, perché riuscì ad abbracciare vari fronti. L'internazionalizzazione della Chiesa di Roma fece in quegli anni passi avanti fondamentali, segnati da scelte che si rivelarono poi decisive: come, ad esempio, il trasferimento a Roma dell'Opera per la Propagazione della Fede; la promulgazione dell'enciclica Rerum Ecclesiae, nel 1926, volta a promuovere clero ed episcopato indigeni, i cui frutti saranno la creazione dei primi sei vescovi cinesi; l'attenzione alla Russia e all'oriente cristiano, di cui sarà prova la creazione a Roma di un Collegio russo, il Russicum, affidato ai Gesuiti, come pure la grande opera caritativa svolta dalla "Pro Russia", la cui documentazione è abbondante e in parte ancora inesplorata. Sul piano strettamente religioso e dottrinale vanno ricordate, oltre la celebrazione di grandi santi come san Francesco di Sales, san Tommaso d'Aquino, san Francesco d'Assisi e sant'Agostino, le quattro encicliche definite dal futuro beato Giovanni xxiii "magnifiche colonne": la Divini illius Magistri del 31 dicembre 1929 sull'educazione della gioventù, la Casti connubii del 31 dicembre dell'anno seguente 1930 sulla famiglia saldata da Dio nell'unità matrimoniale, la Quadragesimo anno del 15 maggio 1931 che celebra, spiega e integra la Rerum novarum di Leone xiii e la Ad catholici sacerdotii del 20 dicembre 1935 che esalta la sublimità del sacerdozio cattolico e la sua missione nel mondo.
> Questo Pontefice - lo riconoscono concordi gli storici - seppe governare la Chiesa con vigore, guardando con occhi nuovi alle missioni e al radicamento cattolico al di fuori dell'Europa; fu sensibile alle questioni emergenti nella cultura e spinse i cattolici a un impegno nel sociale. La cronaca dei 17 anni del suo pontificato è ricca di celebrazioni memorabili in occasione dei giubilei e di altre significative circostanze. Fu inoltre il primo Pontefice a usare il mezzo radiofonico, grazie all'invenzione di Guglielmo Marconi, facendo così udire la sua voce in tutto il mondo.
Il cardinale Bertone al Convegno su Pio XI: fu un grande Papa che va studiato e riscoperto
Feb 26, 2009
Una figura da scoprire meglio, attraverso lo studio di documenti inediti messi oggi a disposizione degli storici dall’Archivio Segreto Vaticano. Si tratta di Papa Achille Ratti, divenuto Pontefice nel dicembre del 1922 con il nome di Pio XI. Di questo protagonista del XX secolo ha parlato il cardinale segretario di Stato, Tarcisio Bertone, intervenuto stamattina in apertura del Convegno internazionale promosso dal Pontificio Comitato di Scienze Storiche.
“Papa della dignità ecclesiale”. “Un Pontefice di statura imperiale”. Il Papa dei cinque dittatori - Hitler, Mussolini, Stalin, Franco e Salazar - con i quali dovette destreggiarsi tra le due guerre mondiali del secolo scorso, senza contare gli stravolgimenti causati dalla crisi del 1929. Il cardinale Bertone ha definito “stupefacente” la vicenda umana ed ecclesiale di Pio XI. Ma ha anche riconosciuto che, dei Pontificati del XX secolo, quello di Papa Ratti ha bisogno di essere scandagliato con attenzione, non solo per far meglio emergere quella che fu la sua sollecitudine pastorale, ma anche per chiarire gli atti che compì durante la sua lunga permanenza al timone della barca di Pietro - 17 anni - in relazione agli eventi e all’“ambiente religioso e sociale dei primi 40 anni del secolo passato”.
Grazie alla decisione di Benedetto XVI di consentire la consultazione delle fonti d’archivio vaticane relative a Papa Ratti, “la storiografia del suo lungo Pontificato ha ricevuto - ha detto il cardinale Bertone - nuovi impulsi e prodotto nuovi risultati”. Il porporato ha fatto tra l’altro cenno alla vicenda - spesso citata in modo controverso dagli studiosi - dell’Enciclica contro le leggi razziali, che Pio XI non poté promulgare per il sopraggiungere della morte, avvenuta il 10 marzo 1939: proprio il giorno prima del suo atteso discorso per il decennale dei Patti Lateranensi. Patti che, come ricordato di recente nelle cerimonie per l’80.mo della firma, furono il simbolo di quella che il cardinale Bertone ha definito “politica dei concordati” di Pio XI, il quale ne siglò una decina con altri Paesi: dalla Lettonia alla Germania, dall’Austria alla Polonia.
Il suo “realismo” e la sua “lungimiranza”, ha notato il porporato, permisero grazie al Concordato con il regime mussoliniano la nascita e la costruzione della Città del Vaticano. E se anche, ha ricordato il segretario di Stato, esponenti cattolici del tempo, come De Gasperi e don Sturzo, vissero i Patti Lateranensi “dal loro punto di vista come uno "schizzo di fango", che andava ad imbrattare il miglior cattolicesimo antifascista”, ciò non turbò Pio XI, la cui tempra bene emerge in questa affermazione del 24 maggio 1929: “Quando si trattasse di salvare qualche anima, di impedire maggiori danni di anime, ci sentiremmo il coraggio di trattare col diavolo in persona”. Ma anche l’accordo col Reich hitleriano deve essere contestualizzato e compreso a partire dai documenti. “Chi lo giudica un cedimento - ha affermato il cardinale Bertone - dimentica che esso fornì alla Santa Sede la giustificazione giuridica e morale che rese possibile nel 1937 l'enciclica Mit Brennender Sorge, la requisitoria più ferma e precisa mai scritta contro il nazismo, accusato quasi di essere l'anticristo e di ‘pervertire’ e ‘falsificare’ l'ordine ‘creato e voluto da Dio’”.
Il segretario di Stato si è poi soffermato sulla “sorprendente” attività pastorale di Pio XI, con l’attenzione alla Russia e all’oriente cristiano e l’ancora “inesplorata” grande opera caritativa svolta dalla “Pro Russia”, ma anche la celebrazione di grandi Santi, o le quattro encicliche che segnarono il magistero di Papa Ratti e che Giovanni XXIII definì poi “magnifiche colonne”. “Questo Pontefice - lo riconoscono concordi gli storici - seppe governare la Chiesa con vigore”, ha osservato il cardinale Bertone. Guardò “con occhi nuovi alle missioni e al radicamento cattolico al di fuori dell'Europa; fu sensibile alle questioni emergenti nella cultura e spinse i cattolici ad un impegno nel sociale. La cronaca dei 17 anni del suo pontificato è ricca di celebrazioni memorabili in occasione dei giubilei e di altre significative circostanze. Fu inoltre il primo Pontefice ad usare il mezzo radiofonico, grazie all’invenzione di Guglielmo Marconi, facendo così udire la sua voce in tutto il mondo”. Tutti aspetti di quella “sollecitudine ecclesiale” che il segretario di Stato si è augurato possa essere studiata - ha detto citando il cardinale Biffi - per “riscattare energicamente questo Papa da una trascuratezza e da un oblio che non gli rendono giustizia”.
Kardinal Bertone: Galilei betrieb Wissenschaft mit Augen des Glaubens
Feb 25, 2009
ROM, 19. Februar 2009 (ZENIT.org).- Erstmals in der Kirchengeschichte feierte am Sonntag Erzbischof Gianfranco Ravasi, der Präsident des Päpstlichen Rates für die Kultur, in der römischen Basilika Santa Maria degli Angeli eine Messe in Gedenken an Galileo Galilei. Organisiert wurde die Feier von der „World Federation of Scientists" anlässlich des 445. Geburtstags des großen Astonomen und Physikers. Mehr als 100 internationale Naturwissenschaftler nahmen gemeinsam mit hohen Repräsentanten des Vatikans an der Messfeier teil, bei der eine Botschaft von Kardinalstaatssekretär Tarcisio Bertone SDB verlesen wurde.
„Ich gedenke voller Bewunderung Galileo Galileis, eines göttlichen Mannes des Glaubens", betont Bertone in seinem Schreiben. Galileo Galilei sei ein Vorbild, da er „wusste, wie man die Wissenschaft mit den Augen des Glaubens liest und studiert“. Dabei verwies der Kardinalstaatssekretär auf eine Predigt des Papstes vom 6. Januar, wo es heißt: „Im Christentum liegt eine besondere kosmologische Auffassung vor, die in der mittelalterlichen Philosophie und Theologie höchste Ausdrucksformen gefunden hat. Sie lässt auch in unserer Epoche interessante Anzeichen einer neuen Blüte sehen, dank der Leidenschaft und des Glaubens nicht weniger Wissenschaftler, die – auf den Spuren Galileos – weder der Vernunft noch dem Glauben entsagen, sondern vielmehr beide von Grund auf in der Wertigkeit ihrer wechselseitigen Fruchtbarkeit hervortreten lassen.“
In seiner Predigt sagte Erzbischof Ravasi, Galilei habe Grenzen überschritten und neues Wissen erschlossen. Damit sei er für nachfolgende Wissenschaftler-Generationen ein Bindeglied zwischen Glaube und Wissenschaft.
Tief bewegt von der Veranstaltung zeigte sich der sizilianische Physiker und Präsident der „World Federation of Scientists", Antonino Zichichi: „Ich arbeite seit Jahrzehnten über Galileo Galilei. Und nun gibt es diese Messe für ihn, die erste seit mehr als 400 Jahren." Zichichi ist zutiefst überzeugt, dass es zwischen Glaube und Naturwissenschaft keinen Gegensatz geben soll. An der Messfeier nahm auch eine Gruppe chinesischer Wissenschaftler teil, die der Basilika eine Bronzestatue Galileos schenkten, wie Zichichi am Ende der Feier mitteilte.
Anlässlich des von der UNESCO ausgerufenen internationalen Jahres der Astronomie 2009 plant der Vatikan noch weitere Initiativen zu Ehren des toskanischen Astronomen: Dazu gehören eine große Ausstellung in Florenz und ein Symposium an der Päpstlichen Sternwarte.
MEDIO ORIENTE, “SIA TERRA DI DIALOGO E DI RISPETTO RECIPROCO”
Feb 24, 2009
Medio Oriente quale “terra di dialogo e di fraterna collaborazione, di rispetto reciproco e di pace, grazie all'apporto responsabile di tutti i credenti che vi abitano”. L’auspicio è di Benedetto XVI ed è contenuto in una lettera del Segretario di Stato vaticano, card. Tarcisio Bertone, indirizzata ai partecipanti all’incontro su “Il valore delle Chiese in Medio Oriente. Cristiani e musulmani ne discutono insieme”, promosso dalla Comunità di Sant'Egidio e svoltosi oggi a Roma. “Il tema – scrive Bertone - è di chiara rilevanza sociale e religiosa e l’incontro costituisce un ulteriore passo nel paziente e proficuo itinerario del dialogo tra cristiani e musulmani su argomenti di reciproco interesse poiché tende ad affrontare il nodo cruciale della presenza di comunità cristiane in regioni a marcata prevalenza islamica”. La presenza dei cristiani in Medio Oriente, per il Segretario di Stato, “rappresenta una vera ricchezza per l'intera società e una significativa garanzia di sviluppo sociale, culturale e religioso”. Il cardinale ha inoltre portato agli organizzatori i sentimenti di stima del Papa che, “invoca sull'importante riunione la benedizione divina, ed auspica vivamente che in essa emergano elementi utili a rendere sempre più fraterno il dialogo fra cristiani e musulmani, specie nelle regioni dove le comunità cristiane sono minoritarie”.
Messaggio del cardinale Bertone a un colloquio della Comunità di Sant'Egidio
Feb 24, 2009
Il Medio Oriente terra di dialogo
di collaborazione, di rispetto e di pace
Benedetto XVI auspica che il Medio Oriente diventi "una terra di dialogo e di fraterna collaborazione, di rispetto reciproco e di pace, grazie all'apporto responsabile di tutti i credenti che vi abitano". La speranza del Papa è stata espressa dal cardinale Tarcisio Bertone, segretario di Stato, in una lettera inviata ai partecipanti al colloquio di studio e riflessione sul tema "Il valore delle Chiese in Medio Oriente. Cristiani e musulmani ne discutono insieme" promosso dalla Comunità di Sant'Egidio e svoltosi lunedì 23 febbraio in Roma.
Si tratta di un tema - scrive il porporato - "di chiara rilevanza sociale e religiosa". L'incontro - aggiunge - "costituisce un ulteriore passo nel paziente e proficuo itinerario del dialogo tra cristiani e musulmani su argomenti di reciproco interesse". Esso infatti "tende ad affrontare il nodo cruciale della presenza di comunità cristiane in regioni a marcata prevalenza islamica".
Obiettivo del convegno, a detta del cardinale, è "quello di porre in luce, grazie anche al coinvolgimento di autorevoli rappresentanti del mondo islamico, come la presenza dei cristiani in Medio Oriente rappresenti una vera ricchezza per l'intera società e una significativa garanzia di sviluppo sociale, culturale e religioso".
Nella lettera il segretario di Stato esprime agli organizzatori e ai partecipanti i sentimenti di stima e di amicizia del Papa, il quale - assicura - "invoca sull'importante riunione la benedizione divina, ed auspica vivamente che in essa emergano elementi utili a rendere sempre più fraterno il dialogo fra cristiani e musulmani, specialmente nelle regioni dove le comunità cristiane sono minoritarie". Il cardinale ricorda in proposito il discorso di Benedetto XVI ai rappresentanti islamici a Colonia nell'agosto 2005 e il suo incontro del 6 novembre 2008 con i partecipanti al forum cattolico-musulmano promosso dal Pontificio Consiglio per il Dialogo Interreligioso.
L'incontro si è articolato in tre parti - "La ricchezza spirituale", "Cultura, solidarietà, educazione", "Una finestra sul mondo" - e si è concluso con una tavola rotonda sul tema "Cristiani nel mondo arabo: comunicare la complessità", alla quale hanno preso parte giornalisti e operatori dell'informazione di diversi Paesi.
Al colloquio, oltre a esponenti della Comunità di Sant'Egidio, tra i quali Andrea Riccardi, hanno partecipato, fra gli altri, gli arcivescovi Antonio Maria Vegliò, segretario della Congregazione per le Chiese Orientali, Jean Benjamin Sleiman di Baghdad dei Latini, Paul Youssef Matar di Bairut dei Maroniti, Louis Sako di Kerkûk dei Caldei, e i metropoliti Paul Yazigi, greco ortodosso di Aleppo, e Mar Gregorios Yohanna Ibrahim, siro ortodosso di Aleppo.
Numerosi anche gli studiosi e gli esponenti del mondo politico islamico presenti, tra i quali Tarek Mitri, ministro dell'informazione del Libano, e Mohammad Sammak, consigliere politico del gran Muftì del Libano.
Il Cardinal Bertone racconta la storia del più piccolo Stato al mondo
Feb 17, 2009
CITTA' DEL VATICANO, venerdì, 13 febbraio 2009 (ZENIT.org).- Lo Stato vaticano è "piccolo ma grande. Il più grande del mondo da qualunque punto di vista", ha affermato il Cardinale Tarcisio Bertone, Segretario di Stato di Benedetto XVI, durante l'introduzione del congresso "Un piccolo territorio per una grande missione", inaugurato questo giovedì nel Palazzo Lateranense di Roma.
L'evento, organizzato dal Governatorato della Santa Sede, avrà luogo fino a questo sabato e si inserisce nella commemorazione degli 80 anni della nascita dello Stato vaticano, che avvenne con la firma dei Patti Lateranensi, l'11 febbraio 1929, tra Benito Mussolini - in rappresentanza dello Stato italiano - e il Cardinale Pietro Gasbarri, Segretario di Stato di Papa Pio XI.
L'anniversario dello Stato vaticano, ha osservato il Cardinal Bertone,"è momento propizio per ricordare l'alta finalità della sua esistenza ed azione, per valutare come a tale finalità si sia corrisposto lungo questi otto decenni trascorsi e per cercare di intuire le modalità future che potrà assumere la missione propria di questo Stato".
L'opera di Pio XI
Ripercorrendo la storia dello Stato, il Cardinale ha ricordato in particolare l'opera di Pio XI, spiegando che "questo grande Pontefice è il vero ideatore e fondatore dello Stato della Città del Vaticano".
Con la firma dei Patti Lateranensi terminò la cosiddetta "questione romana", iniziata nel 1870, quando per via del movimento di unificazione italiana il Paese invase e si impossessò delle proprietà della Santa Sede.
I Patti riconobbero l'indipendenza e la sovranità della Santa Sede e crearono lo Stato della Città del Vaticano, definendo anche i rapporti civili e religiosi tra il Governo e la Chiesa in Italia. La Nazione italiana si impegnò a compensare la Santa Sede per le perdite subite con l'annessione dello Stato Pontificio all'Italia.
Il Cardinal Bertone si è riferito a Pio XI sostenendo che lo Stato vaticano è "opera della sua tenacia, realismo, cultura e lungimiranza, dimostrate del resto anche in tanti altri momenti e di fronte a molti gravi problemi che segnarono la Chiesa e la società durante il suo pontificato".
Ottant'anni dopo
Il Segretario di Stato ha ripercorso i principali fatti storici che la Santa Sede ha dovuto affrontare dalla sua nascita come Stato indipendente.
Appena dieci anni dopo la sua fondazione, ha ricordato, scoppiò la Seconda Guerra Mondiale, durante la quale la Santa Sede svolse "un'intensa azione di promozione della pace e di carità, ma con limitazioni notevoli".
"Pensiamo al fatto che i diplomatici accreditati presso la Santa Sede dai Paesi in guerra con l'Italia dovettero abbandonare Roma o che la stessa azione ecclesiale, diplomatica e caritativa della Santa Sede era condizionata dal controllo dello Stato italiano", ha segnalato.
Il porporato ha anche sottolineato le opere di carità svolte da Papa Pio XII in tutta l'Europa durante la guerra, "soccorrendo materialmente le popolazioni colpite e permettendo contatti fra coloro che la guerra aveva separato".
Roma venne occupata militarmente dal settembre 1943 al giugno 1944. "Lo Stato della Città del Vaticano si trovò circondato da un potere politico-militare, il Reich tedesco, con il quale la Santa Sede aveva non pochi conflitti aperti", ha rimarcato.
Il Segretario di Stato ha anche ricordato i luoghi che ospitarono molte vittime del conflitto: il Pontificio Seminario Maggiore al Laterano, la Basilica di San Paolo fuori le Mura o le Ville Pontificie di Castel Gandofo, così come monasteri, conventi, istituti e parrocchie di Roma.
Il Cardinale ha quindi richiamato i grandi eventi che si sono svolti nello Stato vaticano nei suoi 80 anni di storia: il Concilio Vaticano II, i Sinodi dei Vescovi, le celebrazioni degli anni giubilari, soprattutto il Grande Giubileo del 2000, ma anche i funerali di Giovanni Paolo II e l'elezione di Benedetto XVI, "che hanno richiamato a Roma le massime Autorità politiche del mondo e folle impressionanti".
Il congresso "Un piccolo territorio per una grande missione" terminerà nell'Aula Clementina, dove Benedetto XVI concederà un'udienza ai partecipanti.
Cardinal Bertone on Human Rights
Feb 13, 2009
As previously noted, last week saw the delivery of a major programmatic address on human rights, diplomacy and church-state relations by Benedict XVI's top lieutenant on his official visit to Spain.
Whispers in the Loggia, Thursday, February 12, 2009
Cardinal Bertone on Human Rights
As previously noted, last week saw the delivery of a major programmatic address on human rights, diplomacy and church-state relations by Benedict XVI's top lieutenant on his official visit to Spain.
Despite its backdrop -- namely, a tense domestic situation that's seen the Spanish hierarchy clash with the governing Socialists over the latter's progressive agenda, most prominently in the realm of marriage and family life -- Cardinal Tarcisio Bertone explicitly noted that his reflection on the 60th anniversary of the UN's Universal Declaration of Human Rights was not intended solely for a Spanish audience.
Even so, no one should be surprised that the Holy See issued no translations to aid its spread along. But as it is an extension of -- and a practical complement to -- the Pope's own address to the UN General Assembly last April at the body's New York headquarters, and given the similarities of things Spanish and American in the church-state sphere today, some might find the text's pointers rather useful in English as a glean on the Vatican's authoritative mind. And now, gratefully, it can be found in full in the viewer below.
Before delving in, though, as translating a 5,500-word text full of geopolitical and doctrinal thickets is no mean task, we all owe just as hefty a debt of gratitude to the true genius whose work made it possible: Christine Neulieb, a veteran of the Mothership now wrapping up a Ph.D in ancient Greek philosophy at the Catholic University of America... and one of the crew of fellow twenty-somethings who keep your narrator thinking, feeling and inspired.
Here in full, the Madrid address of the "Vice-Pope":
Human Rights in the Magisterium of Benedict XVI
On the Sixtieth Anniversary of the Universal Declaration of Human Rights
Tarcisio Cardinal Bertone SDB
Secretary of State to His Holiness
Spanish Episcopal Conference, Madrid
4 February 2009
Eminences,
Royal Highnesses,
Excellencies,
Honored Guests, Ladies and Gentlemen,
I thank you for the invitation to take part in this event that commemorates the 60th anniversary of the Universal Declaration of Human Rights, adopted by the United Nations on December 10, 1948, and that should be considered a moment of fundamental importance for the development of the moral conscience of humanity, in conformity with the dignity of the person. It highlights, once more, the importance the Holy See gives to the recognition and protection of the fundamental rights of the human person, as well as the commitment of Catholics to the defense and promotion of human rights.
I am the bearer of a cordial greeting and blessing to all of you from His Holiness Pope Benedict XVI, who I know awaits with eagerness the celebration in Spain of World Youth Day, which will be held in Madrid in August 2011. The Holy Father encourages you to prepare with enthusiasm for such a significant event, of great importance for all the youth of the world.
I want to express my gratitude to Antonio Maria Cardinal Rouco Varela and the Spanish Bishops Conference, for the organization of this significant event, which also offers me the opportunity to visit Spain again.
The Church has taken the question of human rights very seriously. The desire for peace, the search for justice, respect for the dignity of the person, and humanitarian aid and cooperation all express the just aspirations of the human spirit. In this sense, the words Pope Benedict XVI directed to the General Assembly of the United Nations last April 18 still echo for us: that the Universal Declaration “was the outcome of a convergence of different religious and cultural traditions, all of them motivated by the common desire to place the human person at the heart of institutions, laws and the workings of society, and to consider the human person essential for the world of culture, religion and science.”
1. The contributions of Christianity and of the social teaching of the Church
Human rights were born in western European culture from an undoubtedly Christian origin. This is no coincidence. Christianity inherited from Judaism the conviction, expressed on the first page of the Bible, that the human being is the image of God. And so the Church has made its own contribution, both in reflecting on human rights in the light of the Word of God and of human reason, and also in its commitment to being a prophetic voice, which has made it a tireless defender of the dignity of man and of his rights in these sixty years that separate us from the Declaration of 1948.
The Supreme Pontiffs have expressed on many occasions the Catholic Church’s appreciation for the great worth of the Universal Declaration of Human Rights. Paul VI, during his visit to the United Nations, October 4, 1965, after voicing his conviction that “the UN represents the obligatory path of modern civilization and of world peace,” expressed himself this way before the representatives of the nations: “what you proclaim here are the fundamental rights and duties of man, his dignity and freedom and, above all, religious freedom.”
John Paul II addressed the General Assembly of the United Nations on two occasions. On the first, October 2, 1979, regarding the Universal Declaration on Human Rights, he affirmed that this document “is a milestone on the long and difficult path of the human race.”
On his second visit, October 5, 1995, John Paul II recalled that “there are indeed universal human rights, rooted in the nature of the person, rights which reflect the objective and inviolable demands of a universal moral law. These are not abstract points; rather, these rights tell us something important about the actual life of every individual and of every social group. They also remind us that we do not live in an irrational or meaningless world. On the contrary, there is a moral logic which is built into human life and which makes possible dialogue between individuals and peoples.”
The Holy Father Benedict XVI,1 addressing the General Assembly of the United Nations and calling to mind in particular the 60th anniversary of the Universal Declaration, said that “the merit of the Universal Declaration is that it has enabled different cultures, juridical expressions and institutional models to converge around a fundamental nucleus of values, and hence of rights,” and then went on to remind us that “human rights are increasingly being presented as the common language and the ethical substratum of international relations. At the same time, the universality, indivisibility and interdependence of human rights all serve as guarantees safeguarding human dignity. It is evident, though, that the rights recognized and expounded in the Declaration apply to everyone by virtue of the common origin of the person, who remains the high-point of God’s creative design for the world and for history. They are based on the natural law inscribed on
human hearts and present in different cultures and civilizations. Removing human rights from this context would mean restricting their range and yielding to a relativistic conception, according to which the meaning and interpretation of rights could vary and their universality would be denied in the name of different cultural, political, social and even religious outlooks.”
The Catholic Church, which “by virtue of the Gospel committed to her, proclaims the rights of man [and] acknowledges and greatly esteems the dynamic movements of today by which these rights are everywhere fostered,”2 has seen in the Declaration, in accordance with the pontifical magisterium, a “sign of the times,” considering it “a step in the right direction, an approach toward the establishment of a juridical and political ordering of the world community.”3
2. Universal Declaration of Human Rights
The serious concerns of the world after the end of the Second World War, whose grave consequences are well-known, marked a turning point in the moral awareness of the world’s nations and in our own recent history. This awareness came to fruition in San Francisco, with the signing of the Charter of the United Nations, August 5, 1945, which formulated the principle of an international approach to the protection of human rights and fundamental liberties. Three years later, December 10, 1948, the Universal Declaration was adopted, with the backing of an overwhelming majority of the 58 countries that then constituted the UN. It was the fruit of intense work, propelled by the circumstances and disasters that the war had brought to the people of Europe in the twentieth century.
All people live in a framework of dreams and realities. Today, they all aspire to a life where peace and justice reign. When they defend a right, they are not asking for a favor; they simply claim what is due to them in virtue of being human. For this reason these are called natural rights, innate, inviolable, and inalienable, values written into the human being. Because of their profound meaning and their rootedness in human nature itself, human rights are prior and superior to all positive rights. And so political power remains subordinated, in its turn, to the moral order, to which the rights of man belong.
This Declaration represents the written expression of the foundations on which the law of the nations is based, the laws of humanity and the dictates of public conscience adapted to the spirit of the third millennium. Problems have stopped being national, and we must also expect their just solutions to become international. All this presupposes a progress of humanity and, in this regard, the Declaration has become a universal reference point for justice on a global scale.
On the occasion of the concert organized by the Pontifical Council for Justice and Peace to commemorate the 60th anniversary of the Universal Declaration of Human Rights, the Holy Father Benedict XVI,4 after recalling that this document “still today constitutes a highly respected reference point in the intercultural dialogue on human rights and freedom,” said that “human rights . . . are ultimately founded in God the Creator, who has endowed everyone with intelligence and freedom. If this solid ethical basis is ignored, human rights remain fragile because they are deprived of a sound foundation.”
The celebration of the 60th anniversary of the Declaration constitutes, then, an occasion to verify the extent to which the ideals accepted by the greater part of the international community in 1948 are respected today in the various national legislatures and, moreover, in the consciences of individuals and of communities.
3. Natural Law
When the Magisterium of the Church speaks of human rights it does not forget to found them in God, the source and guarantee of all rights, but neither does it forget to root them in natural law. Human consensus is never the source of rights, however notable it might be. Benedict XVI, in his message for the 2007 World Day of Peace, teaches that “recognition and respect for natural law represents the foundation for a dialogue between the followers of the different religions and between believers and non-believers.” The natural law appeals to our reason and our freedom, because it is itself the fruit of truth and freedom: the truth and freedom of God. Society has a need for rules that are in accordance with human nature, but also the need of fraternal relations.
A positivist interpretation that would reduce justice to legality and understand human rights as exclusively the result of legislative measures will not suffice. Benedict XVI insisted on this same idea at the concert organized by the Pontifical Council for Justice and Peace, to which I referred earlier, saying that “the natural law, engraved by God in the human conscience, is a common denominator of all men and all peoples. It is a universal guide that all can recognize and on the basis of which all can understand one another.”
4. Dignity of Man
The Second Vatican Council reaffirms it many times: man has today an ever-increasing consciousness of the dignity of the human person.5 Human rights are presented today as a means of grasping the dignity of the person, and as a necessary impetus for its promotion in society and for the establishment of justice and peace at all levels. Human dignity is as it were the cornerstone of the whole Universal Declaration, which begins with these words: “Recognition of the inherent dignity and of the equal and inalienable rights of all members of the human family is the foundation of freedom, justice, and peace in the world.” Freedom, justice, and peace are the three great human values that had to be recovered once and for all. The fifth paragraph of the preamble explains that “the peoples of the United Nations have in the Charter reaffirmed their faith in fundamental human rights, in the dignity and worth of the human person and in the equal rights of men
and women and have determined to promote social progress and better standards of life in larger freedom.”
The Church, following the dictates of her own social teaching, which is designed to draw on what is in conformity with the nature of every human being, “feels that she has the duty” – in the words of Benedict XVI – “to awaken in society moral and spiritual strength, helping to open wills to the authentic demands of the good.”
5. Universality, indivisibility, and protection
Contrary to the predictions of skeptics, this Declaration, which was not binding, went on to demonstrate its moral force. It became the main inspiration of the human rights movement in all countries, and continues to be the most important point of reference for debates about human rights at the international level. The current Roman Pontiff, in perfect continuity with the thought of his predecessor, underlines the fact that human rights are universal and apply to all in virtue of the common origin of the person. In reality, the note of universality is inherent in the proper conception of human rights: if human rights are those which belong to human beings solely in virtue of their humanity, it is evident that they must be recognized in everyone who is human (cf. Preamble to the Universal Declaration and articles 2 and 6). The recognition of universality pertains, then, to the very essence of human rights.
The Holy Father Benedict XVI also emphasizes indivisibility, which constitutes an essential element of human rights, on the same level as universality. And he explains it with a phrase that contains profound meaning: “The Declaration was adopted as a ‘common standard of achievement’ (Preamble) and cannot be applied piecemeal, according to trends or selective choices that merely run the risk of contradicting the unity of the human person and thus the indivisibility of human rights.”6
The Holy Father highlights, first of all, the responsibility incumbent on the state: every state has the primary duty of protecting its own population against violations of human rights. That is to say, it must take an active role in the defense and protection of rights, to the point that this is its essential mission. And if the state fails in the exercise of this responsibility, the international community must assume it: “If States are not capable of guaranteeing this protection, the international community must intervene by the juridical means laid out in the Charter of the United Nations and other international mechanisms.” Thus, “human rights must be respected as an expression of justice, and not just because they can be enforced by the will of legislators.”
6. Rights that are recognized
In our times, there is an ongoing, radical process of redefining individual human rights according to very sensitive and crucial themes, such as the family, the rights of children and of women, etc. We should insist that human rights are “above” politics and also above the “nation-state.” They are truly supra-national. No political minority or majority can change the rights of those who are most vulnerable in our society or the human rights inherent in every human person. As Vatican II teaches, “The truth cannot impose itself except by virtue of its own truth.”7
The juridical protection of human rights should therefore be a priority for each state. In the words of Benedict XVI: “Justice is both the aim and the intrinsic criterion of all politics. Politics is more than a mere mechanism for defining the rules of public life: its origin and its goal are found in justice, which by its very nature has to do with ethics.”8 In this way the Pope reminds us that there cannot exist a social order or just state if justice is not respected, and justice can only be realized by first respecting human rights and the natural dignity of every man, of every human person, regardless of their phase of life.
7. Right to life
The dignity of the human being, the key theme of the whole social teaching of the Church, implies, among other things, respect for life from conception to natural death. The Christian should love and desire life, as a path to God. Benedict XVI, at the Day for Life of the Italian Bishops Conference,9 recalled that “Life, which is the work of God, should not be denied to anyone, not even to the smallest and most defenseless, not even if grave disabilities are present.” In the same way, we cannot “fall into the deception of thinking that we can dispose of life as we please, to the point of legitimizing its interruption, perhaps under the guise of human mercy. Therefore, it is necessary to defend it, guard it, and value its unique and unrepeatable character.”
In the right to life, we find ourselves confronting a scenario that is completely new in relation to the time period when the Universal Declaration was adopted, above all due to the development of science and technology, with their numerous technological instruments for deciding about life and death. It is necessary, then, to recover the full sense of the welcome due to life.
Benedict XVI, during his visit to the United Nations,10 referred to scientific advances and their limits: “Here our thoughts turn also to the way the results of scientific research and technological advances have sometimes been applied. Notwithstanding the enormous benefits that humanity can gain, some instances of this represent a clear violation of the order of creation, to the point where not only is the sacred character of life contradicted, but the human person and the family are robbed of their natural identity.” In this sense, one should recall, together with so many researchers and scientists, that the new frontiers of bioethics do not impose a choice between science and morality, but rather require the moral use of science.
In another context, the Holy Father has recalled that freedom cannot be “invoked to justify certain excesses,” which can lead to “a regression in the conception of the human being,”11 especially in questions like life and the family. The Pope, after deploring once more the continual attacks made against human life on every continent, expressed his conviction that “a culture of life,” especially as regards the defense of life and of the family, “could refresh the entire personal and social existence.”
8. Family and education
The family is an institution the state must protect. In the majority of international pacts and conventions, the right of the family to protection by society and the state is recognized. (Universal Declaration, 16.3)
“The family constitutes the primary and vital cell of society, on which its health and strength depend. It makes sense that society should be the first to be interested in developing a culture that makes the family its secure bond, since family is the first and most important shared journey of man, who comes to the world in the shelter of a family, which gives him his own existence as a human being.”12 It can never be forgotten that the family is the fertile source of life, that which is a primordial and irreplaceable precondition for the individual happiness of spouses, the formation of children, and societal well-being, and even the material prosperity of the nation.
The Church proclaims that family life is founded on the marriage of a man and a woman, united by an indissoluble bond, freely contracted, and open to human life in all its stages. It is the place of encounter between generations and of growth in human wisdom.
In the family, affirms the Pope on commemorating the 20th anniversary of the Apostolic Letter Mulieris Dignitatem,13 “the woman and the man, thanks to the gift of maternity and paternity, together carry out an irreplaceable role in regard to life. Children from their conception have the right to be able to count on their father and mother to take care of them and to accompany their growth. The State, for its part, must uphold with appropriate social policies everything that promotes the stability and unity of matrimony, the dignity and responsibility of couples, their rights and irreplaceable duty as educators of their children.” Legislative and administrative measures must also be adopted that will give families the support they need to exercise their inalienable rights, in order to fulfill their extraordinary mission.
With respect to the equal dignity of men and women, the Holy Father spoke of how there still persists a mentality that ignores the newness of Christianity: “There are places and cultures where women are discriminated against or undervalued for the sole fact of being women, where recourse is made even to religious arguments and family, social and cultural pressure in order to maintain the inequality of the sexes, where acts of violence are consummated in regard to women, making them the object of mistreatment and of exploitation in advertising and in the consumer and entertainment industry. Faced with such grave and persistent phenomena the Christian commitment appears all the more urgent so that everywhere it may promote a culture that recognizes the dignity that belongs to women, in law and in concrete reality.”14
The family is the true school of humanity and of perennial values, the primary place for the education of the person. In this sense, it should be noted that it is to the family, and more concretely, to parents, that the task of education primarily belongs, by natural right. Their right to choose an education for their children in accordance with their own ideas and, especially, in accordance with their religious convictions, must be respected. Regarding this matter and, in particular, regarding religious instruction in schools, Benedict XVI has said that it is “an inalienable right of parents to ensure the moral and religious education of their children.” Thus, religious instruction in public centers does not conflict with the principle of separation between church and state, because it does not presuppose adherence nor, for that matter, identification of the state with the teachings and morality that are integrated into the content of this material.
Likewise, this type of instruction does not violate the right of students and parents to religious freedom, owing to its voluntary character.
9. Religious freedom. Relations with the political community.
Absolute respect for human dignity implies the defense and promotion of the rights of man, and calls for a recognition of his religious dimension. Religious freedom (Declaration, article 18), as a primary and inalienable right of the person, sustains the other freedoms. It is their raison d’etre. Religious freedom goes beyond the boundaries that try to limit it to a tiny sphere, to a mere freedom of worship or to an education inspired by Christian values. It asks from civil society the freedom for religious faiths to exercise their mission. Likewise, it is fundamental to understand religious liberty as the primary and indispensable condition for peace. These are cornerstones of the edifice of human rights, basic elements of the common good and of solidarity. Peace is rooted in freedom and openness to the truth.
The democratic state cannot be neutral with respect to this religious freedom, but rather, just as it respects other public freedoms, it must recognize religious freedom and create the conditions for its full and effective exercise on the part of all citizens. And precisely in virtue of this respect and this positive engagement on behalf of religious freedom, there must be, in turn, absolutely impartial respect of all the varied individual choices of religion that the citizens make when they exercise this freedom. To try to impose, as secularism does, a practice of faith or religion that is strictly private, is to make a caricature of what the practice of religion actually is. And it is, of course, an inherent element of the rights of persons to live out their religious beliefs as they desire or as the beliefs themselves demand.
Benedict XVI15 reminded the participants of the 56th National Congress of Italian Jurists that “In the light of these considerations, this is certainly not an expression of secularity, but its degeneration into secularism, hostility to every important political and cultural form of religion; and especially to the presence of any religious symbol in public institutions.” Nor is it a sign of “healthy secularity” to “refuse the Christian community and its legitimate representatives the right to speak on the moral problems that challenge all human consciences today, and especially those of legislators and jurists. Thus, it is not a question of undue meddling by the Church in legislative activity that is proper and exclusive to the State but, rather, of the affirmation and defence of the important values that give meaning to the person's life and safeguard his or her dignity. These values are human before being Christian, such that they cannot leave
the Church silent and indifferent. It is her duty to firmly proclaim the truth about man and his destiny.” Ultimately, without God man is lost; the exclusion of religion from society’s life, and in particular the marginalization of Christianity, undercuts the very foundations of human community, because these foundations belong to the moral order before the socio-political order.
The Church respects the rightful autonomy of temporal realities, but asks the same attitude of respect for its own mission in the world and for the various personal and social manifestations of its faithful, who to a great extent are builders of community solidarity and an ordered common life. The state cannot claim to have domain, directly or indirectly, over the innermost convictions of people’s hearts, nor can it impose or impede the public practice of religion, above all when religious liberty contributes in a decisive way to the formation of citizens who are authentically free.
“The Church” – in the words of Benedict XVI – “does not claim the prerogative of the State. She does not wish to take its place. She is a community built on certain convictions; she is aware of her responsibility for the whole and cannot remain closed within herself. She speaks freely, and enters into dialogue with equal freedom, in her desire to build up a shared freedom... Thanks to a healthy collaboration between the political community and the Church, made possible through an acknowledgment and respect for the independence and autonomy of each within their particular spheres, a service is rendered to mankind which aims at his full personal and social development.”16
Unfortunately, Benedict XVI tells us, religious freedom is far from being effectively assured everywhere: in certain cases it is denied for religious or ideological motives; in others, although recognized in theory, it is suppressed in reality by a political power or, in a more subtle manner, by the cultural predominance of agnosticism and relativism.17
The Holy Father, in his address before the General Assembly of the United Natinos, to which I have referred several times, said that “human rights, of course, must include the right to religious freedom, understood as the expression of a dimension that is at once individual and communitarian – a vision that brings out the unity of the person while clearly distinguishing between the dimension of the citizen and that of the believer…It is inconceivable, then, that believers should have to suppress a part of themselves – their faith – in order to be active citizens. It should never be necessary to deny God in order to enjoy one’s rights.” In addition, the Holy Father continued, “the full guarantee of religious liberty cannot be limited to the free exercise of worship, but has to give due consideration to the public dimension of religion, and hence to the possibility of believers playing their part in building the social order.”
In this sense, “without wishing to become a political subject, the Church, with the independence of her moral authority, aspires to loyal and open cooperation with all who are responsible for the temporal order in the noble plan of building a civilization of justice, peace, reconciliation and solidarity, and those other norms that can never be abolished or left at the mercy of partisan consensus, since they are engraved in the human heart and correspond to the truth.”18 That is why, the Pope went on, “God's presence both in the conscience of each person and in the public sphere gives firm support to respect for the person's fundamental rights and firmly supports the construction of a society founded on them.” The only objective of the Church is to serve man, taking inspiration, as a supreme rule of conduct, from the words and example of Jesus Christ, who “went about doing good and healing all.” (Acts 10:38)
Before concluding this discussion of the relation between the democratic order and religious freedom, it is necessary to make a clarification.
Often, the principle of equality with respect to different religious faiths is understood as the uniformity of their juridical treatment on the part of civil law. This is not a correct interpretation: the principle of equality is violated if equivalent situations are treated in different manners, but it is also violated if different situations are treated in the same manner.
The principle of equality therefore requires that, on the part of state regulations, there should be a legal treatment of religious faiths that respects their unique aspects, keeping in mind the established cultural and historical roots that each one has in the society.
10. Conclusions
Historically speaking, the greatest wisdom of the Universal Declaration was its solemn affirmation, before all humanity, that peace among nations, after two terrible world wars, would have to be sought based on international cooperation and the building of a more fraternal world with unconditional respect for the dignity of the human person and his fundamental liberties. Human rights, whose efficacy should be guaranteed in an immediate elevation of the dignity of the human person, are universal, inviolable, and immutable. Ultimately, the Universal Declaration represents the written expression of the principles on which the law of the nations is founded, the laws of humanity and the dictates of public conscience adapted to the spirit of the third millennium.
Without a doubt, a lot of ground has been covered, but there is still a long way to go: hundreds of millions of our brothers and sisters witness their rights to life, liberty, and security being threatened; the equality of all people is not always respected nor the dignity of each individual, and new barriers are raised up for motives of race, religion, political opinion, or other reasons.
Nevertheless, in all cases, the human community is called to go beyond mere justice, manifesting its solidarity with the poorest peoples, with concern for a better distribution of wealth, above all in times of grave economic crisis. The historical experience of humanity, and specifically of Christianity, must remind us, with Benedict XVI, that “the future of humanity cannot depend on mere political compromise,”19 but must be a consequence of recognizing the dignity of the human person, male and female, with the goal of creating adequate conditions for a life carried out in the fullness of the society in which it is lived. For her part, the Church makes every possible effort to contribute to the welfare of all, sometimes in difficult situations. Her greatest desire is to continue tirelessly offering this service to humanity, to each human being, without any discrimination.
The Church rejoices in the growing global concern for the protection of human rights, which belong to each person in virtue of his or her natural dignity, from the very moment of conception in the mother’s womb to natural death.
This is why it is necessary to safeguard the dignity of the human person, and to advocate a broad vision of societal relations that includes the Church-State dialogue, reinforces the need for collaboration with civil institutions to safeguard the integral development of the person and the right to religious freedom, facilitates the free exercise of the evangelizing mission of the Church, and points out the duty of society and of the state to guarantee a space where believers can live and celebrate their beliefs. In this context, the Church asks with respect to her mission in the world, manifested in various individual and common forms, the same attitude of respect and autonomy that she gives to temporal realities.
As for the commitment of the Church on behalf of human rights, there can be a misunderstanding: of conceiving of the Church as a type of human institution. In reality, the commitment of the Church to human rights is not a sign of secularization. This has been amply clarified in the addresses of Paul VI, John Paul II, and Benedict XVI at the United Nations, which I have just recalled. The commitment of the Church to human rights has its rationale precisely, inherently, in its own mission: the Church’s solicitude for humanity is inscribed in her essence. One could say that the ultimate and fundamental motive for which the Church is interested in human rights is of an ethical and religious order.
I would like to close my address with the words of Benedict XVI, from the Angelus of Sunday, December 7, 2008: “For the peoples worn out by poverty and hunger, for the hosts of refugees and for all who are suffering grave and systematic violations of their rights, the Church stations herself as a sentinel on the lofty mountain of faith and proclaims: ‘Behold your God! Behold, the Lord God comes with might’ (Is 40: 10).”
Thank you.
1Visit to the United Nations, 4/18/2008.
2Second Vatican Council, Constitution Gaudium et spes, 41.
3John XXIII, Encyclical Pacem in terris, 75.
4Benedict XVI, 12/10/2008.
5Second Vatican Council, Constitution Gaudium et spes, part 1, ch. 1, n. 12-22; Declaration Dignitatis humanae, preface, on religious freedom.
6Benedict XVI, Address to the General Assembly of the United Nations, 4/18/2008.
11Address to the Ambassador of Canada to the Holy See, 10/30/2008.
12John Paul II, Letter to Families, 2/21/1994, n. 2.
13Address on the 20th anniversary of the Apostolic Letter Mulieris dignitatem, 2/9/2008.
14Ibid.
15Address to the 56th National Congress of Italian Jurists, 12/9/2006.
16Address to the Conference of French Bishops, 9/14/2008.
17Address to the Diplomatic Corps Accredited to the Holy See, 1/9/2006.
18Address to the Ambassador of Argentina to the Holy See, 12/5/2008.
19Address to the Ambassador of the United States to the Holy See, 2/29/2008.
Madrid "satisfait" de la visite du cardinal Bertone
Feb 08, 2009
Le ministre espagnol des Affaires étrangères, Miguel Angel Moratinos, a déclaré jeudi soir que Madrid était "satisfait" de la visite du secrétaire d'Etat du Vatican, le cardinal Tarcisio Bertone, malgré ses déclarations contre la libéralisation de l'avortement.
"Je n'ai pas pu écouter sa conférence", mais, lors des entretiens que le cardinal Bertone a eu avec le chef du gouvernement espagnol Jose Luis Rodriguez Zapatero et son numéro deux, Maria Teresa Fernandez de la Vega, "la volonté manifestée par le secrétaire d'Etat est de poursuivre la construction d'une excellente relation entre le Saint-Siège et le gouvernement", a déclaré M. Moratinos devant la presse.
Lors d'une rencontre avec les journalistes, le ministre espagnol, accompagné de son homologue colombien Jaime Bermudez, a estimé qu'il y a eu "beaucoup de points convergents" avec le cardinal Bertone. "L'Eglise s'exprime avec respect sur les questions de dogme, d'éthique, de morale et le gouvernement resêcte les positions du Vatican", a-t-il dit.
Auparavant, le cardinal Bertone avait réaffirmé jeudi à Madrid l'opposition de l'Eglise à l'avortement, alors que le gouvernement espagnol envisage de légaliser pleinement l'interruption volontaire de grossesse.
L'intervento del cardinale Bertone a Madrid sui diritti umani
Feb 08, 2009
Il cardinale segretario di Stato Tarcisio Bertone ha tenuto oggi a Madrid, presso la sede della Conferenza episcopale spagnola, una conferenza su “I diritti umani nel magistero di Benedetto XVI” nel 60.mo anniversario della “Dichiarazione Universale” approvata dall’Onu il 10 dicembre del 1948. Il porporato, da martedì sera in Spagna su invito dei vescovi iberici, ha incontrato ieri Re Juan Carlos, il premier José Luis Rodríguez Zapatero e il presidente del Partido Popular e leader dell’opposizione Mariano Rajoy. Oggi la conclusione del viaggio. Sull’intervento odierno del cardinale Bertone ascoltiamo il servizio di Sergio Centofanti:
Il cardinale Bertone ha sottolineato che “i diritti umani nascono dalla cultura europea occidentale, di indubbia matrice cristiana”. “Non si tratta di una casualità”, ha aggiunto. Questi diritti si fondano infatti sulla convinzione, ereditata dall’ebraismo, che “l’essere umano è immagine di Dio”. Tuttavia oggi, a 60 anni dalla Dichiarazione Universale, si assiste ad una ridefinizione radicale dei diritti umani individuali che, attaccati da concezioni relativistiche, si stanno trasformando in diritti sempre più fragili e sempre meno universali e inviolabili. Ma - come afferma Benedetto XVI - i diritti umani, primo fra tutti quello alla vita, sono iscritti nell’uomo in quanto tale e appartengono dunque a tutti gli esseri umani dal concepimento alla morte naturale, e non possono dipendere né dalle decisioni di maggioranze, di volta in volta variabili, né dalle culture, né dalle condizioni di salute della persona. Sul rispetto dei diritti di tutti – ribadisce il cardinale Bertone - si fonda la libertà, la pace e la giustizia nel mondo. E laddove uno Stato fallisce nel garantire il rispetto di tali diritti per la propria popolazione, è necessario che questa responsabilità venga assunta dalla comunità internazionale. Il porporato ha ricordato poi i diritti della famiglia, cellula fondamentale della società, i diritti della donna, che ancora oggi è discriminata per motivi religiosi, culturali o sociali, e ancora i diritti dei genitori a scegliere liberamente l’educazione dei figli. Il cardinale, sempre citando Benedetto XVI, ha affermato anche che l’insegnamento della religione nelle scuole pubbliche è in sintonia col principio di laicità, in quanto facoltativo e non supponendo alcuna adesione dello Stato con le verità di fede. C’è poi la questione del riconoscimento della dimensione pubblica della religione che una certa concezione laicista vorrebbe confinare nella sfera privata e intimista. Non è espressione di laicità – questo il pensiero del Papa - l’ostilità contro qualsiasi forma di rilevanza politica e culturale della religione o anche contro la presenza dei simboli religiosi nelle istituzioni pubbliche. Né è sana laicità definire ingerenza indebita qualsiasi presa di posizione della Chiesa di fronte a questioni, morali e sociali che riguardano la persona e la sua dignità, cercando così di emarginare la presenza cristiana nella vita civile di un Paese. La Chiesa – si ribadisce - non vuole privilegi, chiede solo il rispetto della libertà religiosa. Infine il cardinale Bertone lancia un appello a un’azione solidale nei confronti di tutti quegli uomini, donne e bambini, che si vedono negati i diritti fondamentali perché manca un’equa distribuzione dei beni della terra.
Cardinal Bertone: A Time for "Cooperation"... and Another For Critique
Feb 08, 2009
After making nice with the Spanish government in bilateral talks yesterday in Madrid, earlier today B16's top lieutenant enumerated the church's differences with the ruling Socialists:
Whispers in the Loggia, Thursday, February 05, 2009
Cardinal Bertone: A Time for "Cooperation"... and Another For Critique... All In One Day
After making nice with the Spanish government in bilateral talks yesterday in Madrid, earlier today B16's top lieutenant enumerated the church's differences with the ruling Socialists:
Vatican Secretary of State Tarcisio Bertone on Thursday indirectly criticized Spain's liberal social reforms such as homosexual marriage, downgrading religious education in schools and plans to liberalize abortion.
Cardinal Bertone stressed the right to life and the importance of the heterosexual family in a lecture he gave at the headquarters of the Spanish Bishops' Conference after meeting Prime Minister Jose Luis Rodriguez Zapatero, King Juan Carlos, the deputy prime minister and the foreign minister on Wednesday....
In his lecture, Bertone indirectly criticized the Spanish government's plans for a more liberal abortion law, saying human dignity implied a respect for life 'from its conception to its natural decline.'
Family life was based on 'the marriage of a man and a woman,' Bertone said in the country where thousands of gay couples have wed since the Zapatero government legalized same-sex marriage in 2005.
The cardinal also stressed the right of parents to choose the kind of education they wished for their children.
According to another report, the "Vice-Pope" said in response to the abortion proposal that it was "necessary to restrict and not increase the possibilities" for abortions.
In a press scrum after the talk, the wire says Bertone made especially clear that his comments weren't solely intended for the Spaniards.
Along those lines, here's the original fulltext; el narador habla español... but too much is up right now to hash it out in English. That said, though, if someone's keen to do the yeoman's work of a translation, the Stateside bench might well find its pointers useful
Cardenal Bertone llegó a España a las 19:45h. del martes 3 de febrero
Feb 08, 2009
Es el Secretario de Estado de la Santa Sede
Estará en Madrid hasta el próximo jueves día 5, invitado por la CEE Residirá en la sede de la Nunciatura Apostólica, donde cenará el día 4 con el Presidente de la CEE y almorzará con obispos españoles el día 5.
Madrid, 3 de febrero de 2009.- El Secretario de Estado de Su Santidad, Cardenal Tarcisio Bertone, ha llegado esta tarde a España procedente de Roma. Ha aterrizado en Barajas a las 19,45 h., donde a pie de pista le ha recibido el Nuncio de Su Santidad en España, Mons. D. Manuel Monteiro de Castro. Posteriormente, en la sala de autoridades del aeropuerto le han dado la bienvenida, el Arzobispo de Madrid y Presidente de la CEE, Cardenal Rouco Varela; el Obispo Auxiliar de Madrid y Secretario General de la CEE, Mons. Martínez Camino; Mons. Luigi Bianco, recién nombrado Nuncio de Su Santidad en Honduras; Mons. Santo Gangemi, Consejero de la Nunciatura Apostólica en España y el Director del Servicio Jurídico Civil de la CEE, D. Silverio Nieto Núñez.
El Card. Bertone visita España, invitado por la CEE, donde el próximo jueves día 5 a las 12 h. pronunciará una conferencia con el título “Los Derechos Humanos en el Magisterio de Benedicto XVI”.
Mañana, miércoles 4, a lo largo del día, mantendrá encuentros con diversas autoridades civiles. Por la noche, el Secretario de Estado de Su Santidad cenará con el Card. Rouco Varela en la sede de la Nunciatura Apostólica, donde el Card. Bertone residirá durante su estancia en Madrid.
Cardenal Bertone: ¿qué es la Secretaría de Estado?
Feb 08, 2009
Su origen se remonta al 31 de diciembre de 1487, cuando fue instituida la Secretaria Apostólica en la que figuraba el llamado Secretarius domesticus con carácter preeminente sobre los demás dicasterios. León X establece, en la segunda década del siglo XVI, el Secretarius intimus, que se consolida tras el Concilio de Trento (1545-1654). Con Inocencio X a finales del siglo XVII, se realiza una unificación de los organismos, reforzando la Secretaría de Estado. Será con Pablo VI en cumplimiento de los acuerdos del Concilio Vaticano II, cuando la Secretaría toma su forma definitiva. El 28 de junio de 1988, Juan Pablo II, mediante la Constitución Apostólica Pastor Bonus regula la Secretaría en las dos secciones hoy vigentes.Image
Está dirigida por un cardenal se divide en: el Sustituto de la Secretaría de Estado (dirigido por tradición por un arzobispo) encargado del despacho de los asuntos corrientes del Papa y que coordina los demás dicasterios de la Curia y otros organismos de la Santa Sede; la Sección de relaciones con los Estados que ejerce funciones similares a las de un ministerio de Asuntos Exteriores o Departamento de Estado en otros países
Desde 2006 y en sustitución de Angelo Sodano, el Secretario de Estado es el cardenal Tarcisio Bertone.
Con el Papa Juan Pablo II hubo tres Secretarios de Estado: el francés cardenal Jean Villot (1978-1979, y que había sido Secretario de Estado con Pablo VI), el cardenal italiano Agostino Casarolli (1979-1989) y el también purpurado italiano Angelo Sodano (1989-2005, más otro año y medio con el Papa Benedicto XVI).
Intervista con il cardinale Bertone sulla sua recente visita in Messico
Feb 08, 2009
Il cardinale Tarcisio Bertone, segretario di Stato, si è recato in Messico dal 15 al 19 gennaio. In veste di legato papale, il porporato ha presieduto i momenti salienti del VI Incontro Mondiale delle Famiglie, incontrando anche il mondo della cultura del Paese e il presidente della Repubblica del Messico, Felipe Calderòn Hinojosa. Al suo rientro in Vaticano il Segretario di Stato ha rilasciato un’intervista congiunta alla Radio Vaticana, a L’Osservatore Romano e al Centro Televisivo Vaticano, nella quale traccia un bilancio della sua visita. L'intervista è di Carlo Di Cicco, vice-direttore de L'Osservatore Romano e Roberto Piermarini, responsabile dei Servizi Informativi della nostra emittente:
D. - Eminenza, la sua visita in Messico è apparsa del tutto diversa dagli altri viaggi precedenti: oltre al fatto della sua partecipazione quale Legato del Papa, si è avuta l’impressione come di un nuovo inizio di rapporti tra Chiesa, Santa Sede e società messicana. Cosa è veramente accaduto?
R. - E’ stato un viaggio che ha avuto una sottolineatura pastorale – come Legato papale per il VI Incontro mondiale delle famiglie – e anche politico, naturalmente, con gli incontri con il presidente della Repubblica e altre autorità. Bisogna ricordare che già in questi ultimi tempi era andato in Messico mons. Dominique Mamberti, in occasione del XV anniversario della ripresa dei rapporti diplomatici, una grande svolta del Messico, che il Papa Giovanni Paolo II aveva marcato con una tappa nel 1993 in occasione del suo viaggio alla Giornata mondiale della gioventù a Denver. Adesso, è il segretario di Stato che è andato in Messico come Legato papale, ma anche come segretario di Stato, che ha messo l’accento proprio su questa ripresa di rapporti positivi. Non si tratta ancora di laicità positiva – questo è un tema che è stato poi discusso nell’incontro a Querétaro – ma di incontri e di rapporti più positivi in Messico tra lo Stato e la Chiesa. Una Chiesa in grande ripresa, una Chiesa martire come quella del Messico. Si è trattato di una occasione eccezionale nella quale il Papa si è fatto presente con i due messaggi, con la sua benedizione videoregistrata e video-inviata – e nella quale è risuonato il martellante e gioioso ritornello dei messicani: “E’ presente il Legato papale, ma Benedetto è qui, presente: Benedetto è qui, presente”. E’ una convinzione che esprimeva un grande desiderio della presenza del Papa ma anche di senso di piena comunione e di compresenza con il Papa, con il Vescovo di Roma.
D. - Famiglia e cultura sono stati i due poli di maggiore attenzione nei suoi diversi interventi. Perché tanta cura dimostrata nel parlare sia della famiglia, sia della cultura?
R. - Perché, in realtà, la famiglia è la prima agenzia di trasmissione dei valori e della cultura per le nuove generazioni, per i bambini, per i giovani in crescita: famiglia trasmettitrice di valori. E’ un dato assodato, pur con tutte le difficoltà che segnano il cammino, l’esperienza della vita familiare, non solo in Europa ma anche in America Latina. Ricordo una conferenza, un dibattito che avevamo fatto qui a Roma, nella Basilica di San Giovanni in Laterano, con il professor Barbiellini Amidei, proprio sulla famiglia capace o incapace oggi, davanti a tutte le altre agenzie, di socializzazione, di trasmettere valori, e abbiamo convenuto – e questa è una convinzione dei Papi: di Giovanni Paolo II, di Papa Benedetto in modo particolare, ribadita anche nei due messaggi rivolti al Messico – che la famiglia è la prima agenzia di trasmissione di valori, la prima agenzia di formazione umana e cristiana. Essa trasmette l’identità: l’identità propria della famiglia, l’identità culturale, spirituale, morale di un popolo. Lo Stato nasce poi dall’insieme, dalla comunione delle famiglie, e lo Stato deve avere questa missione di consolidare il senso di identità di un popolo fondato sulle sue proprie radici, sulle proprie origini che hanno determinato poi lo sviluppo di una comunità politica come della comunità ecclesiale.
D. - In qualche modo, lei è parso incoraggiare una rifondazione della cultura cattolica messicana. Con quale obiettivo?
R. - In Messico ci sono state delle grandi tradizioni culturali: ci sono tante università, ci sono tante istituzioni educative e il rischio è che queste realtà, che sono rinate dopo uno spazio di libertà ridato alla Chiesa, rimangano ancora in un angolo. C’è una forte tinta di laicismo, ci sono delle forze che si contrappongono alla Chiesa, che contrastano con la missione educativa, la missione formatrice della Chiesa, con la funzione di fare cultura della Chiesa. Ricordiamo che la Chiesa ha inventato, ha creato le università; esse sono nate dal grembo della Chiesa, e in Messico dicono che ci siano più di 2000 università tra statali e università private; molte le università cattoliche, appartenenti anche a istituti religiosi. Esse sono una risorsa immensa da sdoganare – per così dire – da rendere presente e attiva, in modo che possa incidere sulla cultura del popolo e che possa dimostrare che anche le università a matrice cattolica e a ispirazione cattolica – ecco il problema della evangelizzazione della cultura – possano realizzare, far progredire la scienza e creare quindi nuovi ambiti, nuove forme di sviluppo culturale, proprio in concreto per la Nazione messicana. Perciò ho cercato di incoraggiare questo sviluppo e di dare questa spinta.
D. - Nell’incontro con il mondo della cultura e dell’educazione, lei ha insistito sul successo limitato della cultura cattolica nel Messico dell’ultimo secolo. Non è un giudizio duro, in presenza di una Chiesa che ha subito una persecuzione anche sanguinosa?
R. - In realtà, è un giudizio duro. Ho citato esattamente un autore – Gabriel Zaid – il quale ha ricordato il rapporto con un vescovo europeo che gli chiedeva: “Ma, in Messico è possibile avere una cultura cattolica o avere un influsso culturale da parte della Chiesa cattolica?”. Quando questo vescovo europeo, che era esattamente un vescovo olandese, chiese a Zaid che cosa ci si potesse aspettare dal Messico, Zaid – desolato – ha confessato: “Non gli potete dare la minima speranza”. In Messico, al di là delle vestigia di tempi migliori e della cultura popolare, la cultura cattolica era finita. Notate che siamo negli anni Settanta. Era rimasta al margine, in uno dei secoli più importanti della cultura messicana: il XX secolo. Come è potuto accadere ciò? Risponde Zaid: “Me lo chiedo ancora!”. Questa diagnosi è certamente pessimistica: l’ho rilevato perché certamente ci sono stati degli impulsi, ci sono stati degli spunti molto significativi e sarebbe ingiusto sottolineare, sottoscrivere integralmente questa diagnosi. Tuttavia, l’osservazione dello scrittore e la domanda di questo vescovo esigono delle risposte, sono stimolanti. Che la cultura sia necessaria nell’opera della Chiesa e ancor più in quella dell’umanità stessa, l’aveva affermato – in un grande discorso all’Unesco – Papa Giovanni Paolo II, quando ha gridato: “L’avvenire dell’uomo dipende dalla cultura! La pace del mondo dipende dal primato dello spirito! L’avvenire pacifico dell’umanità dipende dall’amore”. Quindi ha messo in correlazione cultura, pace, amore. Per la Chiesa, la promozione culturale è una realtà connaturale, è iscritta nel suo Dna, nella sua storia: è una esigenza urgente, necessaria. Per il fatto stesso che il Vangelo è per se stesso creatore di cultura e quindi l’annuncio del Vangelo è creazione di cultura. In realtà, la Chiesa messicana, è stata tanto perseguitata, ha avuto tanti martiri. E’ una Chiesa eroica. Ho ricevuto e venerato la reliquia di un ragazzo di 15 anni, più maturo di quanto potesse dire la sua età, José Sanchez del Rio, che aveva partecipato ad un circolo culturale di Azione Cattolica; così giovane, è stato preso, è stato catturato e poi massacrato e prima di morire ha scritto ancora “Viva Christo Rey!”, il grido dei martiri messicani. Quindi, la Chiesa in Messico è una Chiesa martire, certamente, ma una Chiesa messa un po’ al margine della vita pubblica. E’ stata una Chiesa che ha praticato sempre una grande religione del culto, molto significativa, importante, che è la fonte della fedeltà a Cristo e anche dell’entusiasmo della fede, ma che dal punto di vista culturale era un po’ dimessa. Allora, bisognava e bisogna ridare slancio a tutta la promozione culturale che – come ho detto – è connaturale alla missione della Chiesa, in modo particolare in Messico.
D. - Un altro punto di insistenza è stato quello di aprirsi o recuperare la cultura del meticciato: non è un concetto buono non solo per il Messico, ma anche per i Paesi occidentali dove questo concetto fatica a farsi strada?
R. - Il meticciato è un pensiero, una realtà molto bella che indica che l’evoluzione della cultura avviene attraverso l’incontro delle culture, un incontro che non deve essere esclusione. Nel Messico, ma si può parlar di ogni altro Paese - per esempio, per l’Occidente, il codice della cultura occidentale è il Vangelo e la Bibbia - il Vangelo, o la Bibbia, o possiamo anche dire le radici cristiane, vengono a volte messe da parte, vengono scartate, come codice della vita, dell’esperienza, dell’evoluzione culturale dell’Europa o dell’Occidente. In Messico ill barocco messicano e tutta l’ispirazione del meticciato della Madonna di Guadalupe, rischiano di essere divise sia da coloro che propugnano solo la cultura indigena e basta, e sia da coloro che invece propugnano una superiorità – per dire così – della cultura europea che avrebbe cancellato le radici, le fonti indigene. E quindi, si rischia questa contrapposizione tra la cultura indigena e la cultura europea, senza un vero dialogo, senza una sinergia delle due culture e una sintesi che prenda dalle due culture e che formi questa nuova cultura che è la caratteristica di identità del popolo messicano e di tanti popoli dell’America Latina. Ma questa scissione, questo grande divorzio è il divorzio che è avvenuto tra la cultura popolare e la cultura delle élites, molto influenzata dalla cultura europea. Allora, di fronte a questo divorzio, la grande sintesi barocca e meticcia è il segno della identità del popolo messicano. Bisogna evitare questa scissione e riprendere la sintesi tra le culture, la trasformazione delle culture in un dialogo effettivo, fecondo, in un dialogo fruttuoso. Nel Messico è rappresentato proprio sia dall’arte e sia da quella presenza misteriosa, straordinaria che Papa Giovanni Paolo II ha sottolineato nella figura della Madonna di Guadalupe dicendo che è un po’ il simbolo dell’inculturazione della evangelizzazione. Il volto meticcio della Vergine di Guadalupe fin dall’inizio della storia del Nuovo Mondo, ha dimostrato che c’è una unità della persona ma nella varietà delle culture e nell’incontro tra le culture.
D. - Come valuta il suo incontro con il presidente della Repubblica?
R. - E’ stato un incontro molto cordiale, direi molto bello, molto ricco: poco più di un’ora, un’ora e dieci. Un incontro con un uomo che è cattolico e che ha fatto un grande discorso all’assemblea dell’Incontro mondiale delle famiglie, che ha la volontà di recuperare le radici cristiane della cultura messicana, e che pone anche delle domande precise alla Chiesa. Ha sottolineato anche il rapporto tra religione e vita, l’esigenza della coerenza dell’appartenenza alla religione cattolica. Ricordiamoci che i messicani, secondo le più recenti statistiche, si dichiarano all’87 per cento cattolici, però – come dappertutto, purtroppo – a volte il fatto di dichiararsi cattolici non significa che si viva in coerenza con il Vangelo o con le indicazioni della Chiesa. Quindi, abbiamo parlato con molta sincerità, abbiamo trattato diversi argomenti, come il problema educativo in Messico; abbiamo anche trattato il tema delle scuole cattoliche, che sono il 5 per cento – mi sembra – di tutte le scuole messicane, quindi una percentuale molto bassa, ma che fanno un grande lavoro di carattere educativo, fino ai massimi gradi dell’istruzione. Abbiamo anche parlato dell’insegnamento della religione cattolica per la formazione integrale dei ragazzi e dei giovani e per lo sviluppo della loro personalità. Ho portato come esempio l’Accordo stipulato tra la Santa Sede ed il Brasile che contempla tale materia; si tratta di un grande Paese latino-americano, un Paese moderno. Ho salutato volentieri tutti i componenti della sua bella famiglia con tre bambini: uno porta il nome di Giovanni Paolo, probabilmente in ricordo delle visite di Giovanni Paolo II in Messico.
D. - Quale convinzione ha maturato sulla Chiesa in Messico dopo il suo incontro con i vescovi, i seminaristi ed i fedeli in preghiera?
R. - Credo che sia una Chiesa molto viva. La Chiesa cattolica in Messico non è una istituzione in crisi; c’è un bell’episcopato, ho incontrato i vescovi – come faccio peraltro in tutte le visite e i viaggi internazionali che compio. Anche con i vescovi abbiamo avuto una discussione molto franca. Ho visto una Chiesa in crescita, da molti punti di vista, con tutte le difficoltà dei tempi moderni e dei Paesi dell’America Latina, ovviamente: per esempio, il problema dell’aggressività delle sette. Ma una Chiesa in crescita che dà protagonismo ai laici: i laici hanno un grande desiderio di collaborazione sia nel campo della cultura come nel campo dell’economia e in tutti gli altri ambiti tipici dell’attività dei laici, come nella politica. Essi chiedono alla Chiesa orientamenti, stimoli e proposte di compartecipazione e di condivisione. I vescovi hanno fatto, proprio nel mese di novembre scorso, una riunione della Conferenza episcopale e con la partecipazione di 120 esponenti del laicato cattolico molto bene avviati e intenzionati, e quindi capaci di collaborare e di dare nuovo slancio alla presenza della Chiesa nella società messicana. Le vocazioni sono sempre tantissime, i seminari sono ancora strapieni, con differenze di numero tra una diocesi e l’altra, ma ci sono diocesi che hanno centinaia di seminaristi. Rimane sempre il problema formativo, ma sono una forza immensa. Pensiamo che in Messico ci sono 92 diocesi e il Messico può essere una risorsa missionaria per gli altri Paesi circostanti.
D. - I suoi interventi e quelli di Benedetto XVI sono apparsi in singolare armonia, quasi due momenti di un’unica trama di colloquio con la Chiesa messicana. Che cosa significa questo e qual è l’obiettivo di questa sintonia?
R. - Intanto, devo dire che il Santo Padre conosce bene la Chiesa del Messico perché la Conferenza episcopale, quindi tutti i vescovi del Messico, sono venuti in visita ad Limina pochi mesi dopo l’elezione di Benedetto XVI, il quale – come per ogni visita ad Limina di episcopati del mondo – si prepara bene, studia le relazioni delle diocesi, dei nunzi e delle Conferenze episcopali e ha un dialogo puntuale con ogni vescovo. Questo, naturalmente, permette di avere il polso della vita della Chiesa e permette anche di lanciare messaggi pertinenti, idonei, concreti che toccano l’esperienza vitale della Chiesa in quel determinato Paese. Il primo collaboratore del Papa è in perfetta sintonia con il Papa. Naturalmente, i discorsi del Papa vengono conosciuti dal segretario di Stato e il segretario di Stato si prepara a questi viaggi con una armonizzazione degli interventi sui temi che stanno più a cuore al Santo Padre e alla Santa Sede. Il tema della famiglia, della cultura, specialmente l’incontro di Querétaro con il mondo della cultura, sono temi che stanno molto a cuore al Papa. Conosciamo un po’ tutta la articolazione del pensiero del Santo Padre, non è difficile quindi mettersi in sintonia con il pensiero del Papa: sostenere i vescovi, il mondo cattolico, i laici messicani in questa piena, concreta comunione non solo nella preghiera, nell’affetto anche pubblico, entusiastico al Santo Padre, ma in una condivisione dei progetti culturali, pastorali che gli stanno a cuore. Ho cercato di incoraggiare questo grande Paese cattolico – ecco l’obiettivo – ad essere un Paese trainante, un Paese modello anche per l’America Latina e per i Caraibi, soprattutto per le forze, per le risorse straordinarie che porta in sé: perché possiede una grande ricchezza umana e grandi risorse materiali, morali, culturali. Può quindi fare da apripista anche per gli altri Paesi dell’America Latina. E’ questo l’auspicio che formulo dopo il viaggio in Messico, e che depongo ai piedi della Madonna di Guadalupe.
Kardinal Bertone kritisierte Spaniens Reformgesetze
Feb 08, 2009
Madrid, 6.2.09 (KAP) Der päpstliche Kardinal-Staatssekretär Tarcisio Bertone hat die geplante Liberalisierung der Abtreibungsgesetze in Spanien scharf kritisiert. Bertone sagte am Donnerstag in Madrid, die Regierung solle vielmehr alles tun, damit sich keine Frau zur Abtreibung gezwungen glaubt. Zuvor hatte er in einer Rede vor der Spanischen Bischofskonferenz die "Ehe zwischen Mann und Frau" als Grundlage der Familie definiert und so indirekt die vor zwei Jahren eingeführte "Homo-Ehe" kritisiert.
Bertone nahm auch Stellung zum Schulfach "staatsbürgerliche Erziehung" (educacion civica), das in Spanien vor zwei Jahren den Religionsunterricht als Pflichtfach ersetzte. Die Eltern, so der Kardinal, hätten "das natürliche Recht in der Erziehung". Sie dürften entscheiden, dass die Erziehung ihrer Kinder "mit ihren Ideen, Werten und ihrem religiösen Glauben übereinstimmen soll".
Zuletzt hatte der Oberste Gerichtshof Tausende Eltern verpflichtet, ihre Kinder zur "educacion civica" zu schicken. Unterstützt von der Bischofskonferenz weigern sich viele Eltern seit Monaten, ihre Kinder an dem Unterricht teilnehmen zu lassen. Die Eltern argumentieren, dass in der "educacion civica" Werte und Themen vermittelt würden (etwa die Rechtmäßigkeit von "Homo-Ehe" und Abtreibung), die nicht mit ihren eigenen übereinstimmen.
Trotz seiner Kritik an den Reformprogrammen der Regierung erklärte Bertone, die Gespräche mit Regierungsvertretern wie dem sozialistischen Ministerpräsidenten Jose Luis Rodriguez Zapatero seien für beide Seiten gewinnbringend und nützlich gewesen.
Der Kardinal-Staatssekretär war am Mittwoch mit den Regierungsspitzen, dem spanischen König Juan Carlos sowie dem Oppositionsführer Mariano Rajoy zusammengetroffen. Es handelte sich um einen Privatbesuch auf Einladung der Spanischen Bischofskonferenz. Der Madrid-Aufenthalt Bertones diente aber auch dem Zweck, das seit zwei Jahren angespannte Verhältnis zwischen Madrid und dem Heiligen Stuhl zu lockern.
Il cardinale Bertone: il Concilio Vaticano II è la chiave per capire il pontificato di Benedetto XVI
Jan 30, 2009
Conferenza ieri pomeriggio del cardinale Tarcisio Bertone su “Le linee portanti del Magistero di Papa Benedetto XVI”, ospitata dal Circolo di Roma nel 60.mo anniversario di questa prestigiosa istituzione culturale fondata dall’allora sostituto della Segreteria di Stato, mons. Giovanni Battista Montini, futuro Papa Paolo VI. Il servizio di Roberta Gisotti:
“Un’opera in costruzione”, difficile offrirne “un quadro esaustivo” ha premesso il cardinale Bertone. “Tre anni e alcuni mesi sono ancora pochi per tracciare un bilancio” del pontificato di Benedetto XVI. Ma alcuni “elementi costitutivi”, appaiono già - ha osservato il porporato – quale “leit motiv” di questo magistero. E’ stato lo stesso Joseph Ratzinger ad esprimere da subito la sua “volontà di proseguire nell’impegno di attuazione del Concilio Vaticano II”, sulla scia dei “predecessori - aveva sottolineato all’indomani della sua elezione – “in fedele continuità con la bimillenaria tradizione della Chiesa”. Dunque “è indispensabile partire proprio dal Concilio Vaticano II – ha detto il segretario di Stato Vaticano – “per capire il magistero dell’attuale Pontefice”.
Benedetto XVI ha spiegato che “di questo straordinario evento ecclesiale si sono come cristallizzate nel periodo post-conciliare due diverse interpretazioni, tra loro contrastanti”. “L’una – secondo il Papa – ha causato confusione, l’altra, silenziosamente ma sempre visibilmente, ha portato frutti”. La prima è l’ermeneutica ovvero l’interpretazione - che il Benedetto XVI definisce “della discontinuità e della rottura”, la seconda è l’interpretazione “del rinnovamento nella continuità dell’unico soggetto-Chiesa, “che cresce nel tempo e si sviluppa, rimanendo però sempre lo stesso unico soggetto del Popolo di Dio in cammino”. Se la prima interpretazione ritiene “il Concilio una specie di Costituente, che elimina una costituzione vecchia e ne crea una nuova”, per Benedetto XVI ciò “è assurdo perché la Costituzione essenziale della Chiesa viene dal Signore”. “Non la rottura ma la fedeltà dinamica è l’orientamento” - il Papa indica - “deve guidare la recezione del Concilio perché porti frutti nuovi di santità e rinnovamento sociale”.
“Ricucire i fili strappati della rete di Cristo che è la Chiesa: ecco lo scopo” – ha proseguito il cardinale Bertone - dei vari interventi di Benedetto XVI “tendenti alla riconciliazione e all’unità dei cattolici”. In questa chiave è possibile leggere la “Lettera ai Cinesi”, così anche la più larga facoltà concessa di utilizzare la liturgia romana anteriore alla riforma di Paolo VI, ed infine il gesto di rimettere la scomunica ai quattro vescovi ordinati senza mandato pontificio da mons. Lefebvre. Evidente per il segreterio di Stato vaticano anche “l’incessante tensione del Pontefice” verso “l’ecumenismo” e “il paziente dialogo” interculturale e interreligioso, che per essere autentico – afferma Benedetto XVI - deve evitare cedimenti al relativismo, al sincretismo”.
Vortrag von Kardinalstaatssekretär Bertone über Eugenio Pacelli
Jan 22, 2009
„Sein Pontifikat erwies sich tatsächlich als Werk des Friedens"
ROM, 21. Januar 2009 (ZENIT.org).- Mit Blick auf die Ausstellung über Papst Pius XII. (2. März 1876 - 9. Oktober 1958), die vom 23. Januar bis zum 7. März 2009 im Berliner Schloss Charlottenburg zu sehen sein wird, veröffentlichen wir die offizielle Übersetzung des Vortrags, den Kardinalstaatssekretär Tarcisio Bertone SDB am 6. November im Rahmen eines Kongresses zum 50. Todestag von Eugenio Pacelli an der Päpstlichen Universität Gregoriana in Rom gehalten hat.
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EUGENIO PACELLI
STAATSSEKRETÄR UND OBERHAUPT DER RÖMISCHEN KIRCHE
Vorbemerkung
Als Vorbemerkung zu den Arbeiten des Konresses bietet sich ein Überblick über das Wirken von Eugenio Pacelli als Kardinalstaatssekretär Pius’ XI. und Camerlengo der Heiligen Römischen Kirche an, und mir persönlich ist es eine Freude und Ehre, diesen Überblick als sein gegenwärtiger Nachfolger in diesen Ämtern geben zu dürfen. So werde ich, wenn auch in groben Zügen, Kardinal Pacellis Dienst in Erinnerung rufen, wobei sich mein Augenmerk vor allem auf zwei Tatsachen richten wird: Das Wirken des römischen Purpurträgers ist der letzte Abschnitt eines Weges im Dienst des Heiligen Stuhls, der Universalkirche und jedes Menschen ohne Unterschied. Dieser Weg fand seinen Höhepunkt in einem außergewöhnlichen Pontifikat, das am Vorabend des schrecklichsten Krieges begann, den die Menschheit je erlebt hat. Sein Pontifikat erwies sich tatsächlich als Werk des Friedens – jenes Friedens, der Frucht der Gerechtigkeit ist. »Opus iustitiae pax«: so lautete Pacellis Motto, das die Wurzel seines Familiennamens aufgriff. Und es gibt viele Anzeichen dafür, daß die Diskussion um seine Person und sein Wirken – sie ist so kontrovers, daß sie zu einem wirklichen historiographischen »Fall« geworden ist – seit einiger Zeit endlich ruhiger und ausgewogener wird, daß die Bedeutung und Größe seines Pontifikats erkannt wird, jenseits aller interessengebundenen Polemiken, die immer weniger begreiflich sind und die vor allem mit der Geschichte recht wenig zu tun haben.
Diplomat in Rom und in Deutschland
Am 2. März 1876 in Rom in einer Familie niederen päpstlichen Adels geboren und am 2. April 1899 zum Priester geweiht, trat der junge Pacelli 1901 in den Dienst des Heiligen Stuhls, gegen Ende des Pontifikats von Leo XIII. Es war für ihn der Beginn einer glänzenden Karriere, die ihn bereits vor Kriegsausbruch in die höchsten Ränge der päpstlichen Diplomatie führte. Kardinal Pietro Gasparri wählte ihn 1904 als Sekretär der Kommission zur Abfassung des Codex des Kanonischen Rechtes, und im folgenden Jahr wurde er Mitglied der Kongregation für die Außerordentlichen Kirchlichen Angelegenheiten. Pius X. ernannte ihn 1911 zum Untersekretär, 1912 zum beigeordneten Sekretär und 1914, unmittelbar vor dem Krieg, zum Sekretär der Kongregation. Auf diesen immer verantwortungsvolleren Posten befaßte sich Msgr. Pacelli insbesondere mit dem Bruch der diplomatischen Beziehungen zu Frankreich. Während der Katastrophe des Krieges war er mit zwei schwierigen Missionen betraut, im Rahmen wiederholter, aber vergeblicher Vermittlungsversuche des Heiligen Stuhls, der sich bereits seit über 40 Jahren verstärkt für den Frieden einsetzte, wie Dokumente und Studien belegen.
1917 ernannte Benedikt XV. Msgr. Pacelli zum Päpstlichen Nuntius in München und spendete ihm am 13. Mai desselben Jahres in der Sixtinischen Kapelle persönlich die Bischofsweihe. In seiner Eigenschaft als einziger Päpstlicher Vertreter in den deutschen Gebieten traf er mit dem Kaiser zusammen, um die wirklichen Absichten Deutschlands auszuloten. Die sehr feierliche, aber ergebnislose Begegnung mit Wilhelm II. beschrieb der päpstliche Diplomat gleich danach in einem klaren Bericht an Gasparri, der seit 1914 Staatssekretär war: »Als ich vor den Kaiser geführt wurde…, sagte ich ihm, den mir erteilten Anweisungen folgend, daß der Heilige Vater tief besorgt sei über den anhaltenden Krieg, den zunehmenden Haß und die immer größere Anhäufung materieller und moralischer Ruinen, die einem Selbstmord des zivilen Europas gleichkommen und den Weg der Menschheit um viele Jahrhunderte zurückwerfen… Seine Majestät hörte mir aufmerksam, respektvoll und mit großem Ernst zu. Ich muß jedoch offen gestehen, daß er mir in seiner Art, dem Gesprächspartner lange in die Augen zu schauen, in seiner Gestik und in seiner Stimme etwas exaltiert und nicht ganz normal erschien, wobei ich nicht sagen kann, ob dies seine Natur ist oder eine Folge dieser drei langen und sorgenvollen Kriegsjahre. Er antwortete mir, daß Deutschland diesen Krieg nicht provoziert habe, sondern gezwungen gewesen sei, sich gegen die zerstörerischen Absichten Englands zu verteidigen, dessen Streitkräfte (an diesem Punkt erhob der Kaiser drohend seine Faust) zerschlagen werden müßten. « Fünf Jahre später dementierte der Heilige Stuhl eine andere, weniger glaubwürdige Version der Begegnung, die der inzwischen abgesetzte Herrscher seinen Memoiren anvertraute.
Der katastrophalen Lage im Land begegnete die päpstliche Vertretung auch durch die sogenannte »Diplomatie der Hilfeleistung«. Pacelli war an ihr maßgebend beteiligt im Rahmen humanitärer Maßnahmen zugunsten der Kriegsgefangenen, die der Heilige Stuhl ab 1915 durchführte. Als Zeuge des Zusammenbruchs, der auf den Krieg folgte, sah der Nuntius in München – dem seit 1920 auch die Nuntiatur in Berlin anvertraut war, während aus dem Konklave von 1922 Pius XI. als Papst hervorging – sehr deutlich die Gefahren, die von der neuen Situation ausgingen und die hervorgerufen wurden vom Zusammenbruch des wilhelminischen Reiches, von der Verantwortung der Siegermächte gegenüber Deutschland, von den kommunistischen Umsturzversuchen, von der möglichen Gefahr eines russisch-germanischen Militärbündnisses gegen die westlichen Länder, vom Anwachsen des deutschen Nationalismus unter den Katholiken – auch wenn er protestantischen Ursprungs war – und von der Verbreitung der Hitler-Bewegung. Daher unterstützte Erzbischof Pacelli die Weimarer Republik, die Zusammenarbeit zwischen der katholischen Zentrumspartei und den Sozialisten sowie die staatliche Einheit des Landes, und er arbeitete auf Konkordate hin, die er 1924 mit Bayern und 1929 mit Preußen schließen und mit Baden und dem Deutschen Reich in die Wege leiten konnte. Zu einem negativen Ergebnis führten dagegen die Verhandlungen des Nuntius in Berlin mit den sowjetischen Abgesandten, die darauf ausgerichtet waren, die Bedingungen für ein Überleben der katholischen Kirche zu gewährleisten. Sie waren 1924 in die Wege geleitet worden und dauerten über drei Jahre.
Staatssekretär von Pius XI.
Am 16. Dezember 1929 kreierte Pius XI. Pacelli, seinen Vertreter in Berlin, zum Kardinal. Als er Berlin verließ, erhielt er Anerkennungen – auch in der »gegnerischen Presse«, wie in einem Bericht, den die Nuntiatur an den Vatikan sandte, hervorgehoben wird – für seine Fähigkeiten und seine Verdienste. Wenige Wochen später ernannte Papst Pius XI. den neuen Purpurträger zu seinem Staatssekretär, durch ein kurzes Dokument, welches das Datum des 7. Februar 1930 trägt und das er eigenhändig aufsetzte und schrieb. Es ist in der äußerst interessanten Ausstellung zu sehen, die das Päpstliche Komitee für Geschichtswissenschaften im »Braccio di Carlo Magno« beim Petersplatz eingerichtet hat, im Gedenken an Pacelli und sein Pontifikat in seinem 50. Todesjahr; ich durfte vor zwei Tagen diese Ausstellung eröffnen. In diesem Zusammenhang ist es von Interesse, das päpstliche Schreiben in ganzer Länge zu zitieren: »Herr Kardinal, da Wir es für richtig erachtet haben, das Rücktrittsgesuch von Herrn Kardinal Pietro Gasparri von seinem Amt als Staatssekretär anzunehmen, – wir haben diesem Gesuch heute nicht ohne tiefes Bedauern stattgegeben –, haben Wir coram Domino entschieden, Sie, Herr Kardinal, in die gewiß nicht einfache und mit vielen Mühen verbundene Nachfolge in diesem hohen und schwierigen Amt zu berufen und zum Staatssekretär zu ernennen. Wir berufen und ernennen Sie daher durch diesen unseren Chirograph. Vor allem Ihr Geist der Frömmigkeit und des Gebets, der ihnen reichen göttlichen Beistand zusichern wird, veranlaßt uns zu dieser Ernennung und schenkt uns volles und sicheres Vertrauen, aber auch die Eigenschaften und Fähigkeiten, mit denen Gott Sie in seiner Güte beschenkt hat und die Sie in allen hohen Ämtern, die Ihnen bisher anvertraut wurden – besonders in den Nuntiaturen in Bayern und Deutschland –, sehr gut zu gebrauchen wußten zur Ehre des göttlichen Gebers und im Dienste seiner Kirche. Mit herzlichem Segen.«
So begann für Pacelli die letzte entscheidende Etappe vor dem sehr kurzen Konklave, in dem er neun Jahre später, am 2. März 1939, genau an seinem 63. Geburtstag, als erster Römer und erster Staatssekretär seit über zwei Jahrhunderten zum Papst gewählt werden sollte. Den Zeitabschnitt, in dem der Kardinal der erste Mitarbeiter Pius’ XI. war – einen der schwierigsten und tragischsten des 20. Jahrhunderts –, hat P. Pierre Blet, ein großer Fachmann auf diesem Gebiet, den ich an dieser Stelle grüßen möchte, als erster eingehend erforscht. Der internationale Kontext war sehr schwierig aufgrund der Weltwirtschaftskrise und der steigenden Welle jener totalitären Flut, die Europa zu überrollen schien, während in der Kirche von Rom – nachdem die »Römische Frage« durch die Lateranverträge zwischen Italien und dem Heiligen Stuhl endlich gelöst worden war – jene Universalität, die für ihre Berufung bezeichnend ist, immer mehr zum Tragen kam. Gerade die Pontifikate Pius’ XI. und Pius’ XII. sollten sie stark entfalten und hervorheben, in Vorbereitung der Jahre des Zweiten Vatikanischen Konzils und ihrer Nachfolger in der zweiten Hälfte des Jahrhunderts. Grundlegend war dabei die Arbeit von Staatssekretär Pacelli, dem erstklassige Mitarbeiter zur Seite standen. Zwei sehr unterschiedliche, aber einander ergänzende Persönlichkeiten stachen unter ihnen hervor: Domenico Tardini und Giovanni Battista Montini. 1937 wurde der eine zum Sekretär für die außerordentlichen kirchlichen Angelegenheiten und der andere zum Substitut im Staatssekretariat ernannt. Nach der Wahl Pacellis zum Papst wurden sie in diesen Ämtern bestätigt bis beide Ende 1952 Pro-Staatssekretäre wurden.
Mit Pacelli übernahm ein außergewöhnlich gebildeter Kleriker die Leitung des Staatssekretariats, der die beim Heiligen Stuhl akkreditierten Diplomaten sofort beeindruckte. Der französische Botschafter beim Vatikan, François Charles-Roux, schrieb etwa 15 Jahre später über ihn: »Er war ein perfekter und gewissenhafter Verhandlungspartner. Er versuchte beharrlich, den wesentlichen Gesichtspunkten des Heiligen Stuhls Geltung zu verschaffen, war aber gleichzeitig konziliant, gerecht, unvoreingenommen und äußerst korrekt. Wenn er gezwungen war, unnachgiebig oder energisch zu sein, etwas abzulehnen oder Beschwerde einzulegen, so konnte er dies tun, ohne beleidigend zu sein. Der Umgang mit ihm ließ an ein Wort des französischen Diplomaten und Staatsmannes Choiseul denken: Wahre Vornehmheit ist Wahrheit, die manchmal mit Nachdruck, stets aber mit Anmut zum Ausdruck gebracht wird.« Und diese Eigenschaften konnte der Heilige Stuhl sich sofort zunutze machen in den dunklen Jahren, die dem Zweiten Weltkrieg vorausgingen.
Die Nähe zu Pius XI.
Es ist nicht möglich, hier auf eine so ereignisreiche und vom historischen Standpunkt her so komplexe Periode näher einzugehen, aber um das Wirken des Apostolischen Stuhls, des Papstes und seines Staatssekretärs darzulegen, genügt es, mit einigen wenigen Worten Tatsachen ins Gedächtnis zu rufen, die zwar bekannt sind, aber nicht immer in ihrem historischen Kontext interpretiert und manchmal verfälscht werden. In Italien nahmen trotz der Lateranverträge die Polemiken und Spannungen zwischen dem Heiligen Stuhl und dem faschistischen Regime zu, bis es 1931 zu einer Krise kam, als das Regierungsoberhaupt Mussolini anordnete, die katholischen Jugendverbände aufzulösen. Pius XI. reagierte sehr heftig und ließ die berühmte Enzyklika Non abbiamo bisogno veröffentlichen. Diese wandte sich in so scharfer Weise gegen den Regierungsentscheid, daß Msgr. Montini den Auftrag erhielt, für ihre Verbreitung außerhalb von Italien den Text inkognito in die Nuntiaturen von München und von Bern zu bringen, da man fürchtete, daß die Veröffentlichung im Inland untersagt würde. In dem auf Italienisch verfaßten Text sagte der Papst: »Es wurde versucht, dem, was Uns als Vater und Seelenhirt am meisten am Herzen lag und immer liegen wird, einen tödlichen Schlag zu versetzen.« Die Krise konnte beigelegt werden, aber es kam in den nachfolgenden Jahren immer wieder zu Spannungen – in einem Land, in dem die einzige noch wirklich freie Pressestimme die Zeitung des Papstes war, wie Piero Calamandrei, ein Vertreter der Laizität, später vor der Verfassunggebenden Versammlung in Erinnerung rief: »Weil wir an einem bestimmten Punkt, in den Jahren der größten Unterdrückung, gemerkt haben, daß die einzige Zeitung, in der sich noch eine Spur von Freiheit fand – unserer Freiheit, der gemeinsamen Freiheit aller freien Menschen –, der ›L‘Osservatore Romano‹ war; weil wir die Erfahrung gemacht haben, daß jene, die den ›L’Osservatore Romano‹ kauften, Übergriffen ausgesetzt waren; weil sich in den ›Acta diurna‹ unseres Freundes Gonella eine freie Stimme fand«.
Im selben Jahr 1931 kam eine weitere Enzyklika heraus, die Enzyklika Nova impendet über die Schwere der Wirtschaftskrise und über das zunehmende Wettrüsten. Sie folgte im Oktober auf die zweite große Sozialenzyklika, Quadragesimo anno, die anläßlich des Jahrestages der Sozialenzyklika Papst Leos XIII. im Mai veröffentlicht worden war. Die schwierige soziale Lage war im folgenden Jahr auch das Thema der Enzyklika Caritate Christi, auf die ebenfalls 1932 die Enzyklika Acerba animi folgte, über die antikatholische Verfolgung in Mexiko, das die diplomatischen Beziehungen zum Heiligen Stuhl abbrach. Aber die Krise kam auch in Spanien zum Ausbruch, wo die erst seit kurzem ausgerufene Republik eine stark kirchenfeindliche Politik führte und Maßnahmen ergriff, die 1933 energische Proteste des Heiligen Stuhls hervorriefen, begonnen bei der Enzyklika Dilectissima nobis, gegen die »ernsthafte Beleidigung nicht nur der Religion und der Kirche, sondern auch der zivilen freiheitlichen Prinzipien, die dem neuen spanischen Regime angeblich zugrundeliegen«. Weiter heißt es in dem päpstlichen Rundschreiben: »Und man glaube nicht, daß Unser Wort vom Widerwillen gegen die neue Regierungsform oder gegen andere der jüngsten Veränderungen in Spanien, die rein politischer Natur sind, inspiriert sei. Bekanntlich hat nämlich die katholische Kirche, die keineswegs an die eine oder andere Regierungsform gebunden ist, solange die Rechte Gottes und des christlichen Gewissens gewahrt bleiben, keine Schwierigkeiten, sich mit den verschiedenen zivilen Institutionen zu verständigen, ganz gleich, ob diese monarchisch oder republikanisch, aristokratisch oder demokratisch geprägt sind. Ein Beweis dafür, um nur von der jüngeren Zeit zu sprechen, sind die zahlreichen Konkordate und Verträge, die in den letzten Jahren geschlossen wurden, sowie die diplomatischen Beziehungen, die der Heilige Stuhl mit verschiedenen Staaten geknüpft hat, in denen nach dem letzten großen Krieg republikanische Regierungen an die Stelle der monarchischen getreten sind.« Ebenso äußerte sich auch Staatssekretär Pacelli in bezug auf die Haltung der Kirche gegenüber der Staatsgewalt: »Ihre 2000jährige Erfahrung verbietet es ihr, der Frage nach der Staatsform und ihren Strukturen übertriebene Bedeutung beizumessen.« Ein Beweis für die Mäßigung und den Realismus der Kirche von Rom in der Tragödie, die drei Jahre später in den spanischen Bürgerkrieg einmünden sollte, ist die Haltung des Heiligen Stuhls und Pius’ XI. selbst: Sie standen bekanntlich viele Monate lang den Aufrührern unter General Franco nicht positiv gegenüber.
Unter den vom Heiligen Stuhl unterzeichneten Konkordaten sticht natürlich das Konkordat mit dem Deutschen Reich besonders hervor. Es wurde 1933 geschlossen – die Situation war jetzt jedoch ganz anders als die, die Pacelli drei Jahre zuvor verlassen hatte, da der Nationalsozialismus immer mehr Zuspruch bekam. Der Heilige Stuhl und die Mehrheit der deutschen Bischöfe stand ihm – im Gegensatz zu vielen Katholiken und zur überwältigenden Mehrheit der Protestanten – ablehnend gegenüber, auch wenn die anfängliche Opposition des Episkopats den Aufstieg Hitlers an die Macht und den Zuspruch, den das neue Regime fand, in Rechnung stellen mußte. Um nur eine Zahl zu nennen: Gut 11.000 katholische Priester (fast die Hälfte des deutschen Klerus) »waren von politisch oder religiös motivierten Strafmaßnahmen durch das Naziregime betroffen«; viele von ihnen endeten im Konzentrationslager. Eine der Folgen des Konkordats war das Verschwinden der katholischen Zentrumspartei aus dem politischen Geschehen, aber die Gegensätze zwischen der katholischen Kirche und dem Nationalsozialismus verschärften sich – trotz der wachsenden Besorgnis um das Erstarken des kommunistischen Totalitarismus und trotz des traditionellen katholischen Antijudaismus – mit dem Beginn der antisemitischen Gesetzgebung und den Bestimmungen über die Zwangssterilisierung, gegen die sich bereits 1934 vor allem der Bischof von Münster, Clemens von Galen, mit Nachdruck aussprach. Es entstand eine deutliche Opposition gegen den Nationalsozialismus, und 1936 baten die Bischöfe in einem gemeinsamen Brief den Papst um eine Enzyklika. Pius XI. rief die drei deutschen Kardinäle (Adolf Bertram, Michael von Faulhaber und Karl Joseph Schulte) sowie die beiden stärksten Regimegegner unter den Bischöfen – den eben erwähnten von Galen und Konrad von Preysing – in Rom zusammen. Mit der maßgebenden Hilfe Kardinal Pacellis und seiner engen deutschen Mitarbeiter (Msgr. Ludwig Kaas und die Jesuiten Robert Leiber und Augustin Bea) kam es so 1937 zur Enzyklika Mit brennender Sorge, die die rassistische und heidnische Ideologie verurteilte, die im Deutschen Reich die Oberhand gewonnen hatte. Wenige Tage später folgten die Enzykliken gegen den atheistischen Kommunismus (Divini redemptoris) und über die blutigen Verfolgungen der mexikanischen Katholiken durch den freimaurerischen Laizismus (Firmissimam constantiam).
Eine eingehende Untersuchung der Beziehung zwischen Pius XI. und seinem Staatssekretär steht noch aus. Sie kann im Laufe der Zeit durch die fortschreitende Erforschung der vatikanischen Archivbestände erfolgen. Diese sind seit über zwei Jahren für das Pontifikat Pius’ XI., also bis Anfang 1939, vollständig geöffnet, werden aber von den Fachleuten recht wenig konsultiert. Bekanntlich brachte der Papst Pacelli große Wertschätzung entgegen. Bereits bei seiner Kreierung zum Kardinal gebrauchte er ein Wort aus dem Evangelium (Joh 1,26), das später als prophetisch betrachtet wurde: »Medius vestrum stat quem vos non scitis«. Seine Wertschätzung wuchs ständig und veranlaßte Pius XI., seinen Staatssekretär wiederholt auf Missionen ins Ausland zu senden, was eine nie dagewesene Neuerung bedeutete. 1934 überquerte Kardinal Pacelli den Atlantik – wie ein Jahrhundert vor ihm bereits ein anderer zukünftiger Papst, der junge Mastai Ferretti, den eine diplomatische Mission nach Chile geführt hatte. So war der Staatssekretär und päpstliche Legat auf dem Internationalen Eucharistischen Kongreß in Buenos Aires, und auf der langen Reise besuchte er dann Montevideo und Rio de Janeiro und anschließend Las Palmas de Gran Canaria und Barcelona, bevor er Anfang 1935 wieder im Vatikan eintraf.
Wenige Monate später hielt sich der Purpurträger in Lourdes auf, wo er in der Abschlußpredigt seiner Reise die Erlösung Christi der »Fahne der sozialen Revolution«, der »falschen Auffassung von der Welt und vom Leben« und dem »Aberglauben von Rasse und Blut« entgegenstellte und so den »Götzenkult der Rasse« verurteilte. Dieses Urteil wiederholte Kardinal Pacelli mit ebenso deutlichen Worten auch zwei Jahre später, als der Papst ihn noch einmal nach Frankreich sandte, diesmal nach Lisieux, um dort die Basilika einzuweihen, und dann nach Paris, wo der Purpurträger mit Vertretern der französischen Volksfrontregierung zusammentraf. Und 1938 führte ein weiterer Internationaler Eucharistischer Kongreß den Staatssekretär nach Ungarn, wo er das traditionelle Prinzip der Kirche bekräftigte, sich aus der Bestimmung der Regierungsform herauszuhalten, und wo er vor allem das Wettrüsten anklagte, das »zur Hauptbeschäftigung der Menschheit des 20. Jahrhunderts geworden war«. Er mahnte, daß die »Zerstörungswut« neuer Kriege »die größten Schrecken der Vergangenheit« in den Schatten stellen würde. Pacellis vielleicht wichtigste Reise war jedoch sein langer Privatbesuch in den Vereinigten Staaten im Herbst 1936. Er legte dafür Tausende von Kilometern auch mit dem Flugzeug zurück, wie er es im übrigen auch schon in Deutschland getan hatte – ein weiterer Beweis für seine moderne Einstellung. Anläßlich dieser Reise traf der Kardinal mit etwa 80 Bischöfen und mit den wichtigsten Politikern zusammen, unter ihnen der soeben wiedergewählte Präsident Roosevelt. Bei seiner Rückkehr in den Vatikan ließ der Papst ihn ein Porträt vorfinden mit der handschriftlichen Widmung »Carissimo Cardinali suo Transatlantico Panamerico Eugenio Pacelli feliciter redeunti«. Nur wenige Tage zuvor hatte Pius XI. Msgr. Tardini sehr überrascht, als er seinen noch auf Reisen befindlichen Staatssekretär lobte und am Ende bedenkenlos sagte: »Er wird ein guter Papst sein«.
Die Vorhersage traf weniger als drei Jahre später ein, als der Krieg sich bereits näherte. Der neue Papst, der den Namen Pius XII. angenommen hatte, versuchte den Krieg noch in letzter Minute abzuwenden durch einen Appell, den er mit Hilfe des Substituts Montini verfaßt hatte und den er eine Woche vor dem Einfall der deutschen Truppen in Polen aussprach: »Eine ernste Stunde schlägt augenblicklich für die ganze Menschheitsfamilie. Eine Stunde größter Entscheidungen, denen sich Unser Herz und Unsere geistliche Autorität nicht verschließen kann und darf; jene Autorität die von Gott stammt, um die Seelen auf den Weg des Friedens und der Gerechtigkeit zu führen. (…) Wir, nur mit dem Wort der Wahrheit bewaffnet, und über allen Streitigkeiten und Leidenschaften stehend, sprechen zu euch im Namen Gottes, von dem alle Vaterschaft im Himmel und auf Erden ihren Namen hat. (…) Mit Hilfe der Vernunft, nicht mit jener der Waffen, bricht sich die Gerechtigkeit Bahn. Reiche, die nicht auf Gerechtigkeit gründen, werden von Gott nicht gesegnet. Die Loslösung von der moralischen Ordnung verrät jene, die sie selbst verraten. Drohend wächst die Gefahr, noch ist es Zeit. Nichts ist verloren mit einem Frieden, aber alles kann es sein mit einem Kriege! Möge man das doch begreifen! Möge man doch die Verhandlungen wieder aufnehmen! (…) Wir flehen sie an beim Blute Christi, dessen Sanftmut im Leben und Tod von siegreicher Kraft über die Welt war. Wir wissen und fühlen, daß alle rechten Herzens auf Unserer Seite stehen; alle, die hungern und dürsten nach Gerechtigkeit; alle, die an der Not des Lebens leiden. (…) Es steht auf Unserer Seite jenes alte Europa, welches das Werk des Glaubens und des christlichen Geistes ist. Endlich die gesamte Menschheit, die nach Gerechtigkeit, Brot und Frieden ausschaut, nicht nach dem todbringenden und zerstörenden Schwert.«
Der Appell Pius’ XII. war erfolglos, und ebenso erfolglos blieben die Anklagen, die in seiner ersten Enzyklika, Summi pontificatus, enthalten waren. Sie wurde im ersten Kriegsherbst veröffentlicht und prangerte an, »daß man das Gesetz der Solidarität und Liebe zwischen den Menschen in Vergessenheit geraten läßt; jenes Gesetz, das sowohl durch den gemeinsamen Ursprung und durch die nämliche Vernunftnatur aller Menschen, gleichviel welchen Volkes, vorgeschrieben und auferlegt ist, wie auch durch das Opfer der Erlösung, das Jesus Christus … darbrachte«. Sie bekräftigte mit Nachdruck jene »Einheit des Menschengeschlechts«, die im Mittelpunkt und im Titel der letzten geplanten Enzyklika seines Vorgängers stand, zu dem Pius XII. manchmal ohne triftigen Grund in Gegensatz gebracht wird. Es gab also keine »versteckte Enzyklika«, und der Kardinal-Camerlengo Pacelli zensierte auch nicht die letzte Ansprache Pius’ XI. zum 10. Jahrestag der Lateranverträge, die Johannes XXIII. 20 Jahre später im »L’Osservatore Romano« veröffentlichen ließ.
Die Enzyklika Summi pontificatus verurteilte auch die »Auffassung von der schrankenlosen Autorität des Staates«, die in der Enzyklika als »falsch« und »verderblich« bezeichnet wird, sowohl für »das innere Leben der Nationen«, als auch für die »Beziehungen der Völker untereinander, weil sie die übernationale Gemeinschaft zerstört, dem Völkerrecht seine Grundlage und seine Bedeutung entzieht, zur Verletzung fremder Rechte führt und jedes Verstehen und friedliche Zusammenleben erschwert«. Schließlich klagte sie mit sehr harten Worten die »Stunde der Finsternis« an, in der »die Geister der Gewalt und des Unfriedens die blutige Schale namenlosen Leidens über die Menschheit ausgießen«, und mahnte: »Schon sind die Völker in den mörderischen Strudel des Krieges hineingezogen, und vielleicht stehen sie erst am ›Anfang der Leiden‹ (Mt 24,8); und doch ist bereits in Tausenden von Familien Tod und Verwaisung, Trauer und Elend bitterer Hausgeist geworden. Das Blut ungezählter Menschen, auch von Nichtkämpfern, erhebt eine erschütternde Klage, insbesondere auch über ein so geliebtes Volk wie das polnische, dessen kirchliche Treue und Verdienste um die Rettung der christlichen Kultur mit unauslöschlichen Lettern in das Buch der Geschichte geschrieben sind und ihm ein Recht geben auf das menschlich-bürgerliche Mitgefühl der Welt.« Weiter sagte Pius XII., »daß das Grundgesetz des Reiches Christi, die katholische Bruderliebe, nicht ein leeres Wort ist, sondern lebendige Wirklichkeit. Ein unübersehbares Arbeitsfeld eröffnet sich der christlichen Caritas in all ihren Formen. Wir haben das Vertrauen zu Unsern Söhnen und Töchtern, deren Boden noch nicht von der Geißel des Krieges heimgesucht ward, daß sie im Geiste des göttlichen Samariters sich derer erinnern, die als Opfer des Krieges ein Recht auf Mitleid und Hilfe haben.«
Die Stellungnahme Pius’ XII.
In der ersten Enzyklika Pius’ XII. warfen also nicht nur die Schrecken des Krieges ihre Schatten voraus, sondern es kündigte sich auch das gigantische Liebeswerk an, das die katholische Kirche in den Kriegsjahren gegenüber allen Menschen ohne Ausnahme entfalten sollte. Es wird unter anderem durch die dreieinhalb Millionen Dokumente des Vatikanischen Informationsbüros für die Kriegsgefangenen belegt, das auf Wunsch Pius’ XII. sofort nach Kriegsbeginn eingerichtet wurde. Im Bestand der Vatikanischen Archive reicht es bis 1947 und ist vollkommen geöffnet, aber dennoch beinahe ungenutzt. Es genügt scheinbar, ein Archiv zu öffnen, dessen Öffnung vielleicht sogar lautstark gefordert wird, damit die darin enthaltenen Dokumente vernachlässigt werden: Offenbar ist vielen Menschen die Geschichte nur dann wichtig, wenn sie als Waffe eingesetzt werden kann. Wie bekannt sein dürfte, sind die Archive des Heiligen Stuhls bis Anfang 1939 vollkommen geöffnet. Für die Zeit des Krieges und der Shoah wurde ihr Inhalt im Wesentlichen schon in den Actes et documents du Saint-Siège relatifs à la seconde guerre mondiale vorausgenommen, die auf Wunsch Pauls VI. ab 1965 veröffentlicht wurden. Diese gewaltige Dokumentation – zu der noch unzählige Dokumente anderer nationaler und privater Archive sowie zahlreiche Zeugnisse und historische Rekonstruktionen dieser Zeit hinzukommen – bestätigt, daß die Polemik über das sogenannte Schweigen Pius’ XII, dem Gleichgültigkeit gegenüber der Shoah oder sogar die Zustimmung zu ihr vorgeworfen wird, interessengebunden ist. Das wird im übrigen auch durch die Ursprünge dieser Polemik deutlich: Sie ist in der sowjetischen Propaganda der Kriegszeit verwurzelt, die dann einfloß in die kommunistische Propaganda zur Zeit des Kalten Krieges. Schließlich wurde sie von ihren Epigonen erneut in Umlauf gebracht.
Als Diplomat im Dienste Benedikts XV. hatte sich Pacelli bereits 1915 für die Verurteilung antisemitischer Gewalt eingesetzt, die in Polen zum Ausbruch gekommen war, und in den Dreißigerjahren machte er als Staatssekretär Pius’ XI. der antijüdischen Rundfunkpropaganda eines katholischen Priesters in den Vereinigten Staaten, Charles Coughlin, ein Ende. Durch seine Zeit in Deutschland kannte der Purpurträger auch den Nationalsozialismus und seine krankhafte Ideologie sehr gut und warnte zwischen 1937 und 1939 US-Amerikaner und Briten mehrmals vor der Gefahr, die das Dritte Reich darstellte. Darüber hinaus unterstützte der Papst zwischen Herbst 1939 und Frühjahr 1940 den – schnell fehlgeschlagenen – Versuch einiger Kreise des deutschen Militärs, die mit den Briten in Kontakt standen, das Hitlerregime zu stürzen. Und nach dem deutschen Angriff auf die Sowjetunion weigerte sich Pius XII., sich und die katholische Kirche dem anzuschließen, was als »Kreuzzug gegen den Kommunismus« ausgegeben wurde und setzte sich vielmehr dafür ein, die Widerstände vieler US-amerikanischer Katholiken gegen ein Bündnis mit den Sowjets zu überwinden, auch wenn das Urteil des Papstes und seiner engsten Mitarbeiter in bezug auf den Kommunismus stets äußerst negativ blieb. Zu behaupten, Pius XII. sei das Schicksal der Opfer des Nationalsozialismus – der Polen und vor allem der Juden – gleichgültig gewesen, oder ihn gar als »Hitlers Papst« darzustellen ist daher nicht nur beleidigend, sondern vor allem vom historischen Gesichtspunkt her unhaltbar. Ebenso entbehrt das Bild eines Papstes, der den Amerikanern hörig und der »geistliche Wächter des Westens« ist, das von den Sowjets und ihren Anhängern in den europäischen Demokratien während des Kalten Krieges verbreitet und stets verteidigt wurde, jeder historischen Grundlage.
Im Angesicht der Shoah
Angesichts der Schrecken des Krieges und dessen, was später als Shoah bezeichnet wurde, nahm Papst Pius XII. keine neutrale oder gleichgültige Haltung ein. Das, was damals wie auch heute noch als Schweigen abgestempelt wird, war vielmehr eine bewußte und schwere Entscheidung, die auf einem glasklaren moralischen und religiösen Urteil gründete. Es gab und gibt sehr viele Stimmen, die das erkannt haben, auch außerhalb der katholischen Welt. Beispielsweise schrieb Albert Einstein bereits 1940 in der Zeitschrift »Time«: »Nur die Kirche hat es gewagt, sich Hitlers Unterdrückungskampagne gegen die Wahrheit zu widersetzen. Früher hat mich die Kirche nie besonders interessiert, jetzt aber empfinde ich ihr gegenüber große Zuneigung und Bewunderung, denn nur die Kirche hatte konstant den Mut und die Kraft, sich auf die Seite der intellektuellen Wahrheit und der moralischen Freiheit zu stellen«. Der Dominikaner und spätere Kardinal Yves Congar gibt seinerseits in seinem Konzilstagebuch die Aussagen eines Zeitzeugen, seines Mitbruders Rosaire Gagnebet, wieder. Nach dem Massaker der »Fosse Ardeatine« fragte sich der Papst »mit großer Besorgnis«, ob er seine Stimme dagegen erheben sollte: »Aber alle Klöster, alle Ordenshäuser in Rom waren voll von Menschen, die dort Zuflucht suchten: Kommunisten, Juden, Demokraten und Antifaschisten, ehemalige Generäle usw. Pius XII. hatte die Klausur aufgehoben. Wenn Pius XII. öffentlich und feierlich protestiert hätte, hätte es eine Durchsuchung dieser Häuser gegeben, und das wäre katastrophal gewesen. « So wählte der Papst den diplomatischen Protest. Als ihm die Deportation angedroht wurde, teilte er dem Erzbischof von Palermo, Kardinal Luigi Lavitrano, mit, daß er »die Machtbefugnisse an seiner Stelle« erhalten würde, und zum deutschen Botschafter sagte er, ohne zu zögern: Verhaften wird man »Bischof Pacelli, aber nicht den Papst«!
Die Hilfeleistungen, die Pius XII. für die Verfolgten in die Wege leitete – unter anderem für sehr viele Juden in Rom, in Italien und in verschiedenen anderen Ländern –, waren enorm und werden immer häufiger dokumentiert, auch von seiten namhafter Historiker und Intellektueller, die sich gewiß nicht verpflichtet fühlen, das Papsttum zu verteidigen, wie Ernesto Galli della Loggia, Arrigo Levi und Piero Melograni. Aus dieser nie vergehenden Vergangenheit kommen langsam immer mehr Fakten und Dokumente ans Tageslicht. Diese Dokumentation läßt dem Wirken Papst Pius’ XII. und seiner Kirche angesichts der kriminellen Verfolgung der Juden Gerechtigkeit widerfahren. Sie macht es dringend erforderlich, zahllose Geschichtsbücher neu zu schreiben und die diffamatorische Legende eines nazifreundlichen Papstes für immer aus dem Gedächtnis zu tilgen. Diese Legende entstand in den Jahren des Krieges und fand ihren Höhepunkt 1963 in der Aufführung des Dramas »Der Stellvertreter« von Rolf Hochhuth. 2002 wurde sie durch den Film »Amen« von Constantin Costa- Gavras noch einmal in Umlauf gebracht. Daß es sich dabei um einen organisierten Feldzug handelte, hatte Giovanni Spadolini in Italien bereits 1965 angeprangert. Der Historiker sprach damals von »systematischen Angriffen der kommunistischen Welt, die auch in katholischen Herzen auf ein gewisses Einverständnis oder Entgegenkommen stoßen – zumindest bei einigen Katholiken, die auch Italien nicht ganz unbekannt sind«. Das bestätigte 40 Jahre später ein ganzes Dossier, aus dem hervorgeht, daß die Führungspersönlichkeiten des Dritten Reiches Papst Pius XII. als Feind betrachteten. Es handelt sich dabei um bisher unveröffentlichte nationalsozialistische Dokumente, die in die Hände der Leiter des Geheimdienstes im kommunistischen Teil Deutschlands gelangt und dort in der Versenkung verschwunden waren bis Nachforschungen der Tageszeitung »La Repubblica« sie wieder ans Tageslicht brachten. Und diese Zeitung kann man wahrhaftig nicht als Pacelli-freundlich bezeichnen.
Die historiographische Debatte um Pius XII. wurde in einem langen und wichtigen Interview auf den Punkt gebracht, das der »L’Osservatore Romano« anläßlich des 50. Todestages Pius’ XII. mit dem Historiker Paolo Mieli führte, dem Direktor des »Corriere della Sera«. In diesem sehr bedeutsamen Text hat Mieli unter anderem erklärt, er sei davon überzeugt, daß die Historiker Papst Pius XII. Gerechtigkeit widerfahren werden lassen, und fügte hinzu: »In meinen Adern fließt zum Teil jüdisches Blut, und so ist mir ein Papst, der meinen Glaubensbrüdern zu überleben hilft, ehrlich gesagt lieber als einer, der eine demonstrative Geste vollbringt.« Und es lohnt sich, sein abschließendes Urteil über Pius XII. noch einmal zu lesen: »Vielleicht war er der wichtigste Papst des 20. Jahrhunderts. Sicher war er von Zweifeln geplagt. Mit der Frage des Schweigens hat er sich wie gesagt beschäftigt. Aber gerade das verschafft mir die Vorstellung, daß er Größe besaß. Unter anderem hat eine Tatsache mich sehr beeindruckt. Wenn Pius XII. nach Kriegsende ein schlechtes Gewissen gehabt hätte, hätte er sein Wirken zur Rettung der Juden hervorgehoben. Das hat er jedoch niemals getan. Er hat niemals ein Wort darüber gesagt. Er hätte es tun können. Er hätte es schreiben oder sagen lassen können. Aber er hat es nicht getan. Das ist für mich der Beweis, daß er eine Persönlichkeit von großem Format war. Er war kein Papst, der das Bedürfnis hatte, sich zu verteidigen. In bezug auf eine Beurteilung Pius’ XII. muß ich sagen, das mir im Herzen geblieben ist, was Robert Kempner, ein jüdischer Jurist deutscher Herkunft, der stellvertretende Hauptankläger in den Nürnberger Prozessen, 1964 schrieb: Jede propagandistische Stellungnahme der Kirche gegen die Hitler- Regierung wäre nicht nur ein geplanter Selbstmord gewesen, sondern hätte die Ermordung einer noch viel größeren Zahl von Juden und Priestern beschleunigt. Abschließend möchte ich sagen: Zwanzig Jahre lang wurde das Urteil über Pius XII. einhellig von allen geteilt. Meiner Meinung nach geht daher in der Offensive gegen ihn die Rechnung nicht auf. Und jeder, der seine Person mit intellektueller Redlichkeit untersuchen möchte, muß genau hier ansetzen – bei der Rechnung, die nicht aufgeht« (in O.R. dt. Nr. 43, 24.10.2008, S. 9).
Paul VI., Johannes Paul II. und Benedikt XVI. haben vom historischen Standpunkt aus Pius XII. und sein Wirken während des Zweiten Weltkriegs und angesichts der schrecklichen Tragödie der Shoah übereinstimmend verteidigt. Hinzu kommt, daß die Päpste das Gedenken der 6 Millionen Opfer der Schoah stets in Ehren gehalten haben und daß zweifellos der Wunsch besteht, auf dem Weg des Friedens, der Versöhnung und der religiösen Auseinandersetzung mit dem Judentum fortzuschreiten, wie Paul VI. es zur Zeit des Zweiten Vatikanischen Konzils und während seines ganzen Pontifikats tat, wie Johannes Paul II. ständig und beharrlich verkündigte und wie Benedikt XVI. bei vielen Gelegenheiten immer wieder sagte, insbesondere in diesem Jahr auf seinen Reisen in die Vereinigten Staaten, nach Australien und vor allem nach Frankreich.
Bekanntlich läuft für Papst Pius XII. der Heiligsprechungsprozeß. Dies ist eine religiöse Angelegenheit, die von allen respektiert werden muß und für die aufgrund ihres besonderen Wesens nur der Heilige Stuhl zuständig ist. Als Paul VI. 1965 während des Konzils den Beginn der Kanonisationsprozesse für Pius XII. und Johannes XXIII. ankündigte, begründete er ihn folgendermaßen: »So wird dem Wunsch stattgegeben, der sowohl für den einen als auch für den anderen in diesem Sinne von unzähligen Stimmen zum Ausdruck gebracht wurde; so wird ihr geistliches Erbe der Nachwelt erhalten bleiben; so vermeidet man, daß ihre wahren und geliebten Gestalten aus irgendeiner anderen Motivation als der Verehrung der wahren Heiligkeit und somit der Ehre Gottes heraus rekonstruiert werden, damit sie uns und den kommenden Generationen zur Verehrung erhalten bleiben.« Benedikt XVI. hat seinerseits während der Gedenkfeier fürPius XII. im Petersdom dazu aufgefordert, dafür zu beten, »daß der Seligsprechungsprozeß des Dieners Gottes Pius XII. glücklich vorangehen möge« (in O.R. dt., Nr. 42, 17.10.2008, S. 8f.). Diese Aufforderung nehme ich gerne entgegen und schließe mich ihr an, im Gedenken und in der Würdigung eines Papstes, der ein großer Papst war. Dieser Kongreß wird sicher viel dazu beitragen, ihn besser bekannt zu machen.
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[Vom Heiligen Stuhl veröffentlichtes Original]
Messe pour les familles à Mexico : Homélie du cardinal Bertone
Jan 22, 2009
ROME, Mardi 20 janvier 2009 (ZENIT.org) - Nous publions ci dessous le texte intégral de l'homélie prononcée par le cardinal Tarcisio Bertone, secrétaire d'Etat de Benoît XVI et légat pontifical à la VIème Rencontre mondiale des familles, lors de la messe de clôture qui a été célébrée à Mexico le dimanche 18 janvier.
Chers frères et sœurs dans le Christ,
«A tous les bien-aimés de Dieu qui sont à Rome, aux saints par vocation, à vous grâce et paix de par Dieu notre Père et le Seigneur Jésus Christ» (Rm 1, 7).
Avec ces paroles de l'apôtre saint Paul, dont l'Eglise célèbre le bimillénaire de la naissance, je désire vous transmettre à tous l'affection et la proximité spirituelle de Sa Sainteté le Pape Benoît XVI, que j'ai l'honneur de représenter comme légat pontifical en cette vi Rencontre mondiale des familles.
Je salue avec des sentiments particulier de communion fraternelle le cardinal Ennio Antonelli, président du Conseil pontifical pour la famille, en le remerciant vivement, ainsi que ses collaborateurs, pour l'attention délicate et efficace avec laquelle ils ont préparé cette initiative qui réunit dans ce beau pays des familles provenant du monde entier. Je désire également rappeler Monsieur le cardinal Alfonso López Trujillo, que nous confions à la miséricorde de Dieu et qui s'est occupé avec tant de zèle des précédentes rencontres mondiales des familles, ayant également lancé le chemin de préparation du rassemblement actuel.
Je salue avec affection et gratitude, également au nom du Saint-Père, Monsieur le cardinal Norberto Rivera Carrera, archevêque-primat de Mexico pour le soin et l'attention avec lesquels, avec la communauté diocésaine, il a achevé la célébration de cette Rencontre mondiale. Je ne peux manquer de mentionner également avec gratitude l'intense travail accompli par le comité d'organisation de cette grande rencontre, sous la direction de Mgr Jonás Guerrero Corona, évêque auxiliaire de Mexico, le dévouement de nombreux volontaires qui ont apporté une collaboration généreuse et également l'affection avec laquelle tant de familles de la ville ont ouvert leur maison et leur cœur à d'autres familles venues de loin pour participer à ce merveilleux événement ecclésial.
Je salue avec affection Messieurs les cardinaux, mes frères dans l'épiscopat et les délégations venues de nombreuses parties du monde, témoignant ainsi de l'engagement avec lequel les Eglises particulières travaillent pour la promotion de la pastorale familiale dans les diverses régions de la planète.
J'adresse un salut cordial et respectueux aux autorités présentes à cette Eucharistie, soulignant ainsi l'importance vitale de la famille pour le présent et l'avenir de la société.
Il faut également souligner l'enthousiasme et la conviction avec lesquels les prêtres, les religieux, les religieuses et les autres agents de la pastorale se consacrent à la promotion et à l'apostolat pour les familles et avec elles.
Je remercie, en particulier, les familles réunies ici dans cette grande assemblée liturgique, autour du Seigneur Jésus et sous le regard maternel de Notre-Dame de Guadalupe. Dans quelques instants, les époux présents renouvelleront leur alliance conjugale et la bénédiction du Seigneur descendra sur eux pour raviver la grâce sacramentelle du mariage.
Les lectures qui ont été proclamées nous présentent la Parole de Dieu qui nous illumine et nous interpelle. La première, tirée du Livre des Proverbes, parle des conseils d'un père à son jeune fils. Il s'agit d'un aspect particulièrement adapté à cette VIème Rencontre mondiale des familles, qui a pour thème: La famille, formatrice aux valeurs humaines et chrétiennes.
Ces enseignements paternels concernent la bonne conduite, l'éthique, les valeurs humaines et sont le fruit de l'expérience, de la réflexion et du bon sens. Ils contiennent des recommandations concrètes pour éviter les vices et pratiquer la vertu. Le texte que l'on vient d'entendre, dans sa brièveté, ne s'arrête que sur des cas comme l'ivresse la gloutonnerie, la paresse et le manque de respect pour les parents âgés. A ce propos, l'auteur précise: «Ne sois pas de ceux qui s'enivrent de vin, ni de ceux qui se gavent de viande, car buveur et glouton s'appauvrissent, et la torpeur fait porter des haillons. Ecoute ton Père qui t'a engendré, ne méprise pas ta mère devenue vieille» (Pr 23, 20-21). Toutefois, dans le Livre des Proverbes, l'horizon est beaucoup plus vaste, car il est question d'orgueil, d'arrogance, de colère, de vengeance, d'oppression des pauvres, en particulier des veuves et des orphelins, de prostitution, d'adultère, de mensonge et de tromperie.
Les vertus, au contraire, sont louées. Le texte proclamé exhorte vivement à être sages, droits, justes, honnêtes et engagés à faire le bien. «Ecoute, mon fils, deviens sage, et dirige ton cœur dans le chemin... Aquiers la vérité, ne la vends pas; sagesse, discipline et intelligence» (Pr 23, 19 et 23). Sous cet aspect également, les recommandations concernent beaucoup d'autres vertus: l'humilité, le contrôle de soi, la patience, la loyauté, la fidélité conjugale, le pardon des ennemis, le labeur, la sobriété, la défense des pauvres, la générosité et l'hospitalité.
Le principe qui régit et sur lequel se fonde le comportement éthique est la crainte du Seigneur: «Principe de la sagesse: la crainte de Yahvé!» (Pr 9, 10), c'est-à-dire l'authentique relation avec Dieu, faite de respect, d'adoration, d'obéissance et de confiance. Quelque chose de semblable est également dit également dans le passage de l'Ecriture que nous avons écouté: «Que ton cœur n'envie pas les pécheurs, mais dans la crainte de Yahvé qu'il reste tout le jour, car il existe un avenir et ton espérance ne sera pas anéantie» (Pr 23, 17-18).
La crainte du Seigneur pousse à renoncer au péché et à accomplir sa volonté, exprimée dans les règles morales. Etant donné que Dieu ne désire que notre bien, lui obéir, selon le Livre des Proverbes, représente le chemin pour connaître le succès également dans ce monde, pour obtenir la santé, la longévité, le bien-être, une famille unie, une descendance et la respectabilité sociale.
Le Psaume responsorial que nous avons chanté approfondit ce même enseignement: «Heureux tous ceux qui craignent Yahvé et marchent dans ses voies! Du labeur de tes mains tu te nourriras, heur et bonheur pour toi. Ton épouse: une vigne fructueuse...; tes fils: des plants d'olivier» (Ps 128, 1-3). Selon les écrits sapientiaux de l'Ancien Testament, la crainte du Seigneur, les valeurs éthiques et les normes morales appartiennent à la logique et au dynamisme de la vie qui tend à sa plénitude. Les accepter signifie suivre le chemin de sa propre croissance humaine, être fidèles à Dieu et fidèles à soi-même.
Il s'agit de valeurs et de règles connues à travers l'expérience et la réflexion, c'est-à-dire avec la raison, et qui, étant contenues dans le texte inspiré, sont, dans le même temps, Parole de Dieu. Il est compréhensible que certaines vérités accessibles à tous même aux non-croyants, soient confirmées par la révélation biblique, car souvent, la raison, obscurcie par les instincts et les préjugés, ne juge pas correctement. Comme le dit saint Augustin: Dieu a écrit sur des tables de pierre les dix commandements que les hommes ne lisaient plus dans leur cœur» (Commentaire au psaume, 57, 1). La droite raison et la foi sont alliées. Les valeurs authentiquement humaines sont également chrétiennes, car, comme l'exhorte l'apôtre Paul: «Enfin frères, tout ce qu'il y a de vrai, de noble, de juste de pur, d'aimable, d'honorable, tout ce qu'il peut y avoir de bon dans la vertu et la louange humaines, voilà ce qui doit vous préoccuper» (Ph 4, 8).
Les disciples de Jésus respectent eux aussi le contenu et l'essence des valeurs et de l'activité humaine, mais le message chrétien leur confère une signification nouvelle et plus élevée, il les intègre dans la réflexion filiale avec Dieu le Père et dans le dynamisme de la foi, de l'espérance et de la charité. Le centre de l'action morale du chrétien est la personne de Jésus Christ, le dialogue et la communion avec Lui, et à travers Lui, avec le Père dans l'Esprit Saint. Dans cette nouvelle relation avec les Personnes divines, la pratique des valeurs humaines et des règles morales se perfectionne, acquiert de nouvelles motivations et énergies, des capacités de sacrifice à la suite du Crucifié, une joie et une confiance dans la présence du Ressuscité.
La famille chrétienne place au centre de son attention la personne du Seigneur Jésus: elle l'accueille dans sa maison; elle prie et se réunit autour de Lui; elle s'efforce de partager ses enseignements, ses sentiments, ses désirs, d'accomplir sa volonté. La foi dans sa présence transforme toutes les relations et les activités familiales, exalte les valeurs humaines, crée un climat de communion et de joie. Un climat humain et dans le même temps divin, comme cela est rappelé avec émotion et enthousiasme dans le texte de la Lettre aux Colossiens que nous avons écoutée dans la deuxième lecture: «Vous donc, les élus de Dieu, ses saints et ses bien-aimés, revêtez des sentiments de tendre compassion, de bienveillance, d'humilité, de douceur, de patience... Le Seigneur vous a pardonnés, faites de même à votre tour. Et puis, par-dessus tout, la charité, en laquelle se noue la perfection. Avec cela, que la paix du Christ règne dans vos cœurs... Que la Parole du Christ réside chez vous en abondance... Et quoi que vous puissiez dire ou faire, que ce soit toujours au nom du Seigneur Jésus, rendant par lui grâces à Dieu le Père! Femmes, soyez soumises à vos maris... Maris, aimez vos femmes... Enfants, obéissez en tout à vos parents... Parents, n'exaspérez pas vos enfants, de peur qu'il ne se découragent» (3, 12-21).
Telle est «la famille formatrice de valeurs humaines et chrétiennes». En elle se pratiquent de nombreuses vertus, réunies et sublimées par la charité; les paroles et les œuvres de chaque jour sont animées par l'Esprit de Jésus et orientées par l'écoute de sa Parole. Les rôles des conjoints, des parents, et des enfants subsistent, mais tous rivalisent dans l'amour et le service réciproque.
Tous les membres de la famille sont interpellés, car tous doivent participer au développement des valeurs humaines et chrétiennes. Nous ne pouvons pas oublier la responsabilité particulière qui revient aux parents. Leur comportement envers les enfants devrait être semblable à celui manifesté par Marie et Joseph lorsque, selon le récit que nous avons écouté dans l'Evangile, ils trouvent Jésus dans le Temple, après l'avoir perdu.
Marie et Joseph le cherchent avec une indicible préoccupation: «Mon enfant, pourquoi nous as-tu fait cela? Vois, ton père et moi, nous te cherchons, angoissés» (Lc 2, 48). Ils aiment leur fils avec passion, de tout leur être.
Et bien, chers parents, aimez vos enfants et faites-leur sentir qu'ils sont aimés et appréciés, respectés et compris. Se sentir aimés suscite la gratitude et la confiance dans les autres, en soi-même et dans l'amour du Père céleste; et c'est un appel à répondre à l'amour par l'amour.
Marie et Joseph vivent dans l'intimité avec Jésus; mais sa personne et son comportement sont toutefois un mystère également pour eux. «Et il leur dit: "Pourquoi donc me cherchiez-vous? Ne saviez-vous pas que je dois être dans la maison de mon Père?" Mais eux ne comprirent pas la parole qu'il venait de leur dire» (Lc 29-50). Marie et Joseph perçoivent que Jésus ne leur appartient pas; il vit pour son véritable Père qui est Dieu et se met complètement à la disposition du projet divin mystérieux. Bien qu'ils ne comprennent pas, ils l'accompagnent avec un amour respectueux et le servent avec sollicitude.
Chers parents, vous aussi, vous devez respecter la personnalité et la vocation de vos enfants, les éduquer et les aider à développer leurs potentialités cachées et les soutenir afin qu'ils puissent être pleinement eux-mêmes selon le dessein que Dieu a pour leur vie. Prenez soin d'eux comme d'un don qui vous a été confié sans être possessifs. Un célèbre poète a écrit: «Vos enfants ne sont pas vos enfants... ils voient le jour à travers vous, mais non pas à partir de vous. Et bien qu'ils soient avec vous, ils ne sont pas à vous. Vous pouvez leur donner votre amour, mais pas vos pensées, car ils pensent par eux-mêmes. Vous pouvez accueillir leur corps, mais non leurs âmes, car les âmes habitent la demeure de demain, que vous ne pouvez visiter, même dans vos rêves» (K. Gibran, le Prophète).
Un bon rapport éducatif comporte la tendresse et l'affection et, dans le même temps, le raisonnement et l'autorité. Les deux parents, le père et la mère, doivent être proches de leurs enfants et cultiver le dialogue avec eux. Chers parents, soyez généreux avec vos enfants, sans être permissifs; soyez exigeants sans être durs; soyez clairs avec eux et ne vous contredisez pas; sachez dire oui ou non au moment opportun. Soyez cohérents et donnez-leur le bon exemple. Ainsi, vous pourrez aider vos enfants à développer une personnalité équilibrée, active et créatrice, solide et fiable, capable d'affronter les défis et les épreuves de la vie, qui ne manqueront pas.
Une famille fondée sur le mariage monogame et ouvert à la vie est nécessaire en vue de la formation aux valeurs humaines et chrétiennes; une famille unie et stable est nécessaire. Les conjoints qui, en dépit de la fragilité humaine, s'efforcent avec la grâce de Dieu de vivre chaque jour de façon plus cohérente l'amour comme don total de leur vie l'un à l'autre, construisent leur maison sur le roc (cf. Mt 7, 24-25); ils font de leur famille un Evangile vivant; ils édifient l'Eglise et la société civile; ils reflètent dans l'histoire la présence et la beauté de Dieu qui est l'unité de trois Personnes: le Père, le Fils et le Saint Esprit.
Que la Très Sainte Vierge, Notre-Dame de Guadalupe, obtienne cette grâce pour les familles chrétiennes, afin qu'en bénéficient également toutes les familles du monde! O Marie, Mère du bel Amour, Mère de l'espérance, Secours des chrétiens, accueilles ces humbles prières et donne à toutes les familles du monde ce dont elles ont besoin pour grandir dans la sainteté, pour être le sel de la terre et la lumière du monde, pour être des sanctuaires de vie et d'amour, d'accueil et de pardon, de valeurs humaines et de vertus chrétiennes. Amen.
Les enfants de Gaza « premières victimes de toute violence
Jan 11, 2009
Visite du secrétaire d’Etat à un sanctuaire de l’Enfant Jésus de Prague
ROME, Mercredi 7 janvier 2009 (ZENIT.org) - Le cardinal Tarcisio Bertone a exprimé sa solidarité avec les enfants de Gaza « premières victimes de toute violence », à Arenzano, un sanctuaire de son ancien diocèse de Gênes, dédié à l'Enfant Jésus de Prague. Le cardinal Bertone a conclu les célébrations du centenaire.
L'Osservatore Romano du 8 janvier rapporte en effet les propos du cardinal secrétaire d'Etat mardi 6 janvier, avant la célébration de la messe en ce sanctuaire de l'enfance et en ce jour où l'on fête spécialement l'Enfant de Bethléem adoré par les Mages.
Le secrétaire d'Etat a exprimé son souhait que la mission de l'Union européenne pour la soultion de la crise à Gaza « porte des fruits concrets », tout en reconnaissant cette mission « très difficile » et pourtant avec des « chances de succès ».
A propos de l'Epiphanie comme « manifestation par excellence de Dieu aux hommes, du Dieu qui se fait enfant pour être l'un de nous », le cardinal Bertone a exprimé sa solidarité avec les enfants de Gaza qui souffrent et sont « les premières victimes de toute violence ».
« Depuis Arenzano, l'Eglise lance un message d'amour, de réconciliation, a ajouté le cardinal Bertone. Et non pas de vengeance, mais d'unité ».
Il a par ailleurs souligné que les Eglises peuvent contribuer à la solution des conflits « en témoignant elles-mêmes qu'elles sont des personnes et des institutions de dialogue » et aussi en « éduquant les consciences ».
Car la principale contribution de l'Eglise est justement celle de « l'éducation », a insisté le secrétaire d'Etat : « Il s'agit d'une contribution dont l'importance est reconnue par tous y compris par les chefs d'Etat ».
Il a souligné en même temps l'importance de l'action diplomatique visant au « dialogue de paix », qui doit être renforcé par l'action de la « communauté internationale ».
Demain, Benoît XVI adressera son discours annuel au Corps diplomatique accrédité près le Saint-Siège, l'un des discours les plus attendus de l'année. On y retrouvera certainement ces thèmes.
Pio XII, un grande Papa ingiustamente vilipeso
Dec 26, 2008
Chiusi domenica scorsa gli atti per il 50° anniversario della sua morte
MONTEFIASCONE, martedì, 23 dicembre 2008 (ZENIT.org).- Pio XII è stato un “sincero amico dell'umanità e fedele servitore della Chiesa”, un “architetto di pace” oggi ingiustamente vilipeso.
Con queste parole il Cardinale Tarcisio Bertone, Segretario di Stato vaticano, ha concluso domenica scorsa nella Concattedrale di Montefiascone (Viterbo) la celebrazione del cinquantenario della morte di questo Papa.
Il porporato ha dedicato la sua omelia alla figura del Pontefice e ai suoi sforzi per la pace durante la Seconda Guerra Mondiale, non solo invocandola ma lavorando per raggiungerla dando rifugio agli ebrei che fuggivano dalla furia nazista.
In particolare, in vista delle prossime feste natalizie, il Cardinal Bertone ha ricordato un altro Natale molto diverso, quello del 1942, in pieno conflitto mondiale, quando il Pontefice emise il suo famoso radiomessaggio in cui rivolgeva un accorato appello alla pace.
“In esso indicò al mondo i cinque punti essenziali per costruire la pace su solidi fondamenti di una nuova società: riconoscimento e tutela della dignità e dei diritti della persona umana; centralità della famiglia, fondamento della società; dignità del lavoro e salari giusti per le necessità dei lavoratori e delle loro famiglie; sicurezza giuridica, mediante un giusto ordinamento giuridico; la concezione dello Stato e del potere come servizio alla persona”, ha affermato come riporta “L'Osservatore Romano”.
Pio XII, ha ricordato il porporato, non si limitò a proclamare la necessità della pace, ma portò avanti una nota e intensa attività caritativa a favore delle famiglie più colpite dai tragici eventi bellici.
Allo stesso modo, “quando si scatenò la persecuzione contro gli Ebrei, volle impartire urgenti e precise disposizioni alle istituzioni cattoliche di Roma affinché aprissero le porte a uomini, donne e bambini anche a rischio della vita; così che potettero salvarsi proprio grazie al coraggio e alla sensibilità del Papa e della Chiesa”.
Il porporato si è infine riferito al 60° anniversario della Dichiarazione Universale dei Diritti dell'Uomo, avvertendo che quei diritti inalienabili sono oggi a rischio a causa dell'“individualismo e del relativismo culturale ed etico che caratterizza ampiamente il nostro tempo”.
Discours du Card. Bertone pour le 60° anniversaire de la Déclaration Universelle des Droits de l’Homme
Dec 12, 2008
Cité du Vatican, le 12 décembre 2008 - E.S.M. - Les droits de l’homme ont toujours besoin d’être défendus. Ils ont besoin de fidélité de notre part, parce qu’ils peuvent être perdus de vue, réinterprétés de manière restrictive, voire même niés » : Discours du Cardinal Bertone pour la Commémoration du 60° anniversaire de la Déclaration Universelle des Droits de l’Homme.
Dans la Salle Paul VI le 10 décembre dans l’après-midi, il y a eu la Commémoration Solennelle du 60° anniversaire de la Déclaration Universelle des Droits de l’Homme; la cérémonie était organisée par le Conseil Pontifical Justice et Paix. Le Cardinal Renato R. Martino, Président de Conseil a introduit la cérémonie qui comprenait trois moments. Il a notamment déclaré : « Sur la question des droits de l’homme, il existe une longue tradition catholique. Cet itinéraire historique de la tradition chrétienne des droits de l’homme n’est certainement pas un itinéraire pacifique. Il y a eu aussi en effet, de la part du Magistère, de nombreuses réserves et condamnations face à l’affirmation des droits de l’homme faite dans le sillon de la Révolution française ; elles étaient dues au fait que ces droits étaient proposés et affirmés contre la liberté de l’Église, dans une perspective qui s’inspirait du libéralisme et du laïcisme. Dans la vision catholique, une interprétation correcte et une protection des droits dépendent d’une anthropologie qui embrasse la totalité des dimensions constitutives de la personne humaine. La dignité humaine, qui est égale chez chaque personne, est dont la raison ultime pour laquelle les droits peuvent être revendiqués pour soi et pour les autres avec une force plus grande. Tous les êtres humains peuvent légitimement les revendiquer, avant tout parce qu’ils sont enfants du même et unique Père, et non pas d’abord en raison de leur appartenance ethnique, raciale et culturelle. L’ensemble des droits de l’homme doit correspondre en conséquence à la substance de la dignité de la personne. Ils doivent avoir pour but la satisfaction de ses besoins essentiels, l’exercice de ses libertés, de ses relations avec les autres personnes et avec Dieu ».
Le Cardinal Tarcisio Bertone, Secrétaire d’État de Sa Sainteté le pape Benoît XVI, a déclaré notamment dans son discours : « Au moment où elle fut adoptée, la déclaration Universelle exprimait la primauté de la liberté contre l’oppression, de l’unité de la famille humaine face aux divisions idéologiques et politiques, mais aussi aux différences de race, de sexe, de langue et de religion. Elle voulait défendre la personne, de l’idolâtrie de l’État que les totalitarismes avaient même divinisée ».
L’ensemble des droits et des facultés de la personne, que propose la Déclaration, en exalte de fait la liberté et l’appartenance à la famille humaine. « Nous ne sommes pas seulement devant une proclamation, mais plutôt devant une considération nouvelle et une place nouvelle de la dignité humaine de la part de la Communauté Internationale et des différentes Communautés politiques qui l’animent, peu enclins jusqu’alors à admettre la personne comme protagoniste. C’est une approche qui se présente comme toujours valable et non remplaçable, parce qu’elle appelle la personne à vivre ses propres droits avec une attitude de partage des droits des autres, et à regarder chacun de ses semblables non comme terme d’opposition ou de limite, mais en en reconnaissant ‘l’égalité substantielle’ et en s’engageant à vivre ‘dans un esprit de fraternité’ ».
L’Église a vu dans la Déclaration un « signe des temps », « un acte en mesure se synthétiser le sens de la liberté, en ramenant à des principes immuables les exigences actuelles, capable d’offrir des indications anthropologiquement fondées et en mesure juridiquement de répondre aux besoins humains les plus profonds ». Le Cardinal Bertone a rappelé ensuite que l’idée des droits fondamentaux avait une racine profonde dans la tradition chrétienne, et dans la doctrine de l’Église : « La protection de la personne humaine évoque la subsidiarité comme principe régulateur de l’ordre social et qui, en partant de la personne, garantit les droits et les libertés individuels, mais aussi ceux qui sont liés à la dimension communautaire ». Le Cardinal a rappelé aussi combien l’Église appréciait à sa juste valeur la Déclaration Universelle des Droits de l’Homme, comme l’avaient exprimé Paul VI, Jean Paul II et Benoît XVI, à l’occasion de leurs interventions à l’Assemblée Générale des Nations-Unies
De nos jours, malheureusement, « les droits fondamentaux semblent dépendre de mécanismes anonymes sans contrôle, et d’une vision qui se referme dans le pragmatisme du moment, en oubliant que le quotient de l’avenir de la famille humaine est la solidarité ». Se présente alors la question « si ce sont les structures économiques et leurs récents changements qui sont la cause du déni des droits, ou s’il ne s’agit pas plutôt d’un abandon de la vision de la personne qui, de sujet, est devenue toujours plus un objet de l’action économique ». Le Cardinal Bertone a rappelé que le critère qui conférait aux droits de l’homme la caractéristique d’être universels, c’était l’universalité de la personne. « Le manque de protection des droits de l’homme, qui se manifeste souvent dans l’attitude de nombreuses institutions et fonctions de l’autorité, est le fruit de la désagrégation de l’unité de la personne au sujet de laquelle on songe à proclamer des droits différents, de construire de vastes domaines de liberté qui restent toutefois privés de tout fondement anthropologique ».
Soixante ans après le 10 décembre 1948, « il ne semble plus possible de garantir les droits, si l’on oublie leur caractère indivisible, et si l’on n’abandonne pas la conviction que la protection des droits civils et politiques passe par un « ne rien faire » des appareils institutionnels, alors que l’engagement pour les droits économiques, sociaux et culturels doit être considéré seulement comme programmatique.
Sur le droit à la liberté religieuse, le Cardinal Bertone a déclaré : « L’objet de ce droit n’est pas le contenu intrinsèque d’une foi religieuse déterminée, mais l’immunité par rapport à toute coercition. C’est une donnée des plus évidentes que le fait religieux a une influence directe dans le déroulement de la vie interne des États, et de la vie de la Communauté Internationale. Malgré cela, on note toujours plus des indications et des tendances qui semblent vouloir exclure la religion et les droits qui lui sont liés, de la possibilité de concourir à la construction de l’ordre social, même dans le plein respect du pluralisme qui caractérise les sociétés contemporaines. La liberté religieuse risque d’être confondue avec la simple liberté de culte ou du moins, interprétée comme un élément appartenant à la sphère privée, et replacée toujours plus par un ‘droit de tolérance’ non précisé et imprécis. Et cela, en ignorant que la liberté religieuse, en tant que droit fondamental, veut dire dépassement de la tolérance religieuse ».
« Les droits de l’homme, même quand ils ont été reconnus et même fixés dans une éventuelle convention, ont toujours besoin d’être défendus. Ils ont besoin de fidélité de notre part, parce qu’ils peuvent être perdus de vue, réinterprétés de manière restrictive, voire même niés. Ils ont besoin d’être rappelés chaque jour, d’être reconstitués dans notre conscience et vécus de nouveau »
« Il est toujours plus difficile, a rappelé le Cardinal Bertone, pour terminer, de prévoir une protection des droits, efficace et universelle, sans un lien avec cette loi naturelle qui féconde les droits eux-mêmes et est l’antithèse de cette dégradation qui, dans nombre de nos sociétés, a intérêt à mettre en discussion l’éthique de la vie et de la procréation, du mariage et de la vie de la famille, mais aussi de l’éducation et de la formation des jeunes générations, en introduisant uniquement une vision individualiste sur laquelle construire arbitrairement de nouveaux droits plus ou moins bien précisés dans leur contenu et dans la logique juridique. Seule une vision faible des droits de l’homme peut considérer que l’être humain est la résultante de ses droits, en ne reconnaissant pas que les droits restent un instrument créé par l’homme pour donner une pleine réalisation à sa dignité innée ».
400 Jahre nach Galilei - Tagung zum Thema Glaube und Wissenschaft
Nov 28, 2008
„Zwei Flügel, um sich zur Wahrheit zu erheben“ – Kardinal Bertone zu Wissenschaft und Verantwortung
ROM, 27. November 2008 (ZENIT.org).- Dem Thema „400 Jahre nach Galilei" ist eine Tagung gewidmet, die sich mit dem Thema Glaube und Wissenschaft befasst und ihre Arbeiten am gestrigen Mittwoch, dem 26. November, aufgenommen hat. Zu diesem Anlass hielt Kardinalstaatssekretär Tarcisio Bertone einen Vortrag, in dem er sich mit den „zwei Flügeln" auseinandersetzte, die zur Wahrheit führen: Glaube und Vernunft.
Absicht der Auseinandersetzungen Kardinal Bertones ist es gewesen, die gemeinsame Reflexion über die überraschenden Entwicklungen in der zeitgenössischen Wissenschaft in einen weiteren Horizont zu stellen. Diese Reflexion entnehme ihre Vorteile nicht nur den Fortschritten der Wissenschaft und Technik im engen Sinn, sondern auch dem Beitrag der Philosophie sowie der Aufmerksamkeit gegenüber den gegebenen ethischen, religiösen, politischen und sozialen Folgen und Implikationen, die die Forschung mit sich bringe.
Angesichts der enormen Potentialitäten der der Wissenschaft zu Verfügung stehenden Technik werde dieses Erfordernis immer sichtbarer. Bertone verwies hierzu auf den Bereich der Biogenetik, der angewandten Informationstechniken, der Biomechanik, der Wirtschaft, der Finanz sowie der Erforschung des Weltraumes.
Galileo Galilei, der im Mittelpunkt der Arbeiten der Tagung steht, werde als einer der Väter der modernen Wissenschaft betrachtet. Ihm werde von vielen die Verwandlung des Wesens der Erkenntnis zugeschrieben, die unter dem Namen der „wissenschaftlichen Revolution" bekannt sei. Bertone betonte, dass innerhalb dieses Prozesses die Vernunft auf neuen Grundlagen zu stehen komme und als mathematische Denkart konzipiert werde.
Die Naturwissenschaft sei demzufolge nicht mehr ein Werk der Kontemplation, sondern werde zu „einer aufmerksamen Arbeit der Dekodierung": „Die Vernunft strukturiert sich anhand mathematischer Grundlagen und ersetzt so die reale Erfahrungswelt mit einer abstrakten geometrischen Welt." Dabei handle es sich um eine experimentelle Wahrheit, die an jene Konzeption der Wahrheit stößt, die auf den Gewissheiten der Tradition basiert.
Diese Bewegung habe zu den Entwicklungen der modernen Wissenschaften geführt, die von vielen komplexen Fragestellungen philosophischer und ethischer Art begleitet werden, dies aufgrund des wachsenden sozialen und anthropologischen Einflusses. Gerade dies macht für Kardinal Bertone eine eingehende Reflexion über die Grenzen der technowissenschaftlichen Forschung notwendig. Das Thema müsse im Gesamtzusammenhang des Wissens angegangen werden, das der Mensch ausgearbeitet hat, wobei die ethisch-sozialen Implikationen abzuwägen seien.
Kardinal Bertone hob die innere Komplexität der modernen Technowissenschaft sowie die Rolle hervor, die diese in den Hoffnungen und Ängsten der Menschen spielt. Es werde ein Dilemma sichtbar, dem nicht zu entgehen sei: einerseits bemerke man das Aufkommen komplexer ethischer Problematiken aufgrund der im Verhältnis zur Schnelligkeit der wissenschaftlichen Forschung unangemessenen ethischen Instrumente. Andererseits sei ein Verlust des Sinnes für die moralischen Gesetze sichtbar, die der Tradition entstammen, was leicht zur Abwesenheit von Gesetzen degeneriere.
Gerade an diesem Punkt werde die Notwendigkeit einer neuen Bestimmung des Verhältnisses von Glaube und Wissenschaft deutlich. In besonderer Weise habe dies Papst Johannes Paul II. in seiner Enzyklika Fides et ratio hervorgehoben. In diesem Lehrschreiben habe der Papst die Vernunft und den Glauben, die Wissenschaft und die Religion als die „die beiden Flügel" bezeichnet, „mit denen sich der menschliche Geist zur Betrachtung der Wahrheit erhebt", ohne dass diese sich dabei gegenseitig eliminieren und bekämpfen.
Das II. Vatikanische Konzil habe bekräftigt, dass der Mensch „mit den Mitteln der Wissenschaft und der Technik seine Herrschaft über beinahe die gesamte Natur ausgebreitet (hat) und (sie) beständig weiter (ausbreitet)" (Gaudium et spes, 33). Benedikt XVI jedoch habe seinen Vorgänger zitierend angemerkt: „Deshalb sind die Wissenschaftler, gerade weil sie ‚mehr wissen', berufen, ‚mehr zu dienen'. Weil die Forschungsfreiheit, die sie genießen, ihnen den Zutritt zum Fachwissen gibt, haben sie die Verantwortung, dieses weise zum Wohl der ganzen Menschheitsfamilie zu nutzen" (Ansprache an die Päpstliche Akademie der Wissenschaften, 6. November 2006).
Abschließend kehrte Kardinal Bertone auf Galileo Galilei zurück. Dabei unterstrich er, dass Galilei als Mann der Wissenschaft mit Liebe seinen Glauben und seine tiefen religiösen Überzeugungen gepflegt hat. „Galileo Galilei ist ein Mann des Glaubens, der die Natur als ein Buch sah, dessen Autor Gott ist".
"Religionsfreiheit ist das erste Menschenrecht"
Nov 23, 2008
Botschaft von Kardinal-Staatssekretär Tarcisio Bertone an die 83. französischen "Semaines Sociales"
Vatikanstadt-Paris, 23.11.08 (KAP) Das Recht auf Religionsfreiheit ist das erste aller Menschenrechte: Das betonte Kardinal-Staatssekretär Tarcisio Bertone in einer Botschaft, die er im Namen von Benedikt XVI. an die 83. französischen "Semaines Sociales" (Sozialwochen) richtete. Im Zentrum der "Semaines Sociales" in Lyon steht die gesellschaftliche Bedeutung der Religionen.
Die verschiedenen Glaubenstraditionen lieferten wichtige Antworten auf die Probleme der Gegenwart, heißt es in dem Schreiben des Kardinal-Staatssekretärs weiter. Um ihrer positiven gesellschaftlichen Rolle gerecht zu werden, müssten die unterschiedlichen Religionen einander respektieren. Gemeinsam sollten sie sich für ein friedliches Miteinander und die Wahrung der Menschenrechte einsetzen.
“Jerusalem soll Symbol des Friedens sein”
Nov 22, 2008
Kardinalstaatssekretär Bertone bei Buchpräsentation in Rom.
Vatikan (kathnews / RV). Im Rahmen der Präsentation des Buches „Gerusaleme e la Palestina“ (Jerusalem und Palästina) von Lorenzo Nigro, sprach Kardinalstaatssekretär Tarcisio Bertone SDB über das Heilige Land. Er betonte, dass Jerusalem stets „ein Symbol des Friedens zwischen den großen Religionen“ sein solle. Dabei unterstrich Bertone, dass die Heiligen Stätten ein „Labor des interreligiösen Dialogs“ sein sollten. Das vorgestellte Buch erzählt eine Pilgerfahrt durch das Heilige Land, die mit Fotografien des Bibelwissenschaftlers Salvatore Garofalo bebildert ist.
Neben Kardinalstaatsekretär Tarcisio Bertone war auch der auch Kardinal Giovanni Lajolo zur Präsentation des Buches geladen. Lajolo ist Präsident der Päpstlichen Kommission für den Staat der Vatikanstadt und Mitglied der vatikanischen Kongregation für die Bischöfe. Er betonte gegenüber der Presse die „dreifache“ Liebe für das Heilige Land. Zum einen sprach er über die Liebe zu den Menschen, deren spirituelle Wurzeln im Heiligen Land liegen und von der Liebe zu den Heiligen Stätten, sich „seit zu vielen Jahren das Blut Christi mit dem Blut so vieler schuldloser Opfer mischt.“ Als dritten Punkt nannte er die Liebe zu Jesus Christus, „der Symbol der Liebe Gottes zu den Menschen ist“.
Kardinal Tarcisio Bertone SDB wurde am 2. Dezember 1934 in Romano Canavese in Norditalien geboren. Nach dem Abitur trat er 1950 in den Orden Salesianer Don Boscos ein. In den Folgejahren studierte er Philosophie und Theologie an Universitäten in Turin und Rom und 1960 das Sakrament der Priesterweihe durch Erzbischof Albino Mensa. Von 1991 bis 1995 war er Erzbischof der Erzdiözese Vercelli. 1995 ereilte ihn ein Ruf zum Sekretär der Kongregation für die Glaubenslehre. Ab 2003 war Bertone Erzbischof von Genua und wurde am 21. Oktober 2003 in den Kardinalsstand erhoben. Am 15. September 2006 wurde er durch Papst Benedikt XVI. zum Kardinalstaatsekretär ernannt und ist seit dem 4. April 2007 auch Camerlengo der Heiligen Römischen Kirche. Als Camerlengo obliegt ihm die Führung der der päpstlichen Finanzbehörde. Ferner stellt der Kardinalkämmerer den Tod des Papstes fest und übernimmt während der Sedisvakanz die Verwaltung der Kirche. Darüber hinaus ist Bertone Mitglied der Kongregation für die Glaubenslehre, der Kongregation für den Klerus, der Kongregation für den Gottesdienst und die Sakramentenordnung, der Bischofskongregation und weiterer vatikanischer Kongregationen und Kommissionen. Seit dem 10. Mai 2008 ist er zudem Kardinalbischof von Frascati.
Rom: Dritte Buchhandlung der "Libreria Editrice Vaticana"
Nov 20, 2008
Kardinal-Staatssekretär Bertone bezeichnet bei der Eröffnung die vatikanischen Buchhandlungen als moderne Version der "Agora", wo man die Stimme des Papstes und der katholischen Kultur hören könne
Vatikanstadt-Rom, 18.11.08 (KAP) Die "Libreria Editrice Vaticana" hat auf der römischen Piazza Pio XII - unmittelbar vor dem Petersplatz - ihr drittes Verkaufslokal eröffnet; es trägt den Namen "Internationale Buchhandlung Benedikt XVI." Bei der Segnung der neuen Verkaufsräume sagte Kardinal-Staatssekretär Tarcisio Bertone am Dienstag: "Im globalisierten Dorf der Postmoderne, wo die Säkularisierung den Menschen immer mehr von Gott trennt und in der Folge auch die Menschen einander entfremdet, erinnert diese Buchhandlung an die immer aktuelle Neuheit des christlichen Glaubens, die im unveränderlichen Wort Gottes enthalten ist".
Die neue Buchhandlung wolle eine "Agora" sein, so Bertone, "auf der das Lehramt des Petrus-Nachfolgers und der Bischöfe sowie der katholischen Kultur vernehmbar ist". Der Kardinal-Staatssekretär sagte, dass der Petersplatz und die vorgelagerte Piazza Pio XII etwas wie eine heutige Version der antiken "Agora" seien, ein Ort, "wo viele Menschen, die den 'unbekannten Gott' suchen, der Wahrheit begegnen, indem siedas klare Wort einer sicheren Stimme, das Wort des Papstes, hören". In diesem Sinn sei die neue Buchhandlung ein "Ort der Evangelisierung und der authentischen Förderung des Menschen". Hier würden Antworten auf die "Erwartungen, Bedürfnisse und Herausforderungen der Gegenwartskultur" angeboten.
In der "Internationalen Buchhandlung Benedikt XVI." sind nicht nur Bücher und Zeitschriften erhältlich. Auch die Bilder des "Servizio Fotografico dell'Osservatore Romano" und die Briefmarken und Münzen des "Ufficio Filatelico e Numismatico dello Stato della Citta' del Vaticano" werden hier angeboten.
Dokumentation: Die Predigt Bertones im Essener Dom
Nov 16, 2008
Martin Krebs, der künftige Apostolische Nuntius in Guinea und Mali, ist am Sonntag in Essen zum Bischof geweiht worden. Der vatikanische Kardinal-Staatssekretär Tarcisio Bertone nahm die Zeremonie im Dom vor. Wir dokumentieren im folgenden das deutsche Predigtmanuskript von Kardinal Bertone.
Liebe Mitbrüder im bischöflichen und priesterlichen Dienst!
Lieber Monsignore Martin!
Sehr geehrte Vertreter des öffentlichen Lebens!
Liebe Brüder und Schwestern!
“Ecce Sacerdos magnus”: Wie oft ist dieser Gesang in eurem schönen, den heiligen Kosmas und Damian geweihten Dom erklungen, der früheren Abteikirche zur Allerheiligsten Dreifaltigkeit, die mehrmals im Laufe der Jahrhunderte neu errichtet wurde! Heute nimmt diese heilige Stätte gleichsam die gesamte Gemeinschaft des Bistums Essen auf, die sich um einen ihrer Söhne schart, dem Seine Heiligkeit Papst Benedikt XVI. [der Sechzehnte] die Bischofswürde verliehen hat. Der Heilige Vater hat Martin Krebs zum Titular-Erzbischof von Taborenta erwählt und ihn zu seinem Vertreter bei den Kirchen und staatlichen Autoritäten in zwei afrikanischen Ländern vorgesehen: Guinea und Mali. Wie uns die Liturgie einlädt, wollen wir an erster Stelle dem Herrn für die Gabe danken, die er heute diesem unserem Bruder durch die Erwählung zum Hirten seiner Herde gewährt; laßt uns die Barmherzigkeit Gottes anrufen, damit er ihn mit jener Weisheit und Güte erfülle, die notwendig sind, um den bischöflichen Dienst zum Wohl der Seelen gut und glücklich zur Vollendung zu bringen.
In diesem Klima des Gebets und der geistlichen Brüderlichkeit möchte ich euch alle, die ihr hier zugegen seid, herzlich grüßen: die Bischöfe und insbesondere die Mitkonsekranten – den Hirten dieser Diözese, Seine Exzellenz Bischof Felix Genn [si pronuncia: Ghenn], dem ich für die liebenswerte Gastfreundschaft danke, und den ehemaligen Apostolischen Nuntius in Deutschland, Seine Exzellenz Erzbischof Erwin Josef Ender – wie auch den derzeitigen Apostolischen Nuntius, Seine Exzellenz Erzbischof Jean Claude Périsset. Ich grüße die Priester, die Diakone und die Ordensleute, die Vertreter des öffentlichen Lebens, die Verwandten und Freunde, die aus verschiedenen Orten gekommen sind, um dir, lieber Monsignore Martin, in diesem Moment voller Emotion und tiefer Spiritualität nahe zu sein. Einen besonderen Gruß richte ich an deine Familienangehörigen, an erster Stelle an deine liebe Stiefmutter Leni, an deine Schwester und deine drei Brüder. Ein besonderes Gedenken gilt deiner Mutter Margarethe und deinem Vater Gerhardt, die sich vom Himmel aus mit uns in dieser feierlichen Liturgie verbinden und die dich weiterhin auf der apostolischen Mission, die dich erwartet, begleiten. Gerne überbringe ich dir und allen Anwesenden den Gruß und den Segen des Heiligen Vaters Papst Benedikt XVI. [des Sechzehnten], der sich geistlich mit uns in dieser Feier verbindet, und ich denke, du hast die Freude, ihm bald begegnen zu dürfen.
„Ein Dienst und kein Traumjob. Und dieser Dienst fordert, verlangt Verzicht.“ So hast du, lieber Monsignore Martin, die Aufgabe, die auf dich wartet, beschrieben, als am vergangenen 8. [achten] September deine Ernennung zum Erzbischof und zum Apostolischen Nuntius in Guinea und Mali veröffentlicht wurde. Das Bischofsamt ist nicht die Arbeit, nicht der „Job“, von dem du geträumt hast, sondern ein Dienst, der Opfer fordert, ja verlangt. Dieses Dienstamt wirst du in Afrika ausüben, auf einem Kontinent voller Hoffnung, der aber auch von großer Armut und nicht wenigen Problemen gezeichnet ist. Du wirst zum Vermittler der väterlichen Gegenwart und Sorge des Nachfolgers Petri, mit welcher dieser den Weg der christlichen und zivilen Gemeinschaften jener geliebten Nationen in Westafrika begleitet. Als junger Mensch hast du davon geträumt, Arzt zu werden, und zwar um den Körper der Menschen zu heilen; und der Herr hat dich in der Priesterweihe – vor genau 25 [fünfundzwanzig] Jahren, am 10. [zehnten] Oktober 1983 [neunzehnhundert-dreiundachtzig] – zum Arzt für die Seelen gemacht; du hast die Leidenschaft zur Musik, der Harmonie der Töne, gepflegt, und dies wird dir die Suche nach Harmonie und Dialog zwischen Menschen und Gemeinschaften, zwischen verschiedenen Kulturen und Religionen erleichtern, während die Fähigkeit des geduldigen Zuhörens, die dir zugesprochen wird, dir helfen wird, in jeder Situation Werkzeug des Friedens und der Versöhnung zu sein.
„Beati misericordes“ (Mt 5,7). Dieser Wahlspruch, den du für dein Wappen gewählt hast, ist auch das Programm deines bischöflichen Dienstes: Apostel, Werkzeug und Zeuge der göttlichen Barmherzigkeit zu sein. „Selig die Barmherzigen“ ist eine der Seligpreisungen des Evangeliums, die, wie du wohl weißt, die göttliche Barmherzigkeit denen verheißt, welche Barmherzigkeit üben. Und nach der Bergpredigt ist die Barmherzigkeit kein bloßes Gefühl, das heißt, sie beschränkt sich nicht auf die Empfindsamkeit des Herzens, das Mitleid mit dem Unglück anderer zu fühlen vermag, sondern sie äußert sich ganz konkret in der Art und Weise des Handelns. Die Barmherzigkeit ist ein Mitleiden, das in Hilfe für den Nächsten umgesetzt wird, mag es auch Opfer kosten. Sich barmherzig zu erweisen bedeutet daher von Herzen und ohne Einschränkungen zu vergeben, stets dem Nächsten zu helfen, besonders wenn er in Not ist. Im Grunde ist dies die Sendung eines jeden Hirten, und du, lieber Monsignore Martin, wirst im Nachgehen auf den Spuren Jesu, des Guten Hirten, diese Tugend pflegen und dabei nicht müde werden, die verlorenen Schafe zu suchen, ohne die Herde zu vernachlässigen.
Angesichts einer Aufgabe von so hoher Verantwortung bleibt einem – verständlicherweise – voller Sorge fast das Herz stehen. Woher die Kraft und den Mut nehmen, um eine solche Sendung zu erfüllen, noch dazu weit weg von den Angehörigen und der Heimat, unter verschiedenen und zuweilen unbehaglichen klimatischen, sozialen und logistischen Bedingungen? Das Wort Gottes, das soeben verkündet wurde, bietet einige tröstliche Hinweise. Die erste Lesung, die unsere Aufmerksamkeit auf eine bekannte Stelle aus dem Buch Jesaja gelenkt hat, versichert dir, lieber Monsignore Martin, daß mit der Bischofsweihe der Heilige Geist mit der Fülle seiner Gaben in dir am Werk ist: er salbt dich und sendet dich, den Armen und den Niedergeschlagenen die frohe Botschaft zu bringen; der Hirte der Seelen bindet dich an sich mit einem unlösbaren Band, das nicht einmal der Tod trennen kann; der Geist des Friedens macht dich zum Boten des Friedens Christi; der Tröster Geist überträgt dir die Aufgabe, das Öl des Trostes und der Freude in die Wunden der zerbrochenen Herzen zu gießen; der Geist der Wahrheit und der Liebe sendet dich, die Botschaft der göttlichen Barmherzigkeit zu den Völkern zu bringen.
Jesus verkündet gerade zu Beginn seines öffentlichen Wirkens die Verheißung des Jesaja in der Synagoge zu Nazareth und fügt hinzu: „Heute hat sich das Schriftwort, das ihr eben gehört habt, erfüllt“ (Lk 4, 21). Demnach ist es Jesus, in dem die Schrift vollkommene Erfüllung findet. Wenn du ihm gehorsam folgst, kannst du ein Werkzeug des Heils sein, denn dann waltet sein Geist in dir. Laß dich daher immer mehr von seiner Anziehungskraft anstecken: wenn du jeden Tag in enger Gemeinschaft mit ihm lebst, wenn du seinen Willen tust, wirst du wie die guten und treuen Diener sein, von denen das Evangelium spricht. Diese waren im Kleinen treu, ihnen wird daher eine große Aufgabe übertragen, und sie nehmen vor allem teil an der Freude ihres Herrn. Gib nicht der Versuchung nach, dich auf dich selbst zurückzuziehen und dich im Eigenen zu verrennen. Denn so würdest du den „schlechten und faulen Diener“ nachahmen, der das empfangene Talent, anstatt es zur Geltung zu bringen, aus Furcht in der Erde versteckt.
„Seid wachsam und haltet euch bereit, denn der Menschensohn kommt zu einer Stunde, in der ihr es nicht vermutet“ (vgl. Mt 24, 42a.44). Die Einladung Jesu, die im Ruf vor dem Evangelium erklungen ist, bedeutet daher eine Mahnung an dich, lieber Monsignore Martin, gewissenhaft die Gaben zu bewahren, die du heute empfängst – sinnbildlich dargestellt in den Talenten des Gleichnisses des Evangeliums – und sie reichlich Frucht hervorbringen zu lassen. Dies ist auch eine Ermahnung an jeden von uns, liebe Brüder und Schwestern, daß wir alle unserer persönlichen Berufung treu bleiben, denn wir wissen, „daß der Tag des Herrn kommt wie ein Dieb in der Nacht“ (1 Thess 5, 2). Diese Tatsache ruft uns der heilige Paulus in der zweiten Lesung ins Gedächtnis, wenn er uns alle ermahnt, nicht zu schlafen wie der, welcher in der Finsternis der Sünde lebt, sondern wach und nüchtern zu sein; denn wir sind „Söhne des Lichts und Söhne des Tages“.
Wenn jeder Gläubige wach bleiben muß, dann gilt dies besonders für den Bischof; denn dieser ist – wie das griechische Wort episkopos besagt – Aufseher, der als Wächter zur Obhut der Herde des Herrn in Erwartung seines Kommens in Herrlichkeit eingesetzt ist. Es handelt sich um einen Dienst, der einerseits die beständige Vertrautheit mit dem Herrn der Herde – dem Guten Hirten – im Gebet und besonders in der Eucharistie erfordert, und andererseits Teilhabe und Lebensgemeinschaft mit der Herde verlangt, die der Fürsorge jedes Hirten anvertraut ist. Hierin besteht, lieber Monsignore Martin, der wahre Gehalt des Bischofsamtes.
Liebe Brüder und Schwestern, beten wir für diesen Geistlichen, der zur Fülle des Priestertums berufen ist. Bitten wir darum, daß er Jesus, den Herrn, nachahme, die Kirche liebe und ihr treu diene, und sich niemals von den Schwierigkeiten und Prüfungen, die auf unserem irdischen Weg liegen, entmutigen lasse. Es wache über ihn Maria, die Mutter des Gottessohnes, die in dieser Kirche seit über tausend Jahren im Gnadenbild der „Goldenen Madonna“ verehrt wird und als Mutter des Guten Rates gleich nach der Gründung eures Bistums zu eurer Patronin erwählt wurde. Ihr und allen euren Diözesanpatronen empfehlen wir ihn an, damit sie ihn in seinem täglichen Dienst für die Kirche Christi beschützen, begleiten und führen.
Amen. Es gilt das gesprochene Wort!
(rv 16.11.2008 mc)
Il cardinale Bertone: propaganda sovietica la leggenda nera su Pio XII
Nov 12, 2008
La polemica sul cosiddetto silenzio di Pio XII, imputato di insensibilità o addirittura di connivenza di fronte alla Shoah, oltre ad essere oltraggiosa, è strumentale e priva di qualsiasi fondamento storico: lo ha ribadito stamani il cardinale segretario di Stato Tarcisio Bertone durante un Convegno a Roma, presso l’Università Gregoriana, per il 50.mo anniversario della morte di Papa Pacelli. Il servizio di Sergio Centofanti.
Il cardinale Bertone ha ricordato che le accuse contro Pio XII furono avanzate dalla propaganda sovietica, e dai suoi alleati, parecchi anni dopo la sua morte, durante gli anni della guerra fredda. Si voleva diffondere, per scopi politici, l’immagine di Pio XII come “Papa di Hitler” o come “cappellano dell’occidente”, succube degli americani. Ha quindi denunciato che i tanti documenti accessibili da tempo ormai negli Archivi vaticani e che dimostrano, carte alla mano, l’assurdità di quelle accuse sono paradossalmente trascurati: “evidentemente – ha sottolineato – a molti la storia importa soltanto se può essere usata come un’arma”. Il cardinale Bertone ha riportato in modo dettagliato tutti gli interventi e le dichiarazioni di Pio XII a favore degli ebrei sin da quando era nunzio in Germania e poi come segretario di Stato. “Come diplomatico di Benedetto XV, Pacelli si adoperò per fare condannare già nel 1915 violenze antisemite esplose in Polonia, mentre negli anni Trenta, come segretario di Stato di Pio XI, fece cessare la propaganda radiofonica antiebraica di un prete cattolico statunitense, Charles Coughlin”. Poi “tra l’autunno del 1939 e la primavera del 1940 il Pontefice appoggiò, con una scelta senza precedenti, il tentativo, presto abortito, di alcuni circoli militari tedeschi in contatto con i britannici di rovesciare il regime hitleriano. E dopo l’attacco tedesco all’Unione Sovietica Pio XII rifiutò di schierarsi e di schierare la Chiesa cattolica con quella che veniva presentata come una crociata contro il comunismo e, anzi, si adoperò per superare le opposizioni di molti cattolici statunitensi all’alleanza con i sovietici, anche se il giudizio sul comunismo del Pontefice e dei suoi più stretti collaboratori restò sempre radicalmente negativo”.
Il cardinale Bertone cita un articolo di Albert Einstein nel 1940 sul “Time”: “Soltanto la Chiesa – scriveva lo scienziato - ha osato opporsi alla campagna di Hitler di sopprimere la verità. Non ho mai avuto uno speciale interesse verso la Chiesa prima, ma ora sento un grande affetto e ammirazione perché solo la Chiesa ha avuto il coraggio e la forza costante di stare dalla parte della verità intellettuale e della libertà morale”. “Da parte sua il domenicano Yves Congar, poi cardinale, riferisce nel suo diario conciliare le confidenze d’un testimone del tempo, il confratello Rosaire Gagnebet. Dopo la strage delle Fosse Ardeatine il Papa s’interrogò ‘con angoscia’ se denunciarla: “Ma tutti i conventi, tutte le case religiose di Roma erano piene di rifugiati: comunisti, ebrei, democratici e antifascisti, ex generali, ecc. Pio XII aveva sospeso la clausura. Se Pio XII avesse protestato pubblicamente e solennemente, ci sarebbe stata una perquisizione in queste case e sarebbe stato catastrofico”. Così il Pontefice scelse la protesta diplomatica”.
“L’opera di soccorso disposta da Pio XII verso i perseguitati – tra questi moltissimi ebrei, a Roma, in Italia e in diversi altri Paesi – ha affermato il cardinale Bertone - fu immensa ed è sempre più documentata, anche da parte di autorevoli storici e intellettuali che certo non sono difensori d’ufficio del papato … Fatti e documenti stanno lentamente riemergendo da questo passato che non passa. Questa documentazione rende giustizia a quanto Papa Pacelli e la sua Chiesa hanno fatto di fronte alla criminale persecuzione degli ebrei e imporrebbe di riscrivere innumerevoli libri di storia e di relegare nell’oblio la leggenda diffamatoria di un Pontefice filonazista”. “Che si trattasse di una campagna orchestrata lo aveva denunciato in Italia Giovanni Spadolini già nel 1965, quando lo storico parlò di ‘sistematici attacchi del mondo comunista che non mancavano di trovare qualche complicità o qualche condiscendenza anche nei cuori cattolici – o almeno in certi cattolici non ignoti neppure all’Italia’”. Tuttavia, oggi - ha precisato il segretario di Stato - il dibattito sulla figura di Pio XII "si sta facendo da qualche tempo più sereno ed equilibrato nel riconoscere la rilevanza e la grandezza del suo pontificato".
Infine il porporato, riguardo alla causa di beatificazione e canonizzazione di Papa Pacelli avviata nel 1965 ha sottolineato che si tratta di “un fatto religioso che esige di essere rispettato da tutti e che nella sua specificità è di esclusiva competenza della Santa Sede”, ricordando il recente invito di Benedetto XVI a pregare perché la causa "prosegua felicemente”.
Il cardinale Bertone: propaganda sovietica la leggenda nera su Pio XII
Nov 07, 2008
La polemica sul cosiddetto silenzio di Pio XII, imputato di insensibilità o addirittura di connivenza di fronte alla Shoah, oltre ad essere oltraggiosa, è strumentale e priva di qualsiasi fondamento storico: lo ha ribadito stamani il cardinale segretario di Stato Tarcisio Bertone durante un Convegno a Roma, presso l’Università Gregoriana, per il 50.mo anniversario della morte di Papa Pacelli. Il servizio di Sergio Centofanti.
Il cardinale Bertone ha ricordato che le accuse contro Pio XII furono avanzate dalla propaganda sovietica, e dai suoi alleati, parecchi anni dopo la sua morte, durante gli anni della guerra fredda. Si voleva diffondere, per scopi politici, l’immagine di Pio XII come “Papa di Hitler” o come “cappellano dell’occidente”, succube degli americani. Ha quindi denunciato che i tanti documenti accessibili da tempo ormai negli Archivi vaticani e che dimostrano, carte alla mano, l’assurdità di quelle accuse sono paradossalmente trascurati: “evidentemente – ha sottolineato – a molti la storia importa soltanto se può essere usata come un’arma”. Il cardinale Bertone ha riportato in modo dettagliato tutti gli interventi e le dichiarazioni di Pio XII a favore degli ebrei sin da quando era nunzio in Germania e poi come segretario di Stato. “Come diplomatico di Benedetto XV, Pacelli si adoperò per fare condannare già nel 1915 violenze antisemite esplose in Polonia, mentre negli anni Trenta, come segretario di Stato di Pio XI, fece cessare la propaganda radiofonica antiebraica di un prete cattolico statunitense, Charles Coughlin”. Poi “tra l’autunno del 1939 e la primavera del 1940 il Pontefice appoggiò, con una scelta senza precedenti, il tentativo, presto abortito, di alcuni circoli militari tedeschi in contatto con i britannici di rovesciare il regime hitleriano. E dopo l’attacco tedesco all’Unione Sovietica Pio XII rifiutò di schierarsi e di schierare la Chiesa cattolica con quella che veniva presentata come una crociata contro il comunismo e, anzi, si adoperò per superare le opposizioni di molti cattolici statunitensi all’alleanza con i sovietici, anche se il giudizio sul comunismo del Pontefice e dei suoi più stretti collaboratori restò sempre radicalmente negativo”.
Il cardinale Bertone cita un articolo di Albert Einstein nel 1940 sul “Time”: “Soltanto la Chiesa – scriveva lo scienziato - ha osato opporsi alla campagna di Hitler di sopprimere la verità. Non ho mai avuto uno speciale interesse verso la Chiesa prima, ma ora sento un grande affetto e ammirazione perché solo la Chiesa ha avuto il coraggio e la forza costante di stare dalla parte della verità intellettuale e della libertà morale”. “Da parte sua il domenicano Yves Congar, poi cardinale, riferisce nel suo diario conciliare le confidenze d’un testimone del tempo, il confratello Rosaire Gagnebet. Dopo la strage delle Fosse Ardeatine il Papa s’interrogò ‘con angoscia’ se denunciarla: “Ma tutti i conventi, tutte le case religiose di Roma erano piene di rifugiati: comunisti, ebrei, democratici e antifascisti, ex generali, ecc. Pio XII aveva sospeso la clausura. Se Pio XII avesse protestato pubblicamente e solennemente, ci sarebbe stata una perquisizione in queste case e sarebbe stato catastrofico”. Così il Pontefice scelse la protesta diplomatica”.
“L’opera di soccorso disposta da Pio XII verso i perseguitati – tra questi moltissimi ebrei, a Roma, in Italia e in diversi altri Paesi – ha affermato il cardinale Bertone - fu immensa ed è sempre più documentata, anche da parte di autorevoli storici e intellettuali che certo non sono difensori d’ufficio del papato … Fatti e documenti stanno lentamente riemergendo da questo passato che non passa. Questa documentazione rende giustizia a quanto Papa Pacelli e la sua Chiesa hanno fatto di fronte alla criminale persecuzione degli ebrei e imporrebbe di riscrivere innumerevoli libri di storia e di relegare nell’oblio la leggenda diffamatoria di un Pontefice filonazista”. “Che si trattasse di una campagna orchestrata lo aveva denunciato in Italia Giovanni Spadolini già nel 1965, quando lo storico parlò di ‘sistematici attacchi del mondo comunista che non mancavano di trovare qualche complicità o qualche condiscendenza anche nei cuori cattolici – o almeno in certi cattolici non ignoti neppure all’Italia’”. Tuttavia, oggi - ha precisato il segretario di Stato - il dibattito sulla figura di Pio XII "si sta facendo da qualche tempo più sereno ed equilibrato nel riconoscere la rilevanza e la grandezza del suo pontificato".
Infine il porporato, riguardo alla causa di beatificazione e canonizzazione di Papa Pacelli avviata nel 1965 ha sottolineato che si tratta di “un fatto religioso che esige di essere rispettato da tutti e che nella sua specificità è di esclusiva competenza della Santa Sede”, ricordando il recente invito di Benedetto XVI a pregare perché la causa "prosegua felicemente”.
“Causa de canonización de Pío XII es competencia exclusiva de la Santa Sede”, dice Card. Bertone
Nov 07, 2008
VATICANO, 06 Nov. 08 / 01:20 pm (ACI).- Esta tarde en la Pontificia Universidad Gregoriana en la ciudad de Roma, el Secretario de Estado, Cardenal Tarcisio Bertone, dio una conferencia en el Congreso por el 50º aniversario de la muerte del Siervo de Dios Pío XII y recordó que su causa de canonización es un hecho religioso que exige ser respetado por todos y que es de exclusiva competencia de la Santa Sede.
“Muchas son las señales –dijo el Purpurado– que muestran que el debate sobre su figura y su obra se está haciendo cada vez más sereno y equilibrado en el reconocer la importancia y grandeza de su Pontificado, más allá de las instrumentales polémicas que son cada vez menos comprensibles y sobre todo que tienen poco que ver con la historia”.
El Secretario de Estado afirmó también que en la primera encíclica de Pío XII se denunciaba no solo “los horrores de la guerra sino que también se recordaba la inmensa obra de caridad que la Iglesia Católica desplegó durante los años del conflicto, caridad hacia todos sin distinción alguna”.
“Prueba de esto –continuó– son los más de tres millones y medio de documentos de la Oficina de Informaciones del Vaticano para los prisioneros de guerra, instituida por voluntad de Pío XII inmediatamente después del conflicto así como un fondo de archivos vaticanos que llega hasta 1947 y está actualmente disponible, pero que no obstante esto no es utilizado. Evidentemente a muchos la historia les importa solamente si puede ser usada como arma”.
Más adelante resaltó que “la representación de Pío XII como indiferente frente a la suerte de las víctimas del nazismo e incluso como ‘Papa de Hitler’, antes que ser ultrajante es sobre todo insostenible desde el punto de vista histórico, como lo es también la imagen de un Pontífice súbdito de los americanos y ‘capellán del Occidente’, difundida y sostenida por soviéticos y sus sostenedores en las democracias europeas durante la guerra fría”.
Al final de su intervención, el Secretario de Estado precisó: “Como es sabido, la causa de canonización de Papa Pacelli está en curso, es un hecho religioso que exige ser respetado por todos, y en su especificidad es de exclusiva competencia de la Santa Sede".
Vice-Pope: "Pius Proceeds"
Nov 06, 2008
Laying to rest the past week's misreports of a "freeze" on the cause for beatification of Pope Pius XII, the Holy See's second-in-command has indicated that the next major step in the wartime pontiff's controversial progression toward the altars remains in the offing.
Whispers in the Loggia, Wednesday, November 05, 2008
Vice-Pope: "Pius Proceeds"
Laying to rest the past week's misreports of a "freeze" on the cause for beatification of Pope Pius XII, the Holy See's second-in-command has indicated that the next major step in the wartime pontiff's controversial progression toward the altars remains in the offing.
Opening a Vatican exhibit yesterday to mark the 50th anniversary of Pius' death, Cardinal Tarcisio Bertone SDB said that the late Pope's cause "continues forward like all other causes."
"We can expect the decree on his heroic virtue, and then the miracle [for beatification]," Bertone added. "It will be seen."
The comments were first reported by the Italian bishops' daily newspaper, Avvenire.
Green-lighted by the Congregation for the Causes of Saints, the document marking the successful close of the customary investigation into Pius' Christian character is currently pending before Pope Benedict.
Bertone's predecessor as Secretary of State prior to his 1939 election to the papacy, Pius' legacy has long remained under fire from much of the Jewish community, who believe that the late pontiff failed to do enough in the face of the Holocaust. Recently requested to put the brakes on the cause by a global group of Jewish leaders meeting with him, Benedict's reply that he was "seriously considering the matter" had been interpreted in some reports as an indicator that he was given to halting the process.
Tomorrow, Bertone is slated to deliver a major address on Pius' relations with Judaism at the Pontifical Gregorian University as part of a seminar on the late pontiff.
La messa del cardinale Bertone per il beato Roncalli
Oct 30, 2008
Con lo spirito del contadino
al servizio della Chiesa
"L'affabile semplicità, l'umile e docile obbedienza" del beato Giovanni XXIII che volle sempre rimanere, anche "quando era Papa, all'ultimo posto, cioè al servizio di tutti" sono state rievocate martedì pomeriggio, 28 ottobre, dal cardinale Tarcisio Bertone.
Nel cinquantesimo anniversario dell'elezione di Angelo Giuseppe Roncalli alla Cattedra di Pietro, il segretario di Stato ha celebrato la messa nella basilica Vaticana, al termine della quale Benedetto XVI si è unito ai numerosi presenti.
All'omelia, ricordando come Roncalli avesse trascorso gran parte della sua vita ""in periferia", con compiti delicati, ma lontani dai riflettori della pubblica opinione" e "servito la Chiesa con lo spirito semplice di un "contadino" senza aspirare a privilegi e promozioni", il cardinale Bertone ha sottolineato che anche "quando ebbe a ricoprire incarichi di alta responsabilità e di primo piano", il Papa della bontà seppe conservare inalterato il suo carattere umile. "Desiderava - ha spiegato - essere un pastore mantenendo quel suo tipico stile, che lo aveva contraddistinto in tutti gli incarichi precedentemente svolti al servizio della Santa Sede".
Per il segretario di Stato, il segreto della santità del beato Giovanni XXIII è stata la preghiera, come egli stesso ha rivelato nel Giornale dell'anima e in altri appunti personali. "Per i pochi anni che mi restano da vivere - ha lasciato scritto - voglio essere un santo pastore nella pienezza del termine. La mia giornata deve essere sempre in preghiera; la mia preghiera è il mio respiro". Angelo Roncalli aveva imparato a pregare nella povera famiglia di origine, dove tutte le sere, l'anziano zio Zaverio, il capo di casa, guidava la recita del rosario. "E fu la preghiera il segreto della serenità e della fiducia - ha affermato in proposito il cardinale Bertone - che trasmetteva con la sua bontà".
Dopo essere stato a Bergamo e a Sotto il Monte il 5 e 6 aprile scorsi, il segretario di Stato ha dunque di nuovo incontrato i fedeli orobici, convenuti numerosissimi con il loro vescovo Roberto Amadei e con l'ausiliare, per pregare sulla tomba del figlio più illustre della diocesi bergamasca. "Conservo - ha detto loro il porporato - un bel ricordo della vostra accoglienza. Questo vostro pellegrinaggio intende rinnovare la vostra devozione verso il Successore di Pietro; devozione che costituisce uno dei preziosi elementi della eredità spirituale che Giovanni XXIII ha lasciato alla Chiesa di Bergamo, insieme all'esempio della sua preghiera e all'amore per l'Eucaristia e alla Vergine Santa".
Il cardinale Bertone è andato poi con il pensiero alle vicine Grotte Vaticane, dove il giovane Roncalli celebrò la sua prima Messa "quasi a iniziare e a rafforzare - ha commentato - un legame con la Sede Apostolica che non lo abbandonò mai". E subito è tornata alla mente un'altra Messa, quella celebrata in piazza San Pietro, il 3 giugno del 1963, il giorno della sua morte. "Giovanni XXIII - ha detto il segretario di Stato - spirò non molto dopo che nella piazza erano risuonate le parole che il sacerdote allora pronunciava alla fine del sacrificio eucaristico: Ite Missa est. Papa Giovanni - ha proseguito - partiva da questo mondo per il cielo dopo una esistenza vissuta, come dovrebbe avvenire per ogni battezzato, in costante unione con Cristo morto e risorto". E ciò rappresenta un insegnamento valido ancora oggi: ogni cristiano - ha avvertito Bertone - è "chiamato a prolungare nella sua esistenza il mistero celebrato nell'Eucaristia, annunciando in vita e in morte il Signore crocifisso e risuscitato. Annunciare Cristo - ha concluso - è accogliere docilmente la volontà divina in ogni situazione, nella salute e nella malattia, nella giovinezza e nella vecchiaia, nel dolore e nella gioia. Sempre".
Rivolgendosi poi ai pellegrini bergamaschi - ai quali si sono uniti tanti fedeli del Veneto, dov'è ancora molto viva la memoria dell'antico Patriarca di Venezia - il cardinale Bertone ha aggiunto a braccio un breve passaggio al testo dell'omelia, sottolineando un fatto di cui "Papa Giovanni sarebbe stato ed è contentissimo" proprio a motivo del suo amore a Pietro, alla cattedra di Pietro: "Tutti voi bergamaschi - ha detto - tutti quelli che leggono "L'Eco di Bergamo", alla domenica, leggono ormai anche "L'Osservatore Romano", il giornale del Papa, il giornale della Santa Sede. Mi congratulo con voi, continuate - ha esortato - con questa tradizione che avete iniziato in questo anno giovanneo"
Parliamo all'uomo in modo comprensibile
Oct 28, 2008
Parliamo all'uomo in modo comprensibile
Si apre il 28 ottobre a Roma, presso la Pontificia Facoltà Teologica San Bonaventura Seraphicum il convegno internazionale "Cristo, Chiesa, Uomo. Il vaticano II nel pontificato di Giovanni Paolo II". Pubblichiamo stralci dell'intervento di apertura del cardinale segretario di Stato.
Negli anni del dopo-concilio due interpretazioni, due ermeneutiche contrarie si sono trovate a confronto: l'una ha causato confusione, l'altra, silenziosamente, ma sempre più visibilmente, ha portato frutti. La prima, "l'ermeneutica della discontinuità e della rottura", che a tratti si è avvalsa della simpatia dei mass-media, e di non pochi esponenti della teologia moderna, la seconda, l'"ermeneutica della riforma", del rinnovamento nella continuità. L'ermeneutica della discontinuità - mette in guardia Benedetto XVI - rischia di finire in una rottura tra Chiesa preconciliare e Chiesa postconciliare. Vale la pena citare qui testualmente le parole di Benedetto XVI: "Essa asserisce che i testi del concilio come tali non sarebbero ancora la vera espressione dello spirito del concilio. Sarebbero il risultato di compromessi nei quali, per raggiungere l'unanimità, si è dovuto ancora trascinarsi dietro e riconfermare molte cose vecchie ormai inutili. Non in questi compromessi, però, si rivelerebbe il vero spirito del concilio, ma negli slanci verso il nuovo che sono sottesi ai testi: solo essi rappresenterebbero il vero spirito del concilio, e partendo da essi e in conformità con essi bisognerebbe andare avanti. Proprio perché i testi rispecchierebbero solo in modo imperfetto il vero spirito del concilio e la sua novità, sarebbe necessario andare coraggiosamente al di là dei testi, facendo spazio alla novità nella quale si esprimerebbe l'intenzione più profonda, sebbene ancora indistinta, del concilio. In una parola: occorrerebbe seguire non i testi del concilio, ma il suo spirito" (Insegnamenti, i, 2005, pp. 1024-1025).
Ma in che consiste veramente lo spirito conciliare? Ampio è qui lo spazio d'interpretazione e, di conseguenza, ampia è la possibilità di essere estrosi nell'applicarlo. Il concilio - è sempre il Papa a dirlo - "viene considerato come una specie di costituente, che elimina una costituzione vecchia e ne crea una nuova. Ma la costituente ha bisogno di un mandante e poi di una conferma da parte del mandante, cioè del popolo, al quale la costituzione deve servire. I padri non avevano un tale mandato e nessuno lo aveva mai dato loro; nessuno, del resto, poteva darlo, perché la costituzione essenziale della Chiesa viene dal Signore e ci è stata data affinché noi possiamo raggiungere la vita eterna. I vescovi, mediante il sacramento che hanno ricevuto, sono fiduciari del dono del Signore e "amministratori dei misteri di Dio"". (Insegnamenti, i, 2005, p. 1024).
All'ermeneutica della discontinuità si oppone invece quella che Sua Santità chiama "l'ermeneutica della riforma", che ben traduce le intenzioni di Giovanni xxiii espresse nel suo discorso d'apertura del concilio l'11 ottobre 1962 e poi di Papa Paolo vi manifestate con chiarezza nel discorso di conclusione del 7 dicembre 1965. Giovanni xxiii - proprio oggi ricordiamo il cinquantesimo di inizio del suo pontificato - affermava che il concilio intendeva "trasmettere pura ed integra la dottrina, senza attenuazioni o travisamenti". E continuava: "Il nostro dovere non è soltanto di custodire questo tesoro prezioso, come se ci preoccupassimo unicamente dell'antichità, ma di dedicarci con alacre volontà e senza timore a quell'opera, che la nostra età esige(...) È necessario che questa dottrina certa ed immutabile, che deve essere fedelmente rispettata, sia approfondita e presentata in modo che corrisponda alle esigenze del nostro tempo". (Sacri Oecumenici Concilii Vaticani ii Constitutiones Decreta Declarationes, 1974, pp. 863-865). Se si vuole esprimere in modo nuovo una determinata verità occorre certo una nuova riflessione su di essa e un nuovo rapporto vitale con essa; occorre inoltre tener conto che la nuova parola può maturare soltanto se nasce da una comprensione consapevole della verità espressa e che, d'altra parte, la riflessione sulla fede esige - precisa Benedetto XVI - che si viva questa fede. In questo senso il programma proposto da Papa Giovanni xxiii era estremamente esigente, come esigente è la sintesi di fedeltà e dinamismo creativo. Ma ovunque questa interpretazione ha orientato il lavoro di "aggiornamento" secondo il concilio, si sono registrati tanti frutti di santità e di vita apostolica.
Continua ancora Benedetto XVI: "Nella grande disputa sull'uomo, che contraddistingue il tempo moderno, il concilio doveva dedicarsi in modo particolare al tema dell'antropologia" (Insegnamenti, vol. i, 2005, p. 1026). Esso stesso doveva determinare in modo nuovo il rapporto tra Chiesa ed età moderna, un rapporto iniziato in maniera problematica con il processo a Galileo; rapporto spezzatosi in seguito quando Immanuel Kant definì la "religione entro la sola ragione" e quando, nella fase radicale della rivoluzione francese, venne diffusa un'immagine dello stato e dell'uomo che in pratica non concedeva più spazio alla Chiesa ed alla fede. Nell'Ottocento si era registrato un duro scontro tra un liberalismo radicale alleato con la pretesa delle scienze naturali di abbracciare tutta la realtà, rendendo superflua l'"ipotesi Dio" e la Chiesa che, sotto Pio ix, condannò lo spirito dell'età moderna. Seguirono anni di reciproca diffidenza e chiusura, ma con il passare degli anni, e siamo al secolo xx, l'elaborazione della dottrina sociale della Chiesa e la progressiva apertura a Dio delle scienze naturali, che lavorando con un metodo limitato all'aspetto fenomenico della realtà si rendevano conto sempre più chiaramente che questo metodo non poteva comprendere la totalità della realtà, segnarono un processo di reciproco avvicinamento. Vennero così a chiarirsi tre ambiti di domande a cui il concilio doveva rispondere: definire in modo nuovo la relazione tra fede e scienze moderne; chiarire il rapporto tra Chiesa e Stato moderno e, collegato con questo tema, approfondire il problema della tolleranza religiosa, questione questa che esigeva una nuova definizione del rapporto tra fede cristiana e religioni del mondo.
Mi chiedo ora: quale era la visione che del concilio aveva Karol Wojtyla? Da ogni suo intervento sia da arcivescovo di Cracovia, e ancor più da Pontefice, si comprende facilmente che per lui i decreti conciliari non segnano una rottura con il passato, ma sono un invito ai pastori a tradurre il messaggio evangelico in modi comprensibili all'età contemporanea; un lavoro questo che non tocca l'essenza delle verità di fede immutabili, bensì la maniera di presentarle agli uomini di ogni epoca. Che questo sia il modo con cui recepì il concilio vaticano II il servo di Dio Giovanni Paolo II lo si comprende da tanti significativi interventi. Mi limiterò qui a citarne qualcuno.
Nel 1985, per ricordare i venti anni della chiusura del concilio, egli convocò un sinodo straordinario dei vescovi, ed in quella circostanza i padri sinodali non mancarono di evidenziare le "luci e ombre" che avevano caratterizzato il periodo post conciliare. Riprese le considerazioni del sinodo nella Lettera Tertio Millennio adveniente, in preparazione al grande Giubileo del 2000, affermando che "l'esame di coscienza non può non riguardare anche la ricezione del Concilio" (n. 36). La preoccupazione di Papa Wojtyla fu dunque sempre quella di salvaguardare la genuina intenzione dei padri conciliari, recuperando, anzi superando quelle "interpretazioni prevenute e parziali" che di fatto impedirono di esprimere al meglio la novità del magistero conciliare.
C'è poi il discorso che egli tenne il 27 febbraio del 2000, al convegno internazionale di studio proprio sull'attuazione del concilio. In quella circostanza affermò che anzitutto il concilio fu "un'esperienza di fede per la Chiesa", anzi - disse testualmente - "un atto di abbandono a Dio che, da un esame sereno degli Atti, emerge sovrano". E continuò asserendo che chi volesse avvicinare il concilio prescindendo da questa chiave di lettura "si priverebbe della possibilità di penetrarne l'anima profonda". Inoltre - egli proseguì - il concilio fu una vera sfida per i padri conciliari, che consisteva - e cito ancora testualmente - "nell'impegno di comprendere più intimamente, in un periodo di rapidi cambiamenti, la natura della Chiesa e il suo rapporto con il mondo per provvedere all'opportuno "aggiornamento". Ed aggiunse, facendo leva su ricordi personali: "Abbiamo raccolto quella sfida - c'ero anch'io tra i padri conciliari - e vi abbiamo dato risposta cercando un'intelligenza più coerente della fede. Ciò che abbiamo compiuto al concilio è stato di rendere manifesto che anche l'uomo contemporaneo, se vuole comprendere a fondo se stesso, ha bisogno di Gesù Cristo e della sua Chiesa, la quale permane nel mondo come segno di unità e di comunione" (Insegnamenti, xxiii, 1, 2000, p. 274). E pertanto, una lettura del concilio come rottura col passato è decisamente fuorviante.
Sempre in questo memorabile discorso, egli fece sue le parole di Paolo vi che, aprendo la quarta sessione, definì il concilio: "Un grande e triplice atto d'amore": un atto d'amore "verso Dio, verso la Chiesa, verso l'umanità" (Insegnamenti, iii, 1965, p. 475). Ed aggiunse Giovanni Paolo II che l'efficacia di quell'atto non si era esaurita, ma continuava ad operare attraverso la ricca dinamica dei suoi insegnamenti.
Torno ora brevemente alla già citata assemblea straordinaria del Sinodo dei vescovi. Aprendola, il 24 novembre del 1985, Giovanni Paolo II affermò: "Il concilio, che ci ha donato una ricca dottrina ecclesiologica, ha collegato organicamente il suo insegnamento sulla Chiesa con quello sulla vocazione dell'uomo in Cristo" (Insegnamenti, viii, 2, 1985, p. 1371). Cristo - Chiesa - Uomo: ritorna dunque il tema di questo vostro convegno. La costituzione pastorale Gaudium et spes, molto cara a questo Pontefice - ponendo gli interrogativi fondamentali a cui ogni persona è chiamata a rispondere, non cessa di ripetere queste parole sempre attuali: "Solamente nel mistero del Verbo incarnato trova vera luce il mistero dell'uomo" (n. 22), parole che Papa Wojtyla volle riproporre nei passaggi fondamentali del suo magistero perché segnano come la "vera sintesi a cui la Chiesa deve sempre guardare nel momento in cui dialoga con l'uomo di questo come di ogni altro tempo". Il vescovo Karol Wojtyla, appena terminato il concilio, aveva scritto che "prendendo in esame l'insieme del magistero conciliare, ci accorgiamo che i pastori della Chiesa si prefiggevano non tanto e non soltanto di dare una risposta all'interrogativo: in che cosa bisogna credere, quale è il genuino senso di questa o quella verità di fede o simili, ma cercavano piuttosto di rispondere alla domanda più complessa, che cosa vuol dire essere credente, essere cattolico, essere membro della Chiesa?". Per lui, dunque, il concilio vaticano II fu il concilio "della Chiesa", "di Cristo", "dell'uomo", parole che descrivono lo stretto rapporto esistente tra l'ecclesiologia, la cristologia e l'antropologia del vaticano II. Parlare di Gesù, è parlare della Chiesa e quindi dell'uomo: l'uno richiama necessariamente l'altro perché non si può dividere la storia della redenzione in categorie che non abbiano a che fare con la nostra storia e personale e comunitaria.
Cardinal Bertone's Address to Knights of Columbus
Oct 24, 2008
"Carry Out Your Mission With Enthusiasm and Dedication"
VATICAN CITY OCT. 23, 2008 (Zenit.org).- Here is the address Cardinal Tarcisio Bertone, Benedict XVI's secretary of state, gave Oct. 4 upon meeting with members of the Knights of Columbus.
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Honourable Supreme Knight, Dear Brother Cardinals and Bishops, Supreme Chaplain, Supreme Directors, Members of the Supreme Council, Ladies and Gentlemen,
It is truly an honour for me this evening to take part in the official dinner in honour of His Holiness Pope Benedict XVI, promoted and organized by the Supreme Council of the Knights of Columbus, on the occasion of your annual pilgrimage to Rome to venerate Saint Peter, Prince of the Apostles. This year's pilgrimage takes on an added spiritual significance, because it occurs in the context of the Pauline Year, as we recall the two-thousandth anniversary of the birth of the Apostle of the Gentiles. To you, Honourable Supreme Knight, to the Cardinals and Bishops present, to the distinguished authorities, illustrious personalities and to all the invited guests, I offer my most cordial and respectful greetings.
My greetings are extended in the first instance to you, Honourable Supreme Knight, and to your staff, in recognition of the exquisite courtesy you have shown in this renewed invitation: for it is not the first time that I have spoken at a gathering of this kind. My thoughts turn especially to the similar official dinner of 2001. At the time I was Secretary of the Congregation for the Doctrine of the Faith, working alongside the then Prefect Cardinal Joseph Ratzinger, whereas today Providence has called me to another delicate office, at the side of Pope Benedict XVI. I also recall how, on that convivial occasion, it was the then Cardinal Joseph Ratzinger who proposed the traditional toast in honour of the Pope, the late Servant of God John Paul II. This evening it is I who have been asked to renew this same gesture of blessing and good wishes towards Cardinal Ratzinger himself, who in April 2005 became the Successor of Peter.
Through working so closely together every day, for several years, I came to know his deep faith and his love for Christ, his dedication to the service of the Church and his concern for the problems of present-day society. I also came to know his noble character and his simplicity in dealing with people together with his profound and vast culture extending far beyond theology. These are the characteristic features and personal qualities of Pope Benedict XVI which now, as his principal collaborator, I can appreciate even more. With great joy, therefore, I join you in offering to the Lord a collective prayer of thanksgiving for the gift to the Church of this Pope, and a prayer that God will continue to assist him and guide his steps for the good of the people of God and of all humanity. "Dominus conservet eum et vivificet eum et beatum faciat eum in terra." (May the Lord preserve him, give him life, and grant him happiness on earth). Ad multos annos!
I should like to formulate a second wish, accompanied by a prayer, for an intention that I know is very close to your hearts: the beatification of Father Michael McGivney, who was declared Venerable by the Holy Father in March of this year. About one month later, on 19 April, in the homily of the Mass celebrated at Saint Patrick's Cathedral during his apostolic visit to the USA, Benedict XVI recalled the outstanding virtues of this exemplary priest whose vision and apostolic zeal led to the birth of the great and active Association of the Knights of Columbus. I am pleased to repeat here what John Paul II said when he received you in audience twenty years ago on the occasion of your pilgrimage: "The Knights of Columbus provide a splendid example of lay participation in the Church's mission.
Throughout your history you have been known for your staunch support of the Catholic faith and for your financial aid and volunteer work on behalf of charitable and benevolent causes" (17 October 1988). May you be given the grace to remain ever faithful to this spirit and to carry out your mission with enthusiasm and dedication. May you and the Church be granted the joy of soon contemplating Father McGivney in the glory of the saints.
In a profound spirit of friendship and esteem, it gives me great pleasure to pronounce this toast, imploring abundant heavenly blessings upon Pope Benedict XVI, on whom we invoke the protection of Venerable Father McGivney, your spiritual Father, of Saint Francis, whose feast we celebrate today, and of the Immaculate Virgin Mary, on this 150th anniversary of the apparitions at Lourdes. May God bless you all! May he accompany and assist you, your families and your loved ones!
Prolusione del Cardinale Bertone sull'emergenza educativa
Oct 24, 2008
Per l'inaugurazione del nuovo anno accademico della Salesiana
ROMA, giovedì, 23 ottobre 2008 (ZENIT.org).- Pubblichiamo di seguito la prolusione svolta dal Cardinale Tarcisio Bertone, Segretario di Stato vaticano, in occasione dell'inaugurazione, il 15 ottobre scorso, del nuovo anno accademico della Pontificia Università Salesiana di Roma.
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Eccellenze Reverendissime,
Eccellentissimi Ambasciatori presso la Santa Sede,
Signor Vicario del Rettor Maggiore, D. Adriano Bregolin,
Caro Rettore, cari docenti e cari studenti!
1. L'emergenza educativa oggi
E' sempre per me un grande piacere tornare in questa Università nella quale ho trascorso non pochi anni della mia vita, prima come docente e poi come Rettore. Permettete pertanto che in primo luogo esprima viva gratitudine al Rettor Magnifico, prof. Don Mario Toso, per l'invito che gentilmente mi ha rivolto a tenere la prolusione, all'inizio di questo nuovo anno accademico. Il mio saluto si estende ai docenti e all'intero corpo accademico, agli Eccellentissimi e ai Reverendissimi Prelati, alle illustri Personalità presenti e a quanti non hanno voluto mancare a quest'importante appuntamento. Un saluto speciale agli studenti, e in primo luogo a quelli che intraprendono il ciclo di studi universitari. A tutti gli intervenuti mi preme trasmettere anzitutto il cordiale saluto e la benedizione di Sua Santità, il quale, per mio tramite, assicura la sua vicinanza spirituale, augura un anno di lavoro fruttuoso, ed incoraggia l'Università Salesiana a proseguire nel delicato e importante servizio che rende alla Chiesa e alla società. Un servizio che il tema scelto per questa prolusione pone ancor più in rilievo: l'educazione che oggi coinvolge la famiglia, la scuola, la Chiesa e molte altre istituzioni nazionali ed internazionali. Quello dell'educazione delle nuove generazioni è una sfida e un servizio a cui la nostra famiglia religiosa, fondata da un grande santo e pedagogo quale fu san Giovanni Bosco, si dedica con evangelica passione; è anche un tema costantemente presente al cuore del Santo Padre Benedetto XVI, il quale non manca occasione, come ha fatto anche di recente nel corso della sua visita al Quirinale, il 4 ottobre scorso, per evidenziare quella che ormai tutti ritengono una priorità, anzi una vera e propria emergenza: l'educazione e specialmente la formazione delle nuove generazioni. Sì! L'educazione costituisce una reale questione emergente, non riconducibile alla semplice riforma del sistema scolastico ed universitario; è piuttosto un vasto tema. La cosiddetta educazione globale, alla quale giustamente anche la vostra Università dedica adeguata riflessione, investe tutti gli ambiti della vita sociale, e la visione cattolica dell'educazione globale rappresenta un'importante area di studio e di approfondimento a cui la vostra Università è chiamata ad offrire un proprio peculiare contributo.
2. Un campo d'azione a 360 gradi
E' sotto gli occhi di tutti quel che oggi si registra specialmente nelle società occidentali: serpeggia ovunque un diffuso e pervasivo senso di crisi della vita e dei valori; talora Dio, che in Cristo ha rivelato il suo volto d'amore, appare relegato ai margini dell'esistere umano e la sua presenza viene valutata come questione "individuale" e "privata", di conseguenza marginale rispetto alle scelte di ogni giorno; si assiste inoltre a un pericoloso sfaldamento dell'ethos civile, a un progressivo affievolimento della tensione alla solidarietà e alla fraternità e diventa più difficile nelle nostre comunità l'integrazione con persone di fedi e culture diverse. Quanto è lontana quella convivialità delle culture che dovrebbe animare la «civiltà dell'amore» a cui pensava già Paolo VI e ancor più Giovanni Paolo II! Tuttavia, proprio mentre crescono i segni di sfiducia nelle capacità umane di vero, di bene e di Dio, la Chiesa è chiamata ad un più chiaro e coraggioso annuncio di verità e di speranza. Suo compito è far comprendere che il Vangelo non è in contrasto, né potrebbe esserlo, con la razionalità umana, ma che, a partire dal messaggio cristiano, è anzi possibile operare una rinnovata sintesi culturale e sapienziale in grado di far fronte alle sfide e alle attese della modernità; è possibile offrire risposte globali che intercettino le inedite "domande di senso" emergenti nei vari comparti della società del terzo millennio. Penso, ad esempio, alle molteplici questioni della bioingegneria, al tema del progresso sostenibile e della salvaguardia dell'ambiente; penso all'allarmante "tsunami" che proprio in questi giorni sta investendo i mercati finanziari del mondo intero con risvolti socio-politici difficilmente ipotizzabili; penso alla persistente e troppo spesso dimenticata crisi alimentare che pagano le popolazioni più povere del pianeta. Ho negli occhi gli esodi biblici di milioni di persone che migrano in cerca disperata di mezzi di sussistenza. E che dire dell'universo virtuale dove navigano nuovi mass media e dove i giovani sono sempre più "protagonisti assenti"? C'è infine il fenomeno diffuso della globalizzazione che va trasformando i cinque continenti in un unico villaggio globale con indubbi vantaggi, ma anche non pochi rischi e problemi tuttora irrisolti. Tutto questo ci fa percepire che la questione dell'educazione è veramente "globale", che bisogna intervenire a trecentosessanta gradi in tutti i campi dell'esistenza, con un riferimento prioritario all'ambito socio-culturale. Ed è proprio in questo ampio panorama che una Università, una Università pontificia come questa, è chiamata a dialogare con il sapere contemporaneo, lasciandosi illuminare dalla Verità rivelata.
3. Investire sul piano formativo ed educativo
Le Università ecclesiastiche inserite nell'attuale società, segnata da vasti mutamenti sociali e culturali, devono in primo luogo investire sul piano formativo ed educativo. Lo psico-pedagogista nord-americano J. S. Bruner, nello studio che lo ha fatto conoscere al mondo pedagogico, intitolato Verso una teoria dell'istruzione, afferma: «Ogni generazione deve definire da capo la natura, la direzione e gli scopi dell'educazione, per assicurare alla generazione futura il più alto grado di libertà e di razionalità che sarà capace di raggiungere. Vi sono infatti cambiamenti, sia nelle condizioni oggettive, sia nel sapere, che pongono limiti o offrono nuove possibilità all'educatore in ogni successiva generazione. In questo senso l'educazione è un costante processo di creazione».[1] Questa sua affermazione fa pensare a quanto è avvenuto nel corso degli ultimi decenni: è andata infatti gradualmente maturando, a livello di politica nazionale e internazionale (europea, in particolare), la consapevolezza che le diffuse trasformazioni in campo economico e socio-culturale e le forti innovazioni nel settore tecnologico e comunicativo incidono profondamente sul presente e condizionano il futuro della società; proprio per questo è indispensabile un intenso investimento sul piano formativo.
Anche le Università ecclesiastiche vengono così a trovarsi inserite in un processo e in una rete di istituzioni in cui possono contribuire a creare una nuova cultura, rendendo anzitutto conto del loro impegno scientifico. Esse possono offrire, sulla base della loro identità peculiare, contributi che coltivino gli aspetti veritativi e sapienziali del sapere, caratterizzanti la cultura cristiana e il suo umanesimo sostanziato dalla trascendenza. E' innegabile che l'apporto delle Università ecclesiastiche risulta provvidenziale nel sopravvenire impetuoso del mercato globalizzato e nell'accelerazione dell'innovazione tecnologica, condizioni queste che non raramente sospingono i saperi universitari a diventare selettivi e funzionali alle esigenze della produzione e del profitto. L'eccessiva specializzazione dei saperi e l'esaltazione di quelli empirici può a volte rendere quasi impossibile una sintesi umanistica, che abbisogna sempre del passaggio dal fenomeno al fondamento. Come ha ribadito Giovanni Paolo II nell'Enciclica Fides et ratio, della quale ricorre il decennale di pubblicazione, occorre rielaborare una vera sintesi umanistica, senza la quale la funzione formativa si incrina, perché diventa strumentale a visioni dell'uomo e della società troppo riduttive. Da questo rischio, ahimè quanto mai attuale e ricorrente, non si stanca di mettere in guardia Benedetto XVI, denunciando la deriva del nichilismo e del relativismo, come pure la confusione dei linguaggi, e in definitiva il pericolo di scontri di civiltà.
4. Il contesto di una nuova evangelizzazione
Proprio in questo contesto, anche rimanendo solo a livello di situazione e di prassi universitaria, appare l'esigenza di impegnarsi nell'educare, andando oltre l'istruzione e la semplice acquisizione delle competenze. A Verona, il 19 ottobre 2006, in occasione del convegno della Chiesa italiana, il Papa metteva in evidenza che l'educazione della persona è un processo complesso. «Occorre preoccuparsi della formazione della sua intelligenza, - egli diceva - senza trascurare quella della sua libertà e capacità di amare. E per questo è necessario il ricorso anche all'aiuto della Grazia. Solo in questo modo si potrà contrastare efficacemente quel rischio per le sorti della famiglia umana che è costituito dallo squilibrio tra la crescita tanto rapida del nostro potere tecnico e la crescita ben più faticosa delle nostre risorse morali».[2]
L'educazione – scriveva ancora Giovanni Paolo II nella Fides et ratio– ha tra i suoi compiti più cruciali quello di «portare gli uomini alla scoperta della loro capacità di conoscere il vero e del loro anelito verso un senso ultimo e definitivo dell'esistenza».[3] Si impone pertanto una nuova evangelizzazione che preluda a una nuova educazione ancorata a un'antropologia globale, in un processo che aiuti la crescita delle persone nel rispetto della loro dignità umana e divina. Vale a dire, occorre che la nuova evangelizzazione umanizzi l'educazione, sollecitandola a far leva sulle capacità cognitive ed etiche proprie di persone redente e, pertanto, messe in grado di vivere secondo principi e valori trascendenti. I progetti educativi hanno così a disposizione il quadro culturale di un umanesimo relazionale, aperto alla Trascendenza. Grazie alla salvezza donata dall'Alto, questi progetti possono contare su un fondamentale ottimismo antropologico ed etico, ed essere guidati da orizzonti di speranza, rispondenti alle attese più intime dell'animo umano. Progetti in grado di aiutare l'uomo d'oggi, disperso negli affanni e negli impegni, a percorrere le strade della riflessione, del silenzio, della preghiera, così da vivere la vita come un viaggio spirituale verso Dio.
In questo contesto si delinea ancor più chiaro per le istituzioni educative, specie quelle universitarie come la vostra, il compito di mostrare, sul fondamento delle scienze teologiche ed umane ed attraverso la ricerca e la sperimentazione, il profilo di una nuova educazione che mai può prescindere da una conoscenza più aggiornata della condizione giovanile odierna.
5. «Dilatare la razionalità»
E proprio ai fini di promuovere un'educazione globale della persona, occorre affrontare con chiarezza la questione antropologica su cui ci soffermeremo nelle pagine seguenti. Va riaffermata la persona nella sua vocazione trascendente, ossia come essere dotato di una "relazionalità" in orizzontale e in verticale, di una razionalità mai ridotta a "unidimensionale", bensì articolata secondo la molteplicità dei gradi del sapere. Solo una ragione integrale permette di realizzare l'alleanza tra scienze della natura e scienze umane e sociali; solo una ragione integrale è in grado di coniugare specializzazione e unificazione del conoscere, analisi e sintesi, definizione e interpretazione; solo con l'ausilio di una tale ragione, sul terreno del soggetto conoscente è possibile sostenere formativamente un qualificato saper apprendere ad apprendere, dilatando interessi personali di conoscenza, di azione e di vita, stimolando ad usare molteplici approcci cognitivi per giungere ad apprendimenti di conoscenze sempre più flessibilmente organizzati e umanamente significativi.[4]
A questo riguardo, la ricerca e la didattica universitaria non possono ignorare l'intrinseca referenzialità della ricerca scientifico-tecnologica all'umano, della sua finalizzazione ultima all'agire buono di tutti e di ognuno, insomma al bene comune sociale. Il che esige che si contemperi opportunamente scientificità disciplinare, sinergia delle discipline scientifiche, acquisizione di competenze tecnologiche con una solida formazione umanistica. Senza tale sinergia diventa estremamente difficile una armonica e qualificata crescita della persona, e sicuramente si aiutano poco anche una pacifica e corresponsabile convivenza civile, come pure lo sviluppo sostenibile dei popoli.[5]
Tutto questo invece diviene più facile e sicuro quando la ragione è coniugata nell'orizzonte della rivelazione cristiana, ovvero nel contesto di una razionalità superiore. La ragione infatti non è impoverita né diminuita dai contenuti della fede, anzi viene sfidata a superare se stessa, ad esprimere il meglio della sua essenza speculativa, logica, morale e sapienziale. E così, risulta più atta ad articolare il processo educativo secondo la pluralità e l'unità delle dimensioni delle persone, bisognose d'integrazione tra intelletto speculativo e ragione pratica, tra verità e agape, tra mente e cuore, come ci ha meravigliosamente insegnato san Giovanni Bosco.
6. Rispondere alla questione antropologica
Eccoci quindi nel cuore della questione antropologica. L'età moderna ha accentuato la centralità dell'uomo nel mondo, parlandone come di un «microcosmo», ed evidenziandone le capacità di trasformazione sul mondo e sulla storia. L'uomo era visto come faber, cioè costruttore del suo destino, e non semplice esecutore di una volontà superiore o fuori di sé. Oggi però queste prospettive sono entrate in crisi, nel senso che ad esse sono subentrate visioni antropologiche pessimistiche, chiuse alla speranza di un futuro migliore. Per questo spesso si parla di «fine della modernità» e di «post-modernità», sino ad ipotizzare una «mutazione antropologica» destrutturante le persone. Sono entrate in crisi le categorie basilari della vita umana: quelle di comunità/comunitarietà, di popolo e, più radicalmente, quelle di bene, di verità e di valore, di felicità e benessere, di intenzionalità e progettualità umana, di eticità, di politica e di Welfare State, di bene comune.
Riemerge allora, e in maniera sempre più urgente, l'antica e radicale domanda: chi è l'uomo? Che cosa è e significa «umanamente degno»? Anzi: a fronte di una universalizzazione della vita e della cultura, che può azzerare le differenze culturali e le prospettive di verità e di bene (provocando frammentazione personale, relativismo culturale, assolutizzazione fondamentalistico-culturale); a fronte di ciò che le biotecnologie prospettano non solo in termini di interventi tecnico-genetici migliorativi, ma anche in termini in qualche modo «post-umani» o «oltreumani», quasi a «produrre» l'uomo con la tecnica (come Mary Shelley già paventava nel suo famoso romanzo del 1818, Frankenstein or The Modern Prometheus); a fronte degli orizzonti «simulativi» di mondi virtuali creati dalle tecnologie digitali, si viene a precisare una chiara «questione antropologica» che rende cogente rispondere alle domande di sempre: Che cos'è la vita, il mondo, l'uomo? Qual è il suo destino e il suo futuro? Che futuro avrà l'umanità?
E non si può certo accettare che tutta la verità sull'uomo si esaurisca nella figura dell'homo videns o dell'uomo telematico, tipico della civiltà attuale della comunicazione. In effetti, con i media e la telematica, in certo modo sono venuti a svuotarsi il tempo e lo spazio, è scomparsa la relazione corporea, è mutata persino la percezione di sé: insomma si è come sradicati dalla propria «carne». Ciò che balza in primo piano è allora un "io" fenomenico privo ormai di un centro unificante dei suoi molti sé. Inoltre, a causa dell'ipermediatizzazione e della telematizzazione delle relazioni, le persone rischiano di perdere il contatto reale con gli altri e con se stesse. Indeboliscono la propria capacità di far proiezione di sé, quindi la propria identità che – come hanno insegnato i filosofi personalisti –, si perfeziona nel confronto con l'alterità dell'altro. «Il soggetto è sempre più frammentato e nomadico- scrive Fiorani nel suo saggio intitolato "La comunicazione a rete globale" -: smarrito tra i suoi oggetti e le sue macchine, è immerso nel puro presente […] Il dissolvimento insieme del passato e del futuro porta a una presenzialità assente e vuota».[6] In altri termini, non si è più enti sussistenti in sé e per sé, ossia soggetti autonomi, liberi e responsabili, essenzialmente sociali e relazionali. Prevale la rappresentazione di sé come macchina comunicante, ricca di scambi sociali ma non solidale. La persona perde il contatto con la propria natura di essere umano, "sinolo" di anima e corpo, dotato della capacità di conoscere il vero e il bene e di una libertà intrinsecamente legata a tale capacità e alla relazionalità. Le conseguenze di tale visione della persona, sradicata dalla sua essenza, sono facilmente immaginabili, quando si pensa alla concezione dei diritti e della convivenza sociale. I media e la telematica, contribuendo a rendere dominante una visione della realtà e dell'uomo disancorata dalla loro dimensione metafisica ed etica, ne favoriscono un'interpretazione storicistica ed individualistica. Con ciò, operano una sorta di scippo nei confronti dell'uomo e della società: tolgono loro la prospettiva del compimento e la rappresentazione dell'ideale. E tornano con tremenda attualità le famose tre domande kantiane: «Che cosa possiamo conoscere? Che cosa possiamo fare? Che cosa ci è dato sperare?».
7. L'esigenza di una nuovo umanesimo planetario
Dinanzi a una tale situazione si sente urgente una nuova sintesi di umanesimo. Sull'impianto classico greco-romano della soggettività e dei ruoli sociali giocati dall'uomo, il pensiero filosofico-teologico di ispirazione cristiana ha elaborato in passato il concetto di persona umana (individuo, gruppi, comunità) come soggetto capace di interiorità, di autonomia, di libertà, di responsabilità e di auto-trascendenza. Per noi cristiani, l'uomo è – come si dice – un «essere in-sé», soggetto, che nessuno può ridurre ad oggetto, almeno in forma assoluta e definitiva; è essere aperto agli altri (esse-ad); un «essere di comunione», che, nella sua esistenza spazio-temporale e storica, si può porre in rapporto attivo e ricreativo con Dio (nella religione e nella fede, e nel sacrario della sua coscienza interiore), con il mondo (nel lavoro) e con gli altri (con la sua corporeità, linguaggio, impegno, nei rapporti interpersonali e nella vita comunitaria). L'uomo è fine (non solo mezzo, direbbe Kant), è un «essere per sè» (cioè degno di essere «chiamato», apprezzato, rispettato e amato: anzitutto da Dio che lo ha creato). L'uomo è parte/membro (della specie umana, della società, della Chiesa, dell'umanità), ma anche «tutto» (interiorità, spiritualità, trascendenza). Per questo, Maritain scrive che l'uomo è individualità (parte, materia, corporeità) e personalità (tutto, anima, spiritualità), nell'integrazione tra microcosmi e macrocosmi, tra empiricità, ontologia, metafisica, assiologia, etica religiosità.[7]
Nel complesso clima culturale di oggi ritorna quindi prepotente l'affermazione della persona, della persona vivente, «con nome e cognome», fonte di diritti e di dignità, responsabile della vita, propria, altrui e del bene comune. Tuttavia, come per i diritti umani che ne costituiscono per così dire l'irradiazione a livello ideale e valoriale, così anche per l'affermazione della persona, si richiede un rinnovato impegno di «pensarla bene» nella sua complessità interna e relazionale, di tradurla in termini culturali condivisibili, di ricercarne la fondazione ontologica, per quanto pluralistica essa possa e debba essere. E questo, oltre ogni aspetto empirico, storico e fattuale, e oltre ogni stesso impegno «politico» di difesa, tutela e promozione. L'Università salesiana, che coltiva il proposito di servire la Chiesa e la società soprattutto sul piano educativo in termini personalisti e relazionali, non può non dare qualità e profondità teorica alla proposta, che viene avanzata da molte parti, di un «nuovo umanesimo» adeguato all'attuale condizione dell' «uomo planetario». Potrà così contribuire a integrare e rendere visibili le molteplici interdipendenze che si manifestano nell'esistenza umana attuale, tra locale e globale, tra reale e virtuale, tra identità e differenza, tra empiricità e interiorità, tra novità e perennità; potrà anche contribuire a generare l'idea di un essere umano integrale, di «persona umana» capace di concentrare nella singolarità del microcosmo personale i molteplici aspetti del macrocosmo umano.
8. Una paideia della persona umana
Essendo compito di ogni Università farsi attenta non solo alle idee ma anche ai processi sociali, lavorare cioè per passare dal livello globalmente antropologico a quello propriamente culturale e pedagogico, più vivo oggi si avverte di conseguenza il bisogno improcrastinabile di arrivare a una nuova paideia, cioè a una nuova cultura educativa, umanamente degna (e non solo funzionalmente e utilitaristicamente significativa). Una nuova paideia che – pur nelle differenziazioni della sua coniugazione culturale e disciplinare – cerchi le vie adeguate per essere all'altezza dei tempi, capace in definitiva di affrontare le sfide per costruire un futuro più «umano» rispetto a quanto viene prospettato in quest'inizio di secolo. La humanitas del nuovo umanesimo deve, cioè, essere riletta a livello pedagogico, affinché possa evidenziare il fine, l'orizzonte e il telos della personale e comunitaria responsabilità/solidarietà educativa, a tutti i livelli e, in particolare, a livello universitario.
In questa linea, a fronte dei moderni modi di apprendere delle nuove generazioni – più affidati ai «non luoghi» mediatici e telematici che ai «luoghi» tradizionali della famiglia, scuola, parrocchia, associazioni, più realizzati nell'informale che nel formale, più vissuti secondo logiche informatiche che razionali, più in immagini che in concetti – l'educazione a tutti i livelli dovrà «insegnare ad apprendere» e «insegnare ad essere»; dovrà promuovere un'acquisizione critica, sistematica e integrata del meglio della cultura sociale e, al contempo, formare le capacità di «fare cultura»; dovrà collaborare allo sviluppo interiore, spirituale e morale delle persone, a cominciare dalla costruzione delle coordinate del personale e comune essere nel mondo e dalla ritessitura dei «fili invisibili della vita», che permettono di assicurare ad essa e alla storia un senso aperto al di più, al futuro e all'oltre. L'educazione stimolerà così all'acquisizione di competenze specifiche/professionali che permettano un buono ed effettivo inserimento nel mondo del lavoro e della produzione sociale, con competenze generali/personali che rendano possibile una vita umanamente degna per ciascuno e per tutti, individualmente e comunitariamente. Sosterrà ancora l'educazione la formazione di cittadini in grado di partecipare consapevolmente alla costruzione di collettività più ampie e composite, siano esse quella nazionale, quella europea, quella mondiale. L'educazione potrà conseguire tali obbiettivi proprio attraverso la valorizzazione delle differenze personali e delle radicazioni culturali di ogni persona, nelle varie età della vita, operando sinergicamente (o, come oggi spesso si dice, «a rete») tra sistema sociale di formazione (informale, non formale, formale), tra istituzioni formative e territorio, le sue diverse configurazioni sociali, non ultime quelle religiose ed ecclesiali.
9. Il senso della profezia cristiana sull'uomo
Ci chiediamo ora, in questo contesto, come e in che modo possa un'Università pontificia contribuire a rispondere alle domande di significato che gli uomini del nostro tempo si pongono, preoccupati del proprio e del comune futuro. Compito di una Università pontificia non può che essere l'annuncio di Cristo, riproporre la «profezia» del Vangelo dell'incarnazione del Dio che si è fatto uomo perché l'uomo sia redento, salvato, divinizzato; annunciare la rivelazione dell'amore misericordioso di Dio, che ha tanto amato il mondo da mandare il suo Figlio unigenito per farci tutti «figli nel Figlio»; proclamare il rinnovamento umano nello Spirito, che permette non solo la riconciliazione tra umano e divino, tra tempo ed eternità, ma anche tra persone, gruppi, popoli e linguaggi (permettendo, quindi, la possibilità di dialogare, comunicare, far comunità e comunione, al di là di ogni alterità, differenza, separatezza, solitudine, emarginazione, esclusione).
La "profezia" del Vangelo permette di intravedere, per un verso il senso del limite e della fragilità umana (la «canna pensante» di Blaise Pascal), e, per altro verso evidenzia una profonda aspirazione ad «essere di più» (Emmanuel Mounier), e, in chiave cristiana, l'aspirazione ad una vita vissuta sotto l'azione vivificante e trasformante dello Spirito di Dio. Lo Spirito Santo è principio ed energia vitale che spinge gli uomini a vivere «secondo Dio», come esseri cioè in relazione personalissima con Dio, come comunità di credenti e come popolo sacerdotale e profetico, chiamato a rendere visibile nel mondo l'amore creante e redentore di Dio; a ricreare il proprio io secondo lo Spirito di Dio (Tommaso d'Aquino, De virtutibus, q. 1, a. 10); a ricercare «prima di tutto» il Regno di Dio e la sua giustizia (Mt 6,25-33), nell'«attesa di cieli nuovi e terra nuova in cui abiterà definitivamente la giustizia» (2 Pt 3,13).
In tale prospettiva, la vita morale, che si articola nella libera adesione a norme e principi divini iscritti nel cuore di ogni uomo, si nutre di una personale relazione con Dio in Gesù Cristo e, nella luce di essa, è ricerca del giusto rapporto con gli altri e con le realtà temporali. Come conseguenza, l'esistenza storica risulta segnata dalla «sacramentalità», vale a dire dalla costante coniugazione di visibilità e di mistero, di concretezza e di idealità, di impegno e di invocazione, di inserzione nel tempo e di apertura all'eterno. Ed in questa linea potrà continuare ad avere valore «maieutico e liberante» – anche a livello pedagogico-educativo – la testimonianza di «una vita che profuma di Vangelo» e che, «vivendo di fede», mostra la dignità e la valenza umana della stessa profezia cristiana sull'uomo e sulla storia umana.
10. L'esigenza di una Università come comunità educativa
L'immagine «comunitaria» è connaturata alla esperienza storica dell'Università, concepita come organico convergere e vivere, tipico di una universitas magistrorum et scholarium. Ancor più importante è oggi questa visione comunitaria se si vuole che il movimento intenzionale dell'istituzione e della prassi universitaria sia decisamente focalizzato e indirizzato sulla e verso la formazione «specialistica» di uomini e donne «per l'uomo e per la comunità», «ultimamente per Dio».
In quanto luogo di formazione mediante l'acquisizione delle conoscenze scientifiche, lo studio rigoroso e lo sviluppo della coscienza critica, l'Università non potrà non essere comunità di dialogo, di ricerca e di esperienza sociale. Certo, oggi dovrà essere informata ai valori democratici e dell'etica pubblica, in interazione con la più vasta comunità civile e sociale di cui l'Università è parte integrante e culturalmente stimolativa. Si dovrà pensare a procedure corrispondenti, ma certamente anche curare la qualità delle relazioni dirigenti-amministratori-docenti studenti, coniugando complessità e autonomia, personale e istituzionale, rispetto delle procedure e dei ruoli e pratica della corresponsabilità partecipata e differenziata, in vista del raggiungimento di obiettivi culturali e professionali adeguati alle grandi finalità dell'istituzione universitaria, che sono: la ricerca, la formazione, la diffusione culturale, la gestione istituzionale-universitaria. E tutto questo, sulla base della libertà dell'insegnamento, del diritto di opinione e di espressione, della libertà religiosa, del rispetto reciproco delle persone e delle «differenze» individuali e di status sociale, nel ripudio di ogni barriera ideologica, sociale e culturale, ma anche nell'impegno della ricerca e della tensione etica per la verità e il bene comune. La ricerca della «positività» dell'azione educativa e la coscienza che l'educazione è «opera comune» spingono a chiedere – a livello di esercizio pubblico del «servizio educativo» – un preciso quadro istituzionale, giuridico e deontologico per il suo corretto espletamento.
11. Conclusione
Nel contesto della visione cattolica dell'educazione globale acquistano infine – e mi avvio alla conclusione - una rilevante importanza la figura e la missione dei docenti universitari. Occorre che essi siano personalità di profondo spessore umano, prima ancora che provvisti delle pur necessarie e valide competenze accademiche: persone spiritualmente ricche, annunciatori credibili del Vangelo, testimoni chiari della qualità umana della cultura che insegnano o propongono. Soprattutto, non possono non essere al contempo «maestri» e «politici», nel senso alto e umano di «costruttore di polis», e di cittadinanza aperta e attivamente impegnata per uno sviluppo storicamente sostenibile, umanamente degno per tutti. Educare per un docente è partecipare agli studenti il sapere comunicando valori e senso; è aiutare a costruire insieme un futuro migliore per ciascuno e per tutti mantenendo viva la fiamma della speranza; è testimoniare quella «verità che salva», a cui si può pervenire grazie al dinamismo conoscitivo di «una fede amica dell'intelligenza e animata dall'agape». Mi pare che sia proprio questo il messaggio che Papa Benedetto XVI va ripetendo in ogni circostanza opportuna indicando l'educazione come una modalità cristiana di dialogare e di riflettere culturalmente. La sua carriera di docente e la sua lunga esperienza di Pastore lo rendono guida saggia e illuminata per tutti coloro che sono chiamati a svolgere questo servizio nella Chiesa e nella società, un servizio indispensabile all'evangelizzazione specialmente dei giovani e della cultura. Maria, Sedes sapientiae vegli sull'anno accademico appena avviato; un nuovo anno che auguro, grazie anche all'intercessione di san Giovanni Bosco, sereno, fruttuoso e proficuo per tutti. Grazie!
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[1] J. S. Bruner, Verso una teoria dell'istruzione, Armando, Roma 1967, p. 51.
[2] Benedetto XVI, Discorso al Convegno di Verona (19 ottobre 2006), in «L'Osservatore Romano» (venerdì 20 ottobre 2006) 7.
[3] Giovanni Paolo II, Lettera enciclica Fides et ratio, n. 102, Libreria Editrice Vaticana, Città del Vaticano 1998, p. 148.
[4] Cf E. morin, Quelle université pour demain? Vers une évolution transdisciplinaire de l'université, in «Motivations» 24 (1997) 1-4.
[5] Cf G. Tanzella-Nitti, Passione per la verità e responsabilità del sapere, Casale Monferrato, Piemme, 1999, p. 188.
[6] E. Fiorani, La comunicazione a rete globale, Lupetti-Editori di Comunicazione, Milano 1998, p. 106.
[7] Cf J. maritain, La persona e il bene comune, Morcelliana, Brescia 199510
L'Enciclica “Fides ed Ratio”, una “meravigliosa costruzione architettonica”
Oct 19, 2008
Convegno internazionale sulla “Fiducia nella Ragione” organizzato dalla Lateranense.
ROMA, venerdì, 17 ottobre 2008 (ZENIT.org).- “Una meravigliosa costruzione architettonica” è ciò che appare l'Enciclica di Giovanni Paolo II Fides et Ratio agli occhi del Cardinale Tarcisio Bertone, Segretario di Stato vaticano.
Il porporato è intervenuto questo giovedì al Convegno “Fiducia nella Ragione”, organizzato dalla Pontificia Università Lateranense di Roma in occasione del decimo anniversario del testo di Papa Wojtyła.
Nel suo discorso, il Cardinale ha ricordato che il tema del rapporto tra fede e religione e tra verità e libertà “è sempre stato a cuore a Papa Giovanni Paolo II”, che come professore di Filosofia e Antropologia si era sempre interessato alle correnti filosofiche contemporanee, e da Papa amava organizzare a Castel Gandolfo, durante il soggiorno estivo, dei meeting con professori ed esperti di varia estrazione.
“Pertanto già nel 1986, colpito da ciò che diverse mode culturali andavano sempre più diffondendo, la dimissione cioè della ragione dalla sua capacità di conoscere il vero, aveva stilato un progetto di documento esattamente sul nostro tema, di una decina di pagine”, ha aggiunto nel testo riportato da “L'Osservatore Romano”.
Un primo testo organico, tuttavia, venne presentato solo nel 1995, e dopo un iter complessivo di ben dodici anni la Fides et Ratio venne pubblicata nel 1998.
Le fasi successive della sua elaborazione, ha osservato il Cardinal Bertone, hanno portato alla stesura definitiva di un'Enciclica che va considerata “una meravigliosa costruzione architettonica articolata in sette capitoli, che offre una visione precisa, a tratti sofferta, del rapporto tra fede e ragione”, “una costruzione che dimostra la solidità dell'inscindibile rapporto tra fede e ragione e di conseguenza tra filosofia e teologia, rapporto poggiante sui tre fondamentali pilastri descritti nei primi tre capitoli”.
Nel quarto capitolo, “Il rapporto tra la fede e la ragione”, “come in un meraviglioso affresco murale” appaiono “le tappe fondamentali dell'incontro tra fides e ratio”, proseguendo nei tre successivi ad offrire “a queste problematiche antiche e moderne le risposte sempre valide che formano il patrimonio dottrinale della Chiesa: il capitolo quinto parla degli Interventi del magistero in materia filosofica, nel capitolo seguente sono descritti i problemi dell'Interazione tra teologia e filosofia, e nel capitolo settimo le Esigenze e compiti attuali, esplicitando le esigenze della parola di Dio e i compiti irrinunciabili della teologia”.
Nella conclusione, il Papa “sottolinea nuovamente il valore della filosofia nei confronti dell'intelligenza della fede, il rapporto tra fede e ragione, e rivolge un appello a tutti – filosofi, teologi, formatori, scienziati, ricercatori, pastori e fedeli – chiedendo 'di guardare in profondità all'uomo, che Cristo ha salvato nel mistero del suo amore, e alla sua costante ricerca di verità e di senso'”.
“Diversi sistemi filosofici – aggiunge –, illudendolo, lo hanno convinto che egli è assoluto padrone di sé, che può decidere autonomamente del proprio destino e del proprio futuro confidando solo in se stesso e sulle proprie forze”.
La grandezza dell'uomo, tuttavia, “non potrà mai essere questa”.
“Determinante per la sua realizzazione sarà soltanto la scelta di inserirsi nella verità, costruendo la propria abitazione all'ombra della sapienza e abitando in essa – osservava il Papa –. Solo in questo orizzonte veritativo comprenderà il pieno esplicitarsi della sua libertà e la sua chiamata all'amore e alla conoscenza di Dio come attuazione suprema di sé”.
Il rettore della Lateranense e presidente della Pontificia Accademia per la Vita, monsignor Rino Fisichella, ha analizzato dal canto suo nel corso del Convegno le cause che hanno portato allo smarrimento di una visione unitaria e alla frammentarietà del sapere, soprattutto nelle scienze empiriche.
Tale frammentazione, ha osservato, si traduce in una duplice sfiducia nei confronti della ragione nel cogliere la verità e nel credere che esista ancora una sola verità. Con la secolarizzazione, del resto, è venuta meno la certezza della verità, e anzi già l'idea di raggiungerla sarebbe solo un'illusione.
Evidenziando le “esigenze irrinunciabili della Parola di Dio”, nell'Enciclica si sostiene che la Sacra Scrittura “presenta in sé una visione filosofica dell'uomo e del mondo che coniuga insieme rivelazione e intelligenza personale”.
Il testo, spiega monsignor Fisichella, “propone la via per il raggiungimento dell'unità del sapere nel superamento della conoscenza relegata alla sfera della sperimentazione o delle scienze empiriche”.
“La sfida che si deve compiere è quella di ritrovare l'unità del sapere come condizione non solo per la filosofia e la teologia di poter dialogare tra di loro su contenuti autonomi e pur sempre reciproci, ma soprattutto per essere in grado di fornire al nostro contemporaneo la risposta di cui ha insaziabile bisogno: quella del senso”.
“Privo di questo orizzonte di senso della propria esistenza, cade nei tentacoli della sola conoscenza empirica, sperimentale e diventa incapace di comprendere a pieno il suo mistero, la sua vocazione e il progetto della sua personale esistenza in questo mondo e in questa storia”.
Kluges Vorgehen von Pius XII. rettete viele Juden
Oct 09, 2008
"Öffentliche Intervention hätte Leben Tausender Juden gefährdet".
Vatikanstadt-Jerusalem, 8.10.08 (KAP) Kardinal-Staatssekretär Tarcisio Bertone hat Papst Pius XII. (1939-58) gegen den Vorwurf des "Schweigens" zum Holocaust verteidigt. Der Pacelli-Papst "hat nicht geschwiegen, und er war nicht antisemitisch: er war klug", schrieb der Kardinal in einem Beitrag des "Osservatore Romano" vom Mittwoch. Mit seinem besonnenen Verhalten habe der Papst zahlreiche Juden und Flüchtlinge retten können. Eine öffentliche Intervention hätte hingegen "das Leben Tausender Juden in Gefahr gebracht, die auf seine Anordnung in 155 Klöstern und Konventen nicht nur in Rom versteckt waren". Insgesamt habe Pius XII. "ungewöhnliche Schritte unternommen, um das Leben von Juden zu schützen", betonte Bertone.
Am Donnerstag jährt sich zum 50. Mal der Todestag des Pacelli-Papstes. Zu diesem Anlass feiert Benedikt XVI. im Petersdom eine Gedenkmesse.
Welchen Schaden eine öffentliche Kritik an den Nationalsozialisten und der Behandlung der Juden auslösen konnte, habe der Hirtenbrief der niederländischen Bischöfe von 1942 gezeigt, erinnert Bertone. Die Nazis hätten daraufhin die antisemitischen Maßnahmen verschärft. Aufgrund der bischöfliche Anklage seien aus Holland prozentual mehr Juden als aus anderen Ländern deportiert worden - rund 110.000 oder 79 Prozent der jüdischen Bevölkerung, erinnerte Bertone.
Im übrigen habe Pius XII. keinesfalls nur geschwiegen. Seine Weihnachtsbotschaft von 1942 habe bei Hitler zu einen Wutausbruch ausgelöst. In den vatikanischen Archiven gebe es dafür Belege, so Bertone in dem Beitrag der Vatikan-Zeitung. Forschungen von unabhängigen Historikern würden bestätigen, dass der Pacelli-Papst wirksame Schritte zum Schutz von Juden gesetzt habe.
Cardinal Bertone highlights prophetic nature of Humanae Vitae
Oct 09, 2008
The Vatican Secretary of State, Cardinal Tarcisio Bertone, stressed the prophetic nature of the encyclical Humanae Vitae, published 40 years ago by Pope Paul VI. The encyclical, which has also been controversial, explains the Church's teaching on human sexuality and denounces attacks against life.
Vatican City, Oct 7, 2008 / 10:01 pm (CNA).- L'Osservatore Romano published Cardinal Bertone’s homily given on October 4 for participants of the Congress on Humanae Vitae. According to Cardinal Bertone, "only in God’s loving plan can the conjugal act have full meaning. That, of course, presupposes respect for life, not a selfish attitude of possession. The vocation of man, created in the image and likeness of God, takes place fully only in the gift of self to God and neighbor."
The Vatican Secretary of State spoke about the right to life from conception to natural death. He said that "love truly generates and nourishes life” and to defend life as a gift of love “is part of our vocation as Christians."
After warning that today there is a tendency to reject the plan of God and to consider the life of the unborn as an obstacle to personal freedom, Cardinal Bertone remembered that Pope Paul VI, who issued the encyclical, was “well aware of this situation” and was prepared “to defend the nobility of married love.”
The document affirmed “the sanctity of human life, as an essential element for the promotion and respect of the person in the service to the truth of the faith," he noted.
Finally, Cardinal Bertone pointed out that "responsible parenthood is a matter of courage and love. The human resources may not be sufficient, which is why the Church does tire of inviting those in need to come to the aid of God. Follow the law of God, which at first glance may seem onerous, however, it is not the case. "
Le Cardinal Bertone développe la position de Benoît XVI sur 'État et Religion'
Oct 02, 2008
Cité du Vatican, le 01 octobre 2008 - E.S.M. - Il y a ''des valeurs non négociables'' sur lesquelles l'Église a le devoir d'intervenir, a déclaré le cardinal Bertone. Sur la ''promotion de la vie humaine, de sa conception jusqu'à sa fin naturelle, sur la sauvegarde de la famille fondée sur le mariage entre un homme et une femme, l'éducation des enfants, le pape Benoît XVI a également appelé plusieurs fois à la ''non négociabilité'' de ces principes.
État et Religion, le Cardinal Bertone affirmer la position de l'Église : « cela ne nous intéresse pas de faire de la politique mais on ne peut pas la laisser de côté »
l'Eglise ne peut et ne doit pas prendre en mains le combat politique pour réaliser la société la plus juste possible. Elle ne peut et ne doit pas - a dit le Cardinal Tarcisio Bertone - se mettre à la place de l'État. Mais elle ne peut et ne doit pas rester en marge dans le combat pour la justice''. C'est ce qu'a affirmé le secrétaire d’état du Vatican en intervenant mardi lors d’une rencontre à l'Institut Aspen.
Il y a ''des valeurs non négociables'' sur lesquelles l'Église a le devoir d'intervenir, a ensuite ajouté le cardinal. Sur la ''promotion de la vie humaine, de sa conception jusqu'à sa fin naturelle, sur la sauvegarde de la famille fondée sur le mariage entre un homme et une femme, l'éducation des enfants - a poursuivi le cardinal Bertone -, le pape Benoît XVI a également appelé plusieurs fois à la ''non négociabilité'' de ces principes, qui - a-t-il poursuivi - ne dépendent pas de l'Église ni de sa supposée intransigeance ou, pire, de son esprit fermé face à la modernité ; ils dépendent plutôt, de la nature humaine, à laquelle ces principes sont liés''.
Le secrétaire d’état du Vatican a profité de l'occasion pour réaffirmer la pensée de Benoît XVI : que l'on croit ou non, ''les valeurs que la politique nourrit'', sont les paroles de Mgr Bertone, peuvent ''bien difficilement être respectées en vivant etsi Deus non daretur'', comme si Dieu n’existait pas.
"Le résultat tragique de toutes les idéologies politiques, même de tendances opposées, le montre bien, et il me semble que la crise financière d'aujourd'hui le confirme. Là où seul son propre profit est recherché, à court terme et presque en l'identifiant au bien, on finit par détruire le profit lui-même" a précisé le cardinal en ajoutant que pour gérer la mondialisation, "la politique n'a pas seulement besoin d'une éthique inspirée par la religion, mais a besoin que cette religion soit rationnelle".
Il existe certes une étique « laïque », comme on le dit souvent, c'est-à-dire non inspirée de la transcendance. Elle mérite de l'attention, du respect et rivalise souvent avec le bien commun. Elle risque cependant, parfois, de ressembler à celui qui voulait sortir des sables mouvants en se tirant par les cheveux ! En d'autres termes, en ne s'inspirant pas de la transcendance, on finit par être plus exposés à la fragilité humaine et au doute. Pour cette raison, malgré que nous proclamions à notre époque avec une solennité particulière les droits inviolables de la personne, on répond souvent à ces nobles proclamations, dans les faits, par une tragique négation. Et dans cette perspective, le cardinal cite un extrait du discours du pape Benoît XVI aux Bernardins à Paris : "Une culture purement positiviste, qui renverrait dans le domaine subjectif, comme non scientifique, la question concernant Dieu serait la capitulation de la raison, le renoncement à ses possibilités les plus élevées et donc un échec de l’humanisme, dont les conséquences ne pourraient être que graves."
''Je ne suis jamais d'accord - a affirmé le Cardinal - avec celui qui soutient que la politique est inutile, parce qu'il promet de construire aussi des ponts là où ne passe pas de fleuve.
Je suis convaincu, par contre que la politique est nécessaire. Mais je crois que, pour communiquer des valeurs authentiques - a-t-il précisé - on doit respecter le ''pont '' qui relie chacune de ces valeurs avec Dieu''. « Dans la distinction des rôles, la politique a besoin de la religion ; lorsque, par contre, Dieu est ignoré, le capacité de respecter le droit et de reconnaître le bien commun en vient à disparaître'', a ensuite affirmé le numéro deux du Vatican. C’est pourquoi la religion n'est pas un remède, une sorte d'« opium » des pauvres. ''Dans le monde politique d’aujourd’hui - a dit le cardinal Bertone – il arrive que cette conviction se trouve aussi bien à droite comme à gauche. Je ne crois pas, par contre, qu’un « retour à Dieu » doive être circonscrit à ces société qui ont du mal à décoller ou qui, au contraire, semblent s’efforcés à la ralentir''. Selon le secrétaire d’état du Vatican, la politique d'aujourd'hui a donc besoin de se reporter à la foi, en particulier au christianisme.
"L'Église n'est pas en quête d'applaudissements ni de popularité, car le Christ l'envoie dans le monde 'pour servir' et non ‘pour être servie'; elle ne veut pas ‘gagner à tout prix', mais ‘convaincre', ou pour le moins ‘alerter' les fidèles et toutes les personnes de bonne volonté concernant les risques que l'homme encourt quand il s'éloigne de la vérité sur lui-même ! », a conclu le cardinal Bertone.
“La politica ha bisogno del Cristianesimo”
Oct 01, 2008
Intervenendo alla presentazione dell'ultimo numero della rivista “Aspenia”.
ROMA, martedì, 30 settembre 2008 (ZENIT.org).- Per rispondere alle sfide della globalizzazione, “la politica ha bisogno del Cristianesimo”, che ben sintetizza in sé ragione, fede e vita, e incarna un forte anelito universale, ha affermato questo martedì il Cardinale Tarcisio Bertone.
E' quanto ha detto il Segretario di Stato vaticano intervenendo a Roma, a palazzo De Carolis, all'incontro su “Il secolo delle fedi” in occasione della presentazione dell'ultimo numero della rivista “Aspenia”, il periodico trimestrale di politica internazionale dell'Aspen Institute Italia.
Affrontando il tema del rapporto fra politica e religione nell’era globale, il Cardinale ha detto di poter rintracciare nei diversi contributi raccolti nella rivista “una certa convergenza sul fatto che, nell’era globale, la politica ed il mercato non sono tutto; sono un mezzo, ma non il fine”.
“Non sono mai stato d’accordo con chi sostiene che la politica sia inutile, perché promette di costruire ponti anche dove non passa il fiume! Sono convinto, invece, che la politica sia necessaria – ha osservato – . Ma credo che, per comunicare valori autentici, debba rispettare il 'ponte' che collega ciascuno di questi valori con Dio”.
“Nella distinzione dei ruoli, la politica ha bisogno della religione; quando, invece, Dio è ignorato, la capacità di rispettare il diritto e di riconoscere il bene comune comincia a svanire”, ha quindi aggiunto.
“Lo attesta – ha poi precisato – l’esito tragico di tutte le ideologie politiche, anche di segno opposto, e mi pare che lo confermi l’odierna crisi finanziaria” che ha investito gli Stati Uniti, che con la bocciatura del piano di salvataggio predisposto dall'amministrazione Bush ha visto la Borsa di Wall Street cadere a picco, registrando una delle maggiori perdite della storia.
“Laddove si ricerca solo il proprio profitto, a breve termine e quasi identificandolo con il bene, si finisce per annullare il profitto stesso”, ha commentato il Cardinal Bertone.
“Esiste certamente un’etica 'laica', come spesso si dice, ossia non ispirata alla trascendenza. Essa merita attenzione, rispetto e sovente concorre al bene comune”; tuttavia essa non inspirandosi alla trascendenza, rischia di finire “per essere più esposta alle fragilità umane ed al dubbio”.
“Per questo motivo – ha detto –, nonostante nella nostra epoca si proclamino con particolare solennità i diritti inviolabili della persona, a queste nobili proclamazioni si contrappone spesso, nei fatti, una loro tragica negazione”.
Inoltre, “nelle odierne società multi-etniche e multi-confessionali, la religione costituisce un importante fattore di coesione fra i membri e la religione cristiana in particolare, con il suo universalismo, invita all’apertura, al dialogo ed all’armoniosa collaborazione”. Non quindi, “una sorta di 'oppio' dei poveri”.
Secondo il Cardinale, “per gestire la globalizzazione, la politica non necessita soltanto di un’etica ispirata alla religione, ma ha bisogno che tale religione sia razionale. Anche per questo, la politica ha bisogno del Cristianesimo”.
“La forza che ha trasformato il Cristianesimo in una religione mondiale è consistita esattamente nella sua sintesi fra ragione, fede e vita – ha spiegato –. Questa combinazione, così potente da rendere vera la religione che la manifesta, è anche quella che può consentire alla verità del Cristianesimo di risplendere nel mondo globalizzato e nel processo di mondializzazione”.
Allo stesso tempo, ha proseguito Bertone, “il Cristianesimo non si accontenta di mostrare la parte della faccia che Dio tiene rivolta verso l’Occidente, in quanto nella sua essenza esso è mondiale e, quindi, risponde perfettamente alle dinamiche dell’odierno mondo globalizzato”.
“La fede cristiana, quindi, non è una specie di optional dell’Occidente, magari un po’ superato, quanto piuttosto un tesoro per il mondo presente ed un investimento per quello futuro”, ha detto.
Per questo il porporato ha sottolineato come “pienamente legittimo” il fatto “che i Cristiani partecipino al dibattito pubblico. Altrimenti, argomenti e ragioni teiste e religiose non potrebbero essere invocati pubblicamente in una società democratica e liberale, mentre lo potrebbero gli argomenti razionalisti e secolari, con chiara violazione del criterio di eguaglianza e di reciprocità che sta alla base del concetto di giustizia politica”.
“Il Cristianesimo – ha puntualizzato – promuove valori che non si dovrebbe etichettare come 'cattolici' e, quindi, 'di parte', accettabili solo da chi condivide questa fede”, perché “la verità di quei valori, infatti, sta nella loro corrispondenza alla natura dell’uomo e, dunque, alla sua verità e dignità”.
“Di conseguenza – ha aggiunto –, chi li sostiene non ambisce un regime confessionale, ma è semplicemente consapevole che la legalità trova il suo ultimo radicamento nella moralità e che quest’ultima, per essere pienamente umana, non può che rispettare il messaggio proveniente dalla natura della persona, perché in essa è iscritto anche il suo 'dover essere'”.
Da ciò discende che “la 'non negoziabilità' di tali principi non dipende dalla Chiesa e dalla sua supposta intransigenza o, peggio, dalla sua chiusura mentale di fronte alla modernità”, quanto “piuttosto, dalla natura umana stessa, a cui quei principi sono saldati”.
Alla luce di questo, la frequenza degli interventi della Chiesa a tutela dei “valori non negoziabili” non deve essere interpretata come una sua “indebita ingerenza [...] in un ambito che non le sarebbe proprio”, ma come “un aiuto per far crescere una coscienza retta ed illuminata e, perciò stesso, più libera e responsabile”.
“La Chiesa non insegue il plauso e la popolarità, perché Cristo la invia nel mondo 'per servire' e non 'per essere servita'; non vuole 'vincere ad ogni costo', ma 'convincere', o per lo meno 'allertare' i fedeli e tutte le persone di buona volontà circa i rischi che corre l'uomo quando si allontana dalla verità su se stesso!”, ha concluso.
Le riflessioni del cardinale Bertone a conclusione del suo viaggio in Croazia
Sept 30, 2008
“Un dialogo leale e aperto con le autorità politiche per promuovere sempre di più il bene comune della nazione” è stato auspicato dal segretario di Stato cardinale Tarcisio Bertone, in occasione della visita di quattro giorni in Croazia, conclusasi domenica scorsa.
(Radio Vaticana) Spalato e Zagabria sono state le due tappe di questo viaggio internazionale del porporato per le celebrazioni del decennale della seconda visita di Giovanni Paolo II nel Paese. Nelle due città croate il cardinale Bertone è stato accolto da una vivace comunità cattolica e a livello politico ha avuto incontri con il presidente Stiepan Mesic e con il primo ministro Ivo Sanader con il quale ha affrontato il futuro ingresso della Croazia nell’Unione Europea. Ma ascoltiamo lo stesso cardinale Bertone in questa intervista congiunta rilasciata al responsabile dei Servizi Informativi Centrali della nostra emittente Roberto Piermarini e al vice-direttore dell’Osservatore Romano, Carlo Di Cicco:
D. - Eminenza, come mai la sua visita in Croazia – a differenza dei suoi precedenti viaggi – si è conclusa con un’importante comunicato della Conferenza episcopale?
R. - Nelle altre visite non abbiamo fatto dei comunicati speciali. In questo caso, dopo il colloquio con il presidente della Repubblica, Egli stesso ha ritenuto di pubblicare una nota e di comunicarla anche al sottoscritto e alla Conferenza episcopale. Per un completamento delle informazioni sulla visita - che come sono solito fare con le Chiese locali ha previsto l’incontro specifico con la Conferenza episcopale, con le autorità politiche e l’incontro con i giovani - la Conferenza episcopale ha ritenuto di diramare un comunicato, toccando alcuni argomenti discussi dai vescovi croati e rispondendo soprattutto anche alla domanda se la Chiesa e la Conferenza episcopale siano favorevoli all’integrazione europea della Croazia. Si era parlato di un certo “euroscetticismo” degli ecclesiastici croati. Su questo tema abbiamo allora precisato che la Conferenza episcopale, nella sua totalità e all’unanimità, è favorevole all’integrazione europea, ma - come ho detto al presidente della Repubblica e al primo ministro, come ha ripetuto la stessa Conferenza episcopale, come ripetono i Papi Giovanni Paolo II e Benedetto XVI - senza però svendere il patrimonio storico, culturale e religioso tipico della nazione croata, come di tutte le altre nazioni europee con profonde radici cristiane. Abbiamo, quindi, precisato nel comunicato l’importanza anche del tema dell’integrazione europea e l’impegno della Conferenza episcopale e delle comunità cattoliche per camminare verso questa meta, alle condizioni che sono state ben delineate.
D. - Esistono problemi nei rapporti tra Stato e Chiesa che lei ha potuto affrontare nei colloqui con le autorità civili incontrate nel suo viaggio?
R. - Di per sé non ci sono grandi problemi, anzi il presidente della Repubblica ha definito i rapporti ottimi. Io ho parlato di un eccellente livello dei rapporti fra Chiesa e comunità politica in Croazia. I rapporti sono regolati da quattro accordi che vengono seguiti nell’itinerario di esecuzione da una Commissione bilaterale. I rapporti sono positivi anche in campo concreto: nel riconoscimento del ruolo della Chiesa in campo sociale e in campo culturale; così come negli aiuti che la Chiesa riceve nel portare avanti le sue iniziative socio-formative. Certamente gli Istituti educativi non sono ancora quelli che erano prima dell’occupazione del regime comunista, ma stanno crescendo e sta crescendo anche la capacità della Chiesa di offrire un servizio educativo. Pensiamo poi al problema dei seminari, della nuova università cattolica, dei terreni per la costruzione di chiese e di opere annesse alle chiese e alle parrocchie. Ho benedetto la prima pietra della nuova sede della Conferenza episcopale. La sede dell’università cattolica è posta in un grande complesso, che era una scuola dell’esercito. Direi, quindi, che i rapporti sono positivi. Naturalmente c’è la libertà di parola degli uni e degli altri, dei vescovi e delle autorità civili e ci sono dei problemi specifici che, come in ogni parte del mondo si presentano nella concreta vita quotidiana. Soprattutto quando la Chiesa è attenta ai diritti delle persone e ai diritti delle comunità qualche problema specifico sorge su quei punti, che sono eticamente più sensibili e che sono irrinunciabili per la Chiesa.
D. - La sua visita ha riproposto all’attenzione la situazione della regione balcanica. Come mai la Santa Sede continua a seguire questa regione con tanta premura e che cosa è cambiato nella regione rispetto al passato decennio?
Si sta vedendo sempre più chiaramente che la regione balcanica è uno snodo molto importante, prima di tutto per l’Europa, ma anche per tutto il mondo. Può essere una polveriera. Lo è già stata se pensiamo alla guerra che ancora di recente ha afflitto le nazioni che ne fanno parte. Una guerra che ha fatto tanto soffrire le persone e le famiglie, ha distrutto tante opere, tante strutture, tanta parte del patrimonio artistico e storico di queste nazioni. La regione dei Balcani esige la convivenza non solo di etnie molto particolari diverse fra di loro, ma anche, ed è una sfida, la convivenza pacifica interreligiosa. Pensiamo esattamente alla confessione cattolica, a quella ortodossa - talora con obbedienze distinte - e alla religione musulmana. Quindi è un banco di prova per una convivenza pacifica, per una collaborazione e per i diritti di cittadinanza condivisi dagli appartenenti a queste diverse etnie, a queste diverse confessioni, a queste diverse religioni.
D. - Quale convinzione si è fatta – ed ha riferito al Papa - sulla condizione della popolazione in Croazia e l’azione della Chiesa in quella regione?
R. - Ho avuto un’impressione assai positiva. Pensiamo alle regioni che compongono la Croazia, pensiamo alla Dalmazia, alla riorganizzazione delle sedi vescovili da parte della Santa Sede, della Slavonia per esempio, con la possibilità di un rapporto positivo con la Serbia, dal punto di vista religioso e anche dal punto di vista delle circoscrizioni ecclesiastiche cattoliche. Perciò ho incontrato una comunità cattolica molto viva, molto bene avviata, con progetti pastorali significativi da parte della Conferenza episcopale. Ho visto la Conferenza episcopale molto unita, proprio nei progetti pastorali precisi. Tra l’altro abbiamo appena nominato il presidente della Conferenza episcopale come nuovo Metropolita di Djakovo-Osijek, nella Slavonia. I progetti toccano un itinerario bene articolato di iniziazione cristiana, un progetto per la famiglia, e poi anche un’attenzione al problema educativo ed al problema della formazione dei seminaristi. Tra l’altro c’è un buon numero di seminaristi; ho visitato infatti due seminari: il seminario di Spalato e quello di Zagabria. Quindi ho trovato delle comunità locali vive che si sono espresse con la partecipazione della popolazione a tutte le celebrazioni che ho presieduto: alle manifestazioni pubbliche, all’incontro dei giovani e poi alla grande Messa domenica scorsa nella piazza principale di Zagabria. La Chiesa è viva, molto unita al Papa secondo una antichissima tradizione che è stata confermata dalla fedeltà eroica del cardinale Luigi Stepinac, perché non bisogna dimenticare che in Croazia ho celebrato il decennale della beatificazione di questo grande uomo di Chiesa, degno di ammirazione proprio per la sua fedeltà.
D. - Tra i suoi interventi appare di particolare importanza il discorso all’Università croata. Come mai in un contesto così differente lei si è richiamato al discorso di Benedetto XVI al mondo della cultura francese?
R. - Mi è parso necessario, direi doveroso da parte mia, perché è naturale che nei miei interventi citi i Papi e i loro grandi discorsi. In modo particolare cito gli interventi di Benedetto XVI a cui sono particolarmente vicino e affine proprio per la collaborazione che ho avuto con Lui per tanti anni. Ma mi è parso importante e necessario parlando in una università cattolica in Croazia e a Zagabria - in cui si è voluto ricostituire un centro di cultura superiore che era impensabile anche solo dieci o venti anni fa – citare due discorsi di Benedetto XVI: il discorso del Papa in Francia, a Parigi, al mondo della cultura e il discorso non pronunciato all’Università della Sapienza di Roma. Sono due discorsi fondamentali che gettano uno sguardo, come in un affresco, sui problemi del rapporto fede e cultura, tra fede e scienza; Parola di Dio, vita ed esperienza quotidiana. Ho ripreso questi temi e il discorso all’inaugurazione della nuova Università cattolica è stato attentamente ascoltato e recepito ed ha avuto echi anche nell’opinione pubblica croata soprattutto nel mondo della cultura e della scienza. Questo è un fatto positivo che può rilanciare la missione della università in Croazia, soprattutto nel campo dell’educazione e formazione dei giovani, delle giovani leve del futuro religioso, sociale e politico del Paese.
D. - Ora che pare concluso il ciclo dei suoi viaggi all’estero nel 2008, si può rilevare che anche in Croazia ha tenuto fede a un aspetto importante: l’incontro con i giovani. Perché questa costante?
R. - E’ vero che nei miei viaggi ho visto comunità giovanili entusiaste, piene di buona volontà, assetate di messaggi forti. Ricordo l’incontro in Bielorussia, un incontro veramente entusiasmante che mi ha toccato profondamente. Sono salesiano - anche la Radio e alcuni giornali della Croazia mi hanno intervistato ponendo la domanda come mai un salesiano è diventato segretario di Stato - e come salesiano non posso dimenticare i giovani. Ho tenuto presente anche che la Conferenza episcopale e la diocesi di Zagabria, hanno avviato una missione giovani, un progetto di pastorale giovanile che vuole formare e lanciare giovani cristianamente formati nella società. Pensiamo anche alla formazione socio-politica per avere una classe politica cattolica, proiettata verso il bene comune del Paese e con criteri di comportamento e di giudizio, cioè con indirizzi corrispondenti alla dottrina sociale della Chiesa.
Cardinal Bertone: la missione del Vescovo, costruire la comunione
Sept 21, 2008
Inaugurato un simposio dei Vescovi ordinati nell'ultimo anno.
ROMA, mercoledì, 17 settembre 2008 (ZENIT.org).- La missione principale del Vescovo è stata e continua ad essere la stessa: costruire e alimentare la comunione nella Chiesa, tra gli stessi Vescovi e nel popolo.
Lo ha affermato questo martedì secondo quanto riporta “L'Osservatore Romano” il Cardinale Tarsicio Bertone, segretario di Stato vaticano, nell'omelia della Messa di inaugurazione del congresso che riunisce in questi giorni a Roma circa 120 Vescovi ordinati negli ultimi 12 mesi.
Il congresso, che si celebra al Pontificio Ateneo Regina Apostolorum, è organizzato dala Congregazione per i Vescovi in collaborazione con la Congregazione per le Chiese Orientali.
L'obiettivo dell'incontro è offrire ai nuovi presuli l'esperienza e la testimonianza di importanti membri della Curia Romana, di altri Vescovi e di esperti dei temi di attualità che interessano il loro ministero pastorale.
Rivolgendosi ai nuovi presuli, il Cardinal Bertone ha auspicato che l'ascolto di queste esperienze li aiuti “a meglio svolgere il vostro ministero episcopale, un compito reso sempre più impegnativo a motivo della complessità della moderna società globalizzata e delle esigenze dell'evangelizzazione”.
Queste sfide, ha spiegato il porporato, non richiedono solo un'“formazione personale dottrinale e pastorale”, ma soprattutto una “spiritualità profonda che coltivi l'intimo colloquio con il Signore Gesù e l'ascolto attento dei fratelli”.
“Si sente inoltre la necessità di far crescere la cultura e la spiritualità dell'unità all'interno della Chiesa e di una comunione sempre più solidale tra Vescovi, chiamati ad essere i primi instancabili costruttori, testimoni e ministri dell'unità e della comunione”, ha aggiunto.
Il ruolo dei Vescovi, secondo il Cardinal Bertone, è quindi quello di “essere custodi attenti di questa comunione ecclesiale e promuoverla e difenderla vigilando costantemente sul gregge di cui siete costituiti Pastori”.
“La Chiesa non è un blocco monolitico, ma un'unità viva capace di armonizzare ed orientare al bene comune ogni funzione, carisma e ministero”, ha constatato.
Il segretario di Stato vaticano ha anche insistito sulla necessità che i Vescovi siano i primi testimoni della fede, “di una fede intrepida e coraggiosa, capace di aderire a Cristo sino al sacrificio della vita, se necessario”.
“La Chiesa, pertanto ed in primo luogo i Pastori, hanno il compito di suscitare ed educare alla fede, ed allo stesso tempo, hanno la missione di proclamare e testimoniare instancabilmente la gratuità della salvezza”, ha concluso.
« La laïcité positive doit maintenant passer dans les faits »
Sept 14, 2008
À la veille de sa venue en France au côté de Benoît XVI, le secrétaire d’État du Saint-Siège a confié aux rédactions de "La Croix" et de "Pèlerin" son regard de plus proche collaborateur du pape sur l’Église de France et l’engagement des catholiques dans la société.
(La Croix, 09/09/2008) Pouvez-vous nous rappeler quels sont vos liens personnels avec la France ?
Cardinal Tarcisio Bertone : J’apprécie beaucoup la culture française. Le français est la première langue étrangère que j’ai étudiée. Dans ma vie de lycéen et d’étudiant à l’université, j’ai lu beaucoup d’ouvrages passionnants de grands auteurs français, comme Paul Claudel, François Mauriac, Maurice Nédoncelle et, bien sûr, en raison des cours de morale sociale et de morale internationale que je dispensais, j’ai particulièrement approfondi les publications de Jacques Maritain et de René Coste.
Quels sont les défis que les catholiques français doivent relever prioritairement ?
L’Église, en France, par son enracinement historique profond dans la société, par son exigence missionnaire et intellectuelle, a toujours voulu être présente à l’ensemble des questions sociales et des lieux où les hommes vivent et travaillent : attention aux problèmes bioéthiques, à l’éducation et à la famille, à la vie dans les banlieues, à l’accueil et à l’intégration des populations immigrées, à la culture…
L’Église, en France, doit demeurer fidèle à cette tradition en continuant d’embrasser par son regard et par son engagement l’ensemble des réalités humaines. L’histoire de l’Église dans votre pays présente à cet égard des visages de sainteté très divers, qui attestent de son ouverture très large et permanente aux défis du monde, en même temps que de la grande fécondité sociale de l’Évangile.
La question de la laïcité a récemment suscité de nouveaux débats, d’abord lors du centenaire de la loi de séparation de l’Église et de l’État, puis en raison des propos tenus en décembre 2007 par le président de la République à Rome, lors de sa visite au Saint-Siège. Comment percevez-vous ce débat ?
La conception française de la laïcité a longtemps eu tendance à marginaliser la foi, la cantonnant au domaine privé. De son côté, l’Église, en France, qui a pourtant l’habitude d’être en dialogue avec les autres confessions religieuses et avec les autres familles de pensée présentes dans la société française, a souvent peiné à faire comprendre qu’elle ne parle ni n’agit à la manière d’un lobby qui cherche à faire avancer ses intérêts, mais qu’elle veut contribuer, par son expression, à la recherche du bien commun.
Heureusement, ces deux éléments ont un peu évolué au cours de ces dix dernières années. Le président Sarkozy en a ainsi donné la mesure lors de son discours au palais du Latran, quand il a parlé d’une laïcité « positive » qui reconnaisse l’importance et la valeur des religions.
Comment la situation doit-elle évoluer selon vous ?
Aujourd’hui, l’État est conduit à prendre en compte le fait que, malgré l’avancée de la sécularisation, beaucoup de citoyens ont une « vie spirituelle » qui a un retentissement dans la vie sociale, et qu’il n’est ni juste ni fécond que l’on veuille bâtir le bien commun en dehors de toute considération pour ce qui est, à la lumière du bon sens, une réalité sociale.
Si les mots ont une signification, la laïcité positive ne constitue pas une menace pour le principe de laïcité, ni même une rupture. Cela signifie seulement que cette laïcité n’est pas aveugle et qu’elle ne méconnaît pas le fait religieux. C’est une évolution qui la rend plus saine. Il faut maintenant que cette conception de la laïcité passe peu à peu dans les faits.
La société française est de plus en plus marquée par le pluralisme religieux. Comment l’Église doit-elle aborder ce nouveau contexte ?
En premier lieu, je rappellerai que la vie des chrétiens se détermine davantage à partir du Christ que du contexte historique ou social de l’Église, et je reprendrai volontiers les mots exprimés récemment par le cardinal Jean-Louis Tauran, président du Conseil pontifical pour le dialogue interreligieux : « Nous ne devons jamais faire preuve de timidité dans notre manière de croire et de vivre notre foi. »
Le dialogue interreligieux ne s’oppose ni ne se substitue au témoignage. Ce dialogue entre les grandes traditions religieuses, dont la logique profonde est celle de la charité, n’a pas pour finalité d’effacer les différences entre les croyants. Il obéit à une autre motivation : celle de découvrir, aidés les uns par les autres, la vérité sur Dieu, sur l’homme et sur sa mystérieuse destinée.
Sachant les fortes attentes autour du dialogue interreligieux et, en même temps, le désir actuel de beaucoup de chrétiens de s’y engager, je tiens à signaler qu’un document du Conseil pontifical est en préparation pour aider et stimuler les acteurs de ce dialogue.
Benoît XVI accomplit sa visite pastorale en France à l’occasion du 150e anniversaire des apparitions de la Vierge à Bernadette. Quelle place peuvent avoir un tel événement et un tel lieu dans la vie des croyants ?
À travers la vie de sainte Bernadette, nous découvrons comment le plus extraordinaire – recevoir la grâce de devenir la confidente de la Vierge Marie – se mêle à une vie humaine tout ordinaire. Grâce à elle, nous pouvons saisir de façon concrète comment l’alliance avec Dieu ne nous fait pas déserter l’histoire des hommes et ne dispense pas de porter tout le poids de la condition humaine, tout en la transfigurant par l’humilité de l’amour.
En raison de ma formation salésienne, je vis de façon intense la dévotion à la Vierge (1) et je suis très attaché à Lourdes, qui marque profondément le visage du catholicisme français. L’Église de France nourrit, en ce lieu, un lien filial singulier avec Marie, comme en témoignent la fréquentation très importante du sanctuaire et les grands pèlerinages – National, diocésains et internationaux – qui s’y déroulent chaque année.
Elle reste à l’écoute des événements de Lourdes, d’où elle tire une attention particulière aux petits, confidents privilégiés des secrets du Royaume, et une forme de courage qui ne se laisse pas effrayer par la pauvreté de ses moyens ou par des données sociologiques qui marquent un certain affaiblissement.
Au final, quelle image avez-vous de l’Église de France ?
Je pense qu’elle est toujours profondément habitée par la vertu d’espérance. Elle a appris de la Vierge Marie à croire que « rien n’est impossible à Dieu ». C’est, du reste, par ces traits que les communautés chrétiennes de votre pays, dans le contexte qui est le leur – une nation prospère et assez fortement sécularisée –, livrent désormais un témoignage singulier dans l’Église universelle.
Il cardinale Bertone: Paolo VI riscoperto dopo la morte
Aug 13, 2008
È un pomeriggio di nostalgia a Castelgandolfo, la cittadina che da secoli accoglie i papi e i romani alla ricerca di un po’ di fresco. Si celebra un anniversario importante: i 30 anni della morte di Paolo VI. Sulla piazza è allestito un palco per un concerto, nella chiesetta parrocchiale tutto è pronto per la messa.
(korazym.org, 07 Agosto 2008) Il tono è festoso: si ricorda un amico dei castellani, Giovanni Battista Montini ha salutato il mondo proprio qui, il 6 agosto del 1978. Era caldo anche allora, la piazzetta meno animata, il papa è stato malato qualche tempo. Un uomo legato alla vita della Chiesa, alla storia del XX secolo, al Concilio che aveva diretto fino al porto della conclusione.
A raccontare papa Paolo VI anche il cardinale Tarcisio Bertone, segretario di Stato,che ha celebrato la messa nella parrocchia pontificia di san Tommaso da Villanova.Il cardinale ha preso lo spunto dalle parole di Benedetto XVI all'Angelus di domenica scorsa e ha sottolineato come Paolo VI fu chiamato a raccogliere la non facile eredità di Giovanni XXIII e lo fece "con coraggiosa prudenza, con illuminata sapienza e saldo discernimento" dialogando con il mondo "senza lasciarsi condizionare da remore conservatrici e né cedere a pericolose e affrettate fughe in avanti".
Il cardinale ha voluto anche ricordare come le avversità non lo abbiano mai scoraggiato , e ricordando gli ostacoli che incontrò per la pubblicazione della enciclica Humanae Vitae, ha ripetuto che solo dopo la morte l'opinione pubblica ha iniziato a "conoscerlo meglio" e ha "riconoscere l'opera straordinaria da lui compiuta con paziente saggezza e indomita fedeltà al Vangelo".Il segretario di stato vaticano ha ricordato anche che Montini "formulò sempre un chiaro e inequivocabile insegnamento su scottanti temi di dottrina e di morale" e anche per questo il trentesimo anniversario della morte è un'occasione per riscoprire l'intero magistero di Paolo VI.Nelle parole del cardinale anche qualche nota personale, con i ricordi dei segretari del pontefice che ribattevano gli appunti per i testi delle catechesi del mercoledì il martedì notte. Il papa li scriveva a mano.
A concelebrare insieme con il cardinale Bertone, mons. Marcello Semeraro, vescovo di Albano, don Waldemar Niedziolka, parroco della parrocchia di San Tommaso da Villanova. Il cardinale si è trattenuto a cena con la comunità dei salesiani, poi sul piazzale antistante il Palazzo Pontificio, il concerto in memoria di Papa Montini. Musiche di Mendelssohn, Mozart e Ludwig van Beethoven, sono state eseguite dall'orchestra sinfonica dell'Europa unita — Kronstadt Philarmoniker —, diretta dal maestro Gerard Oskamp.
Omelia del Cardinal Bertone per l'ordinazione episcopale di mons. Ladaria e mons. Spreafico
Jul 31, 2008
Pubblichiamo di seguito il testo dell'omelia pronunciata dal Segretario di Stato vaticano, il Cardinale Tarcisio Bertone, questo sabato, 29 luglio 2008, in occasione dell'ordinazione episcopale di mons. Luis F. Ladaria e mons. Ambrogio Spreafico.
Signori Cardinali,
venerati Fratelli nell'Episcopato e nel sacerdozio
cari Religiosi e Religiose,
cari fratelli e sorelle,
rivolgo a voi, qui presenti, il mio cordiale saluto, con un particolare pensiero per i parenti, i confratelli, i concittadini dei carissimi P. Luis Francisco Ladaria Ferrer, e mons. Ambrogio Spreafico, che oggi ho la gioia di introdurre nell'Ordine dell'Episcopato. A voi innanzitutto, cari Ordinandi, e a quanti si stringono a voi in questo momento solenne e familiare, sono lieto di assicurare la spirituale vicinanza del Santo Padre Benedetto XVI, che ci accompagna con uno speciale ed orante ricordo. Il rito che stiamo per compiere è certamente uno tra i più misteriosi e toccanti: si tratta infatti del conferimento della pienezza dell'Ordine, che rende questi presbiteri successori degli Apostoli di Cristo.
Ma che cosa comporta tutto ciò? Per capire il significato e il valore dell'Ordinazione episcopale dobbiamo richiamarci alla volontà di Nostro Signore Gesù Cristo, il Pastore eterno che ha effuso il suo Spirito sugli Apostoli e li ha inviati quali testimoni e ministri della sua salvezza. Consapevoli che la Chiesa ha una responsabilità universale, gli Apostoli, a loro volta, avvertirono il bisogno di trasmettere ad altri presbiteri, mediante l'imposizione delle mani, il medesimo Spirito perché mai venissero a mancare nella Chiesa pastori, sino alla consumazione dei secoli. Pastori come Cristo, che imitandolo nella santità della vita, fossero disposti a spendere generosamente la loro esistenza per la Chiesa, annunciando i misteri del regno dei cieli, dispensando i doni della salvezza, in maniera simile a un padrone di casa - dice il Vangelo che abbiamo letto - [un padre buono] che estrae dal suo tesoro cose nuove e cose antiche».
Se evangelizzare è la missione di ogni cristiano, lo è ancor più per i pastori del Popolo di Dio. Questa è la missione del Vescovo di cui, in una recente catechesi del mercoledì, il Santo Padre si è soffermato a parlare. "Vescovo - ha egli detto - è forma italiana della parola greca "epìscopos". Questa parola indica uno che ha una visione dall'alto, uno che guarda con il cuore". Guardare dall'alto è un'immagine che ricorda le alture della Sacra Scrittura, del nutrimento dispensatore di vita della parola di Dio. Guardare con il cuore significa mirare il centro della persona umana; è con il cuore che l'uomo entra in relazione con tutto ciò che esiste.
Ripensando alla prima lettura proclamata poc'anzi e tratta dal primo libro dei Re, dove Salomone chiede e ottiene dal Signore "un cuore saggio e intelligente", viene spontaneo riconoscere che ogni pastore, ogni Vescovo, ha bisogno di questa saggezza e di questa intelligenza per esercitare con profitto il proprio ministero. Essi sono infatti maestri, pastori e sacerdoti: è questa triplice missione che Cristo stesso ha esercitato e che continua ad esercitare per il suo popolo, mediante gli Apostoli e i loro successori.
Munus regendi. Il Vescovo è pastore: fin dall'inizio è stata questa l'immagine con la quale si è voluto rappresentare il Signore Gesù, prima ancora di mostrarlo crocifisso. Il linguaggio dell'immagine, tanto rivalutato oggi, è quello che più facilita la trasmissione del messaggio. Gesù, il Pastore per eccellenza, guida e difende il suo gregge con saggezza e intelligenza, e le sue pecore lo seguono fedelmente - sottolinea l'evangelista Giovanni - perché ne conoscono la voce (cf.10,4). Quella del Buon Pastore è una raffigurazione cara al mondo agricolo di un tempo, che fa pensare alla premura, all'affetto con cui il vero pastore, a differenza del mercenario, si occupa del proprio gregge.
Munus docendi. Il Vescovo è Maestro, cioè colui che insegna. Spesso nel Vangelo Gesù lo vediamo proprio nel tipico atteggiamento di insegnare: utilizza le parabole, istruisce i discepoli su come pregare, mentre percorre città e villaggi insegna nelle sinagoghe predicando il Vangelo del Regno, come riferisce ancora san Matteo (cfr 9,35). Sostanza dell'insegnamento di ogni Vescovo è proclamare il Vangelo del Regno. Quel Regno dei cieli che, nella pagina evangelica, abbiamo sentito poco fa paragonato al seme, al granello, al lievito già presente nel mondo, ma ancora lontano dalla sua piena e definitiva realizzazione. Quel Regno di Dio, che il Santo Padre nell'Enciclica Spe salvi, afferma non essere "un al di là immaginario, posto in un futuro che non arriva mai, ma già presente là dove Gesù è amato e dove il suo amore ci raggiunge". "Solo il suo amore - spiega il Santo Padre - ci dà la possibilità di perseverare con ogni sobrietà giorno per giorno, senza perdere lo slancio della speranza, in un mondo che, per sua natura, è imperfetto. E il suo amore, allo stesso tempo, è per noi la garanzia che esiste ciò che solo vagamente intuiamo e, tuttavia, nell'intimo aspettiamo: la vita che è ‘veramente' vita" (n. 31).
Compito del Vescovo, è pertanto ammaestrare come fece Gesù, annunziando l'avvento del suo Regno di giustizia e di pace; suo compito è proclamare la speranza evangelica. La prospettiva della speranza teologale, assieme a quella della fede e della carità, costituisce il fondamento del suo ministero pastorale. Sì, carissimi fratelli, il Vescovo è testimone di speranza perché la sua dottrina si fonda su Colui che è la speranza, il Signore risorto. Non c'è davvero bisogno che vi dica quanto sia necessario oggi che questo insegnamento raggiunga l'intelligenza e il cuore della gente in un mondo invaso da ideologie menzognere e abbagliato da false speranze. Anche recentemente il Santo Padre ha esortato i giovani a Sidney ad abbandonare tutto ciò che non conduce ad una genuina libertà, ma porta ad una confusione morale o intellettuale, ad un indebolimento dei principi, alla perdita dell'autostima e persino alla disperazione (cfr. Discorso al molo di Barangaroo di Sydney, 17 luglio 2008).
Ed infine l'altra grande funzione è il munus santificandi. Il Vescovo condivide lo stesso Sacerdozio di Cristo Sommo ed eterno Sacerdote. "I Vescovi, - insegna la Lumen gentium al n° 26 - con la preghiera e il lavoro per il popolo, in varie forme effondono abbondantemente la pienezza della santità di Cristo". Nell'esercizio del proprio ministero, ispirato all'imitazione della carità del Buon Pastore, egli è invitato a santificarsi e a santificare. Lo scrittore francese Georges Bernanos scriveva che la santità è un'avventura, forse l'unica che ci sia. Chi l'ha capito dimostra di penetrare fin nel cuore della fede cattolica.
Il Vescovo si consacra totalmente a Dio per essere totalmente consacrato al popolo di Dio. Se la santità è vocazione universale di ogni battezzato lo è, in special modo dei Vescovi conformati, con l'Ordinazione episcopale, a Cristo, il tutto Santo. Proprio questo ci ricorda san Paolo nella seconda lettura che è stata proclamata, essendo tutti con il battesimo "predestinati ad essere conformi all'immagine del Figlio suo, perché egli sia il primogenito tra molti fratelli".
L'Ordinazione episcopale impegna ogni Vescovo a vivere nella fede, nella speranza e nella carità il proprio ministero di evangelizzatore e di guida nella comunità. Quella del Vescovo è dunque una spiritualità ecclesiale, perché tutto nella sua vita è orientato all'edificazione amorosa della Santa Chiesa.
Cari P. Ladaria e Mons. Spreafico, questa è la missione che vi attende. Diversi sono i compiti pastorali a cui il Signore vi chiama, ma unico è lo stile con cui dovrete esercitarli. Tu, caro Padre Luis Francisco, entrato nella Compagnia di Gesù nel 1966, hai insegnato Teologia Dogmatica dapprima all'Università Pontifica Comillas di Madrid e poi nella Pontificia Università Gregoriana della quale sei stato vice-rettore dal 1986 al 1994. Hai inoltre offerto il tuo apprezzato contributo come membro e in seguito come Segretario della Commissione Teologica Internazionale. Ora il Sommo Pontefice, eleggendoti alla Sede titolare di Tibica con dignità di Arcivescovo, ti affida il delicato compito di Segretario della Congregazione per la Dottrina della Fede di cui sei Consultore dal 1993. Compito che svolgerai con quella competenza che tutti ti riconoscono e con quella fedeltà a Cristo, alla Chiesa e al Successore di Pietro che è tipica del Fondatore dell'istituto religioso a cui appartieni.
Tu, caro monsignor Ambrogio, sacerdote dal 12 aprile del 1975, hai insegnato presso il Pontificio Istituto Biblico e nella Pontificia Università Urbaniana della quale sei stato Rettore Magnifico a due riprese, nel 1997-2003 e dal 2005 ad oggi. All'insegnamento hai unito l'attività pastorale, svolta nella parrocchia romana di santa Maria in Trastevere, a fianco della dinamica Comunità di Sant'Egidio, con una chiara prospettiva missionaria, che ti è data anche dal fatto di essere Consultore della Congregazione per l'Evangelizzazione dei Popoli. Adesso Papa Benedetto XVI, nominandoti Vescovo Coadiutore di Frosinone - Veroli - Ferentino, ti chiede di coadiuvare il caro Mons. Salvatore Boccaccio nella cura di quell'amata comunità diocesana. Missione che non mancherai di svolgere con carità intellettuale, zelo spirituale e generosa dedizione pastorale. Vi accompagnino entrambi, cari Ordinandi, il nostro fraterno augurio e la nostra preghiera perché il Signore vi conceda, per l'intercessione di Maria, Regina degli Apostoli, di essere santi Pastori al servizio della Chiesa per il bene delle anime. Questo chiediamo insieme proseguendo la nostra celebrazione liturgica. Amen!
Homélie du Card. Bertone lors de la consécration épiscopale de Mgr Vacchelli et de Mgr Auza
Jul 08, 2008
VATICAN, le 08 juillet 2008 - E.S.M. - Le jeudi 3 juillet, le Cardinal Tarcisio Bertone, Secrétaire d’État, a présidé la Messe concélébrée dans la Basilique Saint-Pierre au cours de laquelle ont été consacrés Évêques Mgr Piergiuseppe Vacchelli et de Mgr Bernardito Auza.
« A notre époque tout spécialement, il est important que les Évêques soient des témoins et des maîtres de sainteté, capables de transmettre fidèlement, par leur exemple et par leurs paroles, ces vérités qui éclairent le cœur de l’homme, et le conduisent vers la vie éternelle » : homélie du Cardinal Bertone lors de la consécration épiscopale de Mgr Vacchelli et de Mgr Auza
Le jeudi 3 juillet, le Cardinal Tarcisio Bertone, Secrétaire d’État, a présidé la Messe concélébrée dans la Basilique Saint-Pierre au cours de laquelle ont été consacrés Évêques Mgr Piergiuseppe Vacchelli, Archevêque titulaire de Minturno, nommé Secrétaire Adjoint de la Congrégation pour l’Évangélisation des Peuples et Président des Œuvres Pontificales Missionnaires, et de Mgr Bernardito, C. Auza, Archevêque titulaire de Suacia, nommé Nonce Apostolique à Haïti. Le Cardinal Bertone était entouré des deux Évêques co-consécrateurs, le Cardinal Ivan Dias, Préfet de la Congrégation pour l’Évangélisation des Peuples, et le Cardinal Jean-Louis Tauran, Président du Conseil Pontifical pour le Dialogue Interreligieux. Dans l’assistance, on notait les parents et les amis des nouveaux Évêques, une petite représentation de la communauté latino-américaine de Rome, les membres du Dicastère Missionnaire, et des Secrétariats Internationaux des Œuvres Pontificales Missionnaires.
Reprenant les paroles de la Préface des Apôtres, le Cardinal Bertone a déclaré dans l’homélie : « Elles mettent en lumière la mission de chaque Évêque au service de l’Église, signe visible de la sainteté de Dieu, et communicatrice fidèle de la vérité qui conduisent au Ciel. Sur le fondement des Apôtres, le Christ l’a établie ‘une sainte, apostolique et catholique’. La dimension de l’unité et de la catholicité du ministère épiscopal, émerge, de manière singulière, y compris dans la diversité des tâches que le Pape confie à chacun des Évêques ».
Mgr Auza, Philippin, a travaillé dans plusieurs Nonciatures, à la Secrétairerie d’État, dans les Représentations Pontificales à l’ONU à New-York. A présent, le Saint-Père Benoît XVI l’a choisi comme son Représentant à Haïti, a déclaré le Cardinal Bertone en ces termes : « Tu seras apôtre d’unité et de communion, de réconciliation et de paix ».
« Mgr Vacchelli, Italien, a eu une longue expérience pastorale dans son Diocèse d’origine, Crémone, en ayant tout d’abord plusieurs fonctions, avant d’être nommé, en1996, Sous-secrétaire de la Conférence Épiscopale Italienne, et Président du Comité pour les Interventions Caritatives pour les Pays en voie de développement. « L’expérience pastorale et sociale qui a mûri au cours du temps, te sera d’autant plus utile dans la nouvelle tâche à laquelle t’a appelé Sa Sainteté Benoît XVI ».
Après avoir transmis aux nouveaux Évêques le salut et les vœux du Souverain Pontife, qui s’étendent à tous ceux qui assistaient à la cérémonie, le Cardinal Bertone a invité à prier pour les accompagner « en cette heure de grâce et de grande importance pour eux et pour l’Église. En exerçant des tâches différentes, chers Ordinands, vous partagerez le même désir missionnaire qui anime l’Église. C’est une mission qui requiert de chaque Pasteur avant tout une tension constante vers la sainteté. Spécialement à notre époque, il est important que les Évêques soient des témoins et des maîtres de sainteté, capables de transmettre fidèlement, par leur exemple et par leurs paroles, ces vérités qui éclairent le cœur de l’homme, et le conduisent vers la vie éternelle ».
La force nécessaire pour remplir cette tâche vient du Saint-Esprit, a déclaré le Cardinal Bertone, en citant les lectures de la Messe : « Le Seigneur lui-même, avec la consécration que vous recevrez dans quelques instants par l’onction, vous communiquera son Esprit Saint et fera de vous ses ‘consacrés’ : vous serez totalement ‘les siens’ ; en Lui appartenant totalement. Lui-même agira alors en vous quand vous apporterez l’annonce joyeuse aux pauvres, quand vous consolerez ceux qui sont affligés, quand, de nombreuses manières différentes, vous serez des témoins de sa miséricorde et de son amour ».
Citant ensuite le passage de l’Évangile de la Messe, qui présente l’expérience de l’apôtre Thomas « au moment où il reconnaît, après avoir douté, avec une profonde humilité et avec une foi profonde, les signes glorieux des plaies du Maître, et proclame ‘Mon Seigneur et mon Dieu’. C’est cette même foi que nous devons cultiver, et dont nous devons vivre. Cette même foi doit distinguer chacun de nos choix et chacun de nos gestes. C’est là la foi qui a soutenu les Apôtres et les Saints Évêques qui, tout au long des siècles, ont guidé le peuple chrétien ».
Au terme de l’homélie, le Cardinal a invité Mgr Bernardito et Mgr. Piergiuseppe à exercer leur ministère épiscopal « en communion avec tous les autres Évêques, dans la communion et dans la soumission avec le Successeur de Pierre qui est ‘le garant de l’unité’. C’est seulement ainsi que vous exercerez un service authentique en vue de la sainteté de l’Église ». (S.L.)
''Scandalo creato ad arte''
Jun 30, 2008
"Vogliono solo catturare l'attenzione dei lettori già distratti dalle vacanze".
(L'Unione Sarda) Caso Orlandi, per Bertone: Clamorose dichiarazioni del cardinale Tarcisio Bertone sulla vicenda di Emanuela Orlandi. Il segretario di Stato vaticano, infatti, ha commentato così le novità uscite fuori i giorni scorsi: "E' il classico caso di scandalo estivo creato ad arte per catturare l'attenzione dei lettori già distratti dalle vacanze. Speriamo sia l'ultimo". Oltre a cogliere l'occasione per ringraziare il quotidiano per "il commento puntuale alla vicenda Orlandi ed in difesa della memoria della figura sacerdotale dell'arcivescovo Paul Casimir Marcinkus", Bertone ribadisce la vicinanza della Santa Sede al dolore della famiglia Orlandi di cui - rileva il cardinale - condividiamo il desiderio che la magistratura faccia quanto in suo possesso per conoscere la sorte della amata Emanuela".
Aperte vie nuove nel rapporto Stato-Chiesa
Jun 29, 2008
Intervista al cardinale Tarcisio Bertone di ritorno dalla Bielorussia.
(Radio Vaticana, 28/06/2008) “Per essere liberi non basta abbattere i muri. Bisogna diventare liberi dentro e questo è possibile solo incontrando nella persona di Gesù la verità di Dio”. È questa la consegna che domenica sera il cardinale segretario di Stato, Tarcisio Bertone, ha lasciato alla Chiesa bielorussa a conclusione dei cinque giorni di visita. L'incontro con la comunità cattolica di Minsk è stato l'ultimo atto del viaggio, iniziato mercoledì 18 giugno. Al microfono di Roberto Piermarini, responsabile dei Servizi Informativi della nostra emittente e di Carlo Di Cicco, vice-direttore dell’Osservatore Romano, il cardinale Bertone si è soffermato sui momenti salienti della sua visita in Bielorussia, spiegando come i cattolici bielorussi stiano contribuendo alla ricostruzione materiale e morale del Paese uscito dalle ceneri del comunismo:
R. – I cattolici in Bielorussia sono una minoranza, ma numerosa e attiva; una minoranza che professa pubblicamente e, direi, entusiasticamente la propria fede. Segnata quindi dalla testimonianza di una ritrovata fede nel Signore Gesù e da una rinnovata pratica cristiana. Il primo impegno – tipicamente pastorale – è quello di educare le giovani generazioni alla fede e di rieducare le vecchie generazioni e le generazioni adulte alla fede, che è stata un po’ sopita e messa alla prova, anche con persecuzioni e sacrifici immani. E poi, i cattolici contribuiscono attraverso una testimonianza dei valori che sono apprezzati anche nella società, dall’autorità pubblica: il valore della vita, della famiglia, dell’educazione, della cura della salute, con tante iniziative di carattere solidaristico, e sociale. Pensiamo anche alla cura dei bambini e delle loro famiglie – si pensi alle conseguenze dell’effetto Chernobyl -. Il viaggio pastorale in Bielorussia l’ho incominciato con la visita ad un centro Caritas che ospita persone bisognose di aiuto. Questa profusione di solidarietà, di generosità – dicevo - è molto apprezzata dalla società civile e dalle stesse autorità.
D. – Quale specificità ha, in Bielorussia, il dialogo tra fede e ragione?
R. – Ha la caratteristica tipica di un confronto tra la ragione, le scienze, la cultura e la tradizione cristiana, la proposta culturale della Chiesa, così come avviene in ogni parte del mondo. Però, ci sono degli accenti particolari. Intanto, in Bielorussia c’è molta sete di questo confronto, molta sete di Dio e delle ragioni di Dio rispetto alle ragioni dell’uomo. Questo confronto tra Dio e l’uomo, soffocato durante la dittatura comunista, riemerge. Nella Università statale di Minsk c’è una bella Facoltà di Teologia, frequentata da ortodossi e da cattolici, dove proprio su questo tema specifico, ho tenuto una conferenza che mi è parsa molto ascoltata ed apprezzata. Il rettore dell’Università intende farne oggetto di ulteriore riflessione. La Facoltà è frequentata anche da non credenti che vogliono confrontarsi con le ragioni della fede. Nel teatro del palazzo del presidente della Repubblica – perché il Teatro di Minsk è in restauro – è stata rappresentata, non so dopo quante repliche, una bella opera: un balletto sulla Creazione. La storia di Dio Creatore è la storia dell’uomo amato da Dio e la storia dell’uomo ribelle, la lotta tra il bene e il male con la vittoria finale del bene. Questa tematica è stata rappresentata dal Balletto “Bolshoj” di Minsk. Ho chiesto se fa concorrenza al “Bolshoj” di Mosca. “A volte – mi hanno risposto - fa anche concorrenza”. Sono andato a vederlo anche per dare una testimonianza; ho salutato il regista che, peraltro, è una persona molto fine ed è molto sensibile a queste tematiche religiose. Egli mi ha raccontato che una delle prime rappresentazioni di quest’opera l’ha fatta davanti al cardinale di Cracovia, Karol Wojtyla, il quale al termine lo ha ringraziato dicendogli: “Ti ringrazio in nome di Dio”. Questi sono dei tratti molto belli; naturalmente, un’espressione simile è rimasta nella mente di questo regista, in maniera incancellabile, fino ad oggi.
D. – A che punto è il dialogo ecumenico in questa regione, e anche la convivenza tra i vari riti nella stessa Chiesa cattolica?
R. – Credo che sia in un momento oserei quasi dire idilliaco di concordia, di rispetto e di promozione reciproca delle iniziative delle diverse Chiese. Ho incontrato il metropolita ortodosso di Bielorussia, Filarete, che fa capo al Patriarcato di Mosca, ed i gerarchi ortodossi sono stati presenti ad ogni mia solenne celebrazione. A Grodno – ad esempio – era presente il vescovo ortodosso di Grodno, a Minsk un rappresentante della Chiesa ortodossa bielorussa. Il colloquio è stato molto interessante: con il metropolita abbiamo trattato problemi di comune interesse, anche il problema dei segni religiosi nella società. C’è anche una sana emulazione e collaborazione nella costruzione delle chiese, nel piantare i segni religiosi. Lui mi ha fatto vedere la galleria di tutte le chiese nuove costruite da quando è metropolita, e così apprezza anche che la Chiesa cattolica costruisca questi segni della presenza di Dio in mezzo agli uomini e nella vita della comunità credente. Tra i latini ed i greco-cattolici che sono presenti anche in Bielorussia c’è un rapporto molto fraterno, e il visitatore – c’è un visitatore greco-cattolico per i greco-cattolici di Bielorussia – è invitato a partecipare regolarmente alle riunioni della Conferenza episcopale: è venuto anche alle riunioni da me presiedute con la Conferenza episcopale bielorussa, e poi ha partecipato a tutte le celebrazioni. Ho visitato il loro Centro a Minsk: ci sono prospettive di sviluppo. Tra l’altro, poi, è difficile calcolare statisticamente le cifre degli appartenenti alle diverse confessioni – erano presenti all’ultima celebrazione a Minsk anche il rappresentante della Chiesa luterana e della Alleanza Biblica Mondiale, c’era un rappresentante della parte musulmana – perché i cristiani, e penso anche i credenti delle altre religioni, trovano il coraggio di manifestare la loro presenza nei momenti in cui si inaugura un luogo di culto, un luogo di riunione. Perché, sappiamo, dopo tanti anni di paura e di oppressione, l’uscita allo scoperto in pubblico è ancora prudente. Però, è interessante: c’è un clima non solo di tolleranza, ma di concordia, di vera concordia tra le varie confessioni e soprattutto tra le confessioni cristiane.
D. – Oltre a questi incontri ecumenici lei ha avuto anche incontri con le autorità governative e statali. Ci può dire quali risultati ha conseguito?
R. – Ho avuto incontri sia con il presidente della Repubblica, Aleksandr Lukašenko, con il quale sono stato un’ora e mezza, sia con il ministro degli Esteri, Martynov e con il presidente del Comitato per gli Affari religiosi e le minoranze etniche del Consiglio dei ministri, Guljako. Ho parlato in incontri ufficiali ma anche così, amichevolmente, nei trasferimenti o in altre circostanze di manifestazioni pubbliche. Il ministro degli Esteri ha dato un pranzo in mio onore, invitando alcune autorità. Gli incontri sono stati molto positivi e abbiamo raggiunto dei risultati concreti: anzitutto, c’è una prospettiva che sta facendosi strada, di stipulare un accordo vero e proprio con la Bielorussia, almeno un accordo fondamentale, che le due parti dovranno studiare, naturalmente. Tra parentesi, ricordo la nomina dell’ambasciatore di Bielorussia presso la Santa Sede, che ha presentato le Lettere credenziali. C’è un bel discorso del Papa all’ambasciatore che è una grande personalità. Il Corpo diplomatico accreditato in Bielorussia – ho incontrato alcuni ambasciatori – lavora bene, c’è un clima di collaborazione anche a livello diplomatico. Abbiamo ottenuto dei buoni risultati, ad esempio per quanto riguarda la possibilità di costruire nuove chiese, una nuova sede per la Nunziatura Apostolica e la sede dell’episcopio di Minsk. Quindi, credo che in Bielorussia, come peraltro negli altri Paesi soprattutto dell’area dell’Europa orientale, abbiamo aperto vie nuove che forse erano fino a poco tempo fa impensabili. Questo dimostra l’opportunità degli incontri personali, degli incontri faccia a faccia con i responsabili della vita civile o dei governi delle diverse Nazioni.
D. – Perché tanta passione educativa e tanto insistere sulla speranza nell’incontro con i giovani?
R. – I giovani sono una porzione eletta – come diceva Don Bosco – del popolo di Dio, della società e quindi suscitano da parte mia sempre una reazione di vicinanza e di intensità di sentimenti e di passione. Non dimentichiamo che una specialissima attenzione verso i giovani c’è stata da parte dei papi, Giovanni Paolo II e Benedetto XVI in particolare. Nel mio viaggio sono andato ad incontrare un folto gruppo di giovani in un luogo particolare, cioè in una parrocchia salesiana, e quindi anche come salesiano ho particolarmente goduto di questo incontro con i giovani che mi sembrano già molto ben formati e protesi verso il futuro, verso una solida fede cristiana. Prima dei miei interventi hanno realizzato una specie di ‘recital’ molto bello, sulla lotta tra le tenebre e la luce, sul degrado dei giovani senza fede, senza ideali e quindi sulla necessità, sulla risorsa che la fede è, che la Chiesa è per i giovani, anche in Bielorussia come – credo – per quelli di ogni regione, di ogni continente. D’altra parte, i giovani che vedono e studiano la storia delle loro nazioni, delle loro società hanno bisogno di una iniezione di speranza. Certo, hanno più bisogno di speranza gli adulti, gli anziani che hanno subìto tante delusioni. I giovani sono ancora aperti al futuro, alle cose più belle. Bisogna sostenerli in questa apertura, nell’attesa e nella partecipazione personale alla costruzione di una società che sia a misura degli ideali umani, del progetto della creazione di Dio, e anche a misura delle promesse delle nazioni stesse e della comunità internazionale. I giovani hanno reagito molto positivamente: ho trovato una presenza continua e cospicua di giovani in tutte le celebrazioni, in tutte le manifestazioni pubbliche.
D. – Qual è l’immagine più significativa che le rimane di questo viaggio in Bielorussia?
R. – Vorrei dire un’immagine di un “grande vecchio”, del coraggioso e indomito cardinale Kazimierz Świątek. Ci sarebbero tante altre immagini, naturalmente, anche immagini di belle famiglie, della bella tradizione bielorussa, di un Paese che accoglie offrendo il pane e il sale. Auguro sempre che non manchi mai il pane della vita e il sale della sapienza, soprattutto ai giovani, ma anche alla nazione, a tutti i membri della nazione. Ma al di sopra di tutte rimane l’immagine di questo “grande vecchio” che ha sofferto tanto nella sua vita e che sta per compiere 94 anni. L’ho incontrato a Pinsk, e continua a lavorare con una forza straordinaria; a lavorare apostolicamente, con un progetto pastorale, con impegno veramente ammirevole. Mi ha raccontato tanti tratti della sua vita, tanti episodi della sua esistenza. Ci eravamo già incontrati parecchie volte, ma vederlo in loco, vederlo nella sua diocesi di Pinsk, e vedere di quale amore, di quale stima è circondato mi ha fortemente colpito. I giovani, nel loro ‘recital’, hanno parlato dei martiri, dei testimoni del passato e dei testimoni viventi, e allora hanno portato un mazzo di fiori, un dono al cardinale Świątek, come al testimone vivente, incrollabile di una fede che non vacilla, di una storia di fede che continua.
D. – Nei suoi discorsi dei viaggi precedenti ma in particolare in questo in Bielorussia, lei ha molto insistito sul primato della vita spirituale e sulla testimonianza credibile dei laici e specialmente del clero. E’ stata una scelta occasionale o voluta?
R. – Una scelta voluta, ovviamente; una scelta pensata, per il clero e per i laici. Sia perché sappiamo che la sorgente vera di fedeltà a Cristo e alla Chiesa e anche la sorgente vera di tutte le attività – anche delle attività caritative e solidaristiche – è una vita spirituale ardente, fervorosa. Tra l’altro, proprio il sabato 21 giugno ricorreva la memoria di San Luigi Gonzaga. Ho ricordato ai seminaristi che San Luigi Gonzaga a 12 anni aveva stabilito nel programma della sua giornata di dedicare cinque ore alla preghiera. Ho detto ai giovani che nemmeno noi vescovi e cardinali (forse) dedichiamo cinque ore quotidiane alla preghiera. Però, lì si attinge la forza, nell’amicizia con Cristo. E ciò vale per il clero, vale per i vescovi prima di tutti, ma vale anche per i laici: c’è la risorsa della vita spirituale che alimenta tutte le altre manifestazioni di autentica carità cristiana e tutte le forme di una esperienza cristiana, vissuta personalmente e comunitariamente. Credo che questo sia stato compreso, anche per non svuotarci in un attivismo pure meritevole: pensiamo a tutte le iniziative nel sociale, che sono molto apprezzate, ma che non toccano il cuore se non hanno quella linfa vitale che è l’ispirazione dell’amicizia con Cristo e l’ispirazione autenticamente evangelica.
D. – Le tematiche pastorali e religiose sono state prevalenti in questa come in altre sue precedenti visite compiute a nome del Papa. C’è davvero un nuovo corso nella diplomazia vaticana?
R. – Sono convinto – l’abbiamo detto in questi anni – che la diplomazia della Santa Sede cammina per così dire con due ali: un’ala tipica di impegno pastorale, perché i rappresentanti pontifici nelle diverse nazioni, per statuto, devono essere di aiuto e di sostegno alle Chiese locali; e poi la missione di coltivare, migliorare e intensificare i rapporti con le autorità civili e nazionali. Nei miei viaggi pastorali metto sempre al primo punto la visita alle Conferenze episcopali e alle diocesi. Sottolineo la visita alle diocesi. Naturalmente, nei limiti del possibile, perché non posso visitare tutte le diocesi di una nazione. Per esempio, in Bielorussia ho visitato le diocesi di Minsk, di Pinsk, di Grodno. Ho tralasciato per ora – chissà, in futuro – la diocesi di Vitebsk. Il Vescovo aveva tanto desiderio che andassi anche in quella diocesi, in quella regione che ha dei problemi particolari. La visita alle comunità diocesane è molto attesa e la visita poi del primo collaboratore del Papa in qualche modo rappresenta la vicinanza del Papa, le indicazioni, l’indirizzo che il Papa imprime anche all’attività pastorale, perché naturalmente tutti i miei discorsi hanno come punto di riferimento il magistero di Papa Benedetto XVI, come anche il magistero dei Papi precedenti, in modo particolare di Papa Giovanni Paolo II. Perciò, prima di tutto i miei viaggi hanno un accento pastorale: la visita ai vescovi, alle diocesi, alle comunità locali, ai giovani. Come ho detto, in Bielorussia ho incominciato con la visita a quel Centro Caritas proprio per dare un segno di priorità e di preferenza, che sia conforme all’ispirazione evangelica della nostra vita, anche della vita di un diplomatico, di un rappresentante pontificio. Poi, c’è l’altro aspetto che naturalmente impegna molto, che caratterizza queste visite pastorali: il rapporto, gli incontri diretti con le autorità civili.
D. – Come si collocano i frequenti viaggi del segretario di Stato nel piano di rinnovamento che Benedetto XVI va proponendo alla Chiesa e alla Curia?
R. – Anzitutto, i viaggi del segretario di Stato sono pienamente concordati con il Santo Padre, il quale li condivide, così come condivide le scelte delle nazioni da visitare, in considerazione delle necessità delle varie nazioni e chiese sparse nel mondo. E’ il Papa che manda, è il Papa che segue lo svolgimento dei viaggi e che riceve sia dai vescovi, sia dai nunzi apostolici le notizie e le informazioni sui viaggi. Anche al mio ritorno dalla Bielorussia, nella prima udienza che ho avuto con il Santo Padre, il giorno successivo, il Papa stesso ha espresso la gioia di avere ascoltato dalla viva voce dai vescovi i risultati positivi, le nuove strade aperte nei viaggi precedenti. Questo è bello, perché fa vedere l’opportunità, l’efficacia di questi viaggi nelle due linee. Non voglio dimenticare che cerco di incontrare i seminaristi. Essi sono – lo sappiamo – la risorsa della Chiesa del futuro, la vita nuova della Chiesa. In Bielorussia ci sono due bei seminari maggiori che hanno molte vocazioni, credo in tutto circa 200 seminaristi maggiori. Possono crescere, anche trasformarsi in Facoltà di teologia, anche se c’è quella Facoltà di Teologia all’Università statale di Minsk riconosciuta come facoltà vera e propria. Questo dice anche la finalità: portare la voce del Papa ai candidati del sacerdozio, ai nuovi sacerdoti, ai professori di teologia, e questo mi sembra un contributo importante per continuare nella scia del magistero del Santo Padre, a indirizzarli nel contesto attuale, quindi tra le sfide del mondo attuale, secondo orientamenti precisi. E’ in questo spirito che è stata ribadita, confermata la profonda comunione con il Papa e con la Santa Sede, non solo a livello di Seminari, ma come atteggiamento convinto e condiviso di tutte le Chiese locali.
"Cordial" encuentro entre Cristina y el cardenal Bertone
Jun 03, 2008
La presidenta Cristina Kirchner se reunió hoy en Roma con el secretario de Estado del Vaticano, cardenal Tarciso Bertone, con quien mantuvo un "cordial" encuentro y de importancia "política" para la Argentina.
(Diario Jornada Mendoza, 3 de Junio 2008) Al término del encuentro, que se realizó en la sede de la FAO, luego de que la jefa de Estado participara del acto inaugural de la cumbre sobre los alimentos en el mundo, el senador Miguel Angel Picheto, en declaraciones formuladas desde Roma, dijo que la
presidenta estaba "muy conforme" por la entrevista con el cardenal y aseguró que fue "importante" a nivel político.
De todos modos, se desconoce si hubo un acuerdo sobre las diferencias surgidas entre el Gobierno argentino y la Santa Sede por la no aceptación de Alberto Iribarne como embajador argentino ante El Vaticano.
Por su parte, la Sala Stampa (la oficina de prensa) de la Santa Sede informó que "en el curso del coloquio se analizaron varios temas bilaterales de interés común y se expresó además la recíproca apertura a afrontarlos a través de un sincero diálogo y
en un clima de colaboración a la luz del papel secular que la Iglesia Católica realizó en el país y de la contribución que esta sigue aportando al bienestar espiritual del pueblo argentino". La nota de la Sala Stampa, reflejada por la Agencia Informativa Católica Argentina (AICA), aseguró que durante la entrevista entre la mandataria argentina y el representante papal hubo un intercambio de opiniones sobre "cuestiones de actualidad regional e internacional, con particular atención al tema de la alimentación, después del encuentro por la reunión de la FAO".
Un scandale financier gêne le bras droit du Pape
May 29, 2008
Un proche du cardinal Bertone est soupçonné d'avoir touché des pots-de-vin lors de l'attribution de marchés publics à Gênes. Le prélat ne cache pas son «amertume».
(Le Figaro, 27/05/2008) Le cardinal Tarcisio Bertone, secrétaire d'État de Benoît XVI, est embarrassé par une affaire de corruption dans laquelle est directement impliqué l'un de ses proches, Giuseppe Profiti, le directeur de l'hôpital pédiatrique du Vatican, qu'il a nommé en janvier.
Ce Calabrais de 46 ans a été mis aux arrêts domiciliaires. Il est accusé d'avoir touché des pots-de-vin lors de l'attribution de marchés publics pour les cantines de Gênes. Il était alors responsable des finances de la Ligurie. Le cardinal Bertone, archevêque de la ville entre 2002 et 2006, l'avait nommé sous-directeur de l'hôpital du diocèse. Quatre autres personnes ont été incarcérées, deux conseillers municipaux de Gênes, le porte-parole du maire, et Roberto Alessio, une relation du secrétaire d'État du Pape, entrepreneur à Vercelli (Piémont), la région d'origine et le premier évêché qu'occupa le cardinal en 1991.
Le nom du cardinal Bertone, ainsi que celui de son successeur à l'archevêché de Gênes, le cardinal Angelo Bagnasco, président des évêques italiens, apparaissent dans des écoutes téléphoniques consignées par l'enquête. Les accusés se targuent de leur amitié avec les deux prélats et Roberto Alessio aurait pu bénéficier de la recommandation du cardinal Bertone auprès de Profiti.
Marchés truqués
«À chacun ses responsabilités», a déclaré lundi le numéro deux du Vatican, en rentrant d'Ukraine. Il ne cache pas son «amertume» d'être cité dans cette affaire, mais il s'en remet au jugement populaire : «Je sais que je peux compter sur l'estime et l'affection des Génois qui me connaissent et savent ce que j'ai fait (…) pour le bien de la ville.»
Cet imbroglio judiciaire n'implique pas les finances du Vatican comme lors du retentissant scandale du krach de la banque Ambrosiano qui coûta des centaines de millions de dollars à l'Église catholique dans les années 1980. Mais il touche de près le cardinal secrétaire d'État et embarrasse le Saint-Siège.
Giuseppe Profiti, dont le nom circulait déjà dans l'affaire des marchés publics truqués de Gênes, a fait partie des personnalités qui ont accueilli Benoît XVI lors de son déplacement en Ligurie le 18 mai. Les deux hommes eurent alors un bref aparté, avant que le Saint-Père lui donne l'accolade.
Vendredi dernier, le Saint-Siège a publié un communiqué exceptionnel, soulignant «sa totale solidarité» avec Giuseppe Profiti et assurant les enquêteurs de sa «pleine collaboration». Jusqu'à présent, le bureau du directeur de l'hôpital pédiatrique qui, en tant que propriété du Vatican, se trouve en zone extraterritoriale, n'a pas été perquisitionné.
Le cardinal Julian Herranz, président de la commission disciplinaire de la Curie romaine, a mis en garde les médias qui voudraient «exposer en public des noms retentissants». Ces affaires «trop nombreuses en Italie» ont «parfois des motivations politiques ou économiques», a-t-il rappelé, et le cardinal Bertone est une personnalité incontournable dans la vie politique de la péninsule.
La prochaine encyclique sociale de Benoît XVI commentée par le cardinal Bertone
May 27, 2008
Cité du Vatican, le 27 mai 2008 - E.S.M. - Le Secrétaire d’état du Vatican, le cardinal Tarcisio Bertone, au terme d'une visite officielle en Ukraine qui l'a mené pendant 4 jours à Leopoli et à Kiev, a accepté de répondre à quelques questions sur le motif de son voyage en Ukraine et surtout sur la prochaine parution de l'encyclique sociale du pape Benoît XVI.
Voyage du cardinal Bertone en Ukraine
Le Secrétaire d’état du Vatican, le cardinal Tarcisio Bertone, au terme d'une visite officielle en Ukraine qui l'a mené pendant 4 jours à Leopoli et à Kiev, a accepté de répondre à quelques questions au micro d'Apcom.
La visite en Ukraine a été organisée - explique le cardinal - de manière particulière pour la béatification de sœur Marta Wiecka, mais s'est poursuivie ensuite en différents moments : les rencontres avec les évêques greco-catholiques et avec les évêques latins, avec les autorités centrales, parmi lesquelles le président de la République Viktor Yushchenko, le vice premier ministre Hryhoriy Nemyria, et enfin avec les autorités régionales de Leopoli.
D : Éminence, nous venons d'annoncer l'Encyclique Sociale de Benoît XVI : quand sortira-elle ? Et le second Livre sur Jésus de Nazareth ?
R : « Le pape travaille beaucoup, nous en sommes témoins, soit pour l'Encyclique que pour la seconde partie du livre sur Jésus de Nazareth. Ce Pape nous a amenés à apprendre de lui un grand Amour pour Jésus et une connaissance toujours plus approfondie de la doctrine de la personne de Jésus. Le pape nous fait connaître et aimer toujours plus Jésus même avec le support d'une grande et précise reconstruction historique et avec les fresques que lui-seul sait donner, spécialement en commentant certaines pages de l'évangile. L'Encyclique est en phase d'élaboration, car le Pape ne veut pas répéter des lieux communs de la doctrine sociale de l'Église mais veut apporter quelques éléments originaux, conformément aux défis de l'époque ; nous pensons au grand problème de la globalisation et aux autres problèmes qui affligent la communauté internationale, comme les émergences alimentaires, les changements climatiques. Ce sont tous des thèmes qui peuvent suggérer aussi une évaluation et une orientation de l'Église d'un point de vue moral. Cette Encyclique coûte beaucoup de fatigue. Je ne peux pas prévoir la date de publication. Certainement pour l'automne, je ne crois pas que nous pourrons faire à temps toutes les traductions pour l'été. D'autre part, ces grands messages du Pape sont toujours d'actualité, il n'est pas question de mois et d'années, mais il est important que les messages soient réceptibles et soient traduits par des attitudes concrètes. Nous pensons aussi au grand message du discours de l'ONU, qui est encore objet d’étude. Différents séminaires d’étude sur le discours, soit aux Nations Unies que dans différentes parties du monde, sont prévus ».
D : Pouvez-vous nous dire le titre de l'Encyclique ?
R : « Je ne sais pas encore si le titre restera « Caritas in Veritate ». L'incipit se décide sur la base du texte concret et complet. Pour l'instant c'est une hypothèse. Je ne veux pas dire que le titre sera sûrement celui-là, probablement oui et pour l'instant cette idée persiste, mais ensuite une autre inspiration peut venir ».
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Benoît XVI invité officiellement par le Président Victor Yushchenko en Ukraine
Le président Victor Yushchenko, lors d'une rencontre qui a eu lieu dernièrement avec le secrétaire d’état du Vatican, le cardinal Tarcisio Bertone, a adressé une invitation au Pape Benoît XVI de se rendre en Ukraine. C'est ce que réfère le journal Sir, sur la base d'une note de la présidence ukrainienne.
''L'Ukraine - lit-on dans la note - apprécie profondément l'engagement du Pape pour promouvoir le respect des valeurs universelles et la paix dans le monde entier''. Selon ce que rapporte le communiqué, pendant la rencontre, le président a conféré au secrétaire d’état du Vatican la reconnaissance de l' ''Ordre du Prince Yaroslav le sage'', ''pour sa contribution personnelle à la propagation de la paix, de la justice et des droits de l'homme''.
Ensuite le président Yushchenko a adressé une invitation au Pape Benoît XVI à se rendre en Ukraine. De son côté, la délégation vaticane a exprimé son estime pour les efforts que le Pays accomplit pour améliorer les relations interconfessionnelles. Le Cardinal a également invité le président ukrainien à exercer une visite officielle au Vatican cette année.
Le voyage du secrétaire d’état du Vatican en Ukraine a commencé le 21 mai et s'est conclu lundi. Envoyé par Benoît XVI pour la béatification de sœur Vincenziana Marta Wiecka, qui a eu lieu samedi 24 mai à Leopoli, le Cardinal Bertone a visité la ville de Leopoli et de Kiev.
Cardinale Bertone: l'amore di Cristo vince la debolezza umana
May 26, 2008
Presiede in Ucraina il rito di beatificazione di una suora polacca.
LEOPOLI, lunedì, 26 maggio 2008 (ZENIT.org).- L'amore di Cristo è il mezzo per vincere le debolezze umane, ha affermato il Cardinale Tarcisio Bertone presiedendo questo sabato a Leopoli (Ucraina) il rito di beatificazione di suor Marta Maria Wiecka.
La religiosa polacca, della Società delle Figlie della Carità di San Vincenzo de' Paoli, morì di tifo dopo aver scelto di sostituire un assistente medico che doveva disinfestare la cella di isolamento di una malata nell'ospedale di Sniatyn.
L'atto eroico della suora “non è mai stato dimenticato”, ha affermato il Segretario di Stato secondo quanto riporta “L'Osservatore Romano”.
L'amore vince sempre, ha aggiunto, e la missione dei cristiani è “testimoniare la vittoria dell'Amore in ogni occasione della vita”.
L'amore del Signore testimoniato da suor Marta Maria Wiecka (1874-1904) “vince la debolezza umana e converte il cuore dell'uomo all'amore della vita, del prossimo, persino dei nemici”, ha spiegato il Cardinale, sottolineando che la religiosa offre un modello esemplare dell'importanza di “vivere l'uno al servizio dell'altro”, che tutti sono chiamati a imitare.
“Dio è Amore – ha proseguito –, e noi amiamo Lui, invisibile ai nostri occhi, se amiamo il prossimo che vediamo. Sino all'eroismo del sangue, se necessario”.
Di fronte ai Cardinali Lubomyr Husar – Arcivescovo maggiore di Kyiv-Halyč – e Marian Jaworski – Arcivescovo di Lviv dei Latini –, all'Arcivescovo Ihor Voznyak, pastore dell'eparchia di Lviv degli Ucraini, a rappresentanti di Chiese cristiane, clero locale, religiose vincenziane, autorità locali, familiari della nuova beata e pellegrini giunti da ogni parte del Paese, il Cardinal Bertone ha affermato: “Si attua oggi il desiderio del popolo ucraino di elevare alla gloria degli altari una sua figlia, il cui sepolcro durante il periodo sovietico è stato simbolo dell'unità popolare e esempio di autentico dialogo ecumenico”.
Rivolgendosi alle consorelle di suor Marta Maria e agli operatori sanitari ucraini, il Segretario di Stato ha spiegato che “l'uomo è corpo e spirito: curando il fisico dolorante non dimenticate che per una guarigione vera e profonda di tutto l'uomo, è indispensabile tener conto anche delle esigenze spirituali dell'umana creatura”.
“Quanto è importante allora l'incontro con Dio per chi è degente e sofferente! – ha esclamato – . Quanto è importante che si difenda e si promuova sempre la cultura della vita e dell'amore, che contrasti efficacemente la cultura della morte con le sue tristi e preoccupanti manifestazioni”.
Suor Marta Maria, ha aggiunto, lascia in eredità un “inno alla Vita”, esortando “ad amare la vita umana e a difenderla in tutte le sue fasi dal concepimento al suo tramonto naturale”.
Il Cardinal Bertone è giunto in Ucraina venerdì. Dopo la cerimonia di benvenuto, il porporato ha visitato la cattedrale di Lviv dei Latini e ha incontrato l'Arcivescovo greco-cattolico di Lviv, monsignor Ihor Vozniak, una rappresentanza del clero locale e i seminaristi dell'Arcidiocesi di Leopoli a Briuhovychi.
Cardinal: '05 Note on Homosexuals Applies to All Seminaries
May 23, 2008
Benedict XVI's secretary of state clarified that a 2005 Vatican document saying homosexual men should not be admitted to seminaries applies to religious congregations and Eastern Churches as well.
VATICAN CITY, MAY 22, 2008 (Zenit.org).- L'Osservatore Romano published the brief clarification from Cardinal Tarcisio Bertone, who said the Pope had approved the statement April 8.
The cardinal's clarification said the guidelines expressed in the 2005 letter from the Congregation for Catholic Education apply to "all houses of formation for the priesthood, including those under the Dicasteries for Eastern Churches, for the Evangelization of Peoples, and for the Institutes of Consecrated Life and Societies of Apostolic Life."
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On the Net:
Instruction Concerning the Criteria for the Discernment of Vocations with regard to Persons with Homosexual Tendencies in view of their Admission to the Seminary and to Holy Orders:
Cardinal Bertone Focuses on Pope's US Trip
Apr 10, 2008
The Vatican Secretary of State has held an interview with Fox News Channel about Pope Benedict XVI’s upcoming journey to the United States.
(09 Apr 08 - Vatican Radio) The Vatican Secretary of State has held an interview with Fox News Channel about Pope Benedict XVI’s upcoming journey to the United States.
The question and answer session with Cardinal Tarcisio Bertone lasted over an hour and touched on issues at the heart of Pope Benedict’s papacy to date, such as inter-religious dialogue and education. But it also looked at Vatican relations with the United States and as well as the Holy Father’s upcoming speech to the United Nations, in New York.
Cardinal Bertone noted “the Holy See and Washington share many common viewpoints. For example the sense of the value of religion, not only in private life but also in public life”. He commented that “religion is a deep rooted fact in American way of life, which is not the case in many European countries”.
The Cardinal said that another point of accord is defence of fundamental human rights, such as the right to life and protection of the family based on marriage between man and woman.
Describing the United States as a mosaic of peoples, Cardinal Bertone added that “both the Holy See and the United States are promoters of peaceful coexistence between religions and cultures”.
On other issues, added the Cardinal, there remains a “difference of opinion. While both support and promote democracy, the methods used to ensure democracy are diverse. For the Holy See, the only method is dialogue, even if it requires a lot of patience, because in the long term dialogue is the most effective means of ensuring democracy”.
Cardinal Bertone also addressed the issue of the child sex abuse scandal which has rocked the Church in the United States. Contrary to some media reports to date, the Cardinal said that Pope Benedict will address this problem, which he described as an “open wound”, during his address to priests in New York’s St Patrick’s Cathedral on April 19th. The Cardinal reiterated that abuse of a child is a “flagrant contradiction to the teachings of the faith” and a “scourge”, which even if a minority of priests are responsible for, is “felt by the Church in the entire world”. During his address, concluded Cardinal Bertone, Pope Benedict "will invite the entire Church, priests and lay faithful, to reconciliation , so a future of justice, reciprocal trust and healing may begin for the Church in the United States
Pro-Press Pope Has High Hopes for Daily
Apr 08, 2008
Vatican Official Notes Importance of L'Osservatore Romano.
VATICAN CITY, APRIL 7, 2008 (Zenit.org).- The press plays a powerful role in the capacity of perceiving the real world, which is why Benedict XVI gives it priority, according to his secretary of state.
Cardinal Tarcisio Bertone spoke with L'Osservatore Romano about the Pope's interest in the role of the media, reflected not only when he refers to journalism in his messages, but also through his encouragement of the Vatican's semi-official newspaper.
L'Osservatore Romano is not just an internal publication of the Holy See, but "deserves to be known and read as a means of communication where each Christian can find faithful reproductions of the Pope's thought and the activities of the Holy See," noted the cardinal.
Cardinal Tarcisio Bertone -- in the paper's Italian Sunday edition -- noted the influence the press has in affecting popular perception of the world.
For example, he cautioned against the fallacy of describing the world as a global village, since in this "village" not all of the inhabitants enjoy the same opportunities in the realms of justice, material benefits, education and so on. "Precisely the capacity of perceiving the real world, so different than the virtual world, depends on the access to the new and traditional communications media."
"Thus it is evident the importance that Benedict XVI, so faithful to the Council that has pushed the Church in this new dimension, gives to information," he affirmed.
Even evangelization often passes through a filter created by the press, Cardinal Bertone said, which implies that the Church "has to be capable of announcing the Jesus of the Gospels and his message of salvation valuing as much as possible the techniques proper to the ever evolving field of communication."
Globalization and evangelization are, therefore, the framework for the renovation of L'Osservatore Romano that has taken place since its new director, Giovanni Maria Vian, took office in October, he said.
"I think L'Osservatore Romano is effectively trying to gradually fulfill the objectives set out by the Holy Father," Cardinal Bertone affirmed, pushing toward a "vigorous project that includes amplifying the use of technologies to consolidate a solid presence on the Internet, applying adequate marketing principles, perfecting the level of professionalism and achieving a place for itself with a unique and distinct voice, recognized and respected, in the arrangement of the international press."
Thus, the cardinal noted, it is understandable the "depth of the Pope's expectations and his sensitivity in desiring that the newspaper be a perfected instrument of dialogue and listening within the Catholic Church represented in its variety, but also in the colloquy with the other Churches and religions, with cultures, sciences and the new branches of investigation about man."
Cardinal Bertone's Homily at Funeral of Chiara Lubich
Apr 03, 2008
She "Dedicated Herself to Kindling in Hearts the Fire of Love for God".
VATICAN CITY, APRIL 3, 2008 (Zenit.org).- Here is a translation of the homily Cardinal Tarcisio Bertone, the Pope's secretary of state, gave at the funeral Mass of the founder of Focolare, Chiara Lubich, who died March 14.
The funeral took place March 18 at the Basilica of St. Paul Outside the Walls.
* * *
Your Most Reverend Eminences, Your Most Reverend Excellencies, Distinguished Authorities, Dear Members of the Focolare Movement, Dear Brothers and Sisters,
The First Reading presented for our meditation is the well-known passage from the Book of Job. This harshly-tried righteous man proclaimed, indeed, almost shouted: "I know that my Redeemer lives... from my flesh I shall see God... and my eyes shall behold [him], and not another". While we offer our final farewell to Chiara Lubich, holy Job's words remind us of the ardent desire for the encounter with Christ that marked her entire life. It marked even more intensely her last months and days, tried by the intensification of an illness that drained her of all physical energy, in a gradual ascent of Calvary, crowned by a sweet return to the Father's enfolding arms.
Chiara completed the last lap of her earthly pilgrimage accompanied by the prayer and affection of her followers, who encircled her in a great, uninterrupted embrace. Her last "yes" to the mystical bridegroom of her soul, Jesus "abandoned-Risen", was feeble but determined. Everything was then accomplished: her dream at the beginning had become true, her passionate longing was satisfied. Chiara is meeting the One she loved without seeing him, and full of joy can exclaim: "Yes, my Redeemer lives!".
The news of her death widely echoed in every milieu, caused deep mourning among thousands of men and women on the five continents, believers and non-believers, the powerful and the poor of this earth. Benedict XVI, who immediately sent his comforting Blessing, here renews through me the assurance of his participation in the profound grief of her spiritual family. Representatives of other Christian Churches and of different religions have joined the chorus of admiring esteem and deep participation. The mass media too have brought into the limelight the work she carried out, spreading evangelical love among people of different cultures, faiths and backgrounds. In fact, we can indeed say, Chiara Lubich's life was a song of praise to God's love, to God who is Love.
Dwelling in love and in God
"He who abides in love abides in God, and God abides in him". How often did Chiara meditate upon these words and how frequently did she return to them in her writings, for example, in the Words of Life on which hundreds of thousands of people have drawn for their spiritual formation! There is no other way to know God and to give meaning and value to human existence.
Love alone, divine Love, makes us capable of "generating" love, of loving even our enemies. This is the Christian newness, in this lies the whole Gospel. But can we live Love? After the Last Supper, in the moving farewell to the Apostles -- we have just heard it --, Jesus prayed "that they may all be one". Thus, it is Christ's prayer that sustains his friends on their journey in any age. It is his Spirit that gives birth to witnesses of the living Gospel in the Church; again, it is he, the living God, who leads us in times of sadness and doubt, of difficulty and suffering. Those who entrust themselves to him fear nothing, neither the hardship of the voyage on stormy seas nor obstacles or adversities of any kind.
Those who build their house on Christ are building on the rock of Love that sustains all, exceeds all, conquers all. The 20th century is dotted with the bright stars of this divine love. Consequently, it should not be remembered solely for the marvelous breakthroughs achieved in the fields of science and technology and for economic progress, which has not eliminated, however, the unjust division of resources and goods between peoples but on the contrary has sometimes even accentuated it.
The 20th century will not pass into history merely because of the efforts made to build peace, which unfortunately have not prevented horrendous crimes against humanity, and conflicts and wars that never cease to bathe vast regions of the earth in blood.
Although the last century was fraught with contradictions, it is the century in which God brought forth innumerable, heroic men and women who, while they alleviated the wounds of the sick and the suffering and shared the destiny of the little, the poor and the lowly, dispensed the bread of charity that heals hearts, opens minds to the truth and restores trust and enthusiasm to lives broken by violence, injustice and sin.
The Church already identifies some of these pioneers of charity as Saints and Blesseds: Fr Guanella, Fr Orione, Fr Calabria, Mother Teresa of Calcutta and even more. It was also the century when new Ecclesial Movements were born, and Chiara Lubich found room in this constellation for a charism that was quite her own and distinguished her apostolic action. The Foundress of the Focolare Movement, in her own silent, humble style, did not create institutions for social assistance and human advancement, but dedicated herself to kindling in hearts the fire of love for God.
She formed individuals who were love itself, who lived the charism of unity and communion with God and with their neighbour; people who spread "love-unity" by making themselves, their homes and their work a "focolare" [hearth] where divine love burns contagiously and sets ablaze all who are close to it. This is a mission possible to everyone because the Gospel is within everyone's reach: Bishops and priests, children, young people and adults, consecrated and lay people, married couples, families and communities, all are called to live the ideal of unity: "that they may all be one!".
Bringing the Gospel to life
In the last interview she granted, which was published in the final days of her agony, Chiara said: "The vital sap of the Mystical Body of Christ is the wonder of reciprocal love". The Focolare Movement is thus committed to living the Gospel to the letter: "the most powerful and effective social revolution". From it were launched the "New Families" and "New Humanity" Movements, the publishing house Città Nuova, the Citadel of Loppiano and other citadels of witness on the different continents, as well as lay branches such as the "Volunteers of God". In the climate of renewal brought about by the Pontificate of Blessed John XXIII and the Second Vatican Council, her courageous ecumenical openness and quest for interreligious dialogue could come to fruition. Catering for the years of youthful defiance, the "GEN Movement" catalyzed thousands and thousands of young men and women, fascinating them with the ideal of Gospel love, then extending its radius of action with "Young People for a United World".
In order to present the Gospel unabridged to children and youth, Chiara founded the Movement "Youth for Unity". In Brazil, in response to the plight of those who lived on the outskirts of the great megalopolises, she inaugurated the project of an "Economy of Communion in Freedom", advancing a new theory and economic praxis based on brotherhood, for sustainable development for the benefit of all. May it please the Lord to favour many scholars and financial agents to assume the economy of communion as a serious resource in order to plan a new shared world order! And how many other meetings did she organize with representatives of the different religions, of politics and of the world of culture! "Mariapolis", Mary's city, is the name that Chiara Lubich chose to give to the meetings and proposals of a society renewed by Gospel love.
Why should they be called Mary's City? Because for Chiara, Our Lady was "the most precious key for entering the Gospel". And perhaps this is why she was able to highlight the Church's own "Marian profile" effectively and constructively. Chiara decided to entrust her work to Mary by giving it her own name: "Work of Mary". The Work, Chiara therefore affirmed, "will remain on the earth like another Mary: totally Gospel, nothing but the Gospel and, since it is the Gospel, it will never die". And how would it be possible not to imagine that the Holy Virgin herself accompanied Chiara on her arrival at the quay of eternity?
Dear brothers and sisters, let us continue with the Eucharistic celebration, bringing to the altar our "thank you" to the Lord for the witness which this sister in Christ has bequeathed to us, for her prophetic intuitions which preceded and prepared the great changes in history and the extraordinary events that the Church experienced in the 20th century. Let us join our gratitude to Chiara's. Reflecting on all the gifts and all the graces she received, Chiara said that when presented to God, and the Lord would ask her her name, she would simply answer: "my name is Thank you. Thank you, Lord, for everything and for always".
It is up to us, and especially to her spiritual children, to continue the mission she began. From Heaven, where we like to think she has been welcomed by Jesus, her Bridegroom, she will continue to walk beside us and help us. Today, while we take our leave of Chiara with affection, let us listen to these words, in her voice, which she often repeated: "I would like the Work of Mary, at the end of time when, compact, it will be waiting to appear before the abandoned and Risen Jesus, to be able to say to him -- making its own the words of the Belgian theologian Jacques Leclercq that never cease to move me: "On your day, my God, I shall come towards you.... I shall come towards you, my God... and with my most insane dream: to bring the world to you in my arms'". This was Chiara's dream. May this also be our constant wish: "Father... that they may all be one... so that the world may believe". Amen!
En ce dimanche de la Divine Miséricorde, le cardinal Tarcisio Bertone a célébré la Messe dans l'église de Santo Spirito in Sassia
Mar 31, 2008
Cité du Vatican, le 31 mars 2008 - E.S.M. - En ce dimanche de la Divine Miséricorde, le cardinal Tarcisio Bertone a célébré la Messe dans l'église de Santo Spirito in Sassia. Comme l'a dit le pape Benoît XVI en adressant ses salutations aux participants, en ce dimanche de la Divine Miséricorde, le cardinal Tarcisio Bertone a célébré ce matin la Messe dans l'église de Santo Spirito in Sassia, où il existe un centre de spiritualité qui s'inspire du charisme de sainte Faustine Kowalska.
Comme l'a rappelé le pape Benoît XVI en adressant ses salutations aux participants, en ce dimanche de la Divine Miséricorde,"le cardinal Tarcisio Bertone a célébré dimanche matin la Messe dans l'église de Santo Spirito in Sassia, où il existe un centre de spiritualité qui s'inspire du charisme de sainte Faustine Kowalska. L'archevêque, Stanislaw Dziwisz, a célébré dans le sanctuaire de la Divine Miséricorde de Cracovie en même temps.
"J'adresse un salut cordial aux nombreux pèlerins qui, en cet instant, sont rassemblés Place Saint Pierre, de manière particulière ceux qui ont pris part à la Sainte Messe célébrée dans l'église de Santo Spirito in Sassia par le Cardinal Tarcisio Bertone, à l'occasion de la fête de la Divine Miséricorde. Chers frères et sœurs, que l'intercession de Sainte Faustine et du serviteur de Dieu, Jean Paul II, vous aide à être des témoins authentiques de l'amour miséricordieux" a déclaré Benoît XVI après la prière mariale.
Dans son homélie consacrée à la Divine Miséricorde et à la polonaise mystique contemporaine, le cardinal Tarcisio Bertone a voulu rendre hommage à l'extraordinaire engagement apostolique de la communauté liée à l'Église de Santo Spirito in Sassia.
« Par le désir du bien-aimé Pontife Jean-Paul II, ce dimanche a été appelé Dimanche de la Divine Miséricorde. Dans ces années, depuis que cette belle église de Santo Spirito in Sassia est devenue un centre de rayonnement du culte à la Divine Miséricorde lié à Sainte Faustine Kowalska, on a développé ici de plus en plus, un vaste et intense mouvement de prière et d'animation spirituelle ».
Le cardinal a ensuite rappelé qu'aujourd’hui se termine l'octave de Pâques, avec le Dimanche in Albis, qui rappelle l'ancienne tradition de ceux qui, lors de la veillée Pascale, recevaient le don du Baptême en revêtant une tunique blanche qu'ils portaient toute la semaine entière. Mgr Bertone a soutenu que le message de miséricorde appelle tous à une vie nouvelle grâce auquel on renaît. Et sœur Faustina Kowalska a été un messager de cette puissance rénovatrice. Un événement humain que le Secrétaire d'État du Vatican a rappelé avec des paroles utilisées par Jean-Paul II à l’occasion de la Canonisation de l'humble sœur polonaise :
« La lumière de la miséricorde divine, que le Seigneur a presque voulu remettre au monde à travers le charisme de Sœur Faustyna, illuminera le chemin des hommes du troisième millénaire ».
Il aimait répéter que « l'humanité ne trouvera pas la paix, tant qu'elle ne se tournera pas avec confiance vers la divine miséricorde ». Une Tension spirituelle universelle que Mgr Bertone décrit en citant le petit Journal de la religieuse, où elle exprime toute sa douleur pour les souffrances de son prochain. Un Amour au-delà des frontières de l'histoire personnelle, qui selon le cardinal, indique notre salut :
"L'humanité divisée a besoin de paix et de pardon. Il n'y a pas de vraie paix sans pardon, c'est pourquoi il faut désamorcer la potentialité de colère et de guerre qui est en nous''. C'est ce qu'a déclaré le Cardinal Tarcisio Bertone. ''Comment sera l'avenir de l'homme - a demandé le cardinal ? - Il est certain qu'auprès de nouveaux progrès, les expériences douloureuses ne manqueront pas, mais avec la miséricorde de Dieu nous serons éclairés tout au long de notre chemin''.
''Aujourd'hui - a dit encore Mgr Bertone - il y a beaucoup de méfiance entre les hommes, soit envers ceux que nous connaissons, soit envers ceux que nous ne connaissons pas et même entre nous chrétiens. L'image de la première communauté des disciples où régnait un Amour réciproque doit nous servir à nous projeter elle et comprendre le secret de cette communauté. Si nous n'ouvrons pas notre cœur au Christ pour le pardon - a conclu le cardinal - nous ne pouvons pas renouveler notre existence, de plus en plus compromise par le mal. Ne désespérons jamais parce que l'homme même le plus grand pécheur, peut obtenir la paix du cœur. A nous qui n'éprouvons que méfiance vis à vis de l'évolution de la vie, le Christ nous invite à avoir toujours l'espérance pour changer. Seul l'Amour de Dieu changera le monde ''.
« Dans cette recherche de l'Amour, est notre salut. La rencontre avec la Divine Miséricorde nous ouvre les yeux du cœur parce que nous pouvons reconnaître le visage d'un Dieu qui à travers le sacrifice de son Fils, attire à lui l'humanité entière. Seul l'Amour de Dieu sauvera le monde ! Que votre église, qui s'élève dans le cœur même de la catholicité, puisse être une oasis d'espérance pour tant d'hommes et de femmes à la recherche de la paix, à la recherche de Dieu ».
Le cardinal Bertone a conclu en adressant sa prière à Marie, Mère de Miséricorde.
« Que son Esprit Saint renouvelle et transforme même les humaines existences plus compromises et déviées. Celui-ci est le don de la Divine Miséricorde ! La paix, que Jésus offre aux Apôtres en apparaissant, est donc le fruit du pardon divin, est don la miséricorde divine ».
Source : Eucharistie Sacrement de la Miséricorde
Obsèques de Chiara Lubich présidées par le Cardinal Bertone
Mar 19, 2008
Cité du Vatican, le 19 mars 2008 - E.S.M. - Chiara Lubich a été l'expression " d'un catholicisme doux " a souligné le Cardinal Tarcisio Bertone, Secrétaire d'État du Vatican, juste au début de la Messe des obsèques de la Fondatrice du Mouvement des Focolari, Chiara Lubich, qu'il présidait dans la Basilique de Saint Paul Hors les Murs. Puis le message du Pape Benoît XVI, qui a dit qu'il "prenait part spirituellement" aux funérailles, a été lu par le cardinal.
Pour Benoît XVI, Chiara Lubich a été un messager d'espoir et de paix
Chiara Lubich a été l'expression "d'un catholicisme doux" a souligné le Cardinal Tarcisio Bertone, Secrétaire d'État du Vatican, juste au début de la Messe des obsèques de la Fondatrice du Mouvement des Focolari, Chiara Lubich, qu'il présidait dans la Basilique de Saint Paul Hors les Murs, en présence d'environ 40.000 personnes.
"Son ardent désir de la rencontre avec le Christ - a souligné le cardinal - a marqué son existence tout entière, et encore plus intensément ses derniers mois et ses jours éprouvés par l'aggravation du mal qui lui a ôté toute énergie physique, dans une ascension du Calvaire qui s'est terminée dans le doux retour dans le sein du Père". Dans l'Homélie, le Cardinal Bertone a rappelé que Chiara" a parcouru l'étape finale du pèlerinage terrestre accompagnée par la prière et l'affection des siens.
"La nouvelle de sa mort - a fait remarquer le cardinal - a suscité un vaste écho de Condoléances dans tous les milieux, parmi des milliers d'hommes et femmes des cinq continents, croyants ou pas, puissants et pauvres de la terre. Benoît XVI, qui a vite fait parvenir sa bénédiction réconfortante, maintenant à travers moi, renouvelle l'assurance de sa participation à la grande douleur de sa famille spirituelle". Des "représentants d'autres Églises chrétiennes et de différentes religions - a-t-il ajouté - se sont unis en chœur. Même les medias ont mis en lumière le travail accompli par elle en répandant l'Amour évangélique entre des personnes de culture, de foi et de formation différente". Comme Mère Teresa de Calcutta et ''d'autres déjà Saints et Bienheureux'', Chiara Lubich, a poursuivi le Cardinal Tarcisio Bertone, a répandu l'Amour du Christ dans un ''siècle, le XXe, marqué par des crimes et des tourments''. Et en ce jour de ses funérailles, le Secrétaire d'État a voulu "rendre grâce au Seigneur pour le témoignage que nous laisse cette sœur dans le Christ, pour ses intuitions prophétiques qui ont précédé et préparé de grands changements de l'histoire et les évènements extraordinaires qu'a vécu l'Église au cours du XXe siècle". "Notre merci - a-t-il ajouté - s'unit à celui du pape Benoît XVI, comme nous l'avons entendu, s'unit aussi à celui de Chiara. En considérant tant de dons et tant de grâces reçues, Chiara disait que lorsqu'elle se présenterait devant Dieu et le Seigneur lui aurait demandé son nom, elle aurait répondu simplement : mon nom est Merci. Merci, Seigneur, pour tout et à jamais ".
"En dépit de ses nombreuses contradictions, a également dit le cardinal Bertone dans son homélie, le siècle dernier a vu Dieu inspirer de nombreux hommes et femmes héroïques; personnes qui tentaient de soulager la douleur des malades et de partager le sort des petits, les pauvres et des derniers, ceux qui ont partagé le pain de la charité qui guérit le cœur, ouvre l'esprit à la vérité, qui redonne confiance, élan à des vies brisées par la violence, l'injustice et le péché". Certains de ces pionniers de la charité sont déjà saints et bienheureux de l'Église, des personnes comme le père Guanella, Fr. Orione, Fr. Calabre, Mère Teresa de Calcutta et tant d'autres "
Le siècle dernier a été également le siècle où de nouveaux mouvements ecclésiaux sont nés. Et Chiara Lubich a sa place dans cette constellation avec un charisme qui lui est propre et qui marque sa physionomie et son action apostolique", a t-il ajouté.
"La fondatrice du Mouvement des Focolari n'a pas créé une association humanitaire ou de protection sociale, mais avec sa manière humble, s'est consacrée à allumer le feu de l'amour de Dieu dans le cœur des gens. Elle a motivé les personnes à être elles-mêmes l'amour, de vivre le charisme de l'unité et de la communion avec Dieu et avec leurs prochains, pour répandre l'amour et l'unité en faisant eux-mêmes, de leur foyer et de leur travail un focolari, un foyer dans lequel, en brulant, l'amour devient contagieux et illumine tout ce qui est autour ; une mission que chacun peut mener à bien parce que l'évangile est à la portée de chacun d'entre nous : les évêques et les prêtres, les jeunes, les adolescents et les adultes, les personnes consacrées et les laïcs, les époux, les familles et les communautés, tous appelés à vivre l'idéal de l'unité qui est de faire en sorte que tous soient un!” En effet, dans sa dernière interview au cours de sa longue agonie, Chiara a dit que "le miracle de l'amour mutuel est la sève vitale du Corps mystique du Christ".
"Aujourd'hui, alors que nous lui disons au revoir avec affection, nous entendons à nouveau de sa propre voix, les paroles, qu'elle aimait répéter souvent. Je voudrais qu'à la fin des temps l'Opera di Maria (Oeuvre de Marie), quand elle sera dans l'attente de comparaître devant Jésus abandonné et ressuscité puisse lui répéter s'appropriant les paroles qui toujours m'émeuvent du théologien belge Jacques Leclercq : Ton jour, mon Dieu, je viendrai vers toi... Je viendrai vers toi, mon Dieu (...) Et avec mon rêve le plus fou, je vais t'apporter le monde entre tes bras."Voilà le rêve de Chiara, qu'il soit aussi notre désir: " Père, que tous soient un afin que le monde croie".
Le don de Chiara Lubich a été "un service silencieux et incisif, toujours en syntonie avec le magistère de l'Église". C'est ce que le pape Benoît XVI a affirmé dans le Message lu par Cardinal Bertone au cours de la célébration. " Chiara et l'Œuvre de Marie ont cherché à répondre toujours avec une fidélité docile à chaque appel et désir des Papes : le lien ininterrompu avec mes vénérés prédécesseurs - écrit le pape - du serviteur de Dieu Pie XII au Bienheureux Jean XXIII, aux Serviteurs de Dieu Paul VI, Jean-Paul ler et Jean-Paul II, en est let témoignage concret". "Au contraire, en regardant les initiatives qu'elle a suscitées - ajoute Benoît XVI - on pourrait même affirmer qu'elle avait presque la capacité prophétique de les comprendre et de les réaliser en avance. Son héritage passe maintenant à sa famille spirituelle : que la Vierge Marie, modèle constant de référence pour Chiara, aide chaque membre des Focolari à poursuivre sur le même chemin en contribuant en contribuant à faire en sorte que, comme l'écrivit le cher Jean-Paul II au lendemain du Grand Jubilé de l'An 2000, que l'Église soit toujours plus maison et école de communion."
À l'arrivée dans la Basilique, le cercueil de la dépouille de Chiara Lubich a été accueilli par de longs applaudissements. Avant le début de la cérémonie Eucharistique, les représentants de différentes ethnies et religions ont témoigné de leur souvenir ému de la Fondatrice des "Focolari" disparue à l'âge de 88 ans après un long traitement pour insuffisance respiratoire à la Policlinique " Gemelli de Rome ". Chiara Lubich, avant de quitter cette terre, avait demandé de pouvoir mourir dans sa " Mariopoli " de Rocca di Papa, son domicile.
En Chiara Lubich nous avons eu une ''présence charismatique'' et ''inspirée'' de Dieu. Le métropolite Gennadius Zervos, archevêque orthodoxe d'Italie (Patriarcat œcuménique de Constantinople), a voulu également apporter son témoignage sur Chiara Lubich avant le début de la cérémonie. Pour le représentant orthodoxe Chiara voyait et considérait chaque homme comme une ''icône de Dieu'' : ''chacune de ses œuvres est devenue un exemple concret de l'Amour, de unité et de de paix''.
Avec le Cardinal Bertone - représentant du Pape Benoît XVI pour présider les obsèques - seize cardinaux, parmi lesquels est arrivé de Cracovie, Mgr Stanislao Dziwisz, pendant plus de vingt ans, secrétaire personnel de Jean-Paul II et ami Chiara Lubich, ont concélébré. Le président de la CEI, Angelo Bagnasco, le vicaire du Pape pour la diocèse de Rome, Camillo Ruini, l'archevêque de Florence, Ennio Antonelli, le Préfet de la congrégation pour le culte divin et la discipline des sacrements Francis Arinze, l'Archiprêtre de la Basilique de Saint Paul hors les Murs Andrea Cordero Lanza de Montezemolo, le Préfet de la congrégation pour l'Evangélisation des peuples, Ivan Dias, le Président du Conseil Pontifical pour l'unité des chrétiens, Walter Kasper, le Préfet de la congrégation pour le clergé, Claudio Hummes, le Préfet des églises orientales Leonardo Sandri, l'ex secrétaire d'État du Vatican, Angelo Sodano, le président du Conseil Pontifical pour les laïques, Stanislao Rylko et l'archevêque de Prague, de Miloslav Vlk. Parmi les évêques, Mgr Vincenzo Paglia, Gianfranco Ravasi, Paolo Romero, Giuseppe Detori, Giancarlo Bregantini. Les politiciens qui ont participé aux obsèques étaient également nombreux :
Ce que le pape Benoît XVI ne fait pas, le card. Bertone s'en charge
Mar 15, 2008
Rome, le 14 mars 2008 - Sept voyages en neuf mois. A Cuba, en Arménie et en Azerbaïdjan pour les derniers. Pour défendre les intérêts de l’Église selon l'art du réalisme politique. Ce que le pape Benoît XVI ne fait pas, son secrétaire d'état s'en charge texttexttexttexttexttext
Tarcisio Bertone, le cardinal à la valise http://eucharistiemisericor.free.fr
Sept voyages en neuf mois. A Cuba, en Arménie et en Azerbaïdjan pour les derniers. Pour défendre les intérêts de l’Église selon l'art du réalisme politique. Ce que le pape ne fait pas, son secrétaire d'état s'en charge
par Sandro Magister
Dans le monde entier, Jean-Paul II a laissé le souvenir d’un grand voyageur. Pas Benoît XVI. Ses déplacements hors de Rome sont rares et mesurés.
En revanche, son secrétaire d’état, le cardinal Tarcisio Bertone, voyage énormément.
En neuf mois seulement, de juin 2007 à aujourd’hui, Bertone a accompli sept voyages à l’étranger, d’une durée totale de 36 jours. Deux fois en Pologne, à la mi-juin e t à la mi-septembre, au Pérou du 24 au 30 août, à Fatima du 12 au 14 octobre, en Argentine du 9 au 13 novembre, à Cuba du 21 au 26 février, en Arménie et en Azerbaïdjan du 4 au 9 mars.
Rien ne l’arrête. La veille de son arrivée au Pérou, le pays a été secoué par un tremblement de terre. En Arménie, des émeutes dans les rues – avec le couvre-feu correspondant – ne l’ont amené à retarder son départ que de deux jours. Il a également visité l’Azerbaïdjan, en guerre avec son voisin arménien. Bertone s’est rendu à Cuba précisément au moment où Fidel Castro se retirait de la présidence de l’île au profit de son frère Raúl.
Chaque voyage prévoit un agenda extrêmement chargé. Le cardinal secrétaire d’état rencontre des autorités politiques, diplomatiques, académiques, des évêques, des prêtres, des religieux, des fidèles, des chefs d’autres confessions chrétiennes ou d’autres religions. Il visite des diocèses et des couvents, il inaugure des églises, entre dans des synagogues et dans des mosquées. Il célèbre, il prêche, il a un discours pour chacun.
Il n’y a pratiquement aucune différence entre ce que faisait Jean-Paul II à chacun de ses voyages et ce que fait le cardinal Bertone aujourd’hui.
C’est comme s’il voyageait à la place de Benoît XVI. De retour de Cuba, Bertone a déclaré dans une interview accordée à “L’Osservatore Romano“:
“C’était impressionnant et émouvant de voir tant de personnes – des enfants, des adultes, des familles – rangées le long des routes qu’empruntait le cortège du secrétaire d’état. Ils lui faisaient signe de la main, ils applaudissaient. Ils criaient: Vive le pape “.
Le bureau de presse du Saint-Siège lui-même traite désormais les voyages du cardinal secrétaire d’état de la même manière que ceux du pape. Les communiqués et les discours concernant les deux voyages de Bertone, à Cuba puis en Arménie et en Azerbaïdjan, ont été diffusés quotidiennement à la salle de presse, comme ceux concernant les activités du pape. Cela n’était jamais arrivé auparavant.
Sous le pontificat de Jean-Paul II, le cardinal secrétaire d’état accompagnait le pape lors de ses voyages, mais il voyageait très peu pour son propre compte. Le prédécesseur de Bertone, le cardinal Angelo Sodano, se rendait à l’étranger en moyenne une fois par an, dans un but précis. En septembre 1997 à Calcutta, par exemple, pour célébrer les funérailles de Mère Teresa.
Sous Paul VI et Jean XXIII, les secrétaires d’état voyageaient encore moins. Pie XII avait même renoncé à avoir un secrétaire d’état pendant de nombreuses années. Le “substitut“ de l’époque, Giovanni Battista Montini, s’était rendu deux fois à l’étranger pour le compte de Pie XII, aux Etats-Unis et au Brésil.
Eugenio Pacelli avait surtout accompli des voyages importants quand il était secrétaire d’état de Pie XI, comme légat pontifical. Son voyage par mer en Argentine est resté dans les mémoires.
* * *
Pour en revenir à Bertone, ses voyages sont également caractérisés par un objectif à dominante géopolitique.
A Cuba, cet objectif était particulièrement visible. Bertone a agi avec ce réalisme qui est une constante de la géopolitique du Vatican: un réalisme qui vise à défendre et à développer les institutions de l’Église, dans les conditions données, mêmes les plus hostiles.
C’est le même réalisme qui, pendant des décennies, a inspiré la position du Saint-Siège à l’égard du bloc soviétique, personnifiée par l’homme qui conduisait la politique du Vatican à cette époque et sur cet échiquier : Agostino Casaroli.
A l’époque, en Europe de l’Est, le prix à payer pour ce réalisme était fait aussi de silences, de réticences et d’omissions. Il en va de même aujourd’hui à Cuba. Le cardinal a reçu un accueil courtois de la part des autorités communistes de l’île. Mais les dissidents, les groupes de victimes, les défenseurs de la liberté, catholiques ou non, ont été très déçus par les mots et les gestes de Bertone. Une déception qui s’est exprimée dès le lendemain de la visite par un nombre important de commentaires diffusés par Internet.
En effet, Bertone s’est exprimé avec optimisme sur le présent et l‘avenir de Cuba. Il a nié le fait que l’Église de Cuba soit une Église persécutée. Il a dit voir des “ouvertures“ et de “petits pas“ en avant. Il n’a pas demandé d’amnistie pour les prisonniers politiques; il s’est limité à présenter au nouveau président Raúl Castro “une liste de noms de prisonniers à prendre en considération pour des raisons humanitaires, dans le respect de la souveraineté de Cuba“. Il a réclamé une levée de l’embargo économique qui frappe l’île par la volonté des États-Unis.
Par rapport aux discours excessivement bienveillants envers Cuba qu’avaient précédemment prononcés d’autres notables du Vatican – du cardinal Crescenzio Sepe au cardinal Renato Martino – les déclarations de Bertone se révèlent beaucoup plus mesurées.
Mais on est aussi frappé par le contraste entre l’image édulcorée du régime cubain que donne aujourd’hui le cardinal secrétaire d’état et celle, beaucoup plus amère, que l’on retire de la vraie vie de l’Église sur l’île. Celle qui est décrite par les dissidents mais aussi par les documents mêmes de la hiérarchie au cours de ces dernières années.
En Bertone, Benoît XVI a choisi son Casaroli. Il lui a confié le réalisme de la géopolitique, avec les sacrifices que cela implique.
Joseph Ratzinger se réserve en revanche la théologie de l’histoire.
El cardenal Bertone y el prelado del Opus Dei inauguran la nueva sede de la Universidad Campus Biomédico en Roma
Mar 15, 2008
El secretario de Estado vaticano, cardenal Tarsicio Bertone y el prelado del Opus Dei, monseñor Javier Echevarría, inauguran hoy, viernes 14 de marzo, la nueva sede de la Universidad Campus Biomédico, según informó la Oficina de Información del Opus Dei en España.
(VERITAS, 14/03/2008) Roma/ Madrid - Se trata de un complejo compuesto por un hospital con 18 salas operatorias y 400 camas; un Centro de Investigación Avanzada en Biomedicina y Bioingeniería en el que trabajarán 300 investigadores; y un Centro para la Salud de los Ancianos.
Está previsto que en los próximos años se construyan, en un nuevo terreno, aulas para enseñanza, una residencia para estudiantes y un hotel para las familias de los pacientes.
Il Cardinal Bertone promuove il dialogo con i musulmani in Azerbaigian
Mar 15, 2008
Ha visitato il Paese a maggioranza islamica dal 6 al 9 marzo.
CITTA' DEL VATICANO, lunedì, 10 marzo 2008 (ZENIT.org).- La visita compiuta dal 6 al 9 marzo in Azerbaigian dal Cardinale Tarcisio Bertone, Segretario di Stato vaticano, è servita a confermare ai musulmani la volontà della Chiesa cattolica di collaborare nell'impegno comune a favore della pace.
Uno dei momenti più simbolici della visita all'ex repubblica sovietica, Paese con una popolazione di più di otto milioni di abitanti, per il 93,4% musulmani (per la maggior parte di origine sciita, ma ci sono anche sunniti), è stata la visita alla moschea della capitale, Baku.
L'8 marzo il porporato è stato anche ricevuto nella sua residenza dal capo dei Musulmani del Caucaso, Allah Shukur Pasha Zade, alla presenza anche dei Capi Religiosi della Chiesa Ortodossa Russa e della Comunità Ebraica.
Lo sceicco, che ha ottenuto da Benedetto XVI un’alta Onorificenza Pontificia per la sua promozione della convivenza tra i credenti, ha ricevuto la gratitudine del Cardinal Bertone “per la stabilità e la serenità che questa Sua attitudine assicura non solo all’Azerbaigian, ma a tutti i credenti”.
“La Santa Sede è vicina a quanti nel mondo promuovono una vera comprensione e una proficua convivenza fra religioni diverse, nel rispetto e nella stima reciproci. Essa sostiene l’impegno di chi cerca e costruisce la pace, dove invece conflitti sempre devastanti provocano la sofferenza di tanti innocenti”, ha detto il più stretto collaboratore del Papa.
Lo sceicco ha ricevuto Giovanni Paolo II nella sua visita pastorale in Azerbaigian nel maggio 2002.
“Vengo qui, a nome di Papa Benedetto XVI, per riaffermare con forza che la tolleranza religiosa non è solo l’acquisizione di un’elevata civiltà. Essa è il modo migliore per garantire a Popoli e Paesi una prosperità che sia il frutto dell’impegno comune”, ha detto il Cardinal Bertone.
“A suo nome assicuro che la Santa Sede sarà sempre al fianco di chi vede nella tolleranza e nello scambio reciproco un arricchimento e una crescita nell’umanità”.
Dopo aver visitato la moschea di Baku, il porporato ha partecipato alla preghiera di benvenuto nella Cattedrale russa ortodossa auspicando che si possa quanto prima “esprimere in modo visibile l’unità della Chiesa”. Almeno il 2,5% della popolazione del Paese è ortodosso di obbedienza al Patriarcato ortodosso russo.
Il Segretario di Stato ha poi visitato la sinagoga della capitale azera.
Il 9 marzo il Cardinal Bertone ha assistito a Baku all'inaugurazione della prima chiesa cattolica del Paese, costruita su un terreno donato dal Presidente Heydar Aliyev, padre dell'attuale Capo di Stato, a Giovanni Paolo II.
Il viaggio del porporato si è concluso questa domenica con la celebrazione della Messa nella nuova chiesa dell’Immacolata Concezione, durante la quale ha espresso il suo incoraggiamento per la piccolissima comunità dell’Azerbaigian.
Elezioni, ebrei, enciclica ed ecumenismo. La parola al cardinale Bertone
Mar 10, 2008
Il commento sulla presentazione imminente delle liste delle elezioni, il punto sull'ecumenismo e il possibile incontro tra Benedetto XVI e Alessio II, ma anche la polemica sulla preghiera per gli Ebrei. Il segretario di Stato a tutto campo.
(korazym.org, 10/03/2008) Il commento sulla presentazione imminente delle liste delle elezioni, il punto sull'ecumenismo e il possibile incontro tra Benedetto XVI e Alessio II, ma anche la polemica sulla preghiera per gli Ebrei. Il cardinale Tarcisio Bertone conferma il suo stile e, al termine del suo viaggio in Armenia e Azerbaigian, ha rilasciato all'Ansa un'intervista a tutto campo.
ELEZIONI. Il segretario di Stato aspetta di vedere se ''i leader dei vari schieramenti'' che si presentano alle elezioni metteranno in atto il ''rispetto promesso ai valori cristiani'', partendo anche dalla scelta dei candidati. ''Durante questi viaggi - ha osservato Bertone - devo dire che ho dimenticato l'Italia: non dovrei dirlo, perche' da un certo punto di vista sarebbe quasi vergognoso, ma non ho piu' ricevuto nemmeno un messaggino sulla situazione e sull'agone politico italiano. E da una parte sono contento di questo''. ''Ritornando in Italia - ha poi aggiunto con un sorriso - mi tufferò di nuovo anche nei problemi italiani, e vedrò se i cattolici stanno emergendo a sinistra, al centro, a destra. E se i valori cristiani sono veramente supportati da un vero impegno: sia da un impegno dei cattolici presenti nei vari schieramenti, sia dal rispetto promesso dai leader di quegli schieramenti''.
PREGHIERA PER GLI EBREI. Reciprocità. La chiede il cardinale in riferimento alla polemica del mondo ebraico sulla modifica della preghiera del venerdì santo del rito tridentino, sulla conversione degli Ebrei. La questione riguarda solo ''una parte ben precisa del mondo cattolico'', ha spiegato Bertone, e comunque ''preghiere che potrebbero o dovrebbero essere modificate'' esistono ''da ambo le parti''. Secondo il cardinale, ''nessuno vuole che una parte cambi la propria identità o venga costretta a fare degli atti, dei gesti, o a dire delle preghiere che non sono consone alla propria tradizione, anche alla propria fede. E quindi - ha proseguito - è un atteggiamento di reciprocità quello che si richiede, di rispetto dell'affermazione della propria identità, senza volere le conversioni forzate di nessuno, ma proponendo la propria fede con il massimo rispetto''.
ECUMENISMO. ''Si va avvicinando'' il momento del possibile incontro tra papa Benedetto XVI e Alessio II, patriarca di Mosca e di tutte le Russie. Ne è convinto il cardinale Bertone, che sottolinea i ''segni positivi'' provenienti ''sia dal Patriarcato di Mosca stesso, sia dai rappresentanti del Patriarcato, dai vescovi e dai metropoliti''. ''Le difficoltà sono quelle di sempre - ha aggiunto -, anche un po' di incomprensione tra le due Chiese nel territorio dell'ex-impero sovietico, ma sono difficoltà che vanno diradandosi concretamente''. ''C'è qualche sacca di resistenza - ha annotato ancora il segretario di Stato - che possiamo ben comprendere, nelle varie componenti del grande mondo ortodosso, e sono opinioni che dobbiamo rispettare''. Tuttavia, ''bisogna guardare positivamente al messaggio evangelico, alla necessità che è molto sentita, al di là delle differenze dottrinali, di cooperare per la realizzazione di progetti morali di valore condiviso, fra tutti i cristiani, per le nostre società che vanno scristianizzandosi, che vanno perdendo la memoria storica delle loro radici''. ''Questa esigenza - ha concluso - è molto sentita dal grande mondo ortodosso, dai Patriarcati, dai vescovi e dagli arcivescovi ortodossi. Ed è molto sentita quindi la necessità della cooperazione insostituibile con la Chiesa cattolica per recuperare questo patrimonio di valori, soprattutto nelle società occidentali''.
ENCICLICA DEL PAPA. Non dovrebbe essere pubblicata ''prima delle vacanze estive'', e sarà diffusa fin dall'inizio ''anche in cinese'', la nuova enciclica di Benedetto XVI, la terza del suo pontificato dopo la 'Deus caritas est' e la 'Spe salvi'. ''Il Papa - ha sorriso il porporato -, non dico che sia proprio un perfezionista, però in qualche senso lo è''. ''Sta riflettendo, sta rivedendo, e quindi non possiamo prevedere, - ha aggiunto - ma prima dell'estate, voglio dire prima del periodo delle ferie, presumo che non sarà pubblicata. Non credo nel giro di qualche mese''. Il segretario di Stato ha invitato a ''pensare che bisogna elaborarla bene: il papa fa le sue riflessioni, le sue annotazioni e controlla rigorosamente, come sa fare papa Benedetto XVI. E poi - ha proseguito - bisogna fare le traduzioni nelle varie lingue''.
Déclaration commune du Cardinal Bertone et du Catholicos Karekin II
Mar 10, 2008
Le mardi 4 mars dans l’après-midi, le Cardinal Tarcisio Bertone, Secrétaire d’État du Saint-Siège, a commencé sa visite officielle en Arménie, en rencontrant à Etchmiadzine, S.S. Karekin II, Catholicos de tous les Arméniens. Dans la Cathédrale, il y a eu la prière commune, durant laquelle le Catholicos de tous les Arméniens et le Cardinal Secrétaire d’État ont pris la parole, puis, ont signé la Déclaration Commune suivante :
(Source: http://eucharistiemisericor.free.fr) « Sa Sainteté Karekin II, Patriarche Suprême et Catholicos de tous les Arméniens, et Son Éminence le Cardinal Tarcisio Bertone, Secrétaire d’État du Saint-Siège, se sont rencontrés à la 'Mother Cathedral of Holy Etchmiadzin’, avec un saint salut de paix, et ont offert leurs ferventes prières à Dieu Tout-Puissant dans les Cieux. Le Secrétaire d’État, le Cardinal Bertone, a transmis les saluts les plus affectueux d’unité en Jésus-Christ, et l’amour fraternel de Sa Sainteté Benoît XVI, le Pape de Rome, à Sa Sainteté Karekin II, Catholicos de tous les Arméniens. Le Cardinal Bertone a présenté également une Lettre manuscrite du Pape, avec l’invitation à visiter le Siège de Pierre.
« Sa Sainteté et Son Éminence ont exprimé leur propre gratitude à Dieu pour cette rencontre cordiale, signe du développement constant des liens entre l’Église Apostolique Arménienne et l’Église Catholique, pour mieux se connaître, pour apprécier l’héritage spirituel mutuel et incomparable, et pour s’aimer réciproquement, en confirmant leur propre appel identique à servir l’humanité comme l’a demandé notre unique Seigneur Jésus-Christ. Ils ont ensuite décidé de poursuivre ce long chemin béni.
Le Catholicos et le Cardinal se sont adressés à Dieu en ces jours difficiles pour l’Arménie, afin que s’établissent dans le Pays la paix et la réconciliation. Ils ont prié ensemble pour l’âme des victimes, et ont demandé au Seigneur de conserver et de protéger le Peuple arménien, et de le renforcer avec foi, espérance et amour.
« Le Cardinal a exprimé le soutien total de l’Église Catholique à l’Église Arménienne, dans ses efforts qui se servent de sa position morale élevée pour élaborer des solutions à tous les problèmes par la promotion du dialogue, d’instruments de paix, et d’un sens commun de responsabilité, afin que la dignité du Peuple et de l’État arméniens restent indemnes au sein de la société internationale
« Sa Sainteté et Son Éminence ont demandé ensemble au Très-Haut que les hommes d’État et les hommes politiques comprennent que la politique est aussi une vocation spirituelle qui requiert l’honnêteté, le respect réciproque, l’amour, la tolérance, et la défense des pauvres et des personnes vulnérables. Que Dieu bénisse l’Arménie et tous les Arméniens, premier peuple chrétien du monde, afin que toute la Chrétienté puisse continuer à jouir des leurs contributions exceptionnelles et irremplaçables ».
Discorso del Cardinale Bertone a Karekin II, Catholicos di tutti gli Armeni
Mar 07, 2008
Nel pomeriggio di martedì 4 marzo, il Segretario di Stato di Sua Santità, il Cardinale Tarcisio Bertone, iniziando la sua visita ufficiale in Armenia, ha incontrato a Etchmiadzin S.S. Karekin II, Catholicos di tutti gli Armeni. Nella Cattedrale si è poi tenuto un momento di preghiera comune.
Santità, Eminenze, Eccellenze,
Reverendi Padri, cari fratelli e sorelle, vi saluto tutti con il santo bacio della pace.
Appena sono arrivato in terra armena, Sua Santità il Catholicos Karekin II ha avuto la squisita bontà di accogliermi in questa Cattedrale, con il canto liturgico e la preghiera della Chiesa Armena. Sono venuto in questo luogo in pellegrinaggio, perché è un luogo santo. Oltre ad essere il centro della spiritualità e della vita ecclesiale degli Armeni, esso è anzitutto il luogo in cui, come dice il nome stesso, "l’Unigenito è disceso", disceso per apparire a San Gregorio Illuminatore. Ha posto così le fondamenta non solo di un tempio illustre, ma di una cristianità antica e fedele come è la Chiesa Armena.
Mi inchino, come già fece il Papa Giovanni Paolo II di venerata memoria, di fronte alla storia di santità di questa Chiesa, che ha le sue radici nella predicazione dei Santi Apostoli Bartolomeo e Taddeo. Sono particolarmente lieto che proprio il Papa Giovanni Paolo II abbia voluto far pervenire alcune reliquie di questi Santi Apostoli al Catholicos Vazken I. Lo stesso Pontefice consegnò a Vostra Santità, durante l’indimenticabile visita che Ella ha compiuto alle tombe dei Santi Apostoli Pietro e Paolo, le reliquie di San Gregorio Illuminatore. Fino a quel momento esse erano custodite nel Convento di San Gregorio Armeno a Napoli e destinate alla nuova cattedrale di Yerevan, la cui bellezza mi è stata più volte decantata.
Sì, è sul fondamento degli Apostoli che la Chiesa è edificata. E le porte degli inferi non prevarranno contro di essa. La Chiesa Armena testimoniò Cristo non solo con la conversione del suo popolo, ma con una fedeltà che fu nel tempo pagata con un alto prezzo di sangue. Nessuno può togliere agli Armeni la loro fede, come non si può separare la pelle dal suo colore, diceva un vostro grande e antico autore.
Il Papa Benedetto XVI, a nome dell’intera Chiesa Cattolica, vi ringrazia per questa storia di fedeltà, che si abbellì anche del martirio di sante Vergini, tra le quali spiccano Hripsimé e Gayané, i cui templi sorgono qui accanto. La santità è viva tra cristiani di varia provenienza e i santi sono la viva testimonianza della presenza di Dio tra noi.
So quanto il potere ateistico si propose di indebolire questa Chiesa e so quanti testimoni della fede, e persino venerati Pastori, versarono il loro sangue in anni ancora vicini. Conosco soprattutto, Santità, quale impegno instancabile Ella abbia profuso per ricostruire la Chiesa indebolita dal regime sovietico. Davvero di nuovo "l’Unigenito discese", quando tanti cantieri furono aperti per costruire chiese che rimettessero visibilmente al centro della comunità la presenza di Cristo. Quando tanti giovani furono accolti nei seminari per servire il loro popolo mediante il Vangelo, fonte e origine della vostra cultura. E sono lieto e fiero che la Chiesa Cattolica, grazie soprattutto all’opera del Pontificio Consiglio per la Promozione dell’Unità dei Cristiani, abbia potuto accogliere molti di loro nelle proprie Università. Io stesso, che fui Rettore di una Università Pontificia, quella Salesiana, conosco quale motivo di orgoglio sia per noi aiutare i nostri fratelli che più hanno sofferto a compiere il loro servizio alla Chiesa mediante una salda formazione culturale e spirituale. La Santa Sede e l’intera Chiesa Cattolica rimangono disponibili in questo senso anche per il futuro.
E qui vorrei ancora ricordare l’impegno profuso da Vostra Santità per far conoscere nelle scuole la storia del cristianesimo e per la diffusione della cultura cristiana anche attraverso i mezzi di comunicazione. Inoltre, con le sue ripetute visite pastorali Ella fa sentire la voce del Pastore agli Armeni in tutte le parti del mondo. Li mantiene uniti a questo luogo santo, nel quale "l’Unigenito discese". Sono davvero colpito dal diffondersi delle strutture sociali che, sotto la Sua guida, sorgono in Armenia per il servizio dei poveri e dei sofferenti, come ospedali e mense di carità, ma anche per l’educazione dei giovani, vero futuro della Chiesa e del Paese. Ho dedicato all’educazione, quale salesiano, figlio di San Giovanni Bosco, le forze migliori della mia gioventù e aspetto con trepidazione di incontrare i giovani accolti nel Centro che Ella ha voluto qui nella capitale, perché possano rituffarsi nelle migliori radici della propria storia. E non è un caso che, laddove gli Armeni erano portati dalle vicende della vita, là il sacerdote fosse non solo il loro padre spirituale, ma anche il maestro della loro cultura. Queste nuove chiese, questi nuovi spazi apostolici, sono il segno migliore per mostrare che quel Dio che si voleva cacciare dalla storia, ha ripreso possesso degli spazi e dei cuori. Questi luoghi sono il segno eloquente che, come ci ricorda la Scrittura, "la terra è di Dio".
So che questo comporta sforzi immensi, che sembrano sottrarre tempo ed energie al lavoro più direttamente pastorale. Ma i fedeli hanno bisogno di segni concreti che parlino loro del Signore. Dunque questo lavoro così faticoso è già un rinnovato annuncio del Vangelo. E di ciò vi siamo riconoscenti.
Il Santo Padre Benedetto XVI sa bene quali rapporti di fraternità leghino le nostre Chiese e quale impegno Vostra Santità vi abbia profuso. Conosce bene come la comunità cattolica in questo Paese abbia potuto riprendere il suo cammino riappropriandosi delle strutture ecclesiastiche e sociali, grazie anche all’appoggio ed alla benevolenza del venerato suo predecessore il Catholicos Vazken I. Fu lui a invitare personalmente il primo sacerdote cattolico dopo la caduta del comunismo. Il Papa sa pure come la collaborazione, la preghiera comune, la simpatia reciproca, l’accoglienza che Ella riserva al Rappresentante Pontificio in Armenia siano una realtà acquisita. Per questo oggi anch’io mi sento a casa, mentre porto il caro abbraccio fraterno del Santo Padre che La attende con gioia a Roma. Egli desidera esprimerLe di persona la sua ammirazione per lo straordinario tesoro culturale e spirituale che gli Armeni hanno regalato all’umanità. Benedetto XVI auspica per voi giorni di pace, interna ed esterna. Auspica il superamento di condizioni sociali per molti ancora precarie. Auspica il cammino verso un progresso che sia rispettoso dei valori religiosi e che da essi tragga fondamento e stimolo ad aiutare i più sofferenti per costruire un avvenire di giustizia, di fiducia e di trasparenza per tutta la Nazione. Questo appare ancora più chiaro in questi giorni che hanno portato ad eventi drammatici. Siamo qui anche per pregare per le vittime e per invocare da Dio per il popolo armeno pace nella giustizia e nel dialogo. Il Papa è ben consapevole del ruolo primario ed insostituibile che la Chiesa è chiamata a svolgere in questo processo. Egli assicura a Lei, ai Vescovi, ai sacerdoti e a tutto il popolo armeno il suo ricordo nella preghiera ed il calore del suo affetto e della sua grande stima.
Grazie, Santità, per questa accoglienza che mi commuove profondamente. Voglia Dio onnipotente ricompensarLa e sostenerLa in ogni momento nelle fatiche del suo alto ministero.
Le cardinal Bertone en visite officielle en Azerbaïdjan
Mar 06, 2008
L’importance “fondamentale” de maintenir des rapports “amicaux et pacifiques” entre les États de la région du Caucase et un rappel aux grandes puissances à agir avec responsabilité ont été les principaux arguments du colloque entre le secrétaire d’État du Vatican, le cardinal Tarcisio Bertone, en visite officielle en Azerbaïdjan, et le premier ministre Artur Rasi-zadeh.
(eucharistiemisericor.free.fr, 06.03.08) “Au-delà de la valeur idéale de la cohabitation – a dit le cardinal en parlant avec les journalistes à la fin de la rencontre – il y a aussi les intérêts concrets qu’il faut affronter et résoudre pacifiquement”. Mgr Bertone a ensuite lancé un appel à “ne pas allumer la mèche des conflits” et a ajouté que “le problème n’est pas celui de chacun des États comme l’Azerbaïdjan, l’Arménie et la Géorgie mais aussi des grandes puissances: nous devons les convaincre à renoncer aux visées de conditionnements politiques de ces pays”.
“En ce sens, nous devons tous coopérer – a poursuivi le secrétaire d’État du Vatican – particulièrement au niveau européen car l’Azerbaïdjan fait partie du Conseil d’Europe, et il est lié à l’Otan” avec l’objectif de “résoudre les problèmes pacifiquement”. Quelques jours avant l’arrivée du cardinal Bertone à Baku, capitale de l’Azerbaïdjan, il y a eu des affrontements entre militaires et arméniens à la frontière avec l’enclave arménienne du Nagorno-Karnabak, qui ont provoqué 15 victimes.
“Difendere la vita con ogni mezzo e ad ogni stadio”
Mar 06, 2008
Visitando l'ospedale “Redemptoris Mater” di Ashotsk (Armenia).
ASHOTSK, giovedì, 6 marzo 2008 (ZENIT.org).- “Difendere la vita con ogni mezzo e ad ogni stadio” è il messaggio che il Cardinale Tarcisio Bertone, Segretario di Stato vaticano, ha lasciato questo mercoledì visitando l’ospedale "Redemptoris Mater" di Ashotsk (Armenia).
Dopo aver visitato questo paese dal 4 al 6 marzo, il porporato si è quindi trasferito in Azerbaigian, da dove ripartirà per Roma domenica prossima.
“Sono particolarmente lieto di visitare questo Ospedale, voluto dalla solidarietà del Servo di Dio Papa Giovanni Paolo II, per il tramite soprattutto della generosità della Caritas Italiana”, ha affermato il Cardinale, ricordando che la struttura fu costruita “all’indomani del terribile terremoto che, quasi vent’anni fa [1988, ndr.], colpì questa terra provocando un gran numero di vittime”.
“In quella che era ancora la Repubblica Socialista Sovietica di Armenia, e in assenza di qualsiasi forma organizzata della Chiesa Cattolica, fu questo il primo segno di amore e di vicinanza che il Papa poté mostrare al popolo armeno – ha osservato –. Lo volle qui, in quest’area più periferica e per molti aspetti più sofferente del Paese”.
“La generosa quanto pronta disponibilità dei Camilliani e delle Piccole Sorelle di Gesù consentì a quest’opera di servire i poveri, che sono le membra sofferenti del Corpo di Cristo, in piena gratuità, per tutti questi anni”, ha aggiunto.
Dopo aver assicurato “uno speciale ricordo del Papa” ai religiosi che lavorano nell'ospedale, il Cardinale ha ribadito ai medici “che hanno messo la loro competenza al servizio della vita e della dignità umana” che “il malato è Cristo stesso”.
“Vi chiediamo qui di difendere la vita con ogni mezzo e ad ogni stadio del suo sviluppo – ha dichiarato –. Vi chiediamo di mostrare che curare non è un mestiere ma una vocazione, alla quale forse non tutti sanno essere fedeli”.
“Quanti malati sono passati di qui in questo periodo, dall’Armenia e dalla vicina Georgia! - ha esclamato – E quanta carità si è da qui irradiata nei numerosi ambulatori collocati nei paesi limitrofi e nelle attività di aiuto alle famiglie”.
“Papa Giovanni Paolo II desiderava ardentemente visitare questo luogo, ma le sue condizioni di salute e le asperità del percorso non glielo permisero. Ora io sono venuto, inviato dal suo Successore, Sua Santità Benedetto XVI, quasi per portare a compimento quel desiderio”.
Rivolgendosi ai malati, il Segretario di Stato ha spiegato che “chi soffre nel corpo e nello spirito spesso non comprende i disegni di Dio. Ma il suo amore di Padre, anche se attraverso vie misteriose, non cessa di manifestarsi ed è fedele”.
“La Chiesa vuole alleviare le sofferenze del malato prestando mente, cuore e mani a Dio stesso. Una struttura come questa, che lavora senza alcuna prospettiva di guadagno, ne è prova eloquente”.
Il porporato ha quindi lodato l'attività delle Suore Armene dell’Immacolata Concezione e delle Missionarie della Carità, le Suore di Madre Teresa. “Tutte lavorano per i bimbi e per i giovani più colpiti dalle asprezze di una vita precocemente drammatica – ha osservato –. A volte proprio per questo, a rischio di rifiuto, ma a maggior ragione tanto più preziosa agli occhi di Dio”.
Il Cardinal Bertone incontra il Catholicos di tutti gli Armeni Karekin II
Mar 06, 2008
Nel corso della sua visita in Armenia.
ETCHMIADZIN, giovedì, 6 marzo 2008 (ZENIT.org).- Iniziando la sua visita ufficiale in Armenia, il Cardinale Tarcisio Bertone, Segretario di Stato della Santa Sede, ha incontrato questo martedì Karekin II, Catholicos di tutti gli Armeni, nella Cattedrale di Etchmiadzin.
Nel discorso che ha rivolto al Catholicos, il porporato ha ricordato che la Chiesa Armena, che ha le sue radici nella predicazione dei Santi Apostoli Bartolomeo e Taddeo, “testimoniò Cristo non solo con la conversione del suo popolo, ma con una fedeltà che fu nel tempo pagata con un alto prezzo di sangue”.
“Nessuno può togliere agli Armeni la loro fede, come non si può separare la pelle dal suo colore, diceva un vostro grande e antico autore”.
Il Cardinal Bertone ha affermato che Papa Benedetto XVI, a nome di tutta la Chiesa Cattolica, ringrazia gli Armeni “per questa storia di fedeltà”.
“So quanto il potere ateistico si propose di indebolire questa Chiesa e so quanti testimoni della fede, e persino venerati Pastori, versarono il loro sangue in anni ancora vicini”, ha detto a Karekin II, ringraziandolo per il suo “impegno instancabile” “per ricostruire la Chiesa indebolita dal regime sovietico”.
“Davvero di nuovo 'l’Unigenito discese', quando tanti cantieri furono aperti per costruire chiese che rimettessero visibilmente al centro della comunità la presenza di Cristo. Quando tanti giovani furono accolti nei seminari per servire il loro popolo mediante il Vangelo, fonte e origine della vostra cultura”.
Il Segretario di Stato vaticano si è detto “lieto e fiero che la Chiesa Cattolica, grazie soprattutto all’opera del Pontificio Consiglio per la Promozione dell’Unità dei Cristiani, abbia potuto accogliere molti di loro nelle proprie Università” e ha sottolineato come sia motivo di orgoglio “aiutare i nostri fratelli che più hanno sofferto a compiere il loro servizio alla Chiesa mediante una salda formazione culturale e spirituale”.
Il Cardinal Bertone ha anche ricordato l'impegno di Karekin II “per far conoscere nelle scuole la storia del cristianesimo e per la diffusione della cultura cristiana anche attraverso i mezzi di comunicazione” e si è detto “davvero colpito” dal diffondersi delle strutture sociali che, sotto la guida del Catholicos, “sorgono in Armenia per il servizio dei poveri e dei sofferenti, come ospedali e mense di carità, ma anche per l’educazione dei giovani, vero futuro della Chiesa e del Paese”.
“Queste nuove chiese, questi nuovi spazi apostolici, sono il segno migliore per mostrare che quel Dio che si voleva cacciare dalla storia, ha ripreso possesso degli spazi e dei cuori. Questi luoghi sono il segno eloquente che, come ci ricorda la Scrittura, 'la terra è di Dio'”.
Benedetto XVI, ha ricordato, “sa bene quali rapporti di fraternità leghino le nostre Chiese” e l'impegno di Karekin II a questo proposito. “Conosce bene come la comunità cattolica in questo Paese abbia potuto riprendere il suo cammino riappropriandosi delle strutture ecclesiastiche e sociali, grazie anche all’appoggio ed alla benevolenza del venerato suo predecessore il Catholicos Vazken I”, che invitò personalmente il primo sacerdote cattolico dopo la caduta del comunismo.
“Il Papa sa pure come la collaborazione, la preghiera comune, la simpatia reciproca, l’accoglienza che Ella riserva al Rappresentante Pontificio in Armenia siano una realtà acquisita. Per questo oggi anch’io mi sento a casa, mentre porto il caro abbraccio fraterno del Santo Padre che La attende con gioia a Roma”.
“Egli desidera esprimerLe di persona la sua ammirazione per lo straordinario tesoro culturale e spirituale che gli Armeni hanno regalato all’umanità”, ha aggiunto.
Il Vescovo di Roma, sostiene il Cardinal Bertone, “auspica per voi giorni di pace, interna ed esterna. Auspica il superamento di condizioni sociali per molti ancora precarie. Auspica il cammino verso un progresso che sia rispettoso dei valori religiosi e che da essi tragga fondamento e stimolo ad aiutare i più sofferenti per costruire un avvenire di giustizia, di fiducia e di trasparenza per tutta la Nazione”.
Nel corso dell'incontro tra il Cardinal Bertone e Karekin II è stata firmata una dichiarazione congiunta nella quale si legge che i due rappresentanti “hanno offerto la loro gratitudine a Dio per questo incontro cordiale – segno del continuo sviluppo dei legami tra la Chiesa apostolica armena e la Chiesa cattolica – per conoscersi meglio, apprezzare l'incomparabile eredità spirituale reciproca e amarsi, confermando la chiamata a servire l'umanità come richiesto dal nostro unico Signore Gesù Cristo”.
Il Cardinale e il Catholicos, prosegue la dichiarazione, “hanno concordato sul fatto di continuare a compiere passi su questo sacro cammino” e chiedono all'Onnipotente “di far sì che gli uomini di Stato e i politici comprendano che anche la politica è una chiamata spirituale, che richiede onestà, rispetto reciproco, tolleranza e difesa dei diritti dei poveri e dei vulnerabili”.
“Dio benedica l'Armenia e tutti gli Armeni – il primo popolo cristiano al mondo – così che tutta la cristianità possa continuare a godere dei loro eccezionali e insostituibili contributi”, conclude il testo.
Cardinal Bertone to meet with Raul Castro on Tuesday “after lunch”
Feb 27, 2008
Cardinal Tarcisio Bertone, Vatican Secretary of State, will meet this Tuesday “after lunch” with the new president of Cuba, Raul Castro, becoming the first international leader to meet with Fidel Castro’s successor.
Havana, Feb 26, 2008 / 10:50 am (CNA).- Late Monday, after a meeting with Cuban foreign relations minister Felipe Perez Roque, Cardinal Bertone said the release of prisoners is a “positive gesture” and that the Church has not asked the government for amnesty but rather “gestures of reconciliation.” During a press conference, he said the Holy See is asking for “gestures of reconciliation from all parties, all forces of action here in Cuba.”
The cardinal said spiritual care is needed for “prisoners of every kind,” including political prisoners, and he added that this “is not a political problem for us; it is a humanitarian one, a problem of spiritual care.”
He went on to say that the new members of the National Assembly and the Council of the State “are trying to do good,” but he stressed, “Doing good is listening to the aspirations of the people, especially of the youth, and responding with proper and favorable initiatives.” “The young people are the future of Cuba, of a free Cuba, a developed Cuba that is autonomous,” he added.
The Vatican cardinal said he had the chance “to discuss, face to face, various problems and share various goals” with Communist leaders.
The meeting with Raul Castro will be the last activity on the agenda of Cardinal Bertone during his visit to Cuba.
Fin du voyage du cardinal Bertone à Cuba, pour le 10è anniversaire de la visite de Jean-Paul II
Feb 27, 2008
Hier soir, le Cardinal Secrétaire d'Etat est rentré d'un voyage d'une semaine à Cuba, où il a commémoré le dixième anniversaire de la visite de Jean-Paul II. Pour l'occasion, le Pape Benoît XVI a adressé un message à l'épiscopat cubain.
(eucharistiemisericor.free.fr, 27.2.08) Lundi dernier, le Cardinal Tarcisio Bertone a rencontré M. Felipe Pérez Roque, le Ministre des affaires étrangères puis a tenu une conférence de presse. Le Cardinal a notamment déclaré: "Je crois que le nouveau Président, le Gouvernement et l'Eglise catholique font leur possible pour interpréter les aspirations du peuple cubain, pour y répondre au mieux malgré les difficultés dérivant principalement de l'embargo économique" auquel le pays est soumis depuis 45 ans. Il a repris les paroles de Jean-Paul II qui qualifia cette mesure "d'inacceptable, désastreux pour la population et éthiquement discutable", qui ne saurait aider Cuba "à acquérir dignité et indépendance" car il s'agit "d'une violation de l'indépendance de ce peuple".
A la question d'un journaliste, le Cardinal Bertone a précisé ne pas avoir demandé aux autorités une amnistie mais des gestes positifs, des libérations de prisonniers". L'Eglise, a-t-il ajouté, considère positivement la libération de prisonniers d'opinion. Le Secrétaire d'Etat a par ailleurs révélé avoir demandé au Gouvernement des Etats-Unis de faciliter de regroupement familial des fugitifs cubains sur leur territoire, soulignant qu'il s'agirait d'un important geste humanitaire. La rencontre du Secrétaire d'Etat avec M.Raúl Castro, le nouveau chef de l'état, a conclu hier son long séjour cubain.
LE CARDINAL BERTONE SOUHAITE UN RAPPROCHEMENT ENTRE LE MONDE ET CUBA
J'ai formulé un désir tout particulier du Saint-Siège : promouvoir encore plus le rapprochement du monde à Cuba, de même que la multiplication des convergences sur d'importantes questions internationales", a dit hier le Secrétaire d'État du Vatican, Tarcisio Bertone, dans un message, se référant à sa rencontre avec le nouveau président Raul Castro, qui s'est déroulée à huis clos dans la plus grande discrétion. Selon l'agence cubaine "Ain", le cardinal Bertone et M Castro "ont échangé leurs opinions sur des questions d'ordre multilatéral et international". Dans son message, qu'il a lu à l'aéroport de La Havane avant de repartir pour Rome, le Secrétaire d'État a signalé qu'il avait souhaité au président "de grands succès dans sa mission au service du pays", avant d'ajouter : "Dans le plus grand respect de la souveraineté du pays et de ses citoyens, j'ai exprimé au président Raul Castro la préoccupation de l'Église au sujet des prisonniers et de leurs familles". "Il semble que l'on puisse ouvrir des portes – avait-il révélé au Service d'Informations religieuses (Sir) avant de rencontrer le président cubain – parce que Raul connaît bien les difficultés de son peuple, ses manques, ses aspirations". Selon le Sir, le cardinal aurait également fait allusion à la possibilité de développer la liberté de presse : "Les autorités m'ont promis de plus grandes ouvertures sur la presse écrite et sur la radio et, dans certains cas exceptionnels, sur la télévision aussi", a écrit le Sir.
AMERIQUE/CUBA - Les évêques demandent à la nouvelle Assemblée Nationale du Pouvoir Populaire de sauvegarder toujours le bien commun du pays et la paix
La Havane - Les évêques de Cuba, réunis en Assemblée Ordinaire - “au terme de laquelle ils ont reçu le cardinal Tarcisio Bertone, SDB, Secrétaire d’Etat de Sa Sainteté le pape Benoît XVI, envoyé dans notre pays pour présider les célébrations commémoratives de la visite du pape Jean-Paul II à Cuba, il y a dix ans” - ont émis une Note en raison du passage des pouvoirs de Castro à son frère, survenu avec la nouvelle Assemblée Nationale du Pouvoir Populaire.
Au cours de la réunion des évêques le message avec lequel le président Fidel Castrro Ruz a renoncé à la charge de Président du Conseil d’Etat a été rendu public. Quelques jours après a été installée la nouvelle Assemblée Nationale du Pouvoir Populaire, élue le 20 janvier dernier. “Les deux événements revêtent un caractère d’exception, parce qu’ils convergent vers la configuration d’un nouveau Conseil d’Etat qui prévoit un nouveau président” affirment les évêques.
Déjà suite à la suspension temporaire de Fidel Castro depuis sa charge comme Président et la nomination, voulue par lui, d’une équipe qui guide le pays lors de la période de sa maladie, les évêques de Cuba demandèrent aux fidèles catholiques “de prier pour les moments difficiles que traverse notre patrie. Dans notre prière nous implorons de Dieu notre Seigneur la permanence du bien dans note nation”.
“Aujourd’hui nous voulons rendre grâce à Dieu parce que cette paix a permis également que les autorités du pays les plus élevées invitent les travailleurs, les étudiants et le peuple en général à débattre sur les problèmes les plus urgents qui tenaillent notre pays. L’appel demandait de répondre avec clarté et audace” lit-on dans le message des évêques. “Ce débat avait créé de nombreuses attentes dans le pays pour une amélioration des conditions de vie”, avaient affirmé les évêques dans leur message de Noël.
Maintenant la Conférence épiscopale élève également sa prière au Seigneur et à la Vierge de la Charité, Patronne de Cuba, “afin que cette Assemblée renouvelée qui vient de s’installer, le Conseil d’Etat et son nouveau Président aient la lumière du Ciel pour porter en avant avec décision ces mesures qui sachent être progressives, mais qui peuvent commencer à satisfaire à partir de maintenant les angoisses et les inquiétudes exprimées par les cubains”.
Les évêques concluent en renouvelant leurs “voeux de confiance et avec espérance chrétienne en présentant ces désirs au nouveau président Raúl Castro Ruz, au Conseil d’Etat et à l’Assemblée du Pouvoir Populaire, afin qu’ils assurent le bien commun du peuple cubain”. Ils demandent finalement au Seigneur “le don de la paix” pour la nation.
Le Pape Benoît XVI espère que l'Église de Cuba réconciliera la société
Feb 25, 2008
Le Cardinal Bertone a présidé la Messe à Guantanamo.
(eucharistiemisericor.free.fr, 25/02/08) Pendant la Messe célébrée ce dimanche à Guantanamo, à l'occasion du Xe anniversaire de la création du diocèse de Guantánamo-Baracoa, le Cardinal Tarcisio Bertone a indiqué que c'est le désir du Pape Benoît XVI que l'Église de Cuba travaille avec patience pour réconcilier la société.
Le Secrétaire d'État a transmis les salutations du Saint-Père Benoît XVI à cette chère Communauté diocésaine, encouragée par une grande vitalité et une force évangélisatrice ; une communauté à laquelle les épreuves et les souffrances l'ont encore plus renforcée dans la foi .
Poursuivez, chers frères et sœurs, dans le sillage tracé par les prêtres diocésains et les communautés religieuses, qui ont développé ici et développent leur mission évangélisatrice. Vous pourrez ensemble donner un témoignage de cette espérance qui ne déçoit pas, a ajouté le Cardinal.
En commentant l'Evangile de Dimanche qui rapporte le dialogue entre Jésus et la Samaritaine, le Cardinal Bertone a rappelé que cet épisode a été précisément un paradigme du chemin de l'homme vers Dieu. Quand l'homme accepte de s'interroger, quand il sort de lui-même et s'interroge sur le sens de la vie et se met à la recherche de Dieu, c'est Dieu lui-même qui vient à sa rencontre, parce qu'Il est venu à nous par le Christ .
Jésus - a rappelé le Cardinal - ne promet pas une vie facile, sans difficulté sur cette terre. Celui qui le suit, sait qu'il doit affronter beaucoup d'épreuves. Toutefois, Il nous réconforte avec la force de son amour, et sa présence fait que nous sommes toujours heureux dans l'espérance, ferme dans les épreuves, assidus dans la prière .
À ce sujet, je connais les souffrances présentes dans le cœur de nombreux jeunes et connais aussi la douleur des enfants et des adolescents qui ont souffert la séparation de leurs parents, obligés de grandir sans bénéficier de l'union de leurs parents, a dit le Cardinal ; et il a ajouté que cela a souvent provoqué en eux, un déséquilibre affectif dramatique, avec des conséquences nuisibles à long terme pour le développement harmonieux de leur personne, auquel contribuent sans aucun doute, l'affection et la présence complémentaire des parents dans la même maison .
J'exhorte, par conséquent, à toujours mieux veiller à la préparation des jeunes au mariage et invite les parents à ne pas lésiner sur des sacrifices pour maintenir la famille unie, en étant un exemple de fidélité matrimoniale, en cherchant toujours le bien du conjoint et en ne se laissant pas gagner par des caprices nuisibles.
En s'adressant aux jeunes, le Cardinal a rappelé ensuite la rencontre historique du 23 janvier 1998 du Pape Jean Paul II avec les jeunes cubains à Camagsuey, lors de laquelle, il les a invités à ouvrir leur cœur au Christ.
Ce défi est encore en vigueur. La vigueur, la force spirituelle de nombreuses Communautés chrétiennes que nous admirons aujourd'hui, proviennent dans une bonne mesure du "oui" de ces jeunes à Jésus et à son Évangile. Aujourd'hui l'Église a besoin encore plus d'eux ; suivre Jésus ou ce qui leur demande. S'il vous appelle à le suivre de plus près dans le ministère sacerdotal et dans les différents modes de vie consacrée, répondez-lui avec promptitude et fidélité ; suivez-le selon les dons que l'Esprit Saint vous accorde en abondance. Soyez généreux avec le Seigneur et Il ne s'arrêtera pas dans sa générosité .
Le Secrétaire d'État a révélé que le Pape Benoît XVI souhaite que cette période soit une période où le peuple cubain grandisse uni et solidaire grâce au dialogue patient et persévérant, grâce à des gestes de réconciliation et de pacification dans tous les secteurs de la société. C'est seulement dans le chemin de la concorde et de la compréhension qu'on guérit les cœurs, et qu'on guérit définitivement les blessures provoquées par les tensions du passé.
L'Église - a conclu le cardinal Bertone - ne cessera pas d'offrir son aide pour cette action de pacification, en se faisant toujours plus la maison commune de tous, tout particulièrement des pauvres, des malades, des nécessiteux ; une grande famille, dans laquelle chacun a sa place et développe sa vocation propre, au service du Seigneur et pour le bien de ses frères
In Cuba, Bertone Tells Bishops to Pray
Feb 25, 2008
As previously noted, the Secretary of State spent the first day of his weeklong Tour de Cuba meeting with the island's bishops to deliver both a message of his own and another from Pope Benedict.
Whispers in the Loggia, Thursday, February 21, 2008
In Cuba, Bertone Tells Bishops to Pray
As previously noted, the Secretary of State spent the first day of his weeklong Tour de Cuba meeting with the island's bishops to deliver both a message of his own and another from Pope Benedict.
In a sign of its importance, the latter was published on the front page of the Vatican daily L'Osservatore Romano under the pontiff's coat of arms.
First, from B16's letter (fulltext):
The proclamation of the Gospel of Christ continues to find hearts in Cuba that are ready to welcome it. This fact carries with it a constant responsibility to help them to grow in the spiritual life, proposing to them this "high standard of ordinary Christian living" ("Novo Millennio Ineunte," No. 31) that is proper to the vocation to holiness of all baptized persons. To announce true doctrine, to begin listening to and deepening one's understanding of the word of God, to promote participation in the sacraments and foster a life of prayer are primary goals of pastoral action. Bringing to all the salvation of Christ is the nucleus of the mission of the Church.
On occasion, some Christian communities are overwhelmed by the difficulties, due to scarcity of resources, indifference or even misgivings, that can lead to discouragement. In these cases, the good disciple will be comforted by the words of the Master: "Do not be afraid any longer, little flock, for your Father is pleased to give you the kingdom" (Luke 12:32). The believer knows that he can always put his hope in Jesus Christ, our Lord, who does not disappoint (cf. 1 Thessalonians 1:3) and overcomes your heart with joy (cf. 1 Peter 1:6), giving sense and fruitfulness to your life of faith.
In effect, a little light can illuminate the entire house, a small amount of yeast can raise a large portion of dough (cf. Matthew 13:33). How many times small gestures of friendship and good will, simple and daily gestures of respect, attention to the one who suffers or gives unselfishly for the good of others, reveals a glimpse of the limitless love that God has for all and each one.
For this the mission of the Church in Cuba in favor of those in need acquires a great importance, with specific works of service and attention to the men and women of all walks of life, that deserve to be sustained not only in their material needs, but welcomed with affection and understanding. The Pope deeply thanks the effort and sacrifice of the people and communities given over to these works, following the example of Christ, who "did not come to be served but to serve and to give his life as a ransom for many" (Mark 10:45).
Dear Brothers, you have in your hands the care of the vine of the Lord in Cuba, where the proclamation of the Gospel arrived five centuries ago, and whose values had a great influence in the birth of the nation, the work of Servant of God Félix Varela and the propagandist of the love of God among Cubans and all men, José Martí. These values are a vital element for the concord and happy future of the nation.
This inheritance has pierced the Cuban soul, that today needs your generous pastoral care to revive it, showing that the Church, centered in the gaze of Jesus Christ, does good, promotes the dignity of the person, and, sewing seeds of understanding, mercy and reconciliation, contributes to the betterment of man and of society.
..and from the vice-papal pep-talk (fulltext):
I give thanks to God for the opportunity he gives me of being able to be here with all of you, in a special way, in this moment in which the Church in Cuba celebrates the 10th anniversary of the unforgettable visit of Pope John Paul II to this country. I am fully convinced that this anniversary event will also be a time of abundant grace and a privileged opportunity to boost the intense pastoral work which, on one hand, will permit the consolidation of the spiritual fruits harvested during these years, and on the other, produce a deep renewal of Christian life among the people of God who inhabit this beautiful land.
I encourage you, then, dear brother bishops, to intensify even more, if possible, the pastoral labor that you are doing with such dedication and determination. Allow me to remind you of something that you, as devoted pastors, already know well: the importance and primacy of place that, both in our personal lives and in our episcopal ministry, we should give to prayer and intimate contact with the Lord in the spiritual life. We know as well that bishops, in their ministry, have to attend to many obligations, schedule numerous activities and deal with multiple necessities. Nevertheless, as Pope Benedict XVI has said, "[B]ut the first place in the life of a successor of the Apostles must be kept for God. Especially in this way will we help our faithful" (address to the bishops ordained during the past year, Sept. 22, 2007). In this way, all of our pastoral action at the service of the faithful and the Church will be truly fruitful (cf. John Paul II, "Pastores Gregis," No. 12), because in the intimacy of prayer with Christ, the best projects and pastoral initiatives mature, and [it is there] that the heart fills itself with trust and strength in the face of difficulties, with the certainty that it is the Lord who acts in us and through us.
I also encourage you to continue strengthening the spirit of communion among all the bishops, as members of the Apostolic College, and with the Pope. All of you should feel that you are accompanied and sustained by your brothers in the episcopate, as a concrete manifestation of this collegial affection that unites us (ibid., No. 8), and by the union with the Successor of Peter, who was entrusted with confirming the faith of his brothers (cf. Luke 22:32). I can assure you of the interest and the support of the Holy Father for each one of you. Indeed, the testimony of fraternal charity and unity among the bishops will be, without a doubt, the best mirror in which the faithful can see reflected the mystery of unity that is the Church.
This spirit of communion must take in the entire Christian community, especially through the close and constant work of the priests and consecrated persons, who with their ministry and consecration, collaborate closely with the mission of the pastors. In regard to them there corresponds then, a binding task of concerning yourselves with their initial and ongoing formation, and attending them with solicitude in everything that refers to their spiritual life and their apostolic efforts, without neglecting the personal and environmental aspects that can influence in the joyful and abnegated carrying out of their work.
Moreover, in Cuba, it is tangibly evident the truth of Christ's words, "The harvest is abundant but the laborers are few; so ask the master of the harvest to send out laborers for his harvest" (Matthew 9:37-28): A prayer that should be accompanied by a serious vocation ministry, systematic and detailed, which makes the call to an unconditional surrender to the Lord and his kingdom of love reach to the heart of young Cubans, which accompanies them with patience, thoughtfulness and solicitude in all the stages of vocational discernment, and which shows families and Christian communities the beauty of a life totally dedicated to Christ and the Church.
I cherish the hope that the celebration of this anniversary of Pope John Paul II's visit to this blessed land contributes to giving new strength to the relationship between the state and the Catholic Church in Cuba, so that in a spirit of respect and mutual understanding, the Church can fully carry out her mission, strictly pastoral and at the service of the faithful, with due freedom.
In the presence of Ricardo Alarcon, president of the Communist country's National Assembly, Bertone celebrated an evening liturgy (above) before a packed Cathedral Square in Havana.
Cardenal Bertone pide a seminaristas cubanos prepararse para "gozos y sufrimientos"
Feb 23, 2008
Durante un discurso pronunciado el jueves por la tarde en el Seminario Arquidiocesano San Carlos y San Ambrosio de La Habana, el Cardenal Tarcisio Bertone pidió a los seminaristas cubanos prepararse seriamente para una vida de entrega generosa cargada de gozos y sufrimientos en medio de la realidad del país.
LA HABANA, 22 Feb. 08 / 08:42 am (ACI).- Tras transmitir el saludo afectuoso del Papa Benedicto XVI, el Cardenal Bertone recordó que "la Iglesia en Cuba, como en otras partes del mundo, necesita sacerdotes apasionados por el Señor y muy cercanos a sus hermanos; sacerdotes que sobresalgan por su doctrina y celo apostólico, que hablen a Dios de sus hermanos y a éstos del amor que Él les tiene, y que todo esto lo hagan con dedicación intachable".
El Secretario de Estado recordó a los seminaristas que "dentro de poco, si Dios quiere, se van a incorporar como sacerdotes a un rico patrimonio espiritual, en el que se alternan gozos y sufrimientos, períodos de esplendor y períodos de dificultades. Contemplen con fe y gratitud a los preclaros testigos del Evangelio que los precedieron, imiten su audacia y, con la ayuda y el ejemplo de sus Formadores, afronten con decisión estos años de Seminario, aprovechándolos al máximo para crecer en sabiduría y en gracia ante Dios y los hombres".
"Estoy convencido de que el Seminario es un tiempo de gracia", agregó.
Luego de recordar la exhortación a la formación intelectual, humana y espiritual que hiciera el Papa Juan Pablo II, el Cardenal Bertone destacó que el Seminario "es un tiempo para ahondar en la amistad con Cristo y para robustecer nuestro sentido de Iglesia, porque también a Ustedes, como a aquellos dos discípulos de Juan que vieron pasar a Jesús, el Señor les invita a estar con Él".
"Tengan siempre en cuenta que están en esta Institución para escuchar, una y otra vez, cómo Cristo los llama a dialogar con Él y a ahondar en el amor infinito que les tiene. Bien saben que Él los eligió por pura benevolencia, no a causa de los méritos que Ustedes tienen. Siéntanse, pues, destinatarios privilegiados de este amor y respondan a esta predilección divina con humilde generosidad", agregó.
"El estudio ha de ser, pues, riguroso, ordenado y concienzudo, en consonancia con la trascendental labor que les aguarda: llevar a sus contemporáneos la Buena Nueva de la salvación, nutriéndolos con la Eucaristía y mostrándoles al mismo tiempo, de palabra y con el propio testimonio, que Dios es amor", dijo también el Cardenal.
Dirigiéndose luego a los formadores, el Secretario de Estado les pidió seguir formando la dimensión espiritual en los Seminaristas para que sientan aprecio por la oración, la Eucaristía, el conocimiento de la Palabra de Dios y de la tradición viva de la Iglesia, la confesión frecuente, la comunión fraterna con sus compañeros y la ascesis como participación en la cruz de Cristo".
"Sigan ahondando en la formación humana, que ayudará al aspirante al Sacerdocio a adquirir la madurez de su personalidad, caracterizada por el sentido de responsabilidad y el buen uso de la libertad, por la fidelidad a la palabra dada, por la capacidad de asumir libremente compromisos definitivos como los que entraña la vocación de consagración a Dios en el celibato sacerdotal y los demás aspectos del ministerio presbiteral", agregó.
El Cardenal Tarcisio Bertone concluyó: "Queridos amigos, los desafíos son grandes y complejos. ¡No tengan miedo! En este itinerario, permítanme que les diga, cuentan con una aliada inestimable. Me refiero a María, la Madre de Jesús. Estoy seguro de que Ustedes, como san Juan en el Calvario, ya han acogido a la Virgen 'en su casa', es decir, en su corazón, en su vida, en sus alegrías y dificultades". "En la escuela de María se preparó Jesús para su ministerio de Buen Pastor. Así también, en la escuela de María, el futuro pastor de almas ha de forjar su personalidad como discípulo fiel de Cristo".
Homilía del Cardenal Bertone en la Catedral de La Habana
Feb 23, 2008
Publicamos la homilía del Cardenal Secretario de Estado Tarcisio Bertone pronunciada en la Catedral de La Habana.
(Ecclesia Digital, 22 de febrero de 2008) Homilía del Cardenal Tarcisio Bertone:
Señor Cardenal,
Queridos Hermanos en el Episcopado y en el Sacerdocio,
Queridos Religiosos y Religiosas,
Honorables Autoridades,
Representantes del Cuerpo Diplomático,
Hermanas y Hermanos en el Señor.
Hoy celebramos de forma anticipada la fiesta de la Cátedra del Apóstol San Pedro y lo hacemos en una circunstancia ciertamente singular, pues recordamos el décimo aniversario de la visita que el amado Siervo de Dios, el Papa Juan Pablo II, realizara a Cuba. Él vino como mensajero de la verdad y la esperanza cumpliendo así la misión que el Señor le había confiado: ser Pastor de la Iglesia universal.
En la primera lectura, tomada del libro del profeta Ezequiel, hemos escuchado cómo el Señor en persona se preocupa de guiar a su grey, haciendo volver al redil a las ovejas descarriadas, curando a las enfermas, guardando a las gordas y fuertes y apacentando a todas como es debido (cf. Ez 34, 11-16). Éste es el proyecto que Él tiene para toda la humanidad. En efecto, todas las naciones de la tierra han sido llamadas por Dios para formar un solo pueblo que se deje conducir por Él, como el rebaño por el Pastor. A la Iglesia se le ha encomendado esta tarea, para lo cual no se apoya en seguridades humanas o materiales, sino en la gracia divina, pues su quehacer consiste en conducir a los hombres y mujeres del mundo a Cristo, para que haya un solo rebaño y un solo Pastor.
El pasaje evangélico que hoy se ha proclamado nos describe el origen de esta misión y también cómo ha de ser llevada a término. Siempre nos impresionan las palabras con las que el apóstol Pedro profesa su fe: "Tú eres el Mesías, el Hijo de Dios vivo" (Mt 16,16). Ante esta confesión del Príncipe de los Apóstoles, Cristo responde con una afirmación que resuena fuertemente en nuestra alma: "Tú eres Pedro y sobre esta piedra edificaré mi Iglesia" (Mt 16,18). Con estas palabras, Jesús revela a Pedro la tarea que le confía, es decir, la de ser el fundamento que dará consistencia a todo el edificio espiritual de la Iglesia. Las tres metáforas a las que Cristo recurre para ello son muy claras en sí mismas: Pedro será el cimiento firme sobre el que se apoyará la construcción de la Iglesia; tendrá las llaves del Reino de los cielos y, por último, podrá atar o desatar, en el sentido de admitir o rehusar aquello que crea necesario para la vida de la Iglesia que, sin embargo, es y seguirá siendo siempre del Señor.
El ministerio eclesial confiado a Pedro y a sus Sucesores es garantía de la unidad de la Iglesia, de la integridad del depósito de la fe y principio de comunión de todos los miembros del pueblo de Dios. Por consiguiente, la cátedra de Pedro, que hoy celebramos, no se apoya en fuerzas humanas, en "la carne y la sangre", sino en Cristo, piedra angular. También nosotros, como Simón, nos sentimos felices porque sabemos que nuestra gloria no está en nosotros mismos, sino en el designio eterno y providente de Dios, que envió a su Hijo, el Buen Pastor, para apacentar el rebaño y congregar a los hijos de Dios dispersos, ofreciéndose a sí mismo en el altar de la cruz como Cordero humilde y víctima expiatoria.
Este modelo de Pastor, que los Apóstoles aprendieron a conocer e imitar estando con Jesús, queda reflejado en la segunda lectura, en la que Pedro se define como "testigo de los sufrimientos de Cristo y partícipe de la gloria que va a manifestarse" (1 Pe 1,5). Son palabras que incluso en su estructura esencial evocan el misterio pascual que ilumina nuestros corazones, especialmente en estos días cuaresmales. Pedro ha sido modelado como Pastor por Jesús, Buen Pastor, y por el dinamismo de su Pascua. Pedro escribió estas palabras ya anciano, sabiendo que se encaminaba hacia el ocaso de su vida, que terminó finalmente con el martirio. En esos momentos fue capaz de describir la verdadera alegría y de dónde procede: su fuente es Cristo, confesado y amado con nuestra fe débil pero sincera. Por este motivo pudo escribir a los cristianos de su comunidad y decirnos también a nosotros: "No habéis visto a Jesucristo, y lo amáis; no lo veis, y creéis en él, y os alegráis con un gozo inefable y transfigurado, alcanzado así la meta de vuestra fe: vuestra propia salvación" (1 Pe 1,8-9).
La Iglesia está fundada sobre la base firme de Pedro y su testimonio del mensaje de Cristo. La "cátedra" de Pedro es precisamente el símbolo de su misión, del lugar que ocupa y del papel que desempeña en el pueblo de Dios. A sus Sucesores corresponde transmitir y enseñar la verdad del Evangelio, vigilar por su integridad y pureza, así como proclamarla de manera auténtica. De este modo, los fieles tienen la seguridad de no desviarse del camino de salvación abierto por el Señor y estar en la verdadera senda que conduce a la plenitud del Reino de Dios.
Queridos hermanos y hermanas, el relato evangélico de hoy nos muestra el origen divino de la Iglesia y cómo ésta es esencialmente una comunidad de fe. A la profesión de fe del Príncipe de los Apóstoles, Jesús responde asegurando que el poder del infierno no derrotará a la Iglesia (cf. Mt 16,18). Ella nace, por tanto, de la voluntad de Dios y se mantiene viva y activa en el mundo gracias a su Espíritu. Esta verdad une a los católicos del mundo entero y alienta a todos los bautizados para que sean parte activa de esta gran familia, que tiene como fin vivir ella misma con gozo la gracia de haber encontrado al Señor y anunciar su Evangelio de salvación. Colocada como llama en el corazón de la humanidad, como levadura y sal entre los hombres de cualquier raza y cultura, la Iglesia pide ser reconocida y respetada en su misión, sin ánimo de imponer, sino de proponer el Evangelio a cuantos encuentra en su camino.
El mensaje de salvación que la Iglesia brinda hoy a los hombres y mujeres de nuestro tiempo, mensaje de justicia y de paz, de verdad y libertad, de fraternidad y amor, es el mismo que viene anunciando a la humanidad desde que comenzó a dar sus primeros pasos, hace más de dos mil años, y que ha sido confirmado además con el testimonio de los mártires y de los santos.
Con la proclamación del Evangelio de Cristo, la Iglesia ha dado una gran aportación a este continente, y en particular a Cuba, alentando el respeto de la vida humana desde su concepción a su término natural, tutelando el valor de la familia fundada en el matrimonio de un hombre y una mujer, defendiendo la libertad de conciencia y la libertad religiosa y promoviendo la inviolable dignidad de la persona humana. A lo largo de los siglos, esta verdad del Evangelio ha guiado los pasos de muchos cristianos en su tarea de ser sembradores de justicia y de paz. Más aún, los principios de libertad, igualdad y fraternidad, que en los últimos siglos se han afianzado fuertemente en la conciencia de los pueblos, tienen un cimiento sólido en el Evangelio y un desarrollo creciente en el pensamiento y en la conducta de los creyentes en Cristo. A este respecto, conviene recordar cómo ya en el siglo cuarto, San Agustín fue testigo de que la Palabra de Cristo era la respuesta al anhelo de libertad que hay en el corazón de cada hombre. San Francisco, el pobrecillo de Asís, se convirtió en el siglo trece en promotor infatigable de la fraternidad que brota del Evangelio y del amor de Cristo por los pobres. De la verdad evangélica que hace libres y del amor de Dios que convierte a todos los hombres en hermanos han sido testigos los miles y miles de hombres y mujeres que, a través de los siglos, han dedicado su vida por completo al servicio del necesitado, a la educación de la juventud, a la asistencia de los enfermos y encarcelados, dando así origen a iniciativas y obras de misericordia corporales y espirituales, movidos sólo por el amor a Dios y al prójimo.
Numerosos Institutos Religiosos y muchas otras personas se han dedicado con abnegación, y lo siguen haciendo, al servicio de los pobres, también aquí en Cuba. Es incalculable el bien que han hecho y hacen en esta hermosa Isla las religiosas y religiosos dedicados a cuidar a los ancianos, a los enfermos y a los menesterosos. Precisamente este año se espera la elevación a los altares del primer Beato cubano, el Padre Olallo Valdés. Este insigne hijo de su tierra, nacido en La Habana, fue abandonado en la casa de Beneficencia de esta ciudad y criado y educado por las Hijas de la Caridad de San Vicente de Paúl. Siendo joven ingresó en la Orden de los Hermanos Hospitalarios de San Juan de Dios y en ella se consagró durante más de cincuenta años a una hermosa labor asistencial en Camagüey, atendiendo a los leprosos y a los desvalidos, a los abandonados y despreciados por la sociedad.
Tampoco hemos de olvidar a tantas Congregaciones Religiosas que, sobre todo durante el siglo veinte, llevaron a cabo en Cuba una extraordinaria y hermosa labor educativa en centros de enseñanza y en humildes escuelas parroquiales, en talleres de aprendizaje y en hogares para niños y niñas sin amparo familiar. Muchos de Ustedes recuerdan esto con amor y gratitud.
La Iglesia, al cumplir esta misión de educar, responde a la instrucción de Cristo a sus discípulos para que se ocuparan de los pequeños, porque de ellos es el Reino de los cielos (cf. Mt 18,1-5; 19,13-15). Fieles a este encargo del Señor, en 1728, los Dominicos fundaron la Universidad Pontificia de San Jerónimo de La Habana, donde se formaron en filosofía, derecho, teología y otras disciplinas varias generaciones de cubanos ilustres. Con ese mismo espíritu, poco después, el Obispo Pedro Miguel Morell de Santa Cruz, en su visita pastoral a Cuba, creó escuelas en cada uno de los caseríos y poblados que visitaba. Y cabe destacar sobre todo el Colegio Seminario de San Carlos y San Ambrosio, en cuyas aulas enseñaron el Siervo de Dios, Padre Félix Varela, y el Padre José Agustín Caballero, y donde estudiaron los forjadores de la cultura cubana y, propiamente hablando, del pensamiento nacional cubano.
Queridos hermanos y hermanas, demos gracias a Dios porque la realidad de la Iglesia en Cuba a través de los siglos ha sido una presencia beneficiosa, marcada por una intensa acción educativa, de promoción humana y de respeto a la vida de toda persona. Ella, fiel a las enseñanzas de Cristo, aspira a estar cada vez más presente y activa en medio de la sociedad con las modalidades propias del mundo actual, llevando a cabo al mismo tiempo su apremiante misión de enseñar, sanar, asistir al pobre y promover la dignidad de todos los seres humanos en su dignidad, ya sean marginados, desplazados o encarcelados. En este sentido, quiero recordar con gozo el trabajo que "Caritas" cubana está realizando en favor de los ancianos, y sus esfuerzos por llegar hasta sus hogares y atenderlos, así como su afán por ayudar a las personas enfermas, solas o necesitadas. Todo ello es posible gracias a la cooperación de muchos voluntarios que, en los diez años desde que el Papa visitara Cuba, han ido creciendo en número, en generosidad y en compromiso solidario. La caridad cristiana y eclesial tiene también en Cuba algunas manifestaciones en la educación de niños y jóvenes con dificultades escolares, y se abriga la esperanza de que se pueda ensanchar sin reservas este importante campo de su misión.
A la vez que me alegro al ver todo este fervor pastoral y misionero, saludo con cordialidad y gratitud al Señor Cardenal Arzobispo de La Habana, que ha tenido la amabilidad de invitarme a presidir esta solemne Eucaristía. Saludo igualmente con afecto al Presidente de la Conferencia de Obispos Católicos de Cuba, a los demás Hermanos Obispos, a los Sacerdotes, a los Religiosos y Religiosas, así como a los seglares que colaboran en labores eclesiales, principalmente a los que desempeñan su apostolado con los jóvenes, que son la esperanza y el futuro de la Iglesia. Dirijo asimismo mi saludo a las Autoridades aquí presentes, a los representantes del Cuerpo Diplomático y a las personalidades que hoy nos han querido acompañar.
Tengo el honor y el gozo de transmitir a todos y cada uno de Ustedes la cercanía espiritual de Su Santidad Benedicto XVI, así como su aliento para proseguir en el camino que están recorriendo. El Sucesor de San Pedro sigue con paterna solicitud la vida y la actividad de la Iglesia en esta querida Nación y conoce los anhelos y preocupaciones de todos Ustedes. Así mismo, les asegura un recuerdo en su oración, para que Dios bendiga sus esfuerzos evangelizadores y despierte en sus parroquias muchas y santas vocaciones sacerdotales y religiosas para el servicio del pueblo de Dios.
El campo en el que la Iglesia está presente es muy vasto y son muchos los niños, adolescentes, jóvenes, enfermos, ancianos, personas que tienen sed de Dios y a los que ella se dirige como Madre, proponiéndoles a Cristo como Redentor del hombre y de todo hombre. Su Evangelio es fuente de la que brotan aquellos valores cristianos que son también profundamente humanos y humanizadores. La Iglesia desea poder ampliar sin límites el radio de su acción a otros ámbitos, para contribuir con tesón al bien común del pueblo cubano.
A María Santísima, venerada con mucha devoción por los cubanos bajo la advocación de la Caridad del Cobre, confío las aspiraciones que todos Ustedes llevan en el corazón, queridos hermanos y hermanas. Que Ella les ayude a colmarlas plenamente.
Con estos deseos, que son objeto de nuestras plegarias, nos disponemos a acoger a Jesús, que se va a hacer realmente presente entre nosotros en la Eucaristía. Su presencia nos colmará de
alegría y otorgará sentido y valor a vuestros anhelos de auténtico bien. Amén.
Le cardinal Bertone émet le souhait que le pape Benoît XVI puisse venir à Cuba
Feb 23, 2008
Synthèse de l'homélie du cardinal Bertone lors de sa première messe à La Havane.
(eucharistiemisericor.free.fr, 23/02/08) “Placée comme une flamme lumineuse dans le cœur de l’humanité, comme levure et sel parmi les hommes de n’importe quelle race et culture, l’Église demande à être reconnue et respectée dans sa mission, sans volonté d'imposer, mais plutôt de proposer l'évangile à ceux qu’elle rencontre sur son chemin”: c’est un des passages clés de l’homélie prononcée hier soir par le Secrétaire d’état du Vatican, le cardinal Tarcisio Bertone, lors de la messe célébrée en la cathédrale de La Havane et transmise par la télévision cubaine, à l’occasion de sa visite pour le 10ème anniversaire du voyage historique de Jean Paul II.
“L'Eglise à Cuba, fidèle aux enseignements du Christ, souhaite développer sans limite son rayon d'action dans tous les domaines, pour contribuer avec ténacité au bien commun du peuple cubain” portant à terme “en même temps sa mission d’enseignement, d’assistance et de soin des pauvres et de promotion de la dignité de tous les êtres humains... Le message de salut que l'Église offre aujourd'hui aux hommes et aux femmes de notre temps, message de justice et de paix, de vérité et de liberté, de fraternité et d'Amour, est le même qui est annoncé à l'humanité dans laquelle l'Église commença à accomplir ses premiers pas, il y a plus de deux mille ans, et a été confirmé même par le témoignage des martyrs et des saints” a ajouté le cardinal Bertone, rappelant également la figure de père Olallo Valdés, dont “on attend juste cette année l’élévation aux honneurs de l’autel” comme “premier Bienheureux cubain”.
Puis le cardinal a également exprimé qu'il a "l'honneur et la joie de transmettre à tous et à chacun de vous la proximité spirituelle de Sa Sainteté Benoît XVI, et son encouragement à poursuivre le chemin que vous parcourez. Le Successeur de Saint Pierre suit avec une sollicitude paternelle, la vie et l'activité de l'Église dans cette Nation bien aimée et connaît les désirs ardents et les préoccupations de vous tous. De même, il vous assure un souvenir dans sa prière, pour que Dieu bénisse vos efforts thèse à l'évangélisation, et suscite dans vos paroisses, de nombreuses et saintes vocations sacerdotales et religieuses pour le service du peuple de Dieu.".
Quelque 3.000 fidèles ainsi que le président du Parlement Ricardo Alarcon, le ministre des Affaires étrangères Felipe Perez Roque et la responsable des Affaires religieuses du Parti communiste cubain, Caridad Diego, ont assisté à cette première messe.
Juste avant, le cardinal Bertone avait rencontré les élèves du Séminaire archidiocésain de Saint Charles et Saint Ambroise , évoquant la visite de Jean Paul II, “messager de la vérité et de l’espoir”, et invitant les enseignants à “promouvoir la dimension spirituelle" des séminaristes et “à approfondir la dimension humaine et culturelle afin qu’ils soient en mesure d’illuminer l’époque dans laquelle ils vivent de la lumière de l’évangile et des sciences humaines”. Cet après-midi le cardinal Bertone célébrera une messe au Monastère des Carmélitaines où il rencontrera la présidence de la Conférence cubaine des religieux et les religieux de La Havane; demain il partira pour Santa Clara (centre de l’île) où il inaugurera un monument dédié à Jean Paul II.
Voyage du Cardinal Bertone à Cuba en mémoire du voyage de Jean Paul II
Feb 22, 2008
Le secrétaire d'Etat au Vatican, le cardinal Tarcisio Bertone, est arrivé à La Havane, accueilli à l’aéroport par le ministre des Affaires étrangères cubain, Felipe Pérez Roque, débutant la visite officielle de commémoration du dixième anniversaire de la visite de Jean-Paul II dans l'île.
(eucharistiemisericor.free.fr, 21/02/08) Pendant six jours le cardinal Bertone se déplacera dans le pays avec un avion mis à disposition par le gouvernement, accompagné des évêques cubains, de l’archevêque et du nonce apostolique à Cuba, monseigneur Luigi Bonazzi, de l’ambassadeur près le Saint Siège, Raúl Roa Kourl, et de représentants gouvernementaux. Le ministre Pérez Roque a dit que le gouvernement est prêt à envisager “tous les thèmes” avec le cardinal, y compris “les points sur lesquels il peut y avoir des divergences”. Il s’agit de la troisième visite du cardinal Bertone à Cuba, après celles de 2001 et de 2005.
Dans le courant de la matinée il rencontrera les évêques cubains et dans l'après-midi les futurs prêtres au séminaire Saint Charles et saint Ambroise. Ce soir, il présidera une messe sur la place de la cathédrale de la Havane où devraient être présents des membres du gouvernement, des représentants du corps diplomatique et nombre de fidèles catholiques. Des milliers de chaises – pour un maximum de 5.000 personnes - ont été disposées sur la place devant la cathédrale de San Cristobal et l’autel a été placé sur le parvis. Le rite pourrait être transmis par la “chaîne culturelle” de la télévision mais la programmation doit encore être officiellement confirmée. Ce sera la troisième fois que cette place servira de cadre à une célébration eucharistique, après celles présidées par le cardinal Jaime Ortega, archevêque de la Havane, en 1997, pour préparer la visite du pape à Cuba, puis celle de Jean-Paul II lui-même.[BF/CO][CO] (Agence Misna)
Le pape Benoît XVI a fait parvenir un message au peuple cubain manifestant ainsi sa proximité et exprimant que "rappeler les dix ans après ces inoubliables journées pour l'Église et le peuple cubain, vécues aussi sous le regard ému du monde entier, est sans doute un devoir de gratitude envers mon vénéré Prédécesseur, et aussi une manifestation d’une ardente intention de renouveler une authentique impulsion évangélisatrice qu'il a laissé profondément imprimé dans le cœur de tous."
Après avoir salué les évêques et les cardinaux, Benoît XVI invite les cubains à ne pas avoir peur même si "parfois, quelques communautés chrétiennes se sentent opprimées par des difficultés, la pénurie de ressources, l'indifférence ou même la méfiance, qui peuvent conduire au découragement. Dans ces cas, le bon disciple se sentira réconforté par les paroles du Maître : "Ne crains point, petit troupeau ; car votre Père a trouvé bon de vous donner le royaume." (Lc 12, 32). Le croyant sait qu'il peut mettre toujours son espérance en Jésus Christ, notre Seigneur, qui ne déçoit pas (cfr Ts 1, 3) et comblent de joie notre cœur."
"Une petite lumière peut éclairer toute une maison, poursuit le Saint-Père. Combien de fois des petits gestes d'amitié et de bonne volonté, des gestes simples quotidiens de respect, d'attention envers ceux qui souffrent ou de dévouement désintéressé, font entrevoir l'Amour sans limite de Dieu pour tous et pour chacun".
"La mission que l'Église à Cuba exerce en faveur des plus nécessiteux, avec des œuvres concrètes de service et d'attention aux hommes et aux femmes de n'importe quelle condition, mérite non seulement d'être soutenue dans ses besoins matériels, mais aussi d'être accueillie avec affection et compréhension. Le pape remercie profondément pour la force et le sacrifice des personnes et des communautés qui se consacrent à ces tâches, en suivant l'exemple du Christ qui « n’est pas venu pour être servi, mais pour servir et donner sa vie pour le rachat de la multitude » (Mc 10, 45) poursuit Benoît XVI dans son message délivré par le cardinal Bertone.
Puis Benoît XVI a évoqué la mémoire de Jose Marti, héros de l'indépendance cubaine: "Chers Frères, vous avez dans vos mains le soin de la vigne du Seigneur à Cuba, où l'annonce de l'Évangile est arrivée il y a cinq siècles et dont les valeurs ont eu une grande influence sur la naissance de la Nation, par le travail surtout du serviteur de Dieu Félix Varela et du propagateur de l'Amour entre les cubains et entre tous les hommes qui fut José Marti. Dans ces valeurs, ils voyaient un élément vital pour la concorde et l’avenir heureux de la Patrie" a exprimé le pape.
"Cet héritage a pénétré dans l'âme cubaine, qui a aujourd'hui besoin de votre généreuse sollicitude pastorale pour la raviver de plus en plus, en montrant que l'Église, en fixant son regard sur Jésus Christ, tend à faire le bien, à promouvoir la dignité de la personne et, en semant des sentiments de compréhension, de miséricorde et de réconciliation, contribue à améliorer l'homme et la société".
"Vous savez que vous pouvez compter sur la proximité du Pape et sur la prière fraternelle et collaboration des autres Églises particulières disséminées dans le monde entier" a conclut Benoît XVI.
Omelia del Cardinal Bertone al Monastero delle Carmelitane Scalze de L'Avana
Feb 22, 2008
Pubblichiamo di seguito l’omelia che il Cardinale Segretario di Stato Tarcisio Bertone ha pronunciato venerdì mattina il 22 febbraio 2008 nel corso della celebrazione eucaristica da lui presieduta nel Monastero di Santa Teresa delle Carmelitane Scalze de L'Avana.
Care sorelle nel Signore.
È per me motivo di grande gioia poter celebrare la Santa Messa della festa della Cattedra dell'Apostolo San Pietro in questo Monastero di Carmelitane Scalze, insieme alle Suore Domenicane presenti in questa amata Nazione.
La confessione del Pescatore di Galilea, da poco proclamata nel Vangelo, e la risposta di Cristo: «Tu sei Pietro e su questa pietra edificherò la mia Chiesa» (Mt 16, 18), risuonano oggi, con particolare enfasi nei nostri cuori e ci invitano ad unirci da questa terra cubana al Successore di Pietro, con l'intima vicinanza di chi sta profondamente «nel cuore della Chiesa» (Vita consecrata, n. 46).
L'esempio di Pietro, il suo incontro personale con Gesù Cristo, la sua fermezza nella fede e i suoi insegnamenti devono essere uno sprone per rinnovare l'entusiasmo di vivere secondo i criteri del Regno di Dio e rendere testimonianza dell'amore evangelico. La Chiesa, come vi ha esortato l'indimenticato Papa Giovanni Paolo II dieci anni fa, si aspetta da voi un'esistenza trasfigurata dalla professione dei consigli evangelici, che creano comunione sia nella comunità sia nella Chiesa e nel mondo (Incontro con il clero, i religiosi e le religiose, i seminaristi e i laici nella cattedrale metropolitana di La Habana, 25.01.2005).
Effettivamente, la Chiesa e il mondo attendono il vostro affettuoso accompagnamento, con la vostra preghiera incessante, nei grandi e nei piccoli eventi della Chiesa universale come della società in cui vivete. Alle vostre preghiere sono affidati in particolare le attività evangelizzatrici e di apostolato e quanti sono incaricati di portarle avanti. Non si può concepire un'azione pastorale senza il sostegno della preghiera (cfr Cardinale Tarcisio Bertone, Lettera ai Monasteri contemplativi, 15.09.2006).
Dovete perciò offrire preghiere soprattutto per il Santo Padre, quale Pastore di tutta la Chiesa. I vostri chiostri devono anche essere santuari dove, cum Petro et sub Petro, si viva in pienezza il mistero della Chiesa, sposa di Cristo, con le peculiarità dei suoi carismi, e si esprima una testimonianza di immolazione e di unità.
Parimenti, le vostre rinunce e i sacrifici devono trasformarsi anche in un'offerta gradita al Signore, che sostenga in modo particolare i numerosi pastori, sacerdoti e religiosi, e anche tanti laici che, a partire dalla loro incrollabile fedeltà a Cristo e alla sua Chiesa, accompagnano con dedizione generosa i fratelli in tutte le loro vicissitudini, difendendo i diritti inalienabili della persona e la dignità che le è propria, in quanto creata a immagine di Dio.
Il compito è vitale e appassionante, poiché consiste nel collaborare, dall'intimo del chiostro, alla costruzione di un'autentica società, molte volte ferita e privata di valori, senza identità, smarrita, con poca fede e lontana da Dio. Vi esorto vivamente a essere artefici, in questo modo a volte incompreso, di una nuova umanità. Vi incoraggio a vivere santamente la vostra vocazione, per essere esempio, modello e ispirazione per tutti i cubani, aiutandoli in ogni momento a dare vigore al loro profondo spirito religioso, e al contempo sostenendoli nelle loro aspirazioni, gioie e sofferenze.
Nell'incoraggiarvi, Sorelle, a svolgere questa missione, non ignoro le difficoltà del mondo attuale e i drammi che la società vive quotidianamente. Pertanto, la vostra preghiera consista «in amare molto» (cfr Santa Teresa, Castello interiore, IV,1,7)! Impegnatevi ogni giorno ad amare di più e a rendere testimonianza, con gioia e speranza, dal silenzio della vita quotidiana, della bellezza di Dio, che tutto può e tutto trasforma.
Pregate anche costantemente affinché il Signore illumini le coscienze di quanti hanno nelle mani la responsabilità di offrire una vita degna ai cittadini, di instaurare la pace e la giustizia, promuovendo la solidarietà a favore soprattutto dei più bisognosi. Pregate ardentemente affinché si favorisca lo sviluppo dei valori umani, etici e religiosi, la cui assenza colpisce in particolare i giovani. E non dimenticate mai le famiglie, affinché continuino a essere depositarie di un ricco patrimonio di virtù cristiane e trasmettano la fede e i grandi valori che scaturiscono dal Vangelo.
Infine, imploro la divina misericordia affinché, attraverso la vostra vita semplice e trasparente, il Signore benedica abbondantemente i vostri Monasteri. Non lasciatevi vincere dalla stanchezza e dallo sconforto, anche quando sorgeranno ostacoli o dispiaceri. Prorsus in Domino! Pregate per le vostre comunità contemplative e per le vocazioni, affinché cresca a Cuba l'inestimabile testimonianza di una dedizione totale al Signore nella vita raccolta dei Monasteri che seguono le orme profonde del carisma carmelitano e domenicano. Chiediamo a Dio che la vostra preghiera e la vostra presenza risveglino in molti giovani il desiderio di seguire Cristo nel ministero sacerdotale o nella vita consacrata.
Aiutate il popolo cubano a guardare il futuro con la speranza che si trova solo in Cristo.
Care sorelle, prima di concludere, desidero rinnovare l'appello che ho fatto a tutti i Monasteri contemplativi all'inizio del lavoro che come Segretario di Stato mi è stato affidato da Sua Santità Benedetto XVI. Accompagnatemi con le vostre preghiere. Continuo ad affidare il mio ministero alle vostre orazioni.
Grazie per la vostra presenza in questa terra, caratterizzata da una storia così singolare. Cuba ha bisogno di voi perché i cubani, come tutti gli uomini, hanno bisogno di Dio. Sull'esempio del Principe degli Apostoli, mostratele che solo Cristo è il Messia, «il Figlio del Dio vivente» (Mt 16, 16).
Sua Santità vi assicura la sua vicinanza spirituale e il suo affetto e vi affida alla protezione materna della Santissima Vergine venerata con il titolo del Monte Carmelo, e anche all'intercessione di Santa Teresa di Gesù, San Giovanni della Croce, San Domenico di Guzmán e Santa Caterina da Siena.
Che Dio vi benedica!
Discorso del Cardinal Bertone al Seminario arcidiocesano de L'Avana
Feb 22, 2008
Pubblichiamo di seguito il discorso che il Cardinale Segretario di Stato Tarcisio Bertone ha rivolto giovedì pomeriggio, 20 febbraio 2008, ai seminaristi nel corso della visita al Seminario arcidiocesano San Carlos y San Ambrosio de L'Avana.
Signor Cardinale Arcivescovo di La Habana,
Fratelli nell'Episcopato,
Signor Rettore,
Cari Formatori e Seminaristi.
Rivolgo il mio cordiale saluto a tutti, ringraziando per la cordiale e fraterna accoglienza che mi state riservando in questo Seminario Arcidiocesano di San Carlos y San Ambrosio, dove compiono i loro studi tutti gli alunni di Teologia delle undici circoscrizioni ecclesiastiche di Cuba e la maggior parte di quelli di Filosofia.
Ringrazio il Signor Rettore per le gentili parole che mi ha rivolto, e le contraccambio con riconoscenza e stima. Considero un dono di Dio questo incontro con tutti voi, futuri pastori della Chiesa pellegrina in terra cubana.
Vi porto il saluto fraterno di Sua Santità Benedetto XVI, che mi ha incaricato vivamente di dirvi che vi tiene particolarmente presenti nella sua preghiera, chiedendo a Dio di sostenervi con la sua grazia nel cammino che state percorrendo per divenire un giorno, se questa è la volontà divina, pastori del gregge di Dio, convertendovi in modello per il gregge che vi sarà affidato (cfr 1 Pt 5, 1-4).
La Chiesa a Cuba, come in altre parti del mondo, ha bisogno di sacerdoti appassionati del Signore e molti vicini ai propri fratelli; sacerdoti che si distinguano per la loro dottrina e il loro zelo apostolico, che parlino a Dio dei propri fratelli e a questi dell'amore che Egli nutre per loro, e che facciano tutto ciò con dedizione irreprensibile. La Chiesa ha fissato il suo sguardo su di voi, che siete motivo di speranza per noi che amiamo Cristo e ci sforziamo di diffondere il suo Vangelo.
Voi, cari Seminaristi, fra poco Dio volendo entrerete a far parte, come sacerdoti, di un ricco patrimonio spirituale, nel quale si alternano gioie e sofferenze, periodi di splendore e periodi di difficoltà. Contemplate con fede e gratitudine gli illustri testimoni del Vangelo che vi hanno preceduto, imitate la loro audacia e, con l'aiuto e l'esempio dei vostri Formatori, affrontate con decisione questi anni di Seminario, beneficiandone al massimo per crescere in sapienza e in grazia dinanzi a Dio e agli uomini (cfr Lc 2, 40).
Nel vedere i vostri volti raggianti di entusiasmo e di desiderio di servire il popolo di Dio, mi sono tornati in mente quegli anni in cui anch'io mi preparavo con gioia al Presbiterato. Sono stati anni felici e intensi di preghiera, di studio e di convivenza fraterna. Sono convinto che il Seminario sia un tempo di grazia.
Lo stesso pensava il venerato Giovanni Paolo II, che è venuto a Cuba come «messaggero della verità e della speranza», dieci anni fa. La mia presenza in mezzo a voi ha come scopo di commemorare questo importante anniversario. In questa circostanza, possiamo ricordare le parole che il Papa ha rivolto ai Seminaristi nella Cattedrale metropolitana di La Habana, quel 25 gennaio 1998, quando li ha incoraggiati a impegnarsi in «una solida formazione umana e cristiana, in cui la vita spirituale occupi un posto preferenziale». E ha aggiunto: «In questo modo, vi preparerete meglio a svolgere la missione apostolica che vi verrà affidata in seguito. Guardate con speranza al futuro nel quale avrete responsabilità particolari. A tale scopo, rafforzate la fedeltà a Cristo e al suo Vangelo, l'amore per la Chiesa, la dedizione al vostro popolo». Inoltre li ha invitati a far sì che nei Seminario «si continui a promuovere la sintesi feconda tra pietà e virtù, tra fede e cultura, tra amore per Cristo e per la sua Chiesa e amore per il popolo» (n. 5).
Senza dubbio, il seminario è un tempo per approfondire l'amicizia con Cristo e per rafforzare il vostro senso di Chiesa, poiché Il Signore invita anche voi, come i due discepoli di Giovanni che videro passare Gesù, a stare con Lui (cfr Gv 1, 35-39).
Questo passaggio evangelico ci può aiutare a comprendere il Seminario come scuola per imparare da Gesù, nostro Maestro, approfondendo continuamente le sue parole e la sua missione. Restate, pertanto, con Lui, fate vostri i suoi sentimenti, identificatevi con il suo anelito a fare in ogni momento la volontà del Padre, imitate la sua dedizione generosa e lasciatevi conquistare dal suo amore senza limiti.
A tale proposito, Sua Santità Benedetto XVI, parlando del Seminario nel suo Viaggio Apostolico in occasione della XX Giornata Mondiale della Gioventù a Colonia, ha detto quanto segue: «Voi siete seminaristi, cioè giovani che, in vista di un'importante missione nella Chiesa, si trovano in un tempo forte di ricerca di un rapporto personale con Cristo, dell'incontro con Lui. Perché questo è il seminario: non tanto un luogo, ma, appunto, un significativo tempo della vita di un discepolo di Gesù.... Ciascuno a suo modo ... si mette in cammino, sperimenta anche il buio e sotto la guida di Dio può giungere alla meta».
Queste considerazioni del Papa non erano il frutto di una semplice teoria. Egli stesso le ha messe in pratica mentre era seminarista. L'anno scorso, quando il Santo Padre è stato nel Seminario Maggiore a Roma in occasione della festa della sua Patrona, la Madre della Fiducia, ha avuto l'opportunità di parlare delle sue priorità nei suoi anni di preparazione al Sacerdozio. Sua Santità ha raccontato come il suo amore a Cristo è maturato nel Seminario prima di tutto con la preghiera, poi con la vita liturgica, incentrata sull'Eucaristia e sulla Parola di Dio, con la disciplina di vita, lo studio serio e la comunione fraterna con gli altri fratelli seminaristi e con i fedeli (cfr Incontro con i Seminaristi del Seminario Maggiore di Roma, 17.2.2007, n. 2).
Cari amici, fate vostre queste raccomandazioni del Santo Padre e tenete sempre presente che siete in questa Istituzione per ascoltare, ogni giorno, come Cristo vi chiama a dialogare con Lui e a immergervi nell'amore infinito che nutre per voi. Sapete bene che Egli vi ha scelto per pura benevolenza, non per i meriti che avete. Sentitevi, quindi, destinatari privilegiati di questo amore e rispondete a questa predilezione divina con umile generosità.
Che mai si oscuri questa verità nel vostro cuore, poiché la meta che vi si presenta è molto impegnativa! Dovete prepararvi bene ad essa con una formazione esemplare, senza limitarvi al mero conseguimento di alcuni requisiti accademici. Lo studio deve essere, pertanto, rigoroso, ordinato e coscienzioso, in consonanza con l'importante opera che vi attende: portare a tutti i vostri contemporanei la Buona Novella della salvezza, nutrendoli con l'Eucaristia e mostrando loro allo stesso tempo, con le parole e con la testimonianza, che Dio è amore.
So che i vostri Formatori, che la Chiesa ringrazia per l'encomiabile sforzo che stanno realizzando e che incoraggio a continuare in questo nobile compito, si preoccupano che la vostra formazione sia integrale, profonda e completa, affinché possiate essere eccellenti missionari di Gesù Cristo.
Cari Formatori, continuate a promuovere la dimensione spirituale nei seminaristi, affinché apprezzino la preghiera, l'Eucaristia, la conoscenza della Parola di Dio e della tradizione viva della Chiesa, la confessione frequente, la comunione fraterna con i compagni e l'ascesi come partecipazione alla croce di Cristo.
Continuate ad approfondire la formazione umana, che aiuterà l'aspirante al Sacerdozio ad acquisire maturazione nella propria personalità, caratterizzata dal senso di responsabilità e dal buon uso della libertà, dalla fedeltà alla parola data, dalla capacità di assumere liberamente impegni definitivi, come quelli che comporta la vocazione di consacrazione a Dio nel celibato sacerdotale e gli altri aspetti del ministero presbiterale (cfr Optatam totius, n. 11; Pastores dabo vobis, nn. 43-44).
È importante anche la formazione culturale, con una diligente attenzione per le diverse discipline accademiche, in modo che i seminaristi siano in grado di illuminare il tempo che stanno vivendo con la luce del Vangelo e delle scienze umane.
In definitiva, e come afferma il Concilio Vaticano II: «tutta l'educazione degli alunni deve tendere allo scopo di formarne veri pastori di anime, sull'esempio di nostro Signore Gesù Cristo maestro, sacerdote e pastore... tutti gli aspetti della formazione, spirituale, intellettuale, disciplinare, siano con piena armonia indirizzati a questo fine pastorale» (Optatam totius, n. 4).
Cari amici, le sfide sono grandi e complesse. Non abbiate paura! In questo itinerario, permettetemi di dirvi, potete contare su un'alleata inestimabile. Mi riferisco a Maria, la Madre di Gesù. Sono sicuro che voi, come San Giovanni sul Calvario, avete già accolto la Vergine «nella vostra casa», ossia nel vostro cuore, nella vostra vita, nelle vostre gioie e difficoltà (cfr Gv 19, 25-27).
Alla scuola di Maria Gesù si preparò al suo ministero di Buon Pastore. Così, alla scuola di Maria, il futuro pastore di anime deve forgiare la sua personalità come discepolo fedele di Cristo.
Che Nuestra Señora de la Caridad del Cobre, Patrona di Cuba, vegli su di voi, sui vostri Formatori e sui Benefattori di questa casa! Che Ella benedica il vostro cammino verso il sacerdozio! La Vergine darà il tocco materno definitivo alla vostra formazione e vi condurrà da suo Figlio, dicendovi: «Fate quello che vi dirà» (Gv 2, 5).
A Lei mi rivolgo ora per supplicarla: «Vergine Maria, nelle tue mani pongo tutte queste intenzioni e al tuo Immacolato Cuore consacro tutti questi giovani e il loro anelito di santità. Custodiscili sotto la tua tutela e rendili amici forti e coraggiosi di Cristo, per la gloria di Dio, il bene della Chiesa e la salvezza del mondo».
Grazie!
Le cardinal Bertone à Cuba 10 ans après Jean Paul II
Feb 20, 2008
Le cardinal Tarcisio Bertone, secrétaire d’Etat du Saint-Siège, devrait rencontrer Raoul Castro lors du séjour qu’il effectuera à Cuba du 21 au 26 février. Radio Vatican a publié le 18 février le programme du voyage du ‘numéro deux’ du Vatican qui souhaite ainsi marquer le 10e anniversaire de la visite du pape Jean Paul II sur l’île cubaine en janvier 1998.
(eucharistiemisericor.free.fr, 19/02/08) Le secrétaire d'état devrait rencontrer la communauté catholique et les autorités politiques locales, même si pour l'instant on n'a pas précisé davantage de détails. Un entretien avec Raoul Castro qui a pris la tête du pouvoir depuis le mois de juillet 2006 par intérim suite à l'état de santé de son frère, est toutefois prévu. Fidel Castro vient d'ailleurs d'annoncer officiellement son renoncement à la présidence de Cuba. En effet, un long message signé de la main de Fidel Castro, daté du 18 février, à 17 heures 30, et publié sur Internet par le journal officiel "Juventud Rebelde", annonce que Fidel Castro "n'acceptera ni n'aspirera aux fonctions de président du Conseil d'État et de commandant en chef".
Le cardinal Bertone rencontrera également la Conférence des évêques cubains, à La Havane, le 21 février. Le 23 février, le secrétaire d’Etat du Saint-Siège célèbrera la messe à Santa Clara, et inaugurera un monument en mémoire de Jean-Paul II, 10 ans après son voyage historique à Cuba.
Le 24 février, il présidera la Sainte Messe à Guantanamo, à l’occasion du 10e anniversaire de la création du diocèse. Le 25 février, le cardinal Tarcissio Bertone participera à une rencontre de travail au ministère des Affaires étrangères. Dans l’après-midi, il tiendra une conférence à La Havane sur le thème : ‘La culture et les fondements éthiques de l’humanité’.
En outre, le secrétaire d'État du Vatican, le Cardinal Tarcisio Bertone, ne ferme pas la porte, dans une interview au journal italien Avvenire, à une possibilité de voyage de Benoît XVI à Cuba. « Jusqu'à présent cela n'a pas été possible. On verra bien dans l'avenir », affirme-t-il en se rappelant que Fidel Castro avait invité Benoît XVI à visiter l'île dans laquelle Jean-Paul II avait accompli un voyage historique en 1998. Fidel Castro fut même parmi les premiers représentants politiques - se rappelle encore Mgr Bertone - à demander que Jean-Paul II soit béatifié très vite après sa mort.
Intervista al Cardinale Tarcisio Bertone. di padre Ugo Sartorio
Feb 19, 2008
Tarcisio Bertone, Segretario di Stato, è il primo collaboratore di Benedetto XVI. Insieme a lui tratta i grandi problemi della Chiesa, ma al Papa comunica anche il grande affetto che lo circonda in ogni parte del mondo.
(italianosdargentina.com.ar, 18·02·08) Nell’accogliente e ovattata sala Pio X del Palazzo Apostolico, in Vaticano, i rumori della Roma frenetica e chiassosa sono distanti. Nella breve attesa, dopo essere stato scortato fin lì da un gentile e discreto sergente della guardia svizzera, noto due cose che sembrano quasi fuori posto in un luogo così carico di storia: un bel pallone bianco con vistosa banda rossa e con la scritta «Lega calcio», e un modellino in scala 1: 8 di una Ferrari con didascalia «1947-2007 Australian GP – Melbourne». Due prodotti italiani di successo in patria e di larga esportazione, un po’ come la diplomazia della Santa Sede, che si tesse bene in casa ma con altrettanta cura con la gran parte delle nazioni del mondo, ultimamente anche con gli Emirati Arabi Uniti. Tessitore il cardinal Tarcisio Bertone, piemontese doc, classe 1934 e da quasi un anno e mezzo a fianco di papa Benedetto XVI. Prima irrompe con la sua voce, poi saluta con un sorriso da salesiano abituato a stare in mezzo alla gente e subito si informa sul «Messaggero» e sui frati di Padova. Ci sediamo e parte l’intervista.
Msa. Eminenza, lei ricopre nella Chiesa un ruolo di grande importanza. Se dovesse spiegarlo a gente semplice, cosa direbbe?
Bertone. Sapete che il titolo preciso del mio incarico è Segretario di Stato, non tanto Vaticano ma Segretario di Stato di sua Santità Benedetto XVI; che significa l’incaricato del governo interno della Chiesa a nome e per mandato del Santo Padre, quindi colui che segue tutta la vita della Chiesa. Paragonando con lo Stato, si potrebbe immaginare un primo ministro della Chiesa cattolica che ha come primi collaboratori il Sostituto della Segreteria di Stato, una specie di ministro dell’Interno, e il Segretario per i rapporti con gli Stati che è un po’ come il ministro degli Esteri. Noi siamo le tre persone che collaborano più da vicino con il Santo Padre, anche se naturalmente il Segretario di Stato è quello che più degli altri vede il Papa, parla con lui e con lui tratta i problemi della vita interna della Chiesa, dei rapporti della Santa Sede con la comunità internazionale e con tutte le nazioni del mondo. A dire il vero la formula Segretario di Stato è antica, e fa riferimento a quando il Papa era a capo dello Stato pontificio e quindi aveva, appunto, il suo Segretario di Stato. Non a caso monsignor Bettazzi, vescovo di Ivrea, mi ha detto: «Ricordati di essere più Segretario di Chiesa che Segretario di Stato».
Con quale ritmo avvengono i suoi incontri con il Pontefice, e, se può dirmelo, quando non parlate di lavoro, di che cosa parlate?
Incontro regolarmente il Papa il lunedì pomeriggio, perché il lunedì è il giorno in cui il Papa riceve il Segretario di Stato, ma lo incontro o lo accompagno tante volte in varie manifestazioni. Facciamo diverse riunioni con gruppi di esponenti della Chiesa universale, partecipo alle principali celebrazioni liturgiche, discuto con lui i problemi della Chiesa, come le nomine più importanti, e le questioni politiche internazionali. Per cui oltre all’incontro, diciamo, di tabella settimanale, sono numerose le occasioni in cui siamo fianco a fianco.
A pranzo o a cena parliamo più liberamente di esperienze vissute, e da parte mia ne approfitto per informarlo puntualmente di viaggi e di incontri, soprattutto per comunicargli il grande affetto che circonda la sua persona. Quando, per esempio, sono stato tra i terremotati del Perù, ho incontrato soprattutto in una tendopoli centinaia di bambini contenti di vedere il rappresentante del Papa; erano allegri nonostante la prova terribile che avevano subìto con le loro famiglie e tutti volevano darmi un bacio da portare al Papa. Quando sono tornato dal Papa ho detto: «Santo Padre, dovrà riservarmi un po’ di tempo perché devo darle tanti baci, centinaia e centinaia di baci perché tutti mi hanno detto da un beso al Papa». Poi parliamo anche di sport, parliamo anche della mia famiglia o di attualità.
Se dovesse definire con due parole, di numero, la complessa e ricca personalità di Benedetto XVI, che parole sceglierebbe?
È un grande pensatore ricco di sapienza nel senso biblico e non solo di scienza. È un uomo dolcissimo, che comunica vicinanza, spiritualità e amicizia; uno che sa essere amico e coltiva saldamente l’amicizia. Quando incontra qualcuno gli dà l’impressione di averlo già incontrato e ognuno si sente a suo agio.
Spostiamo l’attenzione sui documenti del Papa, apprezzatissimi per chiarezza e incisività. Dopo Deus Caritas est c’è stata l’enciclica Spe salvi, una gioiosa sorpresa per molti cristiani e non. Tutti si aspettavano un’enciclica sulla dottrina sociale della Chiesa, mentre è arrivato questo documento breve ma vibrante. Cosa più l’ha colpita?
In verità il Papa è un uomo che pensa, prega, continua a leggere, e ha con sé il bagaglio immenso, direi inesauribile, della sua scienza teologica e della sua esperienza di incontri con personalità di tutto il mondo, oltre alle attività pastorali: ricordiamo che dopo essere stato professore in diverse università tedesche è stato anche per alcuni anni arcivescovo di Monaco di Baviera. Con questo patrimonio Benedetto XVI ha intuizioni, una grande sensibilità sulle attese del mondo moderno e capacità di dialogo con la modernità, come si è visto anche nella nuova enciclica. Egli ha intuito che la Chiesa, in un tempo nel quale è immersa nelle prove, ha soprattutto bisogno di speranza, e proprio per tale motivo ha scritto di getto questa enciclica che era già pronta nel suo perfetto tedesco prima delle vacanze dello scorso anno. Si è trattato di un grande dono per la Chiesa e per il mondo, di un segnale che dice la grande sintonia del Papa con il mondo nei suoi tormenti, nelle sue attese, nelle sue traversie e nelle sue aspirazioni migliori. È tempo di dare risposta a queste attese.
Passiamo a Giovanni Paolo II, che lei ha conosciuto molto bene. Ci può raccontare alcuni ricordi?
Con Giovanni Paolo II ho lavorato molto, a Roma, come consultore dei vari dicasteri romani. Poi, nominato Segretario della Congregazione per la dottrina della fede per volontà del cardinale Ratzinger, ho avuto spesso occasione di frequentare anche la tavola delle riunioni e della mensa di Giovanni Paolo II, perché una delle sue caratteristiche era di essere infaticabile: aveva sempre a mensa ospiti, specialmente a pranzo, con i quali continuava discussioni iniziate anche a metà mattinata.
Si parlava di temi o problemi della Chiesa, ma anche di questioni scientifiche e talvolta il Papa, tra una portata e l’altra, ne approfittava per prendere appunti. Alla sera, invece, preferiva incontrare amici e conoscenti, con i quali ripercorrere le tappe della vita e discutere un po’ di tutto, con grande libertà.
Una volta gli dissi: «Ma come fa ad andare avanti così, sempre a contatto con la gente? Non potrebbe stare un po’ più tranquillo, almeno a pranzo o a cena?». La risposta fu: «Sono abituato in questo modo dai tempi di Cracovia», cioè da quando era arcivescovo di quella città.
Oltre a essere infaticabile, Giovanni Paolo II era anche un uomo deciso e determinato. Ricordo di avere molto ammirato i famosi discorsi pronunciati a Nowa Huta, quando era arcivescovo di Cracovia, ma poi anche gli interventi in difesa della vita e dei diritti umani. Ricordo ancora la chiara presa di posizione a favore della dichiarazione Dominus Iesus, nel famoso Angelus del primo ottobre del 2000: Gesù è il Signore, l’unico e universale salvatore. Mentre qualcuno gli consigliava almeno un rinvio di quell’intervento, il Papa non tornò indietro.
Di Giovanni Paolo II ricordo anche molto volentieri il grande senso dell’amicizia. Quando ero arcivescovo di Genova, ogni volta che tornavo a Roma diceva: «Come mai è andato così lontano? Lavoravamo così bene insieme, andavamo d’accordo…». E io rispondevo: «Ma Santo Padre, è lei che mi ha mandato a Genova, mica ci sono andato io spontaneamente…». Giovanni Paolo II aveva questo grande senso di amicizia, e devo dire che è bello lavorare con grandi personalità che danno fiducia e coltivano l’amicizia.
Oggi esce in libreria un nuovo libro del Papa, in cui si pubblicano degli interventi che ha elaborato nel corso della sua carriera teologica. Tra questi un saggio scritto poco dopo il ’68 e che risente dell’atmosfera di quegli anni: «Perché sono ancora nella Chiesa». Lei eminenza, dov’era nel ’68?
Nel ’68 io ero all’Università Pontificia Salesiana, come professore di teologia morale. Ho vissuto quel periodo – un periodo poi abbastanza tumultuoso anche a Roma – nelle varie Università romane. Potrei ricordare degli episodi, anche se non sempre belli, discussioni a non finire e dibattiti… ma prima del ’68 ho avuto la fortuna di vivere come studente il periodo bellissimo del Concilio Vaticano II, e quindi l’incontro con i padri conciliari. Ricordo alcuni padri polacchi come il cardinal Wyszynski, il giovane monsignor Wojtyla e l’arcivescovo Baraniak di Poznan, salesiano; l’incontro con questi padri, con questi eroi dell’Europa orientale che venivano dai regimi comunisti come coraggiosi testimoni della fede, è stato per me di grande importanza. La ricchezza di doni che tutti abbiamo ricevuto durante il Concilio è veramente incalcolabile.
Dopo gli entusiasmi è venuta anche la prova, lo smarrimento, soprattutto nei primi anni successivi al Concilio, anche a motivo della stessa interpretazione dei documenti conciliari. Si sono purtroppo intraprese strade non coerenti con la tradizione, e questo non ha fatto bene alla Chiesa. Per dare un’idea della situazione altalenante di quegli anni, ricordo un fatto: mentre nei primi anni dopo il Concilio si era venuti a trattare la religiosità popolare con molto distacco e diffidenza, quasi con disprezzo, parlando apertamente di «declino e superamento della religiosità popolare», già a partire dal ’72 si cambiò rotta sottolineando la «persistenza della religiosità popolare».
Lei è stato certamente a Padova, nella Basilica di sant’Antonio. Nella sua famiglia, nella sua vita personale, c’è qualche legame con questo santo?
Intanto noi come famiglia eravamo molto devoti di sant’Antonio di Padova. Non da Padova, perché è da Lisbona, no? Ma specialmente lo ricordavamo a Natale, perché aveva preso in braccio Gesù bambino, e poi quando smarrivamo qualche cosa; veniva spontaneo pregare sant’Antonio, il santo che fa ritrovare le cose smarrite.
Ma poi io sono stato anche arcivescovo di Vercelli, e sant’Antonio – secondo l’antica tradizione delle Cronache della biblioteca capitolare di Vercelli – ha passato alcuni mesi in quella città dall’abate Gallo, per confrontarsi, e lì ha compiuto numerosi miracoli. Quando le reliquie di sant’Antonio hanno fatto un «pellegrinaggio» tra le diocesi italiane, naturalmente c’è stata una sosta anche a Vercelli, e i vercellesi hanno manifestato la loro grande devozione al santo di Padova. Io personalmente ho organizzato un incontro con tutti gli studenti delle scuole di ogni ordine e grado, presentando sant’Antonio come «studente» a Vercelli, anche se in quegli anni era già sacerdote. L’importante è che abbia voluto ulteriormente confrontare la qualità della sua scienza teologica e della sua spiritualità. Gli studenti rimasero molto toccati da questo esempio di sant’Antonio.
E poi sono stato a Padova diverse volte, una volta ho celebrato solennemente nella Basilica e ho pure premiato, nel 1993, i vincitori del XIX Concorso nazionale della bontà.
Un’ultima domanda: Lei incontra persone importanti, spesso decisive per le sorti dell’umanità. Ne ricava motivi di speranza per il futuro?
Sì. Devo dire che le personalità che incontro, non solo quelle di Chiesa ma anche personalità politiche, degli enti internazionali, i capi di stato, sono persone preparate e determinate, con dei progetti positivi, che meritano apprezzamento. Vengono a interrogare il Papa, la Santa Sede, a interrogare anche il Segretario di Stato, per una valutazione sui loro progetti. Alcuni chiedono esplicitamente la preghiera del Papa, la preghiera mia, la preghiera della Chiesa cattolica per sostenere le loro azioni per il bene comune.
Poi, oltre le buone intenzioni, a volte anche i progetti più belli si scontrano magari con le situazioni dei rispettivi Paesi, con forze parlamentari, ma io credo che abbiamo motivo di ben sperare, anche per la qualità delle persone che vengono in Vaticano e dal Papa.
Ultimamente abbiamo avuto l’incontro con tutto il corpo diplomatico accreditato presso la Santa Sede: il Papa, come sempre, ha fatto una panoramica, un tableau dei punti caldi del mondo, offrendo le sue indicazioni, e gli ambasciatori direi unanimemente hanno raccolto queste istanze decisi a riproporle ai rispettivi governi.
La ringrazio di questa tonalità positiva con la quale ha chiuso l’intervista.
Auguri al «Messaggero di sant’Antonio», auguri a tutti i lettori. Anch’io mi raccomando all’intercessione di sant’Antonio.
La scheda
Il cardinale nasce a Romano Canavese (diocesi di Ivrea), il 2 dicembre 1934, quinto di otto figli. Attratto dalla vocazione salesiana, diventa sacerdote nel 1960. Nel 1967
è chiamato a Roma, per assumere la cattedra di Teologia morale speciale all’Ateneo Salesiano, poi Università Pontificia Salesiana della quale, tra l’89 e il ‘91, sarà anche rettore. In quegli anni a Roma svolge un’intensa azione pastorale, contribuendo efficacemente alla promozione dei laici. Negli anni ’80 è Consultore per la Santa Sede in diversi Dicasteri della Curia romana. Nel 1991 il Santo Padre lo chiama alla guida della Diocesi di Vercelli, la più antica del Piemonte. Il 28 gennaio 1993 è nominato dalla Cei Presidente della Commissione ecclesiale Giustizia e Pace e, nel 1995, diventa Segretario della Congregazione per la Dottrina della Fede. Giovanni Paolo II il 10 dicembre 2002 lo nomina Arcivescovo Metropolita di Genova e il 21 ottobre 2003 Cardinale di Santa Romana Chiesa. Dal 15 settembre 2006, per volontà di Benedetto XVI, è Segretario di Stato Vaticano.
Fonte: messaggerosantantonio.it
Le Cardinal Bertone raconte le pape Benoît XVI
Feb 17, 2008
« Il est un maître pour tous, pas un théologien parmi d'autres »
(eucharistiemisericor.free.fr, 15.02.08) "L'enseignement de Benoît XVI peut ne pas être inscrit parmi les tendances théologiques de notre temps''. Le secrétaire d'État, le cardinal Tarcisio Bertone, pour lequel ''on ne peut certainement pas cacher la profondeur théologique'' de Joseph Ratzinger, mais ne peut pas ignorer qu'en étant le pape ''son magistère interpelle le vécu concret de la communauté ecclésiale'' le souligne fortement. Selon Mgr Bertone, "dans l'enseignement de Benoît XVI, l'Église et le monde s'interpellent mutuellement comme des interlocuteurs qui se cherchent et se confrontent, parce que la vérité de l'homme est la première préoccupation de l'Église et la nouvelle que Dieu est Amour, est celle que le monde attend depuis l'éternité".
Et en effet, dans ses discours et documents, le Saint-Père "offre une approche importante pour la vie de l'Église et pour le monde culturel de notre époque", même en répondant aux questions, ''parfois inexprimées, de la culture contemporaine''. ''Le magistère de Benoît XVI - affirme le cardinal Bertone - ouvre la voie à un profond renouveau de la vie de la communauté ecclésiale, appelée à trouver en elle, et non en dehors, l'harmonie avec le chemin de l'histoire, parce que l'histoire humaine est déjà le présent vécu de son existence". Certes, "la vie chrétienne ne doit pas être vécue parmi les formes d'une religiosité mythique ou parmi des propositions d'animation sociale", mais le message évangélique rend ''le croyant apte à comprendre et à servir l'histoire'' et donc ''à construire l'Église et poser les bases pour la construction d'une société nouvelle", comme nous l'enseigne ''le réalisme de la foi, plusieurs fois affirmé par Benoît XVI, et que la communauté chrétienne doit garder précieusement''.
Le pape indique aussi "la voie principale pour recréer le tissu chrétien de la communauté ecclésiale, parfois absorbée par des préoccupations qui détournent son regard du Christ". Ces considérations, le premier collaborateur de Benoît XVI a voulu les exprimer, dans la préface des analyses de la pensée ratzinguérienne proposée par don Lorenzo Leuzzi, responsable de la pastorale universitaire du diocèse de Rome, dans un livre suggestif : '' Athènes et Jérusalem, à nouveau ensemble". "Le titre choisi - souligne le cardinal Bertone - conduit le lecteur dans le vif du débat culturel et pastoral contemporain sollicité par le magistère de Benoît XVI, dont les interventions révèlent progressivement une structure profonde et articulée qui petit à petit se met en place''.
Pour le Cardinal salésien, ''la perspective suggestive de réaliser une nouvelle rencontre entre Athènes et Jérusalem n'appartient pas à la nostalgie du passé, mais constitue un projet ambitieux que l'humanité a devant elle. De là, en effet, dépend le destin de l'homme. Nous tous - écrit-il - en sommes conscients. Mais une plus grande responsabilité pèse sur les hommes et les femmes qui ont rencontré l'Amour, son visage humain en Jésus de Nazareth, et qui sont appelés à partager avec Benoît XVI, le désir de servir l'homme dans leur existence historique de façon concrète". Pour le cardinal Bertone, "Athènes et Jérusalem peuvent à nouveau se rencontrer parce que dans le cœur de l'Église, la foi et la raison peuvent éclairer favorablement les voies nouvelles à suivre''. En effet, ''comme cela s'est produit dans le passé, la communauté chrétienne doit répondre aujourd'hui avec générosité aux attentes de l'humanité, engagée dans un tournant difficile de l'histoire, encore dépourvue de solutions adéquates pour un développement intégral de la personne humaine". ''Si la conscience qu'Athènes et Jérusalem peuvent à nouveau se rencontrer, se développe, l'histoire continuera son chemin" - conclut le cardinal - sur des voies que tous les hommes pourront parcourir avec joie et sérénité".
Costruire la Chiesa è costruire la nuova società
Feb 15, 2008
Presentazione dell'ultimo libro di monsignor Lorenzo Leuzzi.
CITTA' DEL VATICANO, giovedì, 14 febbraio 2008 (ZENIT.org).- “Costruire la Chiesa è porre le basi per la costruzione di una nuova società”. E' quanto afferma il Cardinale Tarcisio Bertone nella presentazione dell'ultimo libro di monsignor Lorenzo Leuzzi, “Atene e Gerusalemme, di nuovo insieme”.
Il Segretario di Stato vaticano si è detto “molto lieto” di presentare la raccolta di riflessioni di monsignor Leuzzi, Direttore dell'ufficio per la pastorale universitaria del Vicariato di Roma e Segretario della Commissione Università del Consiglio delle Conferenze Episcopali d' Europa (CCEE).
Il testo verrà presentato giovedì 21 febbraio alle 18.00 presso la Sala Marconi della Radio Vaticana.
“Il titolo scelto – osserva il Cardinale nella presentazione – conduce il lettore nel vivo del dibattito culturale e pastorale contemporaneo sollecitato dal Magistero di Benedetto XVI, i cui interventi rivelano progressivamente una struttura profonda e articolata che a mano a mano va dipanandosi”.
L'itinerario proposto dal testo, “a cominciare dalla successione dei temi trattati, offre una sollecitazione importante per la vita della Chiesa e per il mondo culturale dei nostri giorni: l'insegnamento di Benedetto XVI non può essere ascritto fra le tendenze teologiche del nostro tempo”.
“Non si può nascondere la sua profondità teologica”, ha osservato il Cardinal Bertone, “ma il suo Magistero interpella il vissuto concreto della comunità ecclesiale e le domande, talvolta inespresse, della cultura contemporanea”.
“Nell'insegnamento di Benedetto XVI la Chiesa e il mondo si richiamano a vicenda come interlocutori che si cercano e si confrontano, perché la verità dell'uomo è la prima preoccupazione della Chiesa e la notizia che Dio è Amore è ciò che il mondo attende dall'eternità”.
Quanto alla prospettiva di realizzare un nuovo incontro tra Atene e Gerusalemme, per il Segretario di Stato vaticano “non appartiene alla nostalgia del passato, ma costituisce un progetto ambizioso che l'umanità ha dinanzi a sé”, dal quale “dipende il destino dell'uomo”.
Da questo punto di vista, “una responsabilità maggiore” incombe su quanti “hanno incontrato l'Amore, il suo volto umano nel Gesù di Nazareth” e “sono chiamati a condividere con Benedetto XVI il desiderio di servire l'uomo nella sua concreta esistenza storica”.
Il Magistero del Papa, prosegue il porporato, “apre la strada ad un profondo rinnovamento della vita della comunità ecclesiale, chiamata a trovare in se stessa, e non fuori di sé, la sintonia con il cammino della storia, perché la storia umana è già presente vissuto della sua esistenza”.
“La vita cristiana non va annoverata tra le forme di religiosità mitico-simbolistiche o tra le proposte di animazione sociale, ma è reale inserimento in Cristo, che è il Logos-Parola. La vita nuova in Cristo, donata nel Battesimo, è pienezza di storicità, che rende il credente abilitato a comprendere e a servire la storia”.
É il realismo della fede “la via maestra per ricreare il tessuto cristiano della comunità ecclesiale, talvolta assorbita da preoccupazioni che distolgono il suo sguardo da Cristo”.
“Atene e Gerusalemme possono ritornare ad incontrarsi perché nel cuore della Chiesa la fede e la ragione sono nella condizione favorevole di illuminare le strade nuove da intraprendere”.
Come in passato, prosegue il porporato, anche oggi la comunità cristiana “deve rispondere con generosità alle attese dell'umanità, impegnata in un difficile tornante della storia, ancora privo di adeguate soluzioni per lo sviluppo integrale della persona umana”.
Le riflessioni raccolte nel volume di monsignor Leuzzi possono quindi essere “un incoraggiamento, non solo a livello teorico, ma anche operativo, per accogliere con fiducia le sfide della cultura contemporanea e di creativa condivisione del Magistero di Benedetto XVI orientato al rinnovamento pastorale del tessuto ecclesiale”.
“Se crescerà in tutti la consapevolezza che Atene e Gerusalemme possano ritornare ad incontrarsi, il cammino della storia si snoderà su strade che tutti gli uomini potranno percorrere con gioia e serenità”, ha concluso.
Il '68 del cardinale Bertone: ''Un periodo tumultuoso"
Feb 07, 2008
Gli eventi di 40 anni fa al centro dell'attenzione. Nei giorni scorsi, polemiche sulle aperture di Gianfranco Fini. Ma non manca il punto di vista del cardinale segretario di Stato, in un'intervista al Messaggero di Sant'Antonio.
(korazym.com, 05/02/2008) Il '68? "Un periodo tumultuoso" ma prima "fortunatamente ho potuto vivere come studente il periodo bellissimo del Concilio Vaticano II". Ricordi di 40 anni fa del cardinale Tarcisio Bertone che in un'intervista al "Messaggero di Sant'Antonio", è inetervenuto nel dibattito sul significato di quegli eventi. Questione complessa che vede contrapposte numerose chiavi di lettura e anche riflessioni in controtendenza come quella di Gianfranco Fini che ha fatto autocritica sul ruolo della destra rispetto alle spinte del mondo giovanile. Il segretario di Stato, però, dà voce più che altro a ricordi personali.
"Nel '68 io ero all'Università Pontificia Salesiana - dice - come professore di teologia morale. Ho vissuto quel periodo - un periodo poi abbastanza tumultuoso anche a Roma - nelle varie Università romane. Potrei ricordare degli episodi, anche se non sempre belli, discussioni a non finire e dibattiti ma prima del '68 - prosegue - ho avuto la fortuna di vivere come studente il periodo bellissimo del Concilio Vaticano II, e quindi l'incontro con i padri conciliari. Ricordo alcuni padri polacchi come il cardinal Wyszynski, il giovane monsignor Wojtyla e l'arcivescovo Baraniak di Poznan, salesiano; l'incontro con questi padri, con questi eroi dell'Europa orientale che venivano dai regimi comunisti come coraggiosi testimoni della fede - sottolinea il porporato - è stato per me di grande importanza. La ricchezza di doni che tutti abbiamo ricevuto durante il Concilio è veramente incalcolabile".
Grandi entusiasmi, osserva Bertone, a cui seguirono anche "la prova e lo smarrimento", soprattutto "nei primi anni successivi al Concilio, anche a motivo della stessa interpretazione dei documenti conciliari". "Si sono purtroppo intraprese strade non coerenti con la tradizione - conclude il segretario di Stato - e questo non ha fatto bene alla Chiesa. Per dare un'idea della situazione altalenante di quegli anni, ricordo un fatto: mentre nei primi anni dopo il Concilio si era venuti a trattare la religiosità popolare con molto distacco e diffidenza, quasi con disprezzo, parlando apertamente di 'declino e superamento della religiosità popolare', già a partire dal '72 si cambiò rotta sottolineando la 'persistenza della religiosità popolare'".
Nell'intervista, il cardinale Bertone ha parlato anche del suo rapporto con Benedetto XVI. "Lo incontro regolarmente il lunedì pomeriggio - rivela al 'Messaggero di Sant'Antonio - perché il lunedì è il giorno in cui il papa riceve il Segretario di Stato, ma lo incontro o lo accompagno tante volte in varie manifestazioni. Facciamo diverse riunioni con gruppi di esponenti della Chiesa universale, partecipo alle principali celebrazioni liturgiche, discuto con lui i problemi della Chiesa, come le nomine più importanti, e le questioni politiche internazionali. Per cui oltre all'incontro, diciamo, di tabella settimanale - prosegue il porporato - sono numerose le occasioni in cui siamo fianco a fianco".
"A pranzo o a cena - afferma Bertone - parliamo più liberamente di esperienze vissute, e da parte mia ne approfitto per informarlo puntualmente di viaggi e di incontri, soprattutto per comunicargli il grande affetto che circonda la sua persona. Quando, per esempio, sono stato tra i terremotati del Perù, ho incontrato in una tendopoli centinaia di bambini contenti di vedere il rappresentante del papa; erano allegri nonostante la prova terribile che avevano subìto con le loro famiglie e tutti volevano darmi un bacio da portare al Papa. Quando sono tornato dal papa ho detto: 'Santo Padre, dovrà riservarmi un po' di tempo perché devo darle tanti baci, centinaia e centinaia di baci perché tutti mi hanno detto da un beso al papa'. Poi parliamo anche di sport, parliamo anche della mia famiglia o di attualità".
Per il segretario di Stato, Joseph Ratzinger è "un grande pensatore ricco di sapienza nel senso biblico e non solo di scienza. È un uomo dolcissimo, che comunica vicinanza, spiritualità e amicizia; uno - aggiunge - che sa essere amico e coltiva saldamente l'amicizia. Quando incontra qualcuno gli dà l'impressione di averlo già incontrato e ognuno si sente a suo agio". Ed ancora: "Il papa è un uomo che pensa, prega, continua a leggere, e ha con sé il bagaglio immenso, direi inesauribile, della sua scienza teologica e della sua esperienza di incontri con personalità di tutto il mondo, oltre alle attività pastorali".
La comunione, base della Chiesa
Jan 16, 2008
Visita i sacerdoti focolarini in occasione del loro incontro annuale.
CITTA' DEL VATICANO, mercoledì, 16 gennaio 2008 (ZENIT.org).- La comunione è l'elemento fondamentale alla base dell'azione della Chiesa e dei cristiani, ha sottolineato questo martedì il Segretario di Stato vaticano.
Il Cardinale Tarcisio Bertone lo ha affermato visitando i sacerdoti del Movimento dei Focolari in occasione del loro incontro annuale nel Centro Mariapoli di Castelgandolfo (Roma). Lo hanno accolto in oltre 600, provenienti da 54 Nazioni.
"Sono venuto in questa oasi di pace per un momento prolungato di gioia e di fecondità spirituale", ha detto il porporto secondo quanto si legge in un comunicato stampa ricevuto da ZENIT.
Il Cardinal Bertone ha elencato alcune delle sfide che i cristiani di oggi devono affrontare, sottolineando in primo luogo "l'irrilevanza della fede nella vita", "l'isolamento e la solitudine".
Le risposte dei fedeli e soprattutto dei sacerdoti, ha osservato, devono trovare il loro fondamento "nella fede solida e nella comunione: 'Creare strutture e prassi di comunione'".
Quest'ultimo elemento è fondamentale anche per far fronte alle frequenti crisi dei giovani sacerdoti, ha spiegato invitando ad "adottare già nei seminari il paradigma della comunione".
Allo stesso modo, la comunione è decisiva anche per quanto riguarda i Movimenti ecclesiali, che per il Cardinale "hanno piena cittadinanza nella Chiesa".
"La loro presenza, viva, efficace, trasformante, suscita attenzione anche nei non cristiani", ha osservato, invitando a "potenziare lo spirito e la prassi di comunione tra nuovi carismi e istituti storici".
Il porporato ha poi ascoltato le testimonianze di alcuni "focolari sacerdotali" sugli effetti che il "carisma dell'unità" vissuto provoca nei vari contesti ecclesiali e socio-culturali.
I sacerdoti hanno rivolto delle domande al Segretario di Stato, affrontando temi che vanno "dall'attuazione del magistero di Benedetto XVI, alle sfide della Chiesa nel mondo di oggi, dalle lacune delle comunità ecclesiali alla priorità nelle scelte pastorali", "il ruolo dei Movimenti ecclesiali, l'attuazione della 'Chiesa-Comunione', la forza trasformante della Parola, la formazione nei seminari, l'aiuto ai sacerdoti in difficoltà", "il rapporto personale, quotidiano, del Cardinale con il Papa".
Il Segretario di Stato ha concluso il suo intervento con un commento sulla questione del relativismo, affermando che "non bisogna stancarsi di cercare la verità e i testimoni della verità".
Dopo aver riconosciuto il ruolo fondamentale dei fondatori nella via della Chesa, ha inviato un "calorosissimo saluto" a Chiara Lubich, fondatrice dei Focolari.
Ratzinger's Revolutionary-in-Chief
Jan 14, 2008
Benedetto è il Papa, ma Bertone è il Sommo Pontefice"-- "Benedict is the Pope, but Bertone is the Supreme Pontiff."
Whispers in the Loggia, Thursday, January 10, 2008
Ratzinger's Revolutionary-in-Chief
Benedetto è il Papa, ma Bertone è il Sommo Pontefice"
-- "Benedict is the Pope, but Bertone is the Supreme
Pontiff."
That's the word from Rome these days as Cardinal
Tarcisio Bertone keeps consolidating the sort of
all-powerful brief his recent predecessors as
Secretary of State could only dream of.
Every pontificate has one figure of overarching
influence: John Paul II had his private secretary of
four decades, now-Cardinal Stanislaw Dziwisz; Paul
VI's über-aide was his Sostituto, Giovanni Benelli,
who was rewarded shortly before his master's death
with the archbishopric of Florence and -- at a "snap"
consistory called with the prime intent of ensuring
his presence in the next conclave -- the red hat. (In
a historic irony, while Benelli died prematurely at 61
five years later, one of the other three cardinals
created with him was the freshly-ordained archbishop
of Munich and Freising, Joseph Ratzinger.)
For all these, it's been seven decades since the
official who's job is being the Pope's chief
lieutenant has actually been that, the last instance
being Cardinal Eugenio Pacelli, who succeeded Pope
Pius XI after serving as his predecessor's voice,
eyes, ears and, thanks to his unprecedented global
travel, his unchallenged messenger at home and abroad.
Almost 81, Benedict XVI "realizes he doesn't have the
energy to do everything," as one curial hand put it.
While the pontiff has devoted much of his time to
teaching -- writing his catecheses, letters and
homilies, to say nothing of the books -- he's reserved
the appointment of bishops and, to a lesser extent,
questions of liturgy as his prime ad intra pursuits.
The rest is largely left to Bertone, the 73 year-old
Salesian who served as Cardinal Ratzinger's #2 at the
Congregation for the Doctrine of the Faith (where the
former is still said to keep a more-than-gentle hand)
before being named archbishop of Genoa in 2002 and a
cardinal the following year.
Returning to his boss' side in 2006 as the Vatican's
"prime minister" and chief diplomat, the
football/soccer enthusiast with no diplomatic training
and a penchant for blunt talk has since carved himself
a purview including facets as the pontiff's chief
spokesman, loyalty enforcer, administrative delegate
and, most crucially, reinventor of the Roman Curia in
his own image.
Sixteen months on, the ripple-effects of the
"Vice-Pope" have only increased with time, and
exponentially at that.
Among other aspects, an unprecedented flood of
Salesians have been called to the episcopacy from the
community's ranks, the Vatican offices have become
more Italianized (with international veterans said to
be "feeling the chill"), his Genoa secretary and MC
Guido Marini has been brought in to implement the
"restoration" of papal liturgy, and after Monday's
strong message to the opening of their General
Congregation, one attuned Jesuit remarked that
Cardinal Franc Rode's homily bore "all the
fingerprints" of the Secretary of State. As concerns
these shores, Bertone's credited (or blamed) with
successfully persuading Benedict that the
initially-planned Boston stop on his first US visit in
mid-April would unwisely make the sex-abuse crisis the
frame of the entire six-day trip, and it's said that
his leanings have already been made known on the
Stateside church's Big Story of 2008: the appointment
of a new archbishop of New York.
Given the perceived resistance within the Curial ranks
from loyalists of his predecessor, Cardinal Angelo
Sodano -- who, after retiring, delayed his departure
from the Secretary's traditional apartment in the
Apostolic Palace, leaving Bertone consigned for months
to St John's Tower in the Vatican Gardens -- Bertone
chose a week in November to send two unmistakable
signals, exiling Sodano's "favorite son" from the
diplomatic corps and announcing plans for a first-ever
system of "merit-based" (read: loyalty-based) pay for
Curial employees.
That week in November just happened to coincide with
Sodano's 80th birthday.
Made Camerlengo by Benedict last April (and thus
responsible for the affairs of the Holy See in the
event of its vacancy), circles close to the papal
apartment have spoken to a sense that Bertone isn't
just being given the broad portfolio to carry it out
for the reigning Pope, but with a thought that, like
Pacelli before him, the deputy is being "groomed" to
ascend even further.
In the new edition of The Tablet, Robert Mickens
explores the Revolution and its leader:
Now in his seventeenth month in the post, the
northern Italian cardinal has not only had to deal
with the usual diplomatic controversies that come with
the territory, but he has also had to cope with
negative news reports that he himself has often
generated. These have mainly resulted from his own
personal penchant for frequently "issuing statements"
in informal press scrums only to chide reporters later
for quoting him "out of context". Thus he routinely
has accused the "secularist" media for waging an
"orchestrated campaign" to discredit, embarrass and
attack the Catholic Church. This, in turn, has helped
feed a growing victim mentality among many Catholics,
especially in Italy.
But Cardinal Bertone's biggest obstacles are not
from the outside world. Rather, they are found among
certain segments of the Roman Curia where a wall of
passive-aggressive opposition to him was already
forming in the weeks when his appointment as Secretary
of State was still just a rumour.
The curial "obstructionists" and other critics are
still convinced that the cardinal lacks essential
qualifications for such an internationally important
job. Some of them quietly bristle at his lack of
experience as a papal diplomat; for example, he was
not groomed at the prestigious Accademia
Ecclesiastica, as were they and most of the cardinal's
predecessors of the past 300 years. Some point to what
they call the cardinal's unspectacular academic
career; one of his former confrères claims that
professors at the Rome-based Salesian University
awarded the then-Fr Bertone (also a professor at the
time) his canon law doctorate behind closed doors,
rather than requiring him to defend his thesis in the
more customary setting of a "public defence". And
still others consider the Secretary of State's
cultural background as far too limited for his post;
he has only ever lived in Italy and, while he claims
familiarity with several foreign languages (but not
English), he is not known to speak any of them with
proficiency....
The Pope probably has few genuine and long-time
admirers or supporters more eager to serve him than
the strapping Salesian cardinal. During nearly eight
years (1995-2003) as secretary of the Congregation for
the Doctrine of the Faith (CDF), the then-Archbishop
Bertone proved his worth. It is well known that he did
much of the so-called "heavy lifting" for the prefect
at the time - Cardinal Joseph Ratzinger. And evidently
the then future Pope never forgot it. As Benedict XVI
approaches the third anniversary of his pontificate,
it appears increasingly more plausible that he may
have picked Cardinal Bertone as his Secretary of State
for the very reasons the curial "obstructionists" have
opposed him.
In choosing an Accademia "outsider", the Pope was
perhaps hoping for a right-hand man that would help
him rid the Roman Curia of "church bureaucrats" and
bring in new personnel more in line with his own
theological and ecclesiological thinking. And while
few people are under the illusion that the cardinal
alone is making the major personnel decisions, his
influence on the Pope cannot be discounted. How else
does one explain the ever-increasing Italian
population in the middle and upper ranks of the Curia?
Or the fact that Italian continues to become more and
more the only accepted language in what the Second
Vatican Council hoped would be a fully
"internationalised" papal curia?
Cardinal Bertone's view on this is conditioned by
the fact that he is a Salesian. "I am and remain a
priest of Don Bosco," he never tires of repeating.
Although now present all over the world, the Salesians
are undoubtedly the "most Italian" of all the major
religious orders in the Church - even more so than the
Franciscans. And having an especially outgoing
Salesian as his top aide adds extra punch to the more
cerebral Pope Benedict's main cultural project;
namely, strengthening the Catholic Church's influence
in Italy and, even more importantly, reawakening the
Christian identity of Europe....
Cardinal Bertone has tried to emulate some of the
style of Pacelli, the future Pius XII. Despite the
enormous intellectual, diplomatic and temperamental
differences between the two churchmen, the current
Secretary of State has been playing a ubiquitous
public role in the past few months in much the same
way his predecessor did in the 1930s. He has carried
out high-profile and much-publicised travels
throughout Eastern and Western Europe. He went to Peru
last summer on a scheduled visit that happened to
coincide with post-earthquake clean-up efforts. And he
was the keynote speaker at a Knights of Columbus
convention in the United States, despite not speaking
English. He has spoken at universities, business
clubs, the annual gathering of Communion and
Liberation, and just about any other event that his
schedule permits.
He says: "In response to the critics I have to say
that from the beginning of my academic activities I
have never wanted to close myself in an office to
study papers." He adds that even people who hold "the
highest and most important roles" in the Church should
be out "meeting the people".
This populist touch has won him praise from many
people - certainly at the beginning of his
appointment. And it has marked a major change from his
most recent predecessor, Cardinal Angelo Sodano, who
was seen (perhaps unfairly) as a grey Vatican
statesman, formal and distant from ordinary people.
Most curial officials from the Sodano school of
thought - and there are many - are not comfortable
with their current boss' activism and are more
convinced than ever that the Holy See's diplomatic
work is most effective when it is done meticulously
and without attracting headlines.
As mentioned above, on his first US visit last year,
Bertone served as papal legate to the 125th Supreme
Convention of the Knights of Columbus.
With an intended audience of the entire church in the
United States, his keynote address to the Nashville
gathering is arguably the most authoritative preview
you'll find to April's papal visit, lest anyone hasn't
yet read it.
In a press conference during the trip, he also gave
his blessing to the burgeoning community of the
Nashville Dominicans, calling the "incredibly young"
sisters "very beautiful and very intelligent," also
hailing Secretary of State Condoleeza Rice's work for
peace as being "accompanied by the angels."
The "Vice-Pope" then lashed out at "the business
created around" the sex abuse scandals, terming it
"really unbearable" and praising the US church for
"fac[ing] this trial with dignity and courage."
"State of the World," Bertone Edition
Jan 03, 2008
In an interview with Famiglia Cristiana -- Italy's largest magazine -- the Secretary of State Cardinal Tarcisio Bertone outlined his Boss' '08, and the pontiff's priorities and plans in the New Year.
Whispers in the Loggia, Thursday, January 03, 2008
Yet again, the Pope has spoken through Vice -- his deputy, that is.
In an interview with Famiglia Cristiana -- Italy's largest magazine -- the Secretary of State Cardinal Tarcisio Bertone outlined his Boss' '08, and the pontiff's priorities and plans in the New Year.
While Italian affairs dominated Bertone's sit-down with the Pauline journal, the Salesian cardinal whose penchant for candor has made him Benedict's de facto chief spokesman didn't resist the temptation to delve into the affairs of the global church and the wider world.
Confirming reports that the drafting of Papa Ratzi's talks for his mid-April visit to the UN headquarters in New York and the East Coast are well underway, the SegStat -- whose office has particular responsibility for the 18 April UN address -- offered a preview, announcing that Benedict "will confirm the irreplacibility of the United Nations."
"The Pope's concerns" regarding the global body "are the same as those of the Secretary-General Ban Ki-moon," Bertone said, adding that he saw the South Korean diplomat as "a man of great spirituality." (Asked about his religious beliefs and how they informed his decisions at a press conference following his 2006 appointment, Ban said that the question was inappropriate and a "personal matter.")
Separating Benedict from pockets of church conservatives who've targeted the UN, the cardinal reaffirmed that "the Catholic church has always supported the work of the United Nations and will not change [its] policy."
"The address of Benedict XVI," he said, "will confirm the need to focus on the values that underpin [its] historical international declarations, simply from a concern over the difficulty of holding together in a sole world assembly almost 200 countries with different political and ideological backgrounds."
As the April visit to New York and Washington will be the first papal trip to the States occurring against the backdrop of a presidential election year, Bertone said that "the Pope is above factions."
"Somebody said that the US is always in campaign season," the cardinal noted. Even so, he admitted that "eventual exploitations" of the pontiff's presence and message "cannot be controlled."
Widely viewed as the Vatican's most powerful "prime minister" since Cardinal Eugenio Pacelli (the future Pius XII) stood alongside Pope Pius XI, Bertone returned to his Pope's most controversial document -- the July motu proprio allowing wider use of the pre-Conciliar 1962 Missal.
Noting the impending publication of a further instruction to "set the criteria" for the application of Summorum Pontificum, the cardinal said that the varying reactions to the document have reflected "discomposure." "Some arrived at accusing the Pope of having reneged" on Vatican II's liturgical teaching, he said, while others "have interpreted the motu proprio as the authorization of a return toward the sole [use of] the preconciliar rite."
"Both positions are erroneous," he said, terming them "exaggerated episodes that do not correspond to the intentions of the Pope."
As regards the international situation, Bertone said that the Holy See is pursuing ever more "openings and contacts" in its relations with China, praising its Communist leaders for "recognizing the positive value of religion" in 2007. Concerning Israel, while noting that the Vatican's "understand[s] the problem of [its] security," safety concerns cannot morph into "a negative attitude" toward its Catholic population. And Latin American leaders, he said, always need to "learn from and listen to the people."
To mark the 10th anniversary since Pope John Paul II's trip there, Bertone said he will visit Cuba in February, where he hopes to meet with interim President Raul Castro. Benedict will get to address the international situation in his own voice next week during the Pope's traditional "State of the World" speech to the diplomatic corps accredited to the Holy See.
An appeal for a "revived synergy" among the Catholic press also came up in the cardinal-secretary's remarks. Mentioning that certain agencies -- with Zenit cited by name -- "hold an important place in the media," Bertone said that "more needs to be done: connections between Catholic publishers, communication faculties, newspapers, radio and television." As with church-affiliated non-governmental organizations, he said that the goal must be "common actions, not separated -- or, worse still, pitted against each other.
"The conciliar idea of 'church-as-communion,'" he said, "must be translated into the daily work of the NGOs and the Catholic media: [either] work together more effectively, or otherwise risk decline and lose the challenge of engagement with modern society."
As the Pope's talking points have been veering more decidedly of late toward appeals to natural law and a common sense of morality, Bertone took up the papal push in his interview.
Recalling how the controversial lobbying by the Italian church against legislation for unmarried partners made 2007 a "demanding year" for the country's Catholics, the cardinal cited the natural law in declaring that "the church's position is not a partisan one."
"The concept of secularism opposed to religiosity is antihistorical," he said, bringing the president of "the most secularized" France, Nicolas Sarkozy, into his point. On the French leader's Vatican visit last month, the cardinal quoted Sarkozy as saying that "the Catholic church is a resource and not an obstacle or a threat to the development of the country. It doesn't differ with republican ideals."
"I've personally known great Communist and Socialist intellectuals who have had a secular, yet moral, vision," Bertone said, noting that despite their differences with the church, the thinkers were still able to "believe in an authentically moral and ethical project."
Benedict's natural law tack -- which, some observers expect, will result in a magisterial text on the concept sometime this year -- isn't just getting attention in Italy. High on the Pope's radar screen is said to be a Washington conference on "A Common Morality for the Global Age" that's been arranged at his personal request.
Three years in the planning, an international A-list of academics and other experts are slated to attend the four-day symposium in late March at the capital's Catholic University of America. The gathering's keynote will be delivered by a member of Benedict's "kitchen cabinet": the patriarch of Venice Cardinal Angelo Scola, and the pontiff -- who'll be spending a day on the university's campus two weeks later -- is reportedly keen to get a full briefing on the proceedings.
Il cardinale Bertone a "Famiglia Cristiana"
Jan 01, 2008
Nonostante gli attacchi che spesso subisce, la Chiesa si batte per il dialogo e la difesa dei valori in Italia e nel mondo.
(Radio Vaticana, 31/12/2007) Un’intervista-bilancio con uno sguardo agli avvenimenti ecclesiali e sociali del 2007, “letti” in prospettiva 2008: è quella rilasciata dal cardinale segretario di Stato, Tarcisio Bertone, al settimanale italiano “Famiglia Cristiana”, che la pubblicherà nel numero del 6 gennaio prossimo. Dalla situazione italiana a quella internazionale - passando per Medio Oriente e Cina - il cardinale Bertone esorta fra l’altro i media cattolici a stringersi in “rete” per incidere “con maggiore efficacia” nella società contemporanea. La sintesi dei temi affrontati dal segretario di Stato in questo servizio di Alessandro De Carolis:
Qual è la “risorsa” per il presente e il futuro del mondo? Il cardinale Bertone non ha dubbi: è la Chiesa con il suo patrimonio morale e sociale. Quella Chiesa bersagliata violentemente in Italia come nemmeno negli anni del più acceso anticlericalismo politico e ideologico, eppure aperta con convizione al dialogo, schierata in difesa dei valori “non negoziabili” della vita e della famiglia. La Chiesa che affronta con atteggiamento disponibile questioni internazionali delicate o intricate, sia si tratti di trovare la giusta sintonia nel dialogo con le autorità della Cina, che il giusto equilibrio nei rapporti con lo Stato israeliano per il bene della presenza del Vangelo in Terra Santa. Il recente passato e l’immediato futuro si intrecciano nelle valutazioni del cardinale Bertone, nell’ampia intervista anticipata dal settimanale dei Paolini, Famiglia Cristiana. Parlando della Cina, il segretario di Stato conferma che i contatti “proseguono”: “Diciamo che procediamo a piccoli passi, ma andiamo avanti”, osserva. E analogo realismo il porporato usa per analizzare lo stato del confronto con Israele, muovendo un preciso appunto. Mentre, da una parte - dice - la Chiesa si è impegnata a promuovere pellegrinaggi sui luoghi della salvezza cristiana - e il loro numero nel 2007 è stato il più alto dal Duemila - dall’altra, le autorità israeliane in nome del pur giusto problema della sicurezza continuano a creare ostacoli ai membri della Chiesa. “Noi - afferma il cardinale Bertone - ci siamo impegnati in un dialogo intenso, ma purtroppo non otteniamo soluzione a molti problemi concreti: diritti di proprietà, visti, eccetera. Il nostro personale religioso in Terra Santa non ottiene i visti, eppure non si può dire che minacci la sicurezza. Questa è una chiusura che impedisce un’attività serena”.
Sul versante italiano, il segretario di Stato definisce quello che sta per chiudersi l’anno di “pesanti attacchi” alla Chiesa italiana da parte di forze politiche che ancora concepiscono la laicità in opposizione alla religiosità: visione che il porporato definisce “antistorica”. In un Paese che appare deluso e impaurito, e troppo spesso raccontato dai media nei suoi eccessi negativi piuttosto che nella sua migliore normalità, il cardinale Bertone invita soprattutto i mezzi di comunicazione cattolici a valorizzare, attraverso “ravvivate sinergie”, “le ricchezze dell’Italia buona, operosa, generosa e morale”, ovvero le stesse qualità che non smette di sottolineare - insieme ai suoi malfunzionamenti - lo stesso capo di Stato, Giorgio Napolitano. L’Italia che ha bisogno di speranza, prosegue il segretario di Stato, si soffermi sulla speranza indicata dal Papa nella sua ultima enciclica nella quale - obietta fra l’altro - si “riprende il dialogo con la scienza senza smentirne la funzione”. Infine, pensando agli eventi – pontifici e personali – destinati a scrivere pagine importanti nel 2008, il cardinale Bertone accenna al suo viaggio a Cuba, previsto in febbraio - nel quale si augura, dice, di “vedere il fratello di Fidel Castro, Raul, che oggi guida il Paese” - e soprattutto si sofferma sulla visita di Benedetto XVI all’ONU. Secondo il segretario di Stato, il Papa, ribadirà in quell’occasione “la necessità di puntare sui valori che sottendono le storiche dichiarazioni internazionali e confermerà l’insostituibilità delle Nazioni Unite”.
Il cardinale Bertone a tutto campo: contrapporre laicità e religione è antistorico
Dec 30, 2007
La laicità e il ruolo dei cattolici in politica, le prospettive dell'Italia "litigiosa", il dialogo con l'Islame e l'ecumenismo, i rapporti della Santa Sede con Cina e Israele: il segretario di Stato a 360 gradi in un'intervista a "Famiglia Cristiana".
(korazym.org, 30/12/2007) Un'intervista nel suo stile: a tutto tondo sulle principali sfide della Chiesa. Raggiunto da Famiglia Cristiana, il segretario di Stato, cardinale Tarcisio Bertone, spazia in più direzioni, dalla laicità al ruolo dei cattolici in politica, dalla famiglia alle prospettive dell'Italia, dal dialogo con l'Islam all'ecumenismo, passando per i rapporti della Santa Sede con Cina e Israele.
LAICITA', PIU' RISPETTO PER I CATTOLICI. "La concezione di laicità opposta a religiosità è antistorica. Anche il presidente della laicissima Francia Nicolas Sarkozy ha detto pochi giorni fa a Roma che la Chiesa cattolica è una risorsa e non un ostacolo o un pericolo per lo sviluppo del Paese. E non contrasta con gli ideali repubblicani. Sarà mai possibile, anche per i laici italiani, pensare in questa maniera"? E' una domanda netta quella del cardinale Bertone, che invoca maggior rispetto per il ruolo pubblico dei cattolici, chiedendo al Partito democratico di non mortificarli e ricordando lo stile diverso del Pci. "C'era piu' rispetto - afferma Bertone -. La posizione di Gramsci e di tanti esponenti comunisti verso la religione era ben diversa da quella di certi laicisti attuali, i quali ritengono che un cattolico non possa avere un concetto positivo di laicità. Allora - chiede il porporato - Giuseppe Lazzati, Igino Giordani, Giorgio La Pira, e altre grandi personalità, cos'erano?''. Secondo Bertone, ''ci sono dei pregiudizi stereotipati, quasi che un cattolico non possa essere un cittadino vero''. Quanto alle polemiche sulle norme antiomofobia, "la posizione della Chiesa - spiega - non è partigiana, ma corrisponde al diritto naturale. Il partito comunista di Gramsci, Togliatti e Berlinguer, non avrebbe mai approvato le derive che si profilano oggi. Grandi intellettuali comunisti e socialisti che ho conosciuto personalmente avevano una visione laica ma morale, cioè credevano in un progetto morale ed etico autentico''.
L'ITALIA NON E' IN DECLINO. L'Italia non è un paese in declino, come spesso viene dipinto, ma l'eccessiva ''litigiosità'' costituisce un freno alle possibilità di crescita. Ne è convinto il cardinale Tarcisio Bertone che dice di non amare "i profeti di sventura", dal momento che "vi sono critiche vere che vanno fatte, ma non si può presentare l'Italia sempre negativamente". "E' autolesionismo di fronte all'opinione pubblica internazionale - dice - e un danno per tutte quelle risorse vere, positive, per quell'Italia che resiste, che lavora, che s'impegna per gli altri''. In ogni caso, nel nostro Paese, "la speranza si è un po' smarrita": ''Vedo trepidazione, delusione, a volte anche paura e l'aspirazione al benessere, l'abitudine ad avere sempre tutto, a vivere comunque nell'agiatezza, l'euforia della ricchezza proposta come unica meta di speranza oggi sono messe a repentaglio dalla situazione economica". E ancora: è un'Italia "un po' litigiosa, nonostante tutte le promesse di gettare ponti". In questo senso, il cardinale sottolinea ''la posizione più saggia e obiettiva'' del presidente della Repubblica Giorgio Napolitano''. ''Non cessa di indicare con forza le cose che non vanno, - spiega - ma valorizza le ricchezze dell'Italia buona, operosa, generosa, morale''.
IDEA DISTORTA DELLA FAMIGLIA. Con l'insistenza sui crimini e sui fatti di cronaca nera, i mass media divulgano un'immagine patologica dei nuclei familiari italiani, mentre ''la famiglia normale sembra scomparsa dall'orizzonte''. Il segretario di Stato evidenzia "una sorta di inclinazione dei media a presentare tutto ciò che di male colpisce le famiglie. Raccontano situazioni al limite - sottolinea -, la famiglia normale sembra scomparsa dall'orizzonte, quella dove si fatica, ma ci si vuole bene, si educano i figli anche alla solidarietà, all'impegno per gli altri, si prendono in carico i minori con l'affido, si adottano i bambini a distanza, segno che anche le situazioni di miseria nel mondo sono all'attenzione delle nostre famiglie normali''. Secondo Bertone, ''in Italia c'è una mentalità generosa, solidale, altruistica diffusa. Perché - chiede - quel soldato in Afghanistan è morto buttandosi sul kamikaze per salvare altre vite? E così il generoso gesto del vigile del fuoco Giorgio Lorefice di Genova? Perché erano stati educati secondo l'ispirazione evangelica per cui la propria vita va spesa per il bene degli altri''. Per il cardinale segretario di Stato ''le famiglie che si radicano in questo insegnamento sono la maggioranza in Italia, ma i media quasi non se ne accorgono''.
ISLAM ED ECUMENISMO. L'analisi del segretario di Stato si concentra poi sulla vita della Chiesa, a cominciare dal tema del dialogo. Per Bertone si sono fatti "passi avanti con gli ortodossi" e "passi ulteriori" con i musulmani. "Il problema ecumenico è una delle priorità del pontificato di Benedetto XVI, - ricorda - lo ha detto nel suo primo discorso pubblico e ha posto la questione al centro dell'ultimo concistoro con tutti i cardinali del mondo. Uno dei problemi da approfondire rimane il primato papale -sottolinea- Su alcuni temi, per esempio famiglia, pace, ambiente, l'unità è più visibile. Sui temi teologici continuera' la discussione. Ma io credo che, proprio per la stima di cui gode papa Benedetto XVI come teologo, possano essere fatti passi concreti anche su questo piano". Quanto alla lettera sul dialogo, inviata in Vaticano dai 138 intellettuali musulmani, per il cardinale "spingerà ad approfondire concretamente il dialogo con l'Islam nel pluralismo delle posizioni. La risposta della Santa Sede è stata positiva e prelude a passi ulteriori. Il Papa ha espresso la sua disponibilità a ricevere una delegazione. Dobbiamo ragionare serenamente su ciò che ci unisce senza dimenticare ciò che ci divide".
ENCICLICA E MOTU PROPRIO. Ottima accoglienza per la "Spe Salvi", reazioni più tiepide per il Motu proprio sul rito tridentino. Il bilancio è stato fatto dal cardinale Bertone che sulla questione della messa in latino annuncia un'Istruzione "che fissi bene i criteri di applicazione del 'motu proprio'''. Certo è che il documento papale ha ricevuto "reazioni scomposte''. ''Qualcuno - spiega - è arrivato ad accusare il Papa di aver rinnegato l'insegnamento conciliare. Dall'altra parte c'è stato chi ha interpretato il 'motu proprio' come l'autorizzazione al ritorno del solo rito pre-conciliare''. ''Posizioni entrambe sbagliate - commenta Bertone -, episodi esagerati che non corrispondono alle intenzioni del papa''. Spazio poi all'enciclica e alle polemiche sui presunti attacchi del papa alla scienza. In realtà, spiega Bertone, Benedetto XVI "riprende il dialogo con la scienza, senza smentirne il ruolo, la funzione, direi anzi la missione. Certamente stigmatizza anche le deviazioni". Al di là di tutto, "l'enciclica è stata ben accolta dai cattolici e dalle altre Chiese e comunità cristiane. Sono state diffuse circa due milioni di copie. Esprime un pensiero preciso, a volte tagliente, sicuramente stimolante dal punto di vista culturale, sui totalitarismi, che hanno fatto balenare false speranze, deluso le masse, disseminato sul cammino dell'uomo tanti miraggi".
IL PAPA NEGLI USA. Il cardinale ha analizzato poi il significato del prossimo viaggio del papa negli Stati Uniti, con la tappa alle Nazioni Unite. "La Chiesa cattolica ha sempre appoggiato il lavoro dell'Onu e non cambierà politica; - ha detto - Il discorso di Benedetto XVI alle Nazioni Unite ribadirà la necessità di puntare sui valori che sottendono le storiche dichiarazioni internazionali, pur nella preoccupazione circa le difficoltà di tenere insieme in un unico consesso mondiale quasi duecento Paesi con opzioni politiche e ideologiche diverse. E confermerà l'insostituibilità delle Nazioni Unite". Il viaggio avverrà nel pieno della campagna elettorale americana. Teme strumentalizzazioni? "Qualcuno dice che gli Stati Uniti sono sempre in campagna elettorale -replica Bertone- Il Papa è al di sopra delle parti". Poi, "eventuali strumentalizzazioni non si possono certo controllare", conclude il cardinale Bertone.
APERTURE DELLA CINA, INCOMPRENSIONI CON ISRAELE. ''Ci sono aperture e contatti che proseguono. Un fatto singolare è stato quest'anno il riconoscimento del valore positivo delle religioni da parte del partito''. Così il segretario di Stato descrive l'attuale situazione dei rapporti tra Santa Sede e Repubblica Popolare cinese. ''Diciamo che procediamo a piccoli passi, ma andiamo avanti'', dice Bertone, molto più duro con Israele. ''Noi comprendiamo il problema della sicurezza di Israele, - dice - ma questo non si può tramutare in un atteggiamento negativo verso i membri della Chiesa Cattolica, che ha fatto tanto negli ultimi 15 anni, sia per regolarizzare i rapporti con Israele, sia per migliorare la comprensione dell'ebraismo''. ''Il nostro personale religioso in Terrasanta - denuncia il porporato salesiano - non ottiene i visti, eppure non si puo' dire che minacci la sicurezza. Questa - lamenta Bertone - è una chiusura che impedisce un'attività serena'' Per il segretario di Stato, mentre ''i pellegrini di tutto il mondo contribuiscono ad alimentare nel mondo un'immagine più giusta'' dello Stato ebraico, che di fatto ''arricchiscono'', sembra che ''Israele non valuti opportunamente e adeguatamente tutto cio'''. ''Noi - ricorda - ci siamo impegnati in un dialogo intenso, ma purtroppo non otteniamo soluzione a molti problemi concreti: diritti di proprieta', visti, eccetera''.
MEDIA CATTOLICI. Non manca infine, un riferimento ai media cattolici, con il cardinale Bertone che annuncia nuove sinergie, a partire da un progetto per "collegare L''Osservatore ad alcuni quotidiani italiani". "La stessa cosa va fatta per le Organizzazioni non governative cattoliche: azioni comuni, non separate o, peggio ancora, contrapposte", conclude Bertone.
Bertone: Togliatti e Berlinguer rispettavano di più la Chiesa
Dec 30, 2007
Lunga intervista politica del segretario di Stato vaticano a Famiglia Cristiana.
(La Repubblica, 30 dicembre 2007) CITTA' DEL VATICANO - Meglio il vecchio Pci dei "laicisti" che premono dentro il Partito democratico. A sorpresa il cardinale Tarcisio Bertone, segretario di Stato vaticano, si lascia andare in un'intervista a Famiglia Cristiana ad un elogio senza riserve dei leader storici comunisti. "Il Partito comunista di Gramsci, Togliatti e Berlinguer - scandisce il porporato, il più stretto collaboratore di papa Ratzinger - non avrebbe mai approvato le derive, che si profilano oggi. Grandi intellettuali comunisti e socialisti, che ho conosciuto personalmente, avevano una visione laica ma morale, cioè credevano in un progetto morale ed etico autentico".
Ai tempi della Prima Repubblica, incalza Bertone, "c'era più rispetto". E Gramsci e "tanti esponenti comunisti avevano verso la religione una posizione ben diversa da quella di certi laicisti attuali".
Nella sua riflessione il cardinale fa luce sui retroscena del suo recente colloquio con il leader del Pd, Walter Veltroni, incontrato in un giro d'orizzonte che ha coinvolto (in momenti separati) anche l'ex premier Berlusconi. Con Veltroni, rivela, sì è affrontato direttamente l'argomento dei valori "non negoziabili" e quindi - è facile capire - di famiglia, unioni civili, testamento biologico, embrioni. Bertone ha anche stigmatizzato il tentativo di far approvare norme anti-omofobiche, che per la gerarchia ecclesiastica equivalgono ad un riconoscimento per legge della pluralità di orientamenti sessuali.
Per quanto riguarda i temi, che oggi è di moda chiamare "eticamente sensibili", il cardinale ritiene che il 2007 sia stato "un anno molto impegnativo per i cattolici italiani. L'ultimo, diciamo, incidente di percorso è stato l'inserimento di una norma antiomofobia nel decreto sulla sicurezza, argomento del tutto diverso". La Chiesa, ci tiene a sottolineare Bertone, non esprime una posizione partigiana o confessionale, ma che corrisponde al "diritto naturale". E qui è partito l'elogio rivolto alla moralità e all'etica dei grandi capi comunisti del passato.
Si è parlato di valori non negoziabili nel faccia a faccia con Veltroni, chiede l'intervistatore? "Certo - risponde senza esitazione il porporato - Ho auspicato che i cattolici non siano mortificati nel nascente Partito democratico e che ci si ispiri alla tradizione dei grandi partiti popolari, che avevano un saldo ancoraggio nei princìpi morali della convivenza sociale". Ai politici, spiega, lui illustra sempre la dottrina sociale della Chiesa.
Nell'intervista a Famiglia Cristiana il segretario di Stato accusa poi giornali e tv di voler far sparire dalla scena la "famiglia normale", insistendo sugli episodi criminali. Sul piano politico generale il cardinale ritiene che la troppa litigiosità fra i partiti blocchi lo sviluppo del Paese, che non è in declino, nonostante certi "profeti di sventura". La linea saggia, afferma Bertone, è quella del presidente Napolitano: " Non cessa di indicare con forza le cose che non vanno, ma valorizza le ricchezze dell'Italia buona, operosa, generosa, morale". Elogi anche a Sarkozy per il quale la Chiesa "è una risorsa" per lo sviluppo della Francia.
Quanto agli incontri con Berlusconi e Veltroni il cardinale precisa: "Innanzitutto ho ascoltato. Non è vero che vengono a ricevere direttive dalla Santa Sede". Chiedono però - soggiunge - l'opinione della Chiesa. E dunque il segretario di Stato specifica: "Ci preoccupa soprattutto la difesa dei valori della vita, del patrimonio morale e sociale che c'è nel dna del popolo italiano". In ultima istanza, conclude determinato Bertone, la Chiesa è una "risorsa" anche per la comunità politica italiana.
Cardinal Bertone: occorre far uscire dall’oblio la storia cristiana
Dec 02, 2007
Presentazione in Vaticano del volume “Storia del Cristianesimo”.
CITTA’ DEL VATICANO, domenica, 2 dicembre 2007 (ZENIT.org).- Occorre far uscire dall’oblio la storia cristiana, ha detto il Cardinale Segretario di Stato, Tarcisio Bertone, intervenendo il 30 novembre scorso in Vaticano alla presentazione del libro “Storia del Cristianesimo, bilanci e questione aperte” (Libreria Editrice Vaticana 2007, pp. 220, Euro 24).
Riprendendo un’osservazione del professor Giovanni Maria Vian, curatore del volume e attuale Direttore de L’Osservatore Romano, il Segretario di Stato ha “rilevato il generale regresso della conoscenza storica che appare in questi primi anni del nuovo secolo, fenomeno che riguarda in particolare la storia del cristianesimo, non solo normalmente separata dalla storia generale, ma addirittura il più delle volte trascurata o persino volutamente ignorata”.
Il Cardinale Bertone ha lamentato “l’assenza di storia del cristianesimo nei testi di storia ad uso delle giovani generazioni in Italia, come pure nel mondo universitario” ed ha aggiunto che “nonostante i notevoli progressi della critica e della conoscenza storica, la storia del cristianesimo appare trascurata e non sufficientementeconosciuta anche all’interno della Chiesa cattolica e delle altre Chiese e comunità ecclesiali”.
Secondo il porporato in “conseguenza di questo oblio […] si avverte un forte bisogno di riaffermare l’identità delle nostre comunità cristiane” al punto che torna di frequente il “richiamo a non smarrire la memoria delle proprie origini”, in special modo di fronte “al tentativo da parte di una certa cultura di voler confinare ogni religione [...] nella sfera del privato”.
Il Segretario di Stato Vaticano ha ribadito che “il cristianesimo ha contribuito al formarsi del senso stesso della storia nelle nostre tradizioni culturali” che “la storiografia sino agli inizi dell’età moderna è in larga parte cristiana” e che “la componente propriamente religiosa e più specificamente cristiana resta importante nelle culture occidentali anche dopo la progressiva secolarizzazione”.
Per il Cardinale Bertone la “separazione delle culture e la decadenza della storia sono sintomi di una contemporaneità che, facendo perdere la memoria, rischia di renderci quasi incapaci di comprendere il valore e l’importanza della presenza e del contributo che i cristiani sono chiamati a dare alla costruzione della società”.
Su come rispondere alla sfida che vede il contrapporsi della Chiesa alla modernità, il Segretario di Stato vaticano ha citato il Cardinale Newman, il quale sosteneva che “la Chiesa ha l'intima convinzione che la verità è la sua vera alleata [...] e che la conoscenza e la ragione sono fedeli ministri della fede”.
Il Cardinale Bertone ha concluso sostenendo che “come ben dice il titolo del volume, la storia del Cristianesimo è sì un bilancio del passato, ma anche uno sguardo profetico al presente e al futuro”.
“La certezza che ci accompagna è che Dio continua a scrivere insieme a noi la nostra storia” e “l’ultima parola è sempre la sua, come dimostra in modo eloquente appunto la storia”, ha detto.
Alla presentazione del volume ha partecipato anche Paolo Mieli, Direttore del Corriere della Sera, il quale ha affermato di considerare l'Enciclica Spe salvi “uno dei più importanti documenti dell’ultimo decennio” su cui “il mondo laico dovrà interrogarsi profondamente, chiedendosi perché la propria cultura non è più capace di dare risposte convincenti ai problemi dell’uomo, che Benedetto XVI mette in luce così chiaramente”.
In merito al rapporto tra cristianesimo e storiografia, l'Arcivescovo Gianfranco Ravasi, Presidente del Pontificio Consiglio della Cultura, ha ricordato che già nel Nuovo Testamento, nel Prologo di Luca, è chiara la volontà dell’evangelista di compiere “un approccio storico, documentale al messaggio cristiano”.
Il professor Aldo Schiavone, Direttore dell’Istituto Italiano di Scienze Umane di Firenze, si è presentato come un “non credente, ma ogni giorno in cerca di Dio” ed ha sottolineato che “la ricerca storica è stata frenata e fortemente influenzata nell’800 e nel 900 a causa degli stereotipi contro la Chiesa cattolica”.
Il Volume “Storia del Cristianesimo, bilanci e questioni aperte” raccoglie gli atti del Seminario per il cinquantesimo anniversario del Pontificio Comitato di Scienze Storiche – presieduto da monsignor Walter Brandmuller – che si è tenuto dal 3 al 4 giugno 2005.
La raccolta introdotta da monsignor Brandmuller riproduce le relazioni di Manlio Simonetti (“Il cristianesimo antico”), Michael Matheus (“La Chiesa nel Medioevo”), Paolo Prodi (“Il cristianesimo nell’età moderna”) ed Ernesto Galli della Loggia (“Cristianesimo e modernità”).
Ci sono poi le comunicazioni di 20 storici e le conclusioni “La storia del cristianesimo, progressi, decadenza e prospettive” scritte da Giovanni Maria Vian.
Il cardinale Bertone a tutto campo. "Non escludere Dio"
Nov 04, 2007
Le polemiche su padre Pio, l'immigrazione, il rapporto con l'Islam, la figura di don Benzi. Il segretario di Stato, cardinale Tarcisio Bertone, torna a parlare a 360 gradi sui temi di attualità.
(korazym.org, 04/11/2007) ROMA - Le polemiche su padre Pio, l'immigrazione, il rapporto con l'Islam, la figura di don Benzi. Il segretario di Stato, cardinale Tarcisio Bertone, torna a parlare a 360 gradi sui temi di attualità. Lo ha fatto con un discorso, in occasione del 40esimo anniversario della Omaec, l'Organizzazione mondiale che raccoglie gli ex alunni delle scuole cattoliche. Di fronte agli ex allievi di tutto il mondo, il cardinale ha spiegato che se si esclude Dio, si rischia di fare prevalere le ideologie sataniche.
"Abbiamo davanti un immenso carico di lavoro - ha sottolineato - e ci sono alcune sfide urgenti in questa fase di storia contemporanea alle quali dobbiamo rispondere. Abbiamo visto a quali atti di violenza può arrivare l'istinto umano" se non è supportato dalla fede in Dio. "Dio vuole che la città terrena diventi la città di Dio e non la città del male. Purtroppo - rileva Bertone - la diagnosi è la constatazione di una persistente diffusione di un dannoso ateismo unito al dilagante secolarismo che riguarda intere comunità. Ma se si esclude Dio non ci sono più cardini per salvare la vita umana". Con il rischio di arrivare ad una "massificazione delle coscienze tramite un uso distorto e mistificatore delle coscienze stesse". Ma così, ha ammonito il cardinale Bertone, si rischia di avere come risultato una "attrazione verso paradisi artificiali, ai mondi alienanti della droga, al consumismo".
Il cardinale ha poi commentato i fatti degli ultimi giorni, a cominciare dalle violenze legate all'immigrazione clandestina, con la richiesta di "fermezza" con chi non accetta le regole. "Abbiamo sentito tante voci che ci invitano a fare distinzione tra buoni e cattivi, tra il grano buono e la zizzania", spiega. "Io dico che è necessario cercare di valorizzare l'antica tradizione dell'accoglienza e che occorre essere fermi con chi non accetta le regole di cittadinanza". Quanto alle polemiche sulle stimmate di padre Pio, "la Chiesa è un soggetto che gode di grande credibilità". "Ho seguito il processo di canonizzazione di padre Pio - ha detto Bertone - e so con quale rigore si è studiato il caso nella congregazione per la Dottrina della Fede. Ora si pubblica, come fosse normale, la notizia che Padre Pio era un grande truffatore e truffava magari migliaia di persone. Si tratta tutto sul medesimo piano senza utilizzare criteri di verità".
Il cardinale ha quindi ricordato l'importanza di una "lettera di 138 esponenti musulmani" con la quale si chiede il dialogo tra la Chiesa Cattolica e l'Islam. Non solo ombre ma anche luci nel nostro panorama grazie ad un "avvertito risveglio della religiosita' e dei valori per costruire un futuro positivo a dimensione umana. Il cristiano - ha ammonito nuovamente Bertone -, non deve cedere alla sfiducia ma leggere i segni positivi come ricordava nel '98 Giovanni Paolo II". E ancora, una riflessione sugli anziani: ''In questi giorni -ha detto- abbiamo ricordato gli 87 anni di Enzo Biagi che sta male. E poi c'è il cardinale Ersilio Tonini, ultranovantenne un risorsa per tutti. In tv a volte è più competente di un giovane perché si aggiorna continuamente. Impariamo da questi esempi".
Non sono mancate infine anche alcune note personali, dall'annuncio di un viaggio in Argentina il prossimo 11 novembre ai ricordi della vita da studente. Senza dimenticare don Benzi. "E' venuto a Napoli il 21 ottobre, quando c'era il papa", ha ricordato Bertone - "ha rincorso la macchina dov'ero e mi ha dato una lettera nella quale affermava che sarebbe opportuno che anche per i sordomuti ci si preoccupi della partecipazione alle funzioni e di seguire i contenuti dei discorsi del papa attraverso personale esperto". Don Benzi, ha concluso Bertone, "si preoccupava di tutto e di tutti".
Cardinal Bertone questions anti-discrimination campaign
Oct 29, 2007
Cardinal Tarcisio Bertone (bio - news), the Vatican Secretary of State, has spoken out against an anti-discrimination campaign in Italy that has sought to persuade the public that homosexuality is an innate characteristic.
Rome, Oct. 25, 2007 (CWNews.com) - Cardinal Bertone said that the publicity campaign, intended to curb bias against homosexuals, “is not a good idea,” the ANSA news agency reports. The cardinal said that the most striking feature of the campaign, a poster showing an infant labeled as a homosexual, is “a bit strange.” He said: “They shouldn't have gone that far.”
Il cardinale Bertone a Fatima per la nuova cattedrale
Oct 13, 2007
Il popolo di Fatima gia' oggi ha iniziato, tanti anche a piedi, con grossi bastoni in mano, ad arrivare nella cittadina portoghese teatro 90 anni fa, secondo la tradizione cristiana, delle apparizioni della Madonna del Rosario ai tre pastorelli Francisco, Giacinta e Lucia.
(korazym.org, 11/10/2007) Fra domani e domenica Fatima sara' invasa, si prevede, da 250mila pellegrini. A ulteriore prova del fervore che continua a suscitare nel mondo cristiano (5 milioni ogni anno i visitatori) venuti a celebrare la fine dei festeggiamenti per il novantennale delle apparizioni e l'inaugurazione della 'nuova basilica', la chiesa della Santissima Trinita': una immensa cattedrale bianca high-tech a forma di disco disegnata dall' architetto greco-ortodosso Alexandros Tombazis. Costruita in quattro anni e costata circa 70 milioni di euro, domani verra' 'dedicata' dal legato del papa, il cardinale Tarcisio Bertone, segretario di stato vaticano. Alla cerimonia assistera' anche il presidente portoghese Anibal Cavaco Silva.
La nuova chiesa sorge in fondo alla distesa della Cova de Iria, luogo delle apparizioni ai tre pastorelli. Sul lato opposto c'e' la 'vecchia' Basilica del 1953. Fra le due chiese uno spazio aperto di circa 800 metri, attraversato ogni giorno dalle processioni e percorso con fervore in ginocchio lungo una sorta di 'tappeto' di marmo rosa, da decine di pellegrini e penitenti. In mezzo c'e' la Cappella delle Apparizioni, vero cuore del Santuario. L'inarrestabile crescita dei pellegrini, anno dopo anno, ha spinto il rettorato di Fatima, incoraggiato da Papa Giovanni Paolo II, a lanciare il progetto della nuova chiesa. La 'vecchia' Basilica con circa 900 posti e' ormai inadeguata. La nuova chiesa, risolutamente moderna, potra' ospitare circa 9.000 persone sedute in uno spazio immenso di 130mila metri cubi.
La ''nuova basilica'', come e' gia' ribattezzata dagli abitanti di Fatima, sara' per dimensioni la settima chiesa del mondo. Il costo dell'opera, circa 70 milioni di euro, precisa il rettore di Fatima, monsignor Luciano Guerra, e' stato finanziato integralmente dalle donazioni dei pellegrini. Il settimanale portoghese Expresso ha calcolato che dal 1999 al 2004 le offerte dei pellegrini al santuario sono state pari a 91 milioni di euro piu' 19 chili di oro annui. La nuova chiesa si trova esattamente di fronte alla 'vecchia' Basilica, sulla quale svetta di notte la grande croce illuminata. Davanti alla 'Santissima Trinidade' si erge invece un immenso Cristo crocifisso stilizzato in legno, alto 34 metri e largo 17 opera della scultrice irlandese Catherine Green. L'interno della chiesa, cui si accede da 13 grandi porte in bronzo, e' fatto di linee semplici. L'immenso spazio e' occupato da lunghe file di banchi di legno chiaro che scendono verso l'altare, dietro al quale spicca il gigantesco mosaico opera del gesuita sloveno Marko Ivan Rupnik.
L'opera, coperta di foglia d'oro, e' ispirata all'inizio del capitolo 22 dell'Apocalisse di San Giovanni: ''il messaggio di Fatima - dice Rupnik - ha una dimensione apocalittica''. L'opera occupa 500 metri quadrati, 400 dei quali coperti di foglia d'oro, sopra a 7 tonnellate di terracotta. La nuova chiesa comprende anche sale, cappelle, 64 confessionali e ampi spazi sotterranei. E' un gioiello tecnologico, energicamente autosufficiente, con pannelli solari e movimenti dei settori di copertura per avere sempre, di giorno, una luce naturale all' interno. Ma per l'architetto ''e' una chiesa umile, per non fare ombra al santuario''. Pietra angolare della nuova 'basilica' sara' un frammento della tomba di San Pietro in Vaticano, donata nel 2004 da Giovanni Paolo II.
Cardinal Bertone unveils book on Fatima secrets
Sept 26, 2007
Cardinal Tarcisio Bertone (bio - news), the Vatican Secretary of State, introduced his new book on the message of Fatima, at a September 21 reception hosted by the Pontifical Urbanianum University.
Rome, Sep. 25, 2007 (CWNews.com) - In his book-- entitled The Last Fatima Visionary: My Meetings with Sister Lucia-- the Italian cardinal emphatically rejects speculation that the famous "third secret of Fatima" has not yet been completely revealed.
In 2001 the Vatican ended years of speculation about the "third secret" with the announcement by Pope John Paul II (bio - news) that the message confided by the Virgin Mary to the seers of Fatima was a prophetic vision, describing a struggle between the Catholic Church and a totalitarian system, culminating in an attempt on the life of the Pope. That vision, Pope John Paul said, evidently referred to the attempt on his life, which took place on May 13-- the feast of our Lady of Fatima-- in 1981.
At the time Cardinal Bertone-- then an archbishop-- was the secretary of the Congregation for the Doctrine of the Faith, and he traveled to Portugal to meet the last surving Fatima seer, Sister Lucia, who was living in a convent in Coimbra. The cardinal's book is based on his conversations with Sister Lucia-- who confirmed, he reports: "Everything has been published; no secret remains."
Cardinal Bertone's book is a direct rebuttal to a popular book by the Italian journalist Antonio Socci, whose book The Fourth Secret of Fatima made the argument that the 2001 announcement from the Holy See presented only a fragment of the "third secret."
The cardinal's book includes a preface by Pope Benedict XVI (bio - news), who was the prefect of the Congregation for the Doctrine of the Faith at the time the "third secret" was revealed. Vatican journalists could not recall a previous occasion when a reigning Pontiff contributed a preface to a book written by someone else.
Among those attending the book presentation were Cardinal Ivan Dias, the prefect of the Congregation for Evangelization; deputy Prime Minister Francesco Rutelli; the leader of Italy’s Christian Democrats, Pierferdinando Casini; and former prime minister Giulio Andreotti, who now serves as editor of the Catholic monthly news magazine 30 Giorni.
«Un anno a fianco del Papa ringiovanisce nella fede»
Sept 20, 2007
«Avere un approccio pastorale alla realtà sociale e politica non vuol dire cedere a compromessi su quei temi che il Papa, nel solco della tradizione autentica, definisce non negoziabili»
(Avvenire, 19 settembre 2007) Il cardinale Tarcisio Bertone è da un anno segretario di Stato di Sua Santità. La sua nomina, annunciata il 22 giugno 2006, porta la data infatti del 15 settembre successivo. Il porporato salesiano non ha festeggiato in modo particolare la ricorrenza, se si eccettua una piccola cerimonia per il restauro della cappella dei suoi uffici nel primo piano del Palazzo Apostolico, avvenuta il 12 settembre, festa del Nome di Maria. Il giorno anniversario vero e proprio poi, il cardinale si trovava in Polonia come Legato pontificio per la celebrazione della beatificazione di Padre Stanislao Papczynski. Il più stretto collaboratore di Benedetto XVI ha accettato comunque, in occasione della ricorrenza, di rispondere ad alcune domande di Avvenire.
Eminenza, è passato già un anno…
È stato un anno gravoso per gli impegni inerenti all'ufficio, ma allo stesso tempo esaltante, perché avere il privilegio di poter svolgere la propria missione a fianco di un grande Papa come Benedetto XVI è veramente esaltante. Oserei dire che ringiovanisce nella fede.
Con lei papa Ratzinger ha compiuto una scelta rivoluzionaria, visto che ha rotto una tradizione quasi ininterrotta che vedeva alla guida della Segreteria di Stato un ecclesiastico con esperienza nella diplomazia pontificia. Questo le ha creato dei problemi particolari?
È vero che il Santo Padre non ha ritenuto vincolante questa tradizione con la "t" minuscola. Da parte mia debbo dire che ho trovato massima collaborazione nel personale della Segreteria di Stato. C'è da aggiungere poi che i miei più stretti collaboratori, gli arcivescovi Fernando Filoni e Dominique Mamberti sono stati entrambi scelti tra il personale del servizio diplomatico.
Come ricorda il 15 settembre di un anno fa? Erano i giorni successivi al celebre discorso di Regensburg…
In effetti erano giorni piuttosto turbolenti. Indubbiamente le conseguenze di una capziosa interpretazione del discorso del Papa a Regensburg avevano destato equivoci e preoccupazioni. Ma il successivo viaggio in Turchia ha rimesso sui binari giusti il dialogo con l'islam. Grazie a Dio, adesso i rapporti sono ripresi con la dovuta stima e cordialità reciproca.
Il 4 aprile scorso il Papa l'ha nominata anche Camerlengo di Santa Romana Chiesa. In passato è accaduto tre volte: con i cardinali Pietro Gasparri dal 1916 al 1930, Eugenio Pacelli dal 1935 al 1939, e Jean Villot dal 1970 al 1979...
Si è trattato di un gesto di estrema benevolenza e fiducia del Santo Padre. Prego ogni giorno il Signore di esserne degno.
Alcuni media hanno messo in evidenza talora con accento critico i numerosi viaggi all'estero e l'interventismo massmediatico del Segretario di Stato durante l'anno. Che cosa risponderebbe?
Effettivamente ho fatto numerosi viaggi su invito delle Conferenze episcopali, dei vescovi e delle autorità civili, ed ho avuto colloqui utili e interessanti. Questi viaggi rispondono alla natura pastorale della diplomazia della Santa Sede e dell'azione del Segretario di Stato verso i vari popoli. Ad esempio, il viaggio nella Repubblica Ceca, in occasione della festa nazionale dei Santi Cirillo e Metodio, mi ha dato modo di incontrare in una feconda riunione tutto l'episcopato insieme alle Autorità politiche. Il viaggio in Perù, programmato da tempo, è venuto a cadere subito dopo il grave sisma e mi ha consentito di far visita e di portare l'aiuto economico del Papa e della Chiesa alle popolazioni colpite. Anche lì ho avuto modo di incontrare i Vescovi, sia collegialmente, sia personalmente. Ho fatto poi due viaggi in Polonia che, oltre alle visite alle varie diocesi, mi hanno permesso di esporre, in due diversi congressi internazionali, il pensiero della Santa Sede su problemi attuali del "cantiere europeo" nel quale tutti siamo impegnati. In tutti questi casi ho percepito non solo la persistenza ma anche la vivacità di Chiese locali, impegnate sulle frontiere della catechesi e della carità sociale. E poi, per rispondere alle critiche, devo dire che fin da quando ho cominciato a svolgere attività accademica non ho mai voluto rinchiudermi in un ufficio a studiare le carte. Sono e rimango un sacerdote di Don Bosco. Ritengo che anche nei ruoli più alti è importante che i pastori della Chiesa - di questi si tratta - non siano mai arroccati in una "turris eburnea", ma incontrino la gente e, come diceva Giovanni Paolo II, la incontrino anche nei nuovi areopaghi della società moderna.
Nel suo recente viaggio in Polonia lei ha pronunciato un discorso in cui ha fatto riferimento ai cosiddetti valori non negoziabili. A volte dei commentatori hanno interpretato alcuni suoi atti e dichiarazioni come portatori di un approccio più morbido su questo tipo di problematiche…
Invito questi commentatori a leggere il mio discorso pronunciato a Cracovia e pubblicato su L'Osservatore Romano del 16 settembre alla pagina sette. Avranno modo di ricredersi. Avere un approccio pastorale alla realtà sociale e politica non vuol dire cedere a compromessi su quei temi che il nostro Papa, nel solco della tradizione autentica, definisce non negoziabili. Come ho detto in Polonia: «In politica si deve spesso scegliere la strada possibile, anziché quella migliore». E ho subito aggiunto: «Occorre tuttavia il coraggio di non imboccare ogni sentiero solo perché teoricamente e tecnicamente percorribiile».
Negli ambienti giornalistici internazionali si registra una certa insofferenza per il ruolo sempre più dominante che gli italiani starebbero assumendo nei ruoli chiave dei dicasteri vaticani. E' davvero finita l'epoca della internazionalizzazione della Curia romana?
Il Papa, come tutti sanno, non è italiano. E attualmente i capidicastero non italiani sono sedici e gli italiani nove. Inoltre, recentemente due italiani sono stati sostituiti con due non italiani: l'Elemosiniere di Sua Santità, che si occupa della carità del Papa, che ora è spagnolo, e il Capo del Protocollo, che ora è nigeriano. Detto questo l'internazionalizzazione della Santa Sede è stata, ed è, una scelta giusta e per certi versi doverosa. Ma quello della appartenenza geografica non può essere, in positivo o in negativo, il criterio unico o dominate nella scelta dei più stretti collaboratori del Papa.
In passato si è più volte parlato di una ipotesi di ristrutturazione globale della Curia Romana. E' in cantiere davvero una riforma organica per snellire la Curia?
È un'ipotesi ancora a livello di studio e di verifica delle esperienze dell'applicazione della Costituzione Apostolica Pastor bonus di Giovanni Paolo II, e in quanto tale non posso dire di più.
Il Papa - è stato detto - "scrive libri e dà l'idea di aver deciso di non comandare. Anche se Bertone avrebbe la tentazione di farlo…". Si ritrova in questa descrizione?
Assolutamente no. Il Papa ha una grande coscienza del suo ruolo di sommo pontefice della Chiesa Universale con tutti gli obblighi e doveri che questo comporta. Da parte mia io sono semplicemente il suo segretario di Stato, con la responsabilità del funzionamento di quella struttura che è al servizio della missione del Vescovo di Roma, e cerco di realizzare il mio compito in perfetta comunione con papa Benedetto XVI.
Il 14 settembre segna l'entrata in vigore del motu proprio Summorum pontificum. Lei, su queste colonne aveva auspicato una recezione serena di questo documento. E' stato così?
Sostanzialmente sì. Peraltro, se prevarrà il buonsenso e non gli ideologismi di diversa natura non credo che ci saranno problemi nell'applicazione del Summorum pontificum. Tuttavia, visitando diverse Chiese locali sto constatando che la conoscenza della lingua latina è sempre più in calo e forse l'occasione per un suo recupero è da non perdere, per il patrimonio che ci ha trasmesso.
Venerdì prossimo verrà presentato a Roma il suo libro intervista su Fatima. Perché la decisione di ritagliarsi lo spazio per scrivere questo volume, nonostante gli impegni del suo ufficio?
In verità questo libro è stato scritto quando ero ancora arcivescovo di Genova, anche se è stato pubblicato successivamente. Siccome la Provvidenza, per mezzo della volontà del venerato Papa Giovanni Paolo II, aveva scelto me per incontrare Suor Lucia in vista della pubblicazione della terza parte del segreto di Fatima, mi era sembrato opportuno accettare la proposta del dottor Giuseppe De Carli di pubblicare un libro intervista. Lo scopo principale del libro è stato ben evidenziato nella presentazione fatta da Papa Benedetto XVI: "Alle pagine del libro L'ultima veggente di Fatima, Ella affida tanti ricordi, perché non rimangano un prezioso bagaglio di emozioni personali, ma trattandosi di eventi che hanno segnato la Chiesa nell'ultimo scorcio del XX secolo, siano consegnati alla memoria collettiva come tracce non prive di significato nella sua storia secolare". Conosco i dubbi che sono stati mossi circa la pubblicazione integrale del terzo segreto di Fatima e sono particolarmente contento che venerdì potrà essere ascoltata dalla viva voce dell'anziano segretario di Papa Giovanni XXIII, l'arcivescovo Loris Capovilla, la conferma della veridicità di quanto affermato dalla Santa Sede su Fatima. Il mistero di Fatima è un evento che attinge e impregna la storia contemporanea come nessun'altra apparizione mariana, e la densità del suo messaggio - non solo della terza parte del segreto - tocca il cuore degli uomini invitandoli alla conversione e alla corresponsabilizzazione per la salvezza del mondo.
La liturgia impulsa al cristiano a ser mejor ciudadano en el mundo
Sept 11, 2007
En una carta dirigida a los participantes de la 58º Semana Litúrgica italiana que se lleva a cabo en la ciudad de Spoleto hasta el 31 de agosto, el Cardenal Tarcisio Bertone, Secretario de Estado, señala que la participación activa en la liturgia prepara al cristiano a insertarse en la realidad del mundo.
VATICANO, 28 Ago. 07 / 08:10 am (ACI).- En la carta, fechada el pasado 11 de agosto, el Cardenal Bertone destaca que el tema de esta Semana Litúrgica “Celebrar en la Ciudad del hombre”, “quiere poner en evidencia que para vivir como cristianos es necesario armonizar la fidelidad personal a Cristo con la ‘ciudadanía’, es decir, con el compromiso de estar presentes en el mundo como sus testigos”.
“Conscientes de la invitación de Cristo a ser ‘sal’ y ‘fermento’ de la tierra”, continua la carta del Cardenal Bertone, los cristianos “se han comprometido, movidos por el Espíritu Santo, a animar, con la riqueza del amor evangélico, la cultura y las tradiciones de su tiempo”. El tema del presente congreso “ayuda a entender mejor cómo llevar a cabo esta misión en la sociedad de hoy con una fidelidad evangélica celebrada en la liturgia y vivida en la existencia cotidiana”.
El Secretario de Estado destaca luego que “es precisamente la celebración litúrgica el lugar privilegiado donde, a través de un itinerario de tiempos y momentos, espacios y lugares, lenguajes y signos, es posible repensar y proyectar al propia presencia de mediación y de servicio en la ciudad”.
“Así lo ha recordado el Santo Padre en la exhortación apostólica post-sinodal Sacramentum caritatis, subrayando que una profunda espiritualidad eucarística es capaz de incidir en el tejido social”, agrega el Cardenal.
“Una activa participación en la celebración litúrgica hace al cristiano más consciente de la vocación y responsabilidad de ser signo y testigo de un modo radicalmente nuevo de actuar en el mundo”.
“Llamado a contribuir en la construcción de la ciudad terrena, él se compromete así a favorecer las dinámicas de participación y responsabilidad, de solidaridad y subsidiariedad en el terreno económico y social, que están al servicio de la persona y del bien común”, concluye.
Cardinal condemns Amnesty International
Sept 07, 2007
Cardinal Tarcisio Bertone condemns the ratification of Amnesty International’s new abortion policy, saying "We cannot destroy life even if it is the fruit of violence".
(CNA, August 21, 2007) Cardinal Tarcisio Bertone condemns the ratification of Amnesty International’s new abortion policy
“We cannot ever destroy life, we must always save life even if it is the fruit of violence,” exclaimed Cardinal Bertone in an exclusive interview with Vatican Radio about Amnesty International’s new abortion policy.
The human rights organization recently decided to change its policy from a position of neutrality to one that supports abortion, but did so without consulting its members.
However, this past week the organization’s delegates overwhelmingly approved the new policy at their meeting in Mexico City. The new protocol calls for abortion to be made available in the case of rape and requires the organization to push for the legalization of abortion in countries where it is currently outlawed.
Cardinal Bertone expressed his regret that the measure was approved even though “the men and women of the Church throughout the world already made their stark opposition to this decision clear.”
“Violence cannot be answered with further violence; murder with murder; for even if the child is unborn, it is still a human person. It has a right to dignity as a human being”, the Cardinal reportedly said.
The Secretary of State also stressed that all forms of violence against women must be opposed. “The inhuman violence of rape must be stopped, and society must be mobilized to protect the dignity of women.”
He also pointed out that “the Church has promoted the dignity of women in its documents and encyclicals” but that these seem to have gone largely unnoticed.
Cardinal Bertone answers European critics of Church
Sept 05, 2007
In an interview for the popular Catholic magazine Famiglia Cristiana, the Vatican Secretary of State has denounced the "devious intentions" of some Church critics in Europe.
Rome, Sep. 4, 2007 (CWNews.com) - In an interview for the popular Catholic magazine Famiglia Cristiana, the Vatican Secretary of State has denounced the "devious intentions" of some Church critics in Europe.
Cardinal Tarcisio Bertone (bio - news) took aim particularly at European Union officials who have called for an investigation of the tax breaks given to Catholic institutions in Italy. By questioning those tax rules, the Italian cardinal said, "They are directly attacking those who are the true recipients of the charitable and social activity of the Catholic Church.”
Cardinal Bertone charged that the real intention of some European foes of Catholicism is to break down the credibility of Church-run institutions. That drive, he said, endangers the welfare of European society. The cardinal issued an "invitation to all, to reflect seriously on what the Catholic Church has done and is doing for society today.”
Avantages fiscaux : on veut "détruire la crédibilité" de l'Eglise (Vatican)
Sept 05, 2007
Le numéro deux du Vatican, le cardinal Tarcisio Bertone, estime que la polémique sur les avantages fiscaux de l'Eglise italienne vise à "détruire la crédibilité des institutions religieuses", dans une interview publiée mardi par l'hebdomadaire italien "Famiglia Christiana".
ROME, 4 sept 2007 (AFP) - Des institutions qui sont "les plus présentes dans la société et les plus actives pour soigner les blessures", a poursuivi le Secrétaire d'Etat, ancien archevêque de Gênes (nord).
Le cardinal Bertone, bras droit du pape Benoît XVI, est le plus haut responsable catholique à réagir à la polémique déclenchée par l'annonce que la Commission européenne envisageait d'ouvrir une enquête sur les avantages fiscaux dont bénéficie l'Eglise italienne pour son patrimoine immobilier.
Il a invité à une reflexion "sérieuse sur ce que l'Eglise a fait et sur ce qu'elle fait pour la société aujourd'hui".
"Ceux qui lancent de telles polémiques devraient revoir leur stratégie de dénigrement, qui nuit non seulement à l'image de l'Italie, mais touche ceux qui sont les destinataires des oeuvres sociales et caritatives de l'Eglise", a-t-il conclu.
De retour de son voyage au Pérou où il a rencontré des victimes du tremblement de terre, il a rappelé avoir apporté à ce pays une aide d'un million d'euros de la part de l'Assemblée des évêques italiens, une somme "prélevée" sur le "8 pour 1.000", ce prélèvement obligatoire sur les impôts des contribuables qui bénéficie essentiellement à l'Eglise catholique.
La Commission européenne a indiqué la semaine dernière qu'à la suite de plaintes, elle avait demandé des informations au gouvernement italien sur les avantages fiscaux accordés à l'Eglise pour ses activités immobilières, et qu'elle pourrait ouvrir une enquête pour déterminer si ces avantages équivalaient à des distorsions de concurrence.
Cette annonce a suscité un tollé en Italie, la majorité de la classe politique, à l'exception de la gauche radicale, dénonçant l'initiative de la commission.
Attack of the (Bertone) Clones
Aug 28, 2007
In his latest Letter from Rome, the venerable Robert Mickens of The Tablet quotes an Oltretevere high-hat's recent musing that Cardinal Tarcisio Bertone was “making more appearances, and with greater fanfare, than even the Madonna!”
Whispers in the Loggia, Saturday, August 25, 2007
In his latest Letter from Rome, the venerable Robert Mickens of The Tablet quotes an Oltretevere high-hat's recent musing that Cardinal Tarcisio Bertone was “making more appearances, and with greater fanfare, than even the Madonna!”
Sure, veteran readers of these pages know well that B16’s chief intermediary with mankind's been keeping quite the high profile of late. However -- and just like our Blessed Lady -- it's looking as if every reported apparition of the Secretary of State isn’t as genuine as the faithful might wish to believe.
After learning that “some priests” in the States “have been receiving phone calls from someone claiming to be” Bertone, the Apostolic Nunciature in Washington circulated an official advisory earlier this week saying that the purported outreach from above was, in fact, “bogus, having no merit whatsoever.”
Similarly deceptive e.mails were also believed to have been transmitted, with some of the communications claiming to be from the papal residence at Castel Gandolfo.
Clearly, the scammer didn’t do his homework – a number of the messages were said to be in English, which Bertone doesn’t speak.
As with the best (and most amusing) of everything -- like Bertone's own report last summer that the late, great Papa Wojtyla appeared to him -- it's just another bit you couldn't make up if you wanted to.
All Things Catholic by John L. Allen, Jr.
Aug 19, 2007
Speaking to reporters at the Knights of Columbus convention, Cardinal Tarcisio Bertone, the number two official in the Catholic church after the pope, had some strong words about the sexual abuse crisis in the United States.
All Things Catholic by John L. Allen, Jr.
August 10, 2007
Speaking to reporters at the Knights of Columbus convention, Cardinal Tarcisio Bertone, the number two official in the Catholic church after the pope, had some strong words about the sexual abuse crisis in the United States.
"The industry that has been created around this problem is scandalous," he said, according to a report in the Italian news agency ANSA. "It has nothing to do with cleaning up, or with respect for persons. It's an intolerable business." Bertone insisted that he would like to see "other institutions, all institutions, all social categories, if they have the courage that the church has had" in dealing with the crisis.
From some media coverage and public discussion, Bertone said, "It would seem as if only the Catholic church has this problem." He called that "a public falsehood, which merits the most severe condemnation, including penal condemnation." Without minimizing the gravity of the crisis, Bertone said, "it's a matter of a minimal percentage of the American church. It's scandalous, but it's a minimal percentage."
"The American church has already suffered greatly for this problem, and has handled it with great dignity," Bertone said. While serving as the number two official under then-Cardinal Joseph Ratzinger at the Congregation for the Doctrine of the Faith, Bertone said, he "accompanied the American church in all its suffering, and I saw the dignity, the courage and the patience that it's had on this issue."
Bertone said the church "has instituted assistance for the victims and also for the guilty, because we must not abandon the guilty to Hell, to perdition."
Meet the Bertone
Aug 19, 2007
It's often been said of late that we're living in strange days. And one of the things to easily fall under that umbrella is the phenomenon of the Secretary of State acting as the de facto papal spokesman....
Whispers in the Loggia, August 12, 2007
It's often been said of late that we're living in strange days. And one of the things to easily fall under that umbrella is the phenomenon of the Secretary of State acting as the de facto papal spokesman....
...to say nothing of the reality that the career non-diplomat currently running Vatican diplomacy has maintained his candid ways.
Thanks to a steady stream of interventions in the press almost from his first days as B16's "Vice-Pope," Cardinal Tarcisio Bertone (shown above at an Italian presser last year) has exercised freely his Boss' confidence to speak -- even leaking headline-making announcements -- on topics ranging from the 1962 Mass to the role of Catholic politicians and, confirming a prediction made on these pages from the first days of the current pontificate, plans for a coming infusion of women into senior posts of the Roman Curia.
While last week's Knights of Columbus convention in Nashville provided the stage for the SegStat's first solo foreign trip in the Holy See's #2 job, the change of scenery -- and need for translation -- didn't make him any less comfortable with the gaggle.
You've read the speech -- and now, the transcript of Wednesday's press conference has also been posted....
Snips (questions in bold):
Regarding conversations with Secretary of State Condoleeza Rice and a possible visit of Pope Benedict to the United States.
The telephone conversation should really remain private – notwithstanding the fact that some of those conversations may be able to be tapped. The conversations dealt primarily with the state of Christians in the Middle East. I recognize the untiring efforts of the American Secretary of State in her work. I told her that her travels by plane, in her efforts for peace, are accompanied by the angels. If they weren’t accompanied by the angels, then she would never be able to knit back together all of these relationships that have been so fragile and difficult....
As a Salesian priest [you have a] strong connection to young people; what is your message to the Knights of Columbus and other young people as they try to bring more young people into the fold?
It appears that many of the great organizations like yours, or Catholic Action in Europe, are suffering from the lack of young people. We have to think about for example of Pope John Paul II and how many people responded to his invitations to come together, for example, to the World Youth Days.
I look over the panorama of World Youth Days and I consider how so many thousands of young people came together and rediscovered their faith through the Papal invitation to World Youth Day.
We have to take the approach of St John Bosco. His approach was to reach out to young people and to have great faith in them, a great confidence in them. Pope John Paul II believed in young people.
I have seen among the Knights a very good representation of young people; however, the average age is a little bit high.
What do you think is the average age of the [Nashville] Dominican Sisters I just visited? The average is 33 years old. Write that down! There are many girls with university degrees that are being attracted to this way of life....
In 2004 there was a great debate in the United States about those politicians who support abortion and whether they should be denied communion. In the 2008 election we may also see Catholics running for office including those who support abortion is this a debate beyond the United States and is this something where the Vatican may wish to issue guidelines to guide the bishops?
I don’t think it is necessary to repeat new norms because the norms are well explained in the doctrine of the Church, and those norms which deal with the proper stance and stance of people who want to receive Communion.
I’d like to underline one particular thing, especially here in the United States where the freedom of conscience is a major issue. On the basis of the Catholic identity, the man who is in public office or the man who is a politican, I can’t understand how a party whether it be an American party or an Italian party, how a particular political party can impose an ethical choice on the member of that particular political party.
I am speaking here about the question of abortion, about homosexual marriage, about embryonic research, all the points that were dealt with so eloquently by the Supreme Knight Anderson yesterday.
It’s exactly based on the question of this freedom of conscience that a party cannot impose a particular choice on an individual. I find this a great contradiction here in the United States but also in other places as well that these ideas can be imposed by a particular party.
Cardinal says he'll personally work on cause of Knights' founder
Aug 07, 2007
Cardinal Tarcisio Bertone, the second highest ranking official at the Vatican, told members of the Knights of Columbus that he is taking a personal interest in the beatification process for the order's founder, Father Michael McGivney.
By Andy Telli
Catholic News Service
NASHVILLE, Tenn. (CNS, 08/07/2007) -- Cardinal Tarcisio Bertone, the second highest ranking official at the Vatican, told members of the Knights of Columbus that he is taking a personal interest in the beatification process for the order's founder, Father Michael McGivney.
"I hope this recognition (of sanctity) will arrive soon, and I'll personally work on this, so that this day will come soon," Cardinal Bertone said during his homily, delivered in Italian, at the Aug. 7 opening Mass of the Knights of Columbus' 125th annual national convention at the Gaylord Opryland Hotel in Nashville.
Cardinal Bertone's comments on the sainthood cause of Father McGivney were met with applause from the Knights attending the Mass.
"I was thrilled," Bishop William E. Lori of Bridgeport, Conn., the supreme chaplain of the Knights of Columbus, said of Cardinal Bertone's comments.
"I think he appreciates what it would mean for parish priests in the United States and around the world, to have one of their own canonized a saint," Bishop Lori said in an interview on Eternal Word Television Network, which was broadcasting several events from the convention.
Father McGivney founded the Knights of Columbus at St. Mary's Church in New Haven, Conn., in 1882. The fraternal order for Catholic men has grown to become the largest lay Catholic organization in the world with more than 1.7 million members around the globe.
Cardinal Bertone, who celebrated the Mass in Latin, used his homily to praise the work of Father McGivney, who died in 1890 at age 38.
Referring to the story of Christ walking on water in the midst of a ferocious storm, which was the Gospel for the Mass, Cardinal Bertone said: "In many respects the storm-tossed boat on the Sea of Galilee seems an apt image for the situation of the local church at the time of Father McGivney, when the plight of Catholics in America was far from easy.
"This holy priest, however, like Peter in the Gospel story, found the faith and the courage to walk steadfastly toward Christ, and to inspire others by his leadership," added Cardinal Bertone.
"He recognized the need to promote the mutual support and solidarity of the Catholic community, and nothing would deter him from pursuing this noble goal," he continued. "May your founder's faith and courage serve as an inspiration to all of you as you devote yourselves to the pursuit of your apostolate."
Like Peter in the Gospel, Cardinal Bertone said, Father McGivney answered God's call when he became a priest.
"He also helped others to recognize the call that Christ addressed to them, and to respond generously," Cardinal Bertone said. "This was the key to his apostolic vision in founding the Knights. ... He knew that it is not only priests and religious who have a vocation, but that every Christian is called by Christ to carry out a particular mission in the church.
"He left a lasting legacy in the organization that he founded which has continued to provide opportunities for countless lay Catholics to play their part in building up the kingdom of God," the cardinal said.
The process for canonization for Father McGivney was launched in December 1997 by the Archdiocese of Hartford, Conn. Father McGivney was ordained as a priest of the then-Diocese of Hartford.
The archdiocesan phase of the canonization process has been completed and the case has been presented to the Vatican Congregation for Saints' Causes.
A miracle connected to Father McGivney has been reported to the congregation, but there has been no ruling on it yet. The details of the miracle have not been released. Generally for sainthood, the church must accept two miracles attributed to the intercession of the prospective saint, one occurring before beatification and one occurring after beatification.
The Aug. 7-9 convention in Nashville drew more than 2,500 Knights and their families.
Nearly 100 cardinals, archbishops and bishops participated in the Mass, making it the largest gathering of church hierarchy in Tennessee's history.
Prelates at the convention included Cardinals Francis E. George of Chicago, Edward M. Egan of New York, Sean P. O'Malley of Boston, Justin Rigali of Philadelphia, Adam J. Maida of Detroit, Jaime Ortega Alamino of Havana, and Juan Sandoval Iniguez of Guadalajara, Mexico. Other Vatican officials included U.S. Cardinals Edmund C. Szoka, former president of the commission governing Vatican City State, and J. Francis Stafford, head of the Vatican's Apostolic Penitentiary.
Also in attendance were Cardinal Theodore E. McCarrick, retired archbishop of Washington, Coadjutor Archbishop Fouad Twal of the Latin Patriarchate of Jerusalem, and Archbishop Pietro Sambi, apostolic nuncio to the United States.
As head of the Nashville Diocese, Bishop David R. Choby was the host bishop.
Cardinal Bertone was to receive the "Gaudium et Spes" Award from the Knights during the convention's States Dinner Aug. 7.
It is the highest honor presented by the Knights of Columbus and recognizes individuals for their exemplary service to the church and humanity in the spirit of Christ as articulated by the work of the Second Vatican Council. "Gaudium et Spes" is the Latin name of Vatican II's Pastoral Constitution on the Church in the Modern World.
Vatican Secretary of State to Visit US in August for Knights of Columbus Convention
Aug 02, 2007
Cardinal Bertone to address Knights in Nashville and receive Gaudium et Spes Award.
NEW HAVEN, Conn., Aug. 1 /Christian Newswire/ -- The Knights of Columbus announced today that Vatican Secretary of State Cardinal Tarcisio Bertone will travel to the United States to attend and address the Order's 125th annual convention this August in Nashville, Tenn. He will also receive the Order's highest honor, the Gaudium et Spes (Joy and Hope) award. The visit is Cardinal Bertone's first trip to the United States, as Secretary of State.
"We are honored that Cardinal Bertone will be coming to the United States to attend our convention this year," said Supreme Knight Carl A. Anderson. "To have the Vatican Secretary of State in attendance for our 125th annual convention is a great testament to the enduring legacy of our founder, the Servant of God, Father Michael J. McGivney."
Cardinal Bertone is the highest ranking Vatican official after the pope and has responsibility for overseeing many of the Vatican's internal and external affairs. He has served in that position since being appointed by Pope Benedict XVI in 2006. Prior to his role as Secretary of State, Cardinal Bertone served as Secretary for the Congregation for the Doctrine of the Faith, where he worked closely with then Cardinal Joseph Ratzinger. In 2003, he was installed as Archbishop of Genoa and was made a cardinal the same year.
Cardinal Bertone will serve as principal celebrant and homilist for the convention's opening Mass on Tuesday, Aug. 7, and will bring a special message from Pope Benedict XVI to be read during the opening session of the convention Tuesday afternoon.
On Tuesday evening the Knights of Columbus will present him with the Order's Gaudium et Spes award during the annual States Dinner. Cardinal Bertone will be the seventh person to receive the award. The first recipient was Blessed Mother Teresa of Calcutta in 1992 and in 2005, Jean Vanier, founder of l'Arche, became the most recent recipient.
The award is named Gaudium et Spes in honor of the 1965 "Pastoral Constitution on the Church in the Modern World" adopted by the Second Vatican Council. A landmark of social teaching, Gaudium et Spes remains a foundational document in the renewal of pastoral action for the Catholic Church. The award is designed to recognize individuals for their exemplary service to the Church and humanity in the spirit of Christ as articulated by the work of the Second Vatican Council.
Cardinal Bertone will address the cardinals and bishops attending the convention, as well as the Knights of Columbus board of directors on Wednesday evening (August 8).
The U.S.-based Eternal Word Television Network, Canadian Salt and Light Television, and Sirius Satellite Radio's The Catholic Channel will broadcast live from the Convention. More information is available at www.kofc.org
Founded in New Haven, Conn. in 1882, the Knights of Columbus is the world's largest lay Catholic organization, with 1.7 million members in the United States, Canada, the Philippines, Mexico, Central America, and Poland.
Un anno con il papa. Il cardinale Bertone a tutto campo
Jul 21, 2007
Il punto sulle vacanze del papa, il bilancio del viaggio in Brasile, l'annuncio di nomine di donne in ruoli di responsabilità della Santa Sede, passando per il vescovo di Pechino. Questo e altro nell'incontro con i media del segretario di Stato.
(korazym.org, 19/07/2007) Il punto sulle vacanze del papa, il bilancio del viaggio in Brasile, l'annuncio di nomine di donne in ruoli di responsabilità della Santa Sede, passando per le lettera ai cinesi e il Motu proprio sul rito tridentino, senza dimenticare il caso pedofilia di Los Angeles. Un intervento a 360 gradi quello del cardinale Tarcisio Bertone, che ieri ha raggiunto Benedetto XVI a Lorenzago di Cadore, per poi incontrare i giornalisti nel pomeriggio, in occasione della presentazione del suo libro “L'ultima veggente di Fatima”. Un'occasione per smentire nuovamente l'esistenza del quarto segreto affidato dalla Madonna a suor Lucia, per poi inoltrarsi nei temi di attualità della vita della Chiesa. E se il papa “è un vulcano di creatività”, anche il cardinale Bertone non è stato da meno, mostrandosi disponibile a parlare un po' di tutto.
LE VACANZE DEL PAPA. ''Il papa è contento, sta bene, è riposato, vuol lavorare, riflettere, meditare e pregare. Sta lavorando sul messaggio ai Giovani per la giornata mondiale a Sidney, alla seconda enciclica, di carattere sociale e al nuovo libro sulla vita di Gesù”. Eppure, spiega Bertone, Benedetto XVI "sta pensando anche ad altro", a "messaggi incisivi" che "si distenderanno" anche nel 2008. Il clima di Lorenzago, ha detto ancora, ''lo favorisce nella elaborazione creativa'', perché qui ''ha vedute tonificanti e pacificanti''. Bertone ha confermato anche che ''il papa suona molto, al pianoforte, e questo lo aiuta a placare i sentimenti, ad elevare lo spirito''. Quanto al “Gesù di Nazaret”, si tratta di un “libro di grande successo”, “un po' difficile in certi passaggi”, ma con “meditazioni molto belle”. L'obiettivo del pontefice, spiega Bertone, è “sostenere la fede dei semplici”, attraverso un “contributo da scrittore, da teologo e da pensatore”.
IL VESCOVO DI PECHINO. Interpellato sulla scelta del nuovo vescovo della capitale cinese, il cardinale ha spiegato che al momento non vi è alcuna “comunicazione ufficiale” dell'elezione, “avvenuta secondo i canoni della Chiesa cinese ufficiale”. “Di solito - ha aggiunto - successivamente entrano in contatto con i rappresentanti della Santa Sede e chiedono l'approvazione: speriamo che questo avvenga”. Al tempo stesso, ha aggiunto subito dopo Bertone, “il vescovo scelto è un soggetto molto buono ed idoneo e questo è certo un segno molto positivo”. Una situazione che alimenta ottimismo, specie per quanto riguarda le possibili reazioni alla lettera del papa ai cattolici del paese. ''Risposte dal Governo - ha detto Bertone - per ora non ce ne sono; pensiamo che stia studiando e approfondendo il testo, riflettendo con prudenza e ponderazione e questo e' un atteggiamento molto positivo”.
I DOCUMENTI DEGLI ULTIMI GIORNI. Tra i vari temi affrontati, il cardinale ha invitato anche a non considerare come una ''pugnalata'' per l'ecumenismo la recente dichiarazione della Congregazione per la dottrina delle fede sulla unicità della Chiesa. Quanto al rito tridentino, esso è un tesoro da conservare, affrontando tuttavia ogni possibile equivoco. Per esempio, ha detto Bertone, "si potrebbe studiare" un modo per risolvere il problema della preghiera per la conversione degli ebrei contenuta nel rito del Venerdì Santo del Messale preconciliare del 1962, disponendo che si preghi sempre "secondo la formula di Paolo VI”. Ma ancora meglio basterebbe rispettare la lettera del Motu proprio di Benedetto XVI che - ha ricordato il cardinale - prevede che il messale non vada utilizzato in forma privata durante il periodo precedente la Pasqua (il cosiddetto triduo pasquale).
IL VIAGGIO IN BRASILE. Il cardinale è tornato poi sul recente viaggio del papa in Brasile, rispondendo con fermezza a quanti hanno parlato di flop. Lo hanno accolto centinaia di migliaia di persone, ha detto, e "non so come possano emergere critiche ai suoi discorsi". Sottolineando, in particolar modo, la valenza teologica del discorso svolto ad Aparecida, Bertone ha affermato che "a volte si accusa la Chiesa di interferenze nel campo socio-politico e quando il papa ha fatto un grande discorso cristologico lo si è accusato lo stesso”. In generale, il rapporto tra la Santa Sede e l'America Latina è positivo. E a dimostrarlo, per Bertone c'è il commento del teologo padre Clodovis Bof, fratello di Leonardo, che ha definito quello di Aparecida ''il miglior documento emanato dal Celam''.
LA CHIESA E I CASI DI PEDOFILIA. Quello dei preti pedofili è "un problema che addolora tutti" e “il caso dell'arcidiocesi di Los Angeles ha avuto un'ampiezza sconvolgente". Non usa giri di parole il segretario di Stato, spiegando comunque che da un punto di vista statistico i preti pedofili rappresentano "percentuali molto basse" se si paragona il fenomeno con altre categorie come quella degli insegnanti o dei membri delle altre religioni. "Ma - ha aggiunto - è un fenomeno che fa a pugni con la missione che dobbiamo svolgere".
PIU' POTERE ALLE DONNE. È possibile dare più spazio alle donne nella vita della Chiesa? La risposta è affermativa e nei prossimi mesi potrebbero esserci delle sorprese. "Stiamo disegnando nuove nomine", ha detto il cardinale Bertone che, con un riferimento ironico ai giornalisti ha aggiunto: "Molti ne parlano, cercando di individuarle ed inventarle. Nel quadro del carisma delle donne - ha poi aggiunto - ci sono incarichi che assumeranno alcune donne nella Chiesa". Il cardinale Bertone a questo punto ha ricordato che tra i suoi più stretti collaboratori ci sono un monsignore polacco e uno francese e una ''segretaria italiana'' che - ha detto - ''è una straordinaria collaboratrice tanto indispensabile che dalla Congregazione per la dottrina della fede l'ho portata con me in segreteria di Stato''.
IL DIALOGO CON L'ISLAM. Col mondo musulmano, in particolare quello ''moderato'' la santa sede sta realizzando ''un colloquio pacato, sincero''. E' la linea indicata dal segretario di Stato, che ha parlato di "cammino leale", soprattutto con i musulmani di area moderata. Bertone ha parlato del dopo-Ratisbona, del viaggio in Turchia e delle iniziative intraprese successivamente.
IL CONCLAVE E LO STILE DEL PAPA. Spazio, infine, anche ai retroscena sull'ultimo Conclave, con una precisazione secca: ''I numeri pubblicizzati per quanto riguarda l'ultimo conclave non sono esatti''. Bertone ha detto di non poter riferire i numeri esatti, ''perché li ho appuntati fino a un certo punto, poi sono stati bruciati e adesso non me li ricordo''. E in ogni caso, ha aggiunto, ''il Signore ci dà il papa di cui abbiamo bisogno'', spiegando come ''lo vogliano dappertutto, dai capi di Stato ai sindaci del Cadore'' e che ''non bisogna dimenticare che lui ha 80 anni e che Giovanni Paolo II ne aveva 58 al momento dell'elezione''. Per quanto riguarda lo stile del pontefice, Bertone evidenzia la sua ''pazienza infinita'': ''non l'ho mai visto irritarsi'', ''non dà del tu a nessuno'' e ''vive concretamente la collegialità''. ''Il papa - ha specificato ancora - è un vulcano di attività'', ma ''rispetta e ascolta le persone''.
Reacciones muy positivas a la carta del Papa a los católicos en China
Jul 19, 2007
"Las reacciones a la carta a los católicos en China son muy positivas entre los fieles y los obispos. Es extraordinario el movimiento de meditación y reflexión, especialmente en Internet, de las comunidades patriótica y clandestina", señaló el Secretario de Estado Vaticano, Cardenal Tarcisio Bertone.
(ACIDIGITAL, IBLNEWS, 17/07/2007) El Purpurado afirmó que "mirando a China hemos pensado en el proyecto moral de Confucio, cuyas raíces son de alguna manera cercanas a las raíces cristianas".
"Confucio decía que el hombre es un ser moral o no es verdaderamente hombre. La grande tradición de Confucio: la moralidad. La ley moral natural es objetivamente insuficiente no solo en relación al designio salvífico de Dios en Jesucristo sino también en orden a la vida social en el ámbito del Estado y la comunidad civil en el ámbito de la vida religiosa", explicó el Cardenal.
El Secretario de Estado indicó que "de parte de las instituciones chinas no hemos recibido todavía señales precisas y estamos en espera. Estamos en un momento de reflexión y de repensar. La Carta tiene un significado de fe en el pueblo chino y en sus gobernantes porque vuelve a mirar las consideraciones hacia la Iglesia Católica que quiere colaborar con el bien del pueblo chino".
Les femmes auront des postes de responsabilité au Vatican
Jul 19, 2007
Conférence de presse sur le lieu de vacances du pape.
ROME, Mercredi 18 juillet 2007 (ZENIT.org) – Le cardinal secrétaire d’Etat Tarcisio Bertone a révélé que certains postes à responsabilité de la Curie romaine seront confiés à des femmes.
Il est juste « que davantage de responsabilité soit confiée également aux femmes, certes en fonction de leurs charismes », a affirmé le cardinal Bertone au cours d’une conférence de presse.
« Nous sommes en train de projeter de nouvelles nominations et dans le cadre des possibilités figureront des postes que les femmes pourront assumer. J’ai moi-même une collaboratrice indispensable à la secrétairerie d’Etat », a-t-il ajouté, selon les agences de presse qui ont suivi la rencontre.
Le cardinal a participé à une conférence de presse à Pieve di Cadore, après avoir rencontré Benoît XVI dans la maison mise à sa disposition par le diocèse de Trévise, pour une mise à jour sur les principaux dossiers du Saint-Siège.
« Le pape est content. Il va bien, il est reposé, il souhaite travailler, méditer et prier », a déclaré le cardinal salésien.
« Beaucoup sont attirés par lui car il ramène le Christ dans le cœur de l’homme », a-t-il affirmé. L’objectif du pape est de « soutenir la foi des simples ».
« Il a par ailleurs souhaiter apporter une contribution en tant qu’écrivain, théologien et penseur, avec son livre sur Jésus », a poursuivi le cardinal Bertone. Un livre qui « a eu un très grand succès ».
Le cardinal secrétaire d’Etat a reconnu que « certains passages sont un peu difficiles » mais « il a de très belles méditations ».
Le thème de la conférence de presse donnée par le bras droit de Benoît XVI était : « Un an avec le pape Benoît XVI ». Le cardinal Bertone a en effet succédé au cardinal Angelo Sodano au poste de secrétaire d’Etat, le 15 septembre dernier.
« Le phénomène des prêtres pédophiles dans le diocèse de Los Angeles a pris des proportions terrifiantes et contraste fortement avec l’identité de la mission que nous devons accomplir », a répondu le cardinal en réponse à la question d’un journaliste qui lui demandait si le pape était attristé par la crise des prêtres pédophiles. Le cardinal a précisé toutefois que ce phénomène « touche une minorité, un faible pourcentage » au sein de l’Eglise.
Vatican official says prayer in revived Latin Mass offensive to Jews could be dropped
Jul 18, 2007
A prayer in the recently revived Latin Mass that has drawn protests from Jewish groups could be dropped from the rite, the Vatican's No. 2 official said Wednesday.
(The Associated Press, Wednesday, 18/07/2007)
ROME: A prayer in the recently revived Latin Mass that has drawn protests from Jewish groups could be dropped from the rite, the Vatican's No. 2 official said Wednesday.
"The problem can be resolved," Cardinal Tarcisio Bertone, the Vatican secretary of state, told a news conference.
Earlier this month, Pope Benedict XVI removed restrictions on celebrating the old Latin Mass, reviving a rite that was all but swept away by the liberalizing reforms of the Second Vatican Council.
Jewish organizations expressed dismay that the rite retains a prayer on Good Friday calling for the conversions of the Jews.
Bertone, meeting with reporters in the Italian Dolomite mountains where the pope is vacationing, was asked whether the prayer went against Pope John Paul II's assertion that the Jews were "older brothers in the faith" to Catholics. He suggested there was no intention to go against that spirit.
Bertone did not elaborate on possible changes, but the pope asked all bishops to report back to the Vatican in three years on their experiences in using the revived rite, and suggested changes could be made.
Cardinal calls Chinese Catholic reaction to papal letter positive
Jul 17, 2007
The Vatican has not had any official comment from the Chinese government on Pope Benedict XVI's letter to Chinese Catholics, but the reaction has been "positive from the faithful and the bishops," said the Vatican secretary of state.
By Cindy Wooden
Catholic News Service
VATICAN CITY (CNS, 17/07/2007) -- The Vatican has not had any official comment from the Chinese government on Pope Benedict XVI's letter to Chinese Catholics, but the reaction has been "positive from the faithful and the bishops," said the Vatican secretary of state.
The 55-page letter, released June 30 in Chinese and several other languages, has led to "an extraordinary movement of meditation and reflection, especially through the Internet, by the official patriotic community and the clandestine community," said Cardinal Tarcisio Bertone.
The pope's letter urged cooperation between Catholic communities officially registered with the government and Catholic communities that have continued clandestinely since the 1950s, when the Chinese government began closing churches. While the papal letter criticized Chinese government limits on church activities, it also invited civil authorities to open a new dialogue on several key issues, including the appointment of bishops.
In a July 16 interview with the Italian Catholic news agency SIR, Cardinal Bertone said, "We still have not received precise signals from the Chinese institutions, and we are waiting."
The letter, he said, was an attempt to demonstrate "confidence in the Chinese people and in their government so that they would reconsider a bit their position toward the Catholic Church, which wants to work for the good of the Chinese people."
The cardinal also said that in drafting the letter the pope tried to tap into and build on a Chinese cultural sensitivity to moral questions that comes from Confucianism.
From the viewpoint of its moral code, Confucianism has "roots that are somewhat close to Christianity's," he said.
Confucius, the Chinese philosopher, "said that man either is a moral being or he is not a true man," Cardinal Bertone said. "The great tradition of Confucius is morality."
The Catholic Church wants to build on the strong moral code emphasized by traditional Chinese culture, showing how Christianity emphasizes not only correct behavior, but also solidarity, love and forgiveness, which benefit the entire society, he said.
END
Coming to America
Jul 17, 2007
Much has been made of B16's as-yet-unscheduled trip to the UN (likely in fall '08). Yet, in his first major foreign swing as the Pope's top aide, next month will see the Secretary of State Cardinal Tarcisio Bertone SDB heading to, of all places, Nashville.
(Whispers in the Loggia, 14/07/2007)
Much has been made of B16's as-yet-unscheduled trip to the UN (likely in fall '08). Yet, in his first major foreign swing as the Pope's top aide, next month will see the Secretary of State Cardinal Tarcisio Bertone SDB heading to, of all places, Nashville.
Announced in late June, the purpose of the unusual visit in the dead of Roman summer is to convey the papal solicitude to the 125th Supreme Convention of the Knights of Columbus, which meets at the country capital's Opryland from 7-9 August. Always a megawatt event on the global Catholic calendar given the KofC's considerable manpower and support of innumerable church initiatives, the unprecedented addition of the Vatican's prime minister to its roster has shot the annual gathering into an even greater stratosphere. The order counts 1.7 million members worldwide, with its largest concentrations in the States, Canada, Mexico, the Philippines and Poland.
Bertone will celebrate the convention's opening liturgy on the 7th, carrying with him a special message from the Pope. The 72 year-old cardinal will also receive the Knights' Gaudium et Spes award.
While the last-minute addition of the SegStat highlights the solid link between the Knights and the Holy See, it also reflects mightily on the Vatican's personal regard for the Order's head. More active in the Roman Curia than most of the American Cardinals, Supreme Knight Carl Anderson serves as a member of the Pontifical Council for the Laity and a consultor to the Pontifical Councils for Justice and Peace, the Family, and Social Communications.
Especially in light of its 125th anniversary, an added emphasis has come to the fore on the cause for canonization of the Knights' founder, Fr Michael McGivney. An investigation into a reported healing attributed to McGivney's intercession, deemed miraculous by a local panel in the archdiocese of Hartford, was forwarded to the Holy See in 2004, its response still to be given.
As the Holy See's chief diplomat, Bertone will likely return to the States to deliver the Vatican's major address for the peak week of the UN General Assembly in early autumn. Whether he maintains the Secretariat of State's traditional patronage of Le Cirque, however, remains to be seen.
Le cardinal camerlingue, Tarcisio Bertone, a prêté serment
Jul 09, 2007
Le cardinal camerlingue de la Sainte Eglise romaine, Tarcisio Bertone, secrétaire d’Etat, a prêté serment en la chapelle Urbain VII du Vatican, hier, samedi 7 juillet, en fin de matinée, indique la salle de presse du Saint-Siège.
ROME, Dimanche 8 juillet 2007 (ZENIT.org) – Le camerlingue est le cardinal placé à la tête de la « Chambre apostolique », service de la curie romaine chargé des biens temporels du Saint-Siège pendant la vacance du siège apostolique, conformément aux dispositions de la Constitution apostolique « Universi Dominici gregis » promulguée par Jean-Paul II en1996 et relative à la vacance du siège et à l'élection du Pontife Romain. Préconisé en consistoire, il prête serment au pape.
Le rôle du cardinal camerlingue est décrit dans l'article 17 de la Constitution « Universi Dominici gregis ».
Dès qu'il a reçu la nouvelle de la mort du Souverain Pontife, le camerlingue de la Sainte Eglise romaine doit constater officiellement la mort du pape en présence des personnes désignées par cette Constitution.
Le camerlingue doit en outre apposer les scellés au bureau et à la chambre du pontife défunt, s'assurant que le personnel qui réside habituellement dans l'appartement privé puisse y demeurer jusqu'après la sépulture du pape, au moment où tous les appartements pontificaux seront mis sous scellés.
Il informe de la mort du pape le cardinal-vicaire de Rome, lequel annonce la nouvelle au peuple romain. De même, avec le cardinal-archiprêtre de la basilique vaticane, il doit prendre possession du palais apostolique du Vatican et, personnellement ou par un délégué, des palais du Latran et de Castelgandolfo, dont il assure la garde et le gouvernement.
Ensuite, le cardinal camerlingue, après avoir consulté les cardinaux chefs des trois ordres (diacres, prêtres et évêques), organise les funérailles et la sépulture du pontife défunt.
Il veille, au nom et avec le consentement du collège des cardinaux, à tout ce que les circonstances suggéreront pour défendre les droits du Siège apostolique et assurer sa bonne administration.
Intervista con il cardinale Bertone sulla situazione dei cristiani in Iraq e sul G8
Jun 10, 2007
Bisogna evitare che in Iraq i cristiani vengano isolati o siano costretti a lasciare il Paese: lo ha detto ieri il cardinale segretario di Stato Tarcisio Bertone a margine del suo intervento a Roma alla cerimonia di commemorazione della figura del cardinale Ercole Consalvi.
(Radio Vaticana, 09/06/2007) Rispondendo alle domande dei giornalisti, il porporato si è anche espresso positivamente sulle decisioni prese dal G8 a favore dell’Africa. Il servizio di Tiziana Campisi:
Preoccupa la situazione dei cristiani in Iraq, ma in particolare - ha detto il cardinale Bertone - si teme il loro isolamento:
R. - “Il problema cruciale è il tentativo di ghettizzare le comunità cristiane, un tentativo cui bisogna opporsi con tutte le forze, perché nella tradizione della convivenza dei Paesi del Medio Oriente, come in Giordania, come in Libano ed anche in Iraq, la convivenza tra musulmani e cristiani è stata una convivenza pacifica nel medesimo territorio, nei medesimi quartieri. Questo mettere alle corde le comunità cristiane è peggio che costringerle a lasciare l’Iraq, che è un tentativo che non dovrebbe riuscire e a cui tutti dovrebbero opporsi”.
E a proposito dei problemi che riguardano l’Africa, così si è espresso il cardinale Bertone:
R. - “Ho saputo che il G8 ha dato aiuti non solo per combattere l’AIDS, che certamente è uno dei problemi più rilevanti. L’AIDS, in qualche modo, assorbe, la maggior parte delle risorse. E questo non va bene, perché non c’è solo l’AIDS, ad esempio c’è anche la tubercolosi che sta riprendendo la sua azione devastatrice, non solo nei Paesi dell’Africa, ma anche in altri Paesi. L’attenzione, però, all’Africa era certamente un punto che aveva sottolineato il Papa nella lettera al cancelliere Angela Merkel ed anche nel discorso all’udienza generale. E’ importante che i grandi del G8 - che adesso sarà G13 - prendano nota e si impegnino a favore di queste emergenze, soprattutto di quelle che toccano l’Africa. Nel G13 ormai campeggiano anche l’India, il Brasile, il Messico, la Cina, grandi Paesi emergenti che entrano ormai nel concerto del dialogo internazionale dei Paesi più sviluppati”.
Intervento del Cardinal Bertone alla presentazione di “Pio XII. Eugenio Pacelli. Un uomo sul trono di Pietro”
Jun 06, 2007
Pubblichiamo di seguito l'intervento pronunciato dal Cardinale Tarcisio Bertone, Segretario di Stato, alla presentazione tenutasi questo martedì - 5 giugno 2007 - a Roma, nella Sala della Protomoteca in Campidoglio, del libro di Andrea Tornielli “Pio XII. Eugenio Pacelli. Un uomo sul trono di Pietro” (Mondadori).
Intervento del Cardinale Tarcisio Bertone, Segretario di Stato
alla presentazione del libro di Andrea Tornielli
«Pio XII, Eugenio Pacelli. Un uomo sul trono di Pietro»
5 giugno 2007
1. Una leggenda “nera”
La figura di Eugenio Pacelli, Papa Pio XII, è al centro ormai da decenni di accesissime polemiche. Il Pontefice romano che guidò la Chiesa negli anni terribili della Seconda Guerra mondiale e poi della Guerra Fredda è vittima di una leggenda “nera”, che ha finito per affermarsi al punto tale da rendere arduo scalfirla, anche se i documenti e le testimonianze ne hanno ampiamente provato la totale inconsistenza. Una delle spiacevoli conseguenze per così dire «secondarie» di questa leggenda nera – che dipinge falsamente Papa Pacelli come indulgente con il nazismo e insensibile alla sorte delle vittime della persecuzione – è l’aver fatto completamente dimenticare lo straordinario magistero di questo Papa che fu il precursore del Concilio Vaticano II . Come è accaduto per le figure di altri due Papi con lo stesso nome – il beato Pio IX, del quale si parla soltanto in relazione ai temi legati alla politica risorgimentale; e san Pio X, spesso ricordato soltanto per la sua strenua battaglia contro il modernismo – anche per Pacelli si rischia di ridurre tutto il suo pontificato alla questione dei suoi presunti «silenzi».
2. L’attività pastorale di Pio XII
Sono qui, pertanto, questa sera, per dare una breve testimonianza ad un uomo di Chiesa che, per la sua santità personale, risplende come luminoso testimone del sacerdozio cattolico e del Supremo Pontificato. Non che non avessi già letto molti ed interessanti saggi sulla figura e l'opera di Papa Pio XII, dai notissimi Actes et Documents du Saint Siège, alle biografie di Nazareno Padellaro, Suor Marchione, del Padre Pierre Blet, fra i primi che mi vengono alla mente. Per non parlare dei "Discorsi di guerra" di Papa Pacelli, che, se volete, sono disponibili in formato elettronico, e che trovo assolutamente interessanti anche oggi per dottrina, per ispirazione pastorale, per finezza di linguaggio letterario, per forza umana e civile. Insomma, già sapevo non poco a proposito del Pastor Angelicus et Defensor Civitatis. Bisogna tuttavia essere grati al dottor Andrea Tornielli, che in questa corposa e documentata biografia, attingendo a molti inediti, ci restituisce la grandezza e la completezza della figura di Pio XII, ce ne fa approfondire l’umanità, ce ne fa riscoprire il magistero. Ci ricorda, ad esempio, la sua enciclica sulla liturgia, la sua riforma dei riti della Settimana Santa , il grande lavoro preparatorio che sfocerà nella riforma liturgica conciliare. Pio XII apre all’applicazione del metodo storico-critico nei confronti della Sacra Scrittura, e nell’enciclica «Divino afflante Spiritu» stabilisce le norme dottrinali per lo studio della Sacra Scrittura, mettendone in rilievo l’importanza e il ruolo nella vita cristiana.
È sempre Papa Pacelli, nell’enciclica «Humani generis», a prendere in considerazione, pur con cautela, la teoria evoluzionistica. Pio XII dà anche un notevole impulso all’attività missionaria, con le encicliche «Evangelii Praecones» (1951) e «Fidei donum» (1957, della quale ricorre il cinquantenario), mettendo in rilievo il dovere della Chiesa di annunciare il vangelo alle genti, come il Concilio Vaticano II farà con ampiezza. Il Papa rifiuta di far coincidere il cristianesimo con la cultura occidentale oltre che con un determinato sistema politico. Ancora: Pio XII è a tutt’oggi il Papa che ha dato più spazio alle donne nelle sue canonizzazioni e beatificazioni: il 54,4 per cento nelle canonizzazioni, e ben il 62,5 per cento nelle beatificazioni. Del resto, più volte questo Pontefice aveva parlato dei diritti femminili, affermando, ad esempio, nel radiomessaggio al congresso del Cif di Loreto nell’ottobre 1957 che la donna è chiamata ad esercitare «un’azione risolutiva» anche nel campo politico e giuridico.
3. Accuse ingiustificate
Sono soltanto degli esempi, che mostrano quanto ci sia ancora da scoprire, anzi da riscoprire nel magistero del Servo di Dio Eugenio Pacelli. Mi hanno colpito, poi, molti accenni presenti nel libro di Tornielli, dai quali emerge sia la lucidità e la saggezza del futuro Pontefice, negli anni in cui era nunzio apostolico a Monaco di Baviera prima e quindi a Berlino; nonché molti tratti della sua umanità. Grazie ai carteggi inediti con il fratello Francesco, apprendiamo alcuni giudizi netti sul nascente movimento nazionalsocialista, e il grande e grave dramma interiore vissuto dal Pontefice durante il tempo della guerra circa l’atteggiamento da tenere di fronte alla persecuzione nazista. Pio XII ne parla più volte, nel corso dei suoi radiomessaggi – ed è dunque del tutto fuori luogo accusarlo di «silenzi» - scegliendo però un profilo prudente. Al riguardo dei «silenzi», segnalo volentieri un articolo ben documentato del prof. Gian Maria Vian pubblicato nel 2004 nella rivista Archivum historiae pontificiae dal titolo «Il Silenzio di Pio XII: alle origini della leggenda nera». In esso, tra l’altro, si dice che a interrogarsi sui «silenzi di Pio XII» fu per primo Emmanuel Mounier, nel 1939, addirittura poche settimane dopo la sua elezione a Sommo Pontefice e in relazione all’aggressione italiana in Albania. Su questi interrogativi si innesterà in seguito un’aspra polemica, anche di matrice sovietica e comunista ripresa, come vedremo, da esponenti della Chiesa ortodossa russa. Rolf Hocchuth, autore del dramma «Il Vicario», la pièce teatrale che ha contribuito a scatenare la leggenda “nera” contro Pio XII, nei giorni scorsi in un’intervista ha definito Papa Pacelli un «vigliacco demoniaco», mentre ci sono storici fautori del pensiero unico anti-PioXII che arrivano persino a dare del «brigatista pacelliano» a quanti non la pensano come loro e osano manifestare un diverso parere su queste vicende. Non si può dunque non denunciare questo scempio del buon senso e della ragione perpetrato spesso sulle pagine dei giornali.
4. Una data storica ben precisa
Mi sembra utile sottolineare come l'opera di Tornielli riporti alla luce opere già note agli storici seri. È uno dei pregi che ritengo fondamentali del volume di cui oggi stiamo parlando, tenendo conto dei tempi tristissimi in cui visse Papa Pacelli, la cui voce, nel turbine del secondo conflitto mondiale e della successiva contrapposizione dei blocchi, non godeva del favore dei poteri costituiti o dei poteri di fatto. Quante volte "mancava l'elettricità" a Radio Vaticana per far sentire la parola del Pontefice; quante volte "mancava la carta" per riprodurre i suoi pensieri e i suoi insegnamenti scomodi; quante volte un qualche incidente faceva "perdere" i numeri dell'Osservatore Romano, riportanti interventi, chiarimenti, aggiornamenti, note politiche... Oggi, tuttavia, grazie ai mezzi moderni, quelle fonti sono ampiamente riprodotte e disponibili. Il Dott. Tornielli le ha cercate e le ha trovate e ne è testimonianza il grande corpo di note che corredano l'attuale pubblicazione. Vorrei a questo punto attirare l’attenzione su una data importante.
La figura e l'opera di Pio XII, lodata e ringraziata prima, durante e subito dopo il secondo conflitto mondiale, comincia ad essere scrutinata con altro occhio in un periodo storico ben preciso, che va dall'agosto del 1946 all'ottobre del 1948. Era comprensibile il desiderio del martoriato popolo d'Israele di avere una propria terra, un proprio rifugio sicuro, dopo "le persecuzioni di un antisemitismo fanatico, scatenatesi contro il popolo ebreo" (allocuzione del 3 agosto 1946), ma erano comprensibili pure i diritti di quanti già vivevano in Palestina e che anch'essi attendevano rispetto, attenzione, giustizia e protezione.
I giornali dell'epoca riferiscono ampiamente dello stato di tensione che in quella regione si stava manifestando ma, poiché non hanno voluto entrare in merito ai ragionamenti e alle proposte di Pio XII, hanno cominciato a prendere posizione, chi per una parte, chi per l'altra, ideologizzando, così, una riflessione che si sviluppava in modo articolato ed attenta a criteri di giustizia, di equità, di rispetto, di legalità. Pio XII non è stato solo il Papa della seconda Guerra mondiale, ma un Pastore che, dal 2 marzo 1939 al 9 ottobre 1958, ha avuto davanti a sé un mondo irretito nelle passioni violente e irrazionali. Da allora ha iniziato a prendere corpo una incomprensibile accusa al Papa per non essere intervenuto come dovuto a favore degli ebrei perseguitati. A questo riguardo mi pare importante riconoscere che comunque chi è scevro da finalità ideologiche ed è amante della verità, è ben disposto a comprendere più a fondo, in piena sincerità, un Papato lungo, fruttuoso e, a mio parere, eroico. Ne è esempio il recente cambiamento di atteggiamento, anche nel grande santuario della memoria che è lo Yad Vashem a Gerusalemme, di riconsiderare la figura e l'opera di Papa Pacelli non da un punto di vista polemico, ma da una angolatura obiettivamente storica. È fervido auspicio che tale buona volontà manifestata pubblicamente possa avere un prosieguo adeguato.
5. Il dovere della carità verso tutti
Il 2 giugno 1943, in occasione della festa di Sant’Eugenio, Pio XII espone pubblicamente le ragioni del suo atteggiamento. Innanzitutto, papa Pacelli parla nuovamente degli ebrei: « Non dimentichino i reggitori dei popoli che colui il quale (per usare il linguaggio della Sacra Scrittura) “porta la spada” non può disporre della vita e della morte degli uomini che secondo la legge di Dio, da cui viene ogni potestà». «Né vi aspetterete», continua Pio XII «che esponiamo qui partitamente tutto quello che abbiamo tentato e procurato di compiere per mitigare le loro sofferenze, migliorare le loro condizioni morali e giuridiche, tutelare i loro imprescrittibili diritti religiosi, sovvenire alle loro ristrettezze e necessità. Ogni parola da noi rivolta a questo scopo alle competenti autorità e ogni nostro pubblico accenno, dovevano esser da noi seriamente ponderati e misurati nell’interesse dei sofferenti stessi, per non rendere, pur senza volerlo, più grave e insopportabile la loro situazione. Purtroppo i miglioramenti visibilmente ottenuti, non corrispondono alla sollecitudine materna della Chiesa in favore di questi gruppi particolari, soggetti alle più acerbe sventure… e il Vicario, pur chiedendo solo compassione e ritorno alle elementari norme del diritto e dell’umanità, si è trovato, talora, davanti a porte che nessuna chiave voleva aprire».
Troviamo dunque qui esposta, già a metà dell’anno 1943, la ragione della prudenza con cui Pacelli si muove nell’ambito delle pubbliche denunce: «Nell’interesse dei sofferenti stessi, per non rendere più grave la loro situazione». Parole che mi sembra di sentire riecheggiare nel breve discorso pronunciato da Paolo VI il 12 settembre 1964, presso le Catacombe di Santa Domitilla. In quell’occasione Papa Montini disse: « La Santa Sede si astiene dall’alzare con più frequenza e veemenza la voce legittima della protesta e della deplorazione, non perché ignori o trascuri la realtà della cosa, ma per un pensiero riflesso di cristiana pazienza e per non provocare mali peggiori». Paolo VI, a metà degli anni Sessanta, si riferiva ai Paesi d’Oltrecortina, governati dal comunismo totalitario. Lui, che era stato uno stretto collaboratore del cardinale Pacelli e poi di Papa Pio XII, adduce dunque le stesse motivazioni. I Papi non parlano pensando a precostituirsi un’immagine favorevole per i posteri, sanno che da ogni loro parola può dipendere la sorte di milioni di cristiani, hanno a cuore la sorte degli uomini e delle donne in carne ed ossa, non il plauso degli storici. Del resto Robert Kempner, magistrato ebreo e pubblico ministero al processo di Norimberga, ha scritto nel gennaio 1964, dopo l’uscita del «Vicario» di Hocchuth: «Qualsiasi presa di posizione propagandistica della Chiesa contro il governo di Hitler sarebbe stata non solamente un suicidio premeditato… ma avrebbe accelerato l’assassinio di un numero ben maggiore di ebrei e sacerdoti».
6. “Non lamento, ma azione è il precetto dell’ora”
Detto questo, dopo aver preso visione degli 11 volumi (in 12 tomi) degli “Actes et Documents du Saint Siège” circa la seconda Guerra Mondiale; dopo aver fatto leggere decine di faldoni con centinaia di documenti riguardanti pensieri ed atti della Sede Apostolica durante il secondo conflitto mondiale; assaporate le violente polemiche di parte (volumi innumerevoli, pieni di ideologia violenta e falsa), mi pare che l’opera degli Actes, stampata per ordine di Paolo VI (Sostituto della Segreteria di Stato nei terribili frangenti del 1939-1945), potrebbe essere utilmente completata da i documenti inclusi sotto la voce archivistica degli “Stati Ecclesiastici”, che comprendono carte riguardanti l’obbligo della Santa Sede e della Chiesa Cattolica di farsi carico del dovere della carità verso tutti. E’ un settore archivistico non esplorato a sufficienza, dato che trattasi di migliaia di casi personali. Ad ognuno di essi, il più piccolo Stato del mondo, neutrale in senso assoluto, ha prestato orecchio in base individuale, recependo ogni voce che chiedeva aiuto, oppure udienza. Si tratta di una documentazione sterminata, purtroppo non ancora disponibile, perché non ordinata. Magari fosse possibile, con l’aiuto di qualche benemerita fondazione ad hoc, catalogare in tempi brevi queste carte custodite dagli Archivi della Santa Sede! Chiara era la direttiva data via radio, via stampa, via diplomatica, dal Papa Pio XII nel 1942. Egli disse a tutti, durante il tragico ’42, che: “Non lamento, ma azione è il precetto dell'ora”. La saggezza di tale affermazione è testimoniata da una miriade di carte: note diplomatiche, concistori urgenti, segnalazioni specifiche (v. Card. Bertram, Card. Innitzer, Card. Schuster, ecc. ecc. ecc.) di fare il possibile per salvare persone, preservando la neutralità della Sede Apostolica.
Tale situazione di neutralità permetteva al Papa di salvare non soltanto europei, ma anche prigionieri non appartenenti all’Asse. Pensiamo alla tristissima situazione della Polonia o agli interventi umanitari nel Sud-Est asiatico. Pio XII non ha mai sottoscritto circolari o proclami. Ha detto a voce ciò che si doveva fare. E Vescovi, sacerdoti, religiosi e laici hanno compreso benissimo la mente del Papa e cosa era urgente fare. Tra l'altro, a testimonianza di ciò ci sono gli innumerevoli Fogli di Udienza del Card. Maglione e Tardini, con i relativi commenti. Poi arrivavano le proteste o i "no" di fronte alle richieste umanitarie della Santa Sede.
7. Denunciare o agire?
Lasciatemi raccontare un piccolo episodio, accaduto proprio in Vaticano nell'ottobre del 1943. All'epoca, oltre alla gendarmeria (circa 150 persone) e alla guardia svizzera (circa 110 persone), c'era anche la guardia palatina. A quella data, per proteggere il Vaticano (non più di 300 persone) e gli stabili extraterritoriali c'erano già 575 guardie palatine. Ebbene, la Segreteria di Stato chiese alla potenza occupante l'Italia di poter assumere altre 4.425 persone da inserire nell'organico della Guardia Palatina. Il ghetto ebraico era a due passi…
I redattori degli Actes et Documents non potevano stampare tutte le migliaia di casi personali. Il Papa, a quel tempo, aveva altre priorità: non poteva far conoscere i suoi “desiderata”, ma voleva agire, nei limiti impostigli dalle circostanze, secondo un suo chiaro programma. Alle persone oneste, però, sorgono domande legittime: Quando Pio XII incontrò Mussolini? Come Cardinale Segretario di Stato nel 1932, ma come Papa mai! Quando il Card. Pacelli incontrò il Cancelliere Hitler? Mai! Quando il Papa incontrò Mussolini e Hitler insieme? Mai! Se ciò non è mai avvenuto potrebbe significare che se due Stati non hanno ritenuto di parlare con il Papa, il Pontefice stesso cosa doveva fare: fare dichiarazione di denuncia o agire?
Pio XII scelse la seconda opzione, testimoniata da tante fonti israelitiche di tutta Europa. Forse occorrerebbe dar copia di tali abbondanti adesioni ebraiche di gratitudine e di stima al ministero umano e spirituale di questo grande Papa. Resta il fatto che il libro, che oggi possiamo leggere, aggiunge qualche tassello in più non soltanto alla figura di un grande Pontefice, ma anche a tutta l'opera silenziosa, ma efficace, della Chiesa lungo l'arco dell'esistenza (quella di Eugenio Pacelli, appunto) di un Pastore passato attraverso le bufere di due conflitti mondiali (fu Nunzio in Baviera sin dal 1917) e la tragica costruzione della cortina di ferro, all'interno della quale perirono milioni di figli di Dio. Erede della Chiesa degli Apostoli, la Chiesa di Pio XII ha continuato ad operare non soltanto per una parola profetica, ma soprattutto per una quotidiana azione profetica.
8. Una nota conclusiva
Vorrei infine ringraziare Andrea Tornelli per questa opera, che contribuisce a far meglio comprendere la luminosa azione apostolica e la figura del Servo di Dio Pio XII. Questo è un utile servizio alla Chiesa, un utile servizio alla verità. È giusto discutere, approfondire, dibattere, confrontarsi. Ma bisogna guardarsi dal più grave errore per lo storico, che è l’anacronismo, giudicando la realtà di allora con gli occhi e con la mentalità di oggi. Così come è profondamente ingiusto giudicare l’operato di Pio XII durante la guerra con il velo del pregiudizio, dimenticando non soltanto il contesto storico, ma anche l’enorme opera di carità che il Papa promosse, aprendo le porte dei seminari e degli istituti religiosi, accogliendo profughi e perseguitati, aiutando tutti.
In preview of beatification debates, Vatican official defends Pope Pius XII
Jun 06, 2007
In what may amount to a preemptive strike ahead of the beatification of Pope Pius XII, the Vatican’s Secretary of State today issued a strong defense of the wartime pope, saying that the “black legend” around his alleged silence on the Nazi Holocaust reflects “violent and false ideology.”
(ncrcafe.org, Jun 5, 2007) New York - Cardinal Tarcisio Bertone, the number two official in the Vatican after the pope himself, spoke during a Rome presentation of a new book on Pius XII by Italian journalist Andrea Tornielli.
A rush English translation of his address is available on the NCR web site at http://ncrcafe.org/node/1154
Far from acquiescing in the Holocaust, Bertone argued, Pius XII presided over an “enormous work of charity … opening the doors of seminaries and religious institutes, welcoming refugees and the persecuted, helping all.”
Bertone argued that while Pius XII made his anti-Nazi sentiments clear, he avoided dramatic public confrontations in order to spare both Jews and Catholics more dire persecution, and to protect the Church’s ability to work behind the scenes.
“When popes speak, they’re not thinking about assembling a positive image for posterity,” Bertone said. “They know that their every word could affect the destiny of millions of Christians, and they take to heart the welfare of men and women of flesh and bone, not the applause of historians.”
In early May, the Vatican’s Congregation for the Cause of Saints voted to approve a “decree of heroic virtue” for Pius XII. If signed by Pope Benedict XVI, the move would leave only the need to document a miracle in his path to beatification.
In that light, some observers see Bertone’s speech as a preview of points church officials are likely to make when the beatification becomes official.
Bertone’s 3,000 word speech offered six basic arguments:
• Controversies over Pius XII’s alleged silences have overshadowed other aspects of his pontificate, such as his contributions to liturgical reform, Scripture study, missionary efforts, and the church’s engagement with culture. Bertone noted that Pius XII cautiously approved of the theory of evolution, and that he remains the pope who beatified and canonized the highest percentage of women.
• Those who attack Pius XII often do so for ideological reasons, and are guilty of what Bertone called an “attack on good sense and on rationality.”
• Fascist authorities perceived Pius II as a foe, often denying the Vatican electricity to broadcast his radio messages or paper to print his documents.
• The “black legend” around Pius XII took shape in the context of bitter controversies over the creation of the State of Israel, and was manipulated, Bertone argued, by forces on both sides.
• Pius XII explicitly protested the persecution of Jews, but explained in 1943 that he could not speak in more dramatic or public terms without the risk of making things worse.
• Material in the Vatican archives documents thousands of instances in which the Holy See aided victims during the war who requested its help; Bertone said this enormous reservoir of material has still not been catalogued, and invited the help of charitable foundations to do so more quickly.
As one illustration of what Bertone called Pius XII’s “quiet” action on behalf of Jews, he revealed that in October 1943, the Vatican asked the Nazi authorities who had occupied Rome for permission to add more than 4,000 people to its Palatine Guard, which then numbered 575. The hope, Bertone suggested, was to thereby protect Jews in the nearby ghetto.
In the end, Bertone defined Pius XII’s as a “heroic papacy,” one that expressed itself “not only through a prophetic word, but above all through daily prophetic action.”
Bertone’s arguments did not satisfy Abraham Foxman of the Anti-Defamation League, one of the leading critics of efforts to beatify the wartime pope.
“I wish they’d spend a higher percentage of their time in efforts to open the archives, and less in spinning what they’re selectively presenting,” Foxman told NCR, referring to debates over the fact that the complete Vatican archives from the years of Pius XII’s papacy have not yet been opened to researchers.
The Vatican has, however, published a 11-volume set of material from those years which it says contains everything relevant to the pope’s attitude toward the Nazis and the broader issues raised by the war.
“They’re protesting too much,” Foxman said. “We are willing to withhold our judgment, and the Vatican should withhold its, until scholars have been able to openly examine the material and see what’s there.”
Foxman, who called upon the Vatican to suspend movement towards the beatification of Pius XII, said that much of Bertone’s speech was familiar, although he had not heard a Vatican official suggest before that it needed financial help to make archival material available.
“If that’s the issue, we should have an emergency meeting and figure out ways to make it happen,” Foxman said.
In America, Chiesa con gli indios
Jun 04, 2007
Giovedì si è chiusa ad Aparecida in Brasile la quinta Conferenza generale dell'episcopato latinoamericano. I vescovi hanno approvato un documento finale che verrà reso noto dopo che papa Benedetto XVI ne approverà la pubblicazione. Approfittiamo di questa occasione per fare con il cardinale Segretario di stato, il salesiano Tarcisio Bertone, il bilancio del primo viaggio del Papa nel subcontinente americano.
(Avvenire, 3.6.2007) Il porporato ha già fatto sapere di non aver gradito il modo in cui alcuni media hanno trattato l'avvenimento. E soprattutto il fatto che si sia parlato di un flop numerico del viaggio stesso... «Mi hanno riferito - ribadisce ad Avvenire - che anche quando Giovanni Paolo II si recò in Brasile nel 1991 non mancarono coloro che si misero a contare i fedeli, nell'occasione meno numerosi di quelli lo avevano accolto nel 1980, quando per la prima volta un Pontefice atterrò in quel meraviglioso Paese. Niente di nuovo sotto il sole, quindi».
Il viaggio è iniziato con una conferenza stampa che ha suscitato alcune polemiche, soprattutto dopo la pubblicazione di una trascrizione che in alcuni punti non rifletteva alla lettera quanto effettivamente pronunciato dal Papa.
Non c'è niente di scandaloso in questo. Anche i testi delle udienze del mercoledì talvolta sono stati pubblicati dopo un'accurata revisione. Anche il Catechismo della Chiesa cattolica nella sua edizione definitiva, l'editio typica del 1997, in più punti si differenzia dalla prima edizione stampata nel 1992. Chi legge poi il recente documento della Commissione teologica internazionale sul limbo può verificare che l'editio typica di una enciclica - nella fattispecie la Evangelium Vitae di Giovanni Paolo II - presenta in un punto una formulazione diversa e più precisa rispetto alla versione che era stata in un primo tempo resa pubblica.
Nello specifico che cosa ci può dire riguardo alla scomunica per i legislatori che approvano norme abort iste?
Mi sembra chiaro che il Papa ha ricordato che spetta ai singoli vescovi stabilire se e quando irrogare la scomunica, che è una pena prevista dal Codice di diritto canonico, quindi in questo caso «ferendae sententiae» (scomunica non automatica, ndr).
E riguardo alla causa di beatificazione dell'arcivescovo Oscar Arnulfo Romero? Perché nel testo trascritto non si fa più cenno al fatto che il Papa ha detto di non avere dubbi che monsignor Romero meriti la beatificazione?
È evidente che il Papa vuole essere molto rispettoso del lavoro della Congregazione delle cause dei santi, il cui prefetto, tra l'altro, era presente nel volo papale.
Dopo questa esperienza ritiene che ci saranno altre conferenze stampa del Papa?
Sarà il Papa a decidere. Ma è a tutti noto che il cardinale Ratzinger non ha mai avuto paura della stampa e ai cronisti che lo fermavano anche per strada ha sempre gentilmente offerto delle risposte.
Il Papa ha incontrato anche il presidente Lula. Come sono globalmente i rapporti tra Stato e Chiesa in Brasile?
I rapporti tra la Chiesa e il grande Stato brasiliano sono sostanzialmente positivi. Si sta elaborando anche una sorta di accordo globale e fondamentale per poter orientare Chiesa e Stato, Chiesa e comunità politica, in quella che il Concilio definisce «una sana collaborazione» per il bene di ogni persona ed anche per la risoluzione dei problemi che possono essere ancora sul tappeto.
Lei ha dichiarato alla Radio Vaticana di sperare che gli accordi vengano siglati entro l'anno. Ma alcune affermazioni attribuite all'ambasciatore brasiliano presso la Santa Sede sono state interpretate in modo meno ottimista...
Io ho parlato con il nunzio apostolico a Brasilia, l'arcivescovo Lorenzo Baldisseri, e sono ottimista. Speriamo che sia un ottimismo ben fondato.
Il Papa ha ricevuto in udienza anche l'anziano arcivescovo emerito di Sao Paulo, il cardinale Paulo Evaristo Arns. Il teologo Jon Sobrino nel criticare la Notificazione della Congregazione per la dottrina della fede nei suoi riguardi ha scritto che le sue opere sono state giudicate positivamente anche dallo stesso cardinale Arns. Si è parlato anche di questo nel corso dell'udienza?
Si è trattato di una udienza doverosa, anche se breve. Non sono a conoscenza del fatto che si sia parlato del caso Sobrino.
I discorsi del Papa ai vescovi brasiliani e anche alcuni punti dell'omelia in occasione della canonizzazione di fra Galvao sono stati assai enfatizzati dalla stampa che li ha giudicati particolarmente duri.
Il Papa non vuole imporre fardelli inutili a nessuno, né ai vescovi, né ai fedeli. Non può però dimenticare le parole esigenti di Gesù che pure si trovano nel Vangelo. Che poi la stampa enfatizzi questi aspetti dei discorsi pontifici a discapito di altri, più positivi, mi sembra quasi ineluttabile. Le notizie in negativo sembrano sempre prevalere su quelle in positivo.
Il Papa nei suoi discorsi ha parlato chiaramente a favore della difesa della vita e della famiglia. E allo stesso tempo ha ricordato che «l'opzione preferenziale per i poveri è implicita nella fede cristologica in quel Dio che si è fatto povero per noi, per arricchirci con la sua povertà»...
E qui è scattato uno dei 19 applausi che hanno costellato il discorso inaugurale della Conferenza del Celam. Una volta al catechismo si insegnava che sono quattro i peccati che gridano vendetta al cospetto di Dio: l'omicidio volontario; il peccato impuro contro natura; l'oppressione dei poveri; la frode nel salario agli operai. Come si vede sono peccati, ahimè, di grande attualità. Nell'America Latina di oggi infatti - ma non solo lì - vi sono questi tentativi di legalizzare l'aborto o forme di unione che non possono denominarsi famiglia; i poveri sono ancora schiacciati da sistemi economici iniqui; e la manodopera è ancora sfruttata a volte in maniera selvaggia. La Chiesa quindi non può mancare d i far sentire la propria voce contro questi peccati particolarmente odiosi. Tutti e quattro.
Nel discorso di apertura ad Aparecida ha usato parole forti sia contro il marxismo, sia contro il capitalismo. Per la Chiesa quindi c'è un giudizio ugualmente negativo nei confronti di questi due sistemi?
La Chiesa non guarda al nome dei sistemi ma agli effetti che essi producono sulle persone concrete. E la Chiesa ha sperimentato, e continua a sperimentare, che sia i sistemi marxisti sia quelli capitalisti non sono adeguati per il benessere di tutta la popolazione. L'America Latina li ha sperimentati, e li sperimenta, entrambi. I risultati sono sotto gli occhi di tutti. Dove c'è solo una parvenza di uguaglianza sociale, non c'è libertà. Dove si dichiara solo di lavorare per una maggiore uguaglianza sociale, la libertà si restringe. E dove invece sembra esserci tanta libertà, le diseguaglianze sociali raggiungono un livello sempre più intollerabile. Il Papa non poteva mancare di sottolineare questi punti.
Il viaggio ha avuto uno strascico che riguarda la questione "india". Il presidente del Venezuela, Hugo Chavez, ha pubblicamente dichiarato di pretendere le scuse di Benedetto XVI perché egli non avrebbe denunciato l'«olocausto» che i conquistadores europei avrebbero causato tra gli indios. Il Papa lo scorso 24 maggio ha ricordato anche le ombre che hanno caratterizzato quel periodo storico...
Come ha saggiamente detto il cardinale di Caracas, è probabile che il presidente del Venezuela non abbia letto bene il discorso del Papa. D'altra parte, si sa che quando i politici sono presi dalla foga oratoria, qualche giudizio può andare aldilà di quello che si pensa effettivamente. Sta di fatto che, a quanto mi risulta, alle dichiarazioni verbali non sono seguiti atti formali dal punto di vista diplomatico. Oltre a quanto detto dal Papa l'altro mercoledì, vorrei poi sottolineare come proprio nei giorni in cui sono scoppiate queste polemiche la Santa Sede ha fatto sentire la sua voce al Palazzo di Vetro dell'Onu per denunciare il proprio disappunto per il rinvio sine die dell'adozione di una attesa Dichiarazione sui diritti dei popoli indigeni. La Santa Sede infatti è e vuole essere vicina agli indios e ai loro problemi concreti, ma non ha interesse ad associarsi a quei movimenti ideologici che si riempiono la bocca con parole di solidarietà agli indios, propagandando a volte teorie anche un po' strampalate, ma che poi alla prova dei fatti non sono affatto di aiuto reale alla causa sacrosanta delle popolazioni indigene.
Eminenza il 9 giugno il Papa incontrerà il presidente Usa George Bush. Si parlerà anche di America Latina?
Certamente, ma non solo. Anche di Medio Oriente e delle grandi questioni etiche e sociali che riguardano le popolazioni del mondo. Gli Stati Uniti sono un grande Paese e l'attuale presidente si è particolarmente distinto per alcune iniziative positive a favore della difesa della vita fin dal suo concepimento. Rimangono però alcuni problemi, già manifestati da quel grande profeta che è stato il servo di Dio Giovanni Paolo II, ad esempio sulla guerra in Iraq e anche sulla drammatica situazione dei cristiani iracheeni, che è sempre più degradata.
Eminenza, permetta altre due domande extra. È pronta l'annunciata lettera del Papa ai fedeli cattolici cinesi?
Il testo della lettera è stato approvato definitivamente dal Santo Padre e ora si sta procedendo alle varie traduzioni e agli aspetti tecnici della sua pubblicazione.
E l'altrettanto atteso motu proprio che liberalizzerebbe l'uso del Messale cosiddetto di san Pio V a che punto è?
Credo non si dovrà aspettare molto per vederlo pubblicato. Il Papa è personalmente interessato affinché questo avvenga. Lo spiegherà in una sua lettera di accompagnamento, sperando in una serena recezione.
Cardinal Bertone sulla laicità
Jun 04, 2007
La secolarizzazione trascura i valori trascendenti e si chiude alla verità, privando di solide basi i diritti dell’uomo: lo ha detto il cardinale Tarcisio Bertone al Convegno su laicità e religioni.
(Radio Vaticana, 30/05/2007) “I cristiani sono l’avanguardia di una nuova Europa, che può essere realistica ma non cinica, ricca di ideali, libera da ingenue illusioni e ispirata alla verità del Vangelo”: è quanto ha detto il cardinale segretario di Stato, Tarcisio Bertone, intervenuto ieri pomeriggio a Roma al convegno “Cristianesimo e secolarizzazione. Sfide per la Chiesa e per l’Europa”. All’incontro, organizzato dall’Università europea di Roma, ha preso parte anche mons. Dominique Mamberti, segretario per i Rapporti con gli Stati. A seguire l'avvenimento per noi c'era Tiziana Campisi:
La secolarizzazione non aprendosi ai valori trascendenti, non ha potuto nascondere col tempo la sua inumanità, si è chiusa alla verità surrogandola con la ideologia, lo scetticismo o il nichilismo, ha sottolineato il cardinale Tarcisio Bertone. “La storia - ha proseguito - ha smentito i ‘messianismi senza messia’ che separando i valori del cristianesimo, privatizzando la fede e rendendo la morale autonoma dalla religione, credevano di costruire un’umanità autenticamente libera e dignitosa”. Per il porporato, la religione è da intendere come riserva di senso. Esempio ne è il fatto che il cristianesimo ha dato prova di essere un elemento essenziale di liberazione di valori morali:
"In una visione cristiana i valori fondanti vengono da Dio, da Colui che ha inventato proprio la persona e la comunità umana. La persona fatta ad immagine e somiglianza di Dio e la comunità umana fatta ad immagine di quella comunione tripersonale, che è la comunione trinitaria. Questo non vuol dire che i non credenti non riescano a proporre e a vivere dei valori fondamentali. Non c'è dubbio. Ma senza riferimento a Dio, questi valori perdono tutta la loro forza. Però la Chiesa dialoga con tutti, la Chiesa cerca di costruire con tutti un mondo fondato sulla giustizia, sulla solidareità".
Ma è un messaggio spesso frainteso quello che la Chiesa rivolge alle istituzioni, ha detto poi il cardinale Bertone, che ha affermato:
"C'è un problema di comunicazione. Vogliamo certamente potenziare la comunicazione e cerchiamo di valorizzare tutti i mezzi di comunicazione, cerchiamo di spiegare anche le ragioni della fede e le ragioni del contributo che la Chiesa offre alla società per il bene comune della società".
Parlando della realtà europea di oggi, il cardinale segretario di Stato ha poi espresso un parere positivo sul possibile ingresso della Turchia nell’Unione Europea ed ha aggiunto:
"La Turchia è un Paese che sarebbe definito laico. Certamente, è un Paese musulmano, ma abbiamo sempre detto che è un Paese di frontiera. Ci sono delle evoluzioni, ci sono naturalmente delle posizioni molto diversificate. Ma in un concerto di soggetti, di popoli e di governi, che rispettino le regole fondamentali del vivere comune, si può dialogare e costruire insieme un bene comune a raggio europeo ed anche a raggio di comunità mondiale".
E rispondendo ai giornalisti a margine del suo intervento, il cardinale Bertone è tornato a parlare del Family Day, in particolare del tentativo di alcuni media di sminuirne il valore, accreditando valutazioni anonime sul numero dei partecipanti. Anche in Brasile, ha osservato, qualcuno ha parlato di una scarsa partecipazione di fedeli agli incontri con il Papa. “Io c’ero - ha detto - e per le strade ho visto milioni di persone”.
Ha sviluppato invece il suo intervento sui diritti umani, mons. Dominique Mamberti. Il segretario per i Rapporti con gli Stati ha evidenziato che i diritti sui quali oggi si costruisce la legittimità della modernità politica non si riferiscono alla persona contraddistinta da una dignità permanente e da diritti validi sempre, dovunque e per chiunque, ma ad una persona mutevole e dai diritti negoziabili. La democrazia, ha proseguito mons. Mamberti, ha bisogno della religione perché ispira quei valori che sono consoni ad una convivenza pacifica e rispettosa della dignità umana. “Se le autorità ecclesiastiche avanzano proposte o manifestano riserve rispetto a decisioni legislative o a provvedimenti amministrativi - ha concluso - ciò non va considerato come forma d’intolleranza o d’ingerenza, ma, innanzitutto, di libera manifestazione delle proprie opinioni, che compete ad ogni cittadino, e poi di una forma di esercizio del compito proprio della Chiesa di illuminare le coscienza per il bene comune”.
Discorso del Cardinal Bertone all'inaugurazione del Corso per Diplomatici della Gregoriana
May 14, 2007
Pubblichiamo di seguito il discorso che il Cardinale Segretario di Stato Tarcisio Bertone ha pronunciato lunedì 7 maggio, in occasione dell’inaugurazione del Corso per Diplomatici della Pontificia Università Gregoriana.
"Il dialogo interreligioso come via della pace"
Reverendissimi Padri,
Illustri Autorità,
Signori e Signore,
desidero rivolgere un deferente saluto agli organizzatori e ai partecipanti al presente Corso per diplomatici dei Paesi del Mediterraneo e del Medio Oriente dal titolo "La Chiesa cattolica e la politica internazionale della Santa Sede". In particolare ringrazio il Rev.do Padre Franco Imoda, Presidente della Fondazione "La Gregoriana", nella sua qualità di Presidente del Corso, e il Prof. Roberto Papini, Segretario Generale dell’Istituto internazionale "Jacques Maritain", quale Direttore esecutivo del Corso stesso. Un riconoscente pensiero anche al Rev.do Padre Gianfranco Ghirlanda, Rettore Magnifico della Pontificia Università Gregoriana che ci ospita. A tutti voi, infine, rivolgo un cordiale e amichevole saluto. Questa iniziativa, che vede coinvolte prestigiose istituzioni, appare quanto mai opportuna nell’attuale contesto storico per far conoscere, in modo adeguato, il pensiero e l’attività della Chiesa cattolica a esponenti qualificati del mondo musulmano. La conoscenza vicendevole è in effetti il primo e necessario passo per assicurare uno sviluppo armonico del dialogo e una collaborazione duratura e proficua.
L’argomento che mi è stato assegnato - "Il dialogo interreligioso come via della pace" - è stimolante e quanto mai attuale nella ricerca del dialogo tra le religioni nonché per le future prospettive mondiali. Per questo, al dialogo la Santa Sede riserva costante e sincero interesse. Lo ha affermato con chiarezza il Santo Padre Benedetto XVI nell’incontro con i rappresentanti di alcune comunità musulmane, a Colonia il 20 agosto 2005. "Il dialogo religioso e interculturale – ha egli detto - fra cristiani e musulmani non può ridursi a una scelta stagionale. Esso è una necessità vitale, da cui dipende in gran parte il nostro futuro". Qui consideriamo il dialogo religioso al servizio della pace. Com’è noto, la ricerca della pace sta molto a cuore alla Santa Sede. Mi limiterò a menzionare alcuni espliciti riferimenti a questo tema contenuti nei Messaggi che da oltre 30 anni il Papa, in occasione della Giornata Mondiale della Pace, invia ai Capi di Stato, ai cattolici e agli uomini di buona volontà.
1. Il dialogo per la pace, una sfida per il nostro tempo
Il Messaggio per la Giornata Mondiale della Pace dell’anno 1983 aveva per tema: "Il dialogo per la pace, una sfida per il nostro tempo". In esso il venerato Pontefice Giovanni Paolo II si diceva profondamente convinto che il dialogo - il vero dialogo - è condizione essenziale per la pace e notava: "Sì, questo dialogo è necessario; non è solamente opportuno; è difficile, ma è possibile, nonostante gli ostacoli che il realismo ci deve far prendere in considerazione. Esso costituisce, dunque, una vera sfida, che io vi invito a raccogliere" (Insegnamenti G.P.II, 1982/III, p. 1542). Ed aggiungeva che un vero dialogo "suppone la ricerca di ciò che è vero, buono e giusto per ogni uomo, per ogni gruppo e ogni società" (Op. cit., p. 1545). Il dialogo perciò esige una reale apertura ed accoglienza, nel rispetto e nella comprensione della differenza e della specificità dell'altro. Il dialogo, nello stesso tempo, è ricerca di ciò che è, e resta comune agli uomini, anche in mezzo a tensioni, opposizioni e conflitti. Insomma, il vero dialogo è ricerca del bene con mezzi pacifici; è un riconoscimento della dignità inalienabile degli uomini e poggia sul rispetto della vita umana.
2. Dialogo tra le culture per una civiltà dell’amore e della pace
Nel 2001, il Messaggio per la Giornata Mondiale della Pace aveva invece come tema il "Dialogo tra le culture per una civiltà dell’amore e della pace". Proponendo un’analisi condivisa sul dialogo tra le differenti culture e le tradizioni dei popoli, il Santo Padre indicava nel dialogo la via necessaria per l’edificazione di un mondo riconciliato, capace di guardare con serenità al proprio futuro. La cultura – egli notava - è espressione qualificata dell’uomo e della sua vicenda storica. Essere uomo significa necessariamente esistere in una determinata cultura. Se pertanto è importante, da un lato, riuscire ad apprezzare i valori della propria cultura, dall'altro occorre avere consapevolezza che ogni cultura, essendo un prodotto tipicamente umano e storicamente condizionato, implica necessariamente anche dei limiti. Perché il senso di appartenenza culturale non si trasformi in chiusura, un antidoto efficace è la conoscenza serena, non condizionata da pregiudizi negativi, delle altre culture (cfr n. 7) (Insegnamenti G.P.II, 2000/II, p. 1066-1067<). Possiamo così affermare, come recentemente ribadito da S. Ecc. Francesco Follo alla 176° Sessione del Consiglio Esecutivo dell’UNESCO, che se le diverse culture sono segnate da interpretazioni differenti della realtà, esse stesse si connettono insieme, in profondità, nell’esperienza fondamentale della condizione umana, intorno a domande sulla nascita e sulla morte, sul lavoro, la malattia, l’ingiustizia sociale, la salvaguardia del nostro pianeta.
In questa chiave, il dialogo tra le culture emerge come un’esigenza intrinseca alla natura stessa dell’uomo e della cultura; esso porta a riconoscere la ricchezza della diversità disponendo gli animi alla reciproca accettazione, nella prospettiva di un'autentica collaborazione, rispondente all'originaria vocazione all'unità dell'intera famiglia umana. Come tale, il dialogo è strumento eminente per realizzare la civiltà dell'amore e della pace che il Papa Paolo VI indicava come l'ideale a cui ispirare la vita culturale, sociale, politica ed economica del nostro tempo.
Di fronte alle crescenti disuguaglianze nel mondo, il primo valore comune di cui promuovere una consapevolezza sempre maggiore è certamente quello della solidarietà. Ma al cuore di un'autentica cultura della solidarietà si pone la promozione della giustizia, strettamente collegata con il valore della pace, obiettivo primario di ogni società e patrimonio comune per una reale convivenza nazionale e internazionale. Inoltre, va notato che un autentico dialogo tra le culture non può non alimentare anche una viva sensibilità per il valore della vita, mai considerata come oggetto di cui disporre arbitrariamente, ma come la realtà più sacra e intangibile. Se viene meno la salvaguardia di così fondamentale bene, non ci può essere pace; non si può invocare la pace e disprezzare la vita.
3. Credenti uniti nella costruzione della pace. Il dialogo interreligioso via della pace
Per quanto concerne il ruolo della religione e del dialogo interreligioso in favore della pace, mi pare di grande interesse il Messaggio della Giornata Mondiale della Pace del 1992. In esso più volte Giovanni Paolo II torna a sottolineare il compito dei credenti che, "proprio in ragione della loro fede, sono chiamati - individualmente e tutti insieme - ad essere messaggeri e costruttori di pace" (Insegnamenti G.P.II, 1991/II, p. 1332). Un compito che non è d’elite, di "nicchia", come si dice oggi, ma "riguarda ogni persona di buona volontà" (op. cit., p. 1332), anche se tale "dovere si impone con urgenza a quanti professano la fede in Dio" (op. cit., p. 1332).
Nei libri sacri delle diverse religioni, il riferimento alla pace occupa un posto rilevante nel quadro della vita dell'uomo e degli stessi suoi rapporti con Dio. A questo proposito, osserva Papa Wojtyła, "una vita religiosa, se è autenticamente vissuta, non può non produrre frutti di pace e di fraternità" (op. cit., n. 2, p. 1333). Si capisce allora facilmente l’importanza della preghiera per la pace, come fattore di incontro e di unità, "laddove disuguaglianze, incomprensioni, rancori e ostilità sono superati, cioè davanti a Dio, Signore e Padre di tutti" (op. cit., n. 4, p. 1335). Insieme alla preghiera, per promuovere la pace occorre incentivare i contatti interreligiosi e il dialogo ecumenico. "Grazie a tali forme di confronto e di scambio – nota Giovanni Paolo II - le religioni hanno potuto prender più chiara coscienza delle loro non certo lievi responsabilità rispetto al vero bene dell'intera umanità... Un tale procedere dei credenti può esser determinante per la pacificazione dei popoli ed il superamento delle divisioni tuttora esistenti tra «zone» e «mondi»" (op. cit., n. 5, p. 1335-1336). E conclude: "i contatti inter-religiosi, accanto al dialogo ecumenico, sembrano ormai strade obbligate, perché tante dolorose lacerazioni, avvenute lungo il corso dei secoli, più non accadano e quelle residue siano presto risanate" (op. cit., n. 6, p. 1336).
4. L’incontro interreligioso di Assisi
Evento storico, pietra miliare nel dialogo interreligioso al servizio della pace è risultato l’incontro svoltosi ad Assisi il 27 ottobre 1986. A 20 anni di distanza, il Papa Benedetto XVI, in una lettera commemorativa del 2 settembre 2006, ha affermato che l’invito ai leaders delle religioni mondiali per una corale testimonianza di pace servì allora a chiarire senza possibilità di equivoco che la religione non può che essere foriera di pace. Concetto, questo, fortemente ribadito nella Dichiarazione Nostra aetate del Concilio Vaticano II sulle relazioni della Chiesa con le religioni non cristiane, laddove si dice al n. 5, che "non possiamo invocare Dio come Padre di tutti, se ci rifiutiamo di comportarci da fratelli verso alcuni uomini creati ad immagine di Dio". E prosegue: "Nonostante le differenze che caratterizzano i vari cammini religiosi, il riconoscimento dell'esistenza di Dio, a cui gli uomini possono pervenire anche solo partendo dall’esperienza del creato (cfr Rm 1,20), non può non disporre i credenti a considerare gli altri esseri umani come fratelli. A nessuno è dunque lecito assumere il motivo della differenza religiosa come presupposto o pretesto di un atteggiamento bellicoso verso altri esseri umani". E le guerre di religione? "Simili manifestazioni di violenza - segnala Benedetto XVI - non possono attribuirsi alla religione in quanto tale, ma ai limiti culturali con cui essa viene vissuta e si sviluppa nel tempo".
Ma richiamiamoci per un istante ad Assisi, a quel 27 ottobre 1986, quando il Servo di Dio Giovanni Paolo II pose l’accento sul valore della preghiera nella costruzione della pace, perché "in primo luogo la pace va costruita nei cuori. Il cuore dell'uomo è il luogo degli interventi di Dio". In un clima di grande interesse chiese a tutti una preghiera autentica, accompagnata dal digiuno ed espressa nel pellegrinaggio, simbolo del cammino verso l’incontro con Dio, spiegando che "la preghiera comporta da parte nostra la conversione del cuore" (Insegnamenti G.P.II, 1986/II, p. 1253).
Per non equivocare, poi, sul senso di quanto, in quello stesso incontro, si voleva realizzare, per intendere bene ciò che si suole qualificare come "spirito di Assisi", è importante non dimenticare l’attenzione che fu posta perché quell’incontro interreligioso di preghiera non si prestasse ad interpretazioni sincretistiche, fondate su una concezione relativistica. Proprio a fugare questo rischio, fin dalle prime battute Giovanni Paolo II dichiarò: "Il fatto che noi siamo venuti qui non implica alcuna intenzione di ricercare un consenso religioso tra noi o di negoziare le nostre convinzioni di fede. Né significa che le religioni possono riconciliarsi sul piano di un comune impegno in un progetto terreno che le sorpasserebbe tutte. E neppure è una concessione al relativismo nelle credenze religiose" (op. cit.,p. 1252).
5. Il rifiuto del terrorismo
Il sincero dialogo fra le religioni non può non comportare un netto rifiuto della violenza e del fenomeno del terrorismo. Dopo gli avvenimenti dell’11 settembre 2001, sempre Giovanni Paolo II, il 24 gennaio 2002, convocò un’altra volta i leaders religiosi ad Assisi per pregare per la pace. In quell’occasione affermò con chiarezza: "E' doveroso che le persone e le comunità religiose manifestino il più netto e radicale ripudio della violenza, di ogni violenza, a partire da quella che pretende di ammantarsi di religiosità, facendo addirittura appello al nome sacrosanto di Dio per offendere l'uomo. L'offesa dell'uomo è, in definitiva, offesa di Dio. Non v’è finalità religiosa che possa giustificare la pratica della violenza dell'uomo sull'uomo" (Insegnamenti G.P.II, 2002/I, p.1011). E per la Giornata Mondiale della Pace di quello stesso anno 2002, aveva scelto come tema "Non c'è pace senza giustizia, non c'è giustizia senza perdono". Nel Messaggio per tale annuale ricorrenza ebbe a proclamare con forza che "Il terrorismo si fonda sul disprezzo della vita dell'uomo. Proprio per questo esso non dà solo origine a crimini intollerabili, ma costituisce esso stesso, in quanto ricorso al terrore come strategia politica ed economica, un vero crimine contro l'umanità" (Insegnamenti G.P.II, 2001/II, p. 1083). E rivolgendosi ai capi religiosi aggiungeva: "Nessun responsabile delle religioni, pertanto, può avere indulgenza verso il terrorismo e, ancor meno, lo può predicare" (op. cit., p. 1085).
Al terrorismo si è riferito anche Benedetto XVI nel Messaggio per la Giornata Mondiale della Pace dello scorso anno 2006: "Al giorno d'oggi – ha scritto - la verità della pace continua ad essere compromessa e negata, in modo drammatico, dal terrorismo che, con le sue minacce ed i suoi atti criminali, è in grado di tenere il mondo in stato di ansia e di insicurezza" (Insegnamenti B. XVI, 2005/I, p.958). Ed aggiunge: "Nell'analizzare le cause del fenomeno contemporaneo del terrorismo è auspicabile che, oltre alle ragioni di carattere politico e sociale, si tengano presenti anche le più profonde motivazioni culturali, religiose ed ideologiche" (op. cit., p. 959).
6. Promozione e Rispetto dei Diritti Umani
Le ultime considerazioni di questo mio intervento vorrei dedicarle alla promozione e al rispetto dei diritti umani, un ambito nel quale il dialogo interreligioso è quanto mai utile per la costruzione della pace. La pace di fatto nasce e si rafforza proprio quando i diritti umani vengono osservati e rispettati integralmente. E’ convinzione della Santa Sede che quando la promozione della dignità della persona costituisce il principio-guida a cui ci si ispira, quando la ricerca del bene comune rappresenta l'impegno predominante, allora vengono posti solidi e durevoli fondamenti all'edificazione della pace. Quando invece i diritti umani sono ignorati o disprezzati, quando il perseguimento di interessi particolari prevale ingiustamente sul bene comune, allora vengono inevitabilmente seminati i germi dell'instabilità, della ribellione e della violenza.
La "Dichiarazione Universale dei Diritti dell'Uomo" ha come premessa basilare l'affermazione secondo cui il riconoscimento dell'innata dignità di tutti i membri della famiglia umana, come pure dell'uguaglianza ed inalienabilità dei loro diritti, è il fondamento della libertà, della giustizia e della pace nel mondo. Papa Benedetto XVI nel Messaggio per la Giornata Mondiale della Pace di quest’anno, che ha per tema "La persona umana, il cuore della pace", ha ribadito che la difesa dell'universalità e dell'indivisibilità dei diritti umani è essenziale per la costruzione di una società pacifica e per lo sviluppo integrale di individui, popoli e nazioni. Tra questi diritti vorrei far riferimento a due oggi particolarmente esposti a più o meno aperte violazioni: si tratta cioè del diritto alla vita e del diritto alla libertà religiosa. La vita umana è sacra e tale va considerata dal suo concepimento al naturale tramonto. E’ questo un diritto inviolabile, che comporta il netto rifiuto di ogni forma di violenza.
Accanto al diritto alla vita, la Chiesa ha ugualmente a cuore quello alla libertà religiosa. Nel Messaggio per la Giornata Mondiale della Pace del 1999 Giovanni Paolo II scrive che "La libertà religiosa, costituisce il cuore stesso dei diritti umani. Essa è talmente inviolabile da esigere che alla persona sia riconosciuta la libertà persino di cambiare religione, se la sua coscienza lo domanda. Ciascuno, infatti, è tenuto a seguire la propria coscienza in ogni circostanza e non può essere costretto ad agire in contrasto con essa. Proprio per questo, nessuno può essere obbligato ad accettare per forza una determinata religione, quali che siano le circostanze o le motivazioni" (Insegnamenti G.P.II, 1998/II, p. 1218).
7. Conclusione
Intervenendo in apertura dei vostri lavori, ho voluto richiamare alcuni spunti di riflessione e dell’attività della Santa Sede, tratti dagli insegnamenti dei Pontefici su un tema che conserva grande attualità. Come sacerdote, e ora come Cardinale Segretario di Stato, vado sempre più convincendomi che alla base di ogni dialogo tra persone ci devono essere l’ascolto e la conoscenza reciproca; deve esserci la stima che nasce dal riconoscere la buona volontà dell’altro e dalla chiarezza e dalla sincerità nel proporre le proprie posizioni. Il dialogo interreligioso al servizio della pace esige una "purificazione" della fede che apra il cuore all’amore; esige, in ultima analisi, una "conversione" costante a Dio. Solo Lui, infatti, può toccare il cuore dell’uomo e far scoccare la scintilla di quell’amore che si fa accoglienza e perdono, condizione favorevole per la difesa e la costruzione della pace.
Possa anche quest’incontro contribuire a una reciproca conoscenza e stima fra tutti i partecipanti, e serva a far meglio conoscere l’attività della Santa Sede e lo spirito che la anima. Possa soprattutto aiutarci a diventare tessitori infaticabili di pace in un mondo dove Dio non sia visto come estraneo, o peggio nemico della felicità dell’uomo, ma vero amico dell’umanità che raccoglie sotto la sua protezione. Sotto l’abbraccio paterno di Dio la famiglia degli uomini non può che crescere più libera, più prospera e più felice.
Fatima, non c’è un quarto segreto Bertone: «Ora basta catastrofismi»
May 10, 2007
Il Terzo segreto di Fatima è stato interamente rivelato nell’anno 2000, non ci sono parti ancora nascoste contenenti previsioni catastrofiche o severi giudizi sulla crisi della Chiesa postconciliare.
(Il Giornale, 09 maggio 2007) Dopo anni di speculazioni e insinuazioni, dopo una valanga di articoli e libri che hanno messo in dubbio la buona fede delle gerarchie d’Oltretevere, dipingendo proprio lui come l’eminenza grigia del supposto complotto, il cardinale Tarcisio Bertone dedica un libro ai suoi colloqui con suor Lucia spiegando che il Vaticano ha detto tutta la verità e smentendo le tesi dei gruppi «fatimisti». Il porporato sospetta che in qualche caso vi possa essere persino l’infiltrazione di sette anticristiane. La presentazione del volume è firmata da Benedetto XVI, il quale scrive che la decisione di pubblicare il testo fu presa perché fosse «così disvelata la verità nel confuso quadro delle interpretazioni e speculazioni di tipo apocalittico che circolavano nella Chiesa, creando turbamento fra i fedeli più che invitarli alla preghiera e alla penitenza».
S’intitola L’ultima veggente di Fatima. I miei colloqui con suor Lucia (Rizzoli, pp. 280, 17,50 euro) il libro che il cardinale Segretario di Stato ha scritto con il vaticanista Rai Giuseppe De Carli, in uscita da domani nelle librerie dove arriva alla vigilia del novantesimo anniversario della prima apparizione. È un volume che vuole contribuire a ricostruire secondo verità la figura di Lucia dos Santos, l’ultima sopravvissuta dei tre pastorelli, scomparsa nel 2005 a 97 anni. La religiosa, spesso presentata come una reclusa impossibilitata a parlare per ordine del Vaticano, era in realtà una donna semplice ma determinata, che – fa osservare Bertone – ha scritto lettere e memorie per oltre settant’anni. «Con suor Lucia ci siamo incontrati diverse volte – aveva detto il cardinale all’indomani della scomparsa della religiosa – e ho di lei dei ricordi bellissimi di una donna solare, luminosa e molto semplice ma, nello stesso tempo, di una donna piena di vivacità e di comunicativa. Lei ha risposto a migliaia di lettere di quanti le scrivevano».
Le 50e anniversaire de l’encyclique « Fidei Donum », par le card. Bertone
May 09, 2007
« C’est une modalité qui avec le temps pourrait devenir la norme de la coresponsabilité missionnaire », écrit le cardinal secrétaire d’Etat Tarcisio Bertone, dans cette lettre au préfet de la congrégation pour l’Evangélisation des peuples à l’occasion du 50e anniversaire de l’encyclique de Pie XII « Fidei Donum ».
ROME, Mardi 8 mai 2007 (ZENIT.org) – A l’occasion du 50e anniversaire de l’encyclique de Pie XII, « Fidei donum », le 21 avril dernier, le cardinal Bertone a en effet envoyé au préfet de la congrégation pour l’Evangélisation des peuples, le cardinal Ivan Dias, une lettre que Fides publie aujourd’hui intégralement.
La lettre a été lue pendant la célébration eucharistique présidée par le cardinal Dias en la basilique vaticane, samedi dernier, 5 mai, à laquelle ont participé les participants de l’assemblée générale ordinaire des Œuvres pontificales missionnaires et environ 500 prêtres Fidei donum italiens. Le pape Benoît XVI les a reçus en audience à la fin de la messe.
* * *
Monsieur le Cardinal,
A lieu aujourd’hui, 21 avril, le 50e anniversaire de la Lettre encyclique Fidei donum du pape Pie XII, de vénérable mémoire (cf. AAS XLIX 1957, 225-248). Par ce document le souverain pontife voulut orienter les regards des pasteurs de l’Eglise vers l’Afrique, à l’heure où le continent s’ouvrait à la vie du monde moderne et traversait les années peut-être les plus graves de son destin millénaire (cf. ibid., 227). Traitant, dans le troisième chapitre, du triple engagement missionnaire de l’Eglise (prière, aides concrètes et envoi de personnes), Pie XII mentionnait entre autre un nouveau type de coopération missionnaire, différent de ceux traditionnels. Il écrivait : « une autre modalité d’aide, certes plus onéreuse, est adoptée par quelques évêques, lesquels, bien qu’ils en ressentent le poids, autorisent l’un ou l’autre de leurs prêtres à partir de leur diocèse et pour un temps déterminé à collaborer avec les ordinaires du lieu en Afrique. Cela contribue en effet grandement à ce que s’établissent là, avec sagesse et pondération, de nouvelles et spécifiques formes d’exercice du ministère sacerdotal, et à suppléer au clergé de ces diocèses, dans les fonctions de l’enseignement ecclésiastique et profane, auquel celui-ci ne peut faire face. Nous encourageons volontiers ces initiatives opportunes et fructueuses, encore à perfectionner. Préparées et réalisées avec prudence, elles peuvent être d’une grande utilité pour l’Eglise catholique en Afrique, à cette époque riche de difficultés et d’espérance » (AAS, cit., 245-6).
De cet appel adressé par le souverain pontife en faveur de la mission en Afrique, naquit un nouveau « sujet »missionnaire, qui à l’encyclique emprunta précisément le nom de « fidei donum ». Le document papal jeta une semence qui trouva un terrain fertile et qui se développa, grâce à la profonde réflexion ecclésiologique et missiologique du Concile Vatican II et du magistère missionnaire post-conciliaire. Par conséquent s’avèrent désormais acquis, autant au niveau du principe que de la pratique, quelques éléments essentiels, qui contribuent à définir l’identité et la configuration des missionnaires « fidei donum ».
Ces éléments peuvent se formuler ainsi : l’Eglise est par sa nature missionnaire; l’Eglise universelle se concrétise et subsiste dans les Eglises particulières; les Eglises particulières dès leur constitution sont missionnaires; elles sont responsables de l’évangélisation de façon solidaire et en communion avec toutes les autres Eglises.
Cinquante ans ont passé depuis, pendant lesquels les Eglises particulières, d’abord celles de fondation ancienne et ensuite celles plus jeunes, ont continué à envoyer des prêtres et des laïcs diocésains dans d’autres Eglises pour la missio ad gentes, pour la nouvelle évangélisation ou simplement pour aller à la rencontre des besoins de personnel et de moyens des églises les plus pauvres. C’est une modalité qui avec le temps pourrait devenir la norme de la coresponsabilité missionnaire. A travers cette coopération en effet, toute l’Eglise devient effectivement missionnaire, en tant que la missio ad gentes est considérée comme un devoir et une responsabilité de toutes les Eglises particulières.
A l’occasion de cet important anniversaire, l’Union missionnaire pontificale, suite aussi à une demande insistante des directeurs nationaux des Œuvres missionnaires pontificales, a organisé à Rome un Congrès avec deux objectifs principaux : tout d’abord parcourir à nouveau le chemin accompli, avec une analyse critique des lumières et des ombres qui l’ont marqué; en second lieu, contribuer à conférer une identité renouvelée et plus authentique aux missionnaires « fidei donum », à la lumière des indications issues de l’expérience, du magistère du pape et des documents des Conférences épiscopales.
En particulier, il est opportun de repenser la communion et la coresponsabilité des Eglises pour la mission, ainsi que les implications méthodologiques, comme l’exigence d’un projet commun, l’insertion des missionnaires « fidei donum » avec des tâches et des rôles spécifiques, la réinsertion dans les Eglises d’origine, l’échange réciproque de personnes, de moyens, et de méthodologies apostoliques, les parcours de formation pour les missionnaires, la nécessité d’instituer au niveau national des centres de formation missionnaire pour ceux qui partent et de coordination pour répondre de façon adéquate aux demandes de personnel et de moyens. Un objectif supplémentaire est de mettre les jeunes Eglises, qui actuellement doivent se confier au secours des Instituts missionnaires, en condition de former et d’envoyer leurs missionnaires « fidei donum ».
Le Saint-Père a apprécié cette initiative et la considère avec confiance, souhaitant qu’elle contribue à relancer l’engagement missionnaire encouragé cinquante ans auparavant par le pape Pie XII avec l’encyclique Fidei Donum. A cette fin il promet dès maintenant son souvenir particulier dans la prière, afin que le congrès puisse atteindre les but fixés, et tandis qu’il exprime sa vive gratitude à Votre Eminence Révérendissime, à ses collaborateurs et à tous ceux qui ont promu et organisé le congrès, il leur envoie bien volontiers, ainsi qu’aux directeurs nationaux des Œuvres missionnaires pontificales, à ceux qui ont la charge des Conférences épiscopales et à tous les missionnaires « fidei donum » une Bénédiction apostolique spéciale.
Je profite avec joie de cette circonstance pour assurer Votre Éminence Révérendissime de l’expression de mes hommages respectueux.
Votre dévoué frère dans le Seigneur,
Card. Tarcisio Bertone, Secrétaire d’Etat
Le Vatican soutient les gouvernements qui font une politique de gauche
May 09, 2007
Les gouvernements qui font une politique sociale de gauche ne peuvent qu'être approuvés par l'Eglise catholique, a déclaré le cardinal Tarcisio Bertone, numéro deux du Vatican, dans un entretien publié mardi par un magazine italien à la veille du départ du pape pour le Brésil.
(AFP, 08 mai 2007) ROME - En revanche, "je ne parviens pas à comprendre ce qu'il y a de gauche dans le fait de propager des lois qui ont pour effet d'éliminer les plus faibles comme le sont les enfants non encore nés", a ajouté le cardinal Bertone dans cet entretien à 30Giorni.
L'entretien a été publié quelques jours après la dépénalisation de l'avortement à Mexico décidée par l'assemblée parlementaire de la capitale mexicaine.
Le secrétaire d'Etat du Vatican répondait à une question sur les changements politiques survenus récemment dans plusieurs pays d'Amérique latine, marqués par l'arrivée de gouvernements progressistes.
"Si les gouvernements de gauche font +quelque chose de gauche+, s'ils se préoccupent de favoriser les classes les plus humbles, de répartir plus équitablement les terres (...), d'améliorer l'assistance sanitaire et le système éducatif, de mettre en oeuvre des politiques de l'emploi qui détournent les jeunes du trafic de la drogue et freinent le phénomène de l'émigration (...), ils ne peuvent que recueillir les applaudissements et la collaboration de l'Eglise", a-t-il souligné.
"L'Eglise n'oublie pas les pauvres. Elle ne peut le faire. Si elle le faisait elle irait à l'encontre de son fondateur Jésus", a relevé Mgr Bertone, bras droit du pape Benoît XVI.
"Le problème est quand ces gouvernements veulent exhumer des régimes anachroniques et dictatoriaux ou quand ils tombent sous l'emprise de certains courants culturels (...) qui propagent des modèles de vie toujours plus éloignés et hostiles à la tradition chrétienne et qui menacent les droits fondamentaux de la personne humaine et de l'Eglise", a précisé le cardinal Bertone.
Il s'est également réjoui de la disparition en Amérique latine de "ces féroces dictatures militaires qui ont ensanglanté le continent durant les décennies passées".
Interrogé sur la progression des sectes protestantes au détriment de l'Eglise catholique en Amérique latine, le cardinal Bertone a estimé que celle-ci doit s'interroger sur "la qualité de l'évangélisation, l'éducation à la foi et l'édification des communautés" qu'elle met en oeuvre dans cette région.
Le premier voyage du pape Benoît XVI au Brésil a lieu à l'occasion de l'ouverture de la Ve Conférence générale de l'épiscopat d'Amérique latine et des Caraïbes (Celam), qui réunira à partir de dimanche l'ensemble des évêques du sous-continent au sanctuaire d'Aparecida, près de Sao Paulo.
La précédente conférence générale avait eu lieu il y a 15 ans.
Le pape doit aussi rencontrer jeudi à Sao Paulo le président brésilien Lula et célébrer vendredi dans la capitale économique du Brésil la canonisation du premier saint brésilien, un jésuite du 18ème siècle.
Discorso del Cardinale Bertone all'inaugurazione della mostra "Vatican Click"
Apr 27, 2007
Pubblichiamo di seguito il discorso pronunciato questo martedì dal Cardinale Tarcisio Bertone, Segretario di Stato vaticano, all'inaugurazione della mostra "Vatican Click", del Servizio Fotografico de “L'Osservatore Romano”.
Signor Direttore,
Illustri Autorità,
Signori e Signore!
Ben volentieri ho accettato di prendere parte alla presentazione della mostra fotografica, denominata " Vatican Click ", allestita nel Braccio di Carlo Magno attingendo al ricco patrimonio di immagini (circa 5 milioni di foto) accumulato in trent'anni dal Servizio Fotografico de L'Osservatore Romano , a cui si unisce la precedente documentazione del cosiddetto " Fondo Giordani " (oltre 500.000 negativi quasi esclusivamente in B/N). Questa esposizione riveste per alcuni versi un valore che potremmo definire quasi storico poiché è la prima volta che viene concessa al pubblico la possibilità di ammirare, quasi in un unico sguardo, un'innumerevole galleria di fotogrammi che raccontano i momenti salienti del ministero dei Papi dal 1930 ad oggi. Un grazie di cuore a tutti coloro che hanno ideato, preparato e contribuito in vario modo alla realizzazione di questa esposizione, ad iniziare dal Direttore e dai responsabili del Servizio Fotografico dell' Osservatore Romano . L'inaugurazione avviene a pochi giorni dalla felice ricorrenza dell'ottantesimo genetliaco e del secondo anniversario dell'elezione a Sommo Pontefice di Benedetto XVI. Un singolare omaggio pertanto innanzitutto al nostro Santo Padre!
Ammirando i vari pannelli espositivi, il visitatore potrà ripercorrere memorabili e grandiosi avvenimenti ecclesiali, che rimangono a perenne ricordo, ma potrà rivivere anche molteplici gesti quotidiani, normali, semplici. La Chiesa è in effetti, lo ricorda l'apostolo Pietro, come un edificio dove accanto a pietre preziose, sapientemente collocate e scolpite, trovano posto e valore mattoni e tasselli ben più umili, meno intagliati, rifiniti e nascosti, ma certamente anch'essi utili e non privi di interesse. L'attento visitatore potrà ammirare immagini tratte, come accennavo prima, da un ben fornito archivio di fotogrammi, che stanno a rappresentare pure il progressivo sviluppo dei metodi di ripresa fotografica: dall'epoca delle lastre di vetro grandi fino a 18x24 cm, al 25mm della pellicola cinematografica in rullini, sino alle foto di oggi in formato digitale elettronicamente archiviate e diffuse in internet per la possibile consultazione di molti. Se si ponessero l'una accanto all'altra tutte le immagini di varia fattura e grandezza disponibili nell'Archivio Fotografico dell' Osservatore Romano e del Fondo Giordani formerebbero un tracciato di migliaia e migliaia di chilometri; potrebbero permettere un virtuale viaggio nei decenni passati, rivivendo le stesse emozioni e sentimenti che personaggi famosi e gente semplice hanno provato incontrando il Successore di Pietro. Si avrebbe modo insomma di ricostruire la storia della Chiesa, quasi dal di dentro, percependo gli avvenimenti da un'angolazione privilegiata, cioè con lo sguardo del Papa. Mi sia permessa una breve riflessione. Nell'epoca dell'immagine, la nostra, il linguaggio visivo riveste un'importanza unica nell'ambito della comunicazione in generale e, in modo particolare, anche nel campo della comunicazione della fede e della conoscenza della Chiesa.
In altri tempi l'arte (mi riferisco qui specialmente alla pittura, alla scultura, all'architettura), contribuiva non poco con il suo tipico linguaggio all'evangelizzazione e alla catechesi. Oggi è attraverso le immagini che le giovani generazioni sono abituate a comunicare (si pensi alla televisione e, specialmente, a internet) e mostrano interesse verso la ricostruzione della storia soprattutto recente, fatta proprio per immagini. Esprimo pertanto l'auspicio che questa mostra, di indubbio interesse storico e documentativo, favorisca l'avvicinamento e, per quanto possibile, l'incontro delle generazioni di oggi con il passato di cui noi adulti siamo stati in parte interpreti o testimoni; li aiuti a conoscere meglio la Chiesa e il ruolo svolto dai Papi nell'intreccio degli eventi che hanno segnato in gran parte la seconda parte del cosiddetto secolo breve, il 1900. Certo il mio auspicio non si limita ai ragazzi, ma è per tutti coloro che visiteranno la mostra. Per ciascuno questa esposizione sia come sfogliare un album di immagini che presentano gli incontri del Successore di Pietro con persone, folle e individui, cattolici e rappresentanti di altre religioni, gente semplice e personaggi della politica, della cultura, dello sport; sia prendere contatto con uno spaccato di umanità abbracciata dall'amore di colui - il Papa - che Gesù Cristo ha voluto come Pastore del suo popolo. Una storia di sorrisi, di gioia e di emozioni felici condivise, ma anche cronaca di sofferenza, di dolore, di croce, di momenti tristi illuminati sempre dalla luce della fede. Le immagini dell'esposizione " Vatican Click " possano, al tempo stesso, offrire l'occasione per una lettura della storia del nostro tempo: di quello passato, sia pure da poco e che la memoria e la forza delle immagini possono attualizzare, come pure della cronaca di oggi, dei fatti cioè che abbiamo appena visto o continuiamo a vedere scorrere sotto i nostri occhi.
La mostra descrive inoltre, come si accennava all'inizio, l'evolversi rapido ed accelerato del progresso scientifico con le sue innumerevoli scoperte, invenzioni, evoluzioni nel campo della tecnica che dalle macchine fotografiche di un tempo, ammirabili solo nei musei, è giunto ai modernissimi ritrovati della fotografia digitale. Si è passati dal click immutabile, dal fermo immagine allo scatto fotografico che con sofisticati strumenti è possibile modificare a piacimento. Attraverso la moderna fotografia e il geniale click, l'uomo entra nella realtà che fissa con la minuscola macchina, la modifica, ne cambia il colore, le dà forme particolari, fino a trasferire un oggetto reale in un mondo fantastico e viceversa: in una parola l'uomo può diventare regista della realtà, fissando forme, suoni e lasciandosi trasportare dal ritmo di ciò che lo circonda.
L'avanzata tecnologia e le moderne scoperte scientifiche sono per la Chiesa stessa uno stimolo ad aggiornare continuamente la comunicazione del Vangelo, che, se nel suo contenuto rimane immutabile, va trasmesso sempre in maniera comprensibile e adattata alle esigenze dei tempi con l'utilizzo di ogni strumento possibile. Ecco perché questa mostra fotografica può essere - ed è questo il mio auspicio - un'ulteriore forma e una nuova occasione di evangelizzazione e di proclamazione del mistero cristiano, che un tempo si serviva dell'opera e del genio di artisti (pittori, scultori, ecc.) ed ora non può non far ricorso anche all'utilizzo di tecnici dell'immagine. Unico e medesimo resta lo scopo sia per il "pennello" che per il flash o il dvd: far conoscere Gesù Cristo e il suo eterno messaggio di salvezza.
La tendenziosità dei media
Apr 24, 2007
Nella copertura giornalistica dei temi religiosi.
ROMA, domenica, 22 aprile 2007 (ZENIT.org).- Tra i mezzi di comunicazione di massa e la religione spesso non intercorrono buoni rapporti. Il problema non è tanto che i giornalisti ignorino i temi religiosi, quanto piuttosto la carenza di qualità nei loro servizi. Il Cardinale Tarcisio Bertone, Segretario di Stato vaticano, ha di recente sottolineato alcune incongruenze dei mezzi di comunicazione.
Nell’ambito di un’intervista con una rivista francese, il Cardinale ha stigmatizzato il modo in cui la stampa riporta le notizie sulla Chiesa cattolica, secondo la Reuters del 31 marzo. Spesso i media si concentrano più sulle questioni controverse come la sessualità e l’aborto, mantenendo invece un “assordante silenzio” sul lavoro caritatevole fatto da migliaia di organizzazioni cattoliche in tutto il mondo.
“I messaggi della Chiesa sono soggetti a un certo tipo di manipolazione e falsificazione da parte di alcuni media occidentali”, ha affermato il Cardinal Bertone.
Secondo il porporato, poi, anche la lezione di Benedetto XVI a Ratisbona dello scorso settembre è stata riportata in forma distorta, avendo dato eccessiva attenzione alla citazione da parte del Papa di ciò che un imperatore bizantino aveva detto circa i musulmani. Il discorso era in realtà una discussione sul ruolo che Dio riveste nella società.
“I commentatori che estrapolano frasi fuori dal contesto esercitano il loro lavoro disonestamente”, ha affermato il Cardinal Bertone.
Anche al documentario di Discovery Channel sulla presunta tomba di Gesù è stato dato eccessivo risalto. Secondo il Cardinale, la pubblicità che viene data a tali argomenti così speciosi indebolisce la fede della gente.
Il documentario, mandato in onda il 4 marzo scorso, è un esempio di come i mezzi di comunicazione possano dare un’impressione errata dei fatti. Il regista del film, James Cameron, ha affermato che vi sarebbero sufficienti elementi statistici per affermare che l’ossario rinvenuto alla periferia di Gerusalemme nel 1980 potrebbe aver contenuto i resti di Gesù e degli altri componenti della famiglia, secondo l’Associated Press del 26 febbraio.
La grande attenzione riservata dai mezzi di comunicazione al documentario è stata subito oggetto di valutazione. Secondo il Washington Post del 28 febbraio, William Dever, archeologo biblico, ha messo in evidenza l’eccessivo entusiasmo con cui è stato trattato il documentario: “È una vergogna come questa storia sia stata gonfiata e manipolata”.
“Si tratta di un’operazione pubblicitaria che renderà queste persone molto ricche, a dispetto di milioni di innocenti che non conoscono a sufficienza i fatti per saper distinguere la realtà dalla finzione”.
Ipotesi non certe
Le presunte prove statistiche che avvalorerebbero quanto affermato nel documentario sono state prese in esame da Carl Bialik, esperto di dati statistici del Wall Street Journal. In un articolo del 9 marzo, Bialik ha preso in considerazione l’affermazione secondo cui il ritrovamento di una tomba con i nomi di Gesù e di altri membri della famiglia era statisticamente così improbabile da potersi considerare come una prova dell’ipotesi che si tratti della vera tomba di Gesù.
Le affermazioni contenute nel documentario sono basate su un lavoro svolto da Andrey Feuerverger, statistico dell’Università di Toronto, secondo cui vi sarebbe solo una probabilità su 600 che i nomi sulla tomba fossero di una famiglia a cui non fosse appartenuto Gesù di Nazareth.
Ma, come ha sottolineato Bialik, questo calcolo si basa su molti assunti. Vi sono diverse opinioni su come le iscrizioni sulla tomba debbano essere considerate. Scegliendo interpretazioni diverse da quelle usate dal documentario, la tesi secondo cui si tratterebbe della tomba di Gesù verrebbe gravemente indebolita, ha affermato.
Oltre ai problemi di interpretazione dei nomi, vi sono quelli relativi alla diffusione di questi nomi nella popolazione del tempo. Ivo Dinov, professore associato di statistica presso l’Università della California, a Los Angeles, ha detto a Bialik: “Non sarei così tranquillo ad affermare una cifra simile, perché il pubblico generale non capirebbe che si tratta di un dato molto, molto soggettivo”.
Le presunte rivelazioni del documentario fanno parte di uno schema di programmazione dei media relativo a periodo di Pasqua, ha spiegato Charlotte Allen, uno dei redattori di Beliefnet, in un articolo di opinione apparso sul Los Angeles Times del 4 marzo.
“Tutte queste presunte rivelazioni fanno parte di un costante lavoro diretto a costruire versioni alternative di cristianesimo rispetto a quella che abbiamo”, ha osservato Allen. Spesso la scoperta di nuovi “vangeli” o altri documenti risponde al bisogno di gruppi di persone o organizzazioni di trovare forme dottrinali alternative, che coincidano meglio con le loro idee personali su come dovrebbe essere il cristianesimo, ha aggiunto.
“Le persone che ritengono incredibili o comunque da respingere le nozioni di peccato, salvezza, espiazione e di vita oltre la morte, usano come appiglio antichi documenti in cui questi elementi sono assenti, per giustificarne l’eliminazione dalle loro personali cosmologie”, ha osservato Allen.
Ulteriori rivelazioni
Come in un copione già programmato, il 21 marzo, il quotidiano Times di Londra ha riportato il seguente titolo: “Gesù non era un operatore di miracoli”.
Il relativo articolo verte sul libro scritto da Benjamin Iscariot, insieme a Jeffery Archer e Francis Molony, dal titolo “The Gospel Accordino to Judas” (Il Vangelo secondo Giuda). Ai lettori del Times è stato assicurato che il libro è stato “pubblicato con l’approvazione del Vaticano” e che esso dimostrerebbe che “Gesù non ha trasformato l’acqua in vino, né ha calmato la tempesta nel Mare di Galilea, né ha mai camminato sulle acque”.
Ma, come sottolineato dal quotidiano Guardian del 21 marzo, Archer è noto piuttosto per essere autore di romanzi e di recente ha scontato una pena in prigione per falsa testimonianza. Inoltre, come riporta il Guardian, il Vaticano non ha affatto dato il suo sostegno a questo libro.
Intervenendo alla presentazione del libro, padre Stephen Pisano, rettore del Pontificio Istituto Biblico, ha precisato che la sua partecipazione non significava “che l’Istituto, il Vaticano o il Papa approvino questo libro”.
Ma con l’approssimarsi della Pasqua questo tipo di notizie è continuato. Il 3 aprile il New York Times ha pubblicato un articolo sostenendo l’assenza di qualsiasi prova archeologica dell’Esodo degli ebrei dall’Egitto, guidato da Mosé. Zahi Hawass, principale archeologo egiziano, avrebbe affermato che la storia dell’Esodo sarebbe “un mito”.
Ma il contesto di questo servizio del New York Times risulta alquanto curioso. Hawass era alla guida di un gruppo in visita all’antica fortezza scoperta di recente nel nord del Sinai e la sua affermazione sull’Esodo è stata la risposta a una domanda formulata dallo stesso giornalista.
Questo commento, fatto en passant nel corso della presentazione dei reperti archeologici appartenenti ad un contesto del tutto diverso, è diventato poi la base di un articolo di 900 parole pubblicato dal New York Times. Inoltre, lo stesso articolo sorprendentemente non riporta alcuna opinione divergente o contrastante che riconfermi la veridicità storica dell’Esodo.
Come presentare le notizie
Le critiche al modo di operare dei media riguardano anche il modo in cui questi presentano e interpretano determinati eventi. Un caso interessante, in questo senso, è quello relativo alle proteste in Turchia contro la visita del Papa dello scorso novembre.
Un servizio del 27 novembre apparso su un sito Internet spagnolo, relativo alla copertura giornalistica sulla Chiesa “La Iglesia en la Prensa” (La Chiesa nella stampa), ha messo a confronto i titoli dei quotidiani spagnoli con quelli dei giornali italiani.
Durante la visita, alcuni gruppi ostili alla Chiesa cattolica e alla presenza di Benedetto XVI hanno organizzato una manifestazione di protesta. I giornali spagnoli hanno sottolineato l’ostilità riservata al Papa e la presenza di migliaia di protestanti. La stampa italiana ha invece evidenziato che il numero dei protestanti era molto inferiore rispetto alle aspettative.
Dalle notizie precedenti al giorno della protesta, si sarebbe dovuto riversare sulle strade circa un milione di persone, ma solo in 15 o 20 mila hanno effettivamente partecipato alla manifestazione. Ciò nonostante, i quotidiani spagnoli hanno volutamente ignorato il fallimento di questa protesta.
L’insegnamento, in questo caso, come ricorda il Catechismo della Chiesa cattolica, è che “di fronte ai mass-media i fruitori si imporranno moderazione e disciplina” (n. 2496). Coloro che fruiscono dei mezzi di comunicazione di massa, prosegue il Catechismo, “si sentiranno in dovere di formarsi una coscienza illuminata e retta, al fine di resistere più facilmente alle influenze meno oneste”.
Il Catechismo consiglia giustamente i fedeli di guardarsi da una ricezione passiva di quanto veicolato dai media e raccomanda loro di non essere “consumatori poco vigili di messaggi o di spettacoli”. Considerato il modo in cui i media hanno presentano i temi religiosi recentemente sulla stampa, si tratta di una saggia raccomandazione per i nostri tempi.
L’Eglise a ses martyrs aujourd’hui encore
Apr 21, 2007
Au lendemain de la tuerie de Malatya, en Turquie orientale.
ROME, Vendredi 20 avril 2007 (ZENIT.org) – Au lendemain de la mort de chrétiens évangéliques torturés et assasinés en Turquie, à Malatya, dans les locaux d’une édition protestante de la Bible, et alors que parvient la nouvelle de la décapitation d’un chrétien au Kashmir, le cardinal Tarcisio Bertone, secrétaire d’Etat, souligne que l’Eglise a ses martyrs aujourd’hui encore.
Les trios hommes ont été torturés et longuement interrogés sur leurs activités par leurs jeunes bourreaux, a révélé l’autopsie.
Le médecin qui a opéré la troisième victime, Ugur Yüksel, qu’il n’a cependant pas pu sauver, a expliqué au journal Hürriyet les détails de cette attaque sans précédent contre une communauté chrétienne de Turquie.
Les deux autres victimes retrouvées mortes par les policiers sont un deuxième Turc, Necati Aydin, et un Allemand, Tilmann Geske, précise l’AFP.
Les trois chrétiens, de confession protestante, ont subi un supplice de près de trois heures infligé par cinq jeunes tortionnaires qui les ont interrogés sur leurs activités de missionnaires évangélistes.
Le cardinal Bertone a participé hier soir à Rome au théâtre « Argentina » à une rencontre avec les universitaires « Evangile et jeunes, du mythe à la réalité », organisée à l’occasion de l’anniversaire de Benoît XVI par la coordination des collèges universitaires catholiques de Rome, en collaboration avec le bureau de la Pastorale universitaire.
« La charité intellectuelle : parcours culturels pour un nouvel humanisme » : c’est le titre du livre remis au cardinal Bertone. Il recueille le témoignage de foi de plus de 50 professeurs des universités romaines.
Le cardinal Bertone a révélé aux jeunes que Benoît XVI est déjà en train de travailler à la deuxième partie de son livre sur Jésus: « Nous verrons quand la publication sera prête, parce que le pape finit soigneusement, il est un ciseleur de la langue, et pas seulement des contenus, il approfondit et il médite, il prie aussi, et il fait comme il faisait en tant que professeur d’université. Le pape est aussi un exemple de professeur d’université qui communique des contenus vitaux, qui écoute aussi en silence et qui met ses interlocuteurs à l’aise, surtout les jeunes, mais pas seulement ».
Pío XII dio indicación de acoger a judíos perseguidos
Apr 19, 2007
El cardenal Tarcisio Bertone, secretario de Estado, reveló este martes que Pío XII firmó una carta en la que pedía a todos los institutos religiosos que abrieran sus puertas para acoger a los judíos perseguidos por el nazismo.
ROMA, miércoles, 18 abril 2007 (ZENIT.org).- El Papa Eugenio Pacelli, el 25 de octubre 1945, firmó «una circular de la Secretaría de Estado con la que se daba la orientación de acoger a los judíos perseguidos por los nazis en todos los institutos religiosos, de abrir los institutos e incluso las catacumbas», explicó.
Con sus palabras el purpurado salesiano comentó la crisis que surgió en la semana pasada a causa de la exposición de un panel sobre Pío XII en el Yad Vashem, el Mausoleo del Holocausto en Jerusalén, en el que aparece una explicación que indica a Pío XII como responsable del «silencio» y «de la ausencia de orientaciones» para denunciar el Holocausto.
El presidente del Yad Vashem, Avner Shalev, ha prometido reconsiderar la manera en la que ha se presenta al Papa.
Al participar en la presentación del libro de Maria Franca Mellano, «La obra salesiana de Pío XII en el Apio Tuscolano de Roma», en el Instituto Pío XI de Roma, en el que se documenta la salvación de centenares de judíos en ese centro, el cardenal Bertone definió aquellos hechos como «una historia luminosa de generosidad».
«Pero esta obra fue posible, no sólo aquí sino por doquier, por una circular de la Secretaría de Estado con firma de Pío XII», añadió el cardenal. «Es imposible que Pío XII, que firmó aquella circular, no aprobara esta decisión».
Il Cardinal Bertone, nuovo camerlengo di Santa Romana Chiesa
Apr 05, 2007
Benedetto XVI ha nominato mercoledì il segretario di Stato, il Cardinale Tarcisio Bertone, nuovo camerlengo di Santa Romana Chiesa, accogliendo così la rinuncia presentata dal Cardinale Eduardo Martínez Somalo all'incarico, in adempimento a quanto previsto nella Costituzione Apostolica “Universi Dominici Gregis”.
CITTA’ DEL VATICANO, mercoledì, 4 aprile 2007 (ZENIT.org).- In una lettera indirizzata al Cardinale Martínez Somalo – che in questi giorni compie 80 anni e che era stato nominato camerlengo il 5 aprile 1993 –, Benedetto XVI esprime il suo “ringraziamento per la solerzia, la competenza e l’amore con cui Ella ha svolto tale delicato compito, a servizio della Santa Sede e della Chiesa universale.”.
In particolare, il Vescovo di Roma esprime “sincero apprezzamento per la grande dignità e la solenne sobrietà con cui Ella ha esplicato il ruolo di Camerlengo di Santa Romana Chiesa, nel momento del pio trapasso del compianto Papa Giovanni Paolo II, in occasione della straordinaria dimostrazione di fede durante i funerali dell’amato Pontefice, durante tutto il periodo della Sede Vacante e nello svolgimento dei lavori del Conclave per l’elezione del nuovo Papa”.
Il camerlengo è il Cardinale che presiede la Camera Apostolica e che svolge l’ufficio di curare e amministrare i beni e i diritti temporali della Santa Sede nel tempo in cui questa è vacante, dopo la morte del Papa.
Les quatre vérités du Vatican
Apr 03, 2007
Deux des plus proches collaborateurs du pape, le cardinal secrétaire d’Etat, Tarcisio Bertone, et le secrétaire pour les Relations avec les Etats, Mgr Mamberti, nous ont reçus à Rome. Ils nous en ont dit plus sur les projets de Benoît XVI.
(Le Figaro Magazine, 02 avril 2007) Avec le cardinal Tarcisio Bertone, secrétaire d’Etat du Vatican, et Mgr Dominique Mamberti, secrétaire pour les Relations avec les Etats du Saint-Siège – deux hommes dont les fonctions sont couramment désignées, par analogie, comme celles de Premier ministre et de ministre des Affaires étrangères du souverain pontife –, ce sont deux des plus hauts et des plus proches collaborateurs de Benoît XVI qui ont accordé un entretien exclusif au Figaro Magazine. Bénéficiant de la confiance du pape, les deux prélats, nommés en 2006, reflètent fidèlement l’orientation du nouveau pontificat. La première nomination que Benoît XVI a effectuée après son élection, en 2005, a consisté à se remplacer lui-même : à la tête de la congrégation pour la Doctrine de la foi, poste qu’il occupait depuis 1981, il a désigné un Américain, le cardinal William Levada. Puis le souverain pontife a pris le temps de la réflexion. Il le prend encore, au demeurant, n’ayant pas achevé de renouveler la curie romaine : les hommes nommés par Jean-Paul II y sont nombreux. Benoît XVI, d’une part, est trop respectueux de son prédécesseur pour donner l’impression de bousculer son héritage. Sa méthode, d’autre part, a toujours été marquée par cet esprit : agir avec fermeté, mais sans précipitation. C’est donc seulement plusieurs mois après avoir été élevé au pontificat que Josef Ratzinger a commencé à donner des successeurs à ceux des cardinaux qui – préfets d’une des neuf congrégations romaines ou présidents d’un des onze conseils pontificaux – étaient atteints par la limite d’âge des 75 ans. C’est ainsi que, en 2006, le cardinal Ivan Dias, un Indien, a été désigné à la tête de la congrégation pour l’Evangélisation des peuples ou le cardinal Claudio Hummes, un Brésilien, à la congrégation pour le Clergé. D’autres changements auront lieu dans les mois à venir. Mais les vaticanistes guettaient surtout les nominations à la secrétairerie d’Etat. Celle-ci est présidée par le cardinal secrétaire d’Etat, lui-même assisté, pour les affaires internes de l’Eglise, par le substitut pour les affaires générales (actuellement Mgr
Sandri, en poste depuis 2000, et qu’on dit sur le départ) et, pour les questions externes, par le secrétaire pour les Relations avec les Etats. Les trois prélats responsables de la secrétairerie d’Etat occupent en conséquence une place stratégique dans l’Eglise catholique puisque, placés sous l’autorité directe du souverain pontife, ils assurent la liaison entre le pape et la curie romaine, entre le pape et les évêques du monde entier, entre le pape et les représentants du Saint-Siège, et entre le pape (qui a rang de chef d’Etat) et toutes les nations ou institutions internationales qui
entretiennent des relations diplomatiques avec le Vatican. Nouveau secrétaire d’Etat, le cardinal Tarcisio Bertone, un Italien de 72 ans, ancien archevêque de Gênes, est un familier de Benoît XVI : de 1995 à 2002, il a été le secrétaire de la congrégation pour la Doctrine de la foi quand le cardinal Ratzinger en était le préfet. Religieux salésien, le cardinal Bertone est à la fois un intellectuel et un homme d’action qui n’a pas la langue dans sa poche, qu’il s’agisse de critiquer le Da Vinci Code ou de dire du bien... du football (supporter de la Juventus de Turin, le cardinal Bertone a naguère commenté des matches à la télévision). Nouveau secrétaire pour les Relations avec les Etats,
Mgr Dominique Mamberti est âgé de 55 ans. Avec ce Français à la secrétairerie d’Etat, Benoît XVI maintient une tradition qu’on a vue sous Paul VI (avec le cardinal Villot) ou Jean-Paul II (avec
le cardinal Tauran).
Stampa parla di Chiesa solo per il sesso
Apr 01, 2007
Il segretario di Stato vaticano, il cardinale Tarcisio Bertone, ha accusato oggi i media di parlare solo della visione che il Vaticano ha del sesso, mantenendo invece un "assordante silenzio" sul lavoro caritatevole fatto da migliaia di organizzazioni cattoliche in tutto il mondo.
PARIGI (Reuters, 31 marzo 2007) - Bertone ha anche accusato i media di mal interpretare deliberatamente i discorsi del Papa, con particolare riferimento a quello di Ratisbona dello scorso settembre che ha fatto infuriare i musulmani.
"Affrontiamo un problema estremamente grave. I messaggi della chiesa sono soggetti a un certo tipo di manipolazione e falsificazione da parte di alcuni media occidentali", ha detto Bertone in una intervista a Le Figaro Magazine uscita oggi.
"Vedo una fissazione da parte di alcuni giornalisti su argomenti morali, come l'aborto e le unioni omosessuali, che sono certamente questioni importanti ma che assolutamente non costituiscono i pensieri e il lavoro della chiesa", ha detto il prelato.
"Perché questo assordante silenzio?" ha chiesto Bertone. "Dobbiamo dire che la stampa non scrive molto del lavoro sociale e caritatevole di migliaia di organizzazioni cattoliche in tutto il mondo".
Bertone ha aggiunto che i giornalisti hanno trasformato il discorso del Pontefice a Ratisbona -- in cui citava un imperatore bizantino legato ai musulmani e alla violenza -- in un discorso sull'Islam piuttosto che sulla discussione sul ruolo che Dio ha nella società.
"I commentatori che estrapolano frasi fuori dal contesto esercitano il loro lavoro disonestamente".
Il cardinale che aggiunto che Benedetto XVI ha chiarito a Ratisbona di volere un "confronto salutare" con l'Islam e che diversi musulmani hanno ben accolto il suo invito al dialogo.
La fede non si può ridurre a un fatto privato, spiega il Cardinal Bertone ai politici
Mar 30, 2007
Celebra una Messa per la Camera dei Deputati.
ROMA, giovedì, 29 marzo 2007 (ZENIT.org).- La fede “non potrà mai essere ridotta a un mero fatto privato”, ha spiegato il Cardinale Tarcisio Bertone, segretario di Stato vaticano, celebrando questo mercoledì pomeriggio l’Eucaristia per i membri della Camera dei Deputati.
Per questo motivo, il porporato ha pregato durante la Messa di preparazione alla Pasqua, celebrata nella chiesa di San Gregorio Nazianzeno, adiacente alla Camera, perché i presenti – il piccolo tempio era gremito – siano capaci di dare “testimonianza nel mondo”.
“La nostra presenza nel mondo – anche per quanti hanno il compito della rappresentanza politica – non potrà mai essere ridotta a un mero fatto privato, perché ciò che crediamo non è da nascondere, ma, invece, da partecipare”, ha affermato.
“I valori che appartengono alla fede non sono estranei a quelli che la natura conserva e la ragione raggiunge; sono condivisibili con tutti”, ha aggiunto.
Il Cardinal Bertone ha citato Igino Giordani (1894-1980), deputato dopo la Seconda Guerra Mondiale, il primo laico sposato a consacrarsi a Dio nei Focolari, in processo di beatificazione, che scriveva che la Chiesa che compie la sua missione “di vita contro la morte, non sta solo in chiesa (quella fatta di mura) né in canonica, né in convento, sta anche in casa e per istrada, nell' officina e nei campi, persino in banca e in Parlamento”.
“E' la storia, è la vita che s'incarica di dar ragione all'universalità cristiana, la quale lotta, tra vessazioni e incomprensioni, da secoli, per abbattere i settori, onde è frantumata l'unica famiglia”.
Ha citato poi Giuseppe Tovini (1841-1897), avvocato e banchiere, padre di dieci figli, recentemente beatificato da Giovanni Paolo II, che affermava: “i nostri figli senza la fede non saranno mai ricchi, con la fede non saranno mai poveri”.
Il Cardinale ha concluso con una preghiera in cui ha chiesto alla Vergine Maria “di sostenere la nostra fede e di accompagnare con il suo aiuto e protezione la nostra testimonianza nel mondo”.
Risposta ai giornalisti
Mar 26, 2007
In visita a Vibo Valentia esterna la passione per il pallone.
(ANSA) - VIBO VALENTIA, 25 MAR - Il cardinal Tarcisio Bertone, rispondendo alle domande dei giornalisti, non ha mancato di esprimere la sua passione per la Juventus. "Oggi il mio augurio - ha detto il segretario di Stato vaticano - e' che soprattutto una squadra vinca e vada avanti. Quale? Una formazione importante che quest'anno, pero', si trova in serie B...". Parla della Juve, eminenza? "Ecco, bravi - e' stata la risposta del cardinale, noto intenditore di calcio - avete indovinato".
Obiettivo centrale del Pontificato di Benedetto XVI è quello di recuperare l’identità cristiana nella sua autenticità
Mar 24, 2007
“L’obiettivo centrale del Magistero e del Ministero di Papa Benedetto è quello di recuperare l’identità cristiana nella sua autenticità e di spiegare e confermare l’intelligibilità della Fede in un contesto di secolarismo diffuso”.
(Radio Vaticana, 21/03/2007) E’ quanto ha detto ieri sera a Milano il cardinale segretario di Stato Tarcisio Bertone intervenendo ad un incontro promosso dall’Associazione Etica e Finanza. Il porporato ha tracciato le linee fondanti del Pontificato di Benedetto XVI che tra meno di un mese, il 19 aprile, compirà due anni. Ce ne parla Sergio Centofanti.
Per Benedetto XVI – ha sottolineato il porporato - “il relativismo è diventato il problema fondamentale della fede dei nostri giorni”: si tratta di un atteggiamento che “non si esprime solo come una forma di rassegnazione di fronte alla verità irraggiungibile, ma si definisce anche ricorrendo alle idee di tolleranza, conoscenza dialogica e libertà, che parrebbero coartate dalla concezione di una verità universalmente valida. Il relativismo – ha aggiunto - si presenta inoltre come la base filosofica della democrazia, la quale si fonderebbe appunto sul fatto che nessuno può pretendere di conoscere la strada giusta”. E in questo contesto Benedetto XVI si fa “annunciatore appassionato” della verità che è una persona, è Cristo, “l’unico e universale Salvatore” e che per questo va proclamato a tutti i popoli. “Gesù non può essere relativizzato come uno dei tanti geni religiosi”.
Ed è in questo contesto – aggiunge - che “nel rapporto con gli Stati e con le società civili, pur nella distinzione fra la sfera della politica e quella della religione, si ribadisce il dissenso deciso con le politiche pubbliche che toccano il nocciolo moralmente irrinunciabile della difesa della vita. Il primato della vita sta diventando un motivo frequente negli interventi papali, dal no assoluto alla guerra e alla violenza, alle manipolazioni genetiche e alla condanna dell'eutanasia, ma emerge soprattutto la proposta della visione cristiana della famiglia”.
Il Papa tuttavia – ha spiegato il cardinale Bertone - “non vuole cadere nell’errore di costruire un cattolicesimo politico” perché “la fede non indica ricette politiche, ma vuole semplicemente contribuire alla purificazione della ragione e recare il proprio aiuto per far sì che ciò che è giusto possa, qui ed ora, essere riconosciuto e poi anche realizzato”. Il cardinale ricorda che “secondo l’ecclesiologia emersa dal Concilio Vaticano II, la Chiesa non è semplicemente una grande struttura, uno dei tanti enti sovranazionali che esistono. La Chiesa, pur essendo corpo, è corpo di Cristo e quindi un corpo spirituale, come dice San Paolo. Non è un corpo amministrativo o di potere, non è una agenzia sociale, benché faccia un lavoro sociale e sovranazionale, ma è un corpo spirituale. Esistono tuttavia fondamenti della fede che creano uno spazio libero per la ragione politica”.
Il cardinale descrive l’attuale momento storico: “Benedetto XVI si trova di fronte la situazione del pianeta diviso e attanagliato da numerosi problemi: il fondamentalismo islamico, l'indifferenza dei Paesi benestanti, la confusione delle sette, il disorientamento causato dalla povertà del terzo e quarto mondo, mentre si constata un nuovo vitalismo economico a Oriente… Poi c'è la questione dell’ecumenismo. Con il mondo dell'ortodossia, a Mosca più che altrove, occorre superare antiche diffidenze”. Il Papa – afferma il cardinale Bertone - in questa situazione promuove il dialogo “con gli esponenti del pensiero umano – della scienza, della filosofia e della teologia – per scoprire che tutte sono espressione della ragione autentica, aperta alla trascendenza e che tutte hanno il compito di comprendere che la realtà è una e che l’uomo è uno”.
Il segretario di Stato parla della “rappresentazione malevola che una parte della cultura contemporanea attribuisce alla Chiesa di Roma”. Una rappresentazione “smentita” da tutto il Pontificato di Benedetto XVI che, come si legge nell’Enciclica Deus caritas est, esprime “l'idea di una religione lieta, sentita per l'aldiquà e per l'aldilà, vissuta con i sensi e con la ragione, con il corpo e con lo spirito”.
Il porporato ricorda infine che “ci sono due parole che ricorrono negli interventi di Papa Benedetto … gioia e amicizia”. Il Papa ci fa sentire che abbiamo Dio vicino, Dio come amico, e vuol far comprendere a tutti “come sia bello e gratificante essere cristiani, fare esperienza dell’incontro con un avvenimento, con una Persona che dà alla vita un nuovo orizzonte”.
La solidarietà salva dall'ottusità della ricchezza
Mar 09, 2007
Durante una Messa per un gruppo di pellegrini della Federpensionati della Coldiretti Lombarda.
ROMA, venerdì, 9 marzo 2007 (ZENIT.org).- La solidarietà che sboccia da una vita sobria e generosa può salvare dall'ottusità della coscienza provocata dalla ricchezza, ha spiegato il Cardinale Tarcisio Bertone, Segretario di Stato vaticano, nel presiedere l'8 marzo nella Basilia di San Pietro una concelebrazione eucaristica.
Parlando ad un gruppo di pellegrini della Federpensionati della Coldiretti Lombarda, il porporato ha riflettuto sula parabola del mendicante di nome Lazzaro e del ricco epulone, in cui si mette in guardia dai rischi di chi cede alle “lusinghe del dio-denaro”.
“L'attaccamento tentacolare alla ricchezza, si sa, rende ottusa la coscienza - ha affermato il porporato -. Sotto il potere del dio-danaro si consumano drammatiche divisioni familiari, si calpestano gli affetti più cari, i valori più veri. Il primo a farne le spese è Dio”.
“Ma c'è un valore che può salvare la vita dei poveri e, insieme, quella dei ricchi: la solidarietà che sboccia da una vita sobria e genera una vita sobria”, ha spiegato.
“Una volta si accoglievano generosamente e incondizionatamente i poveri che bussavano alle nostre porte e si spezzava con loro il pane e il companatico”, ha ricordato.
“Questa tradizione era forte e consolidata soprattutto nel mondo contadino. Io, che vengo da una famiglia contadina, ricordo che la nostra mamma, la domenica, nonostante avesse già 14 bocche da sfamare, ci mandava dalla vicina Maria la Veneta, madre di ben 10 figli, a portare una bella confezione di cibo da condividere”, ha raccontato.
“La solidarietà nel cuore del cristiano ha sempre trovato mille rivoli nei quali esprimersi”, ha aggiunto richiamando i tanti esempi di fondatori di ordini religiosi tra il XVIII e il XIX secolo, che hanno dato vita ad ospedali, scuole, opere caritative.
Successivametne il porporato ha citato alcuni passi della Enciclica “Deus caritas est”I, dove Benedetto XVI esorta soprattutto i giovani a praticare questa forma di solidarietà nel volontariato.
"Tale impegno diffuso – scrive il Papa – costituisce per i giovani una scuola di vita che educa alla solidarietà e alla disponibilità a dare non semplicemente qualcosa, ma se stessi”.
“All'anti-cultura della morte, che si esprime per esempio nella droga, si contrappone così l'amore che non cerca se stesso, ma che, proprio nella disponibilità a 'perdere se stesso' per l'altro (cfr Lc 17, 33 e par.), si rivela come cultura della vita" (n. 30), sottolinea il Vescovo di Roma.
Tarcisio Bertone, the Cardinal Who Was Supposed to Help the Pope
Feb 21, 2007
Since becoming secretary of state, he has exposed Benedict XVI to two public embarrassments. The first was in Poland, with the Wielgus case. The second is in Italy, with the maneuvers for the change at the top of the episcopal conference, by Sandro Magister.
(www.chiesa) ROMA, February 15, 2007 – “We are thinking about how to revive the Church’s communication,” was the firm response from cardinal Tarcisio Bertone to the journalist interviewing him on the radio.
The cardinal himself had called in live to the hugely popular program “Prima Pagina,” on the morning of Tuesday, February 6. And he talked about everything – about when he used to play soccer, about his dream for a Vatican team at the Olympics in Beijing, about Franz Beckenbauer’s return to the Church thanks to the German pope.
Since he has been secretary of state, the extroverted and talkative cardinal Bertone has been making significant efforts in the sphere of the media. But with disappointing results so far.
Two days after that live on-air telephone call, for example, Bertone became very angry about how the newspaper “La Stampa” had recounted the war of succession for the presidency of the Italian bishops’ conference, for the replacement of cardinal Camillo Ruini. He reacted by issuing a twofold rebuttal to two details in the story.
But that only had the effect of reinforcing the idea that a war is, in fact, in progress. And that he, the cardinal secretary of state, is right in the middle of it.
* * *
And yet, between December and January, Bertone had already come out badly in another war of ecclesiastical succession, this time in Poland, for the post of archbishop of Warsaw.
The winning candidate, Stanislaw Wielgus, was clouded over with the suspicion of having collaborated with the secret services of the communist regime. But neither the Vatican nuncio in Poland, Józef Kowalczyk, nor his direct superior in Rome, Bertone, had made any effort to investigate his past thoroughly and inform the pope of the matter. It was enough for them that Wielgus had sworn in secret before the nuncio, on December 2, that he had never done anything against the Church, although he had acted as a spy for years.
Four days later, Benedict XVI made the appointment official. On December 21, he solemnly reconfirmed it – only to see later the documents that had come to light, and to realize that Wielgus had lied even to him, the pope.
Benedict XVI, left alone by a negligent curia, had no choice but to resolve the matter himself by applying the ax of dismissal to Wielgus on January 6. It was an appointment that had begun poorly and ended even worse.
* * *
In Italy, the war over the successor to Ruini is a completely different story, and hasn’t ended yet. But here also the secretariat of state has been at the epicenter, no matter who its leader has been.
One year ago, when cardinal Angelo Sodano was in office and Ruini was about to finish his third five-year term as president of the CEI, the Vatican nuncio to Italy at the time, Paolo Romeo, in agreement with Sodano, sent a letter to the 226 Italian bishops to ask them, under a pontifical seal of secrecy, to indicate who they wanted as the successor.
The trouble was that Benedict XVI, who as pope and primate of Italy has the right to appoint the president of the CEI, did not at all intend to proceed immediately with the replacement.
And so, when on February 14 of last year the letter from Romeo appeared in the press, the pope, highly annoyed, immediately ordered Ruini’s reconfirmation in office “donec aliter provideatur,” until other arrangements are made. And the schedule for Sodano’s retirement was moved forward.
* * *
Bertone, who had already been Joseph Ratzinger’s right-hand man at the congregation for the doctrine of the faith, took office as the new secretary of state on September 15. And a month later Benedict XVI, speaking to a representative assembly of the Italian Church gathered in Verona, made it clear that there was complete agreement between himself and Cardinal Ruini: an agreement that was also supposed to continue with Ruini’s successor.
So then, at the beginning of last fall, everything seemed ready for a peaceful transition, requested by Ruini himself.
The new president of the CEI was supposed to be cardinal Angelo Scola, the patriarch of Venice and a friend of Ratzinger’s since the early 1970’s, when they were among the founders of the international theological journal “Communio.”
Scola doesn’t have the crystalline clarity of a Ratzinger or the inexorable argumentation of a Ruini, but these limitations are actually advantages for him. The opaque formula “hybrid of civilizations” that he loves to offer against the phrase “clash of civilizations” has brought support for him from the progressive camp. Likewise the multilingual magazine “Oasis” that he has created in Venice, and which he went to present last January in Washington and New York, has won him a name as a multicultualist “liberal,” in spite of the fact that he comes from the group Communion and Liberation.
Scola was supposed to be joined as the new president of the CEI by the current secretary, bishop Giuseppe Betori, a staunch follower of Ruini, who was confirmed by the pope last spring for another five-year term.
Furthermore, his ascent was supposed to be followed by that of the real emerging star of the Italian episcopate, Cataldo Naro, the bishop-theologian of Monreale, on the verge of being promoted as bishop of Palermo within a few years, likely to become the future leader of the CEI.
If not for the fact that at the end of September, during those same days, Naro died of heart failure, and Betori had to be operated on for a cerebral aneurysm. The transition at the top of the CEI was postponed, and, moreover, everything came back into question.
* * *
And it’s here that Bertone comes into play. He would like the Italian bishops’ conference to have a different role and orientation, with the presidency entrusted not to a cardinal but to a mid-level bishop, as is the case in other countries.
The first consequence: the approach would no longer be dictated by a leader with complete and unquestionable authority and capacity for action, but would be elaborated by a more “collegial” procedure.
Another consequence: it would be up to the pope and the secretariat of state to establish doctrinal principles and define their political impact, while the CEI would have a less definitive role, a less interventionist and more “pastoral” one.
Bertone is no shrinking violet on the “non-negotiable” principles of life and the family – he is, rather, even more intransigent than someone like Ruini. But when, at around Christmas, his proposal to revolutionize the CEI began to give way, the well-stoked army of Ruini’s enemies, both in the Church and in political circles, counted the secretary of state as belonging to their ranks.
But Bertone had something completely different in mind. In the meantime, step by step, he was building his own team of highly faithful associates, all from Canavese like him, and from the little diocese of Ivrea.
As the new nuncio to Italy, in the place of Romeo, who had been promoted as bishop of Palermo, he would install Giuseppe Bertello. And as secretary of the CEI, in the place of the convalescent Betori (who in reality had recovered very well) there was a great buzz about the appointment of the current bishop of Ivrea, Arrigo Miglio.
For the presidency, as a geographical counterbalance, he proposed a man from southern Italy, the Capuchin Benigno Papa, archbishop of Taranto and vice-president of the CEI for the south.
In mid-January, Bertone was sure he had convinced the pope of the value of the appointments he had proposed. And, in effect, it hadn’t been difficult for him to find an opening. As cardinal, Ratzinger had often expressed himself in critical terms toward the bishops’ conferences.
He saw in these “bureaucratic structures” that suffocate the authority proper to each bishop, that produce a mass of documents that are “lackluster and smoothed-over” because they are the product of endless efforts to reduce them to the lowest common denominator. In asserting this, Ratzinger had in mind above all the powerful episcopal conferences of Germany and the United States, both controlled by progressive bishops and cardinals. While on the contrary, in Italy, he has always looked favorably on Ruini’s assertion of his leadership, and all the more so after his nomination as pope, because of the audacious battle conducted in defense of the embryo, and then, in recent weeks, in defense of the family founded upon marriage. But, in suggesting his recipe for the post-Runi period, Bertone had taken care to reassure Benedict XVI: the CEI would not emerge from this weakened, but stronger, with all of the bishops bearing more responsibility.
* * *
So on February 2, when cardinal Ruini came to visit the pope two days before flying to Turkey to say Mass in the church where Fr. Andrea Santoro had been martyred one year ago, he discovered that the rumors were true and that the plan was very close to being carried out.
In brief: Benigno Papa as president, Miglio as secretary, Betori removed, and Scola out of the game.
Benedict XVI had received a letter opposing Scola from cardinal Severino Poletto, archbishop of Turin and a pupil of cardinal Sodano. The appointment of Scola as president, Poletto cautioned in the name of the other bishops of the Piedmont region, would divide the CEI rather than unite it.
Naturally, Benedict XVI took note of Ruini’s counterarguments, against what he maintained would appear as a public disowning of his presidency and a decapitation of the CEI at a crucial moment, and he returned to meet him again after he came back from Turkey.
But in the following days, the national media presented Bertone’s operation as a fait accompli. More than that, in the jubilation of the anti-Ruini camp there began to circulate the idea of a political agreement between the Vatican secretary of state and the head of the leftist government in Italy, the Catholic Romano Prodi: with the offer of a less interventionist CEI presidency, in exchange for a taming of the laws on de facto unions proposed by the government.
But it’s enough to follow, day by day, the insistent rhythm of the statements from Benedict XVI and Ruini in defense of the “irreplaceable uniqueness” of the family to understand how the story will end.
Scola is once again in the running for the presidency of the CEI, or at least the leader of some cardinal archbishopric is. Betori will stay on as secretary.
As for Bertone and the other prelates of the curia, the spiritual exercises for the entire first week of Lent will be preached to them by the super-combative cardinal Giacomo Biffi. He’s been called in by Benedict XVI.
Il vertice tra Italia e Santa Sede. Prodi e Bertone: incontro sereno
Feb 20, 2007
Nel tradizionale incontro in ricordo dei Patti Lateranensi, tra Italia e Santa Sede prevalgono i toni distensivi. Confronto su Medio Oriente, Africa e Cina, ma anche sulla famiglia. E i Radicali protestano.
(korazym.org, 20/02/2007) “È andata benissimo”, commenta il premier Romano Prodi. “Un incontro molto sereno”, aggiunge il segretario di Stato, cardinale Tarcisio Bertone. Frasi di circostanza o parole frutto di un chiarimento? Lo diranno gli eventi delle prossime settimane. Intanto, l’incontro di ieri tra Italia e Santa Sede in occasione del tradizionale ricevimento celebrativo dei Patti Lateranensi, si è confermata un’occasione utile di confronto in un momento delicato della vita politica, dominato dal dibattito sui Dico.
Il vertice annuale si è svolto a Villa Borromeo, sede dell’ambasciata d’Italia presso la Santa Sede, ed è stato diviso per la prima volta in tre parti, a cominciare dall’incontro a quattr’occhi tra il cardinale Bertone e il premier Prodi, allargato poi al cardinale Camillo Ruini, al segretario per i rapporti con gli Stati, mons. Dominique Mamberti, il nuovo nunzio in Italia, mons. Giuseppe Bertello e i vicepremier D’Alema e Rutelli. Subito dopo, sono arrivati il presidente della Repubblica Giorgio Napolitano e i presidenti di Camera e Senato Bertinotti e Marini, con il presidente della Corte Costituzionale Bile.
Al centro, un bilancio sui rapporti bilaterali tra i due Stati, passando in rassegna quella che entrambe le parti definiscono una collaborazione positiva, ma anche le recenti divergenze, sebbene i singoli provvedimenti non siano entrati in agenda. Si è ragionato piuttosto su temi, come ha spiegato il ministro degli Esteri, Massimo D’Alema, che ha elencato tra gli altri punti in questione, quello del Medio Oriente, dell'Africa e della Cina. E di famiglia? “Sì, ne abbiamo parlato”, ha ammesso il cardinale Bertone, evidenziando come “la Chiesa ponga sempre le questioni con la sua chiarezza e con il rispetto di tutte le istanze”. A riguardo, una nota di Palazzo Chigi ha spiegato che nello specifico "si sono precisate e chiarite in modo costruttivo le rispettive posizioni", specificando che "i rapporti tra lo Stato italiano e la Santa Sede sono usciti ulteriormente rafforzati".
E se Napolitano si dice soddisfatto e Rutelli parla di "ottimo incontro", da parte sua, anche il cardinale Ruini fa sapere che “è andato tutto benissimo”, come a voler gettare acqua sul fuoco, se non nella sostanza, almeno nella forma. Anche perché, su temi controversi come i Dico, le posizioni rimangono le stesse, con il premier Prodi che poco prima del vertice aveva ribadito l’utilità del disegno di legge, come protezione delle ”categorie più deboli”. Al di là del confronto, non sono mancate voci fuori dal coro, come quella dei Radicali che insieme ai Giovani socialisti e all’Unione atei agnostici hanno organizzato un picchetto di protesta davanti all’ambasciata, con tanto di slogan “10, 100,1000 Porta Pia” e fischi rivolti a Ruini e Bertone. Di segno opposto, sarà invece la manifestazione promossa per il 25 marzo in piazza San Giovanni dal "Forum delle Famiglie" e dal movimento "Scienza e Vita". L'iniziativa è stata confermata ieri per dare un ulteriore segnale contro il ddl del governo: tuttavia, non si sa ancora se, e a quale livello, la Conferenza Episcopale vorrà essere presente.
Il vertice tra Italia e Santa Sede. Prodi e Bertone: incontro sereno
Feb 20, 2007
Nel tradizionale incontro in ricordo dei Patti Lateranensi, tra Italia e Santa Sede prevalgono i toni distensivi. Confronto su Medio Oriente, Africa e Cina, ma anche sulla famiglia. E i Radicali protestano.
(korazym.org, 20/02/2007) “È andata benissimo”, commenta il premier Romano Prodi. “Un incontro molto sereno”, aggiunge il segretario di Stato, cardinale Tarcisio Bertone. Frasi di circostanza o parole frutto di un chiarimento? Lo diranno gli eventi delle prossime settimane. Intanto, l’incontro di ieri tra Italia e Santa Sede in occasione del tradizionale ricevimento celebrativo dei Patti Lateranensi, si è confermata un’occasione utile di confronto in un momento delicato della vita politica, dominato dal dibattito sui Dico.
Il vertice annuale si è svolto a Villa Borromeo, sede dell’ambasciata d’Italia presso la Santa Sede, ed è stato diviso per la prima volta in tre parti, a cominciare dall’incontro a quattr’occhi tra il cardinale Bertone e il premier Prodi, allargato poi al cardinale Camillo Ruini, al segretario per i rapporti con gli Stati, mons. Dominique Mamberti, il nuovo nunzio in Italia, mons. Giuseppe Bertello e i vicepremier D’Alema e Rutelli. Subito dopo, sono arrivati il presidente della Repubblica Giorgio Napolitano e i presidenti di Camera e Senato Bertinotti e Marini, con il presidente della Corte Costituzionale Bile.
Al centro, un bilancio sui rapporti bilaterali tra i due Stati, passando in rassegna quella che entrambe le parti definiscono una collaborazione positiva, ma anche le recenti divergenze, sebbene i singoli provvedimenti non siano entrati in agenda. Si è ragionato piuttosto su temi, come ha spiegato il ministro degli Esteri, Massimo D’Alema, che ha elencato tra gli altri punti in questione, quello del Medio Oriente, dell'Africa e della Cina. E di famiglia? “Sì, ne abbiamo parlato”, ha ammesso il cardinale Bertone, evidenziando come “la Chiesa ponga sempre le questioni con la sua chiarezza e con il rispetto di tutte le istanze”. A riguardo, una nota di Palazzo Chigi ha spiegato che nello specifico "si sono precisate e chiarite in modo costruttivo le rispettive posizioni", specificando che "i rapporti tra lo Stato italiano e la Santa Sede sono usciti ulteriormente rafforzati".
E se Napolitano si dice soddisfatto e Rutelli parla di "ottimo incontro", da parte sua, anche il cardinale Ruini fa sapere che “è andato tutto benissimo”, come a voler gettare acqua sul fuoco, se non nella sostanza, almeno nella forma. Anche perché, su temi controversi come i Dico, le posizioni rimangono le stesse, con il premier Prodi che poco prima del vertice aveva ribadito l’utilità del disegno di legge, come protezione delle ”categorie più deboli”. Al di là del confronto, non sono mancate voci fuori dal coro, come quella dei Radicali che insieme ai Giovani socialisti e all’Unione atei agnostici hanno organizzato un picchetto di protesta davanti all’ambasciata, con tanto di slogan “10, 100,1000 Porta Pia” e fischi rivolti a Ruini e Bertone. Di segno opposto, sarà invece la manifestazione promossa per il 25 marzo in piazza San Giovanni dal "Forum delle Famiglie" e dal movimento "Scienza e Vita". L'iniziativa è stata confermata ieri per dare un ulteriore segnale contro il ddl del governo: tuttavia, non si sa ancora se, e a quale livello, la Conferenza Episcopale vorrà essere presente.
Omelia del Cardinal Bertone per la memoria di San Giovanni Bosco
Feb 09, 2007
Pubblichiamo l’omelia pronunciata dal Cardinale Tarcisio Bertone, segretario di Stato vaticano, in occasione della concelebrazione eucaristica per la memoria liturgica di San Giovanni Bosco, il 31 gennaio 2007 nella cappella di Santa Marta del Palazzo del Governatorato.
Di anno in anno, la liturgia nella festa di Don Bosco, fa risuonare questo invito di San Paolo ai Filippesi: "Fratelli, rallegratevi nel Signore, sempre; ve lo ripeto ancora, rallegratevi. La vostra affabilità sia nota a tutti gli uomini. Il Signore è vicino! Non angustiatevi per nulla, ma in ogni necessità esponete a Dio le vostre richieste, con preghiere, suppliche e ringraziamenti".
Mi trovavo domenica scorsa a Verona dove ho celebrato la Messa per la Famiglia Salesiana riunita. A loro, come a voi oggi, rivolgo un augurio: quello di poter essere sempre riconosciuti per quello che siamo: cristiani felici, gioiosi. Anche anziani possiamo avere "la faccia del giovane", e questa è vera se sappiamo ispirare fiducia, se l'amorevolezza è nelle parole, nell'espressione del volto e degli occhi, nei gesti, se il dialogo è spontaneo, se la parola data sancisce un'alleanza sincera.
L'esempio di Don Bosco ci sprona in questo senso ed è bene ricordare alcune belle caratteristiche del suo metodo educativo volto a formare "buoni cristiani e onesti cittadini": studio, lavoro, regolata libertà, gioia, civiltà in una tendenziale sintesi di ragione e religione.
Don Bosco voleva per i suoi giovani una formazione integrale. L'educazione – diceva – è cosa del cuore, bisogna che tutti i protagonisti dell'educazione convergano in una comunione di interessi e di obiettivi, per la maturazione di una autentica personalità, umana e cristiana.
Ma don Bosco non si ferma a contemplare il “cielo” dei suoi ragazzi. Egli vive in mezzo a loro e sa, o "sente", che essi non sopportano solo pensieri seri; inoltre, ha modo di sperimentare quanto soffrano la "povertà" e "l'abbandono" e quali siano le loro richieste, più o meno espresse. La sua pedagogia, perciò, non può non assumere il "volto" dei ragazzi di cui si occupa. Necessariamente, dunque, si "umanizza" nei contenuti e nei metodi. La "salvezza eterna" è così ricercata passando attraverso le indispensabili forme della salvezza terrena (vitto, vestito, alloggio, lavoro, professione, socializzazione) e di uno stile su misura della sensibilità giovanile (sicurezza affettiva, serenità, convivenza familiare, gioia).
Avanzando poi verso l'ultimo quarto del secolo trascorso, con lo sviluppo delle varie opere, don Bosco carica di significati sempre più vasti i termini "poveri", "abbandonati", pur rimanendo fedele fino agli ultimi giorni all'originaria scelta preferenziale per la povertà economica, sociale, religiosa. Le sue sollecitudini si estendono idealmente a tutti i giovani colpiti da una qualche "precarietà", anche morale, professionale, culturale, per i quali si rivelano necessarie misure diversificate di accoglienza, assistenza, sostegno, promozione.
Coerentemente, istituzioni e metodi si aprono a una più vasta "disponibilità". E le parole del "padre e maestro dei giovani" vengono ascoltate con crescenti simpatie e consensi dalle categorie più svariate di persone, sensibili al problema dell'educazione della gioventù in un mondo nuovo.
Questa simpatia suscitata ovunque da don Bosco nasce certamente dall'assunzione di criteri di azione educativa largamente condivisi: le tappe della crescita dei giovani non sono un evento transitorio, ma un'esperienza di vita valida in sé e che incide nel futuro; i ragazzi sono e devono essere non solo dei collaboratori attivi della loro educazione, ma degli autentici protagonisti; la gioia e la fatica di dire e di progettare non è un semplice compito o un dovere, ma è soprattutto slancio, inventiva, passione per la vita e per il senso della vita; il rapporto educativo dice coinvolgimento di amicizia, costruzione di comunità, presenza propositiva di valori e di ideali...
Così Umberto Eco scriveva di Don Bosco: "Questo geniale riformatore intravede che la società industriale richiede nuovi modi di aggregazione ed allora inventa una macchina perfetta... la genialità dell'Oratorio gestito su basi minime; prescrive ai suoi frequentatori un codice morale e religioso, ma poi accoglie anche chi non lo segue. In tal senso il progetto di Don Bosco investe tutta la società dell'era industriale, alla quale è mancato il suo "progetto Don Bosco" con la stessa immaginazione, la stessa inventiva organizzativa, sociologica, lo stesso senso dei tempi" (L’Espresso, 15 nov. 1981).
Peraltro, uno dei confondatori del P.C.I. scriveva nel 1920: "Don Bosco! Era un grande, che dovreste cercare di conoscere. Nell'ambito della Chiesa... seppe creare un imponente movimento di educazione, ridando alla Chiesa il contatto con le masse, che essa era venuta perdendo. Per noi che siamo fuori della Chiesa e di ogni chiesa, egli è un eroe, l'eroe dell'educazione preventiva e della scuola-famiglia. I suoi prosecutori possono esserne orgogliosi!" (G. Lombardo Radice, Clericali e massoni di fronte al problema della scuola, Roma, La Voce 1920, p. 62-64, Iª appendice).
Questi autori-scrittori hanno colto il cuore dell'opera di Don Bosco, il suo senso vero: un grande amore ai giovani, tradotto in un servizio alla loro formazione umana e professionale.
Ci sentiamo noi questi prosecutori? O siamo semplicemente e unicamente orgogliosi dell'eredità lasciata da Don Bosco? Ognuno di noi nel posto che occupa, partecipa con la propria vita e con il proprio lavoro al progetto integrale di formazione cristiana delle nuove generazioni. I salesiani nella loro peculiare vocazione trovano nell'ispirazione di Don Bosco, nella sua maniera tipica di concepire l'evangelizzazione come salvezza totale... il loro specifico apostolato, ma anche ogni padre e madre di famiglia trova le linee guida del proprio ruolo di educatore.
È una eredità da non disperdere, anzi da fare sempre più fruttificare nella nostra società tanto bisognosa di valori e di testimoni.
The Pope's Right Hand Man
Feb 06, 2007
Cardinal Tarcisio Bertone doesn't have the guarded air of those who tend to rise to the heights of Vatican power. He smiles easily. He laughs out loud. His oval face and dark, bespectacled eyes show no sign of scars from the bureaucratic battles that accompany most climbs up the Roman Curia career ladder.
(Time, Feb. 01, 2007) A few years ago, I saw Bertone walking alone on a side street near St. Peter's and went over to say hello and shake his hand. He stopped on a dime when he heard his name, turning toward me with his arms spread open, and practically sang out in his baritone, "Oooh! Carissimo! How's it going!?" And we had never even met before.
Such gregariousness has apparently helped the 72-year-old find friends in high places. Bertone, a native of the northern Italian region of Piedmont and a former theology professor, worked for seven years as deputy for then Cardinal Joseph Ratzinger in the Congregation for the Doctrine of the Faith, the office that oversees church orthodoxy. Promoted in 2002 to Archbishop of Genoa, Bertone attained the rank of Cardinal the next year and was thought to be among the core group in the conclave that pushed for Ratzinger's election. Still, since he didn't have the usual résumé from the Vatican diplomatic corps, many were surprised when his old boss, now Pope Benedict XVI, tapped him to take over in September as Vatican Secretary of State, the No. 2 slot in the entire Catholic Church hierarchy, behind only the Pope himself.
Bertone sat down last week with TIME for a rare interview in the sunny 15th century Vatican tower that serves as his temporary office while the Secretary of State's quarters are being remodeled. "The Holy Father has shown to have great trust in me," Bertone says, recalling their years at the doctrinal office. "We were the consummate duo. We've always gotten along personally, and there is a mutual understanding that continues to be the basis for our work together." It's the kind of affinity--similar to what U.S. Secretary of State Condoleezza Rice is said to have with President George W. Bush--that inevitably adds extra weight to an already influential assignment.
Although he shares the same title as the chief U.S. diplomat, the Vatican Secretary of State is more like a Prime Minister, responsible not only for foreign policy but also for overseeing church headquarters at the Roman Curia, being the Vatican link to Catholic organizations and officials around the world, and even stepping in for the Pope if he falls ill or is unavailable. While Pope John Paul II's constant travels kept him somewhat separated from the workings of the Vatican bureaucracy, Benedict and Bertone are instead expected to work hand in hand on all matters, foreign and domestic. The Pope will need his No. 2 as both a political strategist and a sort of chief of operations, which will give Benedict the space to pursue the intellectual and theological aspects of the job that he prefers. Moreover, if Benedict hopes to continue streamlining the governance of the church--which would include interrupting the ambitions of top prelates--he will have to lean on Bertone, who handled such delicate tasks in the past as spearheading Vatican negotiations with the ultratraditionalist Lefebrve group. "The Pope can count on Bertone's absolute loyalty," says a veteran Vatican diplomat. "Ideally, the Secretary of State must maintain some autonomy while always reflecting the thoughts of the Pope."
Both men have learned quickly that their respective new roles go well beyond the internal discussions over church doctrine that marked their old positions. Bertone came on the job just three days after the Pope's controversial speech in Germany about faith and violence that angered many Muslims. The new Secretary of State hit the ground running, orchestrating what, by Vatican standards, was a swift response that included conciliatory public statements, a quickly organized meeting with ambassadors from Muslim countries and, ultimately, the success of November's trip to Turkey, where the Pope surprised his critics with a moving prayer together with an imam in Istanbul's Blue Mosque. "Words have great value," says Bertone. "But sometimes gestures can have such an enormous emotional impact that words might not be able to achieve."
Yet, not all of late has gone smoothly in Rome. The low point was the Pope's botched appointment last month of the new Archbishop of Warsaw, who had to immediately resign after revelations that he had been an informant for the Polish communist regime. There are also broader complaints inside the Curia that other appointments, and key documents, have being delayed. "We're still waiting on important changes," says a senior Vatican official. "Benedict is turning out to be more cautious than we had thought, and so far Bertone hasn't managed to really get things moving."
For a poor farmer's son to have risen to the top of the Vatican hierarchy, Bertone must have had to develop steel under his outward affability. Vatican insiders note that in the new job--for which part of his task is to fend off those who want to derail the Pope's agenda--that thick skin may count more than Bertone's good humor. A Vatican official who has worked with the Cardinal in the past says, "I've never seen him betray his principles--but he's had to do everything just short of it." Adds the official: "He knows how to operate within the structure of the Holy See. He has the skills of a politician."
Still, Vatican watchers say it remains an open question if the Benedict-Bertone team--which may have been effective in imposing orthodoxy on wayward theologians when the pair ran the doctrinal office--has the worldly vision and institutional muscle to impose their will on the 1.1 billion--strong universal church.
Di fronte alla violenza nel calcio, il Cardinal Bertone presenta “il sistema preventivo”
Feb 05, 2007
Intervista al Segretario di Stato.
CITTA’ DEL VATICANO, domenica, 4 febbraio 2007 (ZENIT.org).- Dopo la morte del trentottenne Filippo Raciti, ispettore di polizia, colpito durante gli scontri avvenuti fuori dallo stadio “Massimino” di Catania, il Cardinale Tarcisio Bertone ha presentato la necessità di un “sistema preventivo” che ponga fine alla violenza nello sport.
Citando San Giovanni Bosco, il segretario di Stato salesiano ricorda che questo sistema consiste nell’“educazione del cuore, l’educazione al domino di sé”, che implica “educare alla convivenza pacifica nelle scuole”.
Pubblichiamo il commento del Cardinal Bertone, intervistato da Luca Collodi della “Radio Vaticana”.
Cardinal Bertone: Purtroppo questi fatti arrivano a breve distanza anche dall’uccisione di quel dirigente di una squadra della categoria dilettanti in Calabria. E questo, purtroppo, ad opera di un gruppo di giocatori e di tifosi della squadra avversaria. Sono, quindi, fatti gravissimi che mettono in luce la drammaticità degli avvenimenti, anche sportivi. Nello sport, dobbiamo dire, che si liberano sia le virtù più alte, più ammirevoli dell’uomo come il dominio di sé, il senso della solidarietà, quello che chiamiamo il gioco di squadra, la valorizzazione del ruolo di tutti e il rispetto del ruolo di ciascuno, perché solo giocando insieme si riesce a giocare bene e, magari, anche a vincere. Ma si svelano e si liberano anche le passioni più disumane e cioè l’anarchismo e l’istinto violento. Questo è un fatto che deve essere tenuto sotto controllo proprio nella preparazione degli sportivi e nella preparazione anche dei tifosi, nell’educazione. Sappiamo però bene e purtroppo lo constatiamo che la violenza non è solo appannaggio degli stadi, ma si tratta di un fenomeno che tocca ogni ambiente, perfino quello che noi abbiamo chiamato tradizionalmente il santuario dell’amore, come è la famiglia: quante forme di violenza in famiglia! Questi sono un po’ i problemi che ci assillano, anche come educatori e come uomini di Chiesa, come animatori delle comunità e delle associazioni, soprattutto giovanili.
Cardinal Bertone, gli stadi in Italia, ma anche all’estero, accolgono una parte della società di un Paese, di una città. Lei non pensa che oggi allo stadio ci sia tanto disagio sociale, ma anche disagio spirituale?
Cardinal Bertone: Abbiamo visto che ci sono forme di violenza negli stadi, ma ci sono anche forme di violenza fuori dagli stadi: in questo caso le più eclatanti forme di violenza sono accadute fuori dallo stadio. Questo certamente è il segno di un disagio sociale, il segno di una insofferenza, di una intolleranza che ha raggiunto dei limiti ormai insopportabili. Questo tocca proprio la costruzione della società, tocca il concetto di società, il concetto di convivenza umana, tocca il problema cruciale dell’educazione. Noi parliamo delle difficoltà dei conflitti locali in Africa, parliamo della difficoltà dell’importare la pace in Iraq, ma poi vediamo che anche da noi è così difficile vivere in pace e vivere anche con una serenità di base che permetta anche alle famiglie di vivere i momenti più lieti, più sinceri e leali anche del confronto sportivo.
I campionati di calcio si sono fermati. Basta questo per uscire da questa tragica situazione che investe il mondo del calcio e dello sport?
Cardinal Bertone: Non basta assolutamente. E’ una decisione saggia e spero anzi che non si fermino soltanto per una domenica. Occorre – direi – invitare tutti, costringere tutti ad una riflessione, ad un confronto, ad una meditazione, anche ad una – diciamo così – revisione di vita, ad un pentimento. Io ho ricordato una volta che il grande La Pira, tra i nuclei esplosivi che fanno scattare la conflittualità, ha messo la collera che è in noi. Dobbiamo, quindi, recuperare quella capacità di dominio di noi stessi, quella capacità di convivenza pacifica a cui tutti noi dobbiamo, però, essere educati.
Cardinal Bertone, è dunque importante educare allo sport, formare allo sport…
Cardinal Bertone: Sì, io penso che questa sia il punto chiave: la questione fondamentale è sempre una questione educativa. Io ricordo che don Bosco – che abbiamo ricordato alcuni giorni fa – promuoveva il sistema preventivo, l’educazione del cuore, l’educazione al domino di sé; e dunque occorre educare alla convivenza pacifica nelle scuole, cominciando sin dalla scuola materna fino ad arrivare alle scuole superiori; nelle associazioni, dai gruppi sportivi, nei centri sportivi. E’ importante l’educazione al rispetto reciproco, io credo che questo sia fondamentale. Ma questo vale anche per gli adulti: noi adulti dobbiamo interrogarci su quale esempio diamo ai giovani. Lo dico anche riguardo, purtroppo, a questa conflittualità politica contro la quale hanno parlato anche dei saggi dei nostri tempi, ha parlato anche il presidente della Repubblica: è necessario ritrovare il senso del dialogo, del confronto pacato, leale, intelligente, razionale. Ciò che dice il Papa proprio riguardo proprio alla razionalità dei nostri atteggiamenti e cito ancora don Bosco che metteva alla base dei suoi sistemi educativi la ragione, la religione e l’amorevolezza. Non è male neanche confrontarci con i progetti che sembrano utopistici dei nostri grandi santi educatori.
De nouvelles façons d’exercer la primauté de Pierre déjà en œuvre
Jan 30, 2007
Réflexion du card. Bertone à propos du livre : « Pierre aime et unit »
ROME, Lundi 29 janvier 2007 (ZENIT.org) – De nouvelles façons d’exercer la primauté de Pierre sont déjà mises en œuvre, fait observer le cardinal Bertone, en particulier lors des rencontres œcuméniques en présence du pape.
Pierre ne divise pas mais « aime et unit », c’est la ligne de fond du livre des PP. Adriano Garuti, franciscain et Nicola Bux, consacré à une réflexion sur la « primauté » de Pierre et intitulé : « Pierre aime et unit. La responsabilité personnelle du pape pour l’Eglise universelle » (Edizioni studio dominicano (ESD), 219 pp., 10 E).
Ce volume format de poche a été présenté au Vatican samedi 27 janvier, en présence du cardinal secrétaire d’Etat Tarcisio Bertone et du cardinal José Saraiva Martins, préfet de la congrégation pour les Causes des saints.
Pour sa part, le cardinal Bertone a rappelé « l’ecclésiologie eucharistique » du jeune théologien Joseph Ratzinger, dans une de ses premières recherches.
Dans les rencontres du pape avec les autres confessions chrétiennes, ces moments pour se retrouver « ensemble », le cardinal Bertone discerne déjà de « nouvelles formes d’exercice de la primauté de Pierre », ces nouvelles formes que Jean-Paul II appelait à découvrir dans « Ut unum sint ».
On se souvient de ces exemples donnés lors des voyages du pape, et récemment Benoît XVI en Allemagne et en Turquie.
Il évoquait aussi la « structure martyrologique » de l’Eglise et combien « l’identité » chrétienne a été marquée dès les premiers siècles par le devoir de témoigner du Christ mort et ressuscité « jusqu’à la mort » s’il le faut, ce que fit Pierre. Le secrétaire d’Etat évoquait Eusèbe, désigné par ces deux mots : « évêque et martyr ».
Surtout, le cardinal Bertone citait la récente homélie de Benoît XVI pour les vêpres œcuméniques en la basilique Saint-Paul-hors-les-Murs, jeudi dernier, 25 janvier, en la fête de la Conversion de saint Paul et pour la conclusion de la semaine de prière pour l’unité des chrétiens.
Le pape affirmait d’une part que : « Ce n'est pas nous qui faisons ou organisons l'unité de l'Eglise ».
Benoît XVI soulignait encore l’appel à parler courageusement: « Il faut parler correctement (orthôs) et de manière compréhensible », de façon à arriver au « partage des expériences de foi et de vie chrétienne authentiques ».
Le pape insistait aussi sur l’amour – justement demandé à Pierre par le Christ ressuscité (Jean 21) – et qui est le « commandement nouveau » laissé par Jésus à ses apôtres : « L'Afrique nous a offert cette année un thème de réflexion de grande importance religieuse et politique, car « parler » et « écouter » sont des conditions essentielles pour édifier la civilisation de l'amour ».
Evoquant cette page de saint Jean, le cardinal Bertone évoquait cet amour-agapè dont Pierre est appelé à « répondre personnellement ».
Il rappelait à ce propos une apparition du Christ au pape Pie XII qui se serait entendu poser la même question que Pierre : « M’aimes-tu ? ».
Cette confession de l’amour est en effet le roc sur lequel se fonde la mission du Successeur de Pierre, évêque de Rome, de confirmer la foi de ses frères « en Jésus, unique Sauveur du monde ».
C’est dans ce sens, disait le secrétaire d’Etat, que le pape invite sans cesse les fidèles à « cultiver l’amitié » avec le Christ, « Dieu proche et ami »: « le ‘oui’ de Pierre au Christ est le fondement de la responsabilité personnelle du pape - et de tout pape - vis-à-vis de l’Eglise universelle ».
Une responsabilité également « devant le monde » et le défi de s’engager pour l’unité, et se sentir tous responsables pour l’unité.
Le cardinal Bertone a remercié les auteurs et les intervenants – le prof. Elio Guerriero, directeur de la revue Communio, et Mgr Rino Fisichella, recteur de l’université du Latran, de cette présentation en soulignant l’actualité du thème.
Le livre se présente sous la forme de huit chapitres : Un homme de dialogue ; Unité œcuménique ou catholique ? L’idée de l’Eglise catholique ; La primauté et le concile ; Le lien de la primauté ; L’amitié du Christ ; L’obéissance du pape et des évêques ; La primauté embrasse aussi l’Orient.
Le livre présente en effet deux réflexions sur l’Orient. L’une au chapitre sur la primauté et le concile, à propos de la suppression du titre de « patriarche d’Orient » dans l’annuaire pontifical 2006, et l’autre dans le dernier chapitre, où les auteurs évoquent l’exercice de la primauté vis-à-vis des Eglises orientales catholiques, et en particulier dans le rite de la concession de la « communion » aux patriarches élus.
Pio XII fu un giusto, ci sono le prove
Jan 27, 2007
"Pio XII fu un giusto". Lo ha affermato il segretario di Stato Tarcisio Bertone in Campidoglio.
(Affari Italiani, 27.01.2007) Quello di Papa Pacelli, ha spiegato, "non fu un silenzio ma un parlare intelligente e strategico come dimostra il Radiomessaggio natalizio del 1942 che fece andare Hitler su tutte le furie".
Per Bertone, "non si deve parlare di silenzio ma di interventi misurati e proporzionati alla situazione in corso". Le prove, ha concluso il cardinale, "sono negli Archivi Vaticani, dove è presente ad esempio la dichiarazione di condanna dell'antisemitismo del 1928 dell'ex Sant'Uffizio, molto netta e molto chiara. Un documento che viene assolutamente dimenticato come se la condanna dell'antisemitismo fosse solo quella del Vaticano II".
More on Turkey in Europe: The Cardinal Secretary of State Speaks
Jan 20, 2007
This time, decidedly in favor. Cardinal Bertone says that it would be a mistake for Europe to keep Turkey out. And it is in Europe’s interest to help the country to become a true democracy, even if only by including it in a “second circle”. By Sandro Magister.
(chiesa.espressonline.it) ROMA, January 8, 2007 – In an article released on www.chiesa three days ago, the former Dutch ambassador to China, Anton Smitsendonk, criticized the comments made by the major international newspapers after the meeting between Benedict XVI and the Turkish prime minister, Recep Tayyip Erdogan, that took place at the Ankara airport on November 28, 2006.
According to these comments, Benedict XVI on that occasion made an about-face with respect to the positions he had expressed – before becoming pope – about the entry of Turkey into the European Union. From being contrary before, he was thought to have changed his view to favorable.
But that’s not exactly how things were. As pope, Joseph Ratzinger has never spoken on this topic. And those who spoke in the name of the Holy See on the occasion of the pope’s voyage to Turkey – Vatican foreign minister Dominique Mamberti and the director of the press office, Federico Lombardi – held themselves to a line of neutrality. In the case of Turkey’s admission into Europe, the Holy See demanded that the country respect all of the conditions asked of it, and in particular the conditions of religious freedom.
* * *
Anyhow, during the very days when www.chiesa was dedicating an article to this case of “disinformation,” an important new development took place.
The Vatican secretary of state, cardinal Tarcisio Bertone, released an exclusive interview to “La Documentation Catholique.” In the interview, he used terms more favorable than those used in the past to express the Holy See’s position on Turkey’s entry into Europe.
“La Documentation Catholique” is a magazine published in France by Bayard, and this year it is inaugurating a new series. The interview with cardinal Bertone was printed in issue number 2371, January 7, 2007, and can be read online only by those with a subscription. But the newspaper “La Croix” has extracted the main passages of the interview for the wider public.
Bertone prefaces his remarks by saying that the Catholic Church does not have any “particular power to favor Turkey’s entry into Europe or to veto it.” But he immediately adds that “without Turkey, Europe would no longer benefit from that bridge between East and West that Turkey has always been throughout history.”
Having been archbishop of Genoa until last summer, the Vatican secretary of state recalls that “Turkey has long been one of Europe’s partners. For example, the Republic of Genoa maintained good relations with the Turks, and it was in order to trade with them that England obtained the flag of Saint George from the Genoese, with the aim of passing within the Ottoman gates.”
As for today’s Turkey, the cardinal emphasizes that the country “has a distinctly secular system and a regime that tends toward greater democracy. It is in Europe’s interest to help the country to become a true democracy, to consolidate a system of values more and more. Leaving Turkey outside of Europe risks, furthermore, favoring Islamist fundamentalism within the country.”
About the concrete forms of Turkey’s membership, Bertone hypothesizes that “integration within Europe could be realized in concentric circles, with an inner circle of the historically European countries currently united within the euro zone, and a second level for those that are more distant from this.”
In the same interview, cardinal Bertone also touches upon relations between Christianity and Islam after Benedict XVI’s lecture at the University of Regensburg:
“The clarifications made by the pope brought an understanding of his clear intention to develop, beginning with his address in Regensburg, a debate on faith and reason. This had nothing at all to do with a polemic with Muslims, whom he did not stigmatize. Besides, a short time later there were Muslin intellectuals and leaders who understood this well. The Church’s role in interreligious dialogue is well known beyond the confines of the Church itself. [...] For some observers, after the pope’s trip to Turkey 'polemics about Regensburg are now ancient history.'”
Peace Is Papal Priority, Says Cardinal Bertone
Jan 19, 2007
Reflects on Pope's Address to Diplomatic Corps.
VATICAN CITY, JAN. 9, 2007 (Zenit.org).- Peace in the Church and the world is Benedict XVI's priority, says the Vatican secretary of state.
Cardinal Tarcisio Bertone commented today on Vatican Radio about the Pope's address Monday to the diplomatic corps.
"Always alive within the Church is the problem of the relationship between the particular and the universal," Cardinal Bertone said. "Therefore, there is the need to reinforce the communion between the center of the universal Church -- which is the Holy See, the see of the Vicar of Christ, with all the indications of his magisterium, so clear and illuminating -- with the realities of the particular Churches."
The cardinal explained that one role of the Church in the world is "promoter of peace, and we have seen and felt with how much passion and detail the Pope has intervened on local conflicts in his address to the diplomatic corps."
"Despite all the efforts of the Church and of the local Churches, which at times present themselves as mediators for the solution of local conflicts that bloody especially the African continent, and, despite the efforts of international organizations, peace is fragile," the Vatican secretary of state said.
All possible paths
"Therefore, the problem of peace is a problem for which the Church does not hesitate to exhaust her energies and all possible paths," Cardinal Bertone stated. "Along with the typically diplomatic paths -- with representatives of the Holy See spread throughout every country of the world and international organizations -- are the cultural paths, the paths of prayer, the paths of coexistence, of friendship among groups, persons and families."
The cardinal said he believes that "bonds and paths of reconciliation must be created to increase the possibilities, the prospects of an authentic and lasting peace."
In order to surmount the scandal of hunger, Cardinal Bertone explained that the Pope "appeals for solidarity, for a more just distribution of the goods of the earth, as the earth has a great wealth of resources, of goods, but unfortunately many times they are distributed unjustly."
"The Pope has launched an appeal to renew economic measures of structural adjustment, as certain structures are really harmful," the Vatican official continued. "Therefore, it is necessary to correct trade, the distribution of goods, the exchange of primary materials with other goods that foster the development of peoples."
Benedict XVI referred to the importance of the "right of religious liberty" as the "pillar on which other human rights rest," Cardinal Bertone said. "If the right of religious liberty is violated, other human rights are also impaired."
Prima delle chiese di cemento vi è la Chiesa fatta di “pietre vive”
Jan 15, 2007
In occasione del IX centenario della Cattedrale di Casale Monferrato.
CASALE MONFERRATO, sabato, 13 gennaio 2007 (ZENIT.org).- Pubblichiamo di seguito l’omelia pronunciata dal Cardinale Tarcisio Bertone, Segretario di Stato vaticano, in occasione della concelebrazione eucaristica tenutasi il 4 gennaio scorso per il IX centenario della Cattedrale di Casale Monferrato.
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Cari fratelli e sorelle!
"Rendiamo grazie a Dio nella sua dimora". Queste parole del ritornello al salmo responsoriale, che poco fa abbiamo ripetuto, sintetizzano molto bene il senso e il significato dell'odierna celebrazione. Ci siamo riuniti per lodare, per ringraziare Iddio nella sua casa, nel tempio cioè che per Lui è stato costruito e che, proprio perché a Lui consacrato, è anche la dimora di
La Chiesa polacca è viva e coraggiosa
Jan 15, 2007
Cosi', il cardinale Bertone sul difficile momento della comunità cattolica di Polonia.
(9 gennaio 2006 - RV) La Chiesa polacca è una “Chiesa viva, una Chiesa coraggiosa”: è quanto sottolineato, sempre ai nostri microfoni, dal cardinale segretario di Stato, Tarcisio Bertone. Il porporato ribadisce che la Chiesa di Polonia “è fedele, anche se ha vissuto” dei “momenti di incertezza, dei momenti anche di compromesso e in cui è stata vittima”. Pensando alla difficile situazione che sta vivendo la comunità cattolica polacca, dopo le dimissioni di mons. Stanislaw Wielgus, il cardinale Bertone afferma che la Polonia è “una nazione che ha sofferto durante tutta la storia per gli opposti estremismi e gli opposti regimi che l’hanno martoriata; ne vediamo le tracce ancora oggi”. Per una riflessione su quanto sta accadendo in Polonia, Alessandro Gisotti ha intervistato l’inviato di Avvenire, Luigi Geninazzi, profondo conoscitore della realtà polacca: **********
R. – L’effetto, devo confessare, è stato di stupore. Subito dopo c’è stata l’idea che ovviamente questa vicenda dovesse concludersi con la sua rinuncia, non perché mons. Wielgus fosse una persona indegna. E’ una persona di grandi qualità, è un pastore amato dai suoi fedeli, ma aveva passato il confine, firmando un impegno a collaborare con un regime ateo e anticristiano, proprio il contrario di quello che chiedeva al suo clero il primate cardinale Wyszynsky.
D. - “La Chiesa polacca dovrebbe “restare sempre quella voluta dal cardinale Wyszynsky”. Queste sono parole pronunciate da Giovanni Paolo II all’inizio degli anni ’90, proprio quando era in corso la transizione dal regime comunista ad un regime democratico e di libertà. Cosa intendeva allora Karol Wojtyla? Come leggere oggi quelle parole?
R. – Quelle parole sono state pronunciate durante una cena e ovviamente non sono ufficiali. Erano state riferite da un mio amico vescovo polacco. Ovviamente a quell’epoca, Wojtyla si riferiva alla dura battaglia – dobbiamo ricordarcelo – che la Chiesa polacca dopo il trionfo della vittoria sul comunismo aveva dovuto affrontare il montare del secolarismo e del laicismo. Non si riferiva certo alla problematica sorta in questi ultimi mesi in Polonia, con i dossier sui presunti collaborazionisti, dentro e fuori la Chiesa. E’ chiaro, però, che quella frase contiene un’indicazione: la Chiesa di Wyszynsky, la Chiesa polacca dell’ultimo mezzo secolo deve continuare ad essere così, cioè una Chiesa a cui tutto il popolo, non solo i credenti, fa riferimento per avere ispirazione e trarre ispirazione per la sua resistenza morale, per la sua vita quotidiana, per la sua dignità.
D. – Il caso Wielgus ha messo in evidenza un uso spregiudicato di dossier di cui non è peraltro facile verificare sempre la veridicità. C’è un disegno dietro a questo attacco al clero polacco?
R. – Sì, dobbiamo constatare che c’è un fatto paradossale. La lustracja, cioè questa verifica sul passato, condotta in base agli archivi dei servizi segreti comunisti, è stata lanciata dal governo conservatore ed era stata fatta, per pulire l’amministrazione pubblica da tanti personaggi ancora legati al vecchio mondo. E dobbiamo constatare che – questo è l’effetto paradossale, l’effetto boomerang – non si hanno notizie di grandi personalità legate al mondo comunista, che sono state vittima di un attacco mediatico, epurate dei loro posti, come invece è avvenuto con alcune personalità del sindacato Solidarnosc e, soprattutto, con grande risonanza sui mass media ovviamente, con alcune personalità ecclesiastiche. Forse questo istituto della memoria nazionale dovrebbe ridarsi delle regole più trasparenti e più corrette, perché altrimenti si scatenerebbe davvero una guerra di tutti contro tutti.
D. – Benedetto XVI, visitando la Polonia, nel maggio scorso ha anche avuto modo di rivolgersi al clero polacco con un discorso, mostrando particolare attenzione alle difficoltà che stava vivendo, che sta vivendo…
R. – Sì, aveva dato un criterio guida, molto chiaro, dicendo che bisognava vagliare con molta attenzione le accuse che vengono formulate, perché ovviamente i dossier dei servizi segreti comunisti non sono infallibili, anzi possono essere inquinati. E questa indicazione è stata ripresa dalla Conferenza episcopale polacca che, nell’agosto di quest’anno, ha fissato in un memorandum delle regole guida precise, fino ad arrivare – vorrei citare proprio il passo – a dire che “un esponente del clero che ammette di aver collaborato con i servizi segreti comunisti dovrà decidere assieme ai suoi superiori come riparare ed espiare lo scandalo pubblico e in alcuni casi sarà probabilmente necessario che coloro i quali ricoprono un ufficio nella Chiesa pensino se non sia il caso di dimetterlo da questo incarico”.
Ancora sulla Turchia in Europa. Parla il cardinale segretario di stato
Jan 15, 2007
Questa volta decisamente a favore. Il cardinale Bertone dice che l'Unione Europea farebbe un errore a tener fuori la Turchia. Ed è suo interesse aiutarla a essere una vera democrazia, associandola a sè almeno in una "seconda cerchia".
(www.chiesa) ROMA, 8 gennaio 2007 – Nel servizio diffuso da www.chiesa tre giorni fa, l'ex ambasciatore olandese in Cina, Anton Smitsendonk, criticava i commenti della grande stampa internazionale all'incontro avvenuto all'aeroporto di Ankara il 28 novembre 2006 tra Benedetto XVI e il primo ministro turco, Recep Tayyip Erdogan.
Stando a tali commenti, Benedetto XVI avrebbe in quell'occasione compiuto un voltafaccia rispetto alle posizioni da lui espresse prima d'essere eletto papa, circa l'ingresso della Turchia nell'Unione Europea. Da contrario che era, si sarebbe convertito a favorevole.
Ma le cose non stavano propriamente così. Da papa, Joseph Ratzinger non si è mai pronunciato sul tema. E chi parlò a nome della Santa Sede in occasione del viaggio papale in Turchia – il ministro degli esteri vaticano Dominique Mamberti e il direttore della sala stampa Federico Lombardi – lo fece attenendosi a una linea di neutralità. Nel caso di un'adesione all'Europa, la Santa Sede esigeva comunque dalla Turchia il rispetto di tutte le condizioni richieste, in particolare sulla libertà religiosa.
* * *
Tuttavia, negli stessi giorni in cui www.chiesa dedicava un servizio a questo caso di "disinformazione", è accaduto un fatto nuovo importante.
Il segretario di stato vaticano, cardinale Tarcisio Bertone, ha rilasciato un'intervista esclusiva a "La Documentation Catholique" nella quale ha formulato in termini più favorevoli che in passato la posizione della Santa Sede circa l'ingresso della Turchia in Europa.
"La Documentation Catholique" è un glorioso quindicinale edito in Francia da Bayard, che quest'anno inaugura una nuova serie. L'intervista al cardinale Bertone è uscita sul numero 2371 in data 7 gennaio 2007 e può essere letta on line solo dagli abbonati. Ma il quotidiano "La Croix" ne ha riportato per il grande pubblico i passaggi principali.
Bertone premette che la Chiesa cattolica non ha un "potere particolare per favorire l'ingresso della Turchia in Europa o per opporvi un veto". Ma subito aggiunge che "senza la Turchia l'Europa non beneficerebbe più di quel ponte tra l'Oriente e l'Occidente che la Turchia è sempre stato nel corso della storia".
Da arcivescovo di Genova fino all'estate scorsa, il segretario di stato vaticano ricorda che "la Turchia è da molto tempo un partner dell'Europa. Ad esempio, la Repubblica di Genova intratteneva buone relazioni con i turchi, e fu per poter commerciare con essi che l'Inghilterra acquisì dai genovesi la bandiera di san Giorgio al fine di entrare nei porti ottomani".
Quanto alla Turchia d'oggi, il cardinale sottolinea che essa "conosce un sistema di laicità particolare e un regime che tende verso più democrazia. È interesse dell'Europa aiutarla a essere una vera democrazia per consolidare sempre più un sistema di valori. Lasciare la Turchia fuori dall'Europa rischia inoltre di favorire il fondamentalismo islamista all'interno del paese".
Circa le forme concrete dell'adesione della Turchia, Bertone ipotizza che "l'integrazione all'Europa possa realizzarsi per cerchi concentrici, con un primo cerchio di paesi storicamente europei, attualmente riuniti nella zona del'euro, e un secondo livello per quelli che ne sono più distanti".
Nella stessa intervista, il cardinale Bertone tocca anche i rapporti tra cristianesimo e islam, dopo la lezione di Benedetto XVI all'Università di Ratisbona. Così:
"Le chiarificazioni date dal papa hanno permesso di comprendere la sua intenzione limpida di sviluppare, a partire dal suo discorso di Ratisbona, un dibattito sulla fede e la ragione. Non si trattava in alcun modo di una polemica con i musulmani, che egli non ha stigmatizzato. D'altra parte, poco tempo dopo, degli intellettuali e dei dirigenti musulmani l'hanno ben capito. Il ruolo della Chiesa nel dialogo interreligioso è ben conosciuto al di là dei confini della Chiesa stessa. [...] Per qualche osservatore, dopo il viaggio del papa in Turchia, 'le polemiche a proposito di Ratisbona riguardano ormai l'archeologia'".
Le Saint-Siège appuie l'entrée de la Turquie en Europe
Jan 05, 2007
Dans une interview exclusive accordée à "La Documentation catholique", le cardinal Tarcisio Bertone, secrétaire d'État de Benoît XVI, considère que l'Europe ferait une erreur en se fermant à la Turquie, même si ce pays pourrait appartenir à un deuxième cercle.
(La Croix, 03/01/2007) Oui à la Turquie en Europe, même si elle pourrait n’appartenir qu’à un « second cercle ». La position du Saint-Siège est cette fois claire, sans ambiguïté, comme elle n’avait jamais encore été exprimée si nettement à ce niveau. Ce n’est pas Benoît XVI qui parle, mais son bras droit, le cardinal Tarcisio Bertone, secrétaire d’État.
Pour sa première interview en français depuis sa nomination à ce poste le 15 septembre, il a choisi La Documentation catholique, bimensuel édité par Bayard, dont le numéro du 7 janvier 2007 inaugure une nouvelle formule.
Certes, explique ce salésien devenu homme clé du Vatican, l’Église catholique n’a pas de « pouvoir particulier pour favoriser l’entrée de la Turquie en Europe ou y opposer un veto ». Mais, ajoute-t-il, « il semble bien que l’Europe sans la Turquie ne bénéficierait plus de ce pont entre l’Orient et l’Occident que la Turquie a toujours été au cours de l’Histoire ».
L’ancien archevêque de Gênes sait de quoi il parle : « La Turquie est depuis longtemps un partenaire de l’Europe. Ainsi, la République de Gênes entretenait de bonnes relations avec les Turcs, et c’est pour pouvoir commercer avec eux que l’Angleterre a acquis la bannière de saint Georges des mains des Génois afin d’entrer dans les ports ottomans. »
Une intégration "par cercles concentriques"
Autres arguments, plus actuels, avancés par l’homme d’Église : « Aujourd’hui, la Turquie connaît un système de laïcité particulier et un régime qui tend vers plus de démocratie. Il est de l’intérêt de l’Europe de l’aider à être une véritable démocratie pour consolider toujours plus un système de valeurs. Laisser la Turquie hors de l’Europe risque en outre de favoriser le fondamentalisme islamiste à l’intérieur du pays. »
Sur un plan très concret, le cardinal Bertone estime que « l’intégration à l’Europe peut se réaliser par cercles concentriques, avec un premier cercle des pays historiquement européens, actuellement réunis dans la zone euro, et un deuxième niveau pour ceux qui en sont plus éloignés ».
Cette interview, recueillie après le voyage de Benoît XVI en Turquie (28 novembre-1er décembre 2006), a l’avantage de clore un débat quant à la position précise de l’Église catholique sur ce dossier épineux. Il avait été rouvert par l’élection du cardinal Ratzinger au siège pontifical, car, en tant que préfet de la Congrégation pour la doctrine de la foi, le futur pape s’était publiquement opposé à l’entrée de la Turquie en Europe. Et, plus récemment, lors de ce voyage, avec les déclarations du premier ministre turc Erdogan.
Les polémiques de Ratisbonne relèvent "de l'archéologie"
À peine sorti d’un entretien en tête à tête avec le pape à l’aéroport d’Ankara, l’homme politique avait affirmé en effet devant les caméras que Benoît XVI était d’accord pour l’entrée de la Turquie en Europe. Cela avait laissé sceptiques plus d’un observateur, vu les intérêts du gouvernement turc dans cette affaire.
Un aspect que n’élude pas le cardinal Bertone dans cette interview : « La rencontre avec M. Recep Tayyip Erdogan n’était pas prévue mais attendue. D’un point de vue de politique intérieure, il était à l’évidence de l’intérêt du premier ministre turc de rencontrer le pape. En cela il a fait preuve d’une grande sagesse politique. Ce contact a été très positif et procure aux Turcs une bonne carte de visite pour l’entrée de la Turquie en Europe. »
Autre point fort de cet entretien, le commentaire du plus proche collaborateur du pape sur la controverse de Ratisbonne qui a suivi le discours de Benoît XVI dans l’université de cette ville le 12 septembre dernier (pour consulter notre dossier "Benoît XVI et l'islam", cliquez ici) : « Les clarifications données par le pape ont permis de comprendre son intention limpide de poursuivre, à partir de son discours de Ratisbonne, un débat sur la foi et la raison. Il ne s’agissait pas du tout d’une polémique avec les musulmans, qu’il n’a pas stigmatisés. D’ailleurs, quelque temps après, des intellectuels et des dirigeants musulmans l’ont bien compris. Le rôle de l’Église dans le dialogue interreligieux est bien reconnu au-delà du cadre de l’Église elle-même. (…) Pour quelques observateurs, après le voyage du pape en Turquie, “les polémiques au sujet de Ratisbonne relèvent donc de l’archéologie”. »
L'Eglise travaille au dialogue au Proche-Orient
Enfin, parmi d’autres sujets dont la question de l’unité des chrétiens, l’actualité du Proche-Orient et du Liban apparaît aux yeux de celui qui supervise la diplomatie du Vatican comme « un enjeu majeur de 2007 ».
S’il confirme que l’Église catholique souhaite qu’une « conférence internationale » se réunisse sans tarder – « il est plus urgent que jamais d’obtenir au niveau international un résultat, si petit soit-il, pour débloquer la situation » –, le cardinal révèle que l’Église « active tous les canaux possibles, y compris avec les chrétiens non catholiques de cette région, pour créer les plates-formes de dialogue et de convergence sur des objectifs précis ».
Cette livraison de La Documentation catholique propose aussi un portrait du cardinal Tarcisio Bertone – les portraits feront désormais partie des rubriques de cette nouvelle formule – et, bien sûr, l’intégralité des textes prononcés par Benoît XVI lors de son voyage en Turquie.
Il cardinale Bertone smentisce la creazione di una squadra di calcio del Vaticano
Dec 20, 2006
Chiesa e sport, un rapporto sempre stretto e fecondo, volto allo sviluppo fisico e morale della persona in un contesto agonistico fatto di amicizia e lealtà.
(19 dicembre 2006 - RV) Ne ha parlato ieri sera il cardinale segretario di Stato Tarcisio Bertone, intervenendo, presso l’Oratorio di San Pietro, a Roma, al “Triangolare di calcio” tra dipendenti vaticani, indetto per il V centenario della Basilica di San Pietro, della Guardia Svizzera e dei Musei Vaticani. Nell’occasione il porporato ha bonariamente smentito le recenti notizie sulla prossima costituzione di una squadra di calcio di professionisti nella Città del Vaticano, che – secondo i giornali – avrebbe dovuto essere allenata addirittura da Giovanni Trapattoni. Ascoltiamo il cardinale Bertone nell’intervista realizzata da Luca Collodi:
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R. – E’ vero che Trapattoni adesso è un po’ disoccupato, ma ci sono anche altri allenatori che sono disoccupati e che potremmo prendere come allenatori della famosa, fantomatica squadra di calcio vaticana. In realtà, Trapattoni non ha firmato nessun contratto e credo che nessun allenatore firmerà un contratto per allenare squadre di calcio vaticane, perché è di là da venire ...
D. – Eminenza, i giornali hanno scritto anche che l’UEFA è interessata a far partecipare una ideale squadra vaticana alle competizioni internazionali ...
R. – Questa ipotesi, questa eventualità non è stata per ora considerata da parte della Santa Sede e della Chiesa e l’UEFA – direi, anche per cortesia – si è interessata di questa ipotesi, ne hanno esaminato la fattibilità. E quindi, ringrazio l’UEFA anche di questa attenzione. Però, a conti fatti, nessuno ha questa intenzione. E’ impossibile, e io ho ben altro da fare che prendermi cura di una squadra di calcio del Vaticano; è irrealizzabile questa ipotesi che è stata così enfatizzata ieri sui giornali, su quasi tutti i quotidiani. E’ vero che, ricordando il mio passato sportivo, anche la CNN o una televisione turca, anche, che è venuta ad intervistarmi dopo il viaggio del Papa in Turchia, ha voluto farmi la domanda sulla quadra del cuore o su queste ipotesi. E quindi sono, direi, dei divertimenti di fantasia che possono anche rallegrare, magari riempire qualche mezza pagina dei giornali. Però, la verità è questa.
D. – La Chiesa non ha nessuna intenzione di fare un passo indietro nel calcio, ma soprattutto fa pastorale all’interno del calcio: basti pensare alle parrocchie, agli oratori ... Quindi, c’è molto da fare, ma sempre con una ottica amatoriale ...
R. – La Chiesa, come si sa – pensiamo solo ai campi sportivi degli oratori, parrocchiali, salesiani, dei centri giovanili di tutto il mondo, in modo speciale qui, in Italia – la Chiesa fa pastorale dello sport, anche pastorale e formazione dei giocatori delle associazioni sportive – pensiamo al Centro sportivo italiano – dei giocatori di ogni squadra, di ogni pratica sportiva, di ogni specialità dello sport e vuole formare i giovani soprattutto all’autodisciplina, a crescere in umanità, a crescere anche sani nella propria personalità fisica, spirituale e morale. Ieri sera sono stato al campo dell’Oratorio San Pietro a premiare le squadre che hanno partecipato al “triangolare” e anche tutte le squadre che hanno partecipato alla prima fase dei tornei; sono squadre dilettantistiche, composte da personale dei Musei Vaticani, della Fabbrica di San Pietro e delle Guardie Svizzere, e da tutti gli altri dipendenti vaticani. Un bel numero di squadre che si confrontano, che occupano così, lietamente e fraternamente il tempo libero, che divertono anche i loro figli, i loro bambini o i loro parenti ... Quindi, questo è un po’ il clima sportivo che si respira nella Città del Vaticano e che vorremmo continuasse.
D. – La squadre per cui lei, diciamo, in qualche modo ha attenzione, la Juventus, vive un momento difficile, con due giovani calciatori che sono tragicamente scomparsi. Come può lo sport fare delle vittime così giovani?
R. – Questo è stato un evento gravemente luttuoso che ha sconvolto tutti, non solo gli amici di questi splendidi giovani, gli sportivi della Juventus, ma tutti gli sportivi d’Italia e forse del mondo. Infatti, io ricordo quando in una palestra di un centro sportivo di Roma è morto un ragazzo, un giocatore di pallacanestro per una fatalità. Anche adesso non sappiamo ancora le cause precise della morte di questi due giovani. Ma io direi, io stesso ho informato il Santo Padre, ho mandato all’arcivescovo di Torino un telegramma di condoglianze a nome del Santo Padre che vuole essere molto vicino alla famiglia, vicino anche agli sportivi in questo momento di lutto. Affido al Signore questi due giovani e vorrei però auspicare ed augurare che tutti gli operatori dello sport, i responsabili di quel centro, di nuovo continuino ad operare in mezzo ai giovani, a formare i giovani in modo che possano, anche attraverso lo sport, educarsi ad una vita splendida, coerente, moralmente ineccepibile, ad una vita anche di fraternità, di solidarietà, di amicizia. Ecco: educare tutti – come dicevo prima – a fare un vero gioco di squadra. Mi dispiace che questo fatto sia accaduto proprio in un momento in cui anche la squadra della Juventus manda in campo i più giovani: questo è un segno bello, di valorizzare i più giovani, valorizzare i talenti. E’ un insegnamento del Vangelo, di sfruttare tutti i talenti, di cui il Signore ha dotato specialmente i più giovani. E questo mi sembra che sia anche un insegnamento da portare avanti, da realizzare anche nelle grandi squadre, nelle competizioni sportive.
D. – Buon Natale a tutto il mondo dello sport dal cardinale Bertone ...
R. – Volentieri porgo i miei auguri di buon Natale, di buone feste, di buon anno nuovo a tutti gli sportivi italiani, a tutti i giocatori, allenatori delle grandi squadre di serie A, di serie B o C o delle più piccole squadre dei nostri oratori. Per tutti, l’auspicio della benedizione del Signore, l’auspicio di un anno nuovo sereno e pacifico.
Cardinale Bertone, parla del caso Welby e del Papa
Dec 18, 2006
Sul caso Piergiorgio Welby non mi pronuncio. Rispetto tantissimo il suo dolore e affido a Dio il Suo futuro'.
(savonanews.it, 17 Dicembre 2006) Lo ha detto questo pomeriggio il cardinale Tarcisio Bertone, Segretario di Stato della Santa Sede, che questo pomeriggio nella chiesa di Nostra Signora degli Angeli ad Alassio, ha ricevuto la cittadinanza onoraria dal sindaco Marco Melgrati. Sul caso Welby non ha voluto pero' aggiungere altro. Bertone ha anche parlato del viaggio del Papa in Turchia 'Un viaggio che apre nuovi orizzonti, di grande speranza per l'apertura dei rapporti tra religioni diverse. L'obiettivo era quello di riaffermare i principi della liberta' religiosa e della reciprocita' e credo che Benedetto XVI ci sia riuscito benissimo. L’evento piu' significativo di questo viaggio, a mio avviso, e' da ricercare nell’incontro fra il Papa ed il Patriarca Ecumenico di Costantinopoli, Bartolomeo I, primate della chiesa ortodossa e guida spirituale per oltre 250 milioni di fedeli'. Bertone non ha mancato di parlare di calcio, il suo sport preferito. 'Non escludo - ha detto sorridendo Bertone - che il Vaticano possa allestire in futuro una squadra di calcio di grandissimo valore che possa essere all'altezza della Roma, Inter, Genoa e Sampdoria'. Quanto all'arrivo del Papa in Liguria Bertone ha confermato che 'il Papa arrivera' sicuramente nel 2007, il viaggio sara' programmato pero' sicuramente dopo le elezioni amministrative'. Durante la cerimonia al cardinale Bertone e' stato consegnato anche l'Alassino d'Oro, la preziosa medaglia in oro che l'Associazione Vecchia Alassio dona a personaggi illustri e meritevoli. 'La cittadinanza onoraria è un riconoscimento all'azione pastorale del cardinale Tarcisio Bertone, patrimonio dell'intera collettivita', ed e' un sentito ringraziamento per l'attenzione sempre manifestata nei confronti della nostra citta', un modo per rafforzare il forte legame spirituale dell'alto prelato con la comunita' alassina', ha spiegato molto commossal'assessore alla cultura e al turismo Monica Zioni parlando della visita di questo pomeriggio ad Alassio del Segretario di Stato della Santa Sede Tarcisio Bertone. Al termine della cerimonia il cardinale Bertone, primo salesiano a raggiungere un cosi' alto grado di responsabilita' a servizio della chiesa, ha incontrato gli alassini e i turisti per parlare della sua azione pastorale negli ambiti della fede, della cultura e dell'educazione.
Per Bertone quella di oggi e' stata la sua prima uscita pubblica, in forma privata, da quando Padre Benedetto XVI lo ha nominato ufficialmente Segretario di Stato, lo scorso 22 giugno. Bertone ha cominciato a svolgere l'importante incarico il 15 settembre.
Il Cardinal Bertone lancia il primo campionato di religiosi
Dec 17, 2006
“Clericus Cup”, la Lega dei sacerdoti.
ROMA, domenica, 17 dicembre 2006 (ZENIT.org).- I sacerdoti e i seminaristi che studiano a Roma sostituiranno la tonaca con le scarpe da calcio per disputare nel 2007 la “Clericus Cup”.
Si tratta del primo campionato di squadre formate da religiosi, un’idea del Segretario di Stato vaticano, il Cardinale Tarcisio Bertone, secondo quanto ha reso noto questo venerdì “La Gazzetta dello Sport”.
La “Lega clericale” ideata da Bertone, un esperto e appassionato di calcio che come Arcivescovo di Genova ha commentato via radio diverse partite del campionato italiano, è previsto che si giochi da febbraio a giugno dell’anno prossimo.
Conterà su 16 squadre, inclusa una rappresentanza della Santa Sede, che in una prima fase si divideranno in due gruppi per poi passare a scontri diretti a partire dai quarti di finale.
La prima edizione della Coppa avrà luogo solo a Roma, con seminaristi che studiano nella capitale e sacerdoti che svolgono qui la loro missione ecclesiale, mentre dal 2008 si pensa di aprirla a squadre di altre regioni.
Le partite, programmate nei giorni feriali per non farle interferire con i servizi religiosi della domenica, verranno giocate in due tempi di trenta minuti ciascuno affinché i sacerdoti già avanti con gli anni possano sostenere il ritmo del gioco, ha indicato il giornale.
I seminaristi africani, alcuni dei quali hanno giocato come professionisti nei loro Paesi e sono ritenuti i più “atletici”, così come i Brasiliani e gli Argentini che vengono definiti i più “tecnici”, sono i “giocatori” più ricercati dai sacerdoti-allenatori.
Intervista esclusiva
Dec 14, 2006
«Il pontefice ha chiesto il rispetto della libertà religiosa per tutti. Ora speriamo che questo appello venga accolto nel concreto, e non solo in quel Paese»
(Avvenire, 07 dicembre 2006) «Il popolo turco e i suoi governanti hanno ospitato il Papa con stima e amicizia. I cristiani - cattolici, ortodossi e protestanti - lo hanno accolto come un padre e un fratello nella fede. Come tutti hanno potuto verificare, il viaggio è andato molto bene. Anche il Papa è rimasto veramente contento di come sono andate le cose, e lo ha mostrato visibilmente". Il cardinale Tarcisio Bertone non nasconde la propria soddisfazione per come si è svolto il tanto atteso viaggio di Benedetto XVI in Turchia, il primo al quale abbia lui stesso partecipato nella veste di Segretario di Stato vaticano.
Eminenza, questo viaggio in Turchia era tanto atteso e tanto temuto. Qualcuno avrebbe detto che il Papa era addirittura «preoccupato» prima di partire…
Così si è letto sui giornali. Ma credo che si sia trattato di una forzatura. Il Papa, e tutti suoi collaboratori, erano troppo "occupati" a pregare e a preparare bene il viaggio per potersi "preoccupare" del suo esito. Giochi di parole a parte, la Santa Sede alla vigilia del viaggio era fondatamente certa che, a Dio piacendo, le cose sarebbero andate bene. E i fatti hanno confermato questa sensazione.
La prima buona notizia è stata quella della presenza di Erdogan all'aeroporto ad accogliere il Papa.
Il premier turco si è comportato da statista e, compatibilmente con gli impegni internazionali che certamente non poteva eludere, ha fatto in modo di salutare e colloquiare con il Santo Padre. D'altra parte se ciò non fosse avvenuto sarebbe stato paradossale. È noto infatti che il Santo Padre, in un primo tempo, aveva manifestato il desiderio di svolgere una visita esclusivamente spirituale, senza fare tappa nella capitale politica del Paese. Sono state le autorità civili che, legittimamente, avevano insistito che il viaggio avesse anche una valenza per così dire «politica». A questo punto sarebbe stato veramente strano che poi le stesse autorità si potessero sottrarre ad un incontro con il Papa. Ma così non è stato.
Davvero in questo colloquio tra il Papa e il premier ci sarebbe stato il via libera della Santa Sede nei confronti dell'ingresso della Turchia nell'Unione europea?
Come è noto la Santa Sede non ha una posizione ufficiale sull'ingresso della Turchia, o di un altro Paese, nell'Unione Europea. Né può averla: non siamo depositari - né vogliamo esserlo - di alcun giudizio politico in questa direzione. Certamente la Santa Sede auspica sempre che i Paesi che facciano parte dell'Unione europea - tutti senza eccezione - realizzino le condizioni necessarie e previste per l'integrazione nella Comunità, compreso il rispetto della libertà di professare pubblicamente la propria fede che deve essere garantita ad ogni uomo e ad ogni comunità religiosa. Come ha detto il Santo Padre, la Turchia è un ponte tra l'Europa e l'Asia, e può svolgere una preziosa funzione in questo senso nella sua peculiare configurazione di Paese musulmano, ma insieme «laico».
E il Papa nei suoi discorsi non ha fatto mancare il suo appello ad una applicazione concreta di questa libertà religiosa, così come aveva auspicato prima del viaggio il patriarca Bartolomeo.
In effetti il Papa nel discorso al Corpo diplomatico ha chiesto il rispetto della libertà religiosa per tutti. Ora speriamo che questo appello venga accolto nel concreto, e non solo in Turchia.
L'incontro con il patriarca Bartolomeo è stato il momento centrale di questa visita.
Indubbiamente. La visita è nata in risposta all'invito del patriarca. Ed è culminata nella firma di una dichiarazione comune, assai concreta e densa prospetticamente, che, speriamo, con l'aiuto di Dio possa dare una ulteriore accelerazione ad un dialogo che porti alla piena comunione, la quale non è semplicemente un nostro desiderio, ma un comando di Gesù cui non ci possiamo sottrarre. L'immagine poi del Patriarca che, visibilmente molto contento, ha alzato la mano del Santo Padre davanti ai fedeli raccolti nel Fanar è stata veramente molto bella e commovente.
Un altro momento molto commovente è stato quello della messa nella Casa di Maria a Efeso, con il piccolo gregge dei cattolici presenti in Turchia.
È stata una liturgia molto intensa e partecipata. E non c'erano solo cattolici, ma anche ortodossi, protestanti e anche musulmani. Personalmente poi sono rimasto molto colpito che nel tragitto tra Smirne e Efeso ci fosse molta gente lungo le strade e persino delle scolaresche in divisa che salutavano il Papa con bandierine turche e vaticane. Uno spettacolo forse insolito, che ha però mostrato anche plasticamente che il viaggio stava andando bene.
Anche se il giorno dopo la messa ad Efeso, i massmedia hanno titolato sulle minacce che Al Qaeda avrebbe lanciato contro il Papa.
Mi sembra che sia stato dato un peso veramente eccessivo a queste presunte minacce. Ma la stampa ha i suoi meccanismi, che a volte sono difficilmente comprensibili. D'altra parte sulle decine di canali televisivi turchi e arabi tutti i musulmani hanno potuto vedere questo Profeta disarmato che parlava di pace, di fede e di amore.
Su questo viaggio aleggiava, in qualche modo, lo spettro di Regensburg…
Lo spettro di una strumentalizzazione e di una cattiva interpretazione della lezione di Regensburg.
Sta di fatto che la visita e la preghiera del Papa nella Moschea Blu sono state lette come un segno alto di stima per la tradizione di preghiera musulmana al Dio onnipotente e misericordioso.
Il Papa ha ribadito, con linearità, il suo desiderio di dialogo con tutte le religioni, e con l'islam in particolare. Credo che le autorità islamiche, e non solo quelle turche, lo abbiano capito. Riguardo al momento di preghiera all'interno della Moschea Blu credo sia stato un gesto ispirato dal luogo e dal momento di intensa spiritualità che si stava vivendo.
Eminenza, gli interventi del Papa sono talvolta enfatizzati o criticati da opinionisti di schieramenti contrapposti (cosiddetti "atei devoti" o "cristianisti" da una parte e loro avversari dall'altra). Che valutazione dà di questa disputa che accende molti animi?
Non sono molto esperto di queste sigle, che non mi toccano più di tanto. Posso solo dire che la Chiesa stima e approva tutti gli uomini di buona volontà che accolgono positivamente i suoi insegnamenti in materie delicate e controverse, come sono quelle relative ai fondamenti antropologici e morali della vita umana. D'altra parte è doveroso ricordare che spiriti di crociata e scontri di civiltà non si addicono più alla Chiesa cattolica, la quale ha sempre a cuore la sorte di tanti suoi figli che abitano in terre a maggioranza musulmana, ma anche la dignità di ogni uomo a qualunque razza, nazione o religione appartenga. Se posso fare una battuta, infine, la Chiesa non teme tanto gli atei, seppur devoti, perché sono fuori - per così dire - dalla sua giurisdizione spirituale; ben più temibili invece sono coloro che all'interno della Chiesa lavorano per snaturarne la fede e i principi morali, oppure si oppongono al Papa ed al suo disegno di rinnovamento della Chiesa. Ma questa è un'altra storia.
Dissident Catholics More Worrying than Atheists
Dec 14, 2006
The new man in the position of Secretary of State in the Vatican, a position second only to that of the Pope himself, has said that dissident Catholics are more worrisome than atheists.
VATICAN CITY, December 11, 2006 (LifeSiteNews.com) - Cardinal Tarcisio Bertone's comments were published in the December 7 edition of L'Avvenire, the official newspaper of the Italian bishops' conference.
Italian journalist Gianni Cardinale, asked Bertone about atheists who may support the Pope on certain issues such as his stance on Islam. "If I can put it in a sound-bite," Bertone said as translated by Vatican reporter John Allen, "the church doesn't really worry about atheists, however devout, because they're out of her spiritual jurisdiction, so to speak. Much more worrisome are those inside the church who work to distort its faith and moral principles, or who oppose the pope and his design for renewal of the church."
The new Secretary of State is, with these sentiments, very much in line with Pope Benedict. The Pope has paid special attention to Catholics who work to distort the faith and moral principles. Time and time again in meetings with bishops, especially those from the West, the Holy Father has insisted that they pay special attention to Catholic politicians who violate Church teaching on matters of life and family.
In April of this year the Pope signalled the loving way of dealing with dissidents in the Church - "drastic severity." Addressing a crowd of 30,000 the Pope pointed to the Apostle of love, St. John. "No voice in the New Testament rises with greater force to highlight the reality and the duty of fraternal love between Christians," he said, "yet the same voice addresses itself with drastic severity to the adversaries who were members of the community but are so no longer."
Benedict in Turkey was 'unarmed prophet,'
Dec 07, 2006
Benedict XVI’s image on his recent trip to Turkey was as an “unarmed prophet who spoke of peace, faith and love,” according to Secretary of State Cardinal Tarcisio Bertone, who said the visit dispelled an “erroneous interpretation” of the pope’s Sept. 12 lecture at the University of Regensburg, which touched off a firestorm of Muslim protest. By John L Allen Jr.
(ncrcafe.org, Dec 7 2006)Bertone said that any “spirit of the Crusades, or of a clash of civilizations” is not part of the Catholic Church.
Bertone spoke in an interview with Italian journalist Gianni Cardinale, published Dec. 7 in L’Avvenire, the official newspaper of the Italian bishops.
Bertone said he was satisfied that, in the end, Turkish Prime Minister Recep Tayyip Erdogan met with the pope, especially since giving a political dimension to the visit was actually the Turks’ idea in the first place.
“It’s well-known that the Holy Father initially made clear his desire to take an exclusively spiritual trip, without stopping in the political capital of the country,” Bertone said. “It was the civil authorities who, legitimately, insisted that the trip also have a ‘political’ dimension, so to speak.”
“At that point, it would have been truly strange if those same authorities withdrew from a meeting with the pope. But it didn’t happen that way,” he said.
Asked about Benedict’s comments to Erdogan on Turkey’s candidacy for the European Union, Bertone largely repeated earlier Vatican clarifications.
“As is known, the Holy See does not have an official position on the entry of Turkey or any other country into the European Union,” Bertone said. “Neither could it have one; we don’t possess, and we wouldn’t want to, any political judgment in this sense.”
Yet Bertone stressed a key theme for Benedict in Turkey – religious freedom.
“Certainly the Holy See always hopes that the countries which form part of the European Union – all, without exception – fulfill the necessary conditions for integration, including respect for the liberty to publicly profess one’s own faith, which must be guaranteed to every person and to every religious community,” Bertone said.
“As the Holy Father said, Turkey is a bridge between Europe and Asia, and it can play a precious function in this sense given its peculiar configuration as a Muslim country, but at the same time, a ‘secular’ one.”
Bertone acknowledged that Benedict raised the issue of religious liberty on the trip, adding, “Now we hope that this appeal will be welcomed in the concrete, and not just in Turkey.”
On the subject of an alleged threat against the pope from Al-Qaeda that circulated while Benedict was in Turkey, Bertone said this was given “excessive weight” by the press, “which has its own mechanisms that are sometimes hard to understand.”
“On scores of Turkish and Arab television channels, all the Muslims could see this unarmed prophet who spoke of peace, faith and love,” Bertone said, referring to the pope.
Asked about Benedict’s moment of prayer in Istanbul’s Blue Mosque, Bertone defined it “a gesture inspired by the place and by the moment of intense spirituality which he was living.”
Finally, Cardinale asked Bertone about commentaries on Benedict’s trip from conservative European intellectuals known as “devout atheists,” who are not religious believers but who nevertheless support parts of the moral and social message of the Catholic Church. Some had hoped for a more “hawkish” line from Benedict in Turkey.
“It’s important to recall that the spirit of the Crusades, or of clashes of civilizations, are no longer part of the Catholic church, which always has at heart the fate of its own children in majority Muslim countries, but also the dignity of every person, whatever race, nation or religion they belong to,” Bertone said.
“If I can put it in a sound-bite,” Bertone said, “the church doesn’t really worry about atheists, however devout, because they’re out of her spiritual jurisdiction, so to speak. Much more worrisome are those inside the church who work to distort its faith and moral principles, or who oppose the pope and his design for renewal of the church.”
“But that,” Bertone said, “is another story.”
Soddisfazione della Santa Sede per l’accoglienza della Turchia al Papa
Nov 30, 2006
Il Cardinal Bertone: “Già risultati positivi”
ISTANBUL, giovedì 30 novembre 2006 (ZENIT.org).- Il Cardinale Tarcisio Bertone, Segretario di Stato, ha manifestato pubblicamente la propria soddisfazione di fronte all’accoglienza offerta dalla Turchia al Papa.
“Mi sembra che il viaggio vada bene e abbia avuto già risultati positivi, sia a livello propriamente politico sia a livello di opinione pubblica qui in Turchia”, ha constatato il porporato in una dichiarazione telefonica pubblicata questo giovedì dal quotidiano “Avvenire”.
“I diversi canali televisivi hanno dato molto spazio ai colloqui e ai messaggi del Papa. E anzi, diversi canali hanno trasmesso in diretta gli incontri del Pontefice”, ha riconosciuto.
“Lungo le strade c'erano molte persone, anche giovani scolaresche che salutavano e applaudivano il Papa – ha affermato –. Alcuni bambini sventolavano bandierine turche e del Vaticano”.
Per quanto riguarda il “primo incontro con il Patriarca di Costantinopoli Bartolomeo I” di questo mercoledì, il Cardinale ha spiegato che “è stato cordiale e molto concreto”.
Cardinal Bertone Comments on Blessed John XXIII
Nov 22, 2006
"I Want to Be Kind, Today and Always, to Everyone"
VATICAN CITY, NOV. 22, 2006 (Zenit.org).- Here is the homily given by Cardinal Tarcisio Bertone at the Mass celebrated in St. Peter's on Oct. 11, memorial of Blessed John XXIII.
* * *
Pope John XXIII's message is still extraordinarily timely today. His life, his discourses and his actions bring us to the heart of the faith and the heart of Christian commitment.
As we know, one of Pope John's most important decisions was to convoke the Second Vatican Ecumenical Council, which was inaugurated on Oct. 11, 1962, here in St. Peter's Basilica.
I was present -- indeed, by a fortunate circumstance, it was I who organized the distribution of the first council documents "sub peculiari secreto" to the council fathers -- and I remember how the day unfolded to its extraordinary conclusion in St. Peter's Square by moonlight.
We could recall a wealth of Pope John's teachings and episodes concerning him, but today I intend to focus on several thoughts which might be useful in our personal life and spiritual renewal.
The Church, in his view, has a motherly face: Her task is to keep "her arms open to receive everyone." She is a "home for one and all" that "desires to belong to everyone, and in particular she is the Church of the poor, like the village fountain," with no distinctions of race or religion.
The Church's holiness and human wisdom are expressed very clearly in what is called "the daily decalogue of Pope John XXIII":
1) Only for today, I will seek to live the livelong day positively without wishing to solve the problems of my life all at once.
2) Only for today, I will take the greatest care of my appearance: I will dress modestly; I will not raise my voice; I will be courteous in my behavior; I will not criticize anyone; I will not claim to improve or to discipline anyone except myself.
3) Only for today, I will be happy in the certainty that I was created to be happy, not only in the other world but also in this one.
4) Only for today, I will adapt to circumstances, without requiring all circumstances to be adapted to my own wishes.
5) Only for today, I will devote 10 minutes of my time to some good reading, remembering that just as food is necessary to the life of the body, so good reading is necessary to the life of the soul.
6) Only for today, I will do one good deed and not tell anyone about it.
7) Only for today, I will do at least one thing I do not like doing; and if my feelings are hurt, I will make sure that no one notices.
8) Only for today, I will make a plan for myself: I may not follow it to the letter, but I will make it. And I will be on guard against two evils: hastiness and indecision.
9) Only for today, I will firmly believe, despite appearances, that the good providence of God cares for me as no one else who exists in this world.
10) Only for today, I will have no fears. In particular, I will not be afraid to enjoy what is beautiful and to believe in goodness. Indeed, for 12 hours I can certainly do what might cause me consternation were I to believe I had to do it all my life.
To conclude: here is an all-embracing resolution: "I want to be kind, today and always, to everyone."
In this way, we can put Pope John's hope for every Christian into practice: "Every believer in this world must be a spark of light, a core of love, life-giving leaven in the mass: and the more he is so, the more he will live, in his innermost depths, in communion with God."
DSI enriquece investigación y formación en universidades católicas
Nov 21, 2006
El Cardenal Tarcisio Bertone, Secretario de Estado Vaticano, afirmó que la Doctrina Social de la Iglesia (DSI) puede "hacerse portadora de un valor sapiencial con el que enriquecer las múltiples actividades de investigación y formación de las universidades católicas”, en un mensaje dirigido al Cardenal Renato Martino, Presidente del Pontificio Consejo Justicia y Paz, con motivo de la clausura de la Conferencia Internacional titulada “Universidad y Doctrina Social de la Iglesia”.
VATICANO, 20 Nov. 06 (ACI).- En el mensaje por la clausura del evento, promovido también por la Congregación para la Educación Católica, el Purpurado, a nombre del Papa Benedicto XVI, explicó que la Doctrina Social de la Iglesia está “estructuralmente ligada al diálogo interdisciplinario, porque entre las disciplinas en que se funda se encuentran por una parte la teología y la filosofía y por otra las ciencias humanas y sociales” y que por ello “puede contribuir a formar un marco de orientación de fondo de las diversas disciplinas, favoreciendo la colaboración en el respeto de la especificidad de cada una".
“Los temas abordados en esta conferencia son de gran relieve y actualidad, porque van destinadas a dar forma y sustancia al diálogo entre Evangelio y cultura. Como es bien conocido, una de las características sobresalientes de la cultura de hoy, sobre todo de la académica, es la investigación avanzada, y la especialización”, prosiguió.
“La individualización –continúa la misiva– por parte de cada ámbito disciplinar de un pequeñísimo sector es ante todo, la falta de un verdadero diálogo entre los estudiosos de los diversos ámbitos del conocimiento y de la investigación, que pueden llevar al estudioso a una suerte de pérdida”.
El Magisterio de la Iglesia no se cansa de subrayar que “el hombre es capaz de alcanzar una visión unitaria y orgánica del saber. También la doctrina social de la Iglesia se siente interpelada por este deber”, expresa el documento.
“En esta perspectiva, resulta rico de fecundos cotejos el mensaje propuesto por Su Santidad Benedicto XVI en la Encíclica Deus caritas est: Sin duda, la naturaleza específica de la fe es la relación con el Dios vivo, un encuentro que nos abre nuevos horizontes mucho más allá del ámbito propio de la razón. Pero, al mismo tiempo, es una fuerza purificadora para la razón misma. Al partir de la perspectiva de Dios, la libera de su ceguera y la ayuda así a ser mejor ella misma. La fe permite a la razón desempeñar del mejor modo su cometido y ver más claramente lo que le es propio”, finaliza.
«Lo spirito di famiglia, la mia arma nei colloqui di Stato»
Nov 20, 2006
«L’essere salesiano dà a tutti l’idea di un approccio spontaneo»
(La Stampa, 20/11/6) Due mesi da Segretario di Stato: il cardinale Tarcisio Bertone ha girato la «boa» dei primi sessanta giorni al fianco di Benedetto XVI, come suo principale collaboratore. Ma in realtà aveva cominciato a lavorare in quel ruolo già da prima, prima che il 16 settembre, nella sala degli Svizzeri a Castel Gandolfo, avvenisse la cerimonia dello scambio delle consegne fra lui e il suo predecessore, il cardinale Angelo Sodano. Dal momento dell’annuncio, a giugno, e fino all’ingresso ufficiale in carica, il primo Segretario di Stato salesiano si è messo al lavoro.
La sua prima operazione, abile e delicata, è stata la nomina di monsignor Dominique Mamberti a ministro degli Esteri. Scegliendo un «fuori banda», un còrso nato in Marocco, garbato ed efficace, il Segretario di Stato nato a Romano Canavese il 2 dicembre 1934 ha dato alla Curia un segnale chiaro di operatività. Che segno porta delle sue «radici» nel nuovo ruolo? «I piemontesi sono gente concreta e laboriosa - ci dice il cardinale Bertone -. La forte abitudine a resistere al lavoro, anche secondo la tradizione salesiana (Don Bosco diceva "lavoro e temperanza"!) mi ha accompagnato fin dalla giovinezza, ed è una qualità necessaria nel ruolo che ora ricopro, che mi mette "in rete" con tutto il mondo, sempre "reperibile"!». Ne ha avuto ben bisogno sin dall’inizio: ha «preso servizio» due giorni dopo la famosa «lectio magistralis» di papa Ratzinger a Ratisbona. Si è trovato nel pieno della tempesta di proteste e reazioni islamiche. Tanto che il 16 settembre il «Bollettino» della Santa Sede da un lato offriva la cerimonia di scambio delle consegne fra i due Segretari di Stato, il nuovo e l’uscente; e dall’altro una lunga dichiarazione di Bertone tesa a disinnescare la bomba mediatica creata a Ratisbona.
E per di più il cardinale nato a Romano Canavese non proviene, come invece era quasi una prassi per secoli, dalla scuola dei diplomatici in talare. Non «diplomatico», e, per di più, un religioso. Una scelta di rottura di papa Ratzinger: «Il mio essere salesiano - dice il cardinale - è per molti collaboratori e visitatori del Segretario di Stato un motivo di grande stupore. Dà l'idea di una familiarità, di una possibilità di approccio spontaneo e naturale. Ed io cerco di portare nel mio ruolo, e nella vastità e varietà di relazioni quello spirito di famiglia, di ascolto e di valorizzazione dei talenti di ciascuno che era tipico di Don Bosco. D'altra parte, accanto ai formidabili problemi internazionali, anche nei colloqui con i Capi di Stato o i grandi esponenti religiosi, condividiamo spesso la convinzione che l'educazione dei giovani è una questione centrale per la vita civile e per la vita di fede di ogni comunità». Si è voluto vedere nella scelta di Benedetto XVI la volontà di un approccio «pastorale», più che politico-diplomatico, nella gestione della Santa Sede. L’ipotesi ha un fondo di verità; che si sostanzia anche nei simboli. «Sul retro della mia croce pettorale, che riproduce il Buon Pastore, è iscritta la raccomandazione di Don Bosco al primo dei suoi collaboratori, il giovane Michele Rua: "Studia di farti amare". Credo che sia un buon programma per chiunque abbia una responsabilità sociale».
E’ un percorso segnato dal «Nord Ovest» e da Roma, quello che ha portato Tarcisio Bertone a fianco del Papa. Torino, Vercelli, rettore della Pontificia Università Salesiana, Segretario della «Congregazione della Fede». E poi Genova, che gli è rimasta nel cuore. «Quando, a fine novembre 2002, mi è stato detto di andare come Arcivescovo a Genova, sono rimasto veramente sorpreso. Sembrava che ormai dovessi rimanere a lavorare nella Curia Romana per sempre. Mi sono tuffato nella realtà genovese, che conoscevo assai poco, ed ho sperimentato la ricchezza di tradizioni e di vitalità di una città aperta al mondo - Genova è la porta del Mediterraneo - e di una grande Chiesa locale, attiva e missionaria. Ho amato Genova come fratello e padre, e sono stato riamato -, anzi sono riamato, generosamente dai genovesi. Genova non mi manca perché ricevo lettere e telefonate; come pure visite di genovesi; e poi mi arriva puntualmente il glorioso "Cittadino" che mi informa sugli eventi principali della città e della regione».
Ma quando era ragazzino a Romano Canavese, quinto di otto figli, aveva mai sognato un destino come questo? Probabilmente no; anche se sorridendo, il cardinale Segretario di Stato sottolinea la grande devozione di suo padre, Pietro, legato alla messa quotidiana; e non solo. «Se posso riandare a un ricordo familiare, mio papà e mio nonno prima di lui erano fedeli abbonati all'Osservatore Romano, dall'inizio del Novecento. Il loro era l'unico abbonamento “laico” del mio paese; l’altro Osservatore arrivava a un sacerdote, insegnante. E forse anche questo mi ha familiarizzato con la vita della Chiesa e del Papa, e in qualche modo mi ha preparato a una collaborazione ravvicinata col Successore di Pietro».
"A Worksite in Which the Spiritual Edifice Is Built Day by Day"
Nov 16, 2006
Here is a Vatican translation of the address that Cardinal Tarcisio Bertone, secretary of state, gave Oct. 11 at the inauguration of the exhibition "Petros Eni -- Peter Is Here" for the 500th anniversary of St. Peter's Basilica.
Atrium of the Paul VI Audience Hall
Wednesday, 11 October 2006
Your Eminences,
Dear Brothers in the Episcopate,
Distinguished Authorities,
Ladies and Gentlemen,
With great pleasure I am taking part in this ceremony to inaugurate an especially important exhibition. I congratulate all those who conceived of it and succeeded in setting it up.
It is being promoted to emphasize a truly historic event: the fifth centenary of St Peter's Basilica, calculated from that 18 April 1506 when Pope Julius II laid the foundation stone of the new church.
First of all, I greet and thank Cardinal Francesco Marchisano, Archpriest of St Peter's Basilica, and Archbishop Angelo Comastri, President of the Fabric of St Peter's. I then greet Bishop Vittorio Lanzani, Delegate of the Fabric, the other collaborators and all those who have contributed in various ways to accomplishing this interesting project.
Gratitude and appreciation go in a special way to Prof. Antonio Paolucci, principal curator of the Exhibition "Petros Eni -- Peter is here", who has worked very hard to arrange the exhibition.
Nor can I forget all those who have made possible, with their generous contributions, an event of such great artistic and historical value and which fits in with the celebrations to commemorate the 500th anniversary of the new St Peter's Basilica.
From today, here in the Charlemagne Wing of Bernini's Colonnade, it will be possible to admire approximately 100 masterpieces from important museums around the world that will help visitors revisit the history of the Vatican Basilica by means of an ideal historical, cultural and spiritual journey.
They will also be offered the opportunity to become better acquainted with the personality and evangelizing work of the Apostles Peter and Paul, who sealed here in Rome their faithful adherence to Christ with martyrdom.
If, for the faithful of a specific area, every church constitutes a religiously significant reference point, the Basilica built over the Apostle Peter's tomb has an exceptional value for Catholics throughout the world.
Sacred Scripture teaches us that God has no need of houses built by man (cf. Is 66:1-2; Acts 7:48-50) and that the place in which he likes to make his dwelling is a humble heart and a people faithful to his will.
The Incarnate Word is the fulfilment of the figure of the house: through him we can adore the Heavenly Father "in spirit and truth" (Jn 4:24).
However, the human being, a pilgrim on earth, needs symbols; and churches that are made of wood or stone -- from small oratories in the countryside or the mountains to majestic cathedrals -- are necessary signs for the Community of the faithful who are the true Church, a spiritual edifice built of living stones.
St Peter's Basilica in the Vatican, together with the Basilica of the Holy Sepulchre in Jerusalem, certainly has the greatest historical, and even more, symbolic value of all Christian churches.
While the Holy Sepulchre is the unparalleled memorial of the Paschal Mystery -- actually, it contains the most Holy Places in which this Mystery was played out -- St Peter's is the building most representative of the Church erected on the foundations established by Christ: the faith of Peter, Head of the Apostolic College.
Bearing in mind that at the beginning of the 16th century and until the end of the 17th the Vatican Basilica was a permanent "worksite", it is evocative to take from history itself the image of this worksite as a metaphor of the Church: a worksite in which the spiritual edifice is built day by day, in listening to the Word of God, in the celebration of the Eucharist and in prayer, but also in the encounter between peoples and cultures and in the elaboration of the Church's Magisterium.
Let us think of the last two Councils and especially of the Second Vatican Ecumenical Council which opened precisely on 11 October 44 years ago. It gathered the greatest synodal assembly of all time under the vault of St Peter's. The reference to the Second Vatican Council must be linked to Bl. John XXIII, whose memorial we are celebrating this very day.
St Peter's, like every church and especially because of its universally symbolic value, must first of all and above all be a "house of prayer" in accordance with the invitation of Our Lord Jesus. Echoing the prophets, Jesus recalled God's will for the temple of Jerusalem: "for my house shall be called a house of prayer for all peoples" (Is 56:7; cf. Mk 11:17; Mt 21:13; Lk 19:46).
Therefore, knowing that I am expressing a thought very dear to the Holy Father's heart, I congratulate everyone, from the Archpriest to the youngest "sampietrino" [worker in St Peter's] who does his part in it every day so that pilgrims and visitors who enter the Basilica may breathe an atmosphere of recollection and, as far as possible, contribute to creating and maintaining it.
I am sure that the Exhibition "Petros Eni -- Peter is here" will help to make people perceive the Vatican Basilica increasingly as a house of prayer and a school for growth in the faith.
Thus, as I renew my congratulations for this most timely cultural and spiritual initiative which I hope will be most successful, I would like also to express my keen wish that it will help visitors become more familiar with the Vatican Basilica, which for 500 years has been a place of encounter with Christ and his universal message of love.
I entrust this wish to the heavenly intercession of the Apostle Peter, who was buried precisely here, in the Vatican "ager" [fields], after having borne the supreme witness to the Gospel: martyrdom.
With these sentiments I am honoured to convey to everyone present the Blessing of His Holiness Benedict XVI.
La Basilica Vaticana rappresenta la Chiesa edificata sulla fede di Pietro
Nov 01, 2006
In occasione dell'inaugurazione della Mostra “Petros Eni”, allestita nel Braccio di Carlo Magno
CITTA' DEL VATICANO, lunedì, 16 ottobre 2006 (ZENIT.org).- La Basilica di San Pietro rappresenta al massimo grado la Chiesa costruita sul fondamento stabilito da Cristo: la fede di Pietro, ha affermato il Cardinale Tarcisio Bertone, Segretario di Stato vaticano.
Così ha detto il porporato nel presiedere nel pomeriggio di mercoledì 11 ottobre, nell'Atrio dell'Aula Paolo VI, l'inaugurazione della Mostra dal titolo “Petros Eni – Pietro è qui” allestita nel Braccio di Carlo Magno del colonnato di Bernini nel contesto delle celebrazioni per il 500º anniversario della Basilica di San Pietro.
Il principale curatore della Mostra è il professor Antonio Paolucci, Presidente della Soprintendenza per il Polo Museale a Firenze. L'allestimento dà la possibilità di ammirare un centinaio di capolavori provenienti da importanti musei del mondo, che aiuteranno i visitatori a ripercorrere la storia della Basilica Vaticana attraverso un ideale itinerario storico, culturale e spirituale.
“Se ogni chiesa costituisce per i fedeli di un certo territorio un punto di riferimento religiosamente significativo, la Basilica innalzata sulla tomba dell'apostolo Pietro riveste un eccezionale valore per i cattolici del mondo intero”, ha detto il Cardinale Bertone.
“La Sacra Scrittura – ha poi aggiunto – ci insegna che Dio non ha bisogno di templi costruiti dall'uomo, e che il luogo dove ama porre la sua dimora è un cuore umile e un popolo fedele ai suoi valori”.
“Tuttavia, l'uomo pellegrino sulla terra ha bisogno di simboli, e le chiese, che siano di legno o di pietra – dai piccoli oratori di campagna e di montagna fino alle maestose cattedrali – costituiscono segni necessari per la Comunità dei fedeli, che sono la vera Chiesa, edificio spirituale costituito di pietre vive”.
Successivamente il porporato ha affermato che se il Santo Sepolcro a Gerusalemme, è la “memoria insuperabile del mistero pasquale”, la Basilica di San Pietro “rappresenta al massimo grado la Chiesa, costruita sul fondamento stabilito da Cristo: la fede di Pietro, Capo del Collegio apostolico”.
Ricordando poi come dagli inizi del XVI secolo fino alla fine del XVII la Basilica Vaticana sia stata un permanente “cantiere” aperto, il porporato ha quindi affermato che “è suggestivo raccogliere dalla storia proprio l'immagine del cantiere come metafora della Chiesa”.
“Un cantiere – ha spiegato di seguito – in cui l'Edificio spirituale si costruisce giorno per giorno, nell'ascolto della Parola di Dio, nella celebrazione dell'Eucaristia e nella preghiera, ma anche nell'incontro tra i popoli e le culture e nell'elaborazione del magistero collegiale”, come avvenuto nei due ultimi Concili, e in particolare nel Concilio Ecumenico Vaticano II.
“Come ogni chiesa, e anche di più, a motivo del suo universale valore simbolico, San Pietro non può essere prima di tutto e soprattutto 'casa di preghiera'”, ha detto il porporato auspicando che la Mostra contribuisca a far percepire la Basilica Vaticana anche come “scuola per crescere nella fede”.
El cardenal Bertone anuncia un reajuste de «estructuras y personas» en la Curia
Sept 25, 2006
Calmada la polémica sobre el discurso del Papa en la Universidad de Regensburg, el nuevo secretario de Estado del Vaticano anuncia ya, en su quinto día de mandato, un reajuste de «estructuras y personas» en la Curia vaticana. El pontificado de Benedicto XVI se dispone a «despegar» con su equipo propio.
(abc.es, 22 de septiembre de 2006) El cardenal Tarcisio Bertone es un hombre rápido y directo. Ayer fue saludando, despacho por despacho, a todos las personas de la primera sección de la Secretaría de Estado, la que se ocupa del gobierno interno de la Iglesia, y probablemente hoy hará lo mismo con la segunda, encargada de las relaciones exteriores. Aunque hubiese podido reunir a todos y dirigirles unas palabras, un saludo personal deja siempre mejor sabor de boca.
Pero lo que más ha impresionado es su rapidez en anunciar un reajuste de «estructuras y personas» en la Curia romana. Al cabo de año y medio de Pontificado, la reforma de Benedicto XVI está a la vuelta de la esquina y va a ser profunda. En declaraciones a la revista «Familia Cristiana», Bertone afirma que «la experiencia de los últimos veinte años a raíz de la reforma de 1988, realizada por Juan Pablo II, confirman la necesidad de una puesta al día que responda a las propuestas de los obispos y a las necesidades que se han ido manifestando».
Un plan pastoral
Según el cardenal, «la reforma no debe limitarse a las estructuras, reuniendo y modificando los dicasterios según las circunstancias, sino sobre todo a las personas que deben dar el alma al plan pastoral que Benedicto XVI está transmitiendo a través de sus discursos y sus indicaciones personales».
Aunque el prelado salesiano evitó adelantar detalles, su anuncio era muy rotundo para el lenguaje habitual del Vaticano, y revela que los cambios de organigrama que Benedicto XVI estudia desde hace año y medio con la ayuda de un selecto grupo de cardenales están ya muy avanzados.
Diplomáticos españoles
El objetivo es aplicar una «cura de adelgazamiento» a un organismo formado por 26 dicasterios (departamentos) entre Congregaciones, Pontificios Consejos, Oficinas, etc... -cuyas competencias se solapan- y una pléyade de pontificias comisiones, academias y organismos de todo tipo. El pasado mes de marzo, el Papa unificó el mando de los Pontificios Consejos de la Cultura y del Diálogo Religioso en manos del Cardenal Paul Poupard, y los de Justicia y Paz e Inmigración en manos del cardenal Renato Martino. Era un primer paso al que seguirán otras «concentraciones» de Consejos como Laicos y Familia, o de Congregaciones como Clero y Educación Católica, que se ocupa de los seminarios.
Los cambios de personas apuntan en primer lugar a los jefes de dicasterios que han superado los 75 años, como los cardenales Darío Castrillón, de 77, en la Congregación del Clero; Moussa Daoud, de 76, en la de Iglesias Orientales; Paul Poupard, de 76, en los Consejos de Cultura y Diálogo Interreligioso, y Julián Herranz, de 76, en el de Textos Legislativos. El otro cardenal español en la Curia Romana es el Camarlengo, Eduardo Martínez Somalo, de 79 años, cuya responsabilidad de gobierno se produce sólo en caso de fallecimiento del Pontífice.
Entre los prelados españoles que podrían incorporarse a la Curia Romana se ha mencionado a los arzobispos de Madrid, Antonio María Rouco Varela, y de Toledo, Antonio Cañizares, así como a los de Barcelona, Luis Martínez Sistach, y Granada, Francisco Javier Martínez Fernández, pero el traslado de cualquiera de ellos a Roma supondría «desvestir a un santo para vestir a otro». Una alternativa posible es entregar al menos un dicasterio del Vaticano a alguno de los muchos españoles que desempeñan tareas diplomáticas al servicio de la Santa Sede, entre los cuales hay una buena «cantera» de prelados de alta calificación. O bien, llamar directamente a Roma a algún prelado joven que desempeña todavía tareas de auxiliar.
Un "pastore" con il papa
Sept 21, 2006
L’ex arcivescovo di Genova, salesiano, non ha esperienze diplomatiche. «È lo stesso Benedetto XVI a privilegiare l’ambito pastorale».
(Famiglia Cristiana, 19-9-06) Il viatico migliore, per il suo nuovo incarico di segretario di Stato vaticano, il cardinale Tarcisio Bertone l’ha ricevuto nel più puro stile salesiano, sul modello dei profetici sogni di don Bosco. «Era l’alba del 16 agosto», racconta il porporato, «e nel sonno ho visto Giovanni Paolo II nella cappella dell’Università Lateranense, anziano e appoggiato a un bastone di legno come quello di suor Lucia che gli portai dal monastero di Coimbra. Gli ho confidato le preoccupazioni che mi stavano angustiando nell’accingermi a questo difficile impegno e, mettendomi in ginocchio dinanzi a lui, gli ho chiesto una speciale benedizione, che papa Wojtyla mi ha concesso volentieri. Qualche giorno dopo ho raccontato l’episodio a Benedetto XVI, che ha replicato: "Allora può davvero partire con serenità e con fiducia"».
Il cardinale Bertone è soltanto da poche ore il nuovo premier, come si direbbe in termini laici, della Santa Sede, ma i mesi trascorsi dalla "nomina anticipata" del 22 giugno scorso, e ancor più dalla prima richiesta di disponibilità fattagli dal Papa nel dicembre 2005, lo hanno messo in grado di pensare a lungo a come incarnare al meglio la sollecitazione propostagli dal vescovo emerito di Ivrea, monsignor Luigi Bettazzi: essere un segretario "di Chiesa" e non un segretario "di Stato".
* Eminenza, che cosa sente oggi come il suo principale compito?
«Ciò che desidero attuare al meglio delle mie capacità è affiancare il Pontefice, come suo primo e più stretto collaboratore, per aiutarlo nella guida di quella immensa organizzazione di credenti che è la Chiesa, una, santa, cattolica e apostolica. Una missione che si svolge su un duplice versante: sia all’interno della comunità ecclesiale, costruendo i rapporti con gli episcopati e i fedeli che annunciano e testimoniano il Vangelo in ogni parte della terra, sia all’esterno, ponendosi in relazione con le nazioni e i popoli del mondo intero».
* Quali sono i primi gesti che ha compiuto come segretario di Stato?
«Subito, prima di entrare ufficialmente nel mio ruolo, sono andato a pregare sulle tombe dei Papi e ho chiesto un’assistenza particolare soprattutto a Pio XII, che è stato anche un grande segretario di Stato, capace di aprire nuovi varchi nei rapporti con il mondo, a Giovanni XXIII, nella cui torre sono andato ad abitare, e a Giovanni Paolo II, con il quale ho collaborato per diversi anni e dal quale sono stato creato cardinale. E poi ho cominciato a studiare le carte e a prendere in mano le riflessioni dei miei collaboratori, dei quali ho grande stima e che intendo valorizzare al massimo, sempre con l’intento di seguire gli indirizzi dati dal Santo Padre».
* Fra i principali problemi che si troverà dinanzi c’è senza dubbio quello di riproporre con forza la posizione della Chiesa cattolica su diverse questioni che attanagliano la vita di larghe parti dell’umanità. Quale problematica, a suo parere, è prioritaria?
«La Chiesa non ha mai avuto paura di intervenire e di denunciare nel passato, e sarà così anche nel futuro, a proposito di tutte le questioni essenziali: dalla difesa della vita alla lotta contro ogni abuso sulla persona umana, dalla difesa della pace alla salvaguardia del creato. In questo senso è assai utile anche l’ampliamento dello status del nostro osservatore permanente presso le Nazioni Unite, che può intervenire nelle assemblee generali e distribuire propri documenti. Un altro aspetto sul quale occorre alzare oggi la voce è quello del debito dei Paesi più poveri, che opprime molti popoli e li stringe nella morsa della miseria. Occorre agire il più rapidamente possibile per stroncare quella che è anche chiamata l’usura internazionale. Altri ambiti pressanti in questo momento storico, come ha dichiarato il Papa nei suoi discorsi programmatici, sono il problema dell’unità dei cristiani e le relazioni e il dialogo con le grandi religioni del mondo, in special modo con l’islam. Come è noto, il Papa ha ricevuto a Colonia i rappresentanti delle comunità islamiche e ha presentato loro le linee di un proficuo dialogo con la grande tradizione religiosa islamica. E anche nel recente viaggio in Baviera ha ribadito il valore della fervente pratica religiosa islamica di fronte alla decadenza dell’Occidente secolarizzato».
* Lei è stato arcivescovo a Vercelli, poi segretario della Congregazione per la dottrina della fede e infine cardinale a Genova. Non ha però avuto esperienze nella diplomazia vaticana. Perché Benedetto XVI ha preferito un pastore diocesano a un diplomatico?
«La chiave interpretativa del magistero di Benedetto XVI credo sia proprio la pastoralità. Una visione condivisa, del resto, anche dal mio predecessore, il cardinale Sodano, che ha negli scorsi giorni pubblicato un volume nel quale ha insistito proprio sulla pastoralità che caratterizza anche la missione dei rappresentanti diplomatici della Santa Sede. L’aver scelto un pastore diocesano accentua questo elemento e apporta indubbiamente una novità nell’approccio: naturalmente, non dico che ogni cosa si identifica con l’ambito pastorale, però tutto può essere permeato da un’intenzione profondamente pastorale e da quello che giustamente è chiamato il lievito evangelico. In ogni caso, io ho avuto una formazione intellettuale che mi ha portato a studiare molto i problemi internazionali. Prima di diventare vescovo, sono stato rettore della Pontificia Università Salesiana e ho insegnato per oltre 25 anni Diritto pubblico ecclesiastico, Diritto internazionale e Storia dei rapporti fra la Chiesa e la comunità politica. Tutto questo bagaglio accademico mi ha reso consapevole delle problematiche e delle piste che sono più congeniali alla Chiesa e poi, come salesiano, ricordo che la Chiesa rappresenta una delle più grandi agenzie educative al mondo».
* Si parla di una nuova riforma della Curia vaticana, in qualche modo già avviata con alcuni accorpamenti di Pontifici consigli decisi da papa Ratzinger. Lei che cosa ne pensa?
«L’esperienza degli ultimi vent’anni, seguiti alla riforma attuata nel 1988 da Giovanni Paolo II, fa ritenere valida l’idea di un aggiornamento che risponda alle istanze dei vescovi e alle necessità che si sono via via manifestate. La riforma deve però guardare non soltanto alle strutture da rivedere, riunendo o modificando i dicasteri a seconda delle circostanze, ma soprattutto agli uomini che le devono dare l’anima, secondo il piano pastorale che Benedetto XVI sta componendo attraverso i suoi discorsi pubblici e le sue indicazioni personali».
* In questo discorso si inserisce anche la sollecitazione che negli scorsi giorni lei ha potuto ascoltare dalla voce di un parroco romano, il quale le ha chiesto di far risuonare le campane come auspicato nella memorabile Via Crucis dello scorso anno dell’allora cardinale Joseph Ratzinger, cioè le campane della "pulizia" nella Chiesa...
«Il Papa invita tutti a un impegno maggiore e più deciso nella conoscenza di Cristo e nel cambiamento del cuore. Io ho detto che i vescovi devono guardare non soltanto con gli occhi, ma soprattutto con un cuore che si identifichi quanto più possibile con il cuore di Gesù. Dunque, la "pulizia" chiederà a chi ha la responsabilità delle scelte un’attenzione maggiore nell’individuazione di collaboratori che rispondano a tale requisito. Ma la meditazione dell’allora cardinale Ratzinger impone a chiunque di noi di interrogarci, di correggerci e di sentirci corresponsabili di questa pulizia interiore ed esteriore: non è un compito unicamente del Papa o del segretario di Stato».
* Per chi la conosce bene, una delle sue caratteristiche è quella della spontaneità e della libertà nei giudizi e negli interventi. Non è che il nuovo ruolo la renderà un po’ più "ingessato" nei confronti dei mass media?
«Certamente non farò più telecronache dagli stadi, ma questo è stato soltanto un frammento della mia vita! In ogni caso spero che non verrà meno il mio rapporto positivo con gli operatori della comunicazione sociale, anche se è evidente che ora ogni mio intervento verrà valutato in modo diverso da ieri, e dunque è più che mai necessaria prudenza e discrezione. I modi con cui presentare autorevolmente il pensiero della Santa Sede e confrontarmi con i giornalisti li valuterò a seconda delle circostanze: non mi sembra assurdo poter pensare a qualche briefing periodico, in circostanze come il tradizionale incontro di gennaio del Santo Padre con il Corpo diplomatico, per fare il punto sulla situazione. D’altra parte, lo stesso Santo Padre si è incontrato con un gruppo di giornalisti prima del viaggio in Baviera, rispondendo apertamente alle domande sui temi d’attualità».
Cardinal Bertone Prefers Activity to Study
Sept 18, 2006
A Glimpse Into the Life of New Secretary of State
VATICAN CITY, SEPT. 15, 2006 (Zenit.org).- The Vatican's new secretary of state, Cardinal Tarcisio Bertone, disclosed that during his university years he preferred soccer games to studying in the library.
Speaking with journalist Gianni Cardinale of 30 Giorni magazine, the former archbishop of Genoa, revealed a glimpse into the life of the man who is now the Pope's first collaborator.
Cardinal Bertone, 71, today assumed the position of Vatican secretary of state, replacing Cardinal Angelo Sodano who presented his resignation for reasons of age.
Tarcisio Bertone, the fifth of eight children, is a native of Romano Canavese, in the province of Turin, Piedmont.
The cardinal told the Italian magazine that his father was a farmer, and the only one in his village who subscribed to L'Osservatore Romano, with the exception of the parish priest.
His mother, continued the cardinal, was a determined anti-Fascist militant of the Italian Popular Party, and later a Christian Democrat.
After entering the Salesian novitiate and being ordained priest, he received a doctorate in canon law with a thesis on "The Governance of the Church in the Thought of Pope Benedict XIV (1740-1758)."
His thesis adviser was the well-known canonist Alfons Stickler -- today a 96-year-old cardinal, who once "reprimanded him because he spent little time in the library."
"I never wished to dedicate myself exclusively to studies," Cardinal Bertone said. "I always tried to carry out pastoral activity among young people with the preaching of retreats and courses in preparation for marriage, as well as among the laity committed in the social and political realm."
The cardinal told 30 Giorni that in those years, whenever he could, he preferred to go to Rome's soccer stadium to cheer on Juventus, his favorite team.
Lefebvre negotiations
In 1976 he was appointed dean of the faculty of canon law of the Salesian University in Rome; he was vice rector from 1987 to 1989, when he was appointed rector, a post he held until 1991. He collaborated in the final phase of the 1983 Code of Canon Law.
He was appointed consultor of the Congregation for the Doctrine of the Faith in 1984. In 1988 he was appointed to a group of experts that assisted Cardinal Joseph Ratzinger, now Benedict XVI, in the negotiations with Archbishop Marcel Lefebvre.
"It was an exhausting but very interesting experience, though the outcome was not positive," said Cardinal Bertone. "Especially after the historic audience granted by Benedict XVI last year to Monsignor Bernard Fellay, I am convinced that, if on the side of Lefebvre's followers there is a will to return to full communion with the Holy See, it won't be difficult to find the appropriate ways to obtain this result."
On Aug. 1, 1991, Pope John Paul II appointed him archbishop of Vercelli, the oldest episcopal see in Piedmont.
In June 1995 the same Pope asked him to return to Rome to be secretary of the Congregation for the Doctrine of the Faith, whose prefect was Cardinal Ratzinger.
He held this post for seven years, during which this Vatican body published key documents, such as the "Dominus Iesus" declaration, the rules for the examination of doctrines, the norms on the most serious offenses reserved to the congregation, and the doctrinal note on some questions relative to the commitment and conduct of Catholics in public life.
Revealing secrets
He also received from the Bishop of Rome important personal commissions, such as the publication of the third secret of Fatima.
The cardinal assured that from his conversations with Sister Lucia of Fatima he can confirm that everything has now been revealed on the apparitions.
"The only aspect that could be developed relates to the fact that Sister Lucia requested that the prayer of the rosary be made a liturgical prayer. But this has nothing to do" with the secrets, said Cardinal Bertone.
Another personal commission of John Paul II was to assist the former Archbishop Emmanuel Milingo of Lusaka, Zambia, in August 2001, when he decided to return to the Catholic Church after his civil marriage within the Moon sect.
"I only wish to say that his return after his first elopement filled me with joy and that I am very sad today by this second fall. I hope and pray that he will finally take up his post again in the Catholic Church. I have entrusted this to the intercession of the servant of God, Pope John Paul II," said the cardinal.
Later, as archbishop of Genoa, he was not opposed to the building of mosques and criticized the Italian minister who ridiculed the Muslims after the publication in Western newspapers of cartoons caricaturing Mohammed.
Benedict XVI proposed the position of Vatican secretary of State to the cardinal in December, but the cardinal asked for time to "pause and pray," after which he accepted.
The new Vatican secretary of state speaks French, German, Spanish and Portuguese. Although he reads English, he does not speak it.
"It's my weak point," he acknowledged. "I mentioned it immediately to the Holy Father when he proposed I serve him as secretary of state.
"He encouraged me, revealing that important personalities, such as the great Chancellor Helmut Kohl, do not speak English. Moreover, there are very good interpreters in the Holy See's service."
Confidencias del cardenal Bertone, nuevo secretario de Estado
Sept 18, 2006
¿Cómo es el cardenal Tarcisio Bertone, salesiano, secretario de Estado de Benedicto XVI a partir de este 15 de septiembre en sustitución del cardenal Angelo Sodano?
CIUDAD DEL VATICANO, viernes, 15 septiembre 2006 (ZENIT.org).- El mismo purpurado, hasta ahora arzobispo de Génova, ha respondido a esta pregunta, ofreciendo anécdotas y confidencias, en una larga entrevista concedida al periodista Gianni Cardinale de la revista «30 Giorni».
El cardenal de 71 años, nacido en Romano Canavese (provincia de Turín, Piemonte), quinto de ocho hijos, explica que su padre era agricultor y el único de su pueblo suscrito a «L’Osservatore Romano» a excepción del párroco, mientras que su madre era una convencida antifascista, militante del Partido Popular Italiano y después de la Democracia Cristiana.
Tras entrar en el noviciado salesiano y ser ordenado sacerdote, se licenció y doctoró en Derecho Canónico con una tesis sobre «El gobierno de la Iglesia en el pensamiento de Benedicto XIV- Papa Lambertini (1740-1758)».
El relator de la tesis fue el canonista Alfons Maria Stickler --hoy cardenal de 96 años--, quien «le reprendía porque pasaba poco tiempo en la biblioteca».
«No quise nunca dedicarme exclusivamente a los estudios --se justifica--, siempre traté de ejercer una actividad pastoral entre los jóvenes con la predicación de retiros y con cursos de preparación al matrimonio, así como entre laicos comprometidos en el mundo social y político».
Confiesa que, cuando podía, en esos años, acudía al estadio de fútbol de Roma para ver los partidos de la Juventus, el equipo de Turín del que es aficionado.
En 1976 fue nombrado decano de la Facultad de Derecho Canónico de la Universidad Pontificia Salesiana, de 1987 a 1989 fue vicerrector de la misma y de 1989 a 1991 rector. En esos años colaboró en la fase final del Código de Derecho Canónico.
Conoció más de cerca al cardenal Joseph Ratzinger al ser nombrado consultor de la Congregación para la Doctrina de la Fe, en 1984. En 1988, sus lazos se hicieron más intensos, pues fue nombrado miembro del grupo de expertos que asistió a Ratzinger en las negociaciones con el arzobispo Marcel Lefebvre.
«Fue una experiencia agotadora pero muy interesante, aunque el final no fue positivo. Especialmente tras la histórica audiencia concedida por Benedicto XVI el año pasado a monseñor Bernard Fellay, estoy convencido de que, si por parte lefebvrista se da una voluntad de regresar a la plena comunión con la Santa Sede, no será difícil encontrar las maneras adecuadas para alcanzar este resultado».
El 1 de agosto de 1991 el Papa Juan Pablo II le nombró arzobispo metropolitano de Vercelli, la sede episcopal más antigua de Piemonte.
Cuatro años después, el 13 de junio de 1995 el mismo Papa le pidió que regresara a Roma para ser secretario de la Congregación para la Doctrina de la Fe, cuyo prefecto era el cardenal Ratzinger.
Ocupó este cargo durante siete años, en los que este organismo vaticano publicó importantes documentos como la declaración «Dominus Iesus», las Reglas para el examen de las doctrinas, las Normas sobre los delitos más graves reservados a la Congregación, o la Nota doctrinal sobre algunas cuestiones relativas al compromiso y el comportamiento de los católicos en la vida política.…
Del mismo obispo de Roma recibió además importantes encargos personales, como la publicación del tercer secreto de Fátima.
Asegura que por las conversaciones que tuvo con sor Lucía de Fátima puede confirmar que ya se ha revelado todo sobre las apariciones. «El único aspecto que podría desarrollarse afecta al hecho de que sor Lucía pidió que la oración del Rosario se convirtiera en oración litúrgica. Pero esto no tiene nada que ver» con los secretos.
Otro encargo personal de Juan Pablo II fue asistir al antiguo arzobispo de Lusaka, monseñor Emmanuel Milingo, en agosto de 2001, cuando decidió regresar a la Iglesia católica después de su «boda» con la coreana María Sung, en el seno de la secta Moon.
«Sólo quiero decir que su regreso tras la primera fuga me lleno de alegría y que estoy muy triste hoy por esta segunda caída. Espero y rezo para que regrese definitivamente a retomar su puesto en la Iglesia católica. Se lo he encomendado a la intercesión del siervo de Dios, el Papa Juan Pablo II ».
Después, como arzobispo de Génova no se opuso a la construcción de mezquitas y criticó durísimamente al ministro italiano que ridiculizó a los musulmanes tras la publicación en periódicos occidentales de viñetas que caricaturizaban a Mahoma.
Benedicto XVI le propuso ser secretario de Estado en diciembre de 2005 y el cardenal se tomó un «período de pausa y oración», después del cual aceptó.
Habla francés, alemán, español y portugués, sin embargo, aunque lee el inglés, no lo habla.
«Es mi punto débil», reconoce. «Se lo dije inmediatamente al Santo Padre cuando me propuso servirle como secretario de Estado. Me alentó, revelándome que personalidades importantes, como el gran canciller Helmut Kohl, no hablan inglés. Además, en el servicio de la Santa Sede hay óptimos intérpretes», concluye.
Genova saluta il cardinale Bertone, tra lacrime ed emozioni
Sept 16, 2006
Ieri, nella cattedrale del capoluogo ligure, il saluto dei genovesi al loro arcivescovo, in partenza per Roma, dove assumerà l’incarico di segretario di Stato. Tempo dei bilanci e anche della commozione.
(Korazym.org, 11/09/2006) GENOVA – Per il cardinale Tarcisio Bertone è stata la giornata dei saluti. Ieri pomeriggio, nella cattedrale di San Lorenzo sono stati più di 2500 i genovesi arrivati per la sua ultima messa da arcivescovo di Genova, prima della partenza per Roma, dove da venerdì 15 settembre, assumerà l’incarico di segretario di Stato. ''Sto per lasciarvi, - ha detto il cardinale - parto con timore e trepidazione, ma anche con fiducia. La vostra preghiera e la vostra amicizia saranno la mia forza. Anche quando non sarò più a Genova e con voi ci sarà il mio successore Angelo (Bagnasco) ricordatevi di me, del mio nome e di quanto mi state a cuore''.
Nella sua omelia, c’è stato spazio per i bilanci, senza mai perdere lo sguardo verso il futuro. “Genova è una città creativa che manifesta un alto senso di responsabilità nella trama delle relazioni interpersonali, sociali e commerciali”, ha spiegato l’arcivescovo, richiamando ogni cittadino “all'osservanza delle leggi, non solo e non tanto per timore delle sanzioni, ma principalmente per il dovere di partecipazione e di solidarietà”. Bertone ha poi ricordato quello che è uno dei cardini della Chiesa: la missionarietà e ne ha rivendicato l'impulso che sarà sempre più necessario. Spazio infine alla commozione, con la voce che ha tremato a più riprese e pause che hanno saputo comunicare più di tante parole.
Salutato il cardinale Bertone, Genova comincia a prepararsi anche all’ingresso in diocesi del nuovo arcivescovo, mons. Angelo Bagnasco, previsto per il 24 settembre. Il prelato ha già inviato una lettera ai fedeli, esprimendo”gratitudine a Dio, che nel suo misterioso disegno ha voluto guidarmi a codesta nobile Chiesa genovese”. A seguire, un saluto a tutte le espressioni della Chiesa: i sacerdoti e diaconi, i consacrati e i seminaristi, ma anche ai giovani, invitati a “lasciarsi affascinare da Cristo”. “Ancora un particolare pensiero, ultimo in sequenza ma non nel cuore, - si legge nel messaggio - è per gli anziani e i malati, i sofferenti e gli immigrati. Per loro chiedo la consolazione la forza di Dio e la vicinanza solidale di tutti: quella organizzata e pubblica, quella personale frutto del Vangelo e del cuore di ognuno. Ma sempre e comunque necessaria e dovuta”.
E ancora: “Faccio mie le parole di Sant'Agostino: mi dedicherò col massimo impegno a servirvi. Aiutatemi in questo. Come l'Apostolo Paolo, vorrei collaborare alla vostra gioia: la gioia profonda e soave, umile e contagiosa del Signore Gesù, che nella Chiesa continua ad incontrare ogni uomo che gli apre il cuore”.
Dream of John Paul II Convinced Cardinal Bertone to Accept New Position as Vatican Head of State
Sept 12, 2006
As he prepared to return to Rome from Genoa to take over as Secretary of State, Cardinal Tarcisio Bertone revealed how, in a dream, John Paul II had given him his blessing as he prepared to take up his new post and told him he was "not to have any more fear."
(The Universe, September 06, 2006) "In the night of August 15-16, I dreamt about Pope John Paul II," he told reporters. The Pope "was old and had a walking stick," and "I asked him for his blessing for my new posting as Secretary of State."
In the dream, he said, John Paul II gave him his blessing and told him that from now on he was not to have any more fear. He also revealed that his priorities as Secretary of State would include "giving attention to young people and to the promotion of a culture of peace" and to the "importance of education for non-violence."
Cardinal Bertone said the Church was a promoter of life and a mediator of peace and that would also be his task as Secretary of State.
"I will do this with all my strength," he added.
Cardinal Bertone also signalled that as Secretary of State he intended to keep in contact with the mass media. The cardinal has announced that his successor as Archbishop of Genoa is Mgr Angelo Bagnasco, who was born in the city.
A close friend of Cardinal Camillo Ruini, president of the Italian Bishops' Conference, the new archbishop taught metaphysics and contemporary atheism at the Theological Faculty of Northern Italy, before appointed bishop of Pesaro and in 2003 bishop to Italy’s Armed forces.
The announcement made history, because normally the incumbent bishop resigns when the new one is named, but that did not happen in this case.
Consequently, the archdiocese of Genoa will have two archbishops – Bertone and Bagnasco, for 17 days until September 15 when Bertone takes over as Secretary of State, replacing Cardinal Angelo Sodano.
Omelia del Cardinale Bertone sul carisma mariano e il carisma petrino nella Chiesa di Cristo
Sept 12, 2006
Nel giorno dedicato alla Madonna della Guardia
GENOVA, mercoledì, 30 agosto 2006 (ZENIT.org).- Di seguito pubblichiamo l’omelia pronunciata dal Cardinale Tarcisio Bertone – che dal 15 settembre prossimo lascerà la guida dell’arcidiocesi di Genova per assumere l’incarico di Segretario di Stato vaticano – il 29 agosto nel giorno della Madonna della Guardia, durante l’Eucaristia celebrata nell’omonimo Santuario di Genova.
* * *
In questa solennità in cui facciamo memoria dell'apparizione della Madonna a Benedetto Pareto, voglio soffermarmi sul senso del messaggio e della richiesta di Maria a quel contadino di 516 anni fa. Maria chiese di "ricostruire", e l'inizio fu la costruzione di una chiesa di mattoni, di un edificio per il culto. In ogni comunità cristiana però c'è sempre bisogno di ricostruire i rapporti e le relazioni di ogni singolo con Dio e di tutti gli uomini e le donne fra di loro.
Questa è la meravigliosa avventura della Chiesa, comunità di credenti, cioè di figli di Dio che in Lui credono, sperano e amano. E da questo amore si riconosce la qualità della solidità della loro costruzione. Per ricostruire occorre allora crescere nell'amore per Dio, che è amore per i fratelli, in cui Dio si identifica e ci accoglie.
Questo è un amore ecclesiale, che edifica la Chiesa e di cui è il migliore cemento.
Mi piace allora proporre alcuni illuminati passaggi degli interventi del Santo Padre per illustrare il principio mariano della Chiesa, per comprendere meglio il ruolo di Maria nella storia della salvezza e della Chiesa, e quello petrino, incarnato dagli apostoli e dai loro successori, che sono garanti e promotori del genuino annuncio del Vangelo.
1) Principio mariano e petrino [1]
«L'amore per la Chiesa si traduce in amore per Maria, e l'amore per Maria, in amore per la Chiesa» (PAOLO VI, Marialis Cultus, 30). "L'elemento mariano governa nascostamente nella Chiesa, come la donna nel focolare domestico", scriveva nel 1972 H.U. Von Balthasar [cfr. Punti fermi, Ed. Rusconi]. Due anni dopo, Papa Paolo VI nell'Esortazione apostolica Marialis cultus faceva suo il pensiero del noto teologo svizzero: "L'accresciuta conoscenza della missione di Maria si è tramutata in gioiosa venerazione verso di lei e in adorante rispetto per il sapiente disegno di Dio, il quale ha collocato nella sua famiglia - la Chiesa - come in ogni focolare domestico, la figura di una donna, che nascostamente e in spirito di servizio veglia per essa e benignamente ne protegge il cammino verso la patria, finché giunga il giorno glorioso del Signore".
Di recente, il Sommo Pontefice Benedetto XVI, nella solennità dell'Annunciazione del Signore, faceva rilevare l'importanza del "principio mariano" della Chiesa, osservando che esso «è stata particolarmente evidenziata, dopo il Concilio, dal mio amato Predecessore Giovanni Paolo II, coerentemente col suo motto Totus tuus. Nella sua impostazione spirituale e nel suo instancabile ministero si è resa manifesta agli occhi di tutti la presenza di Maria quale Madre e Regina della Chiesa».
2)Le due dimensioni si incontrano nella carità
Nel discorso ai nuovi Cardinali, il Papa ha svolto il tema del "rapporto tra il principio petrino e quello mariano", avvertendo che «le due dimensioni della Chiesa, mariana e petrina, si incontrano in quello che costituisce il compimento di entrambe, cioè nel valore supremo della carità, il carisma "più grande", la "via migliore di tutte", come scriveva l'Apostolo Paolo».
Ora noi, mossi dall'intenzione pastorale del Papa, che ha voluto avviare il suo Pontificato invitando tutti, con la prima Enciclica [Deus caritas est], a edificare la Chiesa nella carità, quale comunione d'amore, desideriamo dare qui un particolare rilievo al principio mariano che spinge, guida e aiuta, potentemente a suo modo, a costruire la Chiesa quale Comunità di amore.
La Chiesa è invitata a contemplare il cuore e il volto materno di Maria, e quindi a mettersi sapientemente alla sua scuola. «Il primo atto che Maria compie dopo aver accolto il messaggio dell'Angelo - ha detto il Papa -, fu di recarsi "in fretta" a casa della cugina Elisabetta per prestarle il suo servizio [...]. Chi ama dimentica se stesso e si mette al servizio del prossimo. Ecco l'immagine e il modello della Chiesa!».
Nella citata omelia che il Santo Padre ha pronunciato nella Basilica di San Pietro, l'8 Dicembre dello scorso anno, durante la Messa di celebrazione del 40° Anniversario della conclusione del Concilio Vaticano II, ricordava appunto che "l'aspetto 'petrino' della Chiesa è incluso in quello 'mariano'. In Maria, l'Immacolata, incontriamo l'essenza della Chiesa in modo non deformato. Da lei dobbiamo imparare a diventare noi stessi "anime ecclesiali": così si esprimevano i Padri, per poter anche noi, secondo la parola di San Paolo, presentarci "immacolati" al cospetto del Signore, così come Egli ci ha voluto fin dal principio [cfr. Col 1,21; Ef 1,4]".
Così il Santo Padre Benedetto XVI ha pregato Dio perché gli conceda di essere "Pastore mite e fermo della sua Chiesa, posseduto e guidato dallo spirito di Maria, che è uno spirito dolce e forte, zelante e prudente, umile e coraggioso, puro e fecondo".
Il principio petrino, legato alla successione apostolica, di cui è Pietro è capo e rappresentante è stato magistralmente illustrato sempre dal Santo Padre, nelle sue catechesi alle udienze generali, molto ascoltate e seguite in tutto il mondo.
3) Il Vescovo, successore degli Apostoli [2]
Forse è utile spiegare brevemente che cosa vuol dire vescovo. E' la forma italiana della parola greca "epíscopos". Questa parola indica uno che ha una visione dall'alto, uno che guarda con il cuore. Così san Pietro stesso, nella sua prima Lettera, chiama il Signore Gesù "pastore e vescovo, guardiano delle vostre anime" (2,25). E secondo questo modello del Signore, che è il primo vescovo, guardiano e pastore delle anime, i successori degli Apostoli si sono poi chiamati vescovi, "epíscopoi". E' loro affidata la funzione dell'"episcopé".
Così, la successione nella funzione episcopale si presenta come continuità del ministero apostolico, garanzia della perseveranza nella Tradizione apostolica, parola e vita, affidataci dal Signore. Il legame fra il Collegio dei Vescovi e la comunità originaria degli Apostoli è inteso innanzitutto nella linea della continuità storica. Come abbiamo visto, ai Dodici viene associato prima Mattia, poi Paolo, poi Barnaba, poi altri, fino alla formazione, nella seconda e terza generazione, del ministero del vescovo. Quindi la continuità si esprime in questa catena storica. E nella continuità della successione sta la garanzia del perseverare, nella comunità ecclesiale, del Collegio apostolico raccolto intorno a sé da Cristo. Ma questa continuità, che vediamo prima nella continuità storica dei ministri, è da intendere anche in senso spirituale, perché la successione apostolica nel ministero viene considerata come luogo privilegiato dell'azione e della trasmissione dello Spirito Santo.
Una chiara eco di queste convinzioni la si ha, ad esempio, nel seguente testo di Ireneo di Lione (seconda metà del II sec.): "La tradizione degli Apostoli, manifesta in tutto quanto il mondo, si mostra in ogni Chiesa a tutti coloro che vogliono vedere la verità e noi possiamo enumerare i vescovi stabiliti dagli Apostoli nelle Chiese e i loro successori fino a noi... (Gli Apostoli) vollero infatti che fossero assolutamente perfetti e irreprensibili in tutto coloro che lasciavano come successori, trasmettendo loro la propria missione di insegnamento. Se essi avessero capito correttamente, ne avrebbero ricavato grande profitto; se invece fossero falliti, ne avrebbero ricavato un danno grandissimo" (Adversus haereses, III, 3,1: PG 7,848).
4) La "peculiare principalità" della Chiesa che è in Roma
Ireneo, poi, indicando qui questa rete della successione apostolica come garanzia del perseverare nella parola del Signore, si concentra su quella Chiesa "somma ed antichissima ed a tutti nota" che è stata "fondata e costituita in Roma dai gloriosissimi Apostoli Pietro e Paolo", dando rilievo alla Tradizione della fede, che in essa giunge fino a noi dagli Apostoli mediante le successioni dei vescovi.
In tal modo, per Ireneo e per la Chiesa universale, la successione episcopale della Chiesa di Roma diviene il segno, il criterio e la garanzia della trasmissione ininterrotta della fede apostolica: "A questa Chiesa, per la sua peculiare principalità (propter potiorem principalitatem), è necessario che convenga ogni Chiesa, cioè i fedeli dovunque sparsi, poiché in essa la tradizione degli Apostoli è stata sempre conservata..." (Adversus haereses, III, 3, 2: PG 7,848). La successione apostolica - verificata sulla base della comunione con quella della Chiesa di Roma - è dunque il criterio della permanenza delle singole Chiese nella Tradizione della comune fede apostolica, che attraverso questo canale è potuta giungere fino a noi dalle origini: "Con questo ordine e con questa successione è giunta fino a noi la tradizione che è nella Chiesa a partire dagli Apostoli e la predicazione della verità. E questa è la prova più completa che una e medesima è la fede vivificante degli Apostoli, che è stata conservata e trasmessa nella verità" (ib., III, 3, 3: PG 7,851).
5)L'apostolicità
Secondo queste testimonianze della Chiesa antica, l'apostolicità della comunione ecclesiale consiste nella fedeltà all'insegnamento e alla prassi degli Apostoli, attraverso i quali viene assicurato il legame storico e spirituale della Chiesa con Cristo. La successione apostolica del ministero episcopale è la via che garantisce la fedele trasmissione della testimonianza apostolica. Quello che rappresentano gli Apostoli nel rapporto fra il Signore Gesù e la Chiesa delle origini, lo rappresenta analogamente la successione ministeriale nel rapporto fra la Chiesa delle origini e la Chiesa attuale. Non è una semplice concatenazione materiale; è piuttosto lo strumento storico di cui si serve lo Spirito per rendere presente il Signore Gesù, Capo del suo popolo, attraverso quanti sono ordinati per il ministero attraverso l'imposizione delle mani e la preghiera dei vescovi.
Un sacerdote genovese mi ha dato la ricostruzione della mia, per così dire, «genealogia episcopale». Ebbene, andando a ritroso verso i Vescovi che mi hanno ordinato attraverso il rito sacramentale ho scoperto che ho come "antenati" Papa Pio IX (Giovanni Maria Mastai Ferretti) e Papa Benedetto XIV (Prospero Lorenzo Lambertini). E ciò mi ha fatto molto piacere, perché ho fatto la mia tesi di laurea in Diritto Canonico proprio su Papa Lambertini.
Mediante la successione apostolica è allora Cristo che ci raggiunge: nella parola degli Apostoli e dei loro successori è Lui a parlarci; mediante le loro mani è Lui che agisce nei sacramenti; nel loro sguardo è il suo sguardo che ci avvolge e ci fa sentire amati, accolti nel cuore di Dio. E anche oggi, come all'inizio, Cristo stesso è il vero pastore e guardiano delle nostre anime, che noi seguiamo con grande fiducia, gratitudine e gioia.
A Lui affidiamo, per l'intercessione di Maria, Regina degli Apostoli e Regina di Genova, il mio successore sulla Cattedra di San Siro, che annuncerò ufficialmente al termine di questa Santa Eucarestia.
********************
[1] CF. ALBERTO RUM, Il rapporto tra l'elemento petrino e l'elemento mariano, in Madre di Dio 7/2006.
[2] Cf. BENEDETTO XVI, Catechesi per l'udienza generale, 10 maggio 2006.
XTarcisio Card. Bertone
Arcivescovo di Genova
Revela Bertone deseo de Castro de invitar a Benedicto XVI a Cuba
Sept 11, 2006
El próximo secretario de Estado de El Vaticano, el cardenal Tarcisio Bertone, quien asumirá el cargo el 30 de septiembre, expresó hoy el deseo del mandatario cubano Fidel Castro de invitar al Papa Benedicto XVI a la isla.
CIUDAD DEL VATICANO, AGOSTO 14, 2006 (NOTIMEX).- En declaraciones a la revista 30 Días, Bertone manifestó que durante una de sus visitas a la isla "Castro expresó el deseo de invitar a Cuba a Benedicto XVI: 'es un Papa que me gusta, es una buena persona, lo supe desde el principio'".
El aún arzobispo de Génova, norte de Italia, aseguró que el mandatario cubano se refirió de una manera muy cordial al líder máximo de la Iglesia Católica y afirmó que su bondad se comprende "de entrada viendo su rostro, el rostro de un ángel".
"Todas estas palabras se las transmití al Papa apenas regresé a Italia; a Castro le pedí que se encontrara con el episcopado cubano tras 10 años de relaciones problemáticas y ese encuentro se dio puntual el 16 de noviembre de 2005", afirmó Bertone.
Recordó que "Génova es una ciudad históricamente abierta al mundo, así tuve oportunidad de viajar a Latinoamérica para visitar algunos lugares de Perú y Argentina. Visité también una misión diocesana en Santo Domingo y después me trasladé a Cuba".
Relató que al estar en la isla, visitó la Iglesia local y se reunió con el arzobispo cardenal de La Habana, Jaime Lucas Ortega, y otros obispos y religiosos, después "encontré a Fidel Castro que había expresado el deseo de verme. Fue un bello coloquio, muy largo".
El cardenal Bertone fue designado por Benedicto XVI como secretario de Estado pese a no tener experiencia en la diplomacia, cuestión que ha propiciado cierto descontento entre los diplomáticos de la curia romana.
Trabajó durante siete años como secretario de la Congregación para la Doctrina de la Fe de El Vaticano cuando era encabezada por el entonces cardenal Joseph Ratzinger, ahora Papa, con quien cultivó una profunda amistad según confesó el propio pontífice.
Bertone acompañó al cardenal Ratzinger en dos viajes a América, el primero en 1996 cuando el prefecto del antiguo Santo Oficio se reunió con obispos de América Latina en Guadalajara (México) y el segundo a San Francisco, (Estados Unidos), en 1999.
Il Giornale intervista il cardinale Tarcisio Bertone
Sept 11, 2006
”Nessuno dimentichi i cristiani del Libano” di Andrea Tornielli
GENOVA, 29 AGO. (Il Giornale/Italia Estera) - Parla con «l'ottimismo invincibile» del salesiano ma anche con la comprensibile preoccupazione di chi sta per assumere un ruolo cruciale accanto al Papa. Giudica positivamente il ritrovato ruolo di mediazione dell'Europa in Medio Oriente. E in questa intervista al Giornale, quando mancano due settimane all'ingresso nel suo nuovo incarico, spiega per la prima volta come intende svolgere il ruolo di «primo ministro» di Papa Ratzinger, che lo scorso giugno lo ha designato suo Segretario di Stato, al posto del dimissionario Angelo Sodano.
Abbiamo incontrato il cardinale Tarcisio Bertone, 71 anni, fino ad oggi arcivescovo di Genova, alla vigilia di un importante annuncio. Questa mattina, al santuario della Guardia, Bertone, alla presenza di migliaia di fedeli, comunicherà infatti il nome del suo successore. Tutte le indiscrezioni indicano nell'Ordinario Militare Angelo Bagnasco il vescovo a cui Benedetto XVI ha deciso di affidare la diocesi ligure.
Come ci si sente alla vigilia dell'insediamento come Segretario di Stato?
«Davanti a un compito così impegnativo e importante mi sento piccolo, anche se sono alto di statura. Piccolo soprattutto di fronte alle figure dei grandi Segretari di Stato che si sono susseguiti nell'ultimo secolo. È un ruolo straordinario di collaborazione con il Papa, una responsabilità verso tutta la Chiesa nel seguire non soltanto la vita interna della Curia ma anche i rapporti con gli Stati e con le organizzazioni internazionali. So di poter contare sull'amicizia e soprattutto sulla preghiera di tante persone.
In questi giorni sto visitando i monasteri di clausura della diocesi di Genova: ho deciso di scrivere una lettera a molti monasteri contemplativi nel mondo per chiedere un aiuto e un sostegno».
Lei non proviene dal servizio diplomatico: crede che questo sarà un handicap?
«In un certo senso sì, anche se ho illustri predecessori che non provenivano dal servizio diplomatico: penso ai cardinali Pietro Gasparri e Jean Villot...».
Qual è la ragione della scelta di Benedetto XVI?
«La domanda andrebbe rivolta al Papa. Comunque spero di poter contribuire ad accentuare la missione spirituale della Chiesa, che trascende la politica e la diplomazia, anche se la Segreteria di Stato deve usare tutti i mezzi per aiutare la missione della Chiesa in ogni ambito. Monsignor Bettazzi, il vescovo emerito di Ivrea, la mia diocesi natale, mi ha raccomandato di essere segretario “di Chiesa” più che “di Stato”. Sono d'accordo con lui».
Lei è già stato per sette anni il vice del cardinale Ratzinger. Qual è il suo modo di lavorare?
«Ho avuto il dono di poter collaborare da vicino con due straordinari uomini di Chiesa, Giovanni Paolo II e l'allora cardinale Ratzinger. Il modo di lavorare di quest'ultimo è molto collegiale, con una grande capacità di fare domande, di ascoltare, di valorizzare i talenti di tutti, anche del più giovane o dell'ultimo arrivato...».
Il Papa è stato Prefetto per la dottrina della fede, lei il suo numero due: ora il tandem si ricompone. Il Vaticano diventerà un grande Sant'Uffizio?
«Vorrei che si usasse il nome giusto: il Sant'Uffizio oggi è un luogo, un palazzo, non è il dicastero né il modo con cui il dicastero lavora. La Congregazione per la dottrina della fede ha certo la funzione di tutela dell'ortodossia e in questo, per usare le parole dell'allora cardinale Ratzinger, svolge un “compito democratico” perché protegge la fede dei semplici, di chi non scrive libri, editoriali o partecipa ai talk show. Bisogna però ricordare anche il suo fondamentale ruolo di promozione della fede nella collaborazione alla missione della Chiesa. Essere passati per quel dicastero aiuta ad annunciare il Vangelo nella sua interezza senza rinunciare all'approccio che mette al centro l'uomo, fine della creazione e della redenzione, in qualunque Paese, cultura e condizione egli si trovi».
Il Segretario di Stato è un organizzatore, un esecutore, un'eminenza grigia o un primo ministro?
«Toglierei “eminenza grigia”. Tutto il resto va bene. Anche se manca l'aspetto più importante: il Segretario di Stato è un uomo fedele al Papa; deve essere portavoce dei suoi messaggi e aiutarlo a realizzare i suoi progetti. Naturalmente è un collaboratore che collega e coordina tutti i dicasteri della Curia romana così come mantiene i contatti con tutti i rappresentanti della Santa Sede nel mondo. Insomma, è un uomo di relazioni, cinghia di trasmissione della volontà del Papa».
Certe scelte attuate da Benedetto XVI, come l'accorpamento di quattro pontifici consigli in due, sembrano indicare che si sta studiando una riforma...
«Di riforme della Curia ne sono già state fatte due, una subito dopo il Concilio, da Paolo VI, un'altra da Giovanni Paolo II. Dopo quasi due decenni è comprensibile che si cerchi di valutare l'organizzazione dei dicasteri della Santa Sede per riflettere su come rendere le strutture esistenti sempre più funzionali alla missione della Chiesa ed eventualmente valutare se tutto ciò che c'è debba essere mantenuto».
Che cosa ha significato per lei essere salesiano?
«Essenzialmente due cose. La prima è un modo di rapportarsi alle persone, con grande fiducia e con un ottimismo invincibile. La seconda è la grande eredità di don Bosco: la fedeltà e l'adesione al Papa, chiunque esso sia».
Qualcuno l'ha criticata per aver fatto il telecronista allo stadio. Lo rifarebbe?
«Adesso ovviamente non lo rifarei, anche se il desiderio di vedere dal vivo qualche partita di calcio mi rimarrà. Gli stadi sono moderni areopaghi, frequentati da migliaia di giovani e meno giovani che vanno educati ai valori dello sport, e che invece in qualche caso imparano soltanto a stare in “branco” e a compiere atti di vandalismo se non di pura violenza. Vorrei però ricordare che gli stadi sono stati anche luoghi di grandi assemblee giovanili: al Ferraris ho guidato anche un Via Crucis. In ogni caso, la prima volta che sono stato allo stadio di Genova, non sono entrato per fare una telecronaca, ma per parlare agli spettatori di una partita che veniva purtroppo giocata la sera della vigilia di Pasqua, in concomitanza con la veglia della festa più importante per noi cristiani. Ho parlato per cinque minuti di fronte a quarantamila persone che mi hanno ascoltato in silenzio.
Il mio primo messaggio è stato dunque l'annuncio della fede pasquale. Poi ho augurato buona partita a tutti».
Lei è stato uno dei primi ecclesiastici ad attaccare il Codice da Vinci. Perché quel romanzo è così pericoloso?
«Perché si tratta di un cocktail di invenzioni offensive nei confronti della fede cristiana e soprattutto di colui che è la ragione della nostra fede, Gesù. Queste invenzioni purtroppo passano per essere storie vere e il romanzo è stato pubblicizzato in modo massiccio, facendo molto male soprattutto alle persone meno preparate. Ma è stato anche uno stimolo per fare crescere una conoscenza maggiore e più corretta della figura di Cristo e sulla Chiesa».
Negli anni trascorsi all'ex Sant'Uffizio lei si è occupato anche del caso Medjugorje e delle lacrimazioni di Civitavecchia. I seguaci di questi fenomeni devono aspettarsi inasprimenti?
«Quando sono intervenuto, l'ho fatto per il ruolo che ricoprivo, nel rispetto di tutti i devoti della Madonna, tra i quali ci sono anch'io. Ho preso posizione su alcune esagerazioni, richiamando la necessità di non dare più valore a certe rivelazioni private che alla parola di Dio e alla vita sacramentale vissuta nella Chiesa. Ma vorrei tranquillizzare tutti: la mia nomina non porterà alcun inasprimento. Tra l'altro, il ruolo del Segretario di Stato è molto diverso».
Lei ha seguito da vicino la pubblicazione del segreto di Fatima: ci sono rivelazioni catastrofiche che riguardano il futuro o tutto è svelato e compiuto?
«Ho incontrato più volte suor Lucia e ho avuto tra le mani il verbale da lei sottoscritto su questo argomento.
Non ci sono ulteriori rivelazioni su Fatima e il cosiddetto Terzo segreto è stato interamente rivelato. Quanto ai catastrofismi, alcuni dicevano che suor Lucia non chiudeva occhio la notte tanto era spaventata per le sciagure imminenti. Lei mi ha risposto: “Ma se non dormissi di notte, come potrei stare a pregare tutto il giorno?”. Suor Lucia raccomandava di non dar credito a questi annunci di sventura».
Nel 2001 lei aveva seguito la riabilitazione di monsignor Milingo. Che cosa pensa della sua nuova fuga e del suo impegno in favore dei preti sposati?
«Ho conosciuto molto bene monsignor Milingo. Dobbiamo avere un grande rispetto per la sua storia personale e non troncare i rapporti con lui, né perdere la speranza che possa ritornare a una piena fedeltà al Papa in seno alla Chiesa cattolica. Per lui dobbiamo pregare molto. Io l'ho affidato al servo di Dio Papa Giovanni Paolo II».
Le costa separarsi dalla Chiesa di Genova?
«Mi costa molto. Nei giorni scorsi, quando ho parlato di rivoluzione copernicana, intendevo proprio il cambiamento della mia vita che ha significato la nomina a Genova, alla quale non pensavo. Sono venuto volentieri e mi sono tuffato in questa realtà così ricca e vivace, cercando di mettermi sulle orme dei predecessori, in particolare del cardinale Siri. I problemi ci sono stati, ma anche le consolazioni e di questo ringrazio Dio ma anche i sacerdoti, i religiosi e le religiose, i gruppi giovanili, le associazioni laicali che mi sono state vicino. Ora devo dedicarmi alla Chiesa universale e ai rapporti con tutti i Paesi del mondo. Avrò certamente più problemi che consolazioni. ..».
Benedetto XVI è sembrato voler sfrondare alcuni impegni politico-diplomatici, sottolineando l'aspetto pastorale della sua missione. Che riflessi avrà questo nuovo corso nel lavoro della Segreteria di Stato?
«La missione della Chiesa, come ripete il Papa, è soltanto una ed è sempre stata quella: annunciare al mondo che la bellezza, la felicità, la risposta alle domande più profonde dell'uomo non è un'idea, un sistema filosofico o una serie di insegnamenti, ma una persona, Gesù Cristo, morto e risorto per la nostra salvezza. È soltanto in forza e alla luce di questa missione che la Santa Sede cerca di agire in favore della pace e della giustizia in ogni angolo del mondo, usando tutti i mezzi disponibili per raggiungere questi nobili obiettivi».
Qual è, allora, il compito della Santa Sede sulla scena internazionale?
«Nell'ultimo secolo i Papi hanno invitato ogni persona a ripartire da Dio per poter promuovere una pacifica e giusta convivenza in tutte le regioni della terra. Hanno parlato non per difendere gli interessi della Chiesa, ma la giustizia e la dignità dell'uomo, di tutti gli uomini, specialmente i più deboli e coloro che sono costretti a subire ingiustizie e disuguaglianze intollerabili. Da questo punto di vista la pace non può essere soltanto semplice assenza di conflitti armati, ma è il frutto dell'ordine impresso nella società umana da Dio stesso».
In Medio Oriente, dopo la guerra che ha mietuto molte vittime civili, c'è uno spiraglio di tregua e la ripresa di un ruolo dell'Europa...
«Benedetto XVI, che aveva parlato di tre diritti – quello del Libano alla sua integrità di Paese sovrano, quello di Israele a vivere in pace e quello dei palestinesi ad avere una patria – ha pronunciato molti accorati appelli spiegando ancora una volta che non si può ristabilire la giustizia, creare un ordine nuovo ed edificare una pace autentica quando si ricorre allo strumento della violenza e delle armi. Il fatto che l'Europa ritrovi un ruolo di mediazione per favorire una soluzione pacifica non può che essere salutato come un fatto positivo. Ma vorrei rivolgere anche un pensiero particolare ai cristiani che si sono trovati tra due fuochi e che, come già capitato altre volte in quelle martoriate aree del mondo, pagano un alto prezzo».
La sua designazione è stata preannunciata con quasi tre mesi d'anticipo rispetto alla nomina vera e propria. Un fatto senza precedenti. Posso chiederle perché?
«Anche in questo caso, non sono io la persona titolata a rispondere. Forse, essendo piuttosto inedito che alla Segreteria di Stato venga chiamato un vescovo diocesano, è stato un modo con cui si è data la possibilità a me e alla diocesi genovese di prepararsi al cambiamento».
Chiesa e comunicazione. Anche il cardinale Bertone dice la sua
Sept 11, 2006
Nelle dichiarazioni degli ultimi giorni del prossimo segretario di Stato, anche un aspetto degno di nota: la volontà di mettere mano al settore della comunicazione. Nelle scorse settimane, ne aveva parlato anche padre Federico Lombardi.
(Korazym.org, 07/09/2006) Dopo lunghi mesi di silenzio, il cardinale Tarcisio Bertone, prossimo segretario di Stato, ha deciso di parlare. Interviste ai giornali, incontri con i fedeli e anche con gli industriali: ogni occasione è servita per annunciare le linee guida generali della sua prossima missione. ''Accademico, uomo di relazioni e uomo di decisioni”, la definizione che ha dato di se stesso, per far capire che nonostante non venga dalle file della diplomazia, abbia tutte le carte in regola per assumere il ruolo. Ma c’è anche un aspetto degno di nota nelle ultime dichiarazioni del cardinale: la volontà di mettere mano al settore della comunicazione della Santa Sede.
“Nella Chiesa c'è un problema di comunicazione; - ha detto incontrando i rappresentanti di Confindustria a Genova - sto pensando a come migliorare il sistema di comunicazione della Chiesa e ne ho già parlato con il nuovo direttore della sala stampa vaticana padre Federico Lombardi”. In particolare, ha sottolineato Bertone, ''chiedo ai giornali di essere accoglienti verso la vita della Chiesa ed il volume di attività che svolge a favore della comunità mondiale. Però dobbiamo anche noi organizzare un sistema migliore di quello che abbiamo ora”. Parole chiare che possono essere interpretate come una sconfessione della gestione di Navarro-Valls o semplicemente come la volontà di apportare qualche miglioramento. Sta di fatto che si ha che fare con temi talmente complessi e delicati che forse la riservatezza sarebbe preferibile alla politica degli annunci. Anche perché, se la diagnosi è condivisa da molti (un miglioramento delle strutture di comunicazione della Santa Sede è auspicabile), le ricette no, a cominciare da chi ha addebitato gran parte dei problemi proprio allo stretto legame tra Sala Stampa e segreteria di Stato. Al tempo stesso, affermare che l’esperienza degli ultimi 20 anni sia stata costellata più da problemi che da elementi positivi è un’analisi quanto meno poco generosa.
La questione è comunque al centro del dibattito, come aveva già avuto modo di dire padre Federico Lombardi in due interviste rilasciate ad agosto all'agenzia tedesca Kna e alla testata statunitense National Catholic Register e disponibili su Korazym.org nella versione italiana. Parlando con Edward Pentin del National Catholic Register, il 26 agosto, il nuovo direttore della sala stampa aveva chiarito di non essere un portavoce, precisando però di non avere critiche su quanto Navarro-Valls aveva fatto. E sul rapporto tra Chiesa e media: “Molte persone nella Chiesa diffidano dei media, ma talvolta a buon ragione. Tutti devono capire gli altri: i giornalisti devono dimostrare, attraverso il loro merito, che esistono buoni motivi per fidarsi di loro. Alcuni, invece, anche con poche parole, faranno comunque un cattivo lavoro. Perciò, la lamentela non può limitarsi solo al mondo ecclesiastico”. Quanto ai compiti del suo ruolo, chiariva Lombardi, “la sfida è chiara: servire la Chiesa nel comunicare la Chiesa al mondo di oggi”. La missione fondamentale è la stessa della Chiesa: annunciare il Vangelo del Signore al mondo di oggi nel miglior modo possibile. È una missione buona: annunciare il Vangelo ma con una attenzione particolare per il mondo dei media e dei giornalisti”.
Concetti già affrontati il 23 agosto con Johannes Schidelko, dell’agenzia di stampa cattolica tedesca Katholische Nachrichten Agentur (KNA). La precisazione di non essere portavoce (“Il papa parla tanto e spesso in pubblico e insegnare e comunicare sono compiti che fanno parte del suo ministero”), ma anche un riferimento diretto allo stile del predecessore: "Ho sempre particolarmente stimato il lavoro del mio predecessore Navarro-Valls. Ho chiesto il suo consiglio, su come portare avanti gli aspetti positivi del lavoro di comunicazione. Naturalmente ognuno di noi ha la propria personalità, il proprio stile di lavoro e di comunicazione distinto, le proprie esperienze e i propri talenti. Perciò, non posso semplicemente imitare Navarro-Valls, e non ci proverò neanche. Ma se posso far propri i punti importanti su cui ha lavorato, allora lo faccio volentieri. Oltre a ciò, vorrei ascoltare quello che mi dicono i giornalisti". Lombardi aveva poi affrontato il tema di una possibile riforma. "Non ho un mandato in questo senso – aveva chiarito - non sono incaricato di effettuare un coordinamento dei media vaticani”.
Al tempo stesso, "realisticamente vedo che ci sono dappertutto problemi di coordinamento, e si può sempre migliorare qualcosa. Ma personalmente non sogno un mondo perfetto, che corre liscio come l’olio, centralizzato; non sarebbe necessariamente meglio. Una molteplicità di teste e iniziative può essere positiva. In ogni caso nell’ambito dei media vaticani vedo senz’altro alcuni punti di partenza: c’è un buon sito Internet alla Radio Vaticana e accanto il sito Internet ufficiale della Santa Sede; l’uno si concentra su informazioni d’attualità, l’altro contiene soprattutto documentazione. Sono complementari, ma naturalmente si potrebbe pensare a forme di collaborazione. Si è parlato già di questo, anche se senza decisione".
Con l’arrivo a Roma del cardinale Bertone, l’agenda sarà definita in modo più chiaro. Quel che è certo è che sono possibili delle sorprese.
Die Aufgabe des Staatssekretärs Seiner Heiligkeit
Sept 11, 2006
Interview des designierten Nachfolgers von Kardnal-Staatssekretär Angelo Sodano in der italienischen Tageszeitung "Il Giornale"
ROM, 31. August 2006 (ZENIT.org).- Kardinal Tarcisio Bertone wird nach der Deutschlandreise von Papst Benedikt XVI. am 15. September sein neues Amt als Kardinal-Staatsekretär aufnehmen. In einem Interview mit der Mailänder Zeitung "Il Giornale" vom 29. August stellte sich der designierte Nachfolger von Kardinal Angelo Sodano zum ersten Mal den Fragen des anerkannten "Vatikanisten" Andrea Tornielli.
Die Ernennung Kardinal Bertones stellte den einschneidenden, bisher wichtigsten Schritt Benedikts XVI. für die Zusammenstellung des Kreises seiner engsten Mitarbeiter dar. Wie aus dem Vatikan verlautete, war die Wahl Bertones die erste Personalentscheidung, die der Papst nach seiner Wahl getroffen hatte. Als ehemals engster Mitarbeiter Kardinal Ratzingers in der Glaubenskongregation genießt Bertone das besondere Vertrauen des Papstes.
Die Ernennung des ehemaligen Erzbischofs von Genua steht für eine Erneuerung der inneren Struktur der Kurie. Sie entspricht dem Projekt Benedikts XVI. der Erneuerung der Kirche durch eine Vertiefung der geistlichen Wurzeln des Christentums. Dafür steht die Herkunft Kardinal Bertones aus der Glaubenskongregation.
In seinem Interview fasste der designierte Kardinal-Staatssekretär ihn direkt betreffende Elemente dieser Erneuerung zusammen. So beabsichtigt er, das Gewicht vom "Staatssekretär" zum "Kirchensekretär" zu verlagern. "Ich hoffe", so der Kardinal, "mehr die geistliche Sendung der Kirche betonen zu können, die über Politik und Diplomatie hinausgeht."
Der "wichtigste Aspekt" seines Amtes bestehe darin, dass der "Staatsekretär ein Mann ist, der treu zum Papst steht". In diesem Sinn müsse er "Sprecher des Papstes und Verkünder seiner Botschaften sein und ihm helfen, seine Projekte zu verwirklichen". Der Staatsekretär muss für Kardinal Bertone ein Mitarbeiter sein, "der die Dikasterien der römischen Kurie miteinander verbindet und koordiniert. Gleichzeitig hat er die Kontakte mit allen Vertretern des Heiligen Stuhls auf der ganzen Welt aufrechtzuerhalten." Kurz: Der Staatsekretär ist ein "Mann der Beziehungen", der "Treibriemen des Willens des Papstes".
Die dritte Charakteristik seines Amtes betrifft die weiterzuführende Reform der Kurie. Die bestehenden Strukturen müssten so gestaltet werden, so Kardinal Bertone, dass sie den anstehenden Aufgaben der Kirche immer besser dienten. Dabei sei auch abzuwägen, "ob all das, was vorhanden ist, aufrechterhalten werden soll".
Kardinal Bertone hatte aus nächster Nähe die Phasen der Veröffentlichung des Geheimnisses von Fatima begleitet. Auf die Frage, ob es in diesem Zusammenhang noch Offenbarungen von Katastrophen gäbe, die die Zukunft bedrohen, oder ob schon alles gesagt worden sei, antwortete der Kardinal: "Es gibt keine weiteren Offenbarung zu Fatima. Das dritte Geheimnis wurde vollständig veröffentlicht." Was bevorstehende Katastrophen betrifft, hätten einige behauptet, dass Schwester Lucia aufgrund kommender Desaster verängstigt gewesen sei. Dies sei jedoch nicht zutreffend. Schwester Lucia selbst habe darauf bestanden, derartigem keinen Glauben zu schenken.
Kardinal Bertone war im Jahr 2001 auch an der Rehabilitierung von Erzbischof Milingo beteiligt. Nach dessen spektakulärer Eheschließung mit einem koreanischen Mitglied der Moon-Sekte hatte er die Rückkehr Milingos in den Schoß der Kirche begleitet. Auf eine Frage zum erneuten "Ausbruch" Milingos sowie dessen Äußerungen zum Zölibat sagte Kardinal Bertone, dass er Erzbischof Milingo sehr gut kenne. "Wir müssen vor seiner persönlichen Lebensgeschichte Respekt haben und dürfen die Beziehungen mit ihm nicht abbrechen." Gleichzeitig dürften wir nicht die Hoffung darauf verlieren, dass Milingo in voller Treue zum Papst in die katholische Kirche zurückkehren wird. "Für ihn müssen wir viel beten", fuhr Kardinal Bertone fort. "Ich habe ihn dem Diener Gottes Johannes Paul II. anvertraut."
Die Aufgabe der Kirche innerhalb des internationalen Szenariums besteht gemäß Kardinal Bertone darin, "jeden Menschen dazu aufzufordern, wieder mit Gott anzufangen, um so ein friedvolles und gerechtes Zusammenleben in allen Regionen der Erde zu fördern". In den vergangenen Jahren, so der Kardinal, hätten die Päpste das Wort nicht erhoben, "um die Interessen der Kirche zu verteidigen, sondern die Gerechtigkeit und die Würde des Menschen; die Würde aller Menschen, vor allem die der Schwächsten und derjenigen, die sich gezwungen sehen, unerträgliche Ungerechtigkeiten und Diskriminierungen zu erleiden". Der Friede könne deshalb nicht nur als "Abwesenheit von bewaffneten Konflikten" definiert werden. Er sei vielmehr das Ergebnis "der von Gott selbst der menschlichen Gesellschaft gegebenen Ordnung".
In Bezug auf die Krise im Nahen Osten verwies Kardinal Bertone darauf, dass Papst Benedikt XVI. von drei Rechten gesprochen habe: "dem Recht des Libanons auf seine Integrität als souveränes Land, dem Recht Israels, in Frieden zu leben, und dem Recht der Palästinenser auf ein Vaterland". Der Heilige Vater habe eindringlich an die Verantwortlichen appelliert und festgestellt, "dass es nicht möglich ist, die Gerechtigkeit wieder herzustellen, eine neue Ordnung zu schaffen und einen wahren Frieden zu errichten, wenn man auf das Instrument der Gewalt und der Waffen zurückgreift". Der designierte Kardinal-Staatssekretär begrüßte es, dass Europa nun wieder eine Vermittlerrolle einnimmt, um eine friedlichen Lösung herbeizuführen.
Kardinal Bertone erinnerte in besonderer Weise an die Christen, "die sich zwischen zwei Fronten vorgefunden haben". Wie dies auch in anderen Teilen der Welt der Fall sei, wo Krieg und Gewalt herrschen, zahlten gerade die Christen einen hohen Preis. "Niemand vergesse die Christen des Libanons!", hob Bertone hervor.
Il cardinale inaugura l’atrio del Galliera
Aug 04, 2006
«Farò tesoro dell' esperienza maturata in questi anni a Genova anche come presidente dell' ospedale Galliera», ha detto ieri mattina il cardinale Tarcisio Bertone, a margine dell' inaugurazione del nuovo atrio del nosocomio, di cui è presidente. Bertone infatti è in partenza da Genova per assumere l' incarico di Segretario di Stato della Santa Sede.
(Il Giornale, 28-07-06) «A Roma infatti - ha spiegato - dovrò anche seguire due ospedali, il Bambin Gesù e il San Giovanni Rotondo, che sono direttamente dipendenti dalla Santa Sede». «Per quanto riguarda la visione mondiale del mio nuovo incarico - ha aggiunto - cercherò di fare esperienza del mio passato e di avere anche il supporto di una buona collaborazione. Ho uno staff di collaboratori che è splendido - come ha detto il cardinale Sodano - per cui faremo un bel gioco di squadra». La cerimonia è proseguita tra abbracci, congratulazioni e foto ricordo con tutta la comunità ospedaliera, tra cui i vertici, con il consiglio di amministrazione al gran completo, i primari, il personale paramedico e i volontari. Sulla cerimonia degli addii, che sta impegnando il cardinale in questi giorni, Bertone ha raccontato: «È un rosario di saluti, un' esperienza molto bella, dove posso verificare l' affetto dei genovesi soprattutto di tante famiglie con bambini, che mi faranno rimanere legato a Genova. Della città ho parlato con affetto anche nei giorni scorsi con il Santo Padre in occasione del nostro incontro, anche per organizzare al più presto il suo viaggio nel capoluogo ligure». Nel corso dell' inaugurazione dell' atrio, dai preziosi soffitti ottocenteschi affrescati a nuovo e la statua della Duchessa di Galliera in bella mostra, il direttore generale, Adriano Lagostena, ha spiegato che il nuovo atrio, che sarà riaperto al pubblico il 31 luglio, fa parte del «Progetto accoglienza 2006-2008». «L' obiettivo - ha detto - è quello di ricevere gli utenti in un ambiente gradevole e umanizzato, con la massima efficacia e qualità del servizio». Dopo l' atrio sarà la volta dell' accesso al Pronto Soccorso, mentre le altre ristrutturazioni interesseranno l' accettazione amministrativa, il centro prelievi, l' ingresso del San Filippo, l' ingresso della direzione generale e quello del Padiglione C.
Vaticano anuncia cardeal de Gênova como novo Secretário de Estado
Jul 03, 2006
O Vaticano informou nesta quinta-feira que o papa Bento 16 nomeou o cardeal de Gênova (Itália), Tarcisio Bertone, 71, como seu novo Secretário de Estado. Bertone substitui o cardeal, também italiano, Angelo Sodano, 79, que esteve 15 anos à frente do cargo, o "número dois" da Santa Sé.
(Efe, 22/06/2006) Segundo o comunicado do Vaticano, Bento 16 aceitou a saída de Sodano do cargo, por motivos de idade. Contudo, o Papa pediu para que continuasse à frente da Secretaria de Estado até o dia 15 de setembro de 2006. Neste dia, Bertone será nomeado como novo "número dois" do Vaticano.
O sumo pontífice também nomeou o atual "chanceler" do Vaticano (secretário para as Relações com os Estados), o arcebispo Giovanni Lajolo, como novo titular do "Governatorato" (governo) do Estado da Cidade do Vaticano.
O italiano Lajolo substitui o cardeal Edmund Casimir Szoka, 79, que pediu para sair por motivos de idade.
Bento 16 aceitou a saída de Szoka, mas, assim como Sodano, pediu para que siga como Presidente da Pontifícia Comissão para o Estado da Cidade do Vaticano e presidente do governo até 15 de setembro.
Durante muito tempo, o cardeal Bertone foi o "braço direito" do atual papa, quando Joseph Ratzinger era o cardeal que presidia a Congregação para a Doutrina da Fé. Ele atuou ainda como secretário do ex-Santo Ofício, de 1995 a 2002. Bertone também foi encarregado de preparar a publicação do chamado "terceiro segredo de Fátima", no ano 2000, que se referia, segundo informou o Vaticano, ao atentado sofrido por João Paulo 2º na praça São Pedro, em maio de 1981.
Sodano era o "número dois" do Vaticano há 15 anos. Foi um dos secretários de Estado com mais tempo à frente da Secretária de Estado da Santa Sé.
Napolitano Nomina Card. Bertone Cavaliere Di Gran Croce
Jul 03, 2006
Al cardinal Tarcisio Bertone, arcivescovo di Genova, da poco nominato Segretario di Stato vaticano da Benedetto XVI, carica che assumera' il prossimo 15 settembre, il capo di stato italiano, Giorgio Napolitano ha consegnato le insegne di Cavaliere di Gran Croce dell'Ordine al Merito della Repubblica Italiana. E' accaduto nel corso dell'incontro oggi nel capoluogo ligure tra l'alto prelato e il presidente della repubblica.
Citta' del Vaticano, 30 giu . 2006 (Adnkronos) -Il cardinale ha definito il Capo dello Stato ''uomo di speranza'', i due si sono dati appuntamento a Roma. ''Ho incontrato il presidente Napolitano come vescovo di Genova'', ha detto questa mattina il porporato al termine del colloquio avuto con il presidente della Repubblica Giorgio Napolitano oggi in visita alla citta' di Genova. L'incontro si e' tenuto alle ore 10 presso la Prefettura del capoluogo ligure.
''Ci siamo dati appuntamento a Roma - ha aggiunto il cardinale - ci siamo detti cose belle. E' un uomo di speranza''. Bertone, parlando poi della partita della nazionale di calcio che si disputera' oggi, ha aggiunto: ''Stasera vedro' la partita dell'Italia con l'Ucraina con la speranza che vinca l'Italia''. L'arcivescovo di Genova seguira' l'incontro in televisione in un albergo del centro di Genova insieme al senatore Marcello Pera che sara' nel capoluogo ligure per partecipare a un convegno sul tema della famiglia nel terzo millennio.
Il dibattito e' organizzato da una associazione di area cattolica, ''Iniziativa (per la liberta', il lavoro e la solidarieta')'' guidata da Pietro Canepa, presidente del Parco scientifico e tecnologico della Liguria.
Il cardinale e il presidente tifano Nazionale
Jul 03, 2006
Michele Scandroglio presenta il convegno sulla «Famiglia del terzo millennio»
(Il Giornale, 30-06-06) Segni che toccano profondamente il nervo scoperto di tutti noi. Segni che vanno ricomposti e letti perché diventino impronta distintiva. A latere di un approccio-vita stravolto e sconvolto, l'operazione semplice di riscontro nel quotidiano. Un convegno dunque per ritrovarsi e confrontarsi sul come la traccia economico-politico-culturale dell'oggi impatta una vita-valore della famiglia scontata sui tempi.
Massimi sistemi a parte, domani allo Starhotel President di Corte Lambruschini, ore 18.30, «La famiglia del terzo millennio» sarà l'argomento di conversazione tra il Cardinale Tarcisio Bertone, Arcivescovo di Genova, e il senatore Marcello Pera, già Presidente del Senato, moderatore il professor Cristiano Ciappei, Presidente della Fondazione Rui.
«Abbiamo anticipato l'incontro, in origine alle 20.30, raccogliendo l'invito del cardinale a seguire insieme, dopo la conferenza, la partita della nazionale ai mondiali», spiega Michele Scandroglio, socio fondatore e dirigente de L'Iniziativa, associazione promotrice dell'evento. Un altro segno. Che le parole che verranno sono condivisione e vasi comunicanti. Anche dinanzi al gioco del pallone. Un maxischermo allestito in sala, i relatori in assetto partita e il pubblico. Quello del convegno. Quello che ascolta di "famiglia" e allarga il concetto. «L'appuntamento di domani è il logico corollario ai due precedenti incontri» insiste Scandroglio, che a pelo d'acqua intreccia l'attività politica con la radice forte dell'identità cristiana dell'uomo moderno. Una storia biunivoca da cui non puoi prescindere: «Prendiamo l'incontro su Etica e Finanza dello scorso anno. Non abbiamo forse anticipato quanto è accaduto?». Nessuna demagogia, solo occhi aperti sui punti nevralgici. Quelli della persona che opera nei settori della cosa pubblica. Il riflesso è nel sociale, nei conti devastati dai crac Cirio e Parmalat.
«Poi il confronto sul mondo del bisogno, una fotografia dell'azione svolta dal volontariato, da Henriquet a Bianca Costa. Lo spaccato d'una Genova attenta ad un settore delicato ed essenziale, a uomini e donne che attivano una catena solidale infinita. È questo il miracolo, il nervo che abbiamo voluto scoprire, su cui riflettere e fare riflettere». Oggi lo stesso. Tirano in ballo la famiglia. Quella del terzo millennio, però. Tutt'altra storia. Esperita in cinquat'anni di progresso vertiginoso e carro all'aria di scale-valori e priorità etiche. Scandroglio insiste: «Mai come adesso l'istituzione famigliare si è trovata minacciata nella sua integrità e nel suo radicamento sociale. Prevale la cultura dell'indistinto, che ne auspica la marginalizzazione, se non la sostituzione con forme e modelli primitivi e non funzionali alle più profonde esigenze dell'uomo». Sterza sulla filosofia paludata, su quell'eclettismo-scientismo-pragmatismo-storicismo usati «irrazionalmente contro il modello forte della famiglia».
Ecco quindi l'urgenza del confronto, perché «la necessità di rispondere a tali sfide per la costruzione di una società futura che sia sempre a misura d'uomo e che non può prescindere dal contributo determinante della famiglia naturale, impegni tutti gli uomini di buona volontà».
New Vatican Secretary of State Cardinal Bertone: Statements on Life and Family
Jul 03, 2006
Yesterday the Vatican made official the long-rumoured appointment of Cardinal Tarcisio Bertone, archbishop of Genoa, Italy, as the new Secretary of State, the second highest position in the Vatican next to the Pope himself. The appointment is set to take effect on September 15, 2006 until which time the current Secretary of State, Cardinal Angelo Sodano, will continue in the role.
(VATICAN, June 23, 2006 (LifeSiteNews.com) -) In a letter explaining to the Catholics of the archdiocese over which the Cardinal now presides why he would require the services of their bishop in the Vatican, the Pope praised Cardinal Bertone as "a faithful shepherd, particularly capable of melding pastoral attention and doctrinal preparation." Added Pope Benedict, "It is exactly these characteristics, united with a reciprocal knowledge and trust, matured by years of shared service at the Congregation for the Doctrine of the Faith, which have led me to choose him for the high and delicate charge of the service of the universal Church, at the Holy See."
One of eight children, Cardinal Bertone is thought of by some Vatican experts as a 'hardliner'. John Allen, the well respected though left-leaning Vatican reporter for the notoriously dissident National Catholic Reporter, in his book 'Conclave' describes Bertone as a member of the "Border Patrol," which he describes as "doctrinal conservatives concerned with maintaining the distinctiveness of the Catholic message."
In addition to being heavily involved in addressing the sexual abuse crisis in the Church, Cardinal Bertone, 71, has been outspoken in his defense of life and family.
In a 2001, prior to the Vatican's recent reiteration of the teaching that men with homosexual inclinations should not be permitted to enter seminary, Cardinal Bertone stated in an interview with the Catholic News Service, "persons with a homosexual inclination should not be admitted to the seminary." He explained that while not sinful, the inclination to homosexuality "evokes moral concern" since it is a strong inclination to actions that "are always in themselves evil."
In 2000 then-Archbishop Bertone spoke out strongly against the complacency of Catholics in affluent countries in defending life and family. Speaking to the Pontifical Academy for Life in February of that year, Bertone said: "Unfortunately, in the great societies of today's world, where numerous unjust laws are enforced, many Catholics do not comply adequately with their duty to oppose these laws. The fundamental reasons are the weakness of faith and Christian commitment, and the poor distribution of tasks between pastors and the laity."
In January 2004, Cardinal Bertone took part in an event called "Dialogue in the Cathedral" at the Basilica of St. John Lateran. There the incoming Secretary of State commented on the breakdown of the family and particularly the absence of fathers saying, "If there is no father, the entire architecture of the family is destined to crumble." During the address he commented on the low birthrates in the West saying, "In Genoa, we have the best hospital for infants, but we have no infants."
Recuerdos de estudiante con el profesor Tarcisio Bertone
Jul 03, 2006
Transcurrían los años 1989-1991 y, después de acabar la mili y de pasar seis meses atendiendo los pueblos de Maranchón, Clares, Codes, Balbacil y Ciruelos, el Obispo de nuestro Diócesis decide que marche a estudiar a Roma. Me mandaban a estudiar Pastoral Juvenil y Catequética en la facultad de Ciencias de la Educación de la Universidad Pontificia Salesiana de Roma.
(revistaecclesia.com, Junio 2006) Llegar a Italia, entrar en contacto con el nuevo idioma y empezar las clases fueron tres rápidos instantes que me iniciaron en el contacto con el mundo universitario al que había sido destinado. Me encontré con una universidad llena de fuerza, juventud, modernidad e internacionalidad. En mi clase conté estudiantes de cuarenta y cinco países. Cada facultad estaba organizado en departamentos que cubrían todas las necesidades que un estudiante puede necesitar. Todo en un clima de gran libertad, confianza y familiaridad.
Ciertamente me sorprendió la cercanía del clima organizativo y la modernidad de los proyectos y orientaciones de los diversos currículos. Por las clases fueron pasando los diversos profesores: Mario Midali, Emilio Alberich, Joseph Gevaert, Michelle Pellerey, María Grazia Caputo, Ricardo Tonelli... y otros muchos que siento no poder nombrar, pero que están en mi recuerdo. Entre los profesores que me impartieron clase se encontraba D. Tarcisio Bertone que impartía “Storia della catechesi contemporanea: aspetti legislativi, organizzativi e metodologici”. El profesor Bertone era miembro y partícipe de ese hervidero de cultura y de proyectos de innovación educativa que se fraguaban en la Universidad Salesiana.
Mis recuerdos y mi contacto con el ahora Cardenal y Secretario de Estado del Vaticano, Tarcisio Bertone me evocan unos sentimientos que podemos resumirlos en tres conceptos: profesor universitario, vocación salesiana y hombre de Iglesia.
Como profesor universitario puedo testimoniar su preparación, dedicación y buen hacer como docente.
Como salesiano resalto que él era protagonista, difusor y garante de ese ambiente familiar, cercano y de altura intelectual y de investigación que irradiaba toda la universidad salesiana.
Como hombre de Iglesia decir el gran amor que mostraba hacia todo lo referente a la Iglesia y la fidelidad a las indicaciones y documentos de la Santa Sede. En sus clases de catequética continuamente hacía referencia a los textos del magisterio de la Iglesia y al deber de seguir sus indicaciones.
Al poco tiempo de acabar mis estudios de Roma, me enteré que Tarcisio Bertone había sido nombrado para trabajar en la Congregación para la Doctrina de la Fe y después en estos últimos tres años Cardenal de la ciudad portuaria de Génova.
Acabo con las palabras que el próximo secretario de Estado de la Santa Sede ha pronunciado al hacerse público su nombramiento “Como salesiano y como hombre de Iglesia, estoy acostumbrado a la obediencia”
FIDEL BLASCO CANALEJAS, sacerdote diocesano de Sigüenza-Guadalajara, director del Colegio Episcopal "Sagrada Familia" de Sigüenza
Warum der Erzbischof von Genua (Italien) Staatssekretär wird
Jul 03, 2006
Briefe von Papst Benedikt XVI. und Kardinal Tarcisio Bertone an die Gläubigen in Genua
ROM, 27. Juni 2006 (ZENIT.org).- Am 15. September wird der Heilige Vater den bisherigen Erzbischof von Genua (Italien), Kardinal Tarcisio Bertone, offiziell zum Nachfolger von Kardinal-Staatssekretär Angelo Sodano ernennen.
In einem Schreiben an die Gläubigen der Erzdiözese Genua erklärte Benedikt XVI., warum er sich für Kardinal Bertone entschieden hat.
Im zweiten Schreiben, dass wir an dieser Stelle veröffentlichen, geht Kardinal Bertone auf seine Ernennung ein und fordert die ihm anvertrauten Gläubigen dazu auf, ein intensives Gebetsleben zu führen und den Nachfolger des Apostels Petrus zu unterstützen.
* * *
Liebe Gläubige in Genua,
Friede und Apostolischer Segen!
Ich schreibe Euch anlässlich der Bekanntgabe der Ernennung Eures Erzbischofs zum neuen Staatssekretär.
In den letzten drei Jahren, in denen er die Kirche in Genua geleitet hat, habt Ihr die Talente und Qualitäten zu schätzen gelernt, die ihn zu einem treuen Hirten machen, der die pastorale Sorge und die lehramtliche Ausbildung miteinander zu verbinden weiß.
Genau diese Charakteristiken haben mich – zusammen mit der gegenseitigen Kenntnis und dem Vertrauen, die während der Jahre des gemeinsamen Dienstes in der Glaubenskongregation gereift sind – dazu veranlasst, ihn für den hohen und schwierigen Dienst an der Weltkirche beim Heiligen Stuhl auszuwählen.
Ich weiß, dass ich Kardinal Bertone um ein großes Opfer gebeten haben; ich weiß, dass das Opfer der Gläubigen, die seiner Sorge in Genua anvertraut sind, nicht geringer ist. Aber ich bin mir sicher, dass seine Zuneigung und sein Gebet für Eure Gemeinschaft "ad Petri sedem" ["vor den Stuhl Petri", Anm. d. Übers.] getragen werden. Die Geschichte Eurer Diözese zeichnet sich durch eine großherzige Treue zum Stellvertreter Christi aus, auf die ich mich – auch aufgrund des Namens, den ich für die Ausübung des Petrusamts gewählt habe – berufe: Es handelt sich um den Namen des letzten genuesischen Papstes, der der "Madonna della Guardia" ["wachenden Madonna", Anm. d. Übers] sehr ergeben war. Ihr vertraue ich diese schwierige, aber gnadenreiche Übergangszeit an, denn bei denen, die Gott lieben, führt er stets alles zum Guten (vgl. Röm 8,28).
Eben wegen Eurer treuen und gehorsamen Großherzigkeit werde ich mich anschicken, so bald wie möglich den neuen Nachfolger auf den Stuhl des Heiligen Syrus zu ernennen.
Ich bitte Euch darum, dass Ihr Euch mit mir im Gebet zum Heiligen Geist verbindet, damit er uns in dieser Entscheidung helfe, und ich versichere Euch meines Gedenkens und meines Apostolischen Segens im Gebet um alle Realitäten der Kirche in Genua: für die Hirten, die Gottgeweihten, die Familien, die Jugendlichen, die Kranken.
Genua, am Gedenktag der Heiligen John Fisher und Thomas Morus, den 22 Juni 2006
Liebe Mitarbeiter, liebe Gläubige!
Uns ist der Wille des Heiligen Vaters mitgeteilt worden, mich als Staatssekretär wieder bei sich in Rom zu haben, um "dem Papst unmittelbar bei der Ausübung seines höchsten Amtes" zu helfen, wie es in Art. 39 der Apostolischen Konstitution Pastor Bonus (pdf-Format) von Johannes Paul II. heißt.
Das stellt für mich, der ich in so vielen pastoralen und kulturellen Aktivitäten der Kirche in Genua eingebunden bin, eine kopernikanische Wende dar.
Als Salesianer und als Mann der Kirche bin ich aber an Gehorsam gewöhnt.
Von meinen Studium und dem Leben der Universität, das mich begeisterte und an das ich mich sehnsüchtig erinnere, bin ich in die Erzdiözese Vercelli gesandt worden. Nach lediglich vier Jahren bin ich am 23. Mai 1995 von Kardinal Angelo Sodano wieder nach Rom berufen worden, um Papst Johannes Paul II. in der Kongregation für die Glaubenslehre zu dienen.
Plötzlich und unerwartet wurde ich dann nach Genua geführt: Ich habe diese Kirche lieben gelernt und hier über drei Jahre lang Herz und Mühe eingesetzt, wie der wöchentliche Terminkalender des Erzbischofs bezeugt. Jetzt werde ich nach Rom berufen. Wie sonst auch, bin ich gehorsam und danke Papst Benedikt für das Vertrauen, das er in seinen ehemaligen Mitarbeiter legt.
Ich bitte den Herrn, treu sein und den Papst in dieser verheißungsvollen Zeit der Neuevangelisierung begleiten zu können.
Es ist nun nicht der Augenblick, um von meinem bischöflichen Dienst in Genua Rechenschaft abzulegen oder mich zu verabschieden: Es wird andere Wege geben, um einander im Lauf des Sommers zu begegnen. Ich vertraue meine Zukunft der "Madonna della Guardia" an, die auch vom Zeitschriftenstand der vatikanischen Gärten her über mir wachen wird.
Euch alle und die geliebten Gläubigen bitte ich um brüderliches Verständnis, kindlichen Beistand gegenüber dem Heiligen Vater und stürmisches Gebet.
Tarcisio Card. Bertone
Erzbischof von Genua
El nombramiento del cardenal Tarcisio Bertone como Secretario de Estado llena de satisfacción a la Familia Salesiana de todo el mundo
Jul 03, 2006
El Santo Padre ha aceptado la dimisión de Su Eminencia el Cardenal Angelo Sodano, Secretario de Estado, pero pidiéndole que permanezca en el cargo hasta el 15 de septiembre de 2006. En esa fecha el Santo Padre nombrará a Su Eminencia el Cardenal Tarcisio Bertone, Arzobispo de Génova, como nuevo Secratario de Estado.
Agencia de Noticias Salesianas (ANS, 29/06/2006). El Cardenal Bertone nace el 2 de diciembre de 1934 en Romano Canavese en la provincia de Turín de Pietro Bertone y Pierina Borio. Hace sus estudios medios en Turín, en el oratorio de Valdocco. Atraído por la vocación salesiana entra en el noviciado de Monte Oliveto en Pinerolo. Hace la primera profesión religiosa el 3 de diciembre de 1950.
El día 1 de julio de 1960 recibe la Ordenación Sacerdotal, de manos de Su Excelencia Mons. Albino Mensa, Obispo de Ivrea. Obtiene la Licencia en Teología, en la Facultad Teológica Salesiana de Turín, con una disertación sobre la tolerancia y la libertad religiosa.
Continúa sus estudios en Roma, en el Pontificio Ateneo Salesiano, donde consigue la Licencia y el Doctorado en Derecho Canónico, con la investigación sobre "El gobierno de la Iglesia según el pensamiento de Benedicto XIV - Papa Lambertini (1740-1758)". En 1967 don Bertone es llamado a Roma donde ocupa la cátedra de Teología Moral Especial en el Ateneo Salesiano, que posteriormente, en 1973, se convertiría en la Universidad Pontificia Salesiana" (UPS).
En 1978, por su competencia, fue invitado por el Institutum Utriusque Iuris de la Pontificia Universidad Lateranense como Profesor de "Derecho Público Eclesiástico". Ocupa, durante el sexenio 1979-1985, el cargo de Decano de la Facultad de Derecho Canónico de la UPS. En 1987 es elegido Vice-Rector de la Universidad.
Colabo ra en la última fase de la revisión del Código de Derecho Canónico y desarrolla una intensa actividad de promoción para su recepción en las iglesias particulares. Dirige el grupo de trabajo para la traducción del Código al italiano, con la aprobación de la Conferencia Italiana (Ed. UECI, 1983 y 1984 y UELCI, 1997). Desde los años 80 ejerce, también, un intenso y cualificado servicio a la Santa Sede, en el gobierno central de la Iglesia, como Consultor en distintos Dicasterios de la Curia Romana.
Colabora activamente, sobre todo con la Congregación para la Doctrina de la Fe , en los aspectos teológico-jurídicos. El día 1 de junio de 1989 fue elegido por don Egidio Viganó, Rector Mayor de los Salesianos y Gran Canciller de la Universidad Pontificia Salesiana, Rector Magnífico de la misma. Dos años después, el 4 de junio de 1991, el Papa Juan Pablo II le nombra Arzobispo Metropolitano de Vercelli. Es consagrado el 1 de agosto por Mons. Albino Mensa, Mons. Luigi Bettazzi y Mons. Carlo Cavalla.
El 14 de junio de 1995 Mons. Bertone recibe el nombramiento de Secretario de la Congregación para la Doctrina de la Fe. Juan Pablo II lo encarga de cuidar la publicación de la tercera parte del "secreto" de Fátima. El 10 de diciembre del 2002 es nombrado Arzobispo de Génova, comenzando oficialmente su mandato el 2 de febrero del 2003. El día 21 de octubre de 2003, año 26 del Pontificado de Juan Pablo II, fue creado Cardenal de la Santa Romana Iglesia en el Consistorio de este día con el título "S. Mariae Auxiliatricis in via Tusculana, pro hac vice ad titulum presbyteralem elevatum".
En noviembre del 2003 es hecho miembro de la Congregación para la Doctrina de la Fe "ad quinquennium" y de la Congregación para el Clero "ad quinquennium". La Universidad Católica de Salta, en Argentina, le concede, el 18 de julio de 2005, el Doctorado "Honoris Causa".
La Secretaría de Estado está presidida por un Cardenal que asume el título de Secretario de Estado. Primer colaborador del Papa en el gobierno de la Iglesia universal, el Cardenal Secretario de Estado puede ser considerado el máximo exponente de la actividad diplomática y política de la Santa Sede , representando, en circunstancias especiales, a la misma persona del Sumo Pontificio.
El Cardenal Bertone sucede al Cardenal Ángelo Sodano. El Cardenal Sodano fue elegido por el Papa Juan Pablo II (1978-2005) el día 29 de junio de 1991, terminado su primer mandato con la muerte de este último el 2 de abril de 2005, fue reconfirmado en el cargo el 21 de abril de 2005 por el nuevo Pontífice Benedicto XVI.
«Sulla famiglia è in gioco la civiltà» Il cardinale Bertone partecipa al convegno, poi guarda la partita in tv
Jul 03, 2006
Ieri, allo Starhotel di Corte Lambruschini, che la sala ingoia gli arrivi a ciclo continuo mentre Monsignor Luigi Palletti, vescovo ausiliario di Genova, e Marcello Pera, ex presidente del Senato, si stringono la mano e aprono il dialogo. Monsignore anticipa il cardinale Tarcisio Bertone.
(Il Giornale, 01-07-06) Che arriverà in serata, perché se l'erano promesso di guardare assieme la nazionale ai mondiali. Obiettivo: tracciare i punti della nuova famiglia, quella sui cui s'interroga e provoca l'Associazione culturale L'Iniziativa. «Abbiamo bisogno di capire come si ridisegna la nuova famiglia attraverso il vissuto cristiano e filosofico che tracciano i nostri ospiti» insiste Michele Scandroglio, socio fondatore e responsabile dell'associazione. Ma il pubblico, quello che aspetta di godersi la partita, ha bisogno di riferimenti e spunti. Piero Canepa, presidente de L'Iniziativa, apre il confronto. Cristiano Ciappei, a capo della Fondazione Rui, dipana l'intreccio di fili. Quella sala satura ha bisogno di sentirsi dire da monsignor Palletti che «la famiglia tradizionale va difesa perché dal punto di vista naturale è la cellula su cui si basa la società e sui cui si fonda lo sviluppo dell'uomo». Che «la difesa della famiglia non è solo un fatto di fede, ma un fatto razionale e la società deve riconoscere lì le sue radici». Il senatore Pera annuisce. Lui, filosofo laico di matrice empirista, lui che nel libro scritto con Papa Ratzinger annuncia quest'Europa che si autodistrugge perché continua a rinunciare a valori morali fondanti come la famiglia. «C'è crisi di principi - spiega il senatore di Forza Italia durante l'incontro che ha preceduto il convegno -. Parlo di Pacs e pillola abortiva. Parlo di controriforma scolastica. Su questi temi Forza Italia deve essere ferma ed esplicita. Nessuna paura di apparire conservatori rispetto a principi e valori che sono le nostre radici. Salvo essere riformatori su altre questioni. Non tutti i nostri alleati lo fanno - aggiunge -. Intanto Alleanza Nazionale sta ripensando sé medesima. A Fiuggi s'era data un'identità, adesso c'è un ulteriore aggiornamento. Auspico prendano posizione ferma sui principi». Inevitabile la sterzata sulla politica estera: «Nessuna stampella surrettizia al centrosinistra, il compito dell'opposizione è prepararsi ad essere maggioranza». Un richiamo forte a serrare le fila. Che attraversa le porte chiuse di una faccenda solo politica per allargare ai codici che tutti leggiamo, in cui ci ritroviamo. Sollecitazioni intense che in sede di convegno mostrano l'impasse di questo Terzo Millennio, un post moderno che tiene in sé la fine di un'epoca e un incerto approdo. «Forse è per questo che Papa Ratzinger ha scelto il nome di Benedetto XVI, per chiedere la forza di affrontare un nuovo Medio Evo», provoca infine Ciappei. Quello che ha mutato le coordinate della nuova famiglia, che non possiamo perdere, ma imparare a rileggere.
Vaticano, il cardinale Bertone è il nuovo segretario di Stato
Jun 24, 2006
Bertone affezionato ospite illustre Val d'Aosta
Jun 24, 2006
La Valle d' Aosta ha salutato con “commozione e felicita” la notizia della nomina a Segretario di Stato vaticano del cardinale Tarcisio Bertone, che diventa cosi' il secondo ospite illustre vaticano della regione, dopo il papa Benedetto XVI.
(ANSA) - AOSTA, 22 GIU 2006 - Da diversi anni, infatti, l'alto prelato trascorre a settembre una settimana di vacanza tra le montagne valdostane, proprio nella stessa colonia salesiana di Les Combes, a Introd, dove Benedetto XVI trascorrera' dall' 11 al 28 luglio prossimi, per la seconda estate, le proprie vacanze estive e che e' stata per dieci volte la dimora estiva di Giovanni Paolo II. Un' oasi di pace, a 1.300 metri di altitudine, che ora puo' essere considerata a maggior ragione un 'pezzo di Vaticano'' in territorio valdostano. Il primo a felicitarsi per la nomina del card. Bertone e' infatti stato il presidente della Regione Luciano Caveri che ha espresso anche ''l' auspicio che non si interrompa il rapporto di amicizia e di frequentazione con le montagne valdostane del cardinale Bertone''. Anche l' assessore regionale all' Ambiente Alberto Cerise, guida personale di Giovanni Paolo II e di Bendetto XVI nelle loro escursioni valdostane, spera che ''il presule voglia continuare a scoprire le bellezze della regione dedicando alla passione alpinistica parte delle proprie vacanze''. Ad attendere anche il prossimo settembre il cardinale Bertone nel proprio comune e' il sindaco di Introd, Osvaldo Naudin, che ricorda come il neo Segretario di Stato del Vaticano sia sempre stato ''un ospite discreto, dedito alle escursioni in montagna che ha sempre dimostrato di essere un amico delle nostre montagne''.
Archbishop of Genoa to Succeed Cardinal Sodano
Jun 24, 2006
Benedict XVI has named Cardinal Tarcisio Bertone of Genoa as the next Vatican secretary of state, replacing Cardinal Angelo Sodano who presented his resignation for reasons of age.
VATICAN CITY, JUNE 22, 2006 (Zenit.org).- The Pope has asked Cardinal Sodano to continue in his current post until Sept. 15, the Vatican press office reported today.
"On that occasion, His Holiness will receive the superiors and officials of the Secretariat of State, to thank Cardinal Sodano publicly for his extensive and generous service to the Holy See and to introduce the new secretary of state," affirmed the Vatican note.
After the announcement, Cardinal Sodano published a statement in which he expressed his "gratitude to the Holy Father Benedict XVI, who wishes, despite the limits of my age, to renew the trust that the late Pope John Paul II expressed to me, when calling me to this responsibility 15 years ago."
"From now on, I already anticipate my most fraternal congratulations to my future successor, Cardinal Tarcisio Bertone, to whom I have been united, for a long time, by bonds of esteem and friendship," added the communiqué.
Cardinal Bertone, 71, is from the Piedmont region of Italy. He was born in Romano Canavese, the fifth of eight children.
From his childhood he felt attracted to a Salesian vocation. After making his religious profession in St. John Bosco's religious family, he was ordained a priest at 25.
In 1989 he was appointed rector of the Salesian University in Rome and, in 1991, John Paul II named him archbishop of Vercelli, Italy. In 1995, the Polish Pope appointed him secretary of the Congregation for the Doctrine of the Faith, under the then Cardinal Joseph Ratzinger.
John Paul II entrusted Archbishop Bertone with the publication of the third part of the "secret" of Fatima.
In 2002, he was named archbishop of Genoa and, the following year, John Paul II elevated him to cardinal.
Helped avert war
Cardinal Sodano, 78, is dean of the College of Cardinals. As apostolic nuncio in Chile from 1977 to 1988 he contributed to the success of the papal mediation between that country and Argentina in resolving a territorial dispute that could have ended in war.
In May 1988, John Paul II appointed him secretary of what was then the Church's Public Affairs Council. Since March 1989, with the coming into force of the apostolic constitution "Pastor Bonus," he assumed the title of secretary for relations with states.
In December 1990, John Paul II appointed him pro-secretary of state and on June 29, 1991, secretary of state, the day after he was elevated to cardinal.
On April 30, 2005, Benedict XVI, who had just been elected Pope, confirmed him as Vatican secretary of state.
Relazione al Simposio europeo dei docenti universitari
Jun 24, 2006
Seconda giornata di lavori, oggi, per il IV Simposio europeo dei docenti universitari. Promosso dal Vicariato di Roma e in programma presso l’Università Cattolica del Sacro Cuore, il convegno ha come tema “L’impresa e la costruzione di un nuovo umanesimo” e si pone l’obiettivo di ribadire l’importanza della centralità dell’uomo all’interno delle strutture sociali, economiche e politiche.
(23 giugno 2006 – Radio Vaticana) Umanesimo? Certo sì: lo ribadisce con forza il cardinale Tarcisio Bertone, arcivescovo di Genova e dal 15 settembre nuovo Segretario di Stato Vaticano. Assente ai lavori, la sua relazione è stata letta da don Enrico Dal Covolo, postulatore delle Cause dei Santi per i Salesiani. La Chiesa, si legge nel testo, nella sua missione di salvezza, non cessa di seminare nei solchi di un nuovo umanesimo, perché la fede insegna che la felicità è qualcosa che si riceve, non che si conquista. Essa ci mostra – scrive il cardinale Bertone – che non si può essere felici da soli, ma che bisogna donarsi agli altri in maniera disinteressata, così come Dio si è donato all’uomo. Per costruire una città dell’uomo, che gli permetta di realizzare la sua felicità, la Chiesa e i pontefici propongono un progetto di vita politica umanista-democratico di ispirazione cristiana, che deve basarsi su alcuni principi: il principale è quello della dignità umana in tutte le sue dimensioni, compresa quella trascendente. Nella vita sociale, ribadisce il cardinal Bertone, ogni essere umano deve essere considerato e trattato come persona e mai come oggetto. Segue poi il principio della socialità, che ci dice che l’uomo, come parte limitata dell’umanità, ha il bisogno di essere completato dal confronto con gli altri, soprattutto sulla conoscenza e sull’amore. Infine, il principio dell’animazione cristiana serve a comprendere che il divino non distrugge, ma perfeziona l’umano: per il credente, una nuova civiltà nasce dalla sintesi organica fra valori trascendenti e strutture economiche. Per questo gli Stati sono chiamati a riconoscere l’autorità morale delle comunità religiose e la loro valenza pubblica. Infine, il cardinal Bertone ha ricordato come Giovanni Paolo II fosse un alleato appassionato dell’uomo, della sua sorte, della sua storia. Questo prende in contropiede –scrive il porporato – quanti si immaginano che la Chiesa, predicando il Vangelo, invada i sentieri terrestri. Costoro non si accorgono che il Cielo e la Terra, per l’uomo che cerca la verità, sono tutt’uno. L’ultima citazione del cardinale Bertone è per l’attuale Papa, Benedetto XVI, un uomo che spera, in senso teologico, nell’umanesimo: si tratta di una vocazione umana irrinunciabile, perché il bene dell’uomo si radica in Dio. E di principi basilari dell’umanesimo cristiano ha parlato anche il cardinale Camillo Ruini, presidente della CEI, inaugurando ieri il convegno in Campidoglio. Per il porporato, per dirsi cristiano, l’umanesimo deve avere tre tratti caratteristici:
“Il primo è quello di esaltare la dignità dell’uomo, di ogni singolo uomo, a livello più alto possibile. Il secondo è quello di riconoscere la radicale debolezza e la sua necessità di essere salvato ossia l’impossibilità di autosalvarsi. Il terzo nucleo è relativo alla sfida: mettere in pratica il vincolo di fraternità universale, che riguarda cioè tutti gli uomini, ma al tempo stesso concreto, che unisce l’intera famiglia umana in Cristo”.
Steckbrief: Kardinal Bertone
Jun 24, 2006
Wer ist der künftige Kardinalstaatssekretär des Vatikans? Tarcisio Bertone wurde im Dezember 1934 in einem Dorf in der Provinz Turin geboren; er ist das fünfte von acht Kindern. Mit 16 Jahren trat er in den Salesianerorden ein, studierte dann Philosophie und Theologie in Turin und Rom und erwarb einen Doktor im Kanonischen Recht. Priester wurde er 1960.
(Radio Vatikan, 22.06.06) Nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil arbeitete er an der römischen Salesianer-Hochschule - zunächst als Professor für Moraltheologie, dann als Professor für Kanonisches und Völkerrecht. Dabei arbeitete er auch an der neuen Ausgabe des Kirchenrechts mit. Ende der achtziger Jahre machte ihn Papst Johannes Paul II. zum Erzbischof von Vercelli.
19i95 kam Bertone dann aber nach Rom zurück, und zwar als Sekretär der damals von Kardinal Joseph Ratzinger geleiteten Glaubenskongretation. Sieben Jahre lang war Bertone der engste Mitarbeiter des deutschen Kardinals, dann machte ihn Johannes Paul im Jahr 2003 zum Erzbischof von Genua. An dem Konklave, aus dem Joseph Ratzinger letztes Jahr als Papst hervorging, nahm Bertone als Kardinal teil. Nach drei Jahren in Genua ist der hagere Norditaliener künftig im Staatssekretariat von neuem Joseph Ratzingers - Benedikts - engster Mitarbeiter.
Ordensmann wird Kardinal-Staatssekretär
Jun 24, 2006
Tarcisio Bertone, Salesianer Don Boscos, ist ein alter Vertrauter des Papstes
(orden.de, 22.06.2006) Mit Spannung hatte man seit Monaten den Personalwechsel an der Spitze der vatikanischen Kurie erwartet. Am Donnerstag, 22. Juni, nahm Papst Benedikt XVI. den Rücktritt des verdienten Kardinal-Staatssekretärs Angelo Sodano (78) an und ernannte - für manchen überraschend - seinen früheren Mitarbeiter Tarcisio Bertone SDB (71), zuletzt Kardinal in Genua, ab Mitte September zum Nachfolger. Überraschend, weil erstmals kein Vatikan-Diplomat an die Spitze des zentralen Leitungsorgans des Heiligen Stuhls tritt, sondern ein ausgewiesener Theologe, ein Mann aus dem effizienten, der Jugendarbeit und Pädagogik besonders verpflichteten Orden der Salesianer Don Boscos. Ein Orden, der in jüngster Zeit zunehmend weltkirchlichen Einfluss gewonnen hat.
Als Kardinal-Staatssekretär ist der hoch gewachsene Norditaliener nun der engste Mitarbeiter des Papstes. In seinem Auftrag koordiniert er die beiden Sektionen des Staatssekretariats - die für allgemeine Angelegenheiten und für die Beziehung mit den Staaten, vergleichbar etwa dem Innen- und dem Außenministerium. Bei ihm laufen künftig die Angelegenheiten zusammen, die den täglichen Dienst des Papstes betreffen. Hier werden viele Fäden der vatikanischen Kongregationen, der Räte und der sonstigen Behörde vernetzt, ohne dass deren Autonomie zu sehr eingeschränkt werden soll.
Für diese Aufgaben bringt der am 2. Dezember 1934 in Romano Canavese in der Provinz Turin geborene Bertone exzellente Voraussetzungen mit. Nach seiner Priesterweihe 1960 promovierte er in Kirchenrecht und lehrte anschließend lange Jahre an der Päpstlichen Salesianer-Universität sowie an der Lateran-Universität. Er gehörte zu den Revisoren des 1983 erschienenen neuen Kirchenrechts. 1991 ernannte ihn Johannes Paul II. zum Erzbischof der kleinen piemontesischen Erzdiözese Vercelli, doch schon vier Jahre später wechselte er zur Glaubenskongregation nach Rom.
Bertone, il Cardinale Inflessibile
Jun 24, 2006
Scherza, fa il tifoso e non crede alle «lacrime facili» delle madonnine
(La Stampa, 7/6/2006) ROMA. Dovesse sentenziare sull’umanità, il cardinale Tarcisio Bertone direbbe: «Inflessibile col peccato, misericordioso col peccatore». Il giudizio si appaia alla strepitosa lezione teologica con la quale Maurizio Crippa, sul «Foglio», individuò il senso del nuovo papato all’elezione di Joseph Ratzinger: «E adesso basta con qvesta stronzata che l’inferno è fuoto». Perché la misericordia si applica al peccatore pentito e infatti, esistesse un inferno terrestre, Bertone ci spedirebbe l’ex ministro Roberto Calderoli. «Certe persone andrebbero mandate a fare i lavori forzati in Cirenaica, per capire il valore vero del rispetto», disse quando il leghista sfoderò in televisione la maglietta anti-islamica. Ora che per l’arcivescovo di Genova si parla con insistenza di una nomina a segretario di Stato Vaticano, cioè a premier della Chiesa (per intenderci, con paragone vagamente blasfemo, lui sarebbe Tony Blair, e Benedetto XVI il sovrano, dunque la Regina), una delle poche obiezioni avanzate è la seguente: «Sa poco di diplomazia».
In senso duplice. In senso professionale, cioè non ha girato il mondo a negoziare spazi per l’evangelizzazione, e in senso più andante, cioè non conosce l’arte dello smussare. Quando, da appassionato di calcio, deve commentare lo scandalo recente, non dice robe come «cerchiamo di individuare i colpevoli, chi ha sbagliato dovrà pagare». Dice: «Bisogna fare piazza pulita». Tutti all’inferno. Subito. Alla misericordia si penserà dopo. E allora: è uno inflessibile col peccato e tende a fare piazza pulita. Se si aggiunge che è stato segretario del Sant’Uffizio quando Ratzinger ne era prefetto, e se si aggiunge che il Sant’Uffizio è la derivazione diretta del Sacro Tribunale dell’Inquisizione, il quadro comincia a prendere forma. Ecco, non ci saranno streghe sulle pire, ma nemmeno autobus di linea diretti in Paradiso. Siccome in casi come questi serve il rigore della nota autobiografica, va segnalato che Tarcisio Bertone è l’arcivescovo di Genova.
Prese il posto di Dionigi Tettamanzi (destinato a Milano) all’inizio del 2003. I fedeli, affezionati al predecessore, rinunciarono allo scetticismo quando Bertone si presentò mangiando focaccia e bevendo vino fra i giovani riuniti in piazza. Ora a Genova lo chiamano «il cardinale del sorriso», dal titolo della biografia redatta da un cronista del «Secolo XIX». Tornando da capo: inflessibile, fa piazza pulita, mangia come parla, sorride molto. E poi: ha un curriculum clamoroso, è salesiano, non è ritroso, è un solido teologo. Il curriculum, per punti, è questo: si è licenziato alla facoltà teologica salesiana di Torino con una dissertazione sulla tolleranza e la libertà religiosa; ha completato gli studi al Pontificio ateneo salesiano di Roma; ha insegnato all’Università pontificia e ha diretto la facoltà di Diritto canonico; è stato direttore dei Teologi (1974-1976), decano della facoltà di Diritto canonico (1979-1985), vicerettore dell’Università Pontificia Salesiana (1987-1989).
Va be’, insomma, ci siamo capiti. Perché poi è stato eletto Rettore magnifico dell’Università pontificia salesiana, l’«Università di Don Bosco per i giovani», e ha fatto una quantità di altre cose, come collaborare alla revisione del diritto canonico, o curare per conto di Karol Wojtyla la pubblicazione della terza parte del segreto di Fatima («Il messaggio di Fatima», Libreria Editrice Vaticana, 2000). A dicembre compirà settantadue anni. E’ nato a Romano Canavese (provincia di Torino, diocesi di Ivrea). E siccome in casi come questi, oltre al rigore della nota biografica, serve il tocco umanizzante dello scapestrato in sonno dentro la tonaca, si ricorda che da ragazzo ebbe i carabinieri alla calcagna perché andava per i campi a raccattare le pistole Mauser e i fucili Stein abbandonati dai tedeschi in fuga, e si esercitava al tiro nelle cave.
Si ricorda ancora più spesso che da grandicello, e già arcivescovo a Genova, andò allo stadio per commentare le partite del Genoa e della Sampdoria (e pure della Nazionale) insieme con Gianni Vasino, noto ai tifosi per essere stato uno dei campioni del «Novantesimo minuto» di Paolo Valenti. Gli capitò, nella cedevolezza alla passione, di chiudere una Via Crucis al Marassi inteso come stadio anziché al Marassi inteso come carcere. Uno studiato bifrontismo, che fa tanto prete novecentesco, riassumibile in una conferenza tenuta prima del referendum sulla fecondazione assistita. Le cronache sottolinearono la profondità dell’argomentazione teologico-filosofica e il tocco sdrammatizzante della battuta sulla clonazione: «Sofia Loren è una donna per la quale si potrebbe fare un’eccezione». Oltre il risultato da «risate a denti stretti», imperdibile rubrica della «Settimana enigmistica», c’è lo sforzo. Che poi è quello di inaugurare Euroflora al fianco di Serena Dandini e di Claudia Koll.
O quello di immaginare un’ingerenza del Vaticano sui falegnami attraverso San Giuseppe. O, infine, di suggerire un parallelo fra Ratzinger e il fuoriclasse del football tedesco Franz Beckenbauer. Ma qui di fuoriclasse pare esserci soprattutto Bertone, capace di muoversi fra le linee dell’inflessibilità ricordata all’inizio e quelle del progressismo che gli ha permesso di aggirare in due minuti l’eredità di Tettamanzi. Ha detto di sì alla targa per Carlo Giuliani in piazza Alimonda e ha riconosciuto la possibilità del sesso come linguaggio, e non soltanto come operazione riproduttiva, purché fra coniugi. Ha stretto buone relazioni con Fidel Castro, ed è diventato il tramite per il quale si sta ragionando sulla possibilità di un viaggio pastorale a Cuba di Benedetto XVI, oltre che il tramite dell’adesione del dittatore alla campagna per «Wojtyla santo subito».
In questo modo è passato in secondo piano il suo ruolo di iniziatore e massimo sostenitore della campagna contro «Il codice da Vinci». Lo scorso anno radunò i fedeli a teatro e con una lunghissima lezione elencò gli errori e i falsi del libro che attribuisce a Gesù una corrispondenza amorosa e duratura con la Maddalena. L’«Avvenire», imbarazzato, dedicò all’evento dieci righe. Bertone, implacabile e diretto, di recente ha ripetuto: «Giuda vendette Gesù per quaranta denari (ma non erano trenta?, ndr), qui si vende menzogna pura sulla sua vita per quaranta milioni di dollari». Di nuovo: inflessibile, titolatissimo, tradizionalista ma aperto al nuovo, feroce e spensierato, teologo e calciofilo. Che cosa manca per il profilo perfetto? Manca l’aggancio diretto con Giovanni Paolo II. Che, in effetti, c’è. Come accennato, Bertone è stato il gestore del Terzo segreto di Fatima, ne ha scritto, ne ha parlato confermando che Wojtyla aveva colto un collegamento fra la profezia e il fallito attentato di Alì Agca.
Un sentimento per il soprannaturale cui il cardinale non si è piegato davanti all’eccessiva creduloneria di certi credenti per le molte Madonne grondanti sangue e lacrime, parole severe con cui addolorò e irritò i conduttori e gli ascoltatori di «Radio Maria». E poi: quando monsignor Milingo, dopo il filarino culminato in scandaloso matrimonio con Maria Sung, si ravvedette, raggiunse il papa polacco a Castelgandolfo e gli manifestò contrizione e desiderio di riscatto. Wojtyla lo affidò alle mani salesiane di Bertone, le mani di chi è abituato a girare gli oratori per tirare le orecchie e redimere i giovani gaglioffi. Bertone restituì Milingo alla Chiesa dopo un lungo e scrupoloso lavoro di confessore, e dopo un’ultimo, quasi beffardo ritiro stabilito nell’esotica Zagarolo.
Il cardinal Bertone il successore di Sodano
Jun 21, 2006
IVG l’avea scritto già il 7 di giugno, ora è ufficiale il Cardinal Bertone prende il posto di Sodano alla segrtereria dello Stato Vaticano. Ecco l’articolo pubblicato 10 giorni fa.
(Il Vostro Giornale, 17/06) «Potrebbe giungere nella tarda mattinata di sabato prossimo l’attesa notizia che da qualche mese è causa di pronostici tra i vaticanisti e cioè la nomina, da parte di Papa Benedetto XVI, del nuovo Segretario di Stato che dovrà sostituire l’astigiano Mons. Angelo Sodano. Sodano, succeduto a Mons. Casaroli, fu nominato da Papa Wojitila e da svariati anni ricopre la carica di governo più importante della Santa Sede, dopo quella del Santo Padre. Il candidato più accreditato alla successione è il salesiano cardinale Tarcisio Bertone che attualmente da circa tre anni e mezzo ricopre la carica di Arcivescovo Metropolita di Genova, a capo della Provincia ecclesiastica ligure che copre un territorio ben più vasto di quello appartenente alla Regione Liguria. Il probabile trasferimento di Mons. Bertone in Vaticano è un avvenimento che dunque riguarda da vicino anche tutti i liguri cui, giocoforza, Papa Ratzinger dovrà poi assegnare una nuova guida spirituale. Tarcisio Bertone, di origini canavesane, non è però nuovo alle stanze vaticane, avendo ricoperto nel quinquennio 1995-2000 la carica di Segretario della Congregazione per la Dottrina e per la Fede, l’ex Sant’Uffizio. In pratica in quel quinquennio Mons. Bertone fu il fidato braccio destro dell’allora Prefetto della Congregazione, quel cardinale Ratzinger da un anno assurto al soglio pontificio con il nome di Benedetto XVI. Persona dalla profonda umanità, virtù cui si allenano con vigore i salesiani, Mons. Bertone è pure dotato di un non comune acume intellettuale. L’allora Card. Ratzinger lo notò da subito e gli affidò le cosiddette “ missioni disperate” di pertinenza dell’ufficio, come il compito di riportare nel giusto alveo della Chiesa Apostolica romana, il suggestionato arcivescovo di Lusaka, Mons. Emanuele Milingo, che aveva quasi aderito ad una setta animista, sposandosi con un’ adepta per giunta. Mons. Bertone compì con straordinaria capacità il compito affidatogli e Mons. Milingo tornò nei ranghi. Quando il 10 Dicembre del 2002 Giovanni Paolo II lo volle come successore di Mons. Tettamanzi a Genova, a molti in Vaticano dispiacque provarsi di cotanta raffinatezza intellettuale e senso d’umanità. La volontà papale era però dettata anche dall’esigenza di elevarlo, in tempi ragionevolmente brevi, al soglio cardinalizio ed il 21 Ottobre 2003, Tarcisio Bertone fu “Principe della Chiesa”. Grande esperto di diritto canonico che insegnò per molti anni alla romana Pontificia Università Salesiana, di cui fu anche rettore, pare, le voci indiscrete ne sono addirittura certe, che ora abbia raggiunto il tempo di tornare alla destra del suo mentore, Papa Ratzinger per l’appunto. Il compito che attende il nuovo Segretario di Stato sarà certamente improbo: dialogo con il mondo musulmano moderato e risoluzione della situazione medio- orientale sono temi da far tremare le vene ai polsi ma siamo certi che se il successore di Sodano sarà l’Arcivecovo di Genova, verranno affrontati con il dovuto rigore intellettuale e con la richiesta apertura d’animo. La nostra Chiesa ligure certamente, in caso di perdita di Mons. Bertone, ne soffrirà, soprattutto perché è dal tempo delle dimissioni del Cardinale Giuseppe Siri, per ben 40 anni Metropolita di Genova, che da noi gli Arcivescovi durano non più di un quinquennio. E’ un particolare che la Curia romana farà bene a tenere nella debita considerazione, visto che una Chiesa fragile come quella ligure necessita di mano ferma e duratura.»
Quando l'economia passa dalla bellezza e dalla gratuità
Jun 15, 2006
Possibile parlare di bellezza e gratuità ai rampolli dell’imprenditoria italiana? Ci ha provato il cardinale Tarcisio Bertone, che ieri ha partecipato alla seconda e ultima giornata del convegno dei giovani imprenditori a Santa Margherita Ligure.
(korazym.org, 11/06/2006) Possibile parlare di bellezza e gratuità ai rampolli dell’imprenditoria italiana? Ci ha provato il cardinale Tarcisio Bertone, che ieri ha partecipato alla seconda e ultima giornata del convegno dei giovani imprenditori a Santa Margherita Ligure. Un dialogo franco e anche molto concreto con l’arcivescovo di Genova che ha voluto indicare una via etica dell’economia, capace di mettere al centro l’uomo, rifiutando sia economie assistenzialistiche che economie liberiste o neoliberiste. L’obiettivo è piuttosto costruire vere politiche sociali che ruotino intorno al capitalismo ''personale''.
''L'uomo è l'autore, il centro e il fine di tutta la vita socio-economica, – ha detto Bertone - in questa visione i valori della solidarietà e del bene comune, a loro modo sono un prerequisito dell'efficienza economica”. Richiamandosi poi alla dottrina sociale cristiana, il cardinale ha sostenuto che l'economia sociale ''dovrebbe realizzare un capitalismo - da intendersi, ovviamente, come indicazione di una prospettiva e non di un sistema concreto - democratico popolare, ossia un ambiente della libertà economica che non è oligopolista, ma che ospita il maggior numero possibile di soggetti, consentendo loro di accedere all'imprenditorialità e alla creatività, favorendo una sana concorrenza all'interno di un chiaro quadro normativo”.
La Dottrina Sociale della Chiesa, spiega il porporato, “mentre propone il pluralismo delle forme di proprietà, guardando con un occhio di simpatia soprattutto alle piccole e medie imprese, alla proprietà sociale, sollecita verso un ordinamento che permetta a tutti i lavoratori una partecipazione adeguata al patrimonio produttivo delle aziende, in modo tale che anche la cogestione e la corresponsabilità aziendali vengano attivamente promosse, e completate”.
Gli strumenti? La bellezza e la gratuità, ''valori emergenti'' della società postindustriale. Sia la bellezza artistica che la bellezza naturale, ha rilevato Bertone, sono ormai un valore sempre più condiviso e ''capace di indurre comportamenti collettivi rilevanti e di generare dinamiche importanti in termini di mobilità, di impiego del tempo libero, di fruizione culturale, di stili di vita, nonché di creazione di opportunità economiche e lavorative”. ''La gratuità – spiega il cardinale - non implica il cancellamento ma un qualche ridimensionamento di quella preminenza dell'homo oeconomicus e della stessa attività produttiva-lavorativa che è stata al centro delle società industriali e che è ancora fortemente caratterizzante delle logiche socioeconomiche e culturali dei sistemi postindustriali. Il punto non è quindi di abolire la nostra modernità fatta di mercato e di politiche economiche e di molte altre cose, ma semmai di capire come il valore della gratuità può apportare linfa a questa società, e non solo ai singoli che ne fanno parte e che possono maturare nel loro privato atteggiamenti ad essa orientati''.
Alla luce di queste considerazioni ''ogni professionista, ogni operatore sociale è chiamato a incarnare, nella pubblica amministrazione o nel più semplice rapporto di lavoro o di scambio di merci, la sua originaria responsabilità verso il cittadino che si rivolge a lui - sovente sprovveduto, o intimorito, o bisognoso di informazioni o assistenza - non trattandolo come un anonimo utente, o peggio, come una pratica da sbrigare, ma come persona portatrice di una identità e di una storia''. Il cardinale Bertone ha concluso il suo intervento al convegno dei Giovani Industriali, rilevando come sia proprio papa Benedetto XVI a formulare la proposta di un percorso di una stagione nuova nella vita del mondo puntando la propria scommessa sull'amore, tema della sua enciclica programmatica. Seguendo la riflessione dell'attuale papa, secondo Bertone, credenti e non credenti potrebbero trovare vie nuove per superare le attuali mortati tensioni internazionali.
Tarcisio Bertone è il nuovo Segretario di Stato. La nomina a breve
Jun 15, 2006
Tarcisio Bertone, cardinale arcivescovo di Genova, "al 90%" sarà presto il nuovo segretario di Stato di papa Benedetto XVI.
(canali.libero.it, 10.06.2006) Lo annunciano ad Affari fonti interne alla Curia, precisando che la nomina "potrebbe avvenire anche il 29 giugno, festa di San Pietro e Paolo". Trionfa dunque, nell'intricata corsa alla successione ad Angelo Sodano, ormai in via di pensionamento da qualche anno e prorogato da papa Ratzinger, il settantenne porporato, ex numero due dell'allora prefetto della Congregazione per la Dottrina della Chiesa. Vercellese, alto e distinto, Bertone è un canonista molto preparato e altrettanto severo, capace di dirimere questioni molto complesse in modo netto.
Non è insomma un diplomatico, ma un buon esecutore delle decisioni che arriveranno dall'Appartamento papale. Del resto non è un mistero: l'attuale Pontefice e l'uscente Segretario di Stato, sorta di 'primo ministro' vaticano, non si amano molto. Sodano, in passato Nunzio (cioè ambasciatore) nel Cile di Pinochet, figlio di un ex deputato democristiano e con velleità papali nel corso dell'ultimo Conclave, è entrato in urto con Ratzinger già sotto il pontificato di Giovanni Paolo II: troppo rigoroso il tedesco, troppo diplomatico l'italiano, che tra l'altro sotto Wojtyla difese padre Maciel, fondatore dei Legionari di Cristo accusato di pedofilia e di recente punito da Ratzinger con la condanna al silenzio.
E adesso Benedetto XVI, dopo aver iniziato a rimuovere personaggi di spicco, trasferiti o promossi (come don Stanislao Dziwisz, segretario di papa Wojtyla, o come il cardinale Crescenzio Sepe, 'promosso' a Napoli), sta procedendo alla riforma della Curia. Prima di tutto dagli uomini, poi seguirà - a quanto pare - un provvedimento legislativo con cui accorperà dei Pontifici consigli (alcuni troppo simili, a suo parere) e potrebbe ridurre il personale vaticano.
Interessante sottilineare come le prime nomine siano state prese per l'ex Sant'Uffizio, con la nomina di William Levada, ex arcivescovo di Los Angeles e ora cardinale, un non teologo chiamato a giudicare sulle controversie teologiche, e la Segreteria di Stato. Dove il Papa riafferma ancora una volta il principio chiave della sua 'pulizia' nella Chiesa: occorrono uomini al servizio del Pontefice, che seguano la sua linea senza uscire troppo dai ranghi come sotto il passato pontefice. Non devono soprattutto essere presenzialisti: parlerà il Papa per loro.
E Bertone, che non partecipa a talk show ed è stato cronista/tifoso per un paio di partite della sua amata Juve, sembra proprio l'uomo adatto per lui. Ancora all'insegna della sobrietà, come vuole il più discreto stile del Papa venuto dalla Germania. Dulcis in fundo: occorrerà dare un successore all'arcivescovo di Palermo, cardinale Salvatore De Giorgi. Secondo molti sarà un prelato siciliano a prendere il posto del porporato pugliese: l'arcivescovo di Monreale Cataldo Naro. Che diventerebbe cardinale abbastanza giovane (appena 55 anni): un possibile nuovo aiuto per il governo di Ratzinger.
Al via i Mondiali di Calcio
Jun 12, 2006
Ore 18.00, Stadio di Monaco di Baviera, Allianz Arena: l’incontro tra Germania e Costa Rica dà il via ai Campionati Mondiali di Calcio. Sono 32 le squadre che partecipano alla manifestazione. E stamani, nella cattedrale di Monaco, si è svolta la celebrazione ecumenica promossa dalla Chiesa cattolica e da quella evangelica.
(09 giugno 2006 – Radio Vaticana) Ma sui Campionati Mondiali di Calcio ascoltiamo la riflessione del cardinale Tarcisio Bertone, arcivescovo di Genova. L’intervista è di Luca Collodi.
R. – Il calcio è uno sport molto popolare ed è entrato ormai nelle tradizioni di ogni Paese, anche dei Paesi che erano più lontani da questa esperienza che sembrava più appartenere alle società europee. Credo che questo rappresenti un aspetto della globalizzazione dello sport e che quindi pone esigenze maggiori di lealtà, di virtù sportive, ma anche di solidarietà, di sana competizione, come pure di riconciliazione, perché può essere un momento di confronto pacifico fra gli Stati che sono politicamente molto diversi fra loro e talora, in altri campi, in conflitto fra di loro.
D. – Quali sono i valori in gioco, secondo lei?
R. – Anzitutto la capacità dell’uomo di confrontarsi con altri fratelli, con esponenti di altre nazioni, di altre estrazioni culturali, politiche e sociali, ma per una finalità sanamente competitiva ed anche per affermare le virtù umane, anzitutto il dominio di sé, il rapporto leale con gli altri e il rapporto anche di solidarietà. Io penso ad una bellissima poesia di Michel Quoist sul gioco di squadra e penso che il regista di questo grande gioco di squadra, che è il gioco di moltitudini immense anche se di squadre circoscritte, è Dio che ci ha dato la capacità di mettere in atto le nostre potenzialità, le nostre capacità e i nostri talenti, ma sempre nel rispetto degli altri e quindi nella condivisione di medesimi obiettivi di moralità, di solidarietà e di amicizia.
D. – Dopo le note vicende del calcio italiano, la Nazionale italiana – secondo lei - sarà accolta con simpatia dagli sportivi che saranno in Germania?
R. – Io credo di sì, soprattutto dagli italiani che lavorano in Germania: in questo momento dobbiamo pensare ai valori in campo, lasciandoci alle spalle tutti i problemi, anche se - senza dubbio - dobbiamo fare un esame di coscienza su quanto accaduto. Ora dobbiamo pensare soprattutto ai valori morali, ai valori umani e dare il meglio. Spero che la Nazionale italiana si faccia onore come sempre, magari segretamente auspicando di poter rivivere l’evento dei Mondiali dell’82, che ci ha appassionati ed esaltati tutti.
Bertone fa e disfa le valigie di Tarcisio Bertone
Jun 12, 2006
Forse la settimana prossima il nuovo incarico. Potrebbe andare anche alla Cei.
(Il Giornale, 10-06-06) Ore decisive per il futuro del cardinale Tarcisio Bertone. Da domani in poi, ogni giorno potrebbe essere decisivo (anche se molto probabilmente la decisione arriverà non prima della prossima settimana) per conoscere il nuovo incarico che Papa Benedetto XVI intende affidare all’attuale arcivescovo di Genova. L’ipotesi che Bertone possa essere chiamato alla segreteria di Stato vaticana resta la più probabile, ma in questo momento non sono neppure esclusi altri colpi di scena.
Il rinnovamento dei vertici della Chiesa coinvolge molti alti prelati e le cariche da assegnare sono diverse. Tra le possibili soluzioni, pur se al momento ancora remote, ce n’è anche una che porta Bertone a... Genova. Il Papa deve infatti trovare anche un porporato di fiducia cui affidare la guida della Cei, la conferenza episcopale, incarico per il quale non è necessaria la presenza in un ufficio romano. E Tarcisio Bertone avrebbe tutte le carte in regola per succerere a Camillo Ruini.
E lui, il diretto interessato, come reagisce? Sorride e risponde con una battuta ai giornalisti. «A Roma vado anche due volte a settimana - scherza il porporato - e la valigia è una piccola 24 ore, sempre pronta: le suore sanno cosa metterci dentro». Un modo cortese per eludere i quesiti sempre più pressanti: è vero che lascerà Genova?
Accadrà prima o dopo l'estate? Cosa pensa dell'ipotesi di diventare «primo ministro» del Papa? «Tutto questo è nella mente di Dio e del Pontefice - risponde - il resto sono ipotesi fatte dalla stampa, possibilità, illazioni. Io non ho ancora ricevuto alcuna comunicazione ufficiale, non so niente di preciso».
Bertone in pole position per la successione a Sodano
Jun 05, 2006
Nei prossimi giorni e nelle prossime settimane continuerà il ricambio già avviato dal Pontefice ai vertici della Curia.
(La Padania, 03/06/2006) Città del Vaticano - L’attesa si concentra in particolare sulla Segreteria di Stato, ma c'è attesa anche per ulteriori accorpamenti di dicasteri e quindi per successive nomine. Per quel che riguarda la Segreteria di Stato il cardinale Angelo Sodano dovrebbe essere prossimo a lasciare l’incarico. Sodano ha compiuto 78 anni; 75 è il limite oltre il quale bisogna rassegnare le dimissioni, Sodano quindi è già tre anni oltre quella soglia e a novembre ne compirà 79.
Del resto poco più di un anno fa Benedetto XVI lo confermò nel suo incarico come fece per tutti gli altri capi dicastero della Curia. Concluso l’anno di decantazione e di studio, il Papa ha deciso di passare alla fase delle scelte. Fra i nomi in lizza per la Segreteria di Stato spiccano quelli di alcuni porporati oggi alla testa di diocesi o di dicasteri vaticani di primo piano. Dall’arcivescovo di Genova Tarcisio Bertone, al prefetto della Congregazione per i vescovi Giovanni Battista Re al Patriarca di Venezia Angelo Scola.
Bertone, 72 anni, oggi alla guida della diocesi genovese, è stato per diversi anni segretario della Congregazione per dottrina della fede quando questa era governata dal cardinale Jospeh Ratzinger. In tal modo si ricostituirebbe ai vertici della Chiesa il binomio Ratzinger-Bertone che ha già guidato con successo nell’era Wojtyla l'ex Sant'Uffizio; si tratterebbe di una scelta comprensibile nel senso di un rafforzamento della linea di più stretta osservanza ratzingeriana al vertice della Curia. Bertone del resto riassume in sè sia l’esperienza teologica che quella diplomatica e, da quando è stato nominato da Giovanni Paolo II alla guida della diocesi di Genova alla fine del 2002, anche quella pastorale. Certo l’eventuale partenza di Bertone da Genova lascerebbe libera l’importante casella della diocesi ligure. Fra le personalità di spicco in luce per l’incarico di Segretario di Stato c'è il cardinale Giovanni Battista Re, anch’egli di 72 anni, attuale prefetto della Congregazione dei vescovi. Re è stato a lungo considerato il candidato ideale per l'incarico di Segretario di Stato data la sua lunga esperienza in Curia e la forte conoscenza della diplomazia e anche della Chiesa universale, inoltre è già stato in Segreteria di Stato dove ha ricoperto l’incarico di Sostituto per gli Affari Generali della Segreteria di Stato.
In seconda battuta vanno annoverati uomini pure di rilievo come il Patriarca di Venezia, il cardinale Angelo Scola, che già ha avuto un ruolo di primo piano nell’ultimo sinodo generale dei vescovi che si è tenuto in ottobre in Vaticano ed è teologo stimato. Quindi il cardinale Attilio Nicora, presidente dell’Apsa, (Amministrazione del patrimonio della sede apostolica) uomo cui il Papa ha affidato il progetto di riorganizzazione e riforma della Curia.
Infine c'è da considerare la via diplomatica. Potrebbe essere anche questa la scelta del Papa: porre al vertice della struttura curiale un uomo forte soprattutto sotto il profilo diplomatico. In tal senso oltre alla candidatura dell’attuale “ministro degli esteri” vaticano, mons. Giovanni Lajolo, c'è anche un altro nome che è comparso più volte fra i candidati alla successione di Sodano, è quello di mons. Fortunato Baldelli, attuale nunzio apostolico a Parigi.
Il quadro insomma è articolato, mentre si prospettano novità che possono riguardare altri dicasteri e soprattutto nuove fasi nella riorganizzazione della Curia.Il Papa, nelle prossime settimane, potrebbe infatti procedere ad ulteriori accorpamenti dei dicasteri vaticani; il cambiamento dovrebbe riguardare in modo particolare i Pontifici consigli. Fino ad oggi il Papa ha assorbito il Pontificio consiglio per il dialogo interreligioso in quello per la cultura, e quello dei migranti sotto il Pontificio consiglio giustizia e pace.
Già da tre anni il Segretario di Stato ha oltrepassato l’età massima che fa scattare il “pensionamento” per i prelati.
Sería inminente el relevo del cardenal Sodano en la Santa Sede
Jun 05, 2006
El Papa designaría en su reemplazo a monseñor Bertone, hombre de su confianza.
(La Nación, 2 de junio de 2006) ROMA.- Las indiscreciones indican que ha llegado el momento de grandes cambios en el Vaticano, donde es inminente el reemplazo del número dos del Papa, el cardenal Angelo Sodano, secretario de Estado de la Santa Sede.
Desde el Oltretevere -del otro lado del Tíber, una forma de llamar al Vaticano-, las voces de altas fuentes vaticanas, que incluyen cardenales europeos, coinciden en señalar que muy probablemente el elegido para ocupar este cargo es el cardenal Tarcisio Bertone, arzobispo de Génova y durante siete años secretario de la Congregación de la Doctrina de la Fe, donde fue el segundo de Joseph Ratzinger.
La designación, que podría darse este sábado o el próximo, seguramente tendrá lugar antes del fin de junio. Para el vaticanista de Il Messaggero, Orazio Petrosillo, podría ser el 29 de este mes, fiesta de San Pedro y Pablo. Ese mismo día, pero de 1991, Sodano fue designado primer ministro del Papa por Juan Pablo II.
"La fecha del anuncio iba a ser el 3 de junio, pero parece que Sodano le pidió al Santo Padre dos semanas más para poner sus papeles en orden", dijo a LA NACION una fuente.
En el poder desde hace casi quince años, Sodano es uno de los secretarios de Estado que más tiempo ha estado en su cargo en la historia de la Iglesia Católica. De gran influencia, sobre todo en los últimos tiempos de Juan Pablo II, Sodano fue nuncio en Chile durante diez años -entre 1977 y 1988- y cumplirá 79 años en noviembre próximo. A raíz de su estrecha amistad con el ex embajador menemista ante la Santa Sede, Esteban Caselli, el actual secretario de Estado es una figura controvertida, poco querida por gran parte del episcopado argentino, que verá con buenos ojos su reemplazo.
Los nombres del Papa
Más allá de que muy poco se filtra del refaccionado despacho del tercer piso del Palacio Apostólico de Benedicto XVI, un papa reservado como pocos, que se ha tomado su tiempo para decidir cambios estratégicos en la Curia, la mayoría de los vaticanistas apuesta que será Bertone quien tome su lugar.
Si se analizan los tres nombramientos más importantes hechos hasta ahora por el papa Ratzinger, en efecto, se deduce que quiere rodearse de personas de extrema confianza.
Tal es el caso del cardenal William Levada, nombrado por Benedicto XVI en mayo del año último al frente de la Congregación para la Doctrina de la Fe (que Ratzinger encabezó desde noviembre de 1981 hasta abril de 2005); de monseñor Malcolm Ranjith como secretario de la Congregación para el Culto Divino, designado en diciembre pasado, y del cardenal de la India, Ivan Dias, al frente de la Congregación para la Evangelización de los Pueblos en lugar del cardenal Crescenzio Sepe, designado arzobispo de Nápoles.
"Se trata de hombres que el Papa conoce muy bien y en los que confía plenamente, que siempre apoyaron sus visiones teológicas, como por ejemplo su controvertida declaración Dominus Iesus sobre la unicidad salvífica de Jesucristo y de la Iglesia, de agosto de 2000", explicó un vaticanista a LA NACION. "Para el secretario de Estado debe haber apuntado a un perfil parecido, y Bertone, que fue su brazo derecho en la Congregación de la Doctrina de la Fe, goza totalmente de la confianza del Papa y es un hombre ejecutivo, eficiente, que reúne esas cualidades", agregó.
Si bien Bertone, salesiano que estuvo en la Argentina en julio pasado, que es un tifoso del fútbol y crítico acérrimo de "El Código Da Vinci", está en pole position para convertirse en el segundo de Benedicto XVI, también puede haber sorpresas. En medio de gran expectativa por el "gran cambio" en el Vaticano, circulan, además, los nombres del cardenal Giovanni Battista Re, prefecto de la Congregación para los Obispos; del cardenal Attilio Nicora, presidente del Apsa (Administración del Patrimonio de la Sede Apostólica) y del actual nuncio en París, monseñor Fortunato Baldelli.
También se habla con insistencia del reemplazo del actual secretario para las Relaciones con los Estados, monseñor Giovanni Lajolo (el "canciller" del Vaticano), que sería designado al frente del Gobierno de la Ciudad del Vaticano. Monseñor Baldelli podría ser el nuevo canciller de la Santa Sede.
Y se menciona, además, una posible salida del ultraconservador cardenal colombiano Darío Castrillón Hoyos, prefecto de la Congregación del Clero: el cardenal peruano Luis Cipriani, primer purpurado del Opus Dei, podría tomar su puesto.
Por Elisabetta Piqué
Corresponsal en Italia
El futuro de monseñor Sandri
ROMA (De nuestra corresponsal).- Si bien hace unos meses también se lo mencionó como posible reemplazante del cardenal Sodano al arzobispo argentino Leonardo Sandri, la opinión generalizada es que mantendrá su cargo de sustituto de la secretaría de Estado por un tiempo, y que después será designado como cabeza de alguna congregación -lo que le podría significar un eventual birrete cardenalicio-, o para una nunciatura. Monseñor Sandri, de 62 años, cumplió funciones en el servicio diplomático de la Santa Sede y fue nuncio apostólico en Venezuela.
Der neue Staatssekretär
Jun 05, 2006
Die argentinische Zeitung ‘La Nación’ kennt den Namen des neuen zweiten Mannes im Vatikan.
(kreuz.net, 03. Juni 2006) Vatikan - Schon länger wird in Rom die Ablösung des gegenwärtigen Staatssekretärs Angelo Kardinal Sodano (78) erwartet.
Nach Angaben der argentinischen Tageszeitung ‘La Nación’ steht der Papst kurz davor, den Erzbischof von Genua, Tarcisio Kardinal Bertone (71), als Nachfolger von Kardinal Sodano zu bestimmen.
Kardinal Bertone ist ein Salesianer Don Boscos. Vor seiner Ernennung zum Kardinal war er unter Kardinal Ratzinger sieben Jahre lang der zweite Mann in der Glaubenskongregation.
Die Ernennung könnte nächsten Samstag, jedoch spätestens bis Ende des Monats bekanntgegeben werden.
Ein mögliches Datum wäre der 29. Juni – das römische Hochfest von Peter und Paul – an dem Papst Johannes Paul II. im Jahr 1991 die Ernennung des gegenwärtigen Staatssekretärs bekanntgab.
Doch nachdem der Name des neuen Staatssekretärs schon bekannt ist, dürfte der Papst nicht so lange warten.
Nach vatikanischen Indiskretionen soll die Ernennung für heute vorgesehen gewesen sein. Der Papst habe aber Kardinal Sodano noch weitere zwei Wochen gewährt, um seinen Schreibtisch aufzuräumen und seine Geschäfte bis zur Sommerpause zu führen.
Kardinal Sodano ist einer der Staatssekretäre, die am längsten gedient haben. Vor allem in den letzten Jahren von Papst Johannes Paul II. war sein Einfluß beträchtlich.
Im kommenden November wird er sein 79. Lebensjahr erfüllen. In den Jahren 1977 bis 1988 war der damalige Erzbischof Nuntius in Chile.
Für das Amt des Staatssekretärs waren in der Vergangenheit auch der Präfekt der Bischofskongregation, Giovanni Battista Kardinal Re, der Präsident der Verwaltung des Vermögens des Heiligen Stuhls, Attilio Kardinal Nicora oder der gegenwärtige Nuntius in Paris, Erzbischof Fortunato Baldelli ins Spiel gebracht worden.
In Rom halten sich auch Stimmen, die von einer Ablösung des gegenwärtigen Sekretärs für die Beziehungen zu den Staaten, Erzbischof Giovanni Lajolo, sprechen. Mons Lajolo soll neuer Präsident der Verwaltung des Vatikanstaates werden.
Sein gegenwärtiges Amt könnte Mons. Baldelli übernehmen.
Ebenso könnte der Präfekt der Kleruskongregation, Darío Kardinal Castrillón Hoyos, durch den gegenwärtigen Opus-Dei-Erzbischof vom Lima in Peru, Luis Kardinal Cipriani, ersetzt werden.
Il Cardinale Bertone in Consiglio Regionale: giovani, famiglia e lavoro sono i vostri obiettivi
May 17, 2006
"Giovani, famiglia e lavoro sono le tre parole chiave, le consegne. Sono i vostri grandi obbiettivi. Perché solo la stabilità del loro futuro può permettere ai giovani di crearsi una famiglia. Il lavoro nelle aziende va salvaguardato, mentre tutto il resto viene dopo".
(Radio Amicizia, 12 mag 2006) Con queste parole, nella sala affollatissima del Consiglio regionale, il cardinale Tarcisio Bertone ha chiuso stamani l'omelia della messa dedicata ai dipendenti dell' ente.
"Noi ci poniamo come obbiettivo il bene della persona, della comunità, del paese - ha aggiunto rivolgendosi agli amministratori regionali - e, aldilà dei contrasti, bisogna convergere verso un obbiettivo comune. Il re, o qualsiasi governo sia, deve essere di servizio alla comunità per il bene comune. E questo significa realizzare e svolgere la propria missione secondo il cuore di Dio".
Rosa Mystica a Euroflora: il commento del Cardinale Bertone
Apr 30, 2006
Taglio del nastro stamani per Euroflora 2006, la manifestazione che con circa due milioni di piante e la presenza di tremila operatori ha trasformato la Fiera di Genova in 15 ettari di giardini incantati, tra fontane, cascate e pareti d'acqua, dove da oggi al primo maggio si attendono circa 700 mila visitatori.
(Radio Amicizia, 21 apr 2006) All'inaugurazione era presente l'arcivescovo di Genova, il cardinal Bertone che ha portato una benedizione alla manifestazione, testimonial insieme all'attrice Claudia Koll della "rosa mystica". Soffermandosi all'allestimento dei giardini Vaticani nello stand della Liguria, Bertone ha detto: "sono molto lieto di rappresentare il mondo dei visitatori che rimangono ammirati davanti a questa creazione della rosa Mystica che ha motivazione altamente spirituale ed un significativo omaggio alla Madonna immacolata nel 150/mo dalla proclamazione del Dogma. In questa manifestazione vedo una sinergia tra le invenzioni di Dio, che ha riempito il mondo della bellezza dei fiori e delle piante, e l'intelligenza dell'uomo, che opera queste creazioni per la gioia del cuore".
Benedetto XVI sta insegnando ai cattolici a recuperare l'identità cristiana
Apr 21, 2006
Benedetto XVI sta insegnando ai cattolici a "recuperare l'identità cristiana nella sua autenticità" e "a confermare l'intelligibilità della fede in un contesto di secolarismo diffuso". A "trovare la verità".
(Radio Amicizia, 19 apr 2006) Ad un anno dall'elezione di Papa Ratzinger, il cardinale di Genova, Tarcisio Bertone, già collaboratore del pontefice quando era a capo dell'ex Sant'Uffizio, in una intervista all'Ansa, analizza i cardini del nuovo pontificato, mettendone in luce le sfide per rilanciare il cristianesimo come risposta alle attese del mondo.
Papa Ratzinger considera 'la dittatura del relativismo' un reale pericolo per la fede, perché? "Secondo il cardinale Ratzinger e quindi secondo Benedetto XVI - risponde il cardinale - il relativismo è diventato effettivamente il problema fondamentale della fede dei nostri giorni. Esso non si esprime solo come una forma di rassegnazione di fronte alla verità irraggiungibile, ma si definisce anche positivamente, ricorrendo alle idee di tolleranza, conoscenza dialogica e libertà che erano state coartate dalla concezione di una verità universalmente valida". Benché in ambito sociale non si possa "negare al relativismo una qualche legittimità, se viene adottato sul piano della teologia e dell'etica - aggiunge Bertone - porta all'abolizione della cristologia, cioé a negare che vi sia una verità vincolante e valida nella storia stessa, nella figura di Cristo e nella fede della Chiesa, e diventa quindi l'opposto della conversione e della missione".
Il Cardinale Bertone incontra gli studenti della Facoltà di Scienze Politiche
Apr 03, 2006
L'emergenza dell'educazione e l'importanza di sottolineare le radici cristiane dell'Europa, il ruolo della Chiesa nella società e il difficile compito di preti e genitori contro la falsa cultura proposta dai media.
(Radio Amicizia, 30 mar 2006) E' stato un incontro-dibattito a 360 gradi, quello che stamattina all'Albergo dei Poveri ha visto come protagonista l'arcivescovo di Genova, cardinale Tarcisio Bertone, che si è intrattenuto per oltre un'ora con gli studenti di Scienze Politiche che l'avevano invitato.
L'arcivescovo ha risposto a ruota libera a tutte le domande poste dagli oltre duecento studenti che hanno affollato l'aula 3, puntando la sua attenzione sulla necessità di formare un'Europa veramente democratica e che non scordi le sue radici cristiane, "venute prima e originanti dell'Illuminismo, citato nella bozza della Costituzione". Poi Bertone ha parlato di educazione e della difficoltà di diffondere tra i giovani i dettami del cattolicesimo. "Oggi educare è difficile, perché le agenzie educative fondamentali non riescono a contrastare la sovraesposizione ai media dei ragazzi - ha detto il cardinale -. E' complicatissimo anche fare catechismo. Abbiamo i bambini soltanto due ore la settimana: mi dite voi come possiamo purificare chi ci troviamo di fronte da 15 ore di bombardamenti televisivi?". Ad una ragazza che gli denunciava la quasi totale "assenza" di guide capaci di educare negli ambienti frequentati dai ragazzi, Bertone ha risposto guardando ai problemi in questo senso della stessa Chiesa locale. "Anche i preti oggi rinunciano ad educare - ha detto -, penso anche ad alcuni sacerdoti di questa diocesi, che pur accogliendo tutti in maniera fraterna, non danno alcun indirizzo di comportamento, permettendo a ognuno di fare ciò che vuole".
Il cardinale Tarcisio Bertone inaugura al Galliera unica apparecchiatura presente in Liguria
Mar 18, 2006
Inaugurato oggi all'Ospedale Galliera il primo sistema di Tomografia ad Emissione di Positroni computerizzato della Liguria. A presenziare all'inaugurazione Sua Eminenza il Cardinale Tarcisio Bertone.
(Liguria Notizie, 11/3/2006) Genova. Si tratta di una moderna tecnica di medicina nucleare che permette di localizzare con precisione, all'interno del cervello o di altri organi del corpo, una sostanza marcata con un radioisotopo che emette positroni, sostanza precedentemente somministrata al paziente. In pratica la nuova apparecchiatura racchiude le tecnologie Pet e Tac consentendo di effettuare uno degli esami diagnostici più importanti per localizzare in fase estremamente precoce l'estensione del tumore e la sua eventuale posizione per ottimizzare la cura terapeurica.
“Deprecabile riparto fondi senza anziani”
Mar 04, 2006
L’arcivescovo di Genova, cardinale Tarcisio Bertone, è sceso in campo contro l’ipotesi del ministro Storace di modificare i criteri per il riparto del fondo sanitario e alla Messa per la Giornata del malato, celebrata lo scorso 11 febbraio, ha definito “deprecabile che nella ripartizione della spesa sanitaria si voglia tenere conto solo del numero delle persone e non delle quote di anziani”.
(ilbisturi.it, 13 Feb 2006) L’allarme sul riparto dei fondi era stato lanciato nei giorni scorsi dall’assessore alla Sanità della Liguria, Claudio Montaldo, secondo il quale l’intenzione del ministro Storace è quella di non concedere più una quota aggiuntiva alle Regioni con un’alta percentuale di popolazione anziana. Per la Liguria si tratterebbe di un taglio di 86 milioni di euro.
Alle preoccupazioni dei Montaldo si sono dunque unite quelle del cardinale BErtone, che durante l’omelia ha affermato: “Voglio deprecare pubblicamente questa idea di ripartire il fondo senza tenere conto della quota degli anziani”. “È una penalizzazione - ha aggiunto, a margine della celebrazione - che sa tanto di ingiustizia verso tutti gli anziani che nel corso della loro vita si sono impegnati, spesso con grandi sacrifici, per darci questa società”.
Nel mondo del giornalismo è troppo poca l'attenzione verso l'etica
Feb 08, 2006
"La comunicazione dei mass media oggi non ha un'attenzione sufficiente verso i principi dell' etica e del rispetto di persone e autorità, e gli operatori applicano passivamente un modello sbagliato che punta soltanto a drammatizzare la realtà e a sfruttare gli eventi in maniera ideologizzata".
(Radio Amicizia, 30 gen 2006) L'arcivescovo di Genova Tarcisio Bertone lancia strali contro giornalisti e operatori dei media proprio nel giorno dedicato a San Francesco di Sales, patrono dei giornalisti. L' occasione è data dall' annuale celebrazione nella chiesa del Monastero della Visitazione di Genova. Alla celebrazione sono intervenuti rappresentanti dell'Ordine Ligure dei Giornalisti, dell'Ufficio Comunicazione della Diocesi e dell'Unione Italiana dei Giornalisti cattolici (Ucsi), che ha premiato per il lavoro di impegno e testimonianza "cattolica" nella stampa i giornalisti Carlo Bo, Italo D'Amico, Riccardo Carlino, Cesare Viazzi, Domenico Parodi e Carlo Arcolao.
Immigrati: Card. Bertone, professionalità da valorizzare
Jan 16, 2006
Gli immigrati sono una importante risorsa da valorizzare. Lo ha detto oggi il Cardinale di Genova, l'arcivescovo Tarcisio Bertone a margine di un incontro in Provincia con il Presidente Alessandro Repetto per il consueto scambio di auguri per il nuovo anno.
(AGI) - Genova, 5 gen. 2006 - "Ho letto sul primo numero del 2006 di Civilta' Cattolica - ha detto - che i laureati immigrati sono al 12 % contro gli italiani al 7% quindi la professionalita' degli immigrati e' un dato che ci deve far pensare al positivo contributo che possono dare alla nostra economia anche alla nostra cultura. E' un dato su cui dobbiamo riflettere anche per una collaborazione e una integrazione che puo' essere fruttuosa".
Il cardinale Bertone «assolve» il Genoa
Jan 16, 2006
«Ora è necessario che la squadra sia riportata nel posto che le compete, in serie A».
(Il Giornale, 06-01-2006) La richiesta non è di un personaggio qualunque, di un tifoso interessato, ma di un uomo che, grazie anche al suo intervento, è riuscito recentemente a restituire a Genova anche quell'Istituto Italiano di Tecnologie che stava per essere scippato.
Insomma un uomo che conta, il vescovo di Genova, il cardinale Tarcisio Bertone e non si può certo dire che la richiesta questa volta non arrivi dall'alto.
Una richiesta di giustizia «perché le tesi espresse dai legali del Genoa non fanno una piega» che la guida della Chiesa del capoluogo ligure ha formulato ieri nel corso degli auguri di inizio anno in Provincia.(...)
La «scomunica» di Bertone falcia la Margherita
Dec 15, 2005
Gagliardi (Fi): «Il partito di Rutelli sta con la Chiesa al tempo delle elezioni e con la sinistra nei giorni del governo»
(Il Giornale, 11-12-05) Spacca i cattolici impegnati in politica la «scomunica» pronunciata dal pulpito, il giorno dell’Immacolata, dal cardinale Tarcisio Bertone nei confronti di quanti, ai vari livelli di responsabilità, si sono trovati a dover decidere di autorizzare anche in Liguria la somministrazione, senza bisogno di sperimentazione, della pillola abortiva Ru486. Gli strali dell’arcivescovo di Genova hanno colpito in particolare consiglieri e assessori regionali che hanno votato a favore, o si sono astenuti, o «non si sono fatti trovare» al momento del voto. Tutti, guarda caso, nel campo del centrosinistra.
Le posizioni espresse nella Sala verde sono note: solo l’assessore Rosario Monteleone (Margherita) si è dichiarato ufficialmente contrario e ha mantenuto la posizione quando si è trattato di votare, Roberta Gasco (Udeur) e Giovanni Paladini (Margherita) hanno mantenuto una posizione riflessiva ma anti-abortista, e Luigi Patrone (Gente della Liguria) si è astenuto.
Ha fatto a dir poco «rumore», invece, la scelta del medico Claudio Gustavino e di Michele Boffa, entrambi della Margherita, che si sono espressi a favore, allineandosi al resto della maggioranza. Più «complesso» il caso-Pittaluga - che molti giurano aver visto bere il caffè, e comunque fuori dall’aula, durante le operazioni di voto - e, soprattutto, il caso-Massimiliano Costa, anch’egli esponente di spicco del partito di Rutelli e vicepresidente della giunta Burlando.
A tutti quanti, infatti, ma in particolare a Costa si è riferito indirettamente il cardinale quando ha affermato, fra l’altro, di avere «ben presente chi ha votato contro, chi si è astenuto e chi era assente», e quando ha fatto riferimento alla «diaspora dei cattolici che addolora la Chiesa». Ma chi si attendeva ieri la replica del principale «imputato», è rimasto deluso: annunciato come protagonista di un’intervista esclusiva sugli schermi di Primocanale, il vicepresidente della giunta regionale ha parlato volentieri del suo passato di guida scout, dell’auspicio di vittoria di Prodi alle prossime elezioni politiche e della sua collocazione-condizione di post democristiano piuttosto che di ex Dc.
Sulla questione-pillola abortiva e sui commenti di Bertone, solo una sfumatura alta: «Ho scelto di non commentare» ha esordito testualmente Costa. Proseguendo poi con un coraggio ai limiti della temerarietà: «Non voglio enfatizzare, né creare incomprensioni, preferisco collocare il problema nella sua giusta dimensione». Poi, di fronte ai tentativi del direttore Mario Paternostro di ottenere una qualsiasi presa di posizione, l’esponente della Margherita si è lasciato definitivamente andare: «Se la fede è motivo di scontro, si rischia il fondamentalismo, mentre dev’essere motivo di incontro, e sviluppo, così è utile anche alla politica». Più chiaro di così. Peccato che l’abbiamo capito in pochi. «Come al solito - sbotta il sottosegretario Alberto Gagliardi, Forza Italia -.
I politici della Margherita sono cattolici nel giorno delle elezioni, e di sinistra nei giorni del governo». Il capogruppo degli azzurri in consiglio comunale, Giuseppe Costa, ribadisce il concetto: «È l’equivoco dei cattolici che militano nei partiti di sinistra. Si definiscono alfieri dell’impegno dei cattolici in politica, poi, nei momenti cruciali, quando bisogna sostanziare la scelta, si danno alla fuga. Si impone una riflessione - sottolinea Costa - soprattutto per dovere di chiarezza nei confronti dei cittadini, i quali, peraltro, se sono cattolici, devono assumere a loro volta posizioni di chiarezza e responsabilità. Altrimenti si cade nel più banale conformismo». Un richiamo alle responsabilità individuali è fatto anche da Pier Luigi Vinai (Forza Italia):
«Il cardinale Bertone ha fatto bene ad assumere posizioni severe. Come cattolico - aggiunge Vinai, impegnato da sempre nel volontariato e nei servizi sociali, consigliere della Fondazione Carige - avrei votato contro. La pillola Ru486 è a tutti gli effetti un metodo abortivo, anche se forse meno traumatico. Non ci possono essere incertezze: i cattolici, impegnati in politica o meno, devono essere contro. È anche giusto dire però - conclude Vinai - che anche chi, cattolico, milita nel centrodestra, e in particolare in Forza Italia, in passato può aver dedicato il tempo a trattare di infrastrutture e alta finanza, piuttosto che dei temi del rispetto della donna, della famiglia, della tutela dell’embrione». Interviene infine nel dibattito il senatore Egidio Pedrini, Udeur, che si definisce «cattolico, laico, ma non laicista, rispettoso delle altrui posizioni, e quindi innanzi tutto di quella del cardinale, mentre - conclude amaramente - molti che si definiscono laici e liberali, in effetti vorrebbero consentire solo le voci di chi dà loro sempre ragione».
Il Cardinale Bertone denuncia gli abusi nei prestiti internazionali ai Paesi poveri
Dec 04, 2005
“I prestiti internazionali della Banca Mondiale e del Fondo Monetario e quelli da Paese a Paese sono ormai ad usura e dovrebbero essere dichiarati illegali”, ha denunciato questo sabato l’Arcivescovo di Genova, il Cardinale Tarcisio Bertone.
GENOVA, mercoledì, 23 novembre 2005 (ZENIT.org).- Il porporato ha lanciato questo avvertimento nel parlare del debito dei Paesi a basso reddito al Congresso “siamo ancora in debito… l'Africa non può aspettare”, organizzato della Commissione diocesana Giustizia e Pace – Promotrice a Genova della Campagna per gli Obiettivi di sviluppo del millennio “I poveri non possono aspettare” – in collaborazione con Italia-Africa, il Comune di Genova e la Fondazione Giustizia e Solidarietà.
L’Arcivescovo di Genova, secondo quanto riferito la scorsa domenica da “Radio Vaticana”, ha poi spiegato che: “Il debito infatti diventa usura quando lede il diritto inalienabile alla vita, cioè tutti quei diritti che non sono stati concessi all'uomo ma gli appartengono per natura”.
Il Cardinale Bertone ha inoltre espresso la sua critica nei confronti dei “tecnocrati, specie quelli delle multinazionali, della Banca Mondiale e del Fondo Monetario, che impongono alle popolazioni povere condizioni inaccettabili, come la sterilizzazione obbligatoria o l'obbligo di chiudere le scuole cattoliche”.
In seguito ha anche sottolineato che nel Catechismo la Chiesa cattolica condanna l’usura definendola “un omicidio indiretto quando provoca la morte favorendo miseria e povertà”.
Il Cardinale ha infine ricordato che il debito pesa per 6.000 dollari su ogni bambino nato nelle nazioni a basso reddito e che metà del prodotto interno lordo (Pil) di quei Paesi se ne va per pagare gli interessi.
Fmi e Banca Mondiale applicano tassi da usurai
Nov 24, 2005
Duro attacco da parte del Cardinale di Genova, Arcivescovo Tarcisio Bertone, nei confronti della Banca Mondiale e del Fondo Monetario Internazionale: "I prestiti della Banca Mondiale e del Fondo Monetario Internazionale e quelli da paese a paese sono tassi ormai usurai e dovrebbero essere dichiarati illegali".
(RaiNews24, 19 novembre 2005) Bertone, intervenuto nell'ambito del convegno "I poveri non possono aspettare" che si è svolto questa mattina a Palazzo Tursi, ha parlato del debito dei paesi poveri ricordando l'impegno da parte di organismi internazionali come il Ceisa (The Circle of Specialty Food Distributors) che riunisce paesi americani, australiani, del nord Europa e dell'Africa e che sta lottando da tempo per una equa distribuzione delle risorse a livello mondiale e contro queste forme di usura.
"Adesso serve un intenso lavoro tra i vertici degli stati internazionali - ha detto Bertone - per porre le basi giuridiche alle richieste dei paesi in via di sviluppo".
Il Cardinale ha poi ricordato come il catechismo della chiesa cattolica condanni l'usura che viene paragonata "a un omicidio indiretto quando da essa conseguono morte, miseria e povertà".
Bertone ha quindi attaccato i vertici delle organizzazioni internazionali, soprattutto della Banca Mondiale e del Fondo Monetario "che costringono le popolazioni di quei paesi ad accettare condizioni disumane, come la sterilizzazione obbligatoria o l'obbligo di chiudere le scuole".
Halloween come la costituzione Ue
Nov 18, 2005
Nella sua omelia per la solennità di Tutti Santi il Cardinale Tarcisio Bertone ha saggiamente evidenziato il ruolo esagerato che viene dato alla cosiddetta festa di Halloween.
(Il Giornale, 11-11-05) È davvero deplorevole che anche le istituzioni pubbliche, come il Comune di Genova e la Circoscrizione Centro Est, abbiano favorito un tale evento, effimero e meramente commerciale. Questo spunto ci fornisce un importante spunto di riflessione sui compiti delle istituzioni e sull’importanza delle nostre radici. Guardiamo alla Costituzione europea. Il problema del nostro continente è il cemento su cui costruire l'integrazione europea. Il problema è una costituzione figlia di una generazione di politici che temono tutto e il contrario di tutto, perché piegati alla logica del consenso e dell'esercizio del potere fine a se stesso, privo di grandi ideali. Segno evidente del fatto che il problema più grande consiste nell'incapacità di restituire dignità all'Europa dei popoli. Per troppo tempo tutto è stato sacrificato all'Europa di burocrazie molto più diffuse e pervasive che non la sola burocrazia di Bruxelles.
Burocrazie inguaribilmente nemici dei propri popoli, tanto da tollerarne la desertificazione culturale e morale. Per le istituzioni, ad ogni livello di governo, si ripropone imperativamente il dovere di rispondere alla domanda «in cosa crede l'Europa?». L'Europa non è un continente pienamente afferrabile in termini geografici, ma un concetto culturale e storico. L'uomo deve prendere coscienza sul senso ultimo delle cose. Si tratta di una battaglia di libertà, della battaglia del nostro tempo per fare della nostra società una società libera rispetto ai modelli fondamentalisti e relativisti verso cui ci stiamo pericolosamente avvicinando.
* vice presidente Parlamento Europeo
Castro pide ayuda de la Iglesia contra abortos
Oct 24, 2005
El líder cubano, Fidel Castro, ha pedido el respaldo de la Iglesia católica para combatir la difusión de la práctica de abortos en Cuba y contribuir así al aumento de la natalidad, según el cardenal italiano Tarcisio Bertone, arzobispo de Génova.
(Terra Actualidad EFE, 13-10-2005) En una entrevista que hoy publica el diario 'La Stampa', Bertone, que el pasado martes se reunió con Castro durante una visita pastoral a Cuba, afirma que el dirigente se mostró preocupado por la propagación de esa práctica y subrayó que es una de las causas de la crisis demográfica del país.
'Fidel Castro nos ha pedido ayuda para combatir la plaga del aborto en Cuba', asegura el cardenal.
El recurso a la interrupción del embarazo 'es también una consecuencia del turismo sexual. Es natural que Castro esté preocupado y que yo me avergüence del comportamiento de ciertos italianos en el exterior', añade.
El cardenal Bertone considera que la Iglesia 'puede contribuir en un país donde la apertura es ya total', y subraya que en Cuba 'no hay un número limitado para acceder a los seminarios y la ordenación es libre, como lo es por tanto la elección de los fieles'.
El purpurado detalla que en su encuentro con Castro, que se prolongó durante casi dos horas, el dirigente abordó también la posibilidad de que Benedicto XVI visite Cuba, así como otras cuestiones de carácter local como la necesidad del ahorro energético y la colaboración con Venezuela.
La Habana y la Santa Sede celebran este año el 70 aniversario de sus relaciones diplomáticas, establecidas en junio de 1935 y que alcanzaron su máximo nivel con la histórica visita de Juan Pablo II a la isla, en enero de 1998.
Recibe Fidel a Arzobispo de Génova
Oct 24, 2005
EL papa Benedicto XVI envió sus saludos al presidente cubano Fidel Castro a través del cardenal y arzobispo de Génova Tarcisio Bertone, quien consideró "por ahora difícil" un viaje del pontífice a Cuba, visitado por Juan Pablo II, en 1998.
(Digital Granma/Ansa, 12 de Octubre de 2005) Un viaje papal a Cuba es "por ahora difícil. Todos lo invitan. El tomará sus decisiones, no viajará como Juan Pablo II, es imposible", dijo el religioso.
Bertone fue recibido por Fidel Castro el lunes, confirmaron fuentes próximas al cardenal italiano, quien realizó una visita pastoral del 3 al 10 de octubre, invitado por la diócesis de Santa Clara, centro del país.
Entrevistado por ANSA en la Nunciatura, previo al encuentro con Fidel, Bertone dijo que Benedicto XVI le pidió "hacer llegar su saludo, en especial al Presidente y una especial bendición al noble pueblo cubano".
Cuba y el Vaticano celebran este año el 70 aniversario de sus relaciones, no exenta de períodos problemáticos, y que alcanzaron su máxima expresión cuando Juan Pablo II realizó en 1998 una visita histórica en la cual quedó manifiesta la estima de Fidel Castro por el Pontífice.
Las relaciones entre el Vaticano y La Habana son buenas, valoró el influyente cardenal que acompañó por años a Joseph Ratzinger en la Congregación para la Doctrina de la Fe.
Su estadía tuvo como objetivo central la entrega en "fidei donum" ("regalo de la fe") de dos sacerdotes genoveses a la diócesis de Santa Clara e incluyó un viaje a Santiago de Cuba, donde el cardenal ofició una misa en el santuario de la Virgen del Cobre, patrona del país.
El purpurado se reunió con el presidente de la Conferencia Episcopal, cardenal Jaime Ortega, y funcionarios como la jefa de Asuntos Religiosos, Caridad Diego, y Esteban Lazo, del Partido Comunista.
Mencionado como "papable" en los días que siguieron a la muerte de Juan Pablo II, Bertone obsequió al gobernante cubano una lámina de plata con el rostro del Pontífice fallecido.
Las relaciones cubanas con el Vaticano "jamás se han interrumpido y eso es muy significativo. Hasta en los momentos más difíciles continuó el diálogo, continuaron las relaciones entre los representantes del Papa y del Gobierno cubano y eso es muy importante", destacó.
El diálogo "da frutos, como se ve ahora", dijo Bertone, y consideró que "es un momento de relaciones buenas".
Bertone, nombrado hace tres años arzobispo de Génova, se excusó de opinar sobre la situación relativa a los derechos humanos, aunque sostuvo que "todos los países tienen sus problemas".
Nacido en Turín en 1934, el Cardenal mantiene una relación muy cercana con el Papa, a quien secundó durante siete años como secretario de la Congregación para la Doctrina de la Fe, y a quien definió como "un gran hombre, dulce, de una claridad solar. Un hombre de diálogo, escucha, amistad". (ANSA)
Cardinal says Castro told him pope welcome to visit Cuba
Oct 24, 2005
Cuban President Fidel Castro said Pope Benedict XVI has the face of "a good angel" and would be welcome to visit Cuba, according to an Italian cardinal.
ROME (CNS, Oct-13-2005) -- Cardinal Tarcisio Bertone of Genoa met with the Cuban leader in Havana in early October. He said Castro paid tribute to the late Pope John Paul II as a "prophet of peace" and said he was favorably impressed by the new pope.
"Castro asked me to transmit an invitation to visit Cuba to Pope Benedict, who he said inspires in him friendship and trust," Cardinal Bertone told the Italian Catholic newspaper Avvenire.
The cardinal quoted Castro as saying: "This pope is a good person, he has the face of a good angel. I know, because I'm a scholar of faces."
Pope John Paul visited Cuba in 1998. Pope Benedict has not said whether he intends to make foreign travel a regular part of his papal ministry.
Cardinal Bertone traveled to Cuba with two Italian priests who will work as missionaries in the Cuban Diocese of Santa Clara, which has about 34 priests ministering to more than 500,000 Catholics. Although seminaries now operate without quotas on new candidates and enrollment is up, Cuba suffers from a priest shortage, the cardinal said.
Cardinal Bertone said that in private talks, Castro paid tribute to the church's social efforts, saying that when it comes to working among the poor and needy, "The church is ahead of all of us."
"I think that's a nice recognition of the church's work, including that of priests and religious on the island," the cardinal said.
He said Castro, 79, spoke at length about building a "civilization of solidarity," especially in view of recent natural disasters that have struck many parts of the world.
"One should add that (Castro) has not failed to give a good example, by offering and sending aid to Louisiana, to Southeast Asia, to Central America and most recently to Pakistan," Cardinal Bertone said.
Kardinal bei Castro
Oct 24, 2005
Papst Benedikt XVI. richtete dem kubanischen Revolutionsführer Fidel Castro seine Grüße aus. Als Boten verwendete er dabei den Erzbischof von Genua, Tarcisio Kardinal Bertone.
(kreuz.net, Santa Clara, 16. Oktober 2005) Kardinal Bertone erklärte während seines Aufenthaltes in Kuba, daß eine Papstreise nach Kuba im gegenwärtigen Augenblick sehr unwahrscheinlich sei.
Warum? „Alle laden den Papst ein, aber er reist nicht mehr wie sein Vorgänger“, erklärte der Kardinal nach Angaben der italienischen Nachrichtenagentur ‘Ansa’.
Papst Johannes Paul II. besuchte die Insel im Jahr 1998.
Der Kardinal reiste Anfang Oktober für eine Woche nach Kuba. Er begleitete zwei Priester seiner Erzdiözese, die im kubanischen Bistum Santa Clara – im Landesinneren – als Missionare arbeiten werden.
Der Erzbischof von Genua wurde während seines Aufenthaltes auch vom dortigen Revolutionsführer und Diktator Fidel Castro (79) empfangen.
Der Kardinal habe dem Revolutionsführer die Grüße des Papstes übermittelt und ihm gesagt, daß er den besonderen Segen des Papstes für das „edle kubanische Volk“ mitgebracht habe.
Kuba und der Vatikan feiern dieses Jahr das 70. Jubiläum ihrer Beziehungen.
Das Verhältnis zwischen den beiden Ländern sei „gut“, erklärte der Kardinal, der früher als zweiter Mann in der Glaubenskongregation wirkte.
Kardinal Bertone begegnete auch dem Präsidenten der Kubanischen Bischofskonferenz, Jaime Kardinal Ortega, und dem kommunistischen ‘Verantwortlichen für Religiöse Fragen’, Caridad Diego.
Un’omelia su famiglia e Genoa
Oct 07, 2005
Tremila persone hanno partecipato ieri mattina al Santuario di Nostra Signora della Guardia alla solenne celebrazione eucaristica in occasione dell'anniversario dell' apparizione della Madonna a Benedetto Pareto il 29 agosto 1490.
(Il Giornale, 14-09-05) Una lunga processione di fedeli, partita poco prima delle 10 e 30 dalla cappella dell' Apparizione, ha raggiunto il Santuario dove il cardinale arcivescovo Tarcisio Bertone ha presieduto la Santa Messa concelebrata con il vescovo ausiliare monsignor Luigi Palletti.
Argomento centrale dell'omelia dell' arcivescovo: la famiglia, con un forte richiamo alle istituzioni affinché rilancino una politica di sostegno sia alla famiglia sia al lavoro giovanile.
Numerose le autorità che hanno preso parte alla celebrazione eucaristica, dal questore Salvatore Presenti al vice presidente della Regione Massimiliano Costa. Diverse centinaia le persone che non hanno trovato posto all'interno del Santuario, gremito in ogni ordine di posti, e che hanno atteso la fine della celebrazione sul sagrato antistante insieme ai crocefissi delle confraternite giunte sul monte Figogna da tutta la provincia di Genova.
«Il pastore Benedetto Pareto ci invita a rimboccarci le maniche e lavorare per formare famiglie che dimostrino davvero di essere la dimora di Dio e che sappiano costruire una società che sia una grande famiglia, anche se è difficile»: questo il messaggio sviluppato, in particolare, da Bertone.
L’arcivescovo ha poi ricordato quanto sia diffusa la venerazione della Madonna della Guardia nel resto del mondo, in particolare nei paesi dell’America Latina.
«Ho ricordato le moltitudini di nostri connazionali emigrati soprattutto in Argentina e in Perù che io ho incontrato personalmente il mese scorso durante il mio viaggio in quelle terre.
Ma voglio ricordare anche quelli collegati in Asia e in Africa, come anche in Costa d’Avorio, e le popolazioni di oriundi italiani. Queste ultime non hanno mai rinunciato alla loro fede e alla loro devozione mariana, anzi ne hanno tratto una risorsa indispensabili per formare nuove comunità veramente entusiaste ed entusiasmanti».
Entusiasmo che il cardinale Tarcisio Bertone racconta di aver ritrovato nei momenti di incontro con queste comunità, citando poi un episodio in particolare, che presenta alcuni curiosi risvolti calcistici:
«Il vedere l’Arcivescovo di Genova li mandava “un po’ in tilt“, soprattutto al Caminito, la parte antica della città di Buenos Aires, che si trova proprio nelle vicinanze dello stadio del Boca Junior, quella che loro chiamano “Bomboniera“. Qui gli esponenti della comunità locale hanno avuto un ricordo vivissimo non della Sampdoria, ma del Genoa, perché loro si sentivano particolarmente apparentati in questo modo con la città di Genova. Hanno poi espresso grandi speranze per la squadra rossoblù - ha concluso Bertone - e speriamo che nonostante la sosta nella serie C queste speranze si realizzino, anche per la gioia dei nostri connazionali in Argentina».
El Cardenal Tarsicio Bertone, Arzobispo de Génova
Aug 06, 2005
En su estadía en Buenos Aires fue entrevistado por La Nación. El trabajo del periodista Jorge Rouillon dio a luz un texto donde se tocan los principales ejes de la política vaticana.
diariobuenosaires.com.ar, 25/7/2005) Viniendo desde Bertone, quien tiene una estrecha relación con el actual Papa desde hace mucho tiempo, sus respuestas son como un bosquejo del plan de trabajo del Vaticano. Allí están las posiciones sobre los jóvenes, la Constitución de la Unión Europea, Turquía, la censura a Francia y otros temas vigentes como sobre el Código Da Vinci, Harry Potter y el libro sobre Jesús que esta escribiendo el Papa. La tónica general es la línea defensiva del Vaticano y, con ello, pre anuncia el catolicismo romano de los próximos años.
Reportaje.
"Hay que formar a los jóvenes en la verdad" El cardenal Bertone afirmó que "El Código Da Vinci" es una novela "intencionalmente anticristiana"
"El Código Da Vinci es una novela intencionalmente anticristiana", dice el cardenal Tarsicio Bertone, arzobispo de Génova, que vincula su difusión mundial a la ignorancia de elementales nociones de historia y de religión.
En marzo último salió a la palestra en un encuentro al que convocó para analizar el best seller de Dan Brown. "Quedé realmente estupefacto -había dicho- de que un libro fundado sobre tantas insensateces e innumerables falsedades haya podido tener el éxito que ha tenido."
Bertone, de 70 años, conoce de cerca a Benedicto XVI, de quien fue segundo durante siete años como secretario de la Congregación para la Doctrina de la Fe. De él destaca su "mente estupenda" y su "gran paz interior".
Catedrático de Teología Moral y de Derecho Canónico, el cardenal fue rector de la Pontificia Universidad Salesiana, en Roma.
Alto y sonriente, nació cerca de Turín y es un hincha apasionado de la Juventus, último campeón de la liga de Italia. Cuando éste jugó con Sampdoria en Génova, el cardenal debutó como comentarista deportivo en la televisora Tele Nord. Desde entonces, siempre lo llaman para conocer sus comentarios en los grandes partidos.
Bertone llegó invitado por la Universidad Católica de Salta, que le dará el doctorado honoris causa. Durante su visita tomará contacto con la comunidad genovesa en esta ciudad, Rosario y Salta. Tras un almuerzo con personalidades académicas, tuvo un diálogo con LA NACION, mechando el castellano con palabras y giros en italiano.
-¿Qué opina de que la Constitución europea no haya recogido las raíces cristianas, como deseaba la Santa Sede? ¿Quién se opuso más?
-Sin duda, se opuso de manera principal Francia. También otros países. Pero es impensable que Francia, que fue definida como la nación catolicísima en Europa por su historia, por el arte, por su cultura intrínseca de cristianismo, se opusiera a mencionar las raíces cristianas. Es una contradicción. La historia artística, cultural, filosófica y teológica de Francia ha influido en la cultura europea y también en la filosofía y teología católicas, en el Concilio Vaticano II, con sus teólogos, sus filósofos personalistas. Pensemos en Jacques Maritain, en Maurice Nédoncelle, en Gabriel Marcel, en Jean Guitton...
-¿No quedó nada religioso en la Constitución?
-En el artículo 51 se da un rol muy significativo a las instituciones religiosas, que pueden tener diálogo con las instituciones estatales. Lo que se cancela en el preámbulo se recupera en el artículo 51. Pero el preámbulo tenía un mayor valor simbólico.
-Antes de ser papa, el cardenal Joseph Ratzinger cuestionó la incorporación de Turquía a la Unión.
-Cualquier duda sobre la incorporación de Turquía debe considerarse, porque es una cultura totalmente diversa de la europea, y pone muchos problemas -en la normativa y en la observancia- sobre los principios de libertad, de derechos humanos que están en la base de la tradición europea. Sería mejor ponerla a prueba. No debemos ser superficiales en temas importantes.
-¿Los principios de libertad, igualdad...?
-Hay que tener presente que el cardenal Ratzinger ha valorizado los principios básicos del iluminismo, que de por sí no eran anticristianos. Los toma en toda su complejidad. Es un hombre de cultura.
*-¿El iluminismo sí está citado?
-Sí, está citado, y el cristianismo, no. No han recordado que es un hijo del cristianismo. Es una contradicción.
*-Usted trabajó con el cardenal Ratzinger...
-He trabajado con él 22 años. Lo he conocido como un hombre de inteligencia superior, de una cultura sin igual, una cultura filosófica, antropológica, teológica... y musical.
*-¿Cómo lo caracterizaría?
*-Como un hombre de escucha, de diálogo. Es raro en los hombres de mucha cultura -otros se escuchan a sí mismos-.
R: En la congregación, él preguntaba su opinión a los más jóvenes. Es un hombre que escucha a todos, sin excepción. también al último, al más joven. Nunca lo vi enojado.
*-¿Está escribiendo algo el Papa?
-Un libro sobre Jesucristo y pensando su primera encíclica. Y prepara los discursos a la jornada de la juventud en Colonia (Alemania).
*-¿Tuvo él otros encuentros con jóvenes?
-El cardenal Ratzinger en Roma siempre ha tenido un espíritu pastoral. Jóvenes alemanes e italianos venían a discutir con él en la congregación.
Es un verdadero buen pastor. Muchos jóvenes de las universidades, pastores luteranos o calvinistas, venían a visitarlo para discutir de temas teológicos o existenciales.
El recibía a todos y discutían. Lo interesante es que los jóvenes buscaban al cardenal Ratzinger, no a otros que parecían más juveniles.
-¿Tuvo ese mismo diálogo con teólogos controvertidos (como los de la teología de la liberación)?
-Con teólogos controvertidos mostraba gran paciencia, capacidad de escucha. Pero la situación era más difícil porque algunas veces, mientras él era dulce, paciente, esos teólogos eran arrogantes, parecían infalibles.
-Usted ha criticado con dureza "El Código Da Vinci".
-Sí, es una novela intencionalmente anticristiana, porque intenta destruir los fundamentos de la fe cristiana, de la fe en Jesucristo, único Salvador del mundo, muerto y resucitado. Niega las verdades fundamentales.
-¿No es una obra de ficción?
-El autor dice que es una novela, pero otra vez dice que tiene documentos, que Jesucristo no murió en la cruz, que no es resucitado, que escapó con María Magdalena a Francia. Es irracional y antihistórico. Destruye la fe de los jóvenes. Porque muchos se lo creen. Yo he protestado claramente.
-¿Ha dicho que no convenía leerlo? ¿Ha hecho una prohibición?
-He dicho que si no lo leemos, no perdemos nada (sonríe). No es una obra grande de literatura. Pero por lo menos, si algunos quieren leerlo, que lean la documentación histórica crítica sobre los Evangelios. Tenemos dos mil años de historicidad, de lectura crítica textual de los Evangelios, y este hombre viene como un hongo a inventar y destruir todo.
-¿Qué opina de Harry Potter?
-Es distinto. Pero a los jóvenes no debemos sólo darles fantasías. Debemos formarlos en la verdad, no sólo en la cultura de lo mágico y lo fantástico. La vida es realidad, ponerse frente al dolor, a la muerte, a las necesidades del prójimo, a las crisis económicas y personales, a las preguntas existenciales.
«Troppo duri con il mio Genoa»
Aug 06, 2005
Aveva raccontato i gol di Torino e Juventus nella più spigliata delle telecronache, aveva sollecitato gli arbitri «Ad una maggiore preparazione». Adesso il cardinale di Genova Tarcisio Bertone è intervenuto per difendere il Genoa appena retrocesso in serie C.
(Il Giornale, 29-07-05) E la presa di posizione del Cardinale, dopo il lungo silenzio delle istituzioni cittadine, è stato accolta con favore dai tifosi rossoblù. Anche perché in qualche modo anche la Chiesa si è scagliata contro una sentenza definita dallo stesso Bertone troppo dura: «Con il mio segretario, che è un genoano doc, aspettavamo questa sentenza e devo dire che sono rimasto molto colpito dalla durezza e dalla pesantezza delle decisioni. Mi sono subito domandato se c'erano i fondamenti obiettivi per questa decisione». Bertone è intervenuto anche sulla necessità di una moralizzazione nel calcio: «Non partecipo alle riunioni della Federcalcio ma ho visto che certe conflittualità e certe contrapposizioni sono a volte così personalistiche che fanno pensare. Di fronte a certe impuntate si trascura così la realtà di una squadra, di una città e di una tradizione». Città che è pronta a far sentire la propria voce: questa sera infatti saranno migliaia le persone che scenderanno in piazza per protestare contro la sentenza della Disciplinare. L'Arcivescovo ha anche invitato «la tifoseria genoana, di cui condivido le preoccupazioni, a comportarsi dignitosamente, certo con fermezza, davanti a questa situazione, soprattutto davanti alla crisi della società, che certamente incide sul futuro del Genoa». Bertone ha esteso l’appello anche ai tifosi della Sampdoria: «Invito tutte e due le tifoserie a essere solidali in questo momento visto che già in passato hanno collaborato per grandi ideali. Spero che adesso facciano opera di tranquillizzazione».
Già ieri un gruppo di tifosi rossoblù ha bloccato via Rosellini a Milano per una manifestazione davanti alla Lega calcio e oggi si replicherà, in misura decisamente maggiore, nel centro della città ligure: «Vogliamo denunciare - hanno detto - la volontà di danneggiare seriamente la storia del calcio italiano con l'assurda sentenza della Lega Calcio che penalizza pesantemente, e oltre ogni logica, una squadra che comunque ha dominato il campionato di serie B».
Ma la protesta più accesa deve ancora arrivare: l’intenzione sembrava quella di bloccare il terminal traghetti situato nella zona portuale, con serie ripercussioni, quindi, sul movimento di tantissimi turisti che in questi giorni stanno partendo e arrivando dalle isole. In realtà però ieri i rossoblù, che nonostante il periodo di incertezza hanno già sottoscritto 14mila abbonamenti, hanno ribadito l’intenzione di portare avanti una manifestazione pacifica. Nonostante questo, dopo l’aggressione a due cameramen di Mediaset avvenuta durante il sit in di mercoledì, i cinereporter hanno minacciato di sospendere i servizi di informazione perché non si sentono abbastanza tutelati.
“Se ha destruido la definición del matrimonio”
Aug 06, 2005
Durante su reciente visita a Argentina, el Arzobispo de Génova, Cardenal Tarcisio Bertone, denunció la “desintegración del proyecto de matrimonio” creado por Dios a partir de la destrucción de la definición del matrimonio.
(BUENOS AIRES, 28 Jul. 05 ACI) El Arzobispo declaró a un diario local que ahora los nuevos padres son “Internet, la computadora, los diarios y la televisión”.
“Sustituyen a los padres, que deberían ser los primeros maestros de vida y maestros de la fe en las familias cristianas. Ellos deben ser los encargados de transmitir la identidad de la naturaleza humana. Pero los padres encuentran hoy muchas dificultades para cultivar esta identidad”, indicó.
Según el Purpurado, “ahora, cuando se destruye la definición de mujer, de hombre, de marido, de esposa... se confunde todo. Ya ven lo que pasa en España con José Luis Rodríguez Zapatero. Cada uno puede elegir su identidad. Es una desintegración del proyecto de matrimonio que Dios ha creado para la naturaleza humana y que a lo largo de la historia ha sido respetado”.
“Ustedes ven que los griegos, los romanos, los indios de Alto Orinoco tienen una concepción de matrimonio y familia, con alguna diversidad, pero con una base común”, agregó.
Asimismo, advirtió que “la pobreza humilla y anula la condición humana. Es terrible. El capitalismo golpea mayormente a los pobres y destruye la estructura familiar. Por eso, los políticos deben poner en el centro a la familia. Deben pensar en medidas que promuevan el bien de la familia, que es la célula primordial de la sociedad. Si se destruye la familia, se destruye la presunta sociedad democrática”.
El cardenal Bertone en Argentina, «honoris causa» por la Universidad de Salta
Jul 23, 2005
Este viernes llegó a Argentina, el cardenal Tarcisio Bertone S.D.B., arzobispo de Génova, para recibir el doctorado «honoris causa» por la Universidad Católica de Salta (UCASAL).
SALTA, viernes, 15 julio 2005 (ZENIT.org-Aica).- La ceremonia se llevará a cabo el martes 19 de julio y será presidida por el arzobispo de Salta y gran canciller de la UCASAL, monseñor Mario Cargnello. En la oportunidad, el purpurado disertará sobre «Educación y familia».
Este vienres, el cardenal Bertone tenía programado visitar al cardenal Jorge Mario Bergoglio S.J., arzobispo de Buenos Aires y primado de la Argentina y reunirse con las comunidades genovesa y piamontesa de la Capital Federal.
Mañana, sábado 16, a las 10, dará una conferencia en la Asociación Ligure de Socorros Mutuos, Suárez 676, del barrio de La Boca y, a las 11, presidirá una misa en la iglesia Mater Misericordie, en Moreno y Solís.
El domingo 17, a las 11.30, el purpurado presidirá, en Rosario, una misa en la Iglesia Nuestra Señora de la Guardia, Presidente Roca 4570, ocasión en que se encontrará con las comunidades genovesa y piamontesa de Rosario.
Dado el post-operatorio del arzobispo de Rosario, monseñor Eduardo Mirás, el cardenal Bertone será recibido por el obispo auxiliar, monseñor Sergio Fenoy.
El cardenal Bertone, de 70 años, nació en Turín en 1934, fue miembro de la Congregación de la Doctrina para la Fe, durante siete años en los que acompañó al cardenal Ratzinger, hoy Papa Benedicto XVI mientras éste se desempeñó como prefecto de ese dicasterio.
Juan Pablo II lo designó arzobispo de Génova el 10 de diciembre de 2002 y lo creó cardenal en el consistorio del 21 de octubre de 2003.
Profesor de Teología Moral y Derecho Canónico, fue decano y rector de la Facultad de Derecho Canónico de la Universidad Pontificia Salesiana.
Desde la Santa Sede participó, por encargo de Juan Pablo II, en la edición del libro «Llamadas del Mensaje de Fátima», publicación de la tercera parte del “secreto” de Fátima que escribió Sor Lucía de Jesús. Luego, el 13 de febrero de 2005, viajó a Coimbra en calidad de enviado especial del Santo Padre a los funerales de Sor Lucía.
Cardinale commenterà derby Genova
Jun 17, 2005
"Con il Genoa in serie A il prossimo campionato assisteremo a due derby e io li commenterò". L'arcivescovo di Genova, il cardinale Tarcisio Bertone, che già in passato aveva commentato per una televisione locale le gare di Sampdoria e Genoa, ha annunciato che l'anno prossimo si ricimenterà nell'iniziativa.
(tgcom.it, 12/6/2005) Sulla gara contro il Venezia: "C'è voluto un intervento dall'alto per vincere per battere il Venezia".
L'annuncio dell'alto prelato è avvenuto a margine del pellegrinaggio del mondo del lavoro al santuario della Madonna della Guardia, al quale hanno partecipato molti tifosi genoani con bandiere e striscioni. "Avete fatto bene - ha detto ai tifosi presenti - a venire in pellegrinaggio. Per ringraziare". Il cardinale, appassionato di calcio e grande tifoso della Juventus, ha commentato in modo ironico la vittoria al cardiopalma dei grifoni contro il già retrocesso Venezia, che si è trovato due volte in vantaggio prima di cedere per 3-2. "Effettivamente - ha commentato divertito - ieri sera c'è voluto un intervento dall'alto per battere il Venezia perché quello che si vedeva in campo non era granché. Tutte e due le squadre volevano vincere; anche il Venezia si è dato molto daffare ma alla fine ce l'abbiamo fatta".
Kardinal empfiehlt zivilen Ungehorsam
Jun 02, 2005
Der Erzbischof von Genua, Kardinal Tarcisio Bertone, hat den italienischen Katholiken zivilen Ungehorsam empfohlen, falls das Bioethik-Gesetz liberalisiert werden sollte.
Rom, 24.5.05 (Kipa) Wenn das geplante Referendum über die Freigabe der künstlichen Befruchtung Erfolg hätte, dürften Katholiken die Gesetzesänderungen nicht mittragen, sondern sollten sich aus Gewissensgründen verweigern.
Das meinte der langjährige Sekretär der vatikanischen Glaubenskongregation in einem Gespräch mit der italienischen Tageszeitung "Corriere della Sera" vom Dienstag. Er sei aber sicher, so der Kardinal weiter, dass viele Katholiken auf die Bischöfe hören und Mitte Juni nicht an der Abstimmung teilnehmen würden. Das Referendum werde scheitern.
Derweil ergab eine Umfrage, dass viele Italiener noch nicht wissen, ob sie an der Abstimmung teilnehmen sollen. Nach Angaben der Tageszeitung "La Repubblica" sind nur 40,3 Prozent der Befragten zur Teilnahme entschlossen; 29,3 Prozent zeigten sich unsicher, 30,4 Prozent tendierten zur Nichtteilnahme. Nur 5,6 Prozent der Befragten gaben an, sie wollten bei ihrer Wahlentscheidung der Boykottempfehlung der italienischen Bischöfe folgen; 62 Prozent fanden es zwar richtig, dass die Kirche klare Empfehlungen zum Abstimmungsverhalten gibt, wollten aber vor allem ihrem eigenen Gewissen folgen. 28,1 Prozent der Befragten befanden, die Kirche solle sich in derartige Fragen nicht einmischen.
Am 12. und 13. Juni können die Italiener in vier Einzelabstimmungen darüber entscheiden, ob sie einer Liberalisierung des Gesetzes zur Fortpflanzungsmedizin zustimmen. Unter anderem wollen die Befürworter die Forschung an Embryonen und die Verwendung von gespendeten Samenzellen bei In-Vitro-Befruchtungen erlauben. Ausserdem schlagen sie vor, die bisher auf drei begrenzte Zahl der für einen Befruchtungsversuch erzeugten Embryonen abzuschaffen. Ferner wollen sie einen Artikel streichen, der dem Embryo die volle Menschenwürde zuspricht. Wenn weniger als 50 Prozent der Stimmberechtigten teilnehmen, ist das Referendum gescheitert.
Il pensiero del Cardinale sulla Moschea
May 15, 2005
Intervista al Settimanale Cattolico di Genova sulla Moschea di Cornigliano, 8 giugno 2004.
Quattro parroci hanno pubblicamente espresso la loro opinione sull'opportunità della costruzione di una moschea a Genova Cornigliano. Che cosa ne pensa il loro Arcivescovo?
"La lettera dei quattro parroci di Cornigliano, che rappresentano le comunità localizzate sul territorio, è - a mio parere - un intervento stimolante, in grado di suscitare un dibattito opportuno, perché non si può trascurare, in queste decisioni, l'opinione pubblica, della comunità civile ed ecclesiale, anche se ripeto l'osservazione fatta subito dopo la pubblicazione della lettera: avrei preferito un dialogo previo con i sacerdoti interessati, pur avendo pieno rispetto delle loro opinioni e della loro iniziativa. Ho preso atto anche delle dichiarazioni degli esponenti della comunità islamica con cui intendo mantenere aperto il dialogo. Quindi io spero che continueremo la riflessione e non credo che sia necessario prendere decisioni affrettate o urgenti, perché dobbiamo considerare tutti gli aspetti della questione. Ribadisco che non si tratta solo di una questione tecnico-urbanistica, ma di una questione politica, sociale e religiosa".
Domanda:Che cosa intende quindi dire il Pastore alla propria comunità cristiana?
Cardinal Bertone:"Dal punto di vista intraecclesiale, parlando alla comunità dei credenti della Chiesa Cattolica che è in Genova chiedo, anzitutto, di approfondire e di affermare la propria identità cristiana, pur nell'attenzione verso tutte le espressioni religiose presenti sul nostro territorio e, in generale, nel doveroso dialogo con le altre religioni. Giova ricordare qui il documento guida del Concilio Vaticano II "Nostra Aetate", sul dialogo con le altre religioni: va ristudiato. E' essenziale che i cristiani confermino anzitutto la loro fede profonda e la loro appartenenza alla Chiesa una, santa cattolica ed apostolica. Raccomanderei a questo scopo una ripresa e una rivisitazione della Dichiarazione "Dominus Jesus" che il Santo Padre Giovanni Paolo II ha voluto pubblicare nell'Anno Santo. Il confronto con le altre religioni è un postulato imprescindibile sia per la concezione stessa del fatto religioso e quindi come esigenza di conoscenza, di rispetto, di dialogo con i credenti delle altre religioni, e sia per l'esperienza concreta e quotidiana della convivenza in una società diventata ormai multietnica, multiculturale e multireligiosa. Ma occorre essere culturalmente e teologicamente preparati. In realtà non ci può essere vero dialogo senza una consapevole conoscenza e stima della propria identità, e parimenti senza un'approfondita conoscenza degli interlocutori e della loro fede. Ai tempi dei miei studi in Germania ho avuto alcuni compagni islamici con i quali era possibile un dialogo interculturale relativamente facile e proficuo. Credo, pertanto, che sia necessario coltivare un dialogo soprattutto con le èlite islamiche che siano aperte al confronto e al rinnovamento. Constato oggi, purtroppo, l'influenza predominante di chi non coltiva il dialogo: è questo un vero problema, perché senza la relazionalità costruttiva si rischia di fomentare lo scontro. Si veda a questo proposito il servizio apparso su "L'Espresso" del 3 giugno scorso, che riporta la testimonianza di un Vescovo cattolico (ben conosciuto a Genova, dove è stato varie volte) su un "Islam fatto di crocifissioni, di schiavitù, di conversioni forzate, di inganni" (si riferisce esattamente al Sudan). Nonostante questa realtà, che va denunciata e corretta, è necessario accettare la società multietnica e multiculturale per poter costruire una convivenza pacifica. Ricordo però alle comunità credenti e ai singoli battezzati che il dialogo non deve mai essere disgiunto dall'annuncio e dalla testimonianza. Questo aspetto lo ricorda molto bene il documento "Dialogo e Annuncio", pubblicato nel maggio del 1991, dai due organismi vaticani che ci aiutano a riflettere su questa problematica, la Congregazione per l'Evangelizzazione di Popoli ed il Pontificio Consiglio per il dialogo interreligioso. Raccomando di seguire anche, per una robusta formazione al dialogo, le indicazioni del citato Pontificio Consiglio. In questo campo non dobbiamo essere degli improvvisatori ma dobbiamo prepararci adeguatamente: le esperienze di altri gruppi e Chiese locali possono aiutarci in proposito".
Domanda:Esiste un diritto delle comunità religiose ad avere propri luoghi di culto?
Cardinal Bertone:"Come ho già affermato in occasione dell'incontro con i rappresentanti delle Comunità islamiche della Liguria, avvenuto nella Sala dei Chierici della Biblioteca Berio di Genova il 18 aprile di quest'anno, è diritto di ogni comunità religiosa avere il suo proprio luogo di culto e questo vale per i musulmani in Italia, dove i Cristiani sono la maggioranza, ma deve valere altrettanto, e in maniera paritaria, per i cristiani nei Paesi musulmani ed arabi, dove i musulmani sono la maggioranza. Il diritto di libertà religiosa e la conseguente pratica del proprio culto è un diritto umano fondamentale e pertanto indivisibile. Ho sottolineato l'esigenza della reciprocità e vorrei che su questo punto, pur tenendo conto dei contesti socio religiosi e politici di ogni Paese, fossimo tutti lealmente d'accordo ed obiettivi nella analisi delle diverse situazioni. Non è difficile, peraltro, radiografare il livello di possibilità reale e di libertà religiosa nei distinti Paesi musulmani. Si veda il dettagliato "Rapporto 2003 sulla libertà religiosa nel mondo", curato dall'Opera "Aiuto alla Chiesa che soffre". Il principio di reciprocità non riguarda solo i politici o i diplomatici, ma riguarda tutti. In questo tempo di globalizzazione, quando serve alla propria ideologia si citano volentieri le esperienze di altri paesi (soprattutto europei), per colpire ad esempio la cosiddetta arretratezza dei principi morali della Chiesa, che al contrario intende solo salvaguardare postulati fondamentali a tutela della vita umana e della concezione naturale di matrimonio e famiglia. Nel nostro caso tutti possiamo fare opinione pubblica e spingere i paesi musulmani, intolleranti nella prassi di libertà religiosa, ad evolversi verso un diritto paritario. A quanto detto, dobbiamo aggiungere ulteriori questioni. Anzitutto, un luogo di culto religioso è principalmente finalizzato all'espressione ed alla celebrazione del culto ed alle connesse iniziative di formazione religiosa. Non è da sottovalutare, inoltre, il problema della opportunità della localizzazione della moschea in un determinato territorio e quartiere già ferito e provato in questi anni da diversi eventi. In ogni caso è bene che il dibattito ed il confronto proseguano in tutti i luoghi ed in tutte le sedi per assumere decisioni motivate e non affrettate".
Domanda:Come valuta le proteste della popolazione locale?
Cardinal Bertone:"Occorre rispetto e comprensione. L'educazione alla convivenza religiosa è doverosa, ma va portata a compimento con la necessaria pazienza. Bisogna comprendere le preoccupazioni degli abitanti del quartiere, in particolare di quelli immediatamente vicini alla costruenda moschea: perché hanno diritto di veder salvaguardato un ambiente che è quello in cui sono nati, in cui abitano, che hanno costruito con fatica e che cercano di far crescere secondo le loro speranze e i loro progetti. Si tenga conto che la moschea in quel particolare contesto entrerebbe pesantemente a mutare una realtà che a tutt'oggi non è caratterizzata da abitanti di religione musulmana e che, per la grandissima parte, arriverebbero dunque a tale punto d'incontro da fuori quartiere, con non poche ansie per i locali. Nella nostra società i luoghi di culto sono sempre stati costruiti perché in quel determinato territorio erano sentiti necessari dalla popolazione locale o almeno da gran parte di essa. Questa moschea è prevedibile sia costruita per un'utenza che praticamente non è di quel territorio. E' quindi opportuno che si tenga conto del pensiero della gente del posto, che un giorno potrebbe essere costretta, su molti versanti, a sopportare un supplemento di fatica a nome di un'intera città. Se è sacrosanto il diritto dei musulmani ad un loro luogo di culto, sarebbe pertanto auspicabile che questo fosse costruito in un ambito meno caratterizzato socialmente, tale da non suscitare la reazione della popolazione locale, in uno spazio più ampio, più aperto, più "neutrale", urbanisticamente dignitoso ma meno invasivo della vita di quel 99 ed oltre per cento di persone che non sono musulmane, come accadrebbe in quella via di Cornigliano".
Domanda:Non è questo un impegno da indicare anche, e in particolare, a chi ha responsabilità della cosa pubblica? Che dire infatti della posizione dei politici su questa vicenda?
Cardinal Bertone:"Che dovrebbero sentirsi molto impegnati nella risposta all'interrogativo di cui sopra. Governare una comunità significa giustamente rispettare le leggi che essa si è data, e tra queste le urbanistiche. Ma significa anche operare con totale generosità per la soluzione pratica dei problemi, saper prevedere i conflitti e disinnescarli in anticipo, prima che sia tardi, ricercando con generosità la soluzione a quelle nuove esigenze che si affacciano oggi alla nostra convivenza civile caratterizzata sempre più dalla globalizzazione del fenomeno emigrazione. Sulla questione della moschea di Cornigliano abbiamo assistito infine a strumentalizzazioni di parte, che sono fuori luogo. Confido però nei politici, negli amministratori e negli esponenti religiosi che hanno senso di responsabilità e di concretezza, i quali non mancheranno di dare il loro contributo alla soluzione della questione, con tutte le varie implicanze".
Detalles de la personalidad y trabajo de Benedicto XVI
Apr 28, 2005
En una extensa entrevista aparecida hoy en el diario madrileño ABC, el Arzobispo de Génova y antiguo colaborador del entonces Cardenal Joseph Ratzinger, Cardenal Tarcisio Bertone, reveló aspectos de la vida y trabajo del hoy Papa Benedicto XVI que lo muestran como el “hombre idóneo”, tanto por su gran talento intelectual como por su profunda espiritualidad.
ROMA, 26 Abr. 05 (ACI).- En diálogo con el periodista Juan Manuel de Prada, el Purpurado manifestó estar “muy contento” porque “Benedicto XVI era el hombre idóneo, tanto por su estatura intelectual como por su profunda espiritualidad”.
Acerca del creciente impacto sobre el Pueblo de Dios del Papa, el Purpurado italiano reconoció que “a muchos les ha sorprendido que un gran teólogo habituado a disertar haya sido capaz de predicar con tanta llaneza el mensaje del Evangelio. Y es que Benedicto XVI ha demostrado que no es sólo capaz de hablar a los doctos, sino también de comunicarse con la gente de la calle, capaz en definitiva de tutelar y defender la fe de los simples creyentes”, dijo el ex secretario de la Congregación para la Doctrina de la Fe.
Tras rechazar “categóricamente” la imagen de “intransigente inquisidor” que sobre el Pontífice cierta prensa ha montado, calificándola de “fruto de un estereotipo falaz”, el Cardenal apuntó que “en absoluto es un hombre duro; por el contrario, su principal virtud es la capacidad para escuchar, para atender las razones de cada uno”. Siete años siendo su secretario en el dicasterio y otros tantos siendo su vecino en el mismo edificio, ponen al Purpurado en una situación privilegiada a la hora de opinar sobre el Papa.
La capacidad de escucha y diálogo no sólo entre amigos sino también en las situaciones más complicadas de su trabajo fue resaltada por el Cardenal Bertone. “Con los teólogos disidentes, mostraba siempre una abierta disposición de diálogo. En el trabajo de la Congregación había impuesto un sistema plenamente colegial” que respetaba escrupulosamente.
“Y conste que, con frecuencia, las opiniones de los otros cardenales no concordaban ni coincidían con la suya. Pero él asumía e integraba las diversas opiniones y las hacía suyas cuando actuaba como portavoz ante el Santo Padre”, añadió el jovial y desinhibido Purpurado salesiano.
Espíritu pastoral y estilo de vida benedictino
Al detallar las actividades del entonces Prefecto, el Cardenal Bertone explicó su interés por “tener encuentros personalizados, audiencias con embajadores y autoridades civiles y eclesiásticas”.
“La decisión adoptada por el Rey Balduino de Bélgica, cuando decidió dimitir durante veinticuatro horas para evitar estampar su firma en la ley del aborto, fue fruto de una conversación con el Cardenal Ratzinger”, recordó.
Más adelante, destacó tanto el espíritu pastoral del Cardenal Ratzinger así como su estilo de vida cercano a la regla benedictina. “Conviene destacar el espíritu pastoral de este hombre, porque algunos lo han puesto en duda: todos los jueves por la mañana celebraba la Misa para los peregrinos alemanes en la iglesia del Colegio Teutónico, que además era transmitida por la radio bávara. También recibía a grupos de estudiantes, católicos o no católicos, pastores protestantes, sacerdotes o seminaristas. Desde el punto de vista humano, el Cardenal Ratzinger era un hombre con un estilo de vida muy próximo a la regla benedictina; de ahí que haya elegido el nombre de Benedicto”, dijo.
“Los gatos lo saludaban”
Al preguntársele si el Papa era un “‘gatófilo’ empedernido”, el Arzobispo contestó con un rotundo sí. “Desde luego que sí. En su paseo desde el Borgo Pío hasta el Vaticano, se detenía a dialogar con los gatos; no me pregunte en qué lengua les hablaba, pero los gatos quedaban encantados. Cuando el Cardenal se acercaba, los gatos alzaban la cabeza y lo saludaban”.
Critica Cardenal a prensa británica
Apr 26, 2005
Considera el arzobispo de Génova, el cardenal Tarcisio Bertone que la posición de la prensa británica ante el nombramiento de Joseph Ratzinger como Papa es irrespetuosa y despreciable
(El Universal, 22 de abril de 2005) La posición de la prensa británica ante el nombramiento del cardenal Joseph Ratzinger como Papa es "escandalosa, absolutamente irrespetuosa y despreciable", consideró hoy el arzobispo de Génova, el cardenal Tarcisio Bertone.
"No creo que entre todos los periodistas de algunos tabloides ingleses, como el (The) Guardian, haya un hombre tan dulce, tan respetuoso de cada persona como el cardenal Ratzinger", dijo Bertone este viernes en una entrevista a la Radio Vaticana.
"Cierta prensa ha tratado a este hombre (Ratzinger), que es un hombre de Iglesia, animado por tanta humanidad y amado por gran parte de los fieles, justo con una forma que rozaba el desprecio", dijo Bertone.
El miércoles, la prensa británica definía al papa Benedicto XVI como un hombre estricto e intolerante.
A ello, Bertone, quien fue durante mucho años un estrecho colaborador de Ratzinger en la Congregación de la Doctrina de la Fe, afirmó que el nuevo Papa "es una persona excepcional de sincera humanidad, afabilísimo".
"Un hombre que se para por la calle a escuchar a la gente y que responde. Los estereotipos que han diseñado ciertos medios de comunicación son absolutamente falsos", agregó.
"Es un hombre que vive con una sensibilidad musical y una sensibilidad hacia la naturaleza, que en sus paseos a Borgo Pío y en los jardines Vaticanos lo llevaban a dialogar hasta con los gatos", declaró el cardenal.
Ante las opiniones sobre la capacidad o no de Benedicto XVI de predicar el Evangelio, Bertone recordó que el cardenal Ratzinger celebraba misa con los peregrinos alemanes en Roma y que sus homilías eran transmitidas por la radio alemana.
Dijo de Benedicto XVI que "es un hombre que ha sido invitado a miles de diócesis; hombre que sabe hablar con claridad solar, cristalina. Sabe hablar a todos. Así que es un poco escandalosa la actitud de una parte de la prensa".
El cardenal italiano también señaló los desafíos a los que tendrá que hacer frente el Papa, entre ellos el anuncio del Evangelio y el cumplimiento del Concilio Vaticano II.
Come Beckenbauer
Apr 26, 2005
Benedetto XVI come Franz Beckenbauer: l' ardito paragone teologico-sportivo lo ha fatto il cardinale Tarcisio Bertone in una intervista che sarà trasmessa oggi da Telepace.
(La Voce, 23-4-05) Il paragone è nato in risposta ad una domanda del giornalista Piero Schiavazzi ("Giovanni Paolo II è stato un centravanti di sfondamento e di fantasia (...) Pensando a Joseph Ratzinger viene in mente una figura che ha trovato grandissimi interpreti proprio nella Mitteleuropa e in Baviera: quella del centromediano metodista, del regista arretrato, di interdizione e di invenzione").
"Mi piace questa immagine del centromediano metodista - ha detto il Cardinal Bertone - perché mi sembra proprio il suo ruolo, un ruolo che dà sicurezza... Credo che è una bella immagine e che è veramente appropriata all'uomo, al Cardinale, a Papa Benedetto XVI.
La Chiesa ha trovato il suo Beckenbauer, si parva licet componere magnis". "Il grande Papa Benedetto XVI ci dà le certezze della fede, le ragioni della fede e ci lancia in avanti con i suoi passaggi - ha aggiunto il Cardinale - Coinvolge direi tutta la squadra della Chiesa, la grande squadra della Chiesa. Ha già invitato la squadra dei Cardinali, che diciamo sono i suoi veri compagni di squadra, a giocare in avanti, a non avere paura, a puntare alla nuova evangelizzazione".
Proseguendo nella metafora sportivo-religiosa, l' intervistatore ha fatto notare che "i passaggi in profondità obbligano a correre". "Obbligano a correre - ha osservato il Card. Bertone - e obbligano ad avere occhio, a non sbagliare i passaggi, perché molte volte abbiamo visto anche le nostre squadre, anche una squadra che in questi giorni non si è comportata bene e che è un pò la mia squadra del cuore, o a volte anche la nostra nazionale che sbagliava i passaggi. Non bisogna sbagliare i passaggi.
E Ratzinger in questo senso sa scegliere le persone giuste al posto giusto. Sa valorizzare i collaboratori secondo la loro indole, secondo le loro doti: questa è una caratteristica del regista, del centromediano della squadra. Quindi regista arretrato, centromediano di appoggio, di sicurezza e di spinta in avanti.
Oltre al mio, bisognerebbe sentire poi anche il parere di un grande allenatore delle squadre della Mitteleuropa, Giovanni Trapattoni, che era amico di Ratzinger e che ha ricevuto in dono alcuni suoi libri con dedica. Proprio il Cardinale Ratzinger mi raccontava dei suoi incontri, dei suoi colloqui con Giovanni Trapattoni, con quel suo tedesco pittoresco...".
Arzobispo de Génova abrazó a la gente y se despachó unas frases para el bronce
Apr 09, 2005
Tarcisio Bertone tiene fama de ultra mediático. El año pasado comentó en la televisión partidos del fútbol italiano, creó un escuadrón exorcista, y el mes pasado salió a despotricar contra “El Código Da Vinci”.
(Lun.com, 7 de abril de 2005) El cardenal de Génova, Tarcisio Bertone, salió el martes a la Plaza de San Pedro como si emergiera de los camarines rumbo a la cancha de un estadio de fútbol. Con una sonrisa políticamente simpática comenzó a saludar, abrazar y dar la mano a los feligreses que esperaban ver al fallecido Juan Pablo II.
Las cámaras de canales italianos y de agencias internacionales lo captaban mientras se despachaba frases para el bronce: “Este es un día extraordinario, lleno de recuerdos de nuestro Papa”.
Y agregaba como si se tratara de una proclama popular: “El Papa hizo mucho por el mundo. Debemos devolverle todo el amor que le dio al mundo”.
Bertone, de 70 años, es uno de los cardenales italianos favoritos para convertirse en el próximo Papa. Y aunque la gente de la calle no vota en el cónclave que decidirá al sucesor de Juan Pablo II, puede influir de alguna manera indirecta. Como dijo el diario británico “The Times”, a los purpurados que votarán les interesa que el candidato sea carismático -entre otros factores- para mantener a la Iglesia en el centro de la atención mundial.
Y si se trata de exponerse, Bertone sabe cómo. El mes pasado, por ejemplo, lideró una campaña vaticana contra el libro “El Código Da Vinci”, de Dan Brown. Sus palabras dieron la vuelta al mundo: “No se puede escribir una novela que deforma los hechos históricos, maldiciendo o difamando personajes que deben su prestigio y su fama a la historia de la Iglesia, de la humanidad”.
Hace exactamente un año más o menos, Bertone también acaparó portadas con la creación en su arzobispado, el de Génova, de un “Escuadrón Antisatanás”; sí, literalmente, una brigada que estudia y combate, cuando corresponde, los casos de posesiones maléficas. Está integrada por tres sacerdotes expertos en exorcismo, además de un siquiatra, un sicólogo y un neurólogo.
En esa ocasión, Tarcisio manifestó: “(El escuadrón) debe discernir los casos que efectivamente necesitan un exorcismo de aquéllos cuyo problema puede ser solucionado por un siquiatra”.
Y lo justificó señalando el aumento de denuncias en Génova: “Aunque se ha vuelto complicado hablar de Satanás, existen unos signos palpables de la presencia del diablo”.
En enero del 2004 también se hizo famoso luego de que insólitamente comentara para la televisión partidos del fútbol italiano.
En fin, es un tipo ultra mediático y ultra conservador también. Aunque lo primero ha sido una transformación. Bertone era una persona austera, sobria, que sermoneaba a los descarriados en su calidad de asistente del cardenal Joseph Ratzinger, quien era el encargado de que las doctrinas de Juan Pablo II fueran cumplidas con eficacia.
Pero Bertone, cuando se convirtió en arzobispo de Génova hace tres años, cambió, llegando a establecer una relación muy cordial con el ciudadano común y corriente.
Por eso llegó a ser llamado “el cardenal sonriente”.
No Football on Easter's Eve
Apr 01, 2005
"It is sad that sports fixtures keep being scheduled for the very days of Christian holidays" wrote Cardinal Tarcisio Bertone, the archbishop of Genoa, on today's issue of sports newspaper "La Gazzetta dello Sport" referring to the decision to play tonight, Easter's Eve, the World Cup qualifier Italy-Scotland.
(AGI) - Rome, Mar. 26 2005 - "Ignoring the importance of the religious event and ignoring Europe's Christian roots themselves, the football association decided to play Italy-Scotland on Easter's Eve. Those who know something about Christendom are aware that on this very day, the so-called "Easter's Mystery" is staged in all cities and countries during a celebration attended by thousands of Christian believers.
After Jesus' death, the World's Saviour, we wait for his resurrection, which is the event that will bring new hope to mankind. Wouldn't it have been more suitable and more socially productive to play that match on Easter Monday when families spend their free time having fun in the open air?" In his article, the Cardinal reminded readers of another Easter's Eve, (April 19 2003) when the second division match between Genoa and Sampdoria was played. On that occasion, the Archbishop called for the match to be brought forward but the Italian Football Federation didn't change its mind.
Eccessi di fanatismo che assicurano la possibilità di assistere a una visione
Apr 01, 2005
Il cardinale Tarcisio Bertone, arcivescovo di Genova, frena in tv sulle apparizioni di Medjugorje e Civitavecchia. Protestano preti e fedeli.
(Corriere della Sera, 24 febbraio 2005) GENOVA — Uno che da ragazzino era diffidato dai carabinieri perché collezionava pistole Mauser, mozzava le canne ai fucili 91 e sparava con gli Stein nelle cave di pietra del Canavese. Uno che da giovane, per sfamare la famiglia, sfidava i tedeschi e rubava zucchero e gallette dai camion militari. Uno che ha affrontato i segreti di Fatimae di Alì Agca, la setta di Moon e l’eresia di Milingo. Uno che la domenica va a Marassi e, sordo ai fischi da curva, fa le cronache di Genoa e Samp per una tivù locale. A uno così, che si chiama Sua Eminenza Tarcisio Bertone arcivescovo di Genova e ha guidato il Sant’Uffizio e porta il nome d’un protomartire cristiano e difende la fede con la porpora sanguigna dei cardinali e «figurarsi se si spaventa per qualche critica» (commento raccolto in Curia), anche a uno così, qualche volta, capita che girino i santissimi.
Sì, Sua Eminenza è furibondo. E risponde al fuoco. Perché a tirarlo per la veste fino a costringerlo a un comunicato ufficiale, quasi una diffida, non sono stati gli eretici o i tifosi. Sono stati proprio i fratelli di fede, gli ultrà della Madonna che qualche sera fa l’hanno sentito parlare da Bruno Vespa, a «Porta a porta», non hanno gradito il suo scetticismo sulle apparizioni di Civitavecchia e di Medjugorje e hanno sparato alzo zero, via mail o dai microfoni di Dio: «Reazioni scomposte e offensive — ha censurato lunedì il cardinale — di fedeli e sacerdoti che si definiscono "medjugorjani" », attacchi inaccettabili «anche da Radio Maria, non certo compatibili con i fautori di un’autentica devozione mariana ».
Della polemica forse non si sarebbe accorto quasi nessuno, se Bertone non avesse deciso di renderla pubblica. «E’ stato un sacerdote a segnalarci per primo quello che accadeva venerdì sera su Radio Maria» spiegano in Arcivescovado. Ore 21, novanta minuti in diretta con gli ascoltatori, a condurre negli studi di Erba il direttore della seguitissima emittente mariana, padre Livio Fanzaga. «Sconcerto», è la parola più frequente di chi interviene: com’è possibile che un arcivescovo vada su Raiuno a dire che per la Chiesa, al momento, non c’è stato nessun evento soprannaturale né a Civitavecchia, né a Medjugorje? In realtà, Bertone sa quel che dice: braccio destro di Ratzinger, accademico di diritto canonico ed ecclesiastico, inviato del Papa a Fatima per i funerali di suor Lucia, ha seguito tutta l’istruttoria sulle apparizioni in Erzegovina e conosce la storia della Madonnina che lacrima sangue nel Lazio. Non nega il diritto a pregare la Vergine in quei luoghi, ci mancherebbe, ma «deplora gli eccessi di fanatismo, come i manifestini distribuiti in diverse chiese, nei quali si assicura anche la possibilità di assistere a un’apparizione della Madonna, il 18 marzo, a ora stabilita».
Apriti cielo. I devotissimi dei miracoli si scatenano in radio e in una quindicina di mail alla Curia di Genova: «Non condivido minimamente quanto si è detto sul fatto che le apparizioni siano programmate come uno show» (Aldo); «Bertone ha detto che non ha mai incontrato di persona i veggenti, almeno su questo non risulta informato » (Efisio); «il cardinal Bertone non è stato per niente chiaro»; «ne sapeva più il giornalista Socci di lui»; «i luoghi dove affrontare certi argomenti non sono certi salotti televisivi, non mi pare che quello di Vespa sia la Cattedra di Pietro» (salomone@mediacomm.it)... Da Civitavecchia ci si mette anche un altro vescovo, Girolamo Grillo: «Se Bertone avesse letto il mio dossier—commenta velenoso —, avrebbe appreso che non ho mai parlato di evento soprannaturale, bensì di evento inspiegabile, per cui ritengo che l’arcivescovo di Genova abbia scoperto soltanto l’acqua calda».
Nella Genova fidelis, anche fra i preti ribelli poco amati in Curia, si sta con l’arcivescovo. «Già i Dogi dedicavano i loro atti alla Madonna — dice don Andrea Gallo, l’amico di De André e dei poveri —, qui s’è incoronata la Vergine "Regina della città".Ma la tradizione è più sobria: alla Madonna della Guardia, dove ci fu un’apparizione, i genovesi vanno di nascosto, magari di notte. Io poi, s’immagini, non vado nemmeno a Lourdes. Ha ragione il cardinale a prendersela con Radio Maria: fa propaganda martellante, una crociata. Ma che cosa aspettano a richiamarla? Se io raccomando ai ragazzi il preservativo, mi convocano subito in tribunale ecclesiastico. Se loro usano la Madonna per chiedere soldi, nessuno fa nulla. Quella radio è una patata bollente. E non è la voce di Maria, perché approfitta d’un certo fanatismo, un po’ come i maghetti in tv che sfruttano il dolore della gente». Meno severo don Gianni Baget Bozzo, che di Radio Maria è collaboratore: «La Chiesa non è obbligata ad accettare un fatto miracoloso e, su Medjugorje, Bertone dice le cose legittime che dice anche il vescovo di Mostar. E’ eccessivo che l’attacchino così. Però, hanno anche qualche ragione... ». Chi? «Quelli che vanno a Medjugorje o a Civitavecchia. Magari non è vero nulla. Ma perché avvilire gente, in fondo, che vuole solo pregare la Madonna?».
Cardinal Blasts Da Vinci Code "Cheap Lies"
Mar 21, 2005
A top Catholic cardinal has blasted The Da Vinci Code as a "gross and absurd" distortion of history and said Catholic bookstores should take the bestseller off their shelves because it is full of "cheap lies."
(Reuters, 16/03/2005) Cardinal Tarcisio Bertone, in an interview with the Milan newspaper Il Giornale, became the highest ranking Italian Churchman to speak out against the book, an international blockbuster that has sold millions of copies.
"(It) aims to discredit the Church and its history through gross and absurd manipulations," Bertone, the archbishop of the northern Italian city of Genoa and a close friend of Pope John Paul told the paper in its Monday edition.
"This seems like a throwback to the old anti-clerical pamphlets of the 1800s," he said.
The central claim of the book, written by US author Dan Brown, is that Jesus married Mary Magdalene and had children. The Bible says Jesus never married, was crucified and rose from the dead.
Bertone's comments were significant because until the Pope named him archbishop of Genoa in 2003 he was for years the number two man at the Vatican's most powerful department - the Congregation for the Doctrine of the Faith.
"You can find that book everywhere and the risk is that many people who read it believe that those fairy tales are real," he said. "I think I have the responsibility to clear things up to unmask the cheap lies contained in books like that."
Holy Grail
A central storyline of the book is that the Holy Grail is not the cup which Christ is said to have used at the Last Supper but really the bloodline descended from Jesus and Mary Magdalene. Bertone calls this idea "a perversion".
Bertone is so incensed about the novel that he will be the key speaker at a roundtable in Genoa on Wednesday night attempting to dismantle the book, which also accuses the Church of covering up the female role in Christianity.
"I will try to clear things up and help form consciences," the cardinal said.
"I think that when faced with affirmations that are so shameful and unfounded, readers who have even a minimum of basic (Christian) formation should react," he said.
He said it was "sad" that even Catholic bookstores were selling The Da Vinci Code "for purely economic reasons".
One bookstore selling The Da Vinci Code is the one in the Gemelli Hospital, a Catholic institution where the Pope spent a total of 28 days in two stints in February and March.
In the interview, Bertone firmly rejected the book's claim that the feminine role in Christianity had been suppressed.
"This is one of the most vulgar of inventions. The feminine element is present in all the Gospels," Bertone said.
Bertone also strongly defended Opus Dei, the conservative Church organisation which the book depicts as a ruthless, Machiavellian group which resorts even to murder in its attempt to keep the Church's secrets hidden.
The novel is going to reach an even wider audience next year with the release of a film based on the book staring Tom Hanks and Audrey Tatou.
El Vaticano designa a un cardenal para rebatir El Código da Vinci
Mar 21, 2005
El Vaticano ha designado a un alto cardenal para rebatir las que considera mentiras, distorsiones y errores de la novela "El Código Da Vinci", escrita por el norteamericano Dan Brown y que se ha convertido en el mayor éxito de ventas de los últimos años.
(Telecinco, 15-3-05) Según informa hoy el diario británico "The Times", el cardenal Tarcisio Bertone, obispo de Génova y "posible sucesor del Papa", empezó con esta misión ayer mismo y declaró que la novela de Brown es un intento deliberado de desacreditar a la Iglesia católica mediante falsificaciones absurdas y vulgares.
La idea central del libro de Brown es que la Iglesia ha ocultado durante siglos el hecho de que Jesucristo estuvo casado con María Magdalena, a la que se señala como ex prostituta, con la que tuvo un hijo.
Según "The Times", la designación del Cardenal Bertone, de 70 años de edad, es una clara señal de que el Vaticano está inquieto por la continuidad del éxito internacional de esta novela de intriga, que ha vendido 18 millones de ejemplares en 44 idiomas en sólo dos años.
El diario británico destaca el hecho de que "El Código Da Vinci" sigue entre los libros más vendidos en países como EE.UU., Francia, Brasil y Argentina, todos con una "gran población católica", así como en el Reino Unido.
A este respecto, el cardenal Bertone dijo ayer que la obra de Brown le recuerda a los desmesurados panfletos anticlericales del siglo XIX. Para hacerle frente, este alto responsable de la Iglesia tratará de desmontar las tramas conspirativas de la novela con una serie de debates públicos que comenzarán mañana en Génova.
20 Million Copies Later, Vatican Says Don't Read 'Da Vinci Code'
Mar 21, 2005
The bestseller is a pack of lies that maligns Jesus and harms Catholicism, a cardinal Bertone announces.
(Times, 17-3-2005) ROME — Jesus wasn't divine, after all; he married Mary Magdalene, a woman of possible ill repute, and they had kids. What's the fuss?
This now-famous premise shaping Brown's bestseller "The Da Vinci Code" has infuriated leaders of the Roman Catholic Church and led to demands from a senior Vatican official that the book be shunned.
"My appeal is as follows," Cardinal Tarcisio Bertone said this week during a Vatican Radio broadcast. "Don't read and don't buy 'The Da Vinci Code.' "
Bertone said the breathless thriller of madcap chases through the Louvre, code-crunching and sinister intrigue in Rome is a pack of lies that maligns the world's greatest historical figure — Jesus Christ — and attempts to undermine Catholicism.
Although the book, and especially its suggestions about Jesus and Mary Magdalene, have always been controversial for Church officials, Bertone, the archbishop of Genoa, is the highest-level prelate to come out against Brown's blockbuster.
Bertone, a former secretary of the powerful Vatican Congregation that enforces Church doctrine, sponsored a symposium Wednesday night in Genoa to, as he put it, expose the myths and malice of the book.
Speaking at the conference, Bertone acknowledged that the book was a brilliantly marketed page-turner but said it "falsifies the figure of Christ and the events central to the Christian experience, namely the passion of Christ, his death and resurrection."
The timing of Bertone's comments, coming nearly two years after the book started flying out of stores everywhere, had a few people scratching their heads. The book has been translated into 44 languages and sold an estimated 20 million copies.
The condemnation might have been prompted by the fact that the book's plots and assertions are about to become even more widely disseminated in a movie starring Tom Hanks. Or it could be the growing popularity of "Da Vinci Code"-based tours to Rome and Paris in which tourists, with book in hand, try to follow its clues.
Some priests have said they are alarmed that people really believe some of the book's wilder conspiracy theories.
The novel's vogue has contributed to the belief among many Church leaders that their faith is under attack. Religious intolerance that has grown since the Sept. 11, 2001, attacks in the United States and the U.S. invasion of Iraq has especially persecuted Christians, the Rome-based Jesuit magazine, Civiltà Cattolica, said this month. The publication often reflects Vatican thinking.
A number of senior Church officials in recent weeks have denounced what they call Christianophobia. They are alarmed at what they see as the eradication of Christian values amid a rise in secularism and anti-Catholic policies, such as the legalization of abortion and gay marriage, in traditional Christian strongholds such as Western Europe and the United States.
Bertone said Brown's thriller was part of that trend.
"What would have happened if a book like this had been written, full of lies, on the Buddha or Muhammad or even, for example, if a novel had been published that manipulated the history of the Holocaust?" he asked.
The publisher, Doubleday, defended the book as a work of fiction. Reuters news service quoted Brown's agent as saying the author was not expected to respond to Bertone's complaints, though he previously has said that he welcomed debate.
Bertone was joined at the Genoa conference by Massimo Introvigne, director of the Center for Studies on New Religions, based in Turin, Italy. He said the danger within Brown's book was that he stated early on that his descriptions of secret rituals and mysterious documents were factual.
The book's popularity, Introvigne said, stems from its combination of "two types of social 'tastes' which appear to be quite widespread: on the one hand, the notion of 'conspiracies' and secret societies that dominate the world; and on the other hand, an increasingly unashamed and virulent anti-Catholicism."
Bertone, Introvigne and others also took exception to Brown's use of Opus Dei, a controversial lay order that is well-connected in the Vatican, as the villainous foil.
In the book, an Opus Dei "monk" is a killer; critics point out that Opus Dei does not have monks and has risen in power and respectability, with the pope elevating its Spanish founder to sainthood in near-record time two years ago.
Msgr. Javier Echevarria, an Opus Dei bishop, on Wednesday called on Brown to "rectify" his descriptions of the secretive order.
"He knows that he is doing wrong and that he is deceiving the people," Echevarria said, adding that he is praying "every day" for the author.
Rovente polemica tra il Cardinal Bertone e “Radio Maria”
Mar 04, 2005
Monsignor Tarcisio Bertone, l’Arcivescovo di Genova, Canavesano di Romano, è balzato agli onori delle cronache per una rovente polemica con l’emittente radiofonica “Radio Maria”, molto ascoltata, ma vista con un fondo di scetticismo anche da gran parte del mondo cattolico.
(localport.it, 25/02/2005) La presunta pietra dello scandalo sono le dichiarazioni rilasciate dal Cardinale nel corso del suo intervento alla trasmissione televisiva di RaiUno “Porta a Porta”, condotta da Bruno Vespa. In quell’occasione Monsignor Bertone ebbe a esprimere il suo scetticismo in merito alle apparizioni di Medjugorje e di Civitavecchia.
La presunta pietra dello scandalo sono le dichiarazioni rilasciate dal Cardinale nel corso del suo intervento alla trasmissione televisiva di RaiUno “Porta a Porta”, condotta da Bruno Vespa. In quell’occasione Monsignor Bertone ebbe a esprimere il suo scetticismo in merito alle apparizioni di Medjugorje e di Civitavecchia.
Apriti cielo! Gli ascoltatori di Radio Maria sono letteralmente insorti, tempestando la redazione di e-mail e telefonate di protesta. Un vero linciaggio morale che Monsignor Bertone non ha potuto accettare e al quale ha replicato con un duro comunicato ufficiale. «Sono state – si legge nel documento - reazioni scomposte e offensive di fedeli e sacerdoti che si definiscono "medjugorjani" e anche da parte della stessa Radio Maria, attacchi non certo compatibili con i fautori di un’autentica devozione mariana». Tarcisio Bertone ha poi spiegato di non voler negare a nessuno il diritto di pregare la Madonna dove meglio crede, ma di condannare, senza appello, tutti gli eccessi di fanatismo, anche quelli legati al nome della Madre di Gesù.
Nella sua difesa il porporato ha dimostrato il carattere e il “polso” che lo contraddistinguono fin da quand’era ragazzo e che lo hanno portato a ricoprire incarichi di primissimo piano nel mondo della Chiesa: è stato per anni il “braccio destro” del Cardinale Ratzinger, a seguire per conto del Vaticano delicate faccende come il “caso Milingo”, i segreti di Fatima e la questione Alì Agca. Inoltre, anni addietro, proprio Monsignor Bertone ha seguito in prima persona l’istruttoria sulle apparizioni di Medjugorje e, in tema di devozione mariana, è stato inviato del Papa a Fatima per i funerali di suor Lucia.
A fronte delle polemiche di Radio Maria, il clero genovese si è schierato al fianco del suo Arcivescovo, senza mezze misure: «Ha ragione il Cardinale a prendersela con Radio Maria – è il commento di don Andrea Gallo, il “prete dei poveri” noto per la sua amicizia con Fabrizio De André—: fa propaganda martellante, una crociata. Ma che cosa aspettano a richiamarla? Se io raccomando ai ragazzi il preservativo, mi convocano subito in tribunale ecclesiastico. Se loro usano la Madonna per chiedere soldi, nessuno fa nulla. Quella radio è una patata bollente. E non è la voce di Maria, perché approfitta d’un certo fanatismo, un po’ come i maghetti in tv che sfruttano il dolore della gente»
Cardinal Bertone, si' al sesso se dialogo tra sposi
Feb 21, 2005
Dalla Chiesa genovese arriva una visione rivoluzionaria del sesso: non e' piu' inteso come finalizzato a procreare ma come dialogo tra sposi.
ANSA)-GENOVA, 19 Feb 2005 - Dalla Chiesa genovese arriva una visione rivoluzionaria del sesso: non e' piu' inteso come finalizzato a procreare ma come dialogo tra sposi. Nella relazione di mons.Rigon per l'inaugurazione dell'anno giudiziario ecclesiastico, ripresa dall'arcivescovo di Genova, card.Bertone, si allontana la visione sessuofoba e si da' rilievo 'al completamento della persona nell'incontro uomo-donna'.Ma il cardinale ribadisce il distinguo tra famiglia in senso cristiano e coppie di fatto e gay.
On Soccer and Fatherless Families
Sept 10, 2004
Cardinal Tarcisio Bertone was one of the keynote speakers at "Dialogue in the Cathedral" on Tuesday at the Basilica of St. John Lateran. Organized by the Diocese of Rome and presided over by Cardinal Camillo Ruini, "Dialogue in the Cathedral" is a series of talks given by cardinals and others on various themes throughout the year.
(catholic.org, January 23 2004) Cardinal Ruini, introducing Cardinal Bertone, made reference to the latter's recent surprise appearance as an announcer for a soccer game held in Genova. Cardinal Bertone had said at that time that if he had to create a "Church squad" he would have Cardinal Joseph Ratzinger as the coach and Cardinal Ruini as the center-forward.
Cardinal Ruini thanked Cardinal Bertone for the confidence he placed in him saying, "I was especially grateful to hear I would be center-forward since when I was young I was always made to play wing to cause the least damage possible."
Cardinal Bertone, formerly secretary of the Congregation for the Doctrine of the Faith and now archbishop of Genova, spoke on the family.
One of eight children, Cardinal Bertone opened his talk dedicating it to his brothers and sisters who have gone before him. The cardinal lamented the breakdown of the traditional family, in particular the absence of fathers, saying, "If there is no father, the entire architecture of the family is destined to crumble."
"Father, grandfathers, uncles were determining factors in the childhood development of generations," said Cardinal Bertone. "In a society without fathers, a new type of 'parent' emerges: the computer and Internet." The absence of fathers also leads to the "culture of gangs," when young people must "choose an authority to whom they can give power," the cardinal added.
Cardinal Bertone cited John Paul II's appreciation of his own father as the one who prepared him first for his future preparation in the seminary and life in the priesthood.
The cardinal also noted the low birthrates of developed countries, in particular Italy. "In Genova, we have the best hospital for infants, but we have no infants," he lamented.
He saw signs of hope in the emergence of new lay movements within the Church and the development of a culture of solidarity within the family. And he offered four suggestions to today's parents: first, to welcome and care for life; to listen; to positively judge their children; and finally, to trust and not be afraid.
Il cardinal Bertone benedice la nave che porta la morte
Sept 09, 2004
Lo scorso 20 Luglio, 2004, alla presenza del presidente della Repubblica Ciampi, del ministro della Difesa Martino e del Capo di Stato Maggiore della Marina Biraghi, è stata inaugurata a Genova la nuova portaerei "Cavour", la più grande della flotta militare italiana.
(Adista, Agosto 2004) Lunga 244 metri e larga 39, la "Cavour" può portare un carico di 27.100 tonnellate e ospitare 1.210 persone con un'autonomia di 7.000 miglia (in pratica, come ha osservato l'ammiraglio Biraghi, "può raggiungere velocemente le coste del Golfo Persico senza bisogno di rifornimento lungo il tragitto e spendendo solo il 50% del carburante a sua disposizione").
Secondo il dispaccio del ministero, la portaerei sarà in grado di ospitare anche i velivoli a decollo verticale, come i nuovissimi Joint stike fighters, oltre a un sottosistema missilistico Saam-It Aster 15, due cannoni 76/62 Davide per difesa a corto raggio e tre mitragliere da 25 mm Oto-Breda: d'ora in avanti la Marina Italiana può "finalmente puntare a missioni internazionali a largo raggio".
Al momento del varo, il costo della nave si aggira sui 900 milioni di euro, ma la "Cavour" sarà consegnata definitivamente ultimata solo nel 2007 e le spese complessive per la sua costruzione sono dunque destinate a salire ancora. Alla cerimonia di inaugurazione la parte mancante della prua dello scafo è stata coperta con una bandiera tricolore di 700 metri quadrati.
La retorica del cerimoniale ha inoltre previsto la benedizione della nave da parte dell'arcivescovo di Genova, il card. Tarcisio Bertone, già presidente della Commissione Cei Giustizia e Pace. Tonio Dell'Olio, coordinatore nazionale di Pax Christi, ha commentato l'avvenimento con parole molto dure: "Non si benedice una portaerei perché è destinata a portare morte e distruzione, esattamente come Sua Eminenza si rifiuterebbe certo di benedire la sala ospedaliera in cui si praticheranno le interruzioni di gravidanza.
Il comandamento "Tu non uccidere" non ammette deroghe o cedimenti perché sarebbe la negazione stessa della vita in cui splende la presenza di Dio. In questo caso quella benedizione suonerebbe come una bestemmia! Non si benedice uno strumento di morte", ha proseguito Dell'Olio, "che ha già ucciso tutti coloro che sarebbero stati salvati dalla morte per fame o malattia se quei 900 milioni di euro fossero stati investiti in programmi di sviluppo".
Sulle scelte di allocazione delle risorse pubbliche che sottende questa pseudopolitica di potenza si è soffermato anche Massimo Paolicelli, presidente dell'Associazione Obiettori Nonviolenti: "Ci sembra paradossale", ha dichiarato Paolicelli, "in un momento di crisi economica per il Paese, dopo il varo di una manovra correttiva ed in vista di una finanziaria non semplice, pensare ad aumenti delle spese militari.
Ad oggi la Difesa, in un momento di vacche magre per tutti, non ha avuto gli incrementi auspicati dai vertici militari e dal Ministero, ma ha comunque portato a casa lievi incrementi, arrivando alla cifra di 19.670 milioni di euro nel 2004 (con un incremento dell'1,5% rispetto all'anno precedente), oltre ad un extra di 1.200 milioni di euro per le missioni. La sola portaerei varata oggi costa al contribuente come 1/7 della manovra correttiva, che porterà tagli a ministeri, enti locali, Sud ed imprese".